Auflehnung im Elsaß gegen Frankreich
SelbstandigreitS-Veftrebungen.
ammrede zu halten.
sonstigem Wagemnaterial «ich» feqr rasch bes- ttfieruna der Landwir,,cha«u- sere mit ein« vorübergehyrden Einstellung inuk es sick abgewühnen. aus Ii.tereffen des des'aesamten Personen- tmb Lchnrllzugver- landwirtschastltchen Berus» eme» Aechlstttel 1^6 hi Stibai nÄ«t werden M r-littsche Vorherrschaft tmulciten. - Ab«.
Anläßlich seines Be.uches her Ausstellung öd oberschtesischM Arbeit und Rnltire m Bres- ,fau hielt Reichspräsident Ebert eine Rede. Er jnftic unter anderem: Die ReschLrrcherung
Unt größere Sorge, tiU> O ha?i schlo-
Karlsruhe, 22. L«ober. sPrivaitele. ffrantm.) Nach einer soeben veröffermichteu amtlichen Bekanntmachung ist die badische Eisenbahnverwaltung gezwungen, sofort etwa dreißig Personenzüge wegen deS Koh. lemmmgels anSfall en zn lassen. Zu gleicher Üeit wird darauf hingewiesen. daß. wenn sich der Mangel an Kohlen und Lokomotiven, sowie
Paris 28 Oktober. (Eigene Drahtmeldung.) Das .Petit Journal" b»richtet: Der Ausschuß des Gewerkschaftsbundes des Seine-Depart«- mentS hat sich in starker Weise gegen bte Teilnahme Frankreich« an knegertfcheu fmfrbtuneen aeaen die russische Sowjei-Revu- blik attSgesProchen. Es wurde ein Telegramm an die Regierung gesandt, worin die Geiahr revolutionärer Unruhen in Frankreich angs- dcutet wird, falls Frankreich sich zu aktiver Teilnahme an einer Aktion gegen Rußland entschließen würde. — Die .Information" mel- bet aus Mailand: Die soiiakistische Partei
MS zweite Feststellung ist zu beachten, daß Wilson zur FriedenSvermitstung bereit «Wesen fei. Graf Bernstorff sagte es und ist «x»M auch selbst siberzerrat davon, wie man annehmen darf. Atar entspricht da? denn wirklich den Tatsachen? Zwar bat Wilson seine Friedensliebe hoch und fetter bekundet und sogar den Obersten jptntfe m»f einem Anaebot zu den Reo'erunaen der kr'eoftihrenden Mächte entsandt Wer aber bürgt daiisir, daß es ehrlich gemeint war? Nach allen trüben Erfahrungen, die wir mit Herrn Wilson aemacht haben, dürfen wir sogar fest davon übntzenat sein, daß alle« Heuchelei gewesen ist. und zwar vom ersten Tage an. Er gob sich den Anschein, neutral zu fein, und stand mit den Engländern in geheimer Verbrü- benma. Während er mit Graf Bernstorfs die Frich»"smö»lichkeiten besprach, erhielt er van seinen Botschaftern aus den Mittesmächten Berichte über unsere mifttarfffte und wirfschaftstck'e Lage, die zur Svionage für England avsaennht wurden. Er gab zwar den Deutschen den Rat zum Frieden einatrlenken. aber England dachte nicht daran. daS Gleiche zrt hm. Während Oberst House bei allen kriegführenden Mächten eine Rundreise machte, bei nnS .autnrütiaeu" Deutschen Einblick in alle KrieaSmaßnabmen erhielt und feine Berichte nach Washinaton sandte st-rnd Wilson und (»'ne Regierung schon htt geheimen Bund» mit England gegen uns. Als Wilson noch täuschende Proklamationen an das amerikanische Volk erließ., b'e Rerttralität zu wahren gab daS amerikanische Großkapital seine Unterstützung schon Enasand und Frankreich, und die amerikanische Industrie verwandelte sich in eine ausgesprochene Kriegsindustrie im Dienste der Ententemächte, rechnete also mit einer langen Kriegsdauer und nahm die Ge- lesenHeit wahr, dabei unbemerkt t-kbst zum Krieae zu rüsten. DaS sogenannte freie Volk Amerikas bat sich von seinen Führern w'llenlvS treiben lallen wie eine große Herde, und eS ließ sich daS gefallen. Werl es dabei viel Geld verdiente. Der Geldgewinn durch den Krieg spielte damals in Amerfta die Hauptrolle bei Men, vom Milliardär bis zum Liftboy.
Preußens Landesversammlung
DaS Problem der Landwirtschaft.
(Telegraphische Meldung.)
Berlin. 23. Oktober.
In verschiedenen oberels äffischen Ort. schäften haben Arbeiterdemonstrahonen mtb Ausschreitungen stattgefunden d< Lohnerhöhung nicht bewilligt StreikderGasarbeiter dauert fort Ferner haben mehrere tausend Maurer und Textilarbeiter die Arbeit niedergelegt. Es c”fJT“s’ ««•
greifen. Der WaMamvs nimmt desonverS tat Oberelsaß heftige Formen an. Die extrerne Richtung der SoKakisten gewinnt infolge der Unzufriedenheit der Arbeiterschaft immer mehr an Boden. — Die französische Polizei verhaftete in M e tz und Umgebung abermals mehrere Kommunisten^ darunter mehrere Personen, die in französischer Militäruniform revo- littionSre Reden ht Kafteehäusern hielten. Man ist einer organisterten fpartakistischen Bande auf die Spirr gekommen, von welcher der Rädelsführer verhaftet wurd». Auch er hielt aufreizende Reden und trug fälschlich Uniform.
Lassen wir uns doch nicht immer wieder Mrschen. Wir dürfen nicht wie Kircher gläubig tn den Worten hängen bleibe«, die uns gesagt werden, sondern müllen alle Tatsache« prüfen Durch unsere drrmme Vertrauens- sel-igfet. bk wir bem ErzsÄvindler Wilson nftae-reubrachten. baden wir einen noch nie ta- gewesenen Reinfall erlebt. Das sollte uns auch fetzt eine Warnung zur Vorsicht fein. Di« liebe-'eiRnna und die Aussagen deS Grafen Ber ?r|f in allen Ebren, ober wir glauben ni<f 'ß es femals s.^'Mgen wäre, durch WL- ton 'vmitteluna einen anständigen Fr.eben ,n - iten Amerikas Interesse war wirtschaft- sich Englaitd verknüpft und Wilson war ge- $nr n, mit ber Entente durch Dirk und Dünn zu en. Das w« M ih« umso leicht«, je
mchr «u«S hinter» Sicht fLhrte. SE TrÄ ist khm vorzüglich gelungen. DaS derttsche Volk Kt der Geprellte. Wenn sich mm em dem- sd»r staatlich eingefetzter UnierfmhungS.Aus- to alle Mübe M, Tatsachen festzustellen so mutz er doch immer an der Oberfläche bleiben 1 itnb kann niemals di« ganz« Wahrheit ergrün, den, wenn er nur einseitig deutsche Aeußenm- aen hört und deutsche Atten studiert. Wollen wir! ein vollkommenes Bild gewinne«, so müssen wir auch die Geheimakten der Gegner kennen und wahrheitsgetreue Reußenmaen ber gegnerischen Staatsmänner und Diplomaten Horen. Daran ist aber gar nicht zu beulen. Deshaw bleiben alle unsere SeDttprüfungen und Selbst- aiiatereten nur eitel Theorie Und nachdem damft eine Menge Zeit und Kraft vergeu- bet sein wird, werden wir im besten Falle unser Gewissen beruhigt Haden und den Feinden mit wohlgeformten Beweisen entgegentreten kSnnen. Die aber werden dann die diddändtgen deutschen Schriftstücke mit zvnischem Grinse« in einem dunklen Aktenfach verstecken und sich um nicht« kümmern. K. F. D-r.
©Btuit« in
Kundgebungen und Ausschreitungen.
(Privat-Telegrammä
Mülhause«. 28. Oktober.
Havanna angeMch tm Verdacht der Spionage. Schnetzor behauptet, daß er eine New-Yorker Firma in Europa vertretr. Er kam vor vier Wochen über Genf und Boulogste f. M. auf dem Kontinent an, erhielt dann von Bachmann in Zürich Aufträge und kam in Friedrichshafen über die Grenze Vvn Romanshorn. Bachmann, der schon vorh:c aus der Jnternierungshast
■‘eo-fbm p>rr, 'vA*° von Zürich aus Verbindungen mit deutschen Kapitalschiebern. Achnetzer ist der Teilnahme an der versuchten Kayitalschiebung überführt und wurde der Freiburger Staatsamvaltschast vorgeführt. Bei einer Vernehmung sprach er von einem de» iimmten System, das er beim Durch« chmuggeln der Werttitel beobachtet hab«. Sein Koffer wi«S auch Geheimfächer auf. Als Vorwand für seinen Aufenthalt i« Lörrach und Deutschland überhaupt gab er be« Besuch der Leipziger Messe an. Die Persönlichkeit Bachmanns ficht noch nicht genau fest, doch scheint er eht früherer Baseler Polizeisergeant Backmann zu sein, der schon vor dem Kriege wegen umfangreicher Sacharinschiebun. gen die süddeutschen und elsässischen Staats- auwattschaften beschäftigte, später versuchte, das Vertrauen deutscher Handelskreise zu ge. Winnen, um deren Interessen in Amerika z« verirrten. Nach dieser Richtung sind die Ermiftelunaen des Lanbespolrzeiamts noch nicht abgeschlossen. Auf alle Fälle hat man e« mit einer sehr gefährlichen Persönlichkeit zu tun, gegen die neuerdings aus südamerikami- schon Kreisen auch der Verdacht der Spion«, ge für englische Heeresinleressen geäußert worden ist. Bachmann hat bei Berliner Großbanken Konten von znm Teil rech« erheblichem Umfange. Ihre Existenz wurde durch die Postüberwachungsstelle in Freiburg au« dem Schriftverkehr ermitieft.
Gin StaalsschaMel.
Dk Untersuchung ber FriebenSmSglichkeite«.
DaS Vorspiel hat nun begonnen. Einer der «ussclmsse, die die verschiedenen Fragen der Schuld am und im Kriege untersudp>n sollen, Vollzieht fetzt seine Tätigkeit in Berlin. ES soll, wk der Verh-ntblungSletter hervorhob, noch kein Gerichtshof sein, also kein Urteil gefällt werden, sondern nur Tatsachen werden festgestellt, die als Ergänzung des Men- Materials dienen könne«. Zunächst will man feststellen, ob während deS Krieges Fnedens- mögftchkeiten bestanden. Am ersten Tage ist der demokratische Graf Bernstorff, der frühere Bitt- fch^after in Amerika vernommen worden. Sein Auftreten wird in manchen Zeitungen als Sensation hing-stellt. da er Derjenige war, der mit Wilson persönlich übet Bemühungen zur Frre. denSvermiftluna verbandelt hat. Er frerW« über vertrauliche Besprechungen mit Wuson und mit dem Obersten House (damals Wilsons recht« Hand), sowie von Telegrammen deS Berliner Auswärtigen Amtes, von e'nem Memorandum d«S Kaisers, aus dem di« Bemühungen um den Fremden herdoraehen, und bekundet, wie Wilson schließlich gekränft gewesen sei. weil von deutscher Sirte auch airf anderem Wege der Frieden herbeizufiihren versucht wurde. Andererseits sagt er aber auch, daß MksonS Bemühungen an ber Weigerung Englands aescoe^ tert feien, nachdem Deutschland ein direktes Friedensangebot gemacht haft«, weil England daS deutsche Anerbieten als Schwäche ausgelegt habe. Das Ergebnis von Detnstorfss Aussagen am ersten MtznneStage wird dahin znsammen- gefas.t. daß Gras Bernstorfs sich im Auftrage ber denffd-en Regiernna b-nrübi hat. mir Wftson ^und House eine Friebensaftion einznleften. ferner, baß Wilson bereit war. ein? fakche Akt'on mitznmachen, auch ohne konkrete Vorschläge nn- KrseftS. Damit ist zun'ächst einmal bewiesen
Ve alte brutsche Regierung während deS Krieges bemüht gewesen ist, e^nen Frieden herbei tufiibren Warum «5 ihr m<f*t gelungen ist, wird sich in den weiteren Verhand- sunaen Herausstellen.
DaS gerawbte deutsche Eigentum.
Straßburg. 23. Oktober. (Privaftelegramm) Die Straßburger TageSzertungen geben bekannt, daß m den nächsten Tagen zahlreiche V e r ft e i- gerungen von Mobiliar von au $ g «tote» ,enen Deutschen erfolgen werden, worunter sich auch das Eigentum der früheren preußischen UuiversiMsxrof-ssoren befindet.
Ausstekuv" schlesischer Arbett.
Der Reich?pröstdent m BreSlau.
(Privat-Teleäram^
BreSlau. 23. Oftober.
M« gestrige Sitzung befaßte sich rmt der Haushalts-Bevatung bei der LandwirtschastS. Verwaltung. ES liegt ein Antrag des Grafen Kani- vor. dk Z W angSw rr tf cha f t m der Landwirffchast aufzuheben. Darmck erwidert Minister Braun: Der Antrag Kamtz dürste bei der überwiegenden Zahl des Volkes kein« Zustimmung finden. Für die Umgestaltung der Landwirtschaftskammer« bekornnm» wir ein Rahmengesetz vom Rerch Das Selbst- verwaltungsges«- ber Landwirtschaftskammern »Tillich von den besteheftoen Rechtsbeschrannm« gen zu befreien suchen. Gvaenüber ben Liese« nmgsstreikS «mb ich bk Warnung erhebm. Spielt nicht mit bem Feuer! Der Vummenche Landarbeiterstreik R lediglich durch den Wb derstand der Arbeitgeber gegen den Absch^ deS Tarifvertrages hervorgeritsen wordem^ ich das Vertrauen der vielen Millionen Land- arbetter besitze, muß ich mich schon bamtt.afrt finden, wenn ich daS vertrauen von enng« hundert ober tausend Großgrundbesitzern, nicht habe Das Ziel meiner Ver«>alMng muß fern dir Schaffung von Wirtschaftseinheiten, bte den größtmöglichsten Ertrag geben. Notwendig tfi , di» Verbesserung deS landwirtschaftftche« Um ferrichtSweseus, vor allem aber bte Entpoit. tifierung ber Landwirtschaft. St«
ft en. das kostbarste Kleinod ans dem Schatze deS Deutschen Reiches. Deiftschtand zu er Hal. te n. Jeder Deutsche müsse die Lostrennung Oberschlesiens als ein schweres 'Md furchtbares Unrecht empfinden, fotoie mit allen Mitteln ver. suchen, Oberfchlesien bei D-utfchland zu halten. Oberschleien soll und mtrß drutch bleiben. — BÄ der Fahrt Eberts von der Breslauer AnS° stellung nach dem LandeShaufe stürzte ein Wagen um. Der Vizepräsident der Nafto- nalver'ammllimg. L ö b e, itnb der Abgeordnete ! Nflitzka wurden leicht verletzt. Zwei Paffante«, die mit unter dcn Wagen gerieten, etiitten schwere Verletzungen.
Das Mruhlge Nußland.
Kämpfe im Norden, Süden und Oste«.
(•tarne Drahtmelbun« )
Berit«. 23. Oktober.
Bei der hiesigen ruMrhen Zeitung Prysow sind folgende telegraphische Berichte von den I russischen Fronten am 22. Oftober eingelaufen: Front des Generals Fubenitsch: An der ganzen Linie von L i g o r o biS P l e S k a u sind ctb’.t, fette Kämpfe im Gange. Nufere Tmppen stehen jetzt in der Stadt P a w l o W S k, in d-m Dsrfe
I LarSkaja und weiterhin bei SolanSka südlich von Zarskojefelo. — Front deS Gen«. ralS Denikin: Nach zweitägigen Kämpfen dran, gen unsere Truppen von Osten her bis Kiew vor. brachen den Widerstand deS Femdes und drangen in die Stadt ein. Zur Zeit bauer« d'e Kämpfe westlich und nordwestlich von Krew an. Oestlich von Ural sind unfere Truppen in das Gouvernemnt von Tula eingedrungen und haben Novassie aenommen. D«r Gegner führte
I starke G-genanariffe. Nördlich von Usne, j füböstiich von Woronrih stad «tift-.;.
I entbrannt. — Front bes Generals Koltfchik: Südlich von K u r g e n hat der Gegner nach heftigem Kampf unfere Front durchbrochen und uns gezwungen, ein wenig zurückzugehe«.
I Gegenmaßnahmen sind im Gange.
Stimmen a«S Frankreich und Italien.
sing ihn an der Spitze einer Abteilung Ko- lomaltruvpen am Straßburger Hauptbahnhof und geleitete ihn zitm Gouvernement. General Hirschauer, der bisherige Gouverneur von Straßburg, fft vor einigen Tagen von. seinem Dosten xurückgetreten. — .Echo de Paris ««l- bet: Clemenceau wird Anfang nächster Woche eine Reif« nach den befreiten (?) Gebieten von Elfatz-Lothringen antreten, um dort feine für ben Beginn ber WMperiode
Kadital-Berfchiebnng.
Spionage für englische Interesse«.
»atz M* D»r <hleppung »ov Stutzern Statutat nach bem «uSland» noch immer im ®a»ge ist, neiflen bte ben den Grenzen kommenden Berichte. Im Nachstehenden wird eht Fall gemeldet, ber mit «vienage verbunden ist.
Große Kapitalschieber wurden vom Landes- polizoiamt beim preußischen Staatskommissar für Volks ern-ährung tn Berlin in Lörrach in Baben an der schweizerischen Grenze unter Mitwirkung brr Postüberwachungsstelle Frei, bürg ermittelt. Der Kaufmann Harry Bachmann in Braunwald in der Schweiz bat sich durch Anzeigen in Züricher Zeitungen zu Verschiebungen von deutschen Bertnö. genSobjekten an. Das Reichsfinanzmte ursterium, dem die Postüberwachungsstellen unterstehen, setzte sich mit dem Landespolizeiamt in Verbindung, uno dessen Kommissar, gelang es, wenn auch nicht Bachmann selbst, so doch einen seiner Mitschuldigen auf deutschem Boden festzunehmen. Dieser Mbgesandte, der Kaufmann Max S ch n e tz e r ans Zurzach im Kanton St. Gallen gebürtig, war sieben» ^-ahr« lang in Amerika, wurde während des Kvieges in Havanna im Fort .La Catania" interniert uno lernte dort ben ebenfalls internierten Bachmann kennen. Beide standen n»
Leiden der deutschen Küstengebiete.
Zürich, 23. Oktober. (Eigener Drahibe- richt.) AnS Paris wird gemeldet: Der Oberste Rat hat von der Roteber deutsche« Regie nmg Kennftüs genommen, in ber gebeten wurde, daß die F i s ch « r e i.v o »1 e und Küstenfahrer von der durch bte Blockade ber Allier len an geordneten ll ebcrwachungsmaß. nähme ausgenommen! werden sollen. ES wurde beschlossen, daß die Ueberwachungsmaßnahmen, bte sich mehr auf das Balftkum beziehen sollen, weniger streng burchgeführt werben.
MschrSnrung des Verkehrs.
Bedrohktche Störung in Baben.
wrte Der
Genff, 23 Oktober. (Privattekeoramm.) Die französische Presse setzt ihre Mitteilungen fort, paß die in Strastburg entdeckte angebliche Der. chwörung sich gegen ben Anschftrst Elsaß Lothringens an Frankreich richte, kündigt dk , ________________ ____________... .
Berbafftmg beS Rebafteurs Doegel an und Italiens beschloß mit großer MehrheitM«!Re. macht Andeutungen über bk Teilnahme eines gkrung aufzusordorn, legl-che UntMutzung sozialistischen ftanzösischen Deputterten an der einer alliierien Nation aegen Rußland zn un- Berkckwörunq. Die natr-n-listische Lyoner Fei- ter lasse« und neutral zu bleiben, tmtg „Progres« macht in einer auS Strastburg rt......,
datierten Mekdtmg daS Eingeständnis, daß die Unter fctnnitmem swang, ßanje Berschwonma den «nlast dazu grbw s°ü Gier nach unserer Handelsflotte,
die Bestrebungen einer neutralen Politik bei 1 ,
ben bevorstehenden Kammerwahlen in (Privat-Telemamme.)
Elsaß-Lothringen unmöglich zu machen.
e AuS Paris wird gemeldet: Fm Obersten
,t„h fflempnceatt. Rat wurde von bei britischen Abordnung ein Neuer Gouverneur unv memenceau. g).eOTOT<rnbym überreicht in vem über Deutsch- Straßburg. 23. Oftober. (Privaftelegrcnnm.) Ianto flIaße geführt wirb, wett eS ber im Waf- Der neue Gouverneur von Straßburg. General fenstillstandsvertrag eingegangenen Berpflich- Humbert, ist gestern vormittag feierlich m tuwg seine ganze Handelsflotte auszuliefern, Straßburg eingezogen. General Mangin emp- „jM nachgekommen sei. Es wird darum ge-
~ ’’— ‘— beten, bie deutsche Regierung nochmals zur Aus
lieferung ber fehlenden Schiffe aufzufordern.
Kasseler Abendzeitung
9. Jabraanls
Fernsprecher RI und 952.
Freitag, 24. Oktober 1919
Fernsprecher 951 und 952
Nummer 273
geferttonSpHtte Dt« liebengetoalute .^eüi für ®^nL,
Sarttar An,«gen 36 «t. ÄtttamtieU« für «fartemtf*« h
setchätt- 1 Ml . etnteche Beilage» werd« mtt 6 Marl pra raai»d!'«'lwe^.e Mg,
r«er«nar.gu'<i>lag. Bet N-bermiMmt, »oe «n,etg-n a«f lelq»h. Weg« mteo für Bur« v»r»
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*bonnartnt*pr(l* ielrigi moeatl. ljo Mar! bet freier bvgellu», tn« Hau« Beflettungen ■teere» irterieti ree ber ®efd)6n«11eUr ebn lee lote» «Ilvegengenomme». l-nufer et. Brrloo -mb Weboltten -feffiratr ®/30. zur urroerianat emeefanbte »etträe« lami
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