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Trvppeuvermehmug im besetzten Gebiet
mit Mer
c Hast auSgeartwttett Waffenstillstands, i mMtärischen Ausschusses des P h« natürlich auch noch UnLarhenen \ Landtages mit sozialistischen Abge t Begriff des .Unterhaks^ errtstohen Einstellung der Reint>feti<tfei<en in Die Entente hat jede BegrissSbestrm- Schließung eines Wafsrnsti
olnischen
vertrag
Abgeordneten d-e
über den
Einstellung der Feindseligkeiten int Osten und
Wie
lassen. Die
eines Waffenstillstandes
Schließung
Greise sind chr mo
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lichös Gewicht; in den meisten
mit Sowjetrußlan- verlangt worden. Der Regierungsvertreter erkläne, daß di« Rc- gienma die Absicht habe, den Krieg an allen R tonten zu liquidieren. Es wurde die Einsetzung eines Subkommissars zur Ausarbeitung des WasfenstUlandes mit Rußland beantragt.
uns di« <f mitte ilen m
rnppen er Zahlen
. . . .... rum Cpfer gefallen,
doch warum sollen wir das alles wiederholen.
So siel ist jedenfalls rt sagen, daß die Stärke der Befatzungstruppen auch heute noch ein mehrfache- dessen beträgt, was in den Grenzgebieten deutscherseits ton Frred-n an Smdaren unirrhalteu worden ist, und Liese Tatsache spricht doch wahrhastig Wiche. 2er
mutig abgelehnt, hat dann aber schließlich im Frieder Aterrrage den Begriff soweit gefaßt,
Rumäniens und Serbiens Verträge.
Berlin. 25. Oktober. lPiivat-Telegra-nm.) Nach einer Meldung der Londoner Erchange- aaentuf aus Bukarest hat die rumänische Regierung am 22. Oktober den Friedensvertrag von Versailles ratifiziert — Rach Mitteilungen des .Journal" ist der serbische Mini- fter Trumbitsch, der Donnerstag in Paris an- gekommen ist, dazu ermächtigt worden, den Rrieben von St. Germain mit einigen Vorbe- HÄlen nunmehr zu unterzeichnen.
Da» Detriebsrätr-Gesech.
Berlin. ». Oktober. (Privat-Telegramm.) Der Ausschuß der Nationarversammlung zur Vvrbeoatung deS BetriebsrategesetzsS hofft dis M«e November sämtliche Arbeiten erledigt z* Laben. Von 8'egiornugSseite ist berbstchtigt, das Bstriebsrätegesetz bereits im Januar 1920 tat Stoft treten n taffen.
Am dem beichten Gebiet. Truppetwermehrung gegen mS gliche Unruhen. (Prival-Lelegramm.) Saarbrücken. 25. Oktober.
Fnfolae verschiedener Uebsrgrifse der Franzosen im Daargebiet ist die La« fortdauernd ernst. Die Saarzritungen veröffentliche« gestern an der Spitze eine neue Ve-
PMstt-ßrgeMm.
die Reinbe deutsches Privat-Gut rauben.
3» aU«« £4«bees, wo die AiMcrtea ihr, Macht ar,«Uvea tonnte«, haben die «ngii sitze« nnd sranrSstschen Behörde« da« «privat eißentnm der gewaltsam vertriebenen Dem« Men an stch g »ritzen, da« fle versteigern, otzl!« di, entrechteten Defltzer zn entieySdtgen.
rochen worden, daß die @ntmc kttv stärke der BesaMngstruppen —t)te, den« sonst ist eine geregelte Etats-Wirtschaft überhaupt unmöglich. Bis f>euM ist uns diese Bitte aber jedesmal abgeschlagen worden.
Die Fried^W-Nerträge.
Der gesetzltüw Frieö.nLznftand ist verkündet. lPrivat-Telegramm-i
Berlin. B. Oktober.
Aus Paris wird gemeldet. Last das Gesetz, wonach die Feindseligkeiten beendet und der Friedenszustand eintreten soll, am 24. Oktober im Journal otficiell" veröffentlicht worden ist. Mit dicker Bekanntmachung ist der Frieden endgültig in Kraft getreten.
Polnischer WaffemtWftgnd.
Wien. 25. Oktober. (Eigener TrahSerichk.) Nach SurtLlluu««» polnischer BlSttnr ist in einer Lltzung des vercinigren cmswärtigrn:tni>
derspruch aller Parteien hervorgerufen. Tiefer Widerspruch äußerte sich auch tcherrus deutlich in der Natiottoteerfaattnhmg, als der ReichS- fchatzminister mitteilte, daß sich bie gesamte Unterhaltung der interalliierten Bese un$5trupp en einschließlich der Kontrollausschüfle schon ^ute ziffernmäßig nachweisbar aus mindestens zwei- undeinhakb Milliarden Mark jährlich Mrftelt. ES ist das bei der wirtschaftlichen Sag« Deutschlands und angesichts der ungeheuer schweren Bürde der außerdem von uns über-
Heimkehr der dsutscheu Truppe«.
Derlm, 25. Oktober. (Pripat-Telegramm.) Die ersten ans dem Baltikmn rurückkehrende« deutsche« Truppe« habe« am ftreitao bi« deutsch« Grenze überschritten. ES sind sechstausend Mann. Weitere RücktranSportr folgen im Au- fatm der kommenden Woche.
sind oder antrsranzösische Gestimung zeigen, von den Frrnqssen festgehalten «erden.
Lirngrmg politischer Parteis«.
chelstngfvr». 25. Oktober, «piqene Dncht- meldung) Bus Petersburg wird «meldet: Die ernste Lage der Sowietregierung hat alle P a r- teienaeeinigt. Die Versammlung der «• mäßigten Gewerkschaften hat in MoSkau <u" einem anßerordenttichen Kongreß beschlossen, mit der verleid igungS - Kommission in» Ginvernehmen zu arbeiten.
Verbannte Elsässer und Lothringer.
Straßburg, 25 Oktober. (Privattelegramm.) Das französisch.-deutsche Blatt «Die Sepubltf“ fordert, daß die au8 politischen Gründen nach »en badischen Brückenköpfen verbanaten Slsäs- 6 und Lothringer endlich wieder heimkehren rfen und daß «fort eint Amnestie für sie er- taffen wird. Innerhalb deS «e-hler Brücken.
die Wegnahme des FamilieuhauLrrrtS, deS einzigen Gutes, was Arbeiter. Handwerker, Beamte überhaupt oft haben, als reine und nrcht einmal einträgliche Grausamkeit. Die Ra* Milieu gehen der einzelnen oft sauer erworbenen Drucke ihrer Einrichtung verlustig, an denen ihr Herz hängt, und Mr den Staat kommt wenig dabei heraus, weil btte Uebev- angebot von »gebrauchten Möbeln' und ,ge» trauerten Sachen' in dem Mr die Fülle gar nicht aufnahmefähigen Elsa ß-Lotl, ringen die Preise drückt, sodaß man in vielen Fällen direkt von einer Verschleuderung unersetzliche« Besitzes reden mutz. Der deutsche Staat, dem die enteigneten Vermögen nur zum wirklichen, also weil unter dem Wert bleibenden Erlös
Mit dieser schamlosen Willkür der Alliierten ist ei ihnen aber noch nicht genug. Sie sinnen immer neue Nüttel aus. wie sie dem wehrlosen Deutschland bU Daumenschrauben fühlbar machen können. Neben der Sperre sind es die finanziellen Lasten, die uns noch besou. derS auferlegt werden sollen. Es ist em trau- rigeS Kapitel. daS sich zum Beispiel mit dem Unterhalt der BesatznngSt im Westen befaßt. Die Aufstellung tu. war dem HaushccktSauSschuß in diesen Tagen bereits bekannt geworden und hatte den Wi-
bigten den wahren Wert ersetzen, ist also dop. peü und dreifach belastet. Die bittere Pille, dis die ausaewiesenen und verarmten .Sequestrierten' schlucken müssen, wird auch keineswegs ixt»
Mnlug m ßlfatz-Lothringeu.
Die Selbständigkeits-Bestrebungen.
(Vrivat-Telegramme.)
Straßburg, 25. Oktober.
Generalkommissar Millerand hat die Aufstel- Innfl neutralistischer Wahllisten in Elsaß-Loch- ringen verboten. Rn einem Erlaß des Kommissars toiti> mitgetetlt, daß die Neutra» l i ft e n Mr den 9. November einen Aufstand in Elsaß-Lothringen planten, mit dem gleichzeitig eine kommunistische Bewegung in Deutschland mröbrechen sollte. Die landeSverräterischen Absichten der Reutralisteu seien dadurch klar et- fichttich. -*■ Die sozialistischen Parteien st» El- fgtz-Lothringen haben Vic Forderung nach sofortiger Wiederherstellung der rechtlichen konstitutionellen Garantien der Eisatz-Lothringer wie tm übrigen Frankreich beschlossen und an die Regierungen Paris eine drahtliche Ertt fchllestnng gerichtet, in der verlangt wird, daß die Bestinummge», betreffend BerfanrmlungS- freihett und Abschaffung der Zensur, auch Mr Elsaß-Lothringen Gültigkeit hab«.
was jeder von uns zur Genüge cm eigenen Leibe erleben mußte. Was tetr aber jetzt erleben, ist schließlich nichts weiter als eine Wie. Verholung der Blockade von einst, wen« auch m abgeschwächter Form. Dio feindliche Mrarine-WaffenstiLstandS-Kommiffion hat die Sfpei'u ,:rn dem Angriff der wesirustifchen Armee auf Riga begründet. AVer diese Begründung ist nicht gerechtfertigt, sie könnte es nur fein, wenn Deutschland schisse mit Menschen unb Biaterial, mit Lebensmitteln, mit Munition zur Unterstützung der westrussischen Armee ge» saubt hätte. - aber ist nicht der Fall, 'Md hier güt die t .ung der deutschen Regierung, daß wir mir der »veftrussischen Armee überhaupt nichts M nm haben. Erne Begründung im besonderen ist bis hsu^bef den guftänSigen Stellen noch nicht eingeü-uftn, denn eS besteht überhaupt keine Möglichkeit bafür. Die Reichs- regiernng hat ange-tchrs Ser Lage einen Protest noch Versailles gerichtet, und wie ew Pariser Jetestramm gestern melket,, hat
oeschloss«t>., daß dir UeberwachMi.r'ntLtz^, fog ! »weniger streng' durch^füh-n werden sorlen.
Das ist ein geringer Erfolg, der unä nicht genügen kann, da hier weit Größeres auf dem Spiel« sieht. Schon jetzt beträgt dwA u «fall an Fischfang in der Ostsee mehrere tausend Aentner täglich. WaS das Mr unsere Ernährung bedeutet, kann sich jeder auSmalen. Durch di« Sperre sind aber auch die Oftseeffscher selbst tot eine überaus traurige Lage gekommen, sie find in ihrer Erwerbs tätigte» gehindert und müssen schuldlos finanzielle Verlüstr hinneh- men. Es ist weiterhin bekannt, daß die Koh- lenversorgung tat bat östlichen Gebieten geradezu trostlos ist. So ist in Königsberg schon die Gasversorgung gefährdet. Mtt der Bahn Wunen wir nicht genügen® Koh- leu befördern, da wir keine Wagen haben. Die Dchiffsbeförderung ist aber gerade in diesen Tagen noch deshalb von besonderer Bedeutung, weil bald der Frost einsetzt, der eine Beförderung mit dem Schrff überhaupt unmöglich macht. Andererseits können aber auch bk landwirtschaftlichen Erzeugnisse aus dem Osten nicht nach Mitteldeutschland befördert werden. Diese Tatsachen kenn- »eichnen in kurzem die Lage. Wir müssen deS- yau, von der Regieruna erwarten, daß sie alle Maßnahmen trifft, Vie sie überhaupt treffen kann, um dieser neuen Blockade ein baDigas Ende zu bereiten.
Fortdsuer des Krieges.
Blockade und stna «grelle Lasten.
Obwohl wir eigentlich im Frieden leben, der Versailler Vertrag schon seit einigen Wochen ratifiziert und erst gestern formell mtraft gesetzt wurde, zeigen untere alten Feurde noch immer ein unerhört triogerifchcs Berhatten. Tic Sperre der Ostsee hat bereite sehr bedenkliche folgen. Fünf Jahre hat das deutsche Volk unter der Blockade gelitten. Kinder, Kranen und
In den Anzeigenteilen der elsaß-lothringischen Zeitungen wimmett es seit einiger Zeit von fettgedruckten, doppelsprachigen Bekanntmachungen unter der vielsagenden Ueberfchrist .Sequestration' Der ftanzöstsche Staat, der es mit 6er Ratifikation des Friedens nicht eilig hatte, hat es umso eiliger, sich der Güter der aus dem Elsaß vertriebenen oder noch zu vertreibenden Deutschen zu bemächtigen. Er übergebt einfach einem Zwangsverwalter das Recht, das bewegliche und unbewegliche deutsche Eigentum feiner Bestimmung entgegenzuführen, das heißt, es zum Votteil des französtfchen Staates zu veräußern, zu versteigern, in Gew fliWg zu machen. Dieser Feldzug gegen das Privateigentum ist ein neues .Kriegsrecht', ist von England und Frankreich, zu Beginn des Krieges unter die Zahl der neuen Waffen erhoben worden und wirb jetzt als .Friedensrechk' auf Grund des Verfailler Vertrags in Elsaß-Lothriiltzeu in breitem Umfang gehandhabt. Die Sache ist also gesetzlich — nach Auffassung der Alliierten — völlig in Ordmtng, der spitzfinvigste Jurist vermöchte au dem ganzen Rechis-verstchten mchts mtszufetzen, was gegen das .Recht" verstoßen würde, da
nommenen finanziellen und wirtschafütchen Perpflichtnr«;«!, mn mit dem Minister zu sprechen, eine ganz tmerträgkiche Last, und eS bedarf eines bringtnben Appells cm die alltietteu und asso^üerteu Mächte, daß vor allen anderen Lasten diese Bürde st> gestaltet wird, daß wir fie' tragen können. Schon tat den Verhmchlun- aen, die seinerzeit UnterstaatSsekretär Lewa» tat Versailles geführt hat, ist immer wieder dis Bftt« aus
das Eigentum deutscher Bürger Uquiviritt oder besser gesagt, verflüchtigt werden kamt. Der Erlös soll auf dir Kriegsentschädigung ang> rechnet und die enteigneten Deutschen solle« vom Reich entschädigt werden — somit scheint So der ganze Vorgang gerechtfertigt uns ver- fttismatzig harmlos zu fein. In Wirklichkeit vollzieht stch 6kr etwas im der Praxis ganz, Ungeheuerliches, eine kalt überlegte Grausamkeit gegen Tausende von gerate lie «, die nichts verbrochen haben, als daß sie tot Matz-Lothringen wohnten ttrtb auf irgend eine ehrlich« Weise dort ihr Brot erwarben. Es ergeht diesen Landsleuten ebenso wie den zehntatrsenden deutschen Familien, die tot den feindlichen Ländern wohnten. Datz die Franzosen diese Deutschen aus Elsaß-Lothrmgen hinaus haben wollen, ist am Ende von ihrem Dtandpuukt aus erklärlich, da fie als hinderlich für die geplante Verwelfchunq des Landes erscheinen; daß man di« Unglücklichen aber zuvor buchstäblich bis auf8 Hemd auszieht, ehe man fie über die Grenze stößt, das ist ledtg- Kch ein Privatvergnügen, das sich die.Sieger' heute leisten, keine irgendwie fachlich gebotene Rotwendtgkert. Läßt sich die Enieignmng von Bergwerken, Grundbesitz, Häusern. Warenlagern zum Zweck der Entschädigung noch rechtfertigen, obwohl nicht ernzusehen ist, warum der efiast-lochringische Deutsche für eine Gesamt, tauft Deutschlands persönlich gepfändet wird.
Der amerikanische Sonderfriede.
Zürich. 25. Oktober (Eigener Drahtbericht.) Der Austausch der Ratifstationsurlunden und das formale Rrtirdftireten des Wafhmgioner Frtedenövertrages wird zwefwen dem lü. und 20. November erfolgen Durch diese D»r- zögenma wird es möglich sein, gleichzeitig mit Lcrkündigima des Inkrafttretens die praktische Durchsührung des Vertrages ,«t be-
.Em weiteW B^GWdW
von Ättfanq an in der xommiitwn' aktiv tr—»u- wrrken. Voraussetztma wäre natürlich, daü bis zum 10. November die Ratifikation durch den amerikanisüMi Senat erfolgt wäre. — Die In» teraatierte MrtschaftSkonferenz in Atlantic City hat einen Antrag angenommen, wonach ein internationaler Wirtschaftsorganismus gegründet werben soll, der bem Bölke-bund glekMotnml und die internationalen Wirtschaftsbeziehungen von neuem regelt.
wie er überhaupt nur gefaßt werden konnte. Die Entente hat weiterhin auch eine Verrechnung der UnterhalMosten abgelehnt. Sie hat immer nur gefordert, und wir haben immer nur bezahlen müssen. Di« Entente h« von frambschaftRchen Abmachungen gesprochen und hat darunter verstanden, daß die nach bem besetzten Gebiet im Laufe des Krieges emge-van- oerte Bevölkernng roieber abgeschoben werben Ä damit die Besatzungstruppe« unterge- werdeu können. Die Eutentetruppen haben den Auftrag, die Erfüllung des Friedens- Vertrages sicherzustellen, diese Erfüllungen aber nicht unmbMch zu machen. Das geschieht aber, Wenn von feiten der Entente weiter solche gar* bentngen gestellt und Block «demaß mchmen getroffen Wochen, wie das setzt geschieht. A. Sch.
cst ttrtb der Zwangsverwalter nach freiem ®nt* dünken schälten und walten kann. Das ganze Verfahren K wch bfeübt eine rohe, mit Recht». Paragraphen äußerlich «mfgeputzte Aneignung fremden Eiaennnns. Daü man den Gepfändeten nicht einnuubtn bei jeder Zwangsvollstreckung vor dem Angriff bewahrten notwendigen Haus- rctt, Tisch, Sttchl, Bett, beläßt, diese Geste dep Franzosen gibt dem Bilde erst die nötig« Weihe. Ueherflüfstg ist sS. hinzu-ufügen, daß das ganz« unfontrottierte Mrfahren an die „Unetgerö- nützigkeit' der Liquidatoren große Ansprüche stellt, und es ist ja von den Sequestrationen der Kirchen- und Klostergüter her bereits be* 1 könnt, war Franzosen aus diesem Gebiete zu
Franzosen mrd Saarlünder sich ruhig und zurückgezogen verhalte« sollen und sich nicht als Neugierig« unter die Truppe« oder Vie Ruhestörer «tischen sollen. Rn die Gefängnisse des Saargebietes sind mehr als tanfewb Personen bisher eiuqeliefert worden. Vie an beu letzten Ausschreitungen und Plünderun» gen teilgenommen haben. — Die Pariser Blätter künden an. dass das ganze deutsch« Beset- zunaSaebiet eine erheblich« Lermchrung des BefatzungSheereS erfährt, wozu bi« Alliierten durch die neuerliche Streikbewegung im befetrten Gebiet veranlasst worden feien. Die BefatzungSarmee in der Pfalz u-irb eine Ber- ftärkung von acht Bamilloneu erfahren.
Ssuernde KZMpse m Nrrßlimd.
Heeresberichte von den Front««.
(Eigene Drahtmelduna.»
Berlin. 96. Oktober.
Bei der «rsfischen Zeitung Prhfew find folgende Kampfberichte von den mMschen Fronte« vom 24. Oktober emgetroffe«: Front des Gene- raU Judenitsch: Der Kampf bauert mit großer Erbitterung fett Dcr Gegner trat mit neuangclonraienen Truppen ins Gefecht. Südwestlich von Zarskojeselo befetzten wir nach scharfem Kamps dir Stadl Pmolowsk. . Der Feind verschanzt sich östlich davon. Südöstlich von Luga nahmen wir di« Station Batzkaja, an der Windau-RvbinSk-Eiseubahn tot Station Utogesch. Front des Generals Denikin: Kiew ist vollständig von den Bolschewisten gesäubert. Gegen Teckernikow erneuerte der Feimd seine Angriffe, die mit große» Verluste« abgefchtagen wurde». Km Zentrum waren wir nach scharfem Kampfe oezwungen, Urei «t raumen. — Die Londoner Times meldet: Sn die südlichen Vorstädte von Aiga sind die N u s- sen mch die Deutschen eiugedrungen. Die Zahl der ton russischen Heer kämpfenden deutschen Truppen wird in einem Armeebefehl des russischen Staates auf 85000 Mann (?) angegeben.
ssckr Neueste
Kaffeler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Nummer 275
Sountag, 26. Sktober 1919.
9. Jahrgang,
Fernsprecher 951 und 952.
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«LbeimemenMSrTrt« bärigt moretL 1J6 SSarf b* ft«ter SufHUung t»6 Hau« eeMngen K>«rt>«B leDetHi* »ee Oef*äft66«U« abw Ne iOeteu etrtgegwgctiemeen. 1 ruderst, Derlag ent «et»Uten. echl-iitkhowretz- S8/36. Sirt mitetiengl «ingefenbte Betträg« kann btt BetaMlex «itse $etantn>ertung oder TewShr bi tetneir gaUe ütemelnnen. Nüü»od!un«de« «eiugegeit«# ob«rSn,praä)ett»g«s efTOalg«rniä>teT*ini*g9Bä8le<t etiferung cu8g«toi»n"«n.
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