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Wiederaufnahme des Verkehrs am Montag

Rett aus Lüddeurfchllmd wird eine Berlänge-

schlesiens

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runa der allgemeinen Personenverkehrssperre deessS Recht die Vorsttllunaen bet DeutMgnd auf den deutschen Staatsbahnen vom Reichs-1 dre ^rschlesifchen Gemein-dewablen

Ausweisung von Oberbürgermeister».

Ludwipshafey. 14. November. (Privat-Te-

Zie russischen Verwicklungen.

Dauernde Kämpfe im Norden und Süden.

kabinett nicht verfügt werden. Die preußische Eis-ubahnverwaltuna macht bekannt, daß der Personenverkehr mit gerinnen Einschränkungen wieder in der Nacht »um 17. November aufgr-

Neue Zeitungsverbote.

Frankfurt a. M.. 14. November. (Privcrt- Teleqramm.i Die franzönsche MtkitSrbchörde rm befetten Gebiet hat die »frankfurter Zei­tung" und diefrankfurter Volksstimme" au: drei Monate.Mittagsblatt" dauernd verboten.

Amerika beteiligt sich nicht.

SSofet, 14 November. (Eigene Drahtmel-- dmrg.) Die Preßinformation berichtet ans Washington: Die Erklärung des Bundes- sekretärs Philipv in der Staatslommission. wo­nach die Vereinigten Erraten an der Blok- kade gegen Rußland nicht teilnehmen wer­den, ist von den Handelskreisen lebhaft begrüßt worden. In den Kommentaren der Presse heißt es, daß der amerikanische Handel mit Rußland infolge dieser amÄichen Mtteilunven keinerlei EinschraMmgen durch Verträge oder Abkom- men mit den Verbündeten mehr umterKost.

die Mitteilung der Absetzung und Ausweisung des Wiesbadener Oberbürgermeisters, es habe erfahren, daß demnächst in gleicher Weise auch in der Pfalz gegennachlässige Bürgermeister" vorgegangen werde. Daraus geht hervor, daß also die Franzosen sich mit der brutalen, ohne ernstlichen Grund erfolgten Absetzung und Ausweisung der Oberbürgermeister von Landau. Wiesbaden und Main?, nicht be­gnügen iutb man darf noch weitere Leistungen in dieser Richtung erwarten.

führen würde, sei vöm R^tder Alliierten erst in der kommenden Woche zu entscheiden,.

Zu geringe Ausfuhr.

Haag. 14. November. (Eigener Dvahtbe- vicht) Während der ersten Monate nach Un- terzsi-hnuug des WaffenMstaudes hat Eng­land nach Deutschland Waren rm Werte von sechzehn Millionen Pfund Sterling ausgeführt, während sie von Deutschland nur für zweihun­derttausend Pfund Sterling Waren erhielten.

Aus de« besetzten Gebieten.

Französische Werbung für die Fremdenlegion.

(Vrivat-Telearamm.)

Ludwigshafen. 14. November.

Die in vielen Städten in Elsaß und in Lothringen, sowie im Saargebiet und in der Pfalz bestehenden französischen Werbebüros für die fremdenlegion haben einen völligen Mißerfolg zu verzeichnen Die seit Mona­ten bestehenden Büros verzeichnen kaum einige hundert Anmeldungen, die übriqens in den letz, ten Wochen derart vereinzelt einliefen, daß man verschiedene Rebenwerbebüros geschloffen hat. Di« französische Behörde beabsichtigt aber, die Propaganda nicht einzustellen, sondern weiter für den Eintritt in die Fremdenlegion zu wer­ben. indem sie Broschüren und Flugschriften unter der deutschen Bevölkerung in den besetz- ten Gebieten verteilen will.

kurz MM Ruin Deutschlands führen. Wie von England berichtet wird, sind in den letzten zehn Monaten für sechzehn Millionen Pfund L-terlmg englische Waren nach Deutsch­land geliefert worden, wogegen Deutschland mrr für knapp eine Viertel Million Pfimd Ster­ling nach England liefern konnte. Wenn man bedenkt, daß ein Pftind Sterling zu frie- denszeiteu zwanzig Marl wert war, aber jetzt mit hundert bis zweihundert Mark berechnet wird, kann man sich klarmachen, welche unge­heuren Summen Geldes wir ins Ausland senden. - vr. P.

Keine Ederre-BerlarmerMg.

Eingeschränkter Personenverkehr. (Privattelegramm.)

Frankfurt a. M.. 14. November.

Bon amtlicher Seite wird gemeldet; Ge­genüber irrttimlichen Auffassungen über die Wiederaufnahme des normalen Eisenbahnver­kehrs fei bemerkt, daß dieser am Montag, den 17. November in Tätigkeit tritt. Nur der D-Zug Frankfurt Berlin abends 9,55 Uhr wird bereits Sonntag, den 16. November in Frank­furt abgelaffeu. Ja das besetzte Gebiet fahren nur zwei D-Züge von Frankfurt ab, morgens 6 Uhr und abends g Uhr 15 in Richtung Saar­brücken-Paris. Diese können aber nur benutzt werden, wenn eine Fahrkarte für eine Strecke von mindestens 200 Kilometer gelöst wird. Der normale Verkehr im besetzten G-biet wird am 22. November wieder ausgenommen. Aus Berlin wird berichtetr Entgegen den Anttö

Neutschland und die Feinde.

Noch fein wirklicher Friedenszustand.

(Privattelegramm.)

Kopenhagen. 14, November.

Die dänische Regierung hat eine Anfrage nach Paris und London gerichtet, wann die Inkraftsetzung des Friedens zu erwarten sei. Die Antworten lauten dem Sinne nach übereinstimmend von beiden Seiten dahin, vatz man über diesen Zeitpunkt absolut nichts Si­cheres sagen könne. Einr Havasdepesche mei­det, daß die Alliierten auf Grund des Frie- dens- und Waffenstillstands-Vertrages sich für berechtigt halten, fi* in d>» Wa^kfr»«- ' c t

Kein Friede mit dem Rate-Rußland.

Rotterdam, 14. November. (Eigener Draht- bericht.) Aus Paris wird gemeldet: Der nach Paris zurückgekehrte Ministerpräsident Clemen- ceau erklärte, daß er niemals einen Frieden mit Rußland ohne vorherige Befeirigung der Rätediktatur schließen würde." Auch Marschall Fach bestehe aus den gegen Sowjet- Naß land se ftae leert en Maßn.-hmen

Deutschland soll zahlen.

Rotterdam. 14. November. (Eigener Drahtbevicht.) Die Brüfleler Zeitungen mel­den: Der Wiederaufbau der belgischen Handelsflotte erfordert viereinhalb Mil­liarden Franken. Der Staatsetat, der diesen Betrag mifordert sieht feint Rückerstat­tung durch Deutschland bis 1921 vor.

! v. FaNeuhahns Buch.

, Kriegs-Erinnerungen.

Rsninehr teilt auch General v. Faltenhayß mit seiner Darstellung der KriegSereigniff, hervor, soweit fir unter seine vmtösrlhrun- alS SeaeralftabSchef fielen. Seine Aukzeich, nnngrn enthalten beachtenswerte Urteile

Die deutsche und österreichisch-ungarische Po- kitik gegenüber Polen, die auf eineBefreiung Polens vom russischen Joch" hinausließ erregte Falkcnhahns MißfalleK Er hielt es für un- zweckmäßig. der RogieMng in Petersburg jede MSgftchke-.t abzuschneiden. wieder Anlehnung an Deutschland zu fitdren. Und er glaubte nach den Beobachtungen der Bevölkentna volnisch-r Zunge in seiner Heimatprovchz Wssipreußen' nicht daran daß ein erträgliches nachbarliches Verhältnis zwischen einem aus der Asche auf­erstandenen Staate Polen und dem Deutscher Reiche dauernd herzustellen fein würde.

Die polnische Jrredenta

hatte Preußen bisher schon manche Sorgen be­reitet. Diese mußten sich unendlich vermehren, wenn sich hinter der Bewegung ein selbständi­ger polnischer Staat mit allen Zukunstshoff- nnngen einer Reuschöpftkng aufrichtete. Zwei­fellos aetoann Oesterreich-Ungarn durch seine galizischen Beziehungen überwiegenden Ein­fluß in dem jungen Gebilde. Daraus waren Reihungen zu befürchten, die für das Bmrdes- verhaltnis verhängnisvoll werden konnten. Die dann nötige rein westliche Orientierung der deutschen Polkik war militärisch sehr be­denklich, indem sie an die Stelle der Rechnung mit freilich schwachen, aber bekannten, «ine sol­che .u t ä, t ganz a,-siu. e zr .. >. .

Gewiß hatten die preußischen Soldaten aus den polnisch sprechenden Gebieten im allgemeinen während des Krieges treu ihre Pflicht erfüllt Daß sie sie in gleicher Weise tun würden, wenn sie jenseits der Grenze ein polnisches Reich mit ganz anderen Belangen wie Deutschland kann­ten. war im hohen Grad« unwahrscheinlich Auch die Versprechungen der Befürworter der Befreiung Polens. Deutschland würde dadurch sogleich einen Zuwachs an polnischen Kräften in Stärke einer Armee gewinnen, boten für ein nüchternes Urteil nichts Verführerisches. Es war kaum zu erwarten, daß die polni­sche Jugend, die es so ausgezeichnet der. standen hatte, sich der Erfüllung ihrer Pflicht gegen den russischen Staat zu entziehen, mit besonderer Begeisterung z>l den deutschen Fah­nen eilen würde, die ihnen zum mindesten eben, so verhaßt waren wie die russischen. Selbst wenn es gelang, eine Armee zu schaffen, hatte .man noch nichts weiter gewonnen als Trup­pen von bedingter Zuverlässigkeit. Daß solch- mehr eine Last, und unter Umstanden eine lehr schwere als ein« Hilfe find hatten die Vorgänge im Lfterreichisch-ungarnchen Heer bis zum Ueberdruß gezeigt. Als daher der Gene» ralstabschef im August Kenntnis davon erhielt, daß der Reichskanzler zm endgültigen Rege- lung der polnischen Frage in Wien weilte, er­hob er Einspruch und erreichte die Derta. gttng einer Enticheiduna in dieser Angelegen, beit. Sie ist erst nach seinem Ausscheiden aus dem Amt unter seinen Nachfolgern wieder auf, gegriffen worden.-

Falkenhatzns Rücktritt.

Rach der Kriegserklärung Italiens an Deutschland und Rum äk niens an Oester. reich-Ungarn schreibt General v. Falkenhahn: -Die Gestnltttno der Dinge durch diese Kriegs- erklärungen traf die O. H. 8. nicht unvorberei. tet, aber doch überraschend. Der Generalstabs, chef hatte das ntndärAtoe Losschlagen erst nh die Zeit nach Beendigung der rmnäu-schei! Ernte, nach Mitte September, erwartet. Welch- Ursachen ez so früh berbeigefWrt haben, ist noch nicht ganz aufgeklärt. Neuere Nachrichten laß. fen vermuten, daß die dringende Aufforderung Frankreichs an Runtäuien. nicht langer zu zö­gern. eine wichtige Rolle dabei gcfpielt hat.

ueral Fasste maa gehofft haben, ans diese Meise für den infolge des unbrsriediaendcn Verlaufs der Sontmckämvfe rrnd des Erlah­mens der russischen Offensive in Galizien sin­kenden Kriegswillen in breiten Steifen der Entente frische Nahrung schaffen zu körnten, jedenfalls ist dem neuen Verbündeten durst diesen Rat nicht genützt worden. ($a genügten wenige Telegramme aus dem deutschen O. f'. O.n., mn die wohl vorbereiteten Gegenmatz- regeln zur Durchfübnmg zn bringen. Dem bisherigen Geueralsiabschef war es freilich nicht mehr beschieden. die Befehls erstehen zu Men. Am 28. August erschien bei ihm der Chef deS Militärkabinetts General der Fnfamcrie Freiherr v. Lvncker mit der MitteAnng. daß der Kaiser sich veranlaßt gesehen habe, de« Ge­neralfeldmarschall v. Hindenburg zur Mrts- »rteilung über die Kriegslage, wie sie sich durch den offenen Ucbertrrtf RmnAniens in die Rei­ben bet Feinde ergeben hätte, für den nächsten Morgen zu sich M berufen. General v. Fal- * » b a 6 n konnte darauf nur antworte er

ZchSdliche BZrkäuse.

Der Wareirverttieb an Ausländer.

Unser Berliner Mitarbeiter schreibt: Wenn man beute den AnzeigenteSl der großen, weit­verbreiteten und vor allem im Auslande gelese­nen Zeitungen durchblättert, stößt man fortwäh­rend auf Anzeigen mit der merkwürdigen Spitz­marke »Für Ausländer-. In diesen Anzeigen wird beinahe alles angepriesen, von Juwelen und Pelzen, bis zu Möbeln und Modewaren, und immer wird hinMgekügt:Günstiger Ein- tauf für Ausländer-. Gewiß ein günstiger Ein­kauf, denn der Tiefstand der deutschen Valuta ermöglicht es dem AuEnder, die deutschen Waren zu einem für ihn ganz unverhältnis-- mätzig billigen Preis einzukaufen Des­halb sind trenn auch die großen Industriezentren, besonders im Königreich Sachsen. geradezu überlaufen von fremden Einkäufern, die dort ankaufen, was nur anznckaufen ist. vom eichenen Büfett bis herunter zur Nähnadel. Aus man­chen Städten wird uns berichtet, daß dort die fremden Einkäufer aus.Stroh schlafen, weil alle Hotels, bis zum Badezimmer, das jetzt zu sei­nem ekgentlichen Zweck nicht mehr verwendet werden kann, überfüllt sind.

Diese Erscheinung kann im Grunde nicht wuardernehmen, denn di« ungeheure Wertver- mchttrng während dep vieruntreinhalb Jahre und das Stracken der Produktion, di« sich vor­wiegend auf Granaten ttnb verwandte Indu- sttreprodukte warf, wahrend dieser Zett haben einen Warenhunger erzeugt, der sich kei- neswegs auf das anstzesogene Deutschland be­schrankt, sondern mehr oder weniger stark in allen Ländern auftritt. Daß sich nun die Wa- rerchWsrigen in erster Reihe aus Deutschland werseu, hat, wie schon betont, in dem Unter» s<wcd der Währung feinen Grund, da diese dem StuSiänber einen ungewöhnlich billigen Einkauf ermöglicht. AuS dem befetzten Rheinland wird uns mrtgeteilt, daß dort junge englische Offi­ziere mtt Vorliebe ihren Sold, der bekanntlich von Deutschland aufgebracht 'irret ben muß, in Möbeln anlegen. Denn, wenn sie eine Einrich­tung für vierzig, fünfzig und noch mehr Tau­sende von Mark kaufen, so bedeutet das für sie angesichts des Standes der Mark densechsten Teil des Preises. Nach der Schweiz sind wie berichtet wurde, von deutschen Fabriken Waa- Mns zum Preise von dreiundzwanzigtausend Mark angeboten worden, während Schweizer Fabriken dafür brefelbe Summe i» Francs

ettva das sechsfache, fordern. Und noch Schweben sind Offerten ztrr Lieferung von Krä- nenfür fmrszigtausend Kronen gegangen, die in Schweden selbst zweihunderttausenb Kronen kosten sollten. Im Auslände wird denn auch bitter darüber geklagt, daß btt deutsche Indu­strie als PreiSdrücker austrete, und in England und Frankreich, wie in Dänemark, Schweden und Norwegen wird beretts angeregt, einen Einfuhrzoll in Höhe der Dalutadifferenz zu er­heben, während in der Schweiz sogar vorgc- schlagen wurde, die Grenze gegen Deutsch­land überhaupt zu schließen, um sich der billigen Einfuhr zu erwehren.

(Eigener Drahtberichi.)

Riga, 14. November.

Die alliierte Flotte hat die Beschie­ßung Kronstadts und der Petersburger Newa- Inseln wieder aufgenojnmen. Sowohl die alli­ierte Flotte wie die Landarmee hat bebeutettbe Verstärkungen in der Zwischenzett erhalten Aus HÄsingfors wird gemeldet, daß der Gene­ral Judenitsch Jamburg geräumt hat. Ein Fu-nkspruch aus Kamenez-PodolSk meldet, daß die Truppen Petljuras gestern früh irm fünf Uhr in Kiew eingezogen sind. Die Truppen haben achttausend Gefangene gemacht, darunter 250 Offiziere. Sechzig schwere und achtzehn leichte Geschütze sind erfreutet worden.

Noch wichtiger aber als für das Ausland Ware es für uns, sich zur Wehr zu setzen, Mt- tel gegen diesen Ausverkauf Teutsch- Weißbluten?;t ergreifen. Daß aas Ausland dre günstige Konjunktur ausnutzt, um sich unserer Waren M bemächtigen, kann nicht wundernehmen, obwohl, wie schon gezeigt auch dort Bedenken austauchen. Für uns aber sollte Klarheit darüber werden, daß dieserIn. zur Verarmung führen nntß. Allein die Regiertmg sieht diesem Trei­ben bisher tatenlos zu, ja, sie scheint es teil- weise sogar zu begünstigen, mtt der Degrün- dung. daß sich durch die Verkäufe ins Ausland unser- Valuta heben werde. Das ist eine Wahnidee, oder es könnte doch höchstens für den Berkaus überflüssiger Dinge in Frage kommen. Eber es konnte auch stimmen, wenn frei uns wieder regelrecht gearbeitet würde, sodaß bei dem Vorhandensein oder der Lieferung hin­reichender Nohprodukte mehr erzeugt würde, als der allernotwendigste Bedarf der Bevölkerung erfordert. Hiervon kann aber leider keine Rede fern. Es fehlt sowohl cm Rohstoffen, wie an der erforderlichen Arbeit, sodaß besagter Aus- verlauf eben aus unseren Vorräten ftattfirtbet, Mit treuen es aber reißend abwärts geht. Alle bisher nur von halbem Erfolg bewerteten Maß­nahmen der Regierung, das sogenannteLoch im Westen- zu verswpsvr, und damit das wertere Sinken der Salute zu verhindern, miis- seu erfolglos bleiben, wenn sich nicht neben die Maßnahmen zur Regelung bezw. Hemmung der wrlden Einfuhr allerfchleunigst Vorkehrun­gen gesellen, um die nicht minder wild gewor­dene Ausfuhr zu kontrollieren und zu regulie­ren. Für die Wiffelfch« Wauwirtschaft haben wir uns nie begeistert, aber eine derart planlose Wirtschaft, wie sie jetzt betrieben wird, urtb zwar ans der fixen Idee heraus, daß es sich rm einenvorübergehrriden Zustand- handelt, muß über kurz oder tanj

.. . , lcgramm.) DieFreie Pfalz", das Organ der

wir fürchten über 1 Pfälzer Separattv-« i- »--schluf! an

nommen wird und daß eine Rationierung der Fahrkarten nicht beabsichtigt sei.

Jas Kriegsgefangenen-ßlend.

Verwendung zu Sklavenarbeittn.

(Eigene Drahtmeldung.)

Haag. 14. November.

Ww bte Information berichtet, enthalten die letzten Ausgaben tret Brüsseler Zeitungen wie­derum Notizen, aus denen hervorgeht, daß deutsche Kriegsgefangene nach wie vor an der Flandernküfte und in Nordfrank» r e i ch M Bufräinnungsarbetten und Baraüen- bmtten, nmnenttich zum Aufsuchen von Gra­naten unb Lprengstücken aus den Schlacht­feldern gezwungen werden. Bei diesen Sklaven­arbeiten haben sich namentlich m den letzten Wochen erneute Unglücksfälle zugetragen, die den Tod verschiedener Gefangener gur Folge hatten infolge von Explosionen.

*

Wettere Zurückhaltung in Frankreich.

Scwf, 14. November. (Eigener Drahtbericht.) Echo de Paris meldet: Der französische Mini- sterprästdettt hat am Mittwoch nachmittag die deutsche Not- betreffs baldiger Hermsendung der deutschen Kriegsgefangenen gut Kenntnis ge­nommen. Der Ministerrat habe der Auffassung Clemenceaus beigepflichtet, daß auf die deutsche Note eine Antwort zu geben sei, daß aber die Verhinderungsgründe gegen die Er- füuung des deutschen Ersuchens fortbeftänden.

Kasseler NeucheMchMm

Kaffeler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Nummer 292

Sonnabend, 15, November 1919.

Fernsprecher 951 und 952.

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8. Jahrgang

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