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Kasseler Neueste NachMtm
Kaffeler Abendzeitung
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batrtgt moeati. 1 JO Mark bet tretet Safte-»», M Ha« Beftelllmgm »erbe» teberteti cae ber eetdjdftflleOt efcet ben Boten eatzegexgeaamtnen. »räderet, •erlag unt ttebottten ■. kchlaLchofftroß« 38/10. Für neoertattgt dagdanbte eetttägc tarn btt Käiatttee ehu t'erenteortmig ebn «ewühr tn lelntm pan<ubcntefcsten. ÄfitBtaMungbt« 8eme«gelbH ober aafptäcb« wegen etroctflerntet orbn»m$0m6btger Suietus, a»Bgtfd;I»ffen.
Hesstsche Abendzeitung
JnsertlonspreUei ®te ftebeayfaatteti Zeile für tinbeimtto» »techtste 80 m», flte «M. Wörtta» «neetaw * *1. «rtlamtjetu für eiahelmische W4ÜÜ 75 Vt, ft» «täwürttgt »elchStte 1 ä«, einfache öetlagea werbe* mtt 5 R-rk pro XoBfaö» »«rechn«, el«# ottt «Nf. Teaenmgr.Züfchla» Bel ttebenaltttim, oee Unzelg« auf televtz. Wefte rott» für wer» Hta» fehler ieruOTgtruf ene 3**täwr tetaeriei^attimg übernommen. Für ete Attfnohne nonametge* an bestimmten Sojen ober B»tz» mbro teilte Gewähr geteilt«. eefOtMtteOe -tote«»« Str. 4.
Nummer 267.
Fernsprech« 951 «Mb 952.
FreLLsg, 17. Oktober ISIS.
Fernsprecher 951 und SSL
S. Jahrgang.
Ser Ausstand in Berlin md Frankfurt.
ArbeitsVottM.
Produktion als Grundlage zum Aufstieg.
Bvn uttftrm Berliner Mitarbeit« wird uns «schrieben: Bei -er Umwälzung tn Deutschland war er ein Schlagwort geworden, daß die deutsche SozialPolttU nunmehr ebenfalls von Grund auf gewandelt werde. Man stellte Dor- teile in Aussicht, deren Erfüllung teils nur unter schwerst« Schädigung des gesamten Wird- schaftStebenS, teils überhaupt nicht möglich war. Die zerstörenden, jede Fortentwicklung hemmenden Eingriffe sind unS ja allen noch gewärtig. Erne schädliche, jeden Arbeit»- und Produt- tionSwillen vernichtende Maßnahme war die unbegrenzte Form dec ArbeitSlosenfLr- sorge, tote kürzlich der ArbeitSmiE« selbst «* Wirte. Die tst in ihr« freigebigen Gestattung zurr Wurzel all der furchtbaren wirtschaftlichen Erschirtternncken geworden, di« wir bislang durchmache» mußten. Man fort des weiteren mit rauher Hand in den seinSstkgen OrgcmiS- muS der großen Betriebe eiuasariffen, har »um Schaden der Allgemeircheit die Lohnforderungen immer höher geschraubt, und nun steht man vor der Frage: sind die Menschen zufrieden« geworden? Sind uns«« sozialen Verhältnisse Heute des.tr als ehedem? Kein Mensch wird mit gutem Gewissen diese Behauptung aufstellen. SS ist bitt«, da» aussprechen zu Müssen. Ab« in «in« Zeit, in der Wahrheit dar oberste Gebot «rSmacht, müssen wir bie Schäden rückhaltlos aufdecken, um auch di« verhörenden Wirkunaen aus den ernst so glänzenden und von all« Welt bewunderten deutschen sozialen Organismus $n «kennen. Wir müssen uns Rechenschaft dar- Sver gebe», daß wir trotz allem. waS der Frie- deuSbertrag von uns fordert, kn btt Hauptsache ehr Jndustrievokk bleiben werden. Wen« wir wieder hoch kommen wollen, ist die Er- haltung und Vermehrung unser« wirtschaft- sichen Produktion mit eine der 6zrup fsachkichsten Voraussetzungen Unser« Landwirtschaft «Ässen totr um deswillen stärken und in einen viel widerstandsfähigeren Zustand al» fisch« versetzen, damit den wachsenden Erfordernissen in der Versorgung der Itidustriearbeiterschast Genüge geleistet werden kann. Landwirtschaft und Industrie werden Wnskig in weit höherem Matz« als je stich« auf Gedech und Vorder- ben mit einander verbunden fern.
Wir alle, die wir schaffend tätig stnd, haben da» größte Antereff« daran, da» deutsche Wirtschaftsleben zu stärke«. Kewaltsam« Eingriffe, wie ste durch übertrieben« Pläne und Gesetze -«beigsführt werden, bedeuten in ihre« Wtebrngen den wirtschaftlichen Tod Derstsch- lands. WrS gerade das BerriebSräteaesetz angeht, so können sich Kar und vernünftig den- stnde MrtschaftSkreis«, möge» sie arK ein« Seit« stehen, auf welch« ste wellen, den schwersten Bedenken nicht verschließen, die durch ge- Ss« Forderungen diese» Gesetze» hervorge- en werden. Wir nennen nur da» eine: di« Vorlegung Nr Bilanzen eines Betriebes vmß g«tibe»u notwendig zu ein« Berkümme- rung und schließlich z« ein« gSuHlickien AuflS- firng eines Unternehmens führen. Wir wollen ganz absehen von den Schäden, die durch die Kenntnis von finanziellen Einzelheiten durch Unberufene und durch die Weitergab« derselben nach außen hin erwachsen. Schlimm« ist schon die verheererwe Wirkung der Preisgabe solch« Kenntnisse nach außen hin auf den ganzen wirt- lchafiklchen Stand eine» Unternehmens. Man denke an Gesellschaften und Betriebe, bei denen sich augenblicklich betriebliche ob« finanzielle Stockungen zeigen, die ab« bei ruhig« organisch« Weiterarbeit Wied« behoben werden können Eine tendenziöse Ausschlachtung solch« Dinge ab« nach außen hin könnte den Ruin deS Betritt 1 berbeisühren. Man muß auch Wei- ■ter bedenken, daß gerade trm eine DAang, ihre Gestalt und ihren Anhalt sich heftige, de« ganzen Betrieb zerrüttende Kämpft agitatorischen Charakter» »u bestimmt« varteipoKtffchen Zwecken entfpkmen können Derlei unruhvoll« Kustände würden eine geordnet« FMrung eine» großen, ab« auch eine» mittlwen und kleineren Betriebes unmöglich machen. Zu welche« direkt parteipolitischen Auseinandersetzung«« kann schließlich da« MftbeftknnnmgSrecht d« Betriebsräte bei Einstellungen mißbraucht werden. ES würde fcWeßkich. wenn ein« beMwmte Griivpe die Oberhand tn den Betriebsräten sich gesichert hat. nichts sicheres als eine Vettern- Wirtschaft Platz ereilen, die ein Wirtschafts- Unternehmen verwüsten müßten. E» scheint nun. daß man di« Mitwirkung d« Betriebsräte bei Sinstellirnaen fallen lasten will.
Ueb« die Stellung ber Sozialdemokratie wzu ist ab« eine vöMge Klarcheit noch nicht zu «langen. Aber auch auf mehrheitSsozraltstifch« Sette mehren sich die Bedenken gegenüber dielen und noch anderen Bestimmungm de» Be- triSbKrätegesetzeS. D« MchrheitSso^ialist Ka KÄt sacg von diesem Gesetz, daß tS „zur völligen Lahmlegung unseres Wirtfiba^^- -r'-enZ sa fühkE dachf. «n fo»tafct Zerhft ! >r gÄomtt WvckM. MM «Cte schafft"^ k^.te
deS deutschen BoSeS an der Entfaltung und Rntzbarmai^tua all« prsdrStiven Kräfte mH» helfen. Produktionspolitik ist oaS Lo- fungSwort unser« Tage. MA unser« Arbeit schaffen wir Waren und mtt diesen zahlen wir dem AuKandr. 9htr ein festgefügter wirtschaftlich« und sozialer Organismus kann uns zur BewSktiggtug dies« riesentwoßen Ausgaben fähig machen. Alles, waS den sozialen Verfall zu begünstigen und z« fördern geei-wet ist, muß. auch scharfen Widerständen z«m Trotz. cmSge- schaltet werden, denn nicht nur dtt Arbeiterschaft selb«, sondern das ganze deutsche VoK im täten seinen Gliedern würde di« Folgen ein« solchen WrtfchastSwekse zu tragen haben.
Arhrjter-SewegMg.
Drvhmmen der firvukfnrt« Eisenbahn«.
<Prtt>at-T«learamm.i
unbedingt deutschen Einfinß vermuten. Di« m Lothrtnaen verbliebenen Deutschen «heben wieder daS Haupt, sprechen herausfordernd ihre Sprache, stellen sich an die Spitze der gefährlich- {tat Revolutionäre und fordern zu Ptrsamm- lungen und zum Aufstand auf. Man muß diesen deutschen Elementen in Lochringe« vollstän- dia den Garair» machen." — Die Lage in Lothringen bleibt ««ft Die Angestellten der Straßenbahn und deS Gaswerkes von Metz stnd jetzt ebenfalls aus Solidarität mit den Metallarbeitern in den Streik «- treten. Die französische Behörde hat in Metz und Diedenhofen fünfzehn Personen wegen spartakistiscker Umtriebe und Aufreizung der schon ohnedies unwillige« Arbeit« verhaftet
FranzMche Militärberettschaft.
ssftankfurt a. M.. 16. Oktob«.
Wir MtS Berlin amtlich ntttg «teilt wird, hat sich gestern sowohl bi« ReichSregierung wie attch die preußisch« Staatsregieruna mit den bekannten Vorgängen auf der Eisenbahndircktion stzrankfurt a. M. beschäftigt. War sich bei dem Sturm aus das Kraukfurt« DrreftionSge- HSude abaefvielt hat. war schlimmer als sich au» den ersten Berichten erkennen ließ. Die m daS DftektionSqeböech« einaedrungenen Führer haben den Präsidenten ernstlich am geben bedroht. Me wollten ihn, wett « sein« Zett bei feinem Amtsantritt dtt tote Fahne vom Dach de» DirekttonKgebäitbel hatte entfernten lassen, m eine rote sifahne einwickeln und zum Rentier hinauSwerfen. Dem Eingreifen einiger besonnener Leute gelang es, Wesen Mord zn verbind««, .-i-.. Di« Meldung, daß sich am Montag nach der Demonstration die Verhandlungen zwischen dem EisenbckhnprSsidenten und der ArheiterkotmnWon in ruhigem Rahmen vollzogen hätten. P nach ein« Mifteilung der FesenbahtchireMon nicht zutreffend. Diese erklärte. die ArbÄterschaft habe von dem. Präsidenten das Zngeftäftdni» erztonnsten. daß d« BerkehrSanSschuß an den DttekttonSsttzun- aen tettnebmen solle. Derrn d« Hergang m den Zeitnngen ko dargestellt wordm sei, als oh es sich uw ein Ergebnis von Verhandlungen in ruhig«« Rahmen handelte, so fieae darin eine IlrresWhrnng b« OeffentKchkeit. Vielmehr sei es nt lärmenden Rnfirttten unter gröblicher Beschimpfung und tätlich« Bedrohung bei Person deS Präsidenten gekommen.
BuSfttmdS-Wirrtvarr in Berlin.
Berlin, 16. Oktoh«. <Bribad-Telearamm> D« Ausstand d« Maschinisten und Heizer mnfaßt bis jetzt noch nicht alle Teile der Großindustrie, jedenfalls soweit diese nicht zur Metallindustrie aehören. ?ftboch konnten bereits üvei Berliner Zettunak-Großbetriebe nnd zwar die BerlagSHStrs« Moffe und Scherl infolge de» MaschinistettstreikS ihre Mütter heute früh nicht herauSbrrngen. Der Stteik der städtischen BürohtlkSkräft« hat eine Verschärfung dadurch «fahren, daß ein Teil ber gewerbli- chen Gemeindearbett« b« Stadt Berlin den SpmpathtektmÄ beschloffen hat. Di« GaS- nnd Elektrizität»gew«kschasts--stcmrmission und di« stzünfzehn«kom>mffsion der streikenden Metallarbett« haben gestern beschlossen, daß di« RotstandSarbette« ausgeführt imb bi* Arbeiten tn den BaS- nnd Waff«leitungS- werken fartgeführt werden sollen. Groß-Berlin befindet sich geaenwürtig in einem vollständigftt Streikwirrworr. Erst im Laufe de» heutigen TsaeS wird ti« klar« Veh erblick über die Lage geschaffen werbe« können. Auf Einladung des ReichsarbettSmtnikeritMS findeck Henle Vor- «tttaa Verhandlnngen im Metallarbeiter, streik statt, Mr di» beide Parteien Vertret« ent. senden werden. — AM B«liner Metallarbeiter, streik wurden gestern abend bvndertzwetmid- ,toa«ftktaus«nd Streikende «eeäblt
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Berliner Eisenbahner.
Berlin. 16. Oktob«. lBridabTelograMm.) Radikale Eisenbahneeverfammlimgen im Dtz- reftion-bezirk Berlin haben sich fstr die Ginfsth» rung de» Rütestzstem» im ©ffenbabnbetrieb ausgesprochen. Es wurde die Einsetznna von Arbeite«äten anstelle d« Eisenbabnbirektion Mr de« Berkin« Bezirk gerordert.
Unter der Fremdherrschaft.
B-vokutionärv Weste sie Lothringen.
tEtgener Drahtbericht.)
Metz, 16. Oktober.
TW» Paris« „Journal de» Debaft" meldet: „Die reetiuttonSre Welle, die über Loth- rinae* geht. M nicht « verkennen. Man muß hinter M #eln da» wa&MtMwn StmÄS
LudwigShafe«, 16. Okiqber. sEigen« Drahtz bericht.) Di» französische Militärbehörde hat in. sämftichen pfälzischen Städten und im Saargebiet' die «höhte BerettsLastsstel- tuna des ftonzösischen Militärs verfügt. Di« Soldaten wurden darauf hingewiesen, nur mehr grichpenweise und nicht mehr einzeln sich auf der Straße zu zeigen, ebenso den Verkehr mit d« Zivilbevölkerung möglichst zu meiden. . An. folge der gespannten Lage in Kaiserslautern hat der Genna! sfayolle die sfreilasdmg der vn« hafteten Obleute der Eisenbahner angeordnet.
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Kohlensperrte aege« die Pfalz.
Landau. 16. Oftober (Privat-Telegramm.) Die ftanzöstschen MNiLchebörden^dos-Maar». aebieteS haben verfügt, daß Kohlen aus dem Saargebiet nicht mehr nach.der Pfalz, sondern nur noch an Geweindeu deS Saarstaa. WS abgegsbrn werden dürfen. Di« Regierung der Pfalz irntibe von dieser Maßnahme verständigt, was für die an Kohlennot so außerordent. lich leidend« Pfalz ein» erstebfiche Verschärfung der wirtschasMchen Sage bedeutet.
Sie BerwicklNWM Im MMm.
Deutsche B«stSndkg«ng mtt beit Neutrale«.
<Privat-Telearamm.)
Berlin, 16. Oktober.
Die letzte Note bei Erneute über die baltisch« Frag- wird von der deutschen Reichere« gieruwg in deck aDernüchsten Tagen boantwartet werde«, nachdem gestern der Ausschuß M auswärtige Angelegeuheiten noch einmal Gelegenheit gehabt bat, sich mit d«n Entwurf «r dies« Antwort zu beschäftigen. ES kann kein Zweifel darüber destehm, daß die deutsche Röichsregierung noch einmal mit allem Nachdruck versichern wird, daß sie gewillt fei alle ihr zu Gebote stehenden Mittel atv-utoenben, trat die widerspenstig.-« Truppenvev- bändeindie Heimat zurückzufsihre« und etwa sich zeigenden Wid«stand zu breche«. M« kackn sich habet auf die Mehrheit bet Nationalversammlung Mtzen, die ein rnergische» Zugreifen fordert. Graf von d« Goltz wird in Berlin erwartet und unmittelbar noch seiner Ankunft toiro ihn die ReichSreg-erung gttf Berichterfiattmtg fib« seine letzten Schritte «M- fordern. varlamentarischen Kreisen wird dvr Kunsch laut, ihn amh vor dem Ausschuß für «tSwärtige Angelegenheiten pr hören. — Dagegen ist mit einer Hakdigen Beatttwortung b« Blvckadenot« nicht zv rechnen. deutsche Regierung wird Mhvtng suchen mit den neutralen Staaten, an die sich die Entente elenfallS gewendet hat. Derselbe Wumsch scheint bei den Neutralen pt bestehen. Nach hterh« gelangten Nachrichten sthetrtt sich auch die schwedische Regieruna mit der Ah. sicht zu tragen, von der stzestkeamtg ihrer Sch-ftte sich fit» Tknvernehmrn mtt Dentschlavd M setzen und bei wr engld- fchen Regierung weitere AnSkunst zu erbitte«. Trist nach diefem Abschluß bei Gedankenaustausches tot'db sich ba» ReicbSkabtnett mtb danach der Ausschuß für auswärtige Angelegen- hotten Äb« di« Frieikung ein« Antwort a.t ben A'ttertenrat fchlüsstg werde«.
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KSmvfe <m der ©Htiafrxmf.
KeksingkorS, 16. Cftob«. (Tigem DnchtzneL- dung.fDie ruftsche Rorbwestarnree 6ei Luget stz) und drei andere Städte erobert, einen amerikanischen Pan-ttzng. 9 Geschütze. 31 Maschinengewehre, 35 Bagagewagen und 1560 Ge» fangen- erb ' utrt. N.tter den Gefangen«« bekand fich cht R«a-m«utSstab. @enetti Jude, nitsch von b« anderen Seite meldet, baß ije Operationen ungünstig fortlatge«. — Nach ein« wetteren Meldung steht ein motz« Teil Riga» ste Flamme«. Ueb« die SkM M die Block«»« vtthämh wordiH.
3nz»SS-8erbote.
Sind solche Berbote erfttnbt?
S«ber die 4ingr!«ze»h»it kl 3iAä«eMSee6st4 wt» «4 von «htleisen Orten erregen te»,»en W fl»ei*t geh nertz stech end ein «effeler Swift an«
Durch die Awordrmng der RchchScrkbett» ministerS uitb des ReichSemZhrungc-mw.iüeq vom 23. Juli ISIS, betreffend den Zuzug vv, ortsfremden Personen und von FlrkhtÜngev ist der Erlaß von Zugugsverbote« an ga«» bestimmte und feftumgre»zte Boft auSsetzungen geknüpft. Ste sind nur »iß lSPg für HeiSbäder. Kurorte und Erholungsstätten, für Gemeinden, in denen nach Ermesse« der SoNdeSzentravbehörde infolge besondttr» starken Mangels an Wohnungen außergewöhnliche Mißstände bestehen Over in den.-« die Mickttgemäße Abfteferung lcrwdwtttschasil«« cher Egfeugitässe ober die geordnete Verfor-I gtmq der BeböAerun« n«r durch ein ZuMgS. verbot gesichert werden können. Die Au»rd>t mmg kamt nicht von den Gemeinden febbst ev- lassen werde» Sie muß vielmehr von de» LatedeSztmtrs'kbehörde mit Zustimmung be$ ReichsarbeitSministerr und des Reichsernäh-, rungstuftttster» au-grhen, welche für jeden FaL besonders emguholen ist. Die von den Lane derzetttrashehöchtzn mtt Znstttmmtng dos ReichKanfterS bei Inkrafttreten dies« Anord. nuna gemäß Berordnmrg vom 13. April 1918 erlassenen Auziwsbwbote für Heilbäder, Kurorte, GrholnuniysjMtzr und Orte mit weniger «lS siochStausend Einwohnern Meffhen zwar mit einigen Befthränkmrgen bestehen. Nette 8u- Wgsvevbote könchn aber nicht evlaffen wer m, e® fetz dttttOMst-WWWWfMshumgen der ’ ’ ovdmeng vom 53. voiftsgen. _■
treten tmmenftich diejenigen Autzngsvc reei« außer Kwift. die von ande-re« als den angeführten Dehördern tnSbzfanbet« von bei Gemeinden selbst «taffe® worden sind. Die in ein« ganzen Anzahl von Stadt- und Landgemeind«,! bestehende« Zn» WgSverbote bestehen dahrr zu Unrecht ober treten wieder außer ^kraft. Diejenigen Prrft». nttn, denen bat einer beabsichtigten Uckbersiede- lung nach einem anderen Ort eiin ZtMHgsver-. bot cMqogengehalte« wird, weiden däh« grch tim, ssth genau darüber *t mrterrichten, vo« welcher Stelle au» «rS Verbot des Zu-- zugS ofc« die «NfenchaktSbeschränkung cmge» ordnet Waiden tft bezw. ob noch die Vorauf setzungen der Verordnung vom 23. F»K 1919 Wtreffen.
Sehr viele StcSite, i« denen kein ZutzUgS» verbot besteht, benutzen aber dick den WH- nungs- bezw. MietÄni gtmgsümtem gemäß § « der BeAmnikmUchnng vom 23. September WM' Kbertw.gene Befugnis ber Bestätig««« von Mietverträgen Saget, nm den zu- fiöheNd-n ortsfremde« Verfone« da» Miete« von Wohckungen rmmögsich M machen. Tine solche Maßnahme läuft seWstverstämdKch aus ein ZuzngSverbot hinaus. WttM ortsfremde Pnfo«en am Zugugsort keiNp Wobnum» mieten können, ßo hat die» tn bet» meisten siAllen dasselbe Ergebnis, wie wen« ihnen der Ztyas Nberhattpt verboten wäre. Hierzu find alter dßr Gemeindebehörden, ttrsbe^ soudere auch die M-etetttiMitgSÄmter. nicht befugt. Scbvn noch den früheren Bestimnmnge» konnten ZirMgsbsrdote unter den erwähnte« Voraussetzungen nur von der SaudeSzeutiaL- bebörde erlassen toerberi. Nach § 8 der Der-- ottmang vom 2& JzÜl 1919 stnd dazu nur noch di« ^MiaÄfigen ReichSuttEsrien befttgt. Auch dte Versagung bet Bestätigung eint» Met- Vertrags enthält, tote gesagt, meistens «tn Verbot d<S Zttzna» nnd ist dah« gesetzwidrig. DamA wird nicht etwa da» bat MreteitL. gungÄttntem «ach $ 6 »« Detanndnacbemg vom 23. Schteimbtt 1918 übertragene Recht b«! Bestätignng von Mietverträgen außer Kraft gefetzt. vteLmehr lag in der bisherige« Praxi» her MekettttanngSämt« eine Ueberßhreftnng ibrer DefiwniWe. Die Bekanntmachung vom 23. September 1918 trägt di« Ueberfchrrst: »^bekrntttrnachemg z«m schütze tat «Seter*. Vor Ertekkunq der ZuMmmung zu einem abn gsftbSoffenen Mittvewag hat atltzo da» Miet- einigirngSamt nur rn priffen, ob tte berschttg- ten Interessen des Meters gewahrt sttzd, Mita heßottdere ob er nicht bewuchert ist. Die» er* gibt sich inNbesonbeve auch au5 § 5, Ziffer S der BeSanntmachamg Vom 23. September 191$ sowie auf Artikel 1 der Perotdte-Mg zu« Scbtrtze d« Meter vom 22. Ani 1919, wonach eine Heoavsetzung d«S vereinbar.'en MeWnss» -usüssig M. Da» Metetttiqmrghwtt Hai also nur -n ppüftu. ob b« Devmietcr Ächt ««ter Ausnutzung der Rotkage auf ban Wohnung» iwarfte de« Meter ans gebeutet hat Dabei iss es doWKMg gleichgllkstg, ob Nr Meter von auswärts mcw>.»gen ist N*to. MMgtehen do. absichtW ober ob er berrtts in ber Stadt am WyLN Ast Brrj-smst der LestWg-»« vo,