Die Annchen in Oberschlesien
®ie Marktlage am 21. Angus».
'otyob- In Bayern soll ab 1. September bet
Einreise-Erschwerung.
Mannheim. 21 Maust. (Eigene Drahtmel düng.) Die Einreifebedingungen für Ausländer und Elsasi-Lothriuger inS unbesetzte deutsche Gebiet wurden deutscherseits verschärft weil in den letzt-« Monaten die unbesetzten deutschen »renÄfleiiei# von elsässische« Kaufleuten gerade.
überflutet wurden, die freei« Massen ihrer Waren verkauften und dadurch de« Wert der deutschen Mark herabdrückten
Sbrrschlesteu und Solen.
Untersuchung durch Kommissionen.
(Eigener Drahtbericht.)
Berlin, 21 August.
In der oberschlesischen Frage ist der Bericht der alliierten Kommission, die sich nach Ob-rscblesim begeben hat. nicht vor Mttie be,w. Ende nächster Woche zu erwarten. Frü- hestens in 14 Tagen kann eine endgültige Entscheidung in der oberschlestschen Frage vorliegen. — Es soll inzwischen eine d e n t s ch - p o k. nische Kommission gebildet nrrben zwecks Beratung über die Maßnahmen »ut V 'r» lnnderung der Grenzverletzungen namrn l'ch des UebertrittS Polnischer aukständis.ler Bunden und Ueberläufer in daS Reichsgebiet.
Dom Geldmarkt wird berichtet: Die Börse zeigt jede i Tag wechselnde Binder, weil sie von I den polnischen und den sozialen Vorgängen beeinflußt wird. Trotz der Ungunst der Zeit be- i gegnet man einer gewissen Zuversicht. KrieaS- anlethen notierten zwischen 79 und 80. Die übrigen Kurte neigten zur Schwäche. Trübend w'rkte die Verschlechterung der ^arfoaluta — Die Reichsregierung bat den Gedanken einer Abstempelung der Wertpapiere aufgegeben. — Vrodukten-—rkt: Der Bedarf an Kohl« blieb andonernd gröber als die Lieferung. ! Mttteldeutschlaud lassen alte, stillgelegte I Kohlenschächte wieder tu Betrieb gesetzt werden. Der Eisen- und Metall-Markt verkehrte weiter in unsicherer Haltung. Die Produktion von Ei en hat zugenommen. — Warenmarkt: Bei großer Teuerung hielt die Da vierknapp« ! beit an. — Die Aussichten in der Textil- indnstrie sind wenig versprechend. Es fehll an Rohmaterial, um die Betriebe aufrecht erhalten zu können. Baumwolle steigt in de« Erzeugunasländern andauernd im Werte- Di« Ernteaussichten sind befriedigend. — In der Schubinduttrie rechnet man mit einem Ab- tou der Preise. — In Köln bat die Eröffnung der Warenbörse bei lebhaftem Handel ftatb oehmben. — D>e Aufbebung der Beschlagnahme
Unter Der Fremdhmschast.
Empörende Haussuchungen.
lPrivat-Telegramm.)
Ludwigshafen. 21 August.
Auf Befehl des Murschalls Fach ordnete bet Oberbefehlshaber der Besatzungsarmee in de» Pfal«, General Gerard, an. daß i« den pfälzische« Städten Haussnchungen »arge- nommen werden, um nach den Gegenstände« 8* forschen, die während des Kriegs durch bi deutschen Heere aus Frankreich oder Selgier entwendet worden feie« und die zur Zeitz i» der Pfalz verborge« feie«. Bei diefer Gelege» heil wurden viele Bürger rücksichtslos und «» fchuldig verhaftet, was «ater der pfäst zifchea Bevölkerung böfe« Blut nmchte.
Äie militärische Lage.
Kattowitz. 23. August. (Telegraphische Meldung- Die militärische Lage wird im allgemeinen besser. Der größte Teil des Ausstrndsae- btetes ist von unserem Militär besetzt und wird in Ordnung gehalten. Im Kattowitzer Bezirk haben 50 vom Hundert der Streikenden die Arbeit wieder .ausgenommen. In K a t t o w itz und M y S l o w i tz sind eine Anzahl Verhaftungen wegen Hochverrats er- folat. Es wurd-n unter anderem die f'ftn von wehrpflichtigen Polen in Oberschlesten bei einem der Verhafteten beschlagnahmt.
e
Die Haltung der Alliierten.
Amrrila und BSIkerbund.
Keine Neigung zur Ratifizierung.
lTelegraphische Meldung.)
Haaa, 23. Aug.
Dege« die deutsche Regierung.
Saarbrücken. 21 Awgust. (Eigener Draht beruht.) Der Militärbefehlshaber des Saar- gebietS. General Andlauer, verfügt, Me sofost Hae Auflösung aller Arbeiter- un» AngestellteaauSfchksfe im Sao gebiet die gemäss der Verordnung der deutsche« Reg« runa vom Dezember 1918 gewählt wurden. Dtz Massnahme wird damit begründet, dass laut Be fehl de« Marschalls die Gesetze «u» Verordnungen der deutschen Regierung welche nach dem 11. November 1918 erlasse» wurden, i« den '«setzten Gebieten keine A u Wendung finden. — Aus andere« Plötzer wird berichtet, dass die alliierten Befehlshab« anordneten, dass die neue deutsche Reich»
ttreffe daran haben, daß deutsche Erzeugnisse wieder rr. den Hand-l kommen und daß durch den Umsatz tuiferer Ka»n Wohlstand und Reichtum wieder inS eigene 2aub fließt.
Polen ttnb Kommunisten.
Berlin. 23. August. (Telegraphische Mel. düng.) Bon unterrichteter Sette geht fc.-r .Tägl. Rundschau" folgender Bericht ,u: Tie svartakistische und ko-umunistisch« Bewegung nimmt an einzelnen Plätzen, wie Br,-l u, Magdcburg. Bremen, Braunschweig und Münch n, wieder überhand, und es läßt sich gcn u frftfifte«. daß diese Plätze als ,8avrn für sva.takistn'che Putsche gedacht sind. Die Re- giening bat alle Vorkebrnngen getroffen. Es wirb immer klarer, dass der oberschiesische Auf- stand durch die Polen mit Ht'se svartakistischer und kommunistischer Elemente eingeleitet worden ist. um bei her durch den Friedensvertrag vorqesebenen Abstimmung durch vorherige Besetzung des oberschlesischen Gebietes eine vollendete Tatsache zu schaffen, ebenso wie in Pose«. Die preussische Regierung ist mit den anderen in Frage kommenden Stellen, auch denen der Entente, darin einig, dass ein derartiges Vorgeben bet Polen lebe? RechtSbin- tergrunde? eytbehrt, und wird mit allen Mit- teln, die ihr zur Verfügung sieben, den Aufstand unterdrücken. Sie hofft aber die abgebrochenen Verhandlungen in befriedigender Weise fortsetzen zu können, ebenso wie dies die polnischen Unterhändler hoffen, um so eine Grundlage zu schaffen zu späterem guten nach- barltchen Einvernehmen.
! Brotgetreides. - Weitere Reich-mittel zur Sen- laug der Preise sind entgegen von ZeitungS- ""ldimgen vorerst nicht mehr zu erwarten. — 26 Schiffe mit.argentinischem Weizen sind auf dem Wege nach Deutschland. — Die heurige Obsternte wirb im ass>emeinen befriedigend auslallm. In Württemberg soll der Zentner Mostobst ntcht höher alß 15 Mark zu stehe« kommen. Dem stehen jetzt noch Preise für bai Frühobst von 1.50 bis 2 Mark per Pfund gegenüber. — Baufach. Die Baukosten find noch immer im Stetgen begriffen. Es fehlt vor allem an Zement, auch Kalk, der früher im Üeberfluß da war, tft nicht mehr zu haben. Die Siedlungsbauten und Revaraturbaute» müsse« zum Erliegen kommen, wodurch ungezählte Ban» Handwerker brotio? werden.
Bei uns m D e u t s ch l a n d hat sich die Wirt- schafMrise, in ihrer erschreckendsten Form gezeigt. f le völlige Abgeschlossenheit von der Welt jeden Betrieb, die kleinste Fabrik, zur Mitarbeit an der Waffenerzeugung. Die über 11*1 Land verhängte Blockade hinderte auch jede ^Zufuhr von Rohstoffen, sodaß wir schon rm Ichlne 1918 noch kaum nennenswerte Vor- röte aufMweisen haften. Auf die aLgrm.-ine Demobilmachung des- Heeres war die Heimat flor Ui-ftt vorbereitet, als sie sich nach der Revi> ftrtion vor die Notwendigkeit gestellt sah, die Friedenswirtschaft schnellstens wieder einzurichten, zeigte sich, wie groß die Not war Maschinen und Werkzeuge waren gänzlich anfgeürauchr u'.td der Rohstoffmangel hinderte die not. wendigste Arbeitsleistung. An ein Wiedermrf- richien der Industrie imd eine gesteigerte Pro- dirktian konnte aus dem Gninde auch r»rr nicht gedacht werden, lieber die Rot der ersten Mo
nate suchten wir uns im Hinblick auf einen baldigen Friedensschluss hinweqzuräirschen, aber unsere Hoffnungen waren verfrüht. Acht Monate lang mußte das deutsche Volk warten, ehe die Blockade aufgehoben wurde und die Entente sich zur Lieserima von Rohstoffen bereit erklärte Wer jetzt erst zeigt sich welche Schwierigk.iten Unserer Industrie bevorstehen. Der Mang.:! an Rohstoffen ist in der Welt allgemein. In keinem Lande herrscht ein solcher Ilebersluß, daß man daran denken könnte, größere Mengen auSznfübren. .stndem hat Sberall eine große HMu* die Arbeitskraft gelähmt In allen LSn- dem der Erde wütet die Streikseuch: tmd hindert die nohrendiae ProduMon tmd Herbei- sckaffttrug der Materialien. Auch England hat mit grossen Schwiertg'eften zu kämpfen, weil trotz der gensigend vorhandenen Lebensmittel noch grosse Teuerung befiehl. ArbeitSunlust wacht sich dort sehr viel bei den demobilisierten fetz'- mnätig lebenden Mannschaften geltend. Dazu kommt noch, bass bet britische Premierminister von den früher in Aussicht gestellten Wirtchaftsreformen neuerdings starke Abstriche Mgr ".
$nt amerikanischen Senat wird Wilsons Politik scharf angegriffen. Die Mehrzahl der Senatoren ist gegen die Ratifizierung des F-riebeiisvertrages, weil sie die Japan zugestandenen Rechte nicht anerkennen wollen. Dabei kommt Amerika in Konflikt mit England, denn England hat in einem Geheimverkrag von 1914 Japan versprochen, die japanischen tforberunaen zu unterstützen. Die Stimmung gegen England nimmt zu, weil England! auch im Gebcimvertrag mit Persien sich Son-! dervorteile sicherte. Der amerikanische Staatssekretär Lansing, bisheriger Mitarbeiter Wiltons, sprach sich infolgedeffen scharf gegen ? en Völkerbund aus. England habe überall intriguiert und ein gcfährlires geheimes Sviel getrieben. Er sagte: Großbritannien bat nicht nur sein Rnch ungeheuer vergrößert, sondern auch IndienI von allen Seiten mit Ländern, die von Gross- merden ausgenommen — *.-•< nnioevuna oer «euutaonanm»
Chinesilch-Lurkestan, umrumt. Der Friedens-l und .Höchstpreise für Häute. Felle und Leder ist baburth fehr°?<ltnanfpnhr ®o(ferbunb werden j vom Reichsauzeiger veröffentlicht worden. - dadurch sehr schwankend- lLandwirtichaft: Die aünfttae Wittertwa
_ * _ „ . dte Erntearbeiten rasch vorwärts schreite«.
Deutschlands Kolonien. Man rechnet mtt einer guten Mittelernte.
Bafel, 23. August (Eigener Drabtbericht) ! mLt4.?Blc,en benötigen dringend Regen. Die Die Korrespondenz SavaS meldet aus WaS- aP' weniger die nach
bington: Im Verläufe einer Konferenz im,^°^Ä,^^rn/ollabl. September bet Weissen Haule erftärte Wilfott, dass Deutschland 7-stpsit "R »nd Hater her- durch den Fnedensvertrag auf seine Reckte N^bfltwerden. In Akin »wfpricht mau und Ansprüche an seine überseeischen Be- S"
sitz un gen zu Gunsten der alliierten unb I Mark per 1000 Liter.
assozicrlen Mächte verzichte- DaS bebe"'- « er 1 ^'ten
nur, dass die Alliierten mit bet Vo mund- ErnleanSsichten sind gu-. - Die Tabak, schäft ober dem Fideikommis über die g.,- . h- £-Ä ff U xb.!Onl^e ?l5ttet ten Besitzungen betreut werden. Hinsichtlich gehandelt. Die jungen
chres Schicksals und der entgültigen Regelung N°^? ^ »e.gen emen günsttgen S and - beständen Abkommen, deren Bestätigung und I^lb®n‘SninÄpl2.nt,föt Inkrafttreten von der Genehmigung des Völker- v.”:.1, x?? Brotration,
bundes oder durch die Staaten, die daran teil- etzung der Ausmahlung des
nehmen, abbänat. Das einzige Abkommen -std...—
darüber, das Wilson kenne, bestehe zwischen Frankreich und Großbritanien fib.r die afrikanischen Gebiete. Es bezwecke, die Rechte zu revidieren, die diesen Ländern bereits zustanden
lnrbeT ^ 'Ell/meiue Einsicht zustellen, ob nach Durchführung dieser Mass- durchdringt, daß eS fo utcht weiter gehen kann. ----- . - - - -
Haag. 23. August. (Privat-Telegramm.) Die Entsettdung der Ententetruppen Oberschlesten wurde vertagt. General Duponts Bericht läßt die Entsendung von Allffer- tentruppen nach Oberschlesten im gegenwö-'ftg-n Stadium als nicht wünschenswert ersch.>i-°en. — .Daily MatzC meldet, daß die Allriertenkom- misston in Warschau den Befehl erhielt, dafür zu sorgen, daß polnische Truppen ht den oberschlestschen Wirren nicht verwendet werden
Atbe'ttzeit im Rergdau.
SochSstnnde-r-^chicht.
(Eigene Drahtmeldung.)
Esse« <sr«hr), 28. August.
Gestern mittag gelangten die Verhandlungen über die Arbeitszeit im Ruhrkohlenbergbau zum Abschluss, wenn eS den unparteiischen. sackmännischen Mitgliedern auch nicht gelang, formell eine vollständige Einigung der Partei herbeiznführen, so mtrbe doch in den wesentlichen Punkten eine Uebereinstimmnng erzwlt. Die Konserenz wird danach ermächtigt, Uuverzstgllch ans divlomatikchem Wege an alle in Betracht kommenden Lä nder heranzutreten, um die Frage der Einführung der ScchS- stunben-Schicht im Steinkohlenbergbau zum Seaeustand internationaler Verhandlungen zu machen. Ferner wird dem Reichsarbeitsminister vorgeschlagen werden, die Konferenz als dauernd zu erklären. Im November soll dann die Konferenz wieder zusammentreten, um feft-
SXLi i.« . . LZ zu,teilen, ob nach Durchführung dieser Mass-1 axil~.it »
KMmJiAÄ fÜ»6enJ<S?- rabme die SechSstundenschicht ohne Gefährdung Xgltif Ulflf iS - Jllltthf treffe Kn ö *1? ^wird.^^ »um 1. Februar ! JlUU
<-£'■ viitfte gar keinem Zweifel unterliegen, daß unsere heimische Industrie vom Auslände erst daun versprgt wird, wenn b>r Bedarf in den anderen Ländern genügend gedeckt ist Mr haben auch noch mit anderen Schwierigkeitm zu Nimpfen. Die Krevirnufähigkeit Deuffchlands hält manch einen Neutralen ab, mit uns in Handelsbeziehungen zu treten Kein SBunbtr daher, wenn gerade die deutsche Industrie die meiste N-ot leidet. Wenn auch in der näckssien Zett eine bessere Versorgung nuferer Wirtschaft mit Rrchprodtrkten möglich wäre, und wenn überall in allen Iweigen unserer Industrie wieder gearbeitet werden könnte, gewaltige Lchwrerifikettev bleiben noch i« überwinden, um auch nur eimjerm.rfen wieder aus die Höhe zu kommen. Tas sünsjäHrige I-rnbleiben vom Weltmärkte hat unseren Erzeugnissen, überhaupt der deutsche-r Industrie, ganz gewaltig gcfcha- det. Vor dem Kriege besaßen die deutschen Waren Weltruf und die Aachftage to<tr allgemein größer als daS Angebot. Unsere ehemaligen Käuser haben sich während »er lausen Tauer des Krieges in «"deren Ländern Ersatz suehen müssen, und werden sich mittlerweile an die fremdläudifchen Produkte gewöhnt haben. Wenn di- Zeit einmal erlauben wird, wieder auf dem Weltmärkte zu erscheinen, können wir nur dadurch unser Absatzfeld zursickerobern, daß wir billiger und besser kt-fern. als es das Alts'and zu tun vermag. Bei der großen Ar- beits.mlust und bei der verminderten Arbeits- zett scheint Erzeugung besserer Fabrikale vor- läuffg noch gänzlich ausgeschlossen. Billiger werden wir schon aus dem Gnmde nicht liefern können, toeil die Löhne in der Industrie noch immer mehr steigen, was. wir geben das be« reitwill'g zu, teilweise durch die hohen Lebcns- mittelpreifd beding wird. Es wird aber noch
Unsere Industrie.
Mangel in allen Ländern.
Son unserem Volk sw < | aMcheu Mitarbeiter wird rms gefchriebcn: Aus allen Ländern der Erde kommen alarmierende Nackwichlen über drohende Wirtschaftskrisen. Der amerikanische Staatsmann Hoover hat soeben einen mahnenden Appell an älle Arbeiter aus der ganzen Welt gerichtet, in dem er auf die tröst« kose Weltlage hinweist und zu pflichtbewußtem Schaffen anffordert, um eine allgemeine Katastrophe zu verhüten. Die Ursachen für diese Schwierigkeiten sind durch den Krieg heranfle- schworen worden. In allen Ländern mußte die FriedenSindustrie, der Rüst-Mgs-wirffchaft Platz machen, alle verfügbaren Rohstoffe wurden zm Fabrikation von Waffen und Munition verwandt. Der plötzliche Abbruch des Krieges fand die Weltwirtschaft völlig urworbereftet und die Umwandlung in die Friedewsindnstrie auty nirgends so schnell voechiatten, als es notwendig gewesen wäre. Infolgedessen stellte sich natürlich überall die größte Arbeitslosennot ein und es wird noch eine gewisse Zeit dauern, bis diese wieder einigermaßen behoben ist.
Jesterreichs Friedensderttag.
Finanz-Srkelehtor« ngen.
(Eigene Drahtmcldung.)
DariS, 23. August.
Rach den neuesten Berichten scheint England tatsächftch die finanzielle Entlastung Oesterreichs ku befürworten. Die Herabsetzung der finanziellen Bedingungen erscheint wahrscheinlicher denn te. Durch diese Revision dürfte allerdings die Unterzeichnung verzögert werden, umsomehr als Renner erst die Ermächtigung der Nationalversammlung einholen will. In einer Besprech- una mit dem italienischen Minister T'ttoui bekundete der englische Minister Balfour Svm- pathie für den ursprünglichen Plan der ersten italienischen Konferenzbelegation, die eine direkte Verteilung der finanziellen Lasten auf alte ehemaligen Glieder der Doppelmonarchie gewünscht hatte. Tittoni würde sich diesem Vorschlag nicht widersetzen.
Kur» der Mark und Krone.
Wettere« Falle« in der Schweiz.
(Privat-Telegramm.)
Basel, 21 Aug.
Die deutsche Mark und österreichische Krone gehen ht der Schweiz noch weiterzurück. In Zürich und Bern wurden gestern 24 Cen- nmeS für die Mark und 9 Centimes für die Krone notiert Auch die Valuten beS franzS- ttscken Frank und englischen Schilling find ge- innken. Das Verkaufsangebot dcutscher Banknoten an den Schweizer Börsen wächst tagltch und steht in keinem Verhältnis zur Nachfrage.
Hessische Abendzeitung
Rvimmec 21
Fernsprecher 951 und 952.
Sonntag, 24. August 1919.
p. Zayr^ang.
Fernsprecher toi und toi
S.U $.«<• «e ».ed.rtd.tw etfd,«tnw f«*»»«l end mex 6 Mit i
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