Kasseler Neueste Nachrichten
Hessische Abendzeitung
Kasseler Abendzeitung
S. ZahrgtNt-.
Fernsprecher 951 und 952.
Sonnabend, 1. November 1919
Fernsprecher 951 «n» 952.
Nummer 280
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8<Sn8«Beibe« oder «nfpr«»-wegen envaigernicht e-rdN-ngsmShiger gUrenmeaulgefdiloffen.
Sparmaßnahmen für kahlen im Reiche.
werden. Frivol sei eS, hente rwch ^n den^r
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Einigkeit $» sprechen. Es gab schon ketn deM- scheS Reich mehr, als eS kernen deutschen Kai. ser mehr Mib. Kaiser und Reich seien Begriff
SÄMdigniq, nicht wieder gut gemacht werden. Bor Em wird diese Beschränkung auch di« Heranführung der zur Verhinderung deS völligen Zusammenbruches deS Wirtschaft«, lebens in Ostpreußen notwendigen Kohlenmengen wesentlich erschweren. Da« hat bereits zur Einstellung des Betriebes des Elektrizitätswerkes in Königsberg geführt, wo such Gas- nnd Wasserwerke schließen müssen.
ziehen der Enffcheidung hierüber hätte em immer weiteres HinauSschieben des sowieso schon WerverzSgerten Unbeschränkten U-Boot- kriegeS nötig gemacht.
Verfassung der BeEkenm« »e
dem ©htne gewirkt und tue «»«rki ft »scheu Bewegungen nur gefördert haft, statt sie zu hemmen. Hinzu kommt, daß nach den allgemeine« vöAerrechtsichen Grundsätzen, wie auch ins-
KarlSruhe, 31. Mover. iPrivattekegvmnm.) Nach einer Meldung der Kölnischen.DoSk^s. tnng erhielten am DienStagWü 6m«w6ncit
teS Wer ihre politische und ihre uwreckische Qualifikation befähigen, hat über nichts mttder Hauptfrage: »hätte di« Wilson-Mtton, durch Deutschland gefördert, zmn Ziele gefnyrt^ zu tun. Fe nachdem es nun dem einzelnen Deutschen darauf ankommt, historische Wahrheit zu erkennen oder nur ein« Rote mt Ve^ halten Wer die deutschen Staatsmänner und VrilitärS von dazumal zu bekommen, ran am mag er die Dinge arrsehen. Daß. wenn er sich der zweiten Richtung anschfießt, er d-e Partei der selbstmörderischen SeMtanklamr ergrerft, wird er sich freilich sagen lassen muffen, u k. Gefahr dttMienmamel,. GSddeutschlaud verlangt ReichSmaßNahmen.
(Telegraphische Meldung.)
Stuttgart, 3L Oktober.
Die wachsende KMennvt treibt zu neuen Erwägungen. In einer Kohlcnronferenz der süddeutschen Minister in Stuttgart wurden im Hinblick auf die gefährdete Brennstoff- Versorgung Süddeutschlands gleichmäßige Sparmaßnahmen für das ganze Reich, die Verkürzung der Polizeistunde, Einschrärckung der Beleuchtung der Straße« und Dergnü- gunrslokale. Verbot der Abgabe von Güter- wagen an Private. Verhandlungen mit der En tente wegen Freigabe des Rheinschiffsverkehrs zur Nachtzeit usw. verlangt. Zur Durchführung der Maßnahmen soll ein Reichsdiktator, wofür General Gröner vorgeschlagen wurde, emgcfdrt werde«. Die Vertreter der Ministerien waren dafür, daß die Gesandten der süddcnt. scheu Staaten i« den nächsten Tagen die Koh- tenversorgmkg tovt dem ölelchskaii^!. i>. tsepen- wart deS ReichSwirtschaftSministers und des Reichskohlenkommissars zur Sprache bringen sollten. Außerdem müsse die Frage im Retchsrat aufgeworfen werden.
BaMsche mdräsMr Fragen.
Die deutschen Truppen vom Baltikum. (Pridat-Telearamm?
Berlin, 31. Oktober.
Trotzdem keine Milderung?
Rotterdam, 31. Oktober. (Eigener Draht, bericht.) Reuter meldet aus Paris: Die aus Berlin eingetroffenen Gutachte« der «Merten Kommission spreche« sich gegen eine »eitere Milderung der Oftseevlockade auS.
SieSörms inWaß-Lothrst,,«.
Gegen die französische Herrschaft.
(Gtaeue Drahtmrldung.)
Dtraßb urg. SL Oktover.
Im Qbereksatz nimmt der Wcchvampf Has- Ägfte Formen an. Derschiedene von.den So- zÄüdemÄkraten einberufene WaWpersaumüun-
den. Das sek ti* G-eftchr. daß wir »ns )toe» Lappalien abgeben. Men fellte den von der sneeree auf Ne Mtßne Polittk
Druck auf di« Entente hätte ovKWen wollen, imfb Wunen, darf sich Niemand in Deutschland m die Ueberzeugung verleiten lassen, Deutschland selbst bube sich durch die Durchkreuzung der Wiksonschen Vermittlung den Weg zu einem Verständigungsfrieden verbaut. D a S rfi der springende Punkt. Ob die ablehnende Haltung der deutschen Regierung gute Gründe
Infolge der Schädigung. die Deirtschland durch die Ostseesperre erleidet, erhebt du de-rtsche Regierung Einspruch gegen tue Maf?- nahmen der Alliierten. F« der deutsche» Note heißt es: Erst am 26. Oktober ist die am 10. Oktober verhängte Sperre der Territorialgewäs- ■'er aufaehoben worden. Nach den der deritschen Reslrrimg zugegangen"» Mitteilungen befinden sich auf der Reed« von Reval acht deutsche Schiffe, die von englisckjen Seestreitkrästen eingebracht wurden. Andere Schiffe werden in Libau festgehalten, darunter ein Schlepper mit zwei Leichtern und einer LaduM von 1400 Tonnen Kohlen, der aus der Fahrt nach Könegsberg Angebracht wurde. Mehrere Segler wurden in der Nähe der dänischen Küste festgehalten. Sämtliche Schiffe hatten die erforderliche Fahrt- erlaubnis und waren vor Ausbruch der Sperre ausgehrlwen Im übrigen hat die Maßnahmt zu einer schweren Schädigungdes deutschen Wirtschaftsleben geführt. Zahlreiche deuffche Schiffe liegen in den Ostseehäfen still. Unüber sehbare Lebensmittel und Rohstoffe konnten der Wirffchast nicht zugeführt werde«. Durch die Erstrecffma der Sperr- auf die Fischerei, die innerhalb der Hafengewässcr nur beschränkt möglich und wenig ergiebig ist, entsteht ein sehr empfindlicher Ausfall an Rahrungs- mittel« für die GrvßstBste des Binnenlandes und schwerer Schaden für die , Fischerei-
Entgegen dem Reichsminister Koch erllare «r mit allem Freimut: Wenn sich das deutsche Volk in fernem SelbstdestimmungS ne ch t ww- der aus die SelbsibestümmmaSpflicht bv. sinnt so würde auf rein legalem Wege tue Ent. scheUdmra fallen: »Für die Monarchie utto will's Gott, die Hohenzollern. Monarchie! Der Redner polemisierte dann gegen die Hoffnungen carf Entgegenkommen durch dw Ewen- te. Rur der moralische und physische Tod Deutschlands ist eS, den d« Entente w«. «H- kerbund und Vörkerfrwden seien Ideal,. «5 wert»« sich aber nicht verwirAichk« lassen.
Ms der Berhandwng des sogenannte« Un. tersnchungs ausschuss es habe sich aber ergebe«, daß Wilson nicht de« Friede« wollte. Warum habe Bernstorfs nur mit Oberst Hanfe vechan. delt dem Nichtbeanrteten. der federzeft verwg- «et werden konnte? Unter der Gerstel der En- tente werde dem deuffchm Bove die Erkennt, pks dämmern. Dann kommt eS Eh zur
Für die Mjmarchie.
Vortrag von Dr. Wikdgrube-Dresde«. > Eine Antwort auf die Koch-Rede.
lVon unserem Mitarbeiter.!
Kassel, 81. Oktober
Der aeftern ckbend vom D entschnati-e' nale« Volksverein vevaustÄtete Vor. traaSabend im Evangelischen VerelnshauS 'ah einen sehr sürrk besuchten Saal. Der Vor. trag, den ein rethorisch sehr Gewahr, Dr. Wildgrube aus Dresden, hielt, stand W- l'ch unter dem Eindruck der Rede des Re«hs- mimisters Koch am Abend vorher. »Echt de- rnotratischst sagbe Dr. ^Mche .batteman für diese VevmGaltung die StadOalle geherzt, während wir hier mit klappernden Zahnen unp frierenden Füßssn sitzm. Daran werden, w» uns im neuen Deutschland gewöhnen müssen. Die Mehrheit will warm sitzen und uns wird kalt hn Herzen bleiben, Wir sind «tote Ntm- derhcit und ehre Minderheit gehört m eine« parlamentarisch regierten Staate nrcht zum Volke “ Sn bet Tat, es war unangenehm raU. Interessant war es, was der Redner vom Reichsminister Koch, seinem ausgeiprochene« politischen Gegner, sagte: .Die ,Antrittsrede Kochs war die erste, von eine« Mnnster nn btt sogenannten Nationalversammlung gehaltene, sie nicht einseitig 'von ParteianschauungM diktiert, nicht ausschließlich darauf abgost'.uÄnt war. die zehwrnal glorreiche Revolution z« verteidigen ttob sie zu verewigen sorchern d»e muh den Wtrllrn erkennen heft, die des. sernde Hand anzulegen. Di« sich auch nicht damit erschöpfte, alles was ba war, schlecht mrd gemein machen, sondern dte auch den Mut- hatte zu einer gewissen Anerkennung für mxTnvjeg im alten Regffne/ Und der Mittwoch-Rode in Kassel sagte der Reomer: „Amh von di-esor Rode gilt in gewissem Grade das, was von seiner Mnrsterredr gesagt worden ist. aber es ist doch eine Reihe von Ge. danken da. die er geäußert hat. und die bo# meinem Standpunkte <nrs die Kritik heraus» ftyv&e m
Bethmavns Aussage.
Der frühere Reichskanzler vor dem Ausschuß.
Heute beginnt der politische Untersmhungs- anSschuß in Berlin seine Tätigkeit wieder, dre Schüld am Kriege und seiner Verlängerung klarzulegen. Me Verhandlungen werden allsei- tia mit großem Interesse erwartet, teils um wirkkich die Wahrheit zu Horen, teils auch nur um nachträglich aus Grund irgend emerAeutze- ntreg sagen zu können, »wir haften recht". Der Ausschuß hat die Aufgabe, ^estzustellen, dre deutsche Regierung die Benruhungen des Präsidenten Wilson im Winter 1917, einen für Herde Parteien annehmbaren Frieden zu vcrmrtteln, vereitelt hat. Die Frage ist vom höheren paftft» scheu Stenchpunkt aus schlecht formuliert. Zum mindesten müßte sie so ergänzt werden: .und hätte eine von Deutschland unterstützte Frre- densvermiftlnug Aussicht auf Erfolg gehabt?". Erst barmt würde ernsthafter Ge» sthichtsdoutung genügt. Denn nicht allein dar. auf kommt eS an, ob die deutsche Regierung alles getan hat, dem Fri-densvermiftler Wrlson in den Sattel zu Helsen oder nicht, sondern sehr viel mehr darauf, zu ergründen, ob die Vennitr- lung überhaupt Aussicht auf Erfolg gehabt hatte. Run hat zwar der bisherige Gang der Untersuchung erwiese«, daß die deuffchen SlaatsmSn- ner dem Unternehmen Wilsons nicht gunfftg gesinnt waren; zugleich haben aber die Bekundungen Berrrstorffs auch gelehrt, auf wie schwachen Fützen die Aktion überhaupt stand, so schwach daß die oben gestellte Ergänzungsfrage höchstwahrscheinlich verneinend wird be- anftvortet werden müssen. Daß die Regittung anfangs auf eine Friedensvermittlung hinge- arbeitet hat imd dann das Gegenteil tat. laßt sich aus den Erfahrungen ertiären, die sie mit ihrem Friedensangebot bei den feindlichen Staatsmännern gemacht Hatte, und die M die Wil,'-msche Mfton als hoffnungslos zeigen konnten. Vorläufig sind ja allerdings andere, wenig stichhaltige Gründe genannt: Mßerauen Segen Wilsons Ehrlichkeit, militärische Drern- rede usw. Sftchhalftge Motive wären: die
D« Rote dec deutschen Regierung klärt den Miiertenrät auch über die Läge iim Baltikum auf. Indem sie auf ihre Stellungnahme nn einzelnen in der Rote vom 16. Oktober Bezug trhnmrt, weist sie darauf hin, daß an den Unter- nehimmgen bei Riga, du als ousreichmder Anlaß für die Ä>?r-rmaßn<chmen aNEchrt wurde« .die d rutschen militärischen Stell«, unbeteiligt sind. Sofern etwa unter west- ruMchem Befehl stechende frühere tuuAche Truppen daran teilgenommen haben sollten!, könne die deutsche Regieraarg nur wiedcrstMu, daß sie alles versucht habe, eS zu verhindern.
Zwang zur Rückkehr de- Truppe«.
Bersin. $1. Oktober. (Prsvattelermmmn.s Die NeichScegieruna bat kn der heuftgrn Kabi- nettSsitzung mit Rücksicht daraus, dgtz Vie Ab- transporte mtS dem Baltikum bisher ungenügend find und da« Verhalten zahlreicher Truppewetle $n den schärfsten Maßnarmen zwingt, de« Beschluß gefaßt, daß sämtliche Truppe«, die nicht bis zu» 1L November die deutsche Grenze passiert habe«, als sah. «enflstchtig erklärt werben. Sie verliere« Me deutsche Staatsangehörigkeit und vmmt auch selbstverständlich alle Berforgu««8an- fpeüche. — Am Montag hat ehr dritter Transport »v« BaktenlandSftmppen die deutsche Grenze Passiert. BiS jetzt sind zirka 10 000 Sten« Baltentruppen wieder aus denffchem Bade«.
Deubschlaud blockiert Rutzlaud »ich«.
Berkin, SL Oktober. (Privattelegramm.) Die Rote der deutschen! Regierung an den Alft- iertenrat sagt unter anderem: Da. deutsche Dock hat in de« letzten Jahre« die Wirkungen der Hmrgerblockade m ihrer ganzen Furchibackeit teäyft gespürt. ES weiß, daß unter ihr in erster Linie «inder mid Greise, Frauen mch Kranke, akso au der Kriegführung wrbeter-
Auf dieser Wattform fußend, dürfte dem ehemaligen Kcmzl« die Abwehr hitzrger Anklage nicht schwer fallen. Nur wer d'e Dmge wie sie damals lagen und wie sie Graf Bernstorff Kar mffgehellt hat, nicht sehen kann oder will, kann leugnen, daß die Vermittlung nur -an« gefimaeu wäre, wenn Wilson einen Druck auf die Kriegführenden hätte ausüben wollen oder können. Dieses Wollen hat" ihm aber (und Dernstorffs Aussagen wie gewisse Tatsachen sprechen dafür) ferng^ legen: noch ferner aber dos Können. Dernftorff sagte Kipp und Kar, der Präsident habe nichts gegen dre Ssfentkiche Meimmg des Sandes, nichts gegen die auS der Bindung des amen* Manischen Handels an die Entente sich ergebenden wirtschaftkichen Konsequenzen tun können. Von einem Druck auf die Gegner Deutschlands wäre mithin nicht die Rede gewesen, ohne einen Druck jedoch hätte die Vermittlung kaum in Gang, geschweige denn zu glücklichem Ende gebracht werden können. Denn die Rede« der Gegner zu Deutschlands Friedensangebot nnd die Bezugnahme darauf in der Antwort auf Wilsons Schrift zeigten, mochten sie schon am Maßstab des MaulPMnehmenS zu messen fein, allzu deutlich, daß die deuffche nnd die gegnerische Koalition nur dann unter einen Hut z« bringen waren, wenn Amerika sich dazu entschloß, fein wirtschaftliches Schwergewicht zugunsten einer mit einem gewissen Zwang arbeitenden Vermittlung in die Wagschale M werfe«.
llnkkug genug allerdings, daß Deutschland um daS — nach Wkffons Senatsrede — auch ohne U-Bootnote drohende Eingreffe» Amerikas auf teindlicher Sette zu verhüten. Wilson nicht spoKtffcher Schachzwaj in die Rolle deS DermMerS drängte, ente Twrbeit, die wiederum mit dem Glauben zu erklären ist in den man sich durch dir U-BootS-OPtimisten treiben kieß. Mer angenommen, der kluge Schachzug wäre gemacht worden und die tu Motnote nicht «gangen: auch dann wäre die Mfton Wilsons nur gegKckt, wenn er die Ge-
der Redner, der wieä-cholt, b esrmders bei de« Bekenntnissen zur Morwrchie, durch rausche n- der» BeffM rmterbvochen wurde, die F«Se «st wie Wir wieder zu einem nafiortalen Staat und zu einer nat ionaken Regrerung kommm, die Westler nichts sein will ÄS Dfenerrn *• Volkes, Vit hoch erhaben ist Wer den Partei« und doa wirtschaftliche« und Wdte* Gegensätzen «nd gab wiederum die Antwort: Durch die trajsttio-nelle Monarchie! «Die Wiederauf. Em« der Monarchie, ist M5 A uM> O unserer «rfisuake» Besd«bmvge«. Auch RechtS- anwolt Brill, der Leiter der Dersamuckun»
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,Homme Libre". baS ClemencMU mchcfttht, daß eine neue Vorstellung der Allnerien an Deutsch- land bevorstehe, die sich mit der TerluMme Deutschlands an der Blockierung L>owret-Ruß- lauds befaßt. Der Rat der Alliierten könne auf die Beteiligung Deutschlands an der Absperrung der russischen Raterevublck kerne S f al l S verzichten. — Die Londoner „Daith Mail" meldet: Die enaftschen Gewerk- schafien haben sich in ihrer DcMertenv-rsamm- kung am letzten Sonntag mit großer Mehrheit gegen eine neue Bl o ck a d e Deutschlands und Sowfet-Rußlands ausgesprochen.
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Me Alliierten gegen Rußland.
Rotterdam, 81. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Die .Times" melden: General Judenitsch ersuchte um dringende Hilfe und Unter- stützung durch die Alliierten. Marschall Foch hat den großen Kriegsrat einberufen, der am Mittwoch zusammengetreten ist. Ein a kt tv e 8 Eingreifen der Mtfiertentruppen m ine Kämpfe gegen Sowjet-Rußland steht bevor.
Prstest gegen die Sftseesverre.
Deutsche Antwort auf die Note der Entente.
(Privat^elearamm.)
Berlin, 3L Oktober.
imterie daran, daß wir «och keinen Fried« baben daß die feindlichen Kommrssione« Deutschland überschwärmen. daß sie allen Verkehr, alle ftnrffchaftlichen Regung-« .überwachen' werden. So sehe Deutschlands Ankunft otog und von alledem habe Koch in feiner. Rede über .die Sage" nichts gesagt. Reuhsmimfwr Koch beklagte fich darüber, daß der pottttsche Kampf persönlich gefirhrt werde, aber .. . . wie soll « anders geführt werden gegen etn Mmi. fterinm. dessen Maßnahmen sich letzten EnveS tn einer fffersan. in einem Erzberger vevwirNichen^dtt uns so viel schade, der unsere Handelsflotte a-uSgeliefert habe. Eine solche
den in Mülhausen. Gebweifer. Altkirch «tib an» derm obEfsi^n Orten abgehÄtenen Wahl-. Versammlungen der Sogficckffreü mtb Durger- lichen war das MMtärregime wch d« TStrg- keit des Generolkommissars MWerand Gegenstand schärfster AngrMe.
*
Weitere Ausweis««- v»n Deutsche«.
setzuMK-n firr die VeEngung einer Wirtschaft- tnng erhielten MN
litten Blockade nicht gegeben fein dürften. Da- von Straßburg den BefehlMtWera^.^NfM! her hält die deuffche Regierung die von ihr rn?:erlwlü sechs Wochmzu verlasse«. (N ist p^