Einzelbild herunterladen
 

Kasseler Neueste Nachrichten

Kaffeler Abendzeitung

Dtr fiefleU* Ifrwffre ertoetsea»öcheuML MSmal exH> mxn abenb». Set

Cbmme»entSt>tet4 betragt meaatL U6 Mark bei freier KOelfrm, t*6 $aaS. SefteOnnoen werbe« jebexjett von der »efcMfrefteSe *et dem Boten entgegengenommen. Tmcteref Sertog m» «edattton, Schlachthoftfroß« 28/30. Für mwerlangt efrtgefanMe Setoäee tonn' Ne Kebottton eine Setentioertung ober Gewähr in keinem Falle übernehmen. NückzahümgdeS etgueigelbe« vderAn spräche wegen etwaig er nicht »rvMlngsmähtger 8te<enmg anSgefchloffcn.

Hesstsche Abendzeitung

Jmerno-llpreile: Di« flebtngefnettew Zelle kür einheimisch« Geschäft« » SM», für «*. mörttpe Stajetgen 85 «eftannjelt« (ii* «drheimtkche Beschatt« 73 «f, für wiotottge »«schäfte l Wk.. einfache Beilagen werben mit 5 Mark pro laafenb berechn^ alle» mit av-f, TenernngS.Zuichiag. Bei Uebeytfttiung von ttnjetgen auf teleph. Weg« wird für »arch» fehler herv orgernsene Irrtümer keinerlei Haftung übernommen. Für die Aufnahme son»n»eigen an bestimmten Tagen oder Plätzen wird keine SewLhr geleistet, »eschafillstelle: ü-ilnische Str. 5.

Nummer 278.

Donnerstag, 30. Oktober ISIS

Fernsprecher W1 und SSL

Fernsprecher 951 und 952.

».Jahrgang.

Schon wieder eine Fahrpreis-Erhöhung!

oder

Berit«, 29. Oktober.

Ren

-Lis-

i des Gsi

Linie <i

meldet: Die Südostarmee berichtet die Gefaw gennahm« von neuntausend Russen. Die Fort- Alexandrina und Katharina sind durch die Bol­schewisten prnikaewonnon worden. Di« eng­lische Flotte ist in den Südkanal eingedrungen und beschießt Oranienbaum und Peterhos.

Ablehnung des Fr^edensvertrags?

Basel. 29. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Das ^Echo de Paris* meldet aus Washing. ton: Aus den Erhebungen Wer die Absichten des amerScmtschen Senats geht hervor, daß zwanzig Republikaner und achtzehn Den-okra- ten bereit sind, die Ratifikation abzulehnen. Hierzu würden übrigens 33 Stimmen genügen.

tauschen Antrag übereinstiunnt. Senator Änox unterstützte ChieldeS in längerer Rede. Er wandte sich heftig gegen das Bestrebe« des britischen Reiche«, einen überwiegenden Einfluß gegenüber den Bereinigten Staaten in allen Erdteilen zu gewinnen.

scheint unter den heutigen Verhältnissen wirk­lich als notwendig Bedingung. daß die deut-

Zre RatiLnawersammlMS.

Fortgosetzte Aussprache »er Wirtschaftssorge«. (Eigea« Drahtbericht.) -

fino. Südwestlich Tvffono sind deftige Angriffe Segen unseren rechten Flügel N« Gange, d-re

Brafiliens Stellungnahme.

Rio de Janeiro. 29. Oktober. (Eigene Draht. Meldung.! Die diplomatische und Verfaffungs- ko-mmisfton deS brasiliarrrschen Parlaments hat in ihrer letzte« Sitzung den FriedenSvertrag von DerscrilkeS gründlich dunhberatm. Sie verwirft die Verurteilung des Kaisers Wilhelm. Senator SondreS hat diese Verwer- hin# eingehenb begründet. ES wurde beschlos- scn. m« je»e Klauseln deS Fr^ensvertrages zur Debatte zu bringen, die BvasiKen berühren. Russische mrd^altische Fragen.

ywqnnntfl oct ScuntpTC Ut M1WUMD.

(Eigene Drahtmeld«na.s

Riga. 29. Oktober.

Endlose Fahrvreioftelsrrnag.

Eine «eie Erhöhung wird angeküntzigtz (Privat-Telearamm.t

München. 29. Oktober.

Eine weitere Erhöhung aller deutsche« Perso«e«fahrpreife wird für Anfang Januar angekündigt. Die Verhandlungen zwischen den süddeutschen Bekwaltuugen und der preußischen Etsenbahnverwaltvng sind be­reits ausgenommen. Die neue Erhöhung soll wieder zwischen 30 und 50 Prozent betragen.

Von der Front deS Generals Jstbenrtsch Wild berichtet: Estlandesche Abteilungen, die Kratznaja Gorka belagerten, machten einten

Schiedsgericht im Metallarbeiterstreik.

Berlin, 29. Oktober. (Privat telegromm3 Vom Schiedsgericht im M etallarbetterstreik wird gemeldet: Die Verhandlungen der beiden vertragschließenden Parteien der Metallarbeiter und der MetaMndustriellen vor dem Schiedsge­richt schreiten gut voran. Es ist bereits gelun­gen, den größten Teil und auch dem tot<* kigsten Teil, nämlich die Einteilung im Lolmklaffen, zu erledigen, dagegen haben die unmittelbaren Besprechungen der Parteien über die sofortige Wirderaufnahkne der Arbeit noch zu keinem endgültigen Ergebnis geführt.

Einfuhr und dann man sollte es kaum «tat» ben durch die p- billigen Pwise der hmaus- gehenden Waren. Dir Klagen, daß wir zu billig nach dem Auslände verkaufen, werden immer bedenklicher. Der Minister mutzte sogar den deutschen Industrien empfehlen, unter­einander höhere Preise zu vereinbaren und selbst eine PreiAontrolle einzuslchren. Es er«

cher Wertpapiere enthAt die Verordnung! schließlich eine Strafvorschrift gegen Verbret- tintfl von Anzeigen, Schriften und fon-, tigen Drucksachen, in denen offen oder ver-s schleiert Angebote zum Zwecke der Verletzung

Entziehung der gegen die KapttalSabwa«- derung und Steuerflucht gerichteten Gesetze ge­macht werden.

Diese Verordnung, die den Depotzwamg fürs inWndifthe Wertpapiere einführt und aleichze-- tiq die gesamten Banken einer Kontrolle unter» wirst, di« bis MM Verbot deS GeschüftSbetrie- des geht, ist van der einschneidendsten Beden-» tung für unser gesamtes MtzschaftSleben. 6» unterliegt keinem Zweifel, daß die praktische Durchführung dieser Maßnahmen auf «rge»- heure Schwiertgkeite« stoße« wird, umd; daß sie die Gefahr in sich bergen, den Aüpotz zur KapitaSflucht zu erhöhen.

Streik und KohlennoL in Frankreich.

Basel, 29. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) In den französischen FabrckWdten Rouen ttrtb Toure »in# haben sich die Unternehmer, demMattitt zufolge, wegen deS Kohlcmnan- gels und des vrrhmderten Etsenbahmverkchrs gMvuuaen gesehen, ihre Betriebe zu schließ e« und ihre Arbeiter zu entlassen. In einem anderen Departement streike« zurzeit neumgigtcmsend Bauarbeiter. In Lille sind die Bergarbeiter, denen sich auch die Elektti- zrtätSarbeiter anzuschKetzeu drohen, «Mündig.

Ausschreitungen i« Amerika.

Basel, 29. Oktober. (Eigene Drcchit «ldungs Die Information erführt aus Rewoork: Iw« folge der Gefahr von Sabotage mid A« * schretiungen der Dockarbeiter wurden sAr.ckliche DockS von Rowpork unter militä­rischen Schutz gestellt. Mchrere tausend Mann Infanterie sind Donnerstag übend zur Besetzung der Docks und Hafenanlagen ange- Ml. Die. ALciterschaft if: stark erregt.

UeLerM Arbeiter-Rewesung.

Pläne für den 9. November in Deutschland.

(Eigener DrahtSrricht.)

Nürnbetfl. 29. Oktober.

Der Nürnberger Landesparteitag der Unab­hängigen Sozialistenpartei Boyern beschloß .mit 68 gegen 60 Stimmen den Anschluß an die dritte Jnternattoitale. Der Parteitag nahm ferner eine Entschließung an, in der die Ge­nossen aufgefordert werden, den 9. Novem­ber durch Ärbertsrnhe zu feiern und große Versammlungen einzuberufen, in denen die Aufhebung des Belagerungszustandes, Frei, laffung politischer Gefangener und Aufnahme der Verhandlungen mit Sowjetrußlattd gefor­dert werden soll. Tjer Landesparteivorstand ist von Nürnberg nach München übergesiedelt. MS unmittelbare Vorbereitung für den 9. No­vember rufen bereits heute die kommunistischen Betriebsräte der Großberliner Fabriken und Betriebe zur allgemeinen Arbeitsruhe und zu öffentlichen Versammlunmn und Straßen­umzügen am 9. November auf. dem Vortage des Jahrestages der Revolution.

Wohin soll das noch führen? Erst im Okto, bet' ist eine bedeutende Eihöhung vorgrnom- men worden, die daS Reisen ganz empfindlich verteuert und schon wie Abwanderung m die niedere WagrnNasse zur Folge hatte. Nun sol­len schon wieder im Januar die Preis« noch mehr erhöht werden, obwohl das Reisen in­folge der EÄnfftellung des SortntagSverkehvS sehr erschwert ist- Läßt üch denn gar kein an­derer Ausweg -LIS dem LisenbohnestW findest?

FriererlsvertragANdBörterbuNd.

Amerika aeae« das britische Leberaewicht.

(Eigene Drechttneünurg.)

Haag. 29. Okiober.

A«S WaIhingto« wird gemeldet: Der Senat verwarf eine« Zusatzantrag Johnson, ber verlangte, daß dte Bereinigten Staa- te« dieselbe Anzahl Stimmen im Völker- bund haben sollen wie Großbritannien. Rach Zurückweisung dieses Antrages brachte Johnson einen ähnlichen Antrag ein. Der Se-

sichtspwckte Wer diese- vielerörterte Thermr nicht mehr bringen. Die tausendWttgen Sor­gen unser« Wirtschast fanden auch jetzt wieder mehr oder minder beredte Anwälte. Der Sprc»

Maßnahmen gegen Deutsche.

Metz, 29. Oktober. (Privattelegramm.) Wie die lothringische VEszeittrng meldet, hat die französische Regierung Schritte unternommen, um die Herausforderung durch deutsch« und Leutschgesirtute Leute an der Wurzel zu treffen. In der Gegend von Diedenhofen war in den letzten Tagen häufig in der Oeff«ttlich?eit der GesangDeutschland über alles" zu hören. Die französtschsprechendkn Personen Wirrten vielfach beschimpft. Am Freitag hat die französische Gendarmerie mehrere hundert Verhaftungen von Deutfchen in Rombach, Diedenhofen und in Hagendingen vorgenom- men. Dir Arrestanten wirrven in Automobilen nach Metz gebracht und mußten die Rächt in der Zitadelle zubringen, von wo sie nach der Kehl« Brücke abtransportiert wurden.

BerMögens-EMmg,

Maßnahmen gegen die Steuerflucht.

«ll« t>erito8H<6«ti Wertpapier« tnüfr

fr» »ngezelgt werden. Banken und Sparkaffen ftnd zur «uokuuf« a« da» glnanzan:« verpftUd« t«l und werden «in«r Rentiron* unwrw.rfrn, Wie wir am Sonnabend mitteileu konnten, hat der Anösch-irß für die Reichsabgabenord- mmg einen Gesetzentwurf beendet, der dem­nächst $ur Beratung vor die Ratiotmlversamm- lung kommt. Die neue Verordnung bezweckt die steuerliche Erfassung eines erheblichen Teiles der geflüchteten oder verschleppten Vermögen, soweit diese aus inländi­schen verzinslichen Wertvapieren besteht, und verpflichtet die Banken und Sparkassen, über bi« Konteninhaber Auskunft zu erteilen. Weiters Maßmchmen. die auch die steuerliche Erfassung des in anderen Werten angelegten geflüchtet en oder versteckten Vermögens bezwecken, werdest folgen. Die Verordnung stellt den Grundsatz Mts, daß Zins- oder Gewinnanteil« schein^, sowie ausgeloste oder zur Rückzah. lrmg fällige Stücke inländischer Wertpapiere einer Bank, und zwar einer solchen Bank zmt Einlösung, Beleihung oder Gutschrift übergebest und nur von solchen Banken zu diesem Zwecke angenommen werden dürsen. bei denen das ganze Wertpapier oder die Zins- oder; Gewinn ante ilschernboge n hinterlegt sind. Bestndet sich das Wertpapier im Auslände oder int Gewahrsam eines Dritten im Jnlande, so muß dte einlösende inländische Bank im Besitz eines ntti einem SlückeverzeichniS versehenen urkundlichen Nachweises Wer die anderweitrge Aufbewahrung der Wertpapiere sein. Diese No-twendigkeit zur Hiuterseauna der Wert­papiere bei einer Ba-stk zwecks Einlösung dev Zinsen Und G-wiitnanteile tritt- Mr den int Derttschlastd fteuerpfkichtigen Effekt enbesitzer nicht ein, wenn er dem für ihn zuständigen Fmauzamt ein Verzeichnis seines Besitze» an Wertpapieren in doppelter Ausführung ein­reicht. Ausnahmen Mikßten vorgesehen werden für den Effektenbesitz solch« Personen die int Auslände ihren Wohnsitz oder dauernden Auf­enthalt haben, die für ihr Einkommen auS ben Wertpapieren in DeutschGand nicht steuerpflich­tig sinh.

Me Auswertung des für die Steuerveran­lagung wichtigen Materials, welches sich bei den Banken durch die Vorschriften Wer die Hin- terlkMng ^« Wertpapiere ansammelt, wird da- dnrch ermöglicht, daß den Banken. Sparkassen- ustv. die Verpflichttmg auferlegt wird, den Fi­nanzämtern bis zum 31. März 1920 Verzeich­nisse ihr« Depotfunden nach dem Stands vom 30. Juni 1919 mitzuteilen und Zugänge solcher Kunden periodisch nachzutragen. Durch die Vermchmmg ist die wett«e Ueberprü-- f u n 8 der Bankb-triebe durch besonder Beamt« vorgesehen. Gleichseitig ist die Möglichkeit vor- -wsehen, gegebenenfalls den GeschäftEttieb den Banken zu untersagen. Me Verordnung schreibt- endlich vor, daß die zukünfttgen Banken bei der Eröffnung ihres Betriebes dem 2 anbc3fimrr.fr amt hiervon Anzeige zu machen Haben. Für Zuwiderhandlungen gegen die über die Einlö­sung d« Zins- oder Gewmnantellscheme erlaß­enen Vorfchrrftsn sind in d« Verordnung emp- istdkiche Strafen vorgesehen. Bon besond«« Tragweite ist di« Vorschrift, daß die ben Ge­genstand der strafbaren Handlung bildendestj Werte durch Urteil zugunsten des Reiches für; verfallen zu erklären sind, falls sie etnemti Täter oder Teilnehmer gehören. Ohne Zusam­menhang mit d« Hauptfrage der Einlösung) von ZinS- und Gewinnanteilscheinen inkändi-

reichlich hat «nähren können, wie man gchosft hatte. Die allgemeine Lohn- und Preissteige­rung hat natürlich ihre Einwirkung auch auf die Landwirtschaft ausgeübt, die böbore Ar- berts- und'Fuhrlöhne bezahlen, dann die Klei­dung und Geräte und Maschinen teur« kaufen mußte. So trieb ein Keil den andern. Mini­ster Schmidt hat im Eingeknen auSgeführt, wo­ran es läge, dstß unsere Landwirtschaft nicht Stotel liefern Birne wie man erwartete. Der

r e h b e st a n d ist ün ganzen Reiche erheblich zurückgeganaen. vor allen Dingen die Bestände der Milchkühe und Schweine, waS für die VvWernEhrung von großer Bedsttung ist. Um die Viehbestände ge schonen, soll wie biS- r die Einfuhr vom Auslände «sickgett. DaM

ab« nötig, daß uns« Geld auf einen höhe­ren Wert gebracht wird, und daS kann tute durch ernste Arbeit auf alle«! Gebiete« geschehen.

Um diese Werterhöhung des deutsche« Gel­des durch Arbeit h«berzuKhren, bestehen Plüne, die Rohstoffe vom Auslände einzu- füchren, sie von uns«« $ Mftoie »«arbeiten z-u lassen und die Fertigfabrikate an das Aus­land wieder zu verkaufen. Diese Absichten ststd

Seifere Aussichten?

Vertrauen des RerchswirtschaftSmi«ist«S.

"Wenn die Ansichten des Reichswirtschafts- tnrnisters Schmidt, die et in der Natioualver-

ten. Erhalten wir vom Ausland« angemessene Preise, dann könne« wir dafür sowohl dir Rohstoffe als auch die Lebensmittel billig« kaufen, was sich im Jnlande günstig fühlbar mache« würde. BiS dahin wird ttotz schlechter Valuta die Regierung, fo vermute ich, alles vor. suchen, wn unsere wirtschaftliche Lage aus einen erträglichen Stand zu bringen. Sie wird das schm aus politische Gründen tun, um den Tmteren Frieden zu wahren. Denn vom Verlauf der kommestden Wintermonate von der Lö­sung ber drei Aufgaben: Ernährung, Kohlen, Arbeit hängt Sei« oder Nichtsein der jetzi­gen^ Regierung üb. K. F. D-r.

gen sich erfüllen, dann können Wir gettost in die Zukmrft blicken. Er behauptet, daß die E r- nährungsverhältniss« besser gewor­den seien und auch fernerhin mehr zusrieden- stellend würden. Die Landwirtschaft erhalte mehr Kleiezuschuß, es werde beff«eS Brot ge­backen, die Einfuhr von am«ikanischem Niehl und Getreide fei erheblich und die Menge des eingeführten Speckes und Schweinefleischs habe bereits eine Linderung d« Notlage zur Folge gehabt. Das ist wsbl richtig, die ErnDrurrg war in den letzten Monaten «giebiger. Ab« ob daran die Einfuhr einen so großen Anteil Hatz mag zweiMhast «scheinen. Was fiir Ber­lin sirtrifft, ist noch nicht für das ganze Reich maßgebend. In erster Linie haben f«h wohl die während des Sommers geernteten Feld- umd Gartsnstüchte unseres Landes wohltuend geltend gemacht. Gemüse und Obst sind Nah- rungAnttte^ die gerade in diesen Monaten einen großen Teil des täglichen Verbrauchs MiSmachen, die absk im Winter Wied« spär­lich« werden. Habe« wir wirklich sc ich« eine Besserung verspürt, so ist bannt noch nicht gc- l<rgt, daß wir auch im kommenden Wut« aus­reichend versorgt wären. Es ist sogar vom R eichswirt schastsmi nist« selbst erwähnt wor­den, daß die Kartoffelernte gar nicht be- fonders günstig fei, sie komme ungefähr dem Stande des Vorjahres gleich, ab« die Belie- fentng werde möglicherweise schlechter werden, weil es an Transportmitteln man­gele. Da kommt wich« das alte Elend in die Quere, daS d« Bahnverwaltung schon so viel Aepfzerbrechen verursacht hat. Auf d« einen Seite sind es die Kohlen, die wegen bei ungenügenden Wagenzahl liegen bleiben müs­sen, auf bet andern Sette irre LebensmrttÄ.

'Doch wir wollen im Gedcmkengana des RetchSwrrtschaftsmrntstms bleiben, d« die Lage trotzdem nicht ungünstig ansieht. Die Ge­samternte W nach den bish« derösfenWch- ten Berichten bet LondwirtschaftSkam- mern durchweg als zufriedenstellend zu be­zeichnen, und es ist anzunehmen, daß diese Be­richte den Schätzungen dos Ministers zugrunde läge«. Mit Rocht weist « darauf Hin, daß die Einfuhr nicht ber für die Ernährung ausschlag- Sde FaLtor sein darf, da die ungeheuren szufchüsse nicht auf die' Dau« berettge- ' stellt werden können. Im letzten halben Jähre sind für den Einkauf von Leben-smittel» im Auslande bereits insgesamt fünf Milliarden Mark vom Reiche Kewrlligt worden und trotz­dem hat man von ein« Verbilligung, die dem Bolle etwas genützt hätte, nicht viel bemerkt. Wohl ist eine Preissenkung insoweit er­zielt worden, als die Preise für AuslandS- toaren sich nicht ins Ungemessene twrstiegen, WaS sie ohne den Zuschuß MeifelloS getan hät­ten, aber gleichwohl blieben sie noch hoch genug, sodaß sie einem manchmal den guten Appettt verderben konnten. WaS die Preise für ein«

MGZnmg iR Matz-Lothringen.

Deutschfreundliche Kundgebungen.

(Privat-Telearammü

Straßburg, 29. Oktober.

In den letzte« Tagen haben in verschiede­nen oberelsässischen und lothringische« Ortschaf. tat deutschfreundliche Kundgebungen fwttgr- fmrden. In Mülhausen und Kalmar«- fole-en auch Knndqebimgen für He Selbstän- diKett. Rach Metz mrd nachDiedenhofen sind Trappenverstärkungen abgegangen, da dort AuSschrelttmtzen gegen die Franzosen stattfau- drn. Die Zeitungen dürfen üb« den Umfang der Ansschreittmgen nicht berichten. Die fran­zösische Polizei hat viele Verhaftungen in Loth­ringen und tm Oberelsaß vorgeiwmmrn.

ten

lich davon gingen eskländifche Truppen zu -nang.Men vor uW warf«, die ÄSksche- Stadt Pleskau zurück, mach- Gef-rngene und «battete« fünf.

-vg Ge . Südüch davon, in d« Richtung air? Powinetz, führte d« Gegn« mit Unterstüt­zung etea starken Flottille ans dem Laboga- _____ ________ _____________________ See starke DngriHe aus, die erfoMwtzv ckbHe- jchen Industries sich sicht scsesseickg mrtertote-iwfthrl ssrrde». DvS LEdche Ä«ucrbu-eau