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Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

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Nummer 297.

Fernsprecher 951 und 952.

Sonnabend, 22. November 1919.

9. Iahe^ana.

Fernsprecher 951 und 952.

Unschlüssige Haltung der Valtilvm-TrWpen.

Mts

Zeitung" schreibt darüber, baß die Nationalisten einen großen Sieg errungen haben. Es sei jetzt der Zeitpunkt gekommen, dir Französisierung in Ersatz-Lothringen tatkräftiger als bisher durch- zuführcn und gegen die Versuche der Neutra- listen, das französisch-denkende Volk mnzustÄn- men, die schräflten Maßnahmen M ergreifen.

pagnie^der Sicherhertswehr mit Musik im BasiNhofe Duffiellnng. Im übrigen mar der Bahnsteig abgesperrr. Weiter wird berichtet: Major von Lützow, der kürzlich auf eigene Faust mit einer Kompagnie von Jägern vor die Woh­nung Hindenburgs gezogen war, um dem Feld- marsckall eine Huldigung darzubringen, wird, derKreuzzettung-' Msolqe, vom Reichswehr- nrinrfter Demos Postens enthoben weiden.

1000 Mark Deutsche Spar-Prämienanleihe

bringen jährlich 50 Mark Sparzinsen, außerdem Bonus und Gewinn^

Wiederbeginn der Amerika-Schiffahrt.

London, 21. November. (Eigene Drahtmel- dung.) Englisch« Blätter melden aus Newyork, daß die Amerika-Linie nach dem Frieden ihren Menst am 15. Dezember wieder mtf= nehmen wird, und zwar nach Hamburg über Soutbamrpton, mit dem Dampfer .Mongolw'. Wahrscheinlich werden drei frühere deutsche Schiffe in den Dienst der Amerika-Linie gestellt weiden. Der internationale Handelsverkehr er­hält einen Menst mit Australien durch den da­für instand aefetzten Panama-Kanal.

der Fall Wilson erledigt ist, werd«« die an­deren Unterausschüsse lagen.

gebiet gesperrt worden ist Auch ist der Versand minderwertiger BrennstoAea-ns dem Kohlen-

Dis FeMrÄlmgen im BalMum.

Die Haltung der deutschen Truppen.

(Privat-Telegrmmn.)

Berlin. 21. November.

Wie die Politisch-parlamentarischen Nachrich­ten an zuständiger Stelle erfahren, kann vorläu­fig die Rückführungder deutschen Truppen aus dem Baltikum noch nicht durchgeführt weiden, da die Haltung der Leute noch nicht ein« wurrdßrei sestgefwlli ist. Varvererwngen für den Abtransport find bereits getroffen, sodaß nach Klärung der Berhältnifse der Abtransport beginnen firmt. Nach Mitteilungen ans dem Stab des Kommandeurs von Eberhardt sind bis­her erst 4500 im russischen Verband kämpfende beutfdie Truppen unter den Befehl des Generals von Eberhardt znrfickgekehrt.

SukaMtzrmg des Friedens.

Ein neuer Beschluß p»s Pariser Obersten Rates.

(Eigene Drahtmekdung.)

Bern, 21. November.

Der Oberste Rat hat die Inkraftsetzung deS Friedensvertrages von Versailles für den 1. Dezember beschlossen, und zwar soll die Ent­scheidung der Bereinigten Staaten über die Na- 'tifikation des Friedens nicht «-gewartet werden.

» * *

Amerika nnd Deutschland.

Washington. 21. November. (Eigene Draht- meldung.) Senator Lodge brachte im Senat ei­nen Antrag ein, in dem der Krieg Ameri­kas mit Deutschland für b eendet er­klärt wird. Dieser Antrag wurde dem Ausschuß für auswärtig« Angelegenheiten überwiesen. Dann vertagte sich der Senat aus unbestimmte Zeit. Der Antrag,in dem der Krieg mit Deutsch­land für beendet erklärt wird, wird zn Beginn der nächsten Tagung verhandelt werden. Man erwartet, daß sich darüber nochmals ein großer Kampf entwickeln wird. Wie verlautet, ist die Reaiervng ge g e n eine Beendigung des Kriegs­zustandes mit Deutschland. Die Preußische Zeitung meldet: Nach den in Berlin eingegange­nen Kabeldepeschen ans Washington hat Präfi. deut Wilson in Erkenntnis der Tatsache, daß der Friedensvertrag infolge der schwerwiegen­den Vorbehalte der Opposition keine Aussicht auf Annahme durch den Senat hat, den Ver­frag zurückgezogen. Eine offizielle Be- Wtigung der Meldung siegt hier neck trdrt vor.

wird dort immer größer und immer mehr geeig­net, die wahre Lage unkenntlich zu machen. Nimmt aber der Alliiertenrar AiÄaß, wegen der Baltikum-Angelegenheit Maßnahmen zu verhän- gen, durch die das deutsche Voll geschädigt wird, dann sollte doch von berufener Seite an der rich­tigen Stell«, das ist in der Rationnlversaimn- lung, Aufklärung über den inneren Zusammen­hang gegeben werden. Solche Fragen und Ant­worten können mehr nutzen als manche lange Reibe,

Zu rednerischen Leistungen wird sich ange­sichts des umfangreichen Materials viel Ge­legenheit Hirten. Der Arbeitsplan für die neue Beratungsdauer, die bis zum 18. Dezember rei­chen soll, ist von der Regierung den Abgeord­neten übermittelt worden. Als Hauptgegenstaud liegt der Gesetzentwurf über die Reichs- steuern und die Finanzen vor, der in meh-

Ehrung Kkndenbvrg».

Berlin, 21. November. (Privattekegramm. *

Als Generalseldmarsthall von Hindenburg Berlin abstchr, nahm eine Ehrenkom-

Ciemeneeau wird zurücktreten.

Paris, 21. November. (Eigener Drohtbericht.) In gut informierten politischen Kreisen ist man der Meinung, daß Clemenceau sofort nach dem Ztrsammentrete» der neuen Kammer ab- gehen wird. Ihm wird das Ministerium Mil­le r a n d folgen Ionnart, der frühere Komman­deur von Algier, wird das Porlefeuilbe für ans- fvärtige Angelegenheiten übernehmcn._______

Die Wahlen in Franireich.

Allgemeiner Erfolg der Nationalisten.

(Eigen« Drahtbericht.)

Paris, 21. November.

Nach den gestrigen Ergebniflen beziffert das Depeschenbureau »Havas" die absolute Regie­rungsmehrheit durch die Wahlen auf 148 Deputierte. Aus Straßburg wird berichtet: Die Wahlbeteiligung in Elsaß-Lothrin- gen betrug fast 90 Prozent der Wahlberechtig­ten. Me nationalen Kandidaten hgben über 65 Prozent der Stimmen auf sich vereinigt.

auch der Güterverkehr

ist inzwischen weiter gedrosselt worden; am Dienstag und Freitag jeder Woche ist die Verladung von Gütern, mit Ausnahme von Le- bcnsmitteln und KM«, unterbunden. Seit dem 7. November ist auch das Wagenstandgeld auf 50 Mark für den ersten Tag, 75 Mark für den «weiten Tag und 100 Mark für die folgenoen Tage im Rrchrgebiet erhöht worden, und wird auch für die anderen Gebiete in gleicher Weise erhöht werden. Die Verkehrssperre soll besonders zur Bevorratung der Eisenbahn dienen. Nachdem 1918 bis in den September noch alle «stellt worden waren, und im ___Wagengestellnng schon seit End«

Juni unter die Anforderung gesunken war, sind erstmalig am 10. November 1919 im Ruhrgebiet nickt mir alle Wogen gestellt, sondern noch tau­send darüberhin zugeführt worden, wohingegen aber an demselben Tage im mitteldeut­schen Gebiet zweitausend Wagen fehlten. Im mitteldeutschen Gebiet wachsen aber die Brikett- stapeln, links der Elbe ist der Bestand auf etwa hunderttausend Tonnen Briketts gestiegen. Und mehrt sich täglich um etwa 5500 Tonnen. Ter

nach chrem Sinne und Or-r Tendenz M einer Kabinettsfrage zu machen. An derartigen Versuchen hat es schon bisher nicht gefehlt. Be­zeichnend ist die Schärfe, mit der auch der ge­mäßigte Flügel der Mchrbeitssozialdemokraten diese Frage behandelt. All diese Pläne werden dem jetzigen TagungsabsHnKt der Nationalver- fammluing ihr Garage geben. Damit wird aber auch diese Verhandlungs-Epoche völlig ansge- fiiltt sein. Erst etwa Mitte Januar würde die NativnalverfammLmg wieder zusammentreten. Dann wäre nicht nur das Gesetz für die Wahl des künftigen Reichspräsidenten, sondern vor allem auch das wichtige neue Reichs- tagswahlgesetz zu erledigen. Ueber den Entwurf zu einem solchen Gesetze hat^die Re­gierung überhaupt bis jetzt sich noch nicht schlüssig gemacht. Es wäre daher auch müßig, über das wahrscheinliche Gesicht dieses Gesetzes sich heute schon unterhalten zu wallen. Somit dürste die an dieser Stelle mehrfach entwickelte Ansicht, daß die Ausschreibung der Neuwahlen zum kommeüden Reichstag nicht vor Frühsom- mer, also etwa Mai, nächsten Jahres erfolgen wird, an Berechtigung gewinnen.

Psuse im Nntersuchuus»a«isch«tz

Hindenburgs Vernehmung erledigt.

(Privattelegramm.)

Berlin, 21. November.

von ISIS ist viel schlechter als die der Stein- kMe von 1918. Der sozialistische Abgeordnete Hus stellte im August ISIS fest, daß die KMen zwanzig Prozent Steine enthielten, Di« Quali- töt der Steinkohle hat sich aber seitdem nicht verbessert, sondern noch erheblich verschlechtert; in ; den letzten Wochen mehren sich die Klagen dar- über ans der Industrie und deren Arbeiterschaft, owie besonders der Eisenbahn. Diese Steine werden nicht nur auf der Eisenbahn spazieren gefahren, sondern beeinträchtigen auch d:« Dampserzeugung der Industrie irret» ganz beson­ders der Eisenbahn in bedenklichem Maße, auch erhöhen sie den absoluten KMenverbrauch. Die Notvorräte der Eisenbahn sind Ws auf drei Tage und darunter gesunken; das Existenz­minimum verlangt einen Vorrat von zehn Tagen. In Rorddeutschland hat die verstärkte Zufuhr an die Eifenbahn, an die Schiffahrt und an den Hausbrand auf Kosten der Industrie viele Betriebsstillstände zur Folge gehabt. Bs- fondere Not ist unter antberm eingetreten bet den Wersten in Hamburg, bei der Reichswerst Wil­helmshaven und bei den auf westfalischen Koks «ngÄviesenen vielen Gießereien Mittel­deutschlands, von deren, Gußlieferungen wiederum viele andere Industrien, besonders Maschinenfabriken, abhängen. Me Folgen der erhöhten Lieferungen art die Eisenbahn werden sich bei der Industrie allgemein in nächster Zeit noch stärker bemerkbar machen. Nicht nur der Zersonenverkehr ist vom 5. bis 15. November eingestellt, sondern

Verfehlte britische Anter«shmu«gen.

London, 21. November. (Eigene Drghtmrl- dtmg.), Die einflußreiche englische wirtschaftliche Zeitschrift "Ekonomilst" teilt mit, daß die briti­schen Operationen gegen das bolschewistische Rußland biSl'er anderthalb MWiarden SHMng verschlungen bÄben. Dabei seien alle Unterneh­mungen fehlgeschlagen. Man sei gezwun­gen unter Berücksichtigung dieser Tatsache, vor­erst die Angriffe gegen Rußland einzustellen.

tcre Vorlagen gegliedert ist, und zwar in Reichs- Notopser, Reichsabgaben-Ordnung. Umsatzsteuer und Reichs-Einkommensteuer. Diese Milliarden- ßne werden die heftigsten pa'rlamentart­en Kämpfe Lemufbeschwvren, besonders infolge der Art der Verteilung der Steuerlasten, dann aber auch infolge des Widerstrebens man­cher Gliedstaaten gegen die Zentralisierung der , Finanzverwaltttng in Berlin. Wir werden künf­tig nicht mehr in den Einzelstaaten, oder wie sie jetzt heißen, in den Ländern Steuern zahlen, sondern alle unsere Steuern und Abgaben werden in den großen Säckel des Reiches flie­ßen. Das Reich wird dann von sich die Ratio­nierung der .Einkünfte der Länder ans diefen Steuerertragen vornehmen. Es wird sich erst noch zu erweisen haben, ob diese Steuerverein­heitlichung auch der Förderung des politischen Ernheitsgedankens und seiner Umsetzung in die SiS dienlich ist. Neben diesen Finanz­

emen gedenkt die Nationalversammlung daS größte wirtschaftliche Problem der Zett, tote es sich in dem Betriebsräte gesetz aus- drückt, gesetzgeberisch zu formen. Die Differen­zen bezüglich der Gestaltung der Einzelheiten' dieses Gesetzes sind noch außerordentlich groß. Ueber das Prinzip selbst ist zwischen den Mehr- heitsparteien die Einigung auf einer gemein­samen Basis zustande gekommen. Dagegen be­stehen noch starke Bedenken über bestimmte Ein­zelfragen, die in ausgeprägt sozialistischem Sinn« zu formen die Sozialdemokratie mit Rücksicht auf Ihren radikalen Flügel sich benrüht. Die Differen- len sind noch lange nicht behoben, ja man kann km Augenblick noch gar nicht sagen, ob sie nicht noch tief einschneidende Folgen haben werden. ES ist gar kein Geheimnis, daßsdie Sozialdemo­kraten gegebenenfalls nicht davor zurückschrecken Nürden, die Gestaltung des Bettiebsrätegesetzes

Sie neue Tagung.

Wiederbeginn der Nationalversammlung.

Gestern hat nach dreiwöchiger Pause das Reichsparlameüt seine Sitzungen wieder ansge- nommen. Es liegt ein großes Arbeitsprogramim für dje nächsten Wochen vor. Die zMreichen wichtigen Gesetzentwürfe, die in das Volksleben so empfindlich eingreifen werden, wenn sie erst Gesetzeskraft erlangen werden, beschäftigen die Abgeordneten und ihre Fraktionen in starkem Maße, so daß ihnen für viele andere Dinge kaum Zeit übrig zu bleiben scheint. Und doch ist es sehr notwendig, auch die Vorgänge, die sich außerhalb der Fraktronssitzungen abspielen, ein­mal näher zu beleuchten. Da gibt es Verschie­denes, das dem Volke und vielleicht auch den Herren Abgeordneten nicht ganz klar ist und da­her Atm Gegenstand der Aufklärung gemacht werden könnte. Wir fragen zum Beispiel: Wie steht es mit den Beschuldigungen in der Kriegs- gefemaenensrage: Die Franzosen behaupten, die deutsche Regierung verschulde die Verzögerung der Freilassung dadurch, daß Deutschland nicht die Friedensbedingungen erfülle. Die National­versammlung ist der geeignetste Ort, wo ans den Reihen der Abgeordneten Anfragen ge­stellt werden können, wie die Franzosen ihre

Lauernde Kohlmust.

Schlimmere Lage als im Vorjahre.

Die KMenwirtschastsstelle Kassel sendet uns eine ausführliche Schilderung der Verhält­nisse in den verschiedenen deutschen Kohlengebie- ten uüd kommt bet einem Vergleich mit der Lage in 1918 zu dem Ergebnis, daß wir jetzt noch mehr unter dem Mangel leiden muffen. Eisenbahn, Schiffahrt und sonstige Verkehrsmit­tel, Elektrtgitäts- und Gaswerke, Industrie, Ge­werbe und Hausbrand werden, wie wir daraus entnehmen, tn immer mehr bedrohlichem Maße gefährdet. Neben der geringeren Fördertätigkeit und dem Verkehrsmangel wird die Not auch ganz ungeheuer durch die zwangsweisen Ablie­ferungen an die Entente verursacht. Me Tat- ächen reden eine harte, unwiderlegliche Sprache: wir sitzen auf dem Kohlenreichtum und können ihn nicht dahin bringen, wo er gebraucht wird; wir haben mehr Lokomotiven als 1914 und müs­sen wegen Kohlen- und Lokomotivmangel ben Güterverkehr einschränken und den Personenver­kehr -eitweffe ganz einstellen. Dabet sollen wir an die Entente nicht nur große Mengen an Ma- terteil und Kohlen liefern, sondern auch unge­heure Summen bezahlen, und der Markwert ist auf ein Achtel gesunken. Das Ausland kaust zu Schleuderpreisen alles auf. was wir noch haben; und wir können auf lange Zett wirtschaftlich die Hörigen der übrigen Welt werden, wenn wir uns nicht ungeheuer an strengen, nachdem einmal der wirtschaftliche Vorsprung, den wir nach dem Kriege mach hatten, unwiederbringlich ver­loren fft!

Auch die Qualität der Steinkohle

gen offen znrückweisen oder sonstige Aufklärung geben. Erne andere Anfrage hat allgemeines Interesse: Wie wird die Verwicklung im Balti­kum gelöst? Angeblich waren deutsche Truppen zu den Russen übergegangen, hatten sich dann wieder von beit Russen losgesagt, um zum Teil nach Deutschland zurückzukehren, zum andern Teil sich de» Letten zur Verfügung zu steten, und jetzt heißt es sogar, der russische Komman-

Russische Bolschewisten verhaftet.

Königsberg. 21. November. (Privattele- gramin) Beim Ueberttitt in das Reichst Met wurde rät den letzten Tagen wieder eine Anzahl russischer Bolschewisten durch die Grenzvolizej verhaftet und rät Gewahrsam genommen.

Der Untersuchungsausschutz hat seine Sitzun­gen um zehn Tage verschoben. Nach Ablauf die­ser Feist soll die Unterst tchnNg der Wilson- aktion fo»*g«setzt werden. Es wurde ferner- f&ÄM6 .WfWr«»*,« W

rals Ludendorfs. die die beiden Heerführer am «ends gekommen. Die .Sttaßburger Reue Dienstag gemacht haben, die WÄsonaktion fo- wett geklärt haben, daß eine weitere Verneh­mung Hindenburgs und Lüdendorffs ijtt dieser AngelegercheW nicht mehr erforderlich lei Sie müßten dann Wieder vorgeladen werden, wenn andere Angelegenheiten eine weitere Aussage notwendig machten. Es ist nicht ausgeschlossen, daß man Hindenburg eine abermalige Reis« nach Berlin ersparen wird und ihm. wenn notwendig, die Möglichkeit geben wird, seine noch ausstehen­den Aussagen in Hannover zu machen. Wenn