Kaffckr Nemste Nachnchtm
Hesstsche Abendzeitung
Kaffeler Abendzeitung
9. Zahrgawg
Donner-Lag, 28. August 1919.-
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Sie mUche Sowjetrepublik io Gefahr.
Kine brennende Frage.
Kohlennot oder Eiseubahmnangck?
Die Klagen über den Kohlemnangcl wollen toW Vrrstunrm-M. Gestern wurde ttt Dessau gemeldet, daß das Gasweck den Betrieb hat einflellen müssen, weil der KMenvorrat zu Ende ist. Nun sitzt die Stadt im Dunkeln und. was noch schlimmer ist. vielen Einwohnern ist damit dir Feuerung für Kochgvecke abgeschnit- ren. Die ganze Hauswirtschaft wird in bedrohlicher Werse gefährdet. Und nicht m« das; auch Gewerbe und Industrie, die auf Gasverbrauch angewiesen find, werden von großem Schaden betroffen. An Kassel hatten wir in der vorigen Woche wieder einen kleinen Vorgeschmack vsm Gasmaugck, als der Gasdruck erheblich schwächer wurde und einzelne gewerbliche Unt-rnehmungen empfindliche Nachteile erlitten und jetzt noch in den Tagesstunden darunter leiden. Solche Störungen verursachen bedeutenden Zeit-. Arbeits- und Geldverlust und vennehren die große wirifchaftliche Notlage auch im Kleinen Es ist bereits von berufener fachmännischer Seite gesagt worden, daß uns ein schrecklicher Winter bevorstehe. wckl es an Heiz- material fehlt. Die Eifenbahnverwaltungen höben bckannt gegeben, die ldehlenbestände seien so knapp, das; der setzt schon ungenügeulde Augverkehr noch mn die Hälfte eingeschränkt werden müsse. Dcr Ausfall soll schon am 1. September beginnen. Dafür werden die Fahrpreise leider um ein Viertel erhöht. Tertilfavriken, die so dringend nötigeStoffe yersteWen wollen, befürchten, wenn es so weiter geht, Störungen des Betriebs, und selbst dir Landwirkschrst, die gegenwärtig in ihrer größten Arbeit steckt, trägt von einem Tag zum andern die Sorge, ob die Dampfmaschinen gespeist werden können bis die Ernte glücklich hereingebracht ist.
lieber den Ernst der Lage und die trMen Aussichten ist wohl niemand mehr im Zweifel. Demgegenüber find aber in den letzten Tagen neue Mvekfel entstanden, als iw der Presse die überraschende Meldung austauchte, der Koh - lenmanget fei gar nicht den Bergmdeiter- Ausständen zuzuschreiben, wie man bisher glaubte, sondern dem ungenügenden Bahnbetrieb. Sonderbarerweise war es sogar der .Vorwärts", das halbamckiche Regierungsblatt, das der Regierung Vorwürfe deswegen machte. DaS Matt sagt in einem Artikel, die Regierung habe die Oesscntlichk.'it systematisch irre geführt. Auf den Zechen lagerten so große KvHlenmen- gen, daß me Plätze dafür nicht mehr awSreich- ten; manche Braunkohlenhalden lagerten schon so lange, daß sie flch selbst entzündeten. Die Mengen brauchten nur abtransporiiert zu werden, dann wäre die Rot behoben. Auffallend ist, daß die Unabhängigen Sozialisten in Ueber- einstiunmnvq mit dem Vorwärts die gleiche An- IchuKnyung machen. — Derartige Aeußerungm find so ungeheuer8ch. daß notwendigerweise auf dem schnellsten Wege darüber Aufklärung gegeben werden müßte.
Bon einer Stelle, die der Regierung nahe stebt, erfolgte bereits eine Widerlegung, in der gesagt wird, der Anlaß jitm Vorwurfe sei vermutlich durch die Erörterungen in der Natio- nalversaurmlung entstanden Darin sei zur Sprache gekommen, daß der KMenmangel nicht ausschließlich auf das Konto der Bergarbeite r kommt, wenigstens insofern, als die Streiks in den BergwerkSreVieren nicht allein zu der gefahrvollen Verringerung der KoblenfSrderunq geführt haben Der schlechte Zustand der Gruben trage auch viel Schuld an dem Niedergang der Förderung. Es wird dann zugegeben, daß auf den Zechen Kohlenvorräte kogern, die aber nur gering seien und im Kahme» des Gesamwerbrauchs so gut wie gak nicht in Frage kamen. Die Zechen hätten über- Haupt nicht so viel Platz zur Verfügung, um rtwa den Kohlenbedarf ganz Deutschlands auf Monate hinaus anfzubäufen.
Es flehen also zwei Aussagen einander gegenüber, die noch keine besriedigrride Klärung geben. Die Lerbäliniffe kiegen demnach fo, daß tatsächlich kleine Vorräte an den Förderfteven liegen, aber nicht schnell genug »btranSportiert werden können. Was ist aber die Ursache der V»zöe.crung. Ast es Wag-nmangek oder Ar. beirsunlnst? Und warum bat die Regierung nicht gleich offen auf die wahren Schüben stin- ertriefm. anstatt fich erst von ihren Gegnern verdächtigen zu lassen? Das deutsche Volk hat imter den obwaltenden Mißständen otg zu leiden, wenn keine Aenderun« eintritt. Ist die Regierung nickt in der Lage, für Besserung zu sorgen, dann brauckit sie der Oeffnttkichkett die Gründe nicht zu verschweigen, zumal man weiß, daß die Streiks die Hauptursache der geringen Fördenma gewesen find. Falls es aber möglich ist, sei es mir Benutzung der Dahn oder der Vinnenschiflahtt. mehr Kohlen als bisher zu tinn.7Tjr::e:en, dann müßten unter allen Ibn» stäridca eie fielen, die ihrer a-u dringendsten bedr'.rsen, rcnwt vrfi^rgt w^d-en. Kern c8 nöti-z ist, V»rncte fü- bist rr/.tickzinkbel- len. dann joLte man Ke dock ll» xsäfciitx Q«l-
Rat zu Fall gebrach; worden fei.
Auch in England wird gewarnt
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Läridern hier mit Seren v den nSss«..
ß der t?n|
Kommnnistlsche Kundgebungen.
Berttn, 27. «wsrst.
Unacttfifct w» B*«etSeä ckü «tnBiin
Bad Homburg, 27. August.
Der Stab der Gruppe Rhem erhielt die Mitteilung, daß der von England gestern zugesagte sofortige HelmtrauSport der deutschen Kriegsgefangenen oom Pariser Rat der Fünf rückgängigste mach» worden ist.
Frankreich halt fie zurück.
Berltn, 27. August. fPrivattelegramm.) Die gestrige Meldung, daß der Abtransport der deutschen Kriegsgcsaugenen auS England begonnen habe oder in kurzer Zeit bevorstehe, hat sich wieder einmal alS ein Arrtum erwiesen, der dadurch entstanden ist, daß England zn einem Abtransport cet Gefangenen geneigt ist und im Pariser Alliirrtenrat darauf vorstellig wurde; bisher aber hat Frankreich seine Zustimmung verweigert. Durch zuvor- lüsfige Informationen ist der Frankfurter Zeitung hierzu noch bekannt geworden, daß die Zn- fage der alsbaldigen Heim'iejördcrung der Kriegsgefangenen tatsächlich von englischer militärischer Stelle in Kol« ansgegangen war und vast gleichfalls von amtlicher Ententeseite die Mittielung vorlag, daß die Verwirklichung die-
Rach Pariser Meldungen hat der Rat der Alliierten seinen früheren Beschlüssen, wonach in Rußland nicht militärisch etttgogrisfen werden sollte, aufgehoben. Rach dem „Echo de Parisund dem „Temps" find Allüerte-Truppen «ach den Schwarzen Meer-Häfen unterwegs.
ien im Lartde lagern, damit in der Zeit der Not, wenn wirklich wieder revolutionäre Putsche den Verkehr hindern sollten, wie von mancher Seite befürchtet Wick, man einigermaßen gesichert wäre. K. F. v-r.
Jeutsch-Seftrrnich.
Rur geringe Aenderung der Bedingungen.
(Telegraphische Meldung.)
Haag. 27 August.
ßntente gegen Rußland.
Alliierte Truppen unterwegs.
«Staene Drahtmekdung.)
Genf. 27. August.
Frankreich gegen Sentfchland
Frankreichs AufstchtSpläne. , (eigener Drahtbrricht.)
Pans. 27. August-
Ein Hilferuf auS Frankreich.
Kassel, 27. August.
In der vorvergangenen Nacht traf auf dem Kasseler Qberstadtbahnhof ein Lazarettzug mit hundert kranken Heimkehrern auS englischer Gefanqenenfchast auf französischem Boden em. Die Heimkehrer brachten eine Bittschrift an die deutsche Regierung mit, die von Tausenden von Gefangenen uutcrschrteben ist. Meso Bittschrift stellt einen wahren Hilferuf dar und ergänzt, was die Hcimgekehrten von ihrem harten Leidensweg in der Gefangenschaft erzählten. Sie wer, den regelrecht gegen die Heimat aufge. hetzt. Man sagte ihnen, die deutsche Heimat wolle ihre Gefangenen nicht wieder haben. Bei der Fahrt durch Belgien bewarf die Bevölkerung den Lazarettzug mit Sternen! Die Heimkehrenden baten dringend, man solle doch allen noch in Feindesland befindlichen Gefangenen in anfklärenden Briefen Mitteilung machen von der Arbeit der Regierung, des Bolks- bnndes zum Schutze der Gefangenen und der Krifaheime, sowie von dec Sehnsucht der Heimat nach ihren schmachtenden Söhnen. Dieser Hilferuf kann und darf nicht ungebort verhallen!
Beel«, 27. Awgust.
Die Generakstreik?gefahr für Grossberliu ist noch nicht vorüber. Die revolutionären Obleute beraten fett gestern früh ununterbrochen he geheimen Besprechungen. Die Gewerkschaf, te n find bei den Destzerckungen vollständig auS- geschaltet. Am kommenden Sonntag sollen i- Berlin und im Reiche Muffenversammlunseu der Radikalen siege« die Regierung stattfinden.
ist keinen Generalstreik anläßlich der militärischen Besetzung des Dollzugsratsgebäudes ein- zutreten, fordern in den Großberliner Fabriken seit gestern kommunistische Flugblätter zu neuen Stra ß enkundgebungen auf. Die Flugblätter sprechen von eitlem bevorstch.'nden MasseußPaOergang der BerKner Ardeirerschast.
Die Zmückhaitung der Gefangenen Der AMiertenrat verhindert Seimsendung.
Appell an die Vernunft.
* Besinnt Such!
Aus ddn Kreisen der R egi e rung wird von Berlin a«S ein Ausruf unter dem Mahnwort .Vijiun' EuchI",verbreitet, worin die bein* ft-irfet Rochvendigkoit zur Arbeit betont wird. Ein uns zugsgang euer AusMg lautet:
dickem Augenblicke höchster Not, wo jede NichterfMung des Vertrages uns die Gefahr neuer Einmärsche nnd VergeSvaltigungen ans den Hals hetzt, gibt es Leute, die Euch einr.'- bett, mit dem Geueralstreik fei Eure Lage zu beffevn, Getirvalstveik und Revolution tonnten jetzt eine Linderung her Not bringen. Fragt die Bergarbeiter des besetzten SaarvevierS, ob der immer noch allmächtige Feind daraus Rück sicht mrmnt!
Usb« die Berrcktigung Eurer wirtschastti. chen Forderung«, gsbt eS 6d der heutigen Regierung fernen Streit! Aber wer kann glauben, daß dicke Verhältnisse durch einen Gene- rwkstreL oder irgend einen anderen Streik anders werden könnten? Nein, aus der Not um f«er 3*oo» kann uns nur retten, wenn wir rasch mtt dem Ausland unsere eigenen Warrn tauschen, die Produkte uwsorer Arbeit. No-r- wogen hat uns für 30 Millionen Mark Heringe mit langpn ZahKlngsfristen Wgcktanden, Holland für Hunderte von Millionen andere Le- benSmitrck — wir können sie nur bezahlen, wenn Deutschland arbeitet, um seine Produkte dagegen auszntanschen und fo einen Abbau der Preise herbeizuführen. Dicker Abbau der Preise wird jetzt in bi" Wege geleitet. Die Generalstreiks aber müssen zu immer neuen PreiKtreibrreian führen Herr Haase von der Unoüchängigen Sozialdemokratie, der in den kritPchm Tagen der Fri-densberatung unter den Partckführen in Weimar anwesend war, erklärte offen, seine Partei werde ihren Einfluß aus die Arbeiter arrfbimen, daß sie dem Lande in dieser Sirnation nickt durch Genevalstreike und Putsch? Schwierigkeiten bereiten. Freilich, jetzt ffommen die Tage, wo auch die andere Sette wo Kapitalisten-, Aktionäre, ver-opfte Büro, traten, einsehen Müssen, daß tritt den bisheriaen Methoden die Lasten des neuen Deutschland nicht getragen werden können. Ohne große, Ä.-feingreisende Eilschritte in die heutige Ben mSgensordnung wird man unserem Lande die Ruhe nickt Wiedergeber»! Richt GeneiMtreck, fonb.*m DienstbanmachMM aller Vermögen, aller Güter, aller Arbeitskräfte für unsere aus- sickagene Volkswirtschaft — das ist es, was imä ans dem Elend und der Anarchie herausbckm gen tarnt Einen anderen Wsg gilbt es nickt darum befrntnt Euch!
Sberschlesien.
Machenschaften der Polen.
(Telegraphische Meldung.)
Kattowitz, 27. August.
Der pvlwrsche Ministerrat in Warschau be- schaftigte fich mit bet oberschlefischen Frage und beMotz, die an der oberschlefisch.m Grenze konzentrierten polnischen Truppen zu verstärken. um «allen Eventuakitäten" getvach- sen zn fein. Dir amtlichen Kommentare der Warschauer Zertungen verstehen unter diesen Eventualitäten ein Neüergrrisen der Streikbewegung auf polnisches Gebiet Es ist aber sehr auffallend, daß die Truppen rrotzdem hart an der Grenze tonjeiuuzrt iverden Wien. v
Der H-mptauSschuß der Fti-deriskonferenz bat die Antw ort an Dr. Renner grstern fet. twgestellt In Mei langen Beratungen wurde erst das Begleit schreiben ferttggckEdrs die bei der Beantwortung der deutsch-öfterreich'- schen GegenvorschWae matzgebarLeviGrmwsätz..- eukhÄt Nach den tu Po«t5 rAäcmesfter. «Mr- rikanSschen BlStte-r» fo« dee Sritowt tri. Sten.
Der Weimarer Berichterstatter deS .Matin" formuliert das von Frankreich gegrMber Densschtand z« bcfo4gckrde Programm fol- Bei der mühevollen WiedeLher- ung feiner wirtschaftlichen Kratt und seinen gungen zugunsten des demokratischen Regimes nmß Deutschland sehen, daß wir uns aufmerksam, klarttickend urid wohlunrerrichret in erforderlichem Maße mit chm beschäftigeTr. Ge schiebt da« »ichr. dann wird fick tiefer Ausbau langsamer, aber tn settidfichcm Geiste vollziehen, wobei wir nicht« zu flero innen baden. Wir müssen unsere morakisch- und wirtschast- kiche Unterstützung jeder Regierung leihen, die de» festen Willen zeigt. Machenschaften der milk täriM-n Revanchsraitei zu ersticken und die Fr-rkrrick M ^!vdergu-machutigen
Rußland rüstet wieder.
Rotterdam, 27. August. (PrüvattelegivMM.) „Morningpost" bringt einen mbirefiett Bericht aus Moskau, wonach Vie Sowjeireme- nntg alle Vorbereitungen zur Vereidigung der Sowjetrepublik argen die Entente trifft. E»n Beschluss der großen Sowjetsitzung von letzter Woche befiehlt die RenauShebnna von 750 000 Manu für die Rote Armee. Für tue Mnnittonsfabmrn wurde die Zwangsatbett angeführt.
Die Sowjetrepublik i» Gefahr.
Kopenhagen, 27. August. (Privattelegramm) Die Prefiinformation meldet aus Helsing- f otS: Trotzky erklärte in einem Avvefi an die Sowjet-Russen, rS sei eine eng lisch e F re- gerabteilung von 6000Fliegern tnRußland sestgestevt, sodaß nächster Tage Angriffe an allen Fronten zu erwarte« find, wovon daS weitere Bestehen der Sowjet - Republtk abhängt.
AuS London wird vom 25. August gemeldet- Der DStzband der emglischen Gewerk- lchafte« hat seoven seinen MertMachresbe- richt herausWgeben. der u. a. folgende ernsthaft- Warnun g euchält: Die Lest zwischen November dicke« Jahres und Mai nSchsten Jahre» wird schicksalsschwer werde«, wem» nickt aesundc DerhSlrnifle zurückkehren und die Produktion vermehrt wich. Die engliischem Ar- bckter sind zu Strests verhetzt wochen we v-r. mieden werden konnten und die Gelder des Verbandes find nutzlos vergeudet. Estnge Streik? haben deutKch pokiMchen Charakter getragen. Palitische Streiks müssen aber mißglücken oder zur Rövoliuriön führen. Die richten fich nicht gegen den KapitMiSmus, sondern gegen di« Ge- Mmiheit des VoKes, das taruWrJMtiettoe Regierung muß Mtttck gegen solche Streik» finden oder ihr Amt Triedeckeyen. Dae Wrr^ug aller Streiks ist nur Vie Vermt^erunq dcr Pro. dttknon und die Steigeruna der P»ckie.Ln An. betracht de« ernsten Mangels an Men B^»rw- ist rS dringend nvav«»'«, daß Mitglieder der Gewerkschaften den Tatsachen ins Äuge blicken und nicht » Rriea jn Ende ist und dte - - _ .
teMchou den Völkern wieder begonnen hat, W Ssbensmstick nnd Materialien von «ck<r«>
lCigene Drahtmeldung.s
ser Zusage EriglaudS im Cbergen MKheritn-
Wiederanfuahme der Arbeit.
BreSlau, 27. August. ^Privattelegramm.) Die Lage nrirb von Tag zu Tag ruhiger. Daher ist der veckchürfte Belagerungszustand ausgehoben worben. Die Pressestelle des StaatS- kommissackats schreibt: Neber die Streik- läge ist mrtzuteilen, daS Ntzbniker Revier ist vollständig eingrfahren. Auf der Immanuel- Segen-Grube arbeiten 70 bis 80 Prozent, auf den anderen kleinen Gruben 20 bis 30 Prozent. Auf den staatlichen Gewerkschaften arbeiten Berginspektion I nnd II »oll, auf der Berg- inspektton HI 65 Prozent. Im Zentralrevier »rbeiten 75 bis 80 Prozent. Ter Arbcitsstand aller obeckckkesischen Belegschaften 'ft etwa 75 Prozent. Auf der „Gott mit unS"-Grube ist überhaupt niemand eingefahren. Die Verwaltung hat bckchlossen. die Grube stillzulegen, da der Betrieb nicht mehr wirtschaftlich ist.
Rege« Kohlenvorkommen?
Steinkohlen bei Bielefeld. fPrivat-Telegramm.) viekcftld, 27. August. In nächster Nmgrbimg der Stadt warben ab- baulvhaende Steinkohlen Vorkommen entdeckt.
Stteikgefahr in Berlin.
Geheime Beratrmgen. (Privat-Telegramm.)