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Kasseler Abendzeitung

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Hesstsche Abendzeitung

geferttoaiprMM Die ilebetiefHttete Aelle für ellehetxllfche »N*$h» M Wg. fte «* »artige «neetgen M Pf. RefiameieUe fite etxWmtf«e »efchLfte 71 Pf, fite «aOroirtige »eschSUe 1 Ml . einfache Bellage* werden nett 5 «art pro raufend berechnet, alle« em 50»/, Lenernnor-Zufchfa«. Bet Oeberrnttttung von Tngetge» auf telepk Wege wird fite durch Hör» fehler dervorgerufene Irrtümer teteertet Haftnn, übernommen. Kür die Aufnahme aenXneetgen an beftimmten tagen ober Blühen wird feine Gewähr geleistet. Sefchüf»stellet kölnische Str. 5.

S. Jahrgang.

Dienstag, 16. September 1919

Stummer 240.

Fernsprecher 951 und 952.

Fernsprecher 951 und 952.

Hoste zu energischem Handeln gewillt.

und

Politiker den Gewaltstreich unterstützen patriotische Kundgebungen veranstalten.

weder den Wünschen noch der Stellungnahme Frankreichs. Der erste Entwurf der neuen En- tentenate trua dir Form eines abermaligen mtb verschärften Ultimatums, aber die engkschen und amerikanischen Delegierten haben die Aen- bentng der Note veranlaßt.

Wendchnrr-Mmdakdett.

Beschlüsse im Bezirk Königsberg.

(Eigene Drahtmeldung.)

Berlin. 15. September.

Noch ehe der Deutsche Eisenbahnerverband zu der Frage der Akkordarbeit Stellung genom­men hat, haben bereits in einer Anzahl Werk- ftiltten der preußischen Staatseisenbahn, beson­ders rm Bezirk Königsberg, die Arbeiter stch für die Wiederei «fsthrung der Akkord­arbeit am L November ausgesprochen.

Menschenmenge eingefunde«. 23 Fahrer der-, ließen de» Scart. Im geschlossenen Tempo ging

Deutschlands Antwort.

Berlin, 15. September. (Privat-Tele­gramm.) Die deutsche Antwort auf die Ententenote wird am Dienstag nachmittag mich Versailles ab gehen. Die Einberufung des Friedensausschusses der Nationalversamm­lung flir Dienstag hat nur formalen Wert.

Die Radfahrer.

MS erste Veranstaltung staub früh 7 Uhr das 62-Kilometer- RadrennendeS B. D. R (Gau 17a), Strecke: Kassel-Neue Mühle-Nieder- iwehren-Holzhausen - Wobern-Fritzlar-Gudens, derg-RiederAvehren-Neue Mühle-KaffÄ auf dem

Nitti bedauert den Vorfall.

Rom, 15. September. (Privat-Telegramm.) Unter gespanntester Aufmerksamkeit berichtete Mmisterprästdent Nilti in der Kammer an Laich von Telegrammen, die der Regierung zu. gegangen waren, üb-r die Vorgänge bei W Landung d'AnnunzioS. Ich kann, sagte Nitti, meinen Schmer» nicht verheimlichen, denn ton» geschehen ist. ist sehr ernsthaft. ES heißt eine tiefe Demütigung, Zum ersten Make ist in unserem Leere eine Spaltung eingetre- ten. Nitti erklärte, er müsse vor den Abgeord­neten und vod den Verbündeten den Vorfall bedauern. Diese öffentlich« Entschul­dig u n g der Regierung vordenVerbün- d e t e n wurde von der Versammlung mit tiefem Schweigen hingenommen.

Lugano, 15. Sept. (Eigene Drahtmeldung.) Der berüchtigte italienische Schriftsteller und Deutschenhasser Gabriele d'Annunzio, der wäh­rend des Krieges zum Offizier befördert wor­den war. ist an der Spitze eines von ihm orga­nisierte« Freiwilligenkorps mit Ma­schinengewehren und PanzerautoS in Fiume nngezogen «nd Bet die Verwaltung der Stadt übernommen. Dieses Abenteuer macht der italienischen Regierung neue Schwierigkeiten. Fm Parlament werden erregte Debatten dar­über geführt Der Ministerpräsident Ritti macht dem Kriegsminister schwere Borwürfe, daß er den Unfug nicht verhindert hat. Laut Berichten der Mailänder Blätter nahm das von dem Major Reina befehligte Grenadier- Bataillon mit vierzig Lastwagen an dem Zug aeaen Fiume teil. ES wurde während deS Marsches noch durch Freiwillige Abteilungen verstärkt. Unmittelbar daran schloß sich die Brigade Sesia. sowie einige Sturmtrupp? und sechs Panzerkrattwagen. General Petaluga, der Befehlshaber von Fiume, schickt« den von d'Annunzio geführten Truppen »rgeblich einige Regimenter entgegen, diese verbrüderten sich aber mtt den Anmnrfchierende«.

Sie Stete her Entente

Wieder dir Anslieferungsfrage.

(Brivcrt-Telearcunm.s

immer mehr den neuen Weltgeist zu bestimmen sich herausnimmt, .gesiegt". Aber der Früchte orests Sieges werden die Machthaber sicher «richt froh werden.

Noch ein Wort zur Haltung der deutschen Regierung. Wenn wir schon einmal Demü­tigungen im Hinblick auf unsere gesamte Lage ertragen müssen, dann auch mit Würde! Mit Würde hat eS aber gar nichts zu tun, wenn in einem amtlichen Kommentar zu der Entente- Note die BrutalMten und Erniedrigungen und die für ein offiziell diplomatisches Schriftstück geradezu ungeheuer freche Sprache in schönfär­berischer Kritik als .ironisierend" abgetan wird. Man muß diese Dinge endlich beim Namen nennen. Ueber das, waS die Entente von uns fordert, könnte man ja schließlich nach der for­mellen Seite hin streiten: daß sie aber dieses Erfordernis wieder zum Anlaß nimmt, um ihr grenzenloses Mißtrauen in die moralische Kreditwürdigkeit deS deutschen Volkes, des deut­schen Reiches und seiner politischen Vertretung vor aller Welt zu bekunden «mb uns damit in dem jetzt wieder kümmerlich aukwachsenden Re­spekt der Welt in unerträglicher Weise er- uredrigt, muß uns empören. Utü> das alles ein volles Vierteljahr. nachdem Deutschland sei. norseitS durch die Annahme und Ratifizierung deS Friedensvertrages sich mit seinen Gegnern in den Frisdenszustaud gesetzt hat! ES müßte gegenüber einem derartigen Vorgehen gerade eine sozialistische Regierung die allerschärMe Abwehr finden. Nicht minder unwürdig ist es, werm in den amtlichen Zusätzen gesagt wird, daß esimmerhin ein Zugeständnis* sei, wenn den gesetzgebenden Körperschaften gnädigst erlaubt wirb, erst innerhalb von vierzehn Tagen nach Inkrafttreten des Friebensverttages das Zu- sgtzprotoboll gutzuheißen. Wenn man uns schon < einmal in Ketten und Fesseln legt, und wenn man uns schon einmal eine schallende Ohrfeige gibt, dann verschlägt es gar nichkS, öS wir uns vierzehn Tage früher »der jpäter dafür bebau-

Französische Maßnahmen.

Königsberg, 16. September. (Eigener Drahtbericht.) Marschall Fach teilte der litaui­schen Delegation auf der Friedenskonferenz mit, daß Maßnahmen getroffen wurden, denen zu­folge die französisckie Militärvertretung in Po­len die polnische Regierung auffordern wird, die polnischen Truppen, die die Demar-

ken. Es mutz klar und deutlich ausgesprochen werden, daß daS ganze deutsche Volk von feiner Regierung mehr Energie in nationalen Dingen verlangen kann und verlangen muß!

Segen polnische llebergrisse.

Eine Note der Entente.

Berlin, 15. September. (Privat-Tele. gramm.) Wie wir aus Kreise« der hiesigen En- tentekommifston erfahren, ist ehte Note des Alli- iertenrateS an Polen ab gegangen, die die pol- nifchen Truppenkonzentrierungen an der deut­schen Grenze bettifft und mißbilligt.

DaS PariserJournal" schreibt zur Rote an Deutschstmd, vaß der Entente-Einspruch gegen die deutschen Derfaffungsbestimmungen, wonach kein Deutscher zur Aburteilung durch ein frem­des Gericht »usgeliefert werden dürfe, deutlich den festen Wille« der Entente bekunde, auf der Aburteilung der deutschen Feldherren und Ge­nerale zu bestehen. Die Prozesse würde« in Paris nicht vor dem Frühjahr 1920 begrünen. Echo de Paris schreibt: Die Milderung der Rote der Alliierte« an Deutschland, die öster- roichische Anschluß fr^r l-etrrtkeud, entspricht!

Me Alliierten in Verlegenheit.

Paris 15. Scvtember. (Eigene Drahttnel- dnng.s In den Kreisen, die dem Alliiertenrat nabe sieben, betrachtet man b^n italienischen Zwischenfall mit großem Unwillen. Die allge­meine Meinung ist in Paris, dast nicht nur in­folge dieses Zwischenfalles. sonder» auch we­gen der wachsenden Notlage «nd den pol­nisch-tschechischen Zwistigkeiten Unruhen ansbrechen werden, denen mgensiber die Festig­keit der Entente stark z« wünsche« übrig lasse.

Sie Entente-Role.

Eine absichtliche Demütigung.

Wie gering die Entente unseren moralischen Kredit em schätzt, hat sie jetzt wieder einmal 6e» kundet. Die Form, in der dieses geschah, war hohnvoll und verletzend. Man fragt sich mit Er­schauern, ob denn das die Basis bleiben soll, auf der die internationalen Beziehungen und besonders die Wiedereinführung Deutsch- laNdS in diese, herbeigeführt werden sollen. Man kann mit der Entente-Rote hinsichtlich die. fer BehandlungSweise sagen: .Dieser Zustand darf nicht länger dauern." Durch diese fortwäh­rende Vergiftung der internationalen Atmo- hchäre, die sich schon mählich zu reinigen be- aenm. wird der Unfriede verewigt. Was an­deres kann Sinn und Zweck der neuen For­derung der Entente fein, als das deutsche Volk immer wieder die Faust des unerbittlichen Klegers" fühlen zu lassen und es immer wie­der von einer Demütigung in die andere zu stoßen. Um eines reinen Formsache willen wird der ganze Pomp der Ententemacht ins Treffen geführt. Um was handelt es sich denn? In unserer neuen Reichsverfassung ist eine Bestim­mung enthalten, die die spätere Möglichkeit des Anschlusses Deutsch-Oesterreichs an Deutschland vorsieht, und in Bettachtung dieser Möglichkeit bis dahin den Verttetern Teulsch- OSsierrsichs den Zutritt im Reichstag mit be­ratender Stimme gestattet. Daß damit keiner- lei Verletzung des Friedensverfrages, der den Anschluß der Deutsch-Oesterreicher an die Deut, scheu vorläufig untersagt, beabsichtigt sein konnte, geht schon aus der Fassung der bettef- fenden Bestimmung hervor, ist aber überdies auch noch in einer ganz besonderen Bestimmung zum Ausdruck gebracht, in der es heißt, daß die Verfassungsbestimmungen die Verpflichtungen des FriedenS-Vertrages nicht be­rühren.

Die Entente verlangte eine KraftfoSerW- rung der bezüglichen Verfassungsbestimmungen und die deutsche Regierung stimmte auch sofort und ohne Vorbehalt zu. Aber auch damit gibt sich die Entente nicht zuttieden. Sie verlangt eine ausdrückliche, von bevollmächtigten Vertte­tern der Deutschen im Beisein von Vertretern der Ententemächte vollzogene Protokollie. rung dieser Kraftloserklärung. Zweck und Ab­sicht dieser Bedingung geht dahin, eine neu« internationale Verpflichtung Deutschlands zu schaffen. Und das alles wegen einer kargen Formsache, die in der Hauptsache nichts anderes als eine platonische Geste, ein äußerlicher Pro- test gegen daS Verbot des Anschlusses der bei­den deutschen Völkerschaften war Um jeden Preis Demüttgung.' Das bedeutet aber auch die gewaltsame Dergistuna des internationalen Le­bens. Wie soll bei einer derartigen Vergiftung, tote sie sich nun jetzt wieder in der schroffen, höhnischen und beleidigenden Stellungnahme der Entente kundgibt, wie soll in dieser At­mosphäre der Friedensgeist, der Geist der Ver­söhnung und der Verständigung gedeihen? We­ber einmal hat die Entente, di« anscheinend

Gin Zwischenfall in Ratten

Politisch-rni MSrisches Abenteuer d'AnnunzioS.

i Sin M-svrmk Rs§-?s.

Z« energischem Handeln gewillt. (Privat-T elearanrm.)

Dresden, 15. September.

Auf dem sächsischen s oziakdemokratischen Parteitag erklärte Reichswehrmrnister NoSke. unter anderem: Wer sich einbildet, daß die Ar- bekterschast tu der nächsten Zett einig sein wird, ist ein unheilbarer Utopist. Eine Regierungs­bildung mit den Unabhängigen ist ht diesem Augenblick unmöglich. Ich bin durchanS gewillt, alle meine militärische« Maßnah­men restlos zu verantworten, wen« es heißt, «teurere Tausend dieser Tollköpfe aufS Spiel zu setzen, um Hunderttausende von Lftr» gern zu rette«. Dann werde ich handeln wie ht Berkin, Hamburg, Dresden und München. Ein Heer ohne Disziplin ist ein Affen- p i e l. Tie Truppen mit selbstpewähtte« Füh- rernt sprengen im Moment der Gefahr aus­einander wie Gla». Wenn ich bet einer Offi- ziersbeförderung die Wahl habe zwischen entern chlecht qualifizierten Sozialdemokraten «nd einem Sichtigen, anständige« mtb ehrliche« Kvu- servattven, dann befördere ich de« Konservative«.

Versuch zur Beilegung.

Lugano. 15 Seviember. (Privat - Teke- qrgmm.i Die italienische Regierung hat die Affäre d'Annunzio in einer zweistündigen Sit- "tna behandelt. Nachdem sick Nitti schon vor­her mit dem König in Verbindung gesetzt batte, hat sie den Unterstaatssefretär. General Bo- b i a i e nach Fiume entsandt, mn die Sacke beizUleaen Dieser General ist ein «Wer Frwnd d'Annungios und man hofft, d-ß er den Dich. Irr im Guten bewegen wird, m't seinm «Acke­ren gbtuziehen nackdem seine Kundgebung die Verbündeten fiber die Stinnnung und Gefühle Italiens aufaekkärt haben dürfte.

Der Völkerbund.

Vorlesung im Staatsbürgerlichen Semi««.

Zn feinen «»ekefnngen im Rahmen le« ZwifchenfemeDee« »e« etaat«bargerH»<n «eminoH de» «assetee BSrgerbnnve« nahm Drofessor 9t. Iernsalen-.. Jena folgenbe interessante Stellung *nm ASlterbunde ein;

Die Ausgaben des Völkerbundes sind: Pflege und Erweiterung der bereits vor dem Kriege bestandenen internationalen Gesetzgebung, Der- Wallung her Kolonien, die Deutschland «nd sei. neu Verbündeten ab genommen worden sind und möglichste Verhinderung der Kriege. Die erste Aufgabe ist, wie gesagt, nichts neues, die zweite eine etwas verschämte Annexion, «nd die dritte ...? Die Aufgabe des Völkerbundes kann nicht nur sein, Kriege zu verhindern, sie mutz auch auf Anerkennung der Selbständigkeit jedes einzelnen Staates abzielen, mag dieser Staat groß sein oder klein. So viel steht fest: Alls Besttmmungeu bei Statuts des Völkerbundes, die den Krieg verhindern sollen, dienen im Augenblick nur der Erhaltung der gegenwär. riffett Hegemonie der Entente. Alle die Kräfte, die in den einzelnen Staaten bisher die Politik der polittfchen intb wirtschaftlichen Expansion übten, sind nicht tot, sie sind nur betäubt, und der jetzige Völkerbund wttd wie ein Kartenhaus zusaurmenfallen, wenn bet erste Windstoß in­ternattonaler Verwicklungen von dem Wieder- erstarken jener Kräfte nach der gegenwärtige« allgenieinen Erschöpfung Kund« gibt. Zunächst wird der Völkerbund einmal zu imperialistischen Zwecken benutzt, zur Unterdrückung schwächerer und kleiner Völker. In seiner heu­tigen Form ist der Völkerbund eine Mißgeburt, ein Torso, aber er ist der Grund, auf dem spä- ter einmal ein wirklicher Völkerbund gebaut weiden kann, ein Völkerbund, der der Welt den Frieden zu geben vermag. Man mag über Präsident Wilson denken und sagen, was man will: Die vierzehn Punkte waren eine welt­historische Tat. Sie sollten dem

Gedanken der Weltdemokratte

neue Geltung verschaffen. Die drei Grundrechte des ursprünglichen Wilsonschen Völkerbundes sind, zu Schlagworten zusammengefaßt: Unab­hängigkeit, Freiheit des Handels und der Meere, Völkerrecht. Diese vierzehn Punkte wur­den aus verschiedensten Gründen verwischt. Der Friede von Versailles steht zu dem Prinzip der demokratischen Idee im schärfsten Widerspruch, weil er uns wirtschaftlich ausbeu- tet, den Nachrichtenverkehr unterbindet, die AusdehnnngSmöglichkeiten nimmt und die Der- einigimg mtt Deutsch-Oesterreich unmöglich macht. Wenn stch Wilson nicht durchsetzen konnte, so liesst das in den imperialistischen Neigungen, mcht nur in Frankreich, sondern auch bei einem Teil seiner eigenen Landsleute. Unser größtes Unglück aber war, daß wir M sehr geschlafen haben, um rechtzeitig als Bun­desgenosse an Wlsons Seite zu freien. Der Vorlesende, den starker Beifall lohnte, betonte seinen festen Glauben an den Sieg der demo­kratischen Idee, die feit der großen französi­schen Revolution die Geister bewegt und in den Völkern immer tiefer ihre Wurzeln geschlagen hat. Diese Idee wird wieder das Bewußtsein . der gemeinsamen Zusammengehörigkeit wecken Der wahre Völkerbund wird einmal das Banl Mischen den europäischen Völkern «nd denen die sich anschließen, enger knüpfen: der Mgründ, der durch die Jahrhimderte mrsgeworfen wurde, wird wieder aufgefüllt, die Völker werden sich die Bruderhand reichen in der Erkenntnis, daß di«

im gleichen El-

H.

Zu d'AnnunzioS Handstreich gegen Fimne werdsn von südslavifcher Seite nock f-.x'enbe Einzelheiten gemeldet: d'Annunz'o führte den Befehl i.m Einvernehmen mit dem Fiumer Rationalrat und mit dem Komman- banten der Fiurner Legion an«. Er kam in daS Gouvernementspakais u. befahl dem Ge­neral Petaluga, ihm di« Gewalt zu übergeben. General Petaluga wurde im Gouvernements­palais interniert. d'Annunzio vollzog bie Annekti on Fiumes im Namen Italiens. Die englischen Wachen und einzelne Sob. baten touren von den Italienern verspot. tet und ailsgepfifsen. Außer unbebeutendm Zusammenstößen mit italienischen Soldaten ist eS «fraendS zu Blutvergießen Reformen. D'e französische und englische Besatzung hielt sick den ganzen Tag über zurückgezoam. A is Mailand wird berichtet, daß die rechtsstehenden

Zimt «nd Svortwoche.

Der gestrige Sonntag ... ein groß« Erfolg.

Den ganzen Tag über lachte die Sonne <m) das festliche Treiben, das der Beginn der gro­ßen Turn- und Sportwoche enttoidelte. FeMich machten sich schon die Flaggenschmückunge« am Bahnhof. Vielgestaltig war das Gebotene, «rtb die Kasseler Turnerschaft, der gesamte Sport, dürfen die erzielten Ergebnisse ht Ehren in ihre Geschichte einfragen. Nur das Publikum «ruß noch mehr an öffentliche Veranstaltinrgen ge­wöhnt werden. Was schon beim Stifffeklauf WÄHekmshöhe-Kassel gerügt werden mußte, mußte auch gestern festgestellt werden: ES zeigte vielfach wenig Disziplin und störte den Ganf der Ereignisse. Hoffentlich wird das in den kommenden Tagen anders.

Rote der Alliierte« en Deutschland, die öfter- kationslinie Überschritten haben, vom littutt ___________ _________________ ......

rmchilche Anschtußfragc betretend, entsprichtIfch« Gebiet ä«rückzuziehen. «xihrt dem dersigw Geländr. «t. wMtz «