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Kasseler Abendzeitung
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Nummer 220. gmtfyre** «i nnd$sr______ Sonnabend,
Hessische Abendzeitung_______________
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. August 1919. Strnfpre^et $51 mA $51_________9, Zahra«Na.
LerReichspröDenl aus -ieVersassmg vereidigt.
«»gebniffe eet Derhandlunge«.
Berlin, 22. August- «fr nenft Trabfberi<t)f.') Die fBerbanblungen über Oberschlesien zwischen der deutschen Regierung und den polnischen Venetern, die beute früh unter Anteilnahme der ReichSwehrminister« NoSke und des Chefs der französischen Mission, General Dunont, begonnen haben, ergaben, wie wir erfahren, fol« gende gemeinsam geiahten Beschlüff^ 1. Es werden von deu>scher Seite keine Erschießungen mehr voraenommen; 2. Morgen fährt eine interalliierte Kommission nach Obeischlesien: 3. Die in Berlin anwesende polnische Abordnung fährt morgen für einige Tage nach Warschau, bis die interalliierte Kommifston über die Zustände m .Oberschlesien Bericht erstattet hat.
we'den- Znsoloedessen ist »milchen dem General Iudenifch imb der estnischen Heeresleitung ein gemeinsamer Angriff gegen Petersburg verabredet worden. England soll diesen Angriff mit Tanks, Lebensmitteln und Munition unterstützen.
reotsch Seflerreich. 1
Der Fricdenivertras atzgeSndert.
lPrivat-Telearamm.1
, Bern, 22. August.
DaS Berner Tageblatt meldet aus Paris: Am Sonnabend wird der in einigen Punkten geänderte FriedenSverlrag den Oesterreichern übergeben werden. Es wird ihnen eine sehr kurze R-rift zur Unterzeichnung gelassen und man glaubt, daß diese in der letzten Augustwoche stattsinden wird.
Borlävst, wieder Ruhe.
Breslau, 22. August. (Privat-Tel qramm.l Im ganzen Anfstandsgebiet ist es gestern nicht zu groheG Kämpfen gekommen. Hier und da kam es zu kleinen Plänkeleien nnd Schießereien, die aber'ohne jede größere Bedeutung waren- Die TruvMn haben überall wieder die Ordnung hergestellr und haben in allen Orten die Masten 'n ihrer Hand- Das scharf» Durckarei- fett des Militär» hat anscheinend die Drvälke- tunt zur Vernunft gebracht und weitere Kämpfe vermieden- Gleichwohl must damit g<ti rechnet werden, daß die zerstreuten Banden sich wieder zusammenrotten, um rrneu en Widerstand ,u le strn- Die Arbeit in den Gruben tst noch nicht in voll m Umfang ausgenommen rooben- Rur ein kleiner Teil brr Belegschaft arbeitet
Engländer ans russischen Inseln.
Kppenhaae«, 22. August. (Privattele- gramm.) .BerlinSke Tidende" melbet aus England: Zur Zeit werden Verhandlungen geführt, die die Erwerbung der russischen Insel Oettl und Dagoe in der Rigaer Bucht durch England zum Ziele haben- England will dort einen großen Handelshafen und vielleicht auch emen Kriegshafen anlegen.
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Holländer protestieren gegen Belgien.
Haag, 22. August. «Privattelegramm.) Einer Mitteilung der holländischen Gesandtschaft in Bern zufolge, haben alle hol- ländischen Vereine von Limburg, d- h. dteieni- gcn der Landwirte, der Arbeiter, der Handel- unb Gewerbetreibenden und der Journalisten, die mehr als vierztgtausend Alitglieder umfassen, eine Adreste an den König der Brig'er ge- richtet, worin sie energisch gegen die Agitation vrotestieren, holländisches Gebiet zu erwerben
KtumLnien nnd Oesterreich.
Pari«, 22. August. fPrivat-Telegramm-j Rumänien "erlangt von oer Alliiertenkonseren^. daß seine Grenzen im direkten Verttag mit Oesterreich geregelt werden, wch' aber von den Richtern der vier Großmächte bestimmt we- den. Wird da« Verlangen nicht erfüllt, dann will Rumänien den Vertrag mit Oesterreich nicht unterzeichnen-
Kohlen fSr Oesterrelch.
Bakel. 22. August. ICigrne Drablmeldung ] Dem Pariser .Matin" zufolge verpflichtete sich die tschecho-slowakische Regierung, an Oesterreich die nötigen Kohlen zu liefern-
Sie Kshlenstlsts.
Dalle Lieferung an di» (Sntente.
(Telegraphische Meldung.)
Berlin, 22. August-
Entgegen der kürzlich verbreiteten Nachricht, bestehen die Alliierten darauf, daß Deutschland die volle Menge Steinkohlen, ,u deren Lieferung e» sich verpflichtet habe- aufbringt. Die Lieferung dieser Steinkohlen stößt jedoch aus Transportschwierigkeiten, die aber nicht btt Lieferung deutscher Kohle an die Niederlande in ftrage stellen, da diett Kohle mit Niederländischem Eisenbahnmaterial befördert wird. Dadutch ermöglicht sich noch die L rier ung einer genügen Menge Steinkohlen als A-lstauschwert an die Niederlande.
Metall Annexionen.
Die deutschen Kolonien.
kTelegrapbilche Meldung).
Rotterdam, 22. August-
Nu? Brüffel wird berichtet: Minister Hymans erklärte hei der Behandlung der Kolonial- sragen, daß SEMcuen wahrscheinlich große Gebiete in Teutsch-Ostafrika erhalten werde.
S'.-> Armee Mackensen.
Rü«rre»r 66« Wien.
Wie«, 22 August. «Vrivattelegramm.) Heute trifft hier die erste «staffel b*-r acken'en-Armee ein- 5<n den nächsten Tagen folgen du wettt- ren- Im gut"en bvriten e.iva süufzigtauumd üJfmn durch Wien kommen. Ob auch Mackensen selbst über Wien kommt, stebt nach Mitteilungen der rumänischen Mtlitärkommtssion, der die Bestimmung des Reifeweges obliegt, noch n1 )t fest.
erhellt aus allen Berichten, die dem Statistische« Neichsam-.e zugehen. Allein in den ersten fünf Monaten dieses Jahres betrug der Rückgang der Kohlenförderung tat Ruhrgebiet und m L^ersthlefien fast =M. Millionen Tonnen. Gleich. zeitig fiel die Roheisenerzeugung um 1.46 Mil. l.onen auf 2,50 Millionen-Tonnen. du Stahlerzeugung um 2,95 aus 2.79 Millionen Tonnen, die Erzeugung oer deutschen Walzwerke ohne takbzeng um L90 auf 2,13 Millionen Tonnen.
et Versand de- Smhlweirs--rhandes dkieb
geschaffen, und die Briten sehen ihren natio- nalistißhen Traum eine scsiere Form annehmen: eine Länderverbindung zwischen ihrem afrikanischen und indischen Besitz.
Den Frcmzfie' und Italiern wirb ob dieses britischen Reltwachstnms anast und bange im Hinbl'ck auf ihre eigene bescheidene Welt- stelltmg. Auch die Amerikaner, die ihr Auge auf Kleinasien aewor'en hotten und Rußland als wirtschaftliche? Interestenaebtet «traben, mögen sich nickst wohl dabei fühlen. Aber man bat nirgends Zeit ober Mut, bem großen Räuber ein Halt zuznrusen. Nicht nur in Klein- unb Mitte asten wird bk Annerton im Großen betrieben, auch im russischen Norben werden „G5renmgulkrimpen* vorgenommen. Im finnischen Meerbusen sowohl wie an der vom nördlichen Eismeer umspülten Mnrman« Küste werden die Briten ihre Stützpunkte errichten, das beißt Festungen bauen. Sie beherrschen dann den Indischen und Atlantischen Ozean, das Mittelmeer, d-e Nord« und Ostiee nnd das Nördliche Eismeer, haben sich also in gewissem Grade die Gewalt über vier Erdteile angeeignet und nennen dieses Verfahren -Dreiheit der Meere" und »Seibstbestimmungs- rocht der Völker". — Wer lacht da? — Diese Tatsachen sind orimmiger Ernst und es wird den anderen Völkern erst richtig zum Bewußtsein kommen, wenn sie wieder atzf eigenen frühen stehen können- — Ein Meer, her Pazifische Ozean, ist noch frei vom britischen Einlaß. Dort streiten sich die Vereinigten Staaten- von Nordamerika unb Japan um die Borherr- schast und es nicht auSgeschloflen, daß habet da« britische Honkong unb die Sndsee-Befltz- nngen in Gefahr kommen. K- F- D-r.
Polen und Lberschlesien.
Polnische Rot« an bie deutsche Regierung.
(Telegraphische Meldung.)
Berlin, 22. August-
Die polnische Aborbnung bat bem Auswärtigen Amt mitgeteilt, daß angeb'ifbe Grenzverletzungen. bie durch den Grenzschutz Ost be* gangen sein sollen, verübt feien. Insbesondere bildet den Gegenstand der Beschwerde ein I-lieaerangriff auf Sosnowiee, durch den mehrere Personen verletzt und erheblicher Schaden angerichtet sein soll-
Wmyse in RMand.
Gegen Pet'rs'ue er Bo'.fchewifien.
(Telegraphische Meloung.)
Vertin, 22. Ang.
An? DelfingforS miri dem Hamburger Zremdenblatt gemeldet: Man erwartet, daß die Bolschewisten in den nächsten Tagen bte Städte Narwa und Pskow bombardieren
Weimarer Tagung.
D « Abschied ^stunde.
«Stgener Drahtbericht.) \
Weimar, 22. August.
Die Abschiedsstunde von Weimar ist gefönt men. Am Vormittag erfolgte noch die Beratung des Betriebs rätegesetzeS, da? nach langer Aussprache an den sozialpolitischen Ausschuß verwiesen rourbe. — Die letzte Sitzung erhielt gestern ihre Weihe burch bie
Vereibigung beS ReichSpräsibent en auf die in Weimar geschaffene ReichSverfaffung. Der S lußakt der Tagung spielt sich in einem feier« lichenRabmen abDie ReichSwehrtnippen.die den Schutz der Nationalversammlung in Weimar eit tVebruar durchgesührt hatten, nahmen Pa« rabeanfstellung vor dem National- tbeater ein- Hinter den Sperrketten umsäumte eine tausendköpsige Menschenmenge den Platz, in dessen Mitte sich die deutschen Altmeister der klassischen Muse, Goethe und Schiller, die Hände reichen.
Der Saal des Nationaltheaters war völlig verwandelt- Die Präsidententribüne trug eine Umhüllung mit schwarz - rot - goldenem ssabnentuch. Die Fahne des neuen Deutschen Reiches war attch auf dem Nationaltheater gehißt. An der Pforte deS Hauses wurde der Reichspräsident Ebert von den Schriftführern der Nationalversammlung erwartet und bis zum Eingang zur Präsidententribüne der Parlamentssaales geleitet Dort begrüßte Präsident S-ebrenbad) den Reichspräsidenten durch Handschlag und trat mit ihm in den Saal. In diesem Augenblick setzte die Orgel mit mächtigen Akkorden ein. Fedrenbach unb Ebert wurden begleitet von den Mitgltedern be« Reichsministerium« und den Vertretern der Länder. Iehrenbach tritt mit Ebert zur Mttte bet Tribüne- Die Abgeordneten unb, die Besucher der Feier hatten sich von den Plätzen erhoben. ES verdient vermertt zu werden, daß die Mitglieder bet Deutschnationalen und der Unabhängigen der Feier serngeblieben waren. Ais-Gas Orgelspiel beendet wat, ergriff Fehren- bach unter lautloser Stille der Versammlung das Wort Er forderte den Reichspräsidenten auf, vor der versammelten Volksvertretung bett Eid zu leisten. Ebert spricht unter Auflegung von drei Fmgeru auf die Verf assun g langsam bie Eidesformel. Während der Eides- abnahme wirbeln draußen die Trommeln. Prästd-Fehrenbach wendet sich bannen den RetchS- Präsideuten. In tiefberocgien Worten erinnert er an die gemeinsame Herkunft aus badifchem Lande. Er stellt in dieser feierlichen Stunde Ebert das Zeugnis auS, daß er Freiheit nnd soziale Wohlfahrt nur in ruhiger Forlentwick- iung zu fördern gesucht habe. In letner Erwiderung bekräftigt und erweitert der Reichspräsident sein eidliches Gelöbnis gegenüber der Volksvertretung unb dem Volke. Damit hat der eigentliche Vereidigungsakt, der eine (noppe Viertelstunde dauerte, fein Ende gesunden.
Präsident Fehrenbach widmet bann noch tiefempfunden Abschiedsworte an Wet- mar und an bw Stationawer jmnmlung. Er scvlos mit dem stürmisch bejubelten Bekenntnis? ^ch glaube an unser deutsches Vott 1* Dor demokratische Abgeordnete von Payer spricht unter einhelliger Zustimmung deS HaufcS dem Präsidenten für feine gewaltige Arbeitsleistung den Dank der Abgeordneten aus. Dar- auf wird bie Sitzung geschlossen. Der Reichspräsident betritt dann mit Fehrenbach und den Ministern den Balkon des Theaters. Ebert wendet sich in kurzen Worten an die Mengen indem er erklärt, daß et seine Würde einzig «nd allein ans der Hand deS Volkes empfangen habe unb nur für oaS Volk wirken werde. Die Musik intoniert nach dem vdn Ebert ausgebrachten nb von der Menge fubelnd aufgenommenen Hoch auf das Deutsche Vaterland das Lied .Deuffchland Deutschland über alles mu Ebert n. stsehrcnbach waten di« Ersten, bie das Lied zu singen begannen, das bann von bet versammelten Menge in sichtlich gehobena Stimmung mitgefungen wurde. Ebert verließ bann im Shaffc-Figer baS Gedäude. Sine «rotze orftorische Episode war zu Ende.
Lähmung Der Wirtschaft.
Rückgang ber Gütererzengung,
Tr'ittsche LSndrrgier.
Der Weltkrieg ein Geschäft für England.
Zu den zahlreichen seststehendm B e w e i - fen, daß England keimAvegs zum Schutze ' der Zivilisation, des Rechts unb der Humanität in den Krieg eingegriffen. sondern aus Ge- s^dsintereffe den Weltkonftitt herbeigesuhrt hat, kann man mit leichter Mühe immer neue Dokumente smnmetn. Die britische Politik ist dk»ne Ztveifel die geriflenste und baburdj erfolgreichste Die Worte der britischen Ltaatsmä.rner und Tiplcmaten tfingen selbstlos und m ldher- -ig als lebten sie nur für das Wohlergehen Anderer. Ihre Taten aber sind streng vom na- tionatisiffchen und imp-rialiftischen Streben dkkti-ri »Recht oder Unrecht, es ist für me n Land." dieser oberste Wahlspruck tagt mit bezeichnender Deutlichkeit, von welchem,Grundsatz die britische Außenpolitik geleitet wird. Mag eine Handlung gegen das Bökkerrecht oder gegen menschliches Empfinden oder selbst gegen bte Interessen der Bundesgenossen verstoßen, das ist gleichgültig- nützl sie nur seinem Lande, so er- klärt sie der Brite einfach für Recht. Ter Zweck betritt bei chm die Mtit.'l. Mit schomingsvollen Worten haben die britischen Diplomaten auch in dies-m Kriege nnd beim Friedensschluß verstanden, die Kampf,lenoflen mit Liebn,swüich:g. teil einzuwickeln, wälnmddessen scdoch für England bte sei testen Biffen au Hamstern. UnS Deutschen die wir so ,SH am Wort und am Paran'anhen des Recht» hängen, erscheint e» als ein Verbrechen, daß bur* ben Friedens- Vertrag alles Recht mit Füßen gelrtten wird. Dem Alliiertenrat unter englisch-ameri- k ni'cher Iübrnnq ist es aber etwas Selbstverständliche?. und da» englische Volk — nut Ausnahme kleiner, unbedeutender Kruppen — gibt seine Zustimmung. DaS englische Volk betßt e$ auch gut, wenn feine Regierung durch schlaue Diplomatie die eigenen Verbündeten hintergeht. Wie anders wäre es möglich, daß England au? birient Kriege mit einem Landge- winn bervorgebt, der etwa ein Achtel der ganzen britischen Weltreiches auSmacht? Und wie ist es möglich, daß die britische Regierung plötzlich einen Vertrag bekannt geben kann, wgsiach Persien unter britisches Protektorat
gestellt wird? , _ ._
Der mit Persien abgeschloffene Vertrag ist ganz im Geheimen vorbereitet worden und kommt nun als fertige Tatsache an bie Oeffent- licbMt, sodaß selbst Frankreich unb Amerika darüber erstaunt sind. In der französischen Prelle ist diese neueste Leistung der Briten mit mühsam verhaltener Empörung besprochen worden, und man wendet sich erwartungsvoll an Amerika, ober Alle haben augenblicklich so viel mit sich selbst zu tun, daß sie nicht in der Sage stad, England mit einer Rechenschastssorderung eutgegemutreten. — In Persien hatte England schon früher Fuß gefaßt und zwar tm Jahre 1807 durch ein englisch-russische« Abkomw- u, wonach Ri'ßland das nördliche Drittel, England daS südliche Drittel von Persien alS wirt- stattliche Inlereffenzone betrachten durften. Tas M itelftuck blieb unberührt. Noch im Jahre 1916 wurde da» Abkommen in eine engl sch- rufische Militär- und Finanzkontrolle erweitert- Mittlerweile ist Ruf-land als Gegner ausgeschieden und für England steht da« ganze Gebiet offen Nnbemerkt von aller Welt hat nun England einen Vertrag mit Persien ge- schloffen, wonach England allein die Militär- und Finanzkontrolle über ganz Persien übem mmt. England verspricht Persien eine Anle be von einer Milliarde Schilling zu geben, bat aber nur hundert Millioneil, allo den zehnten Teil, angezahlt. Dafür sitzen ta der persischen Regierung englische Beamte, die alle Einnahmen und Ausgaben überwachen, sowie dm militärischen Staub kontrollieren unb Vorschriften machen. Regt sich im persischen Volke aum berechtigter Unwille über bieie Willkür io ist doch bie Regierung zu schwach, um sich gegen die Fremdherrschaft aufzulehnen. Persien ist bannt zu einer vririschen ffolcnie <K-maä«t toottm bte ben britisch-indischen Besitz ergänzt. 33 rechen sich aneinander von Osten nach Westen: Indien. Afghanistan. Persien. Arabien, Meio- pot.rmien Kleinasien, alles Länder, m denen n;e Briten die Oberhand haben. Durch bas Eurfügen von Persien erhalt das britische Weltreich m Mittelasien einen ungeheuren Wertzuwachs, insdesonbere wird jenes Gebiet zu einem großen Block abgeruudei, der für absehbare Zeit feine Angriffe zu fürchten brawH Als einziger Nachbar kommt das russische Reich m Frage, da« zerfallen am Boden liegt und für lange Zeit hinaus kein Iuteresie an Persien ober am aral 'fchen Dleerbu eu haben ' roub. Mit der robe,ung Mesopotamiens M, auch, die Konilantinopel-Bagdad-Bahn in lmtiicke«ande u bergegangen, roomit nunmehr der gep ante Landweg nach Indien Aussicht.auf Verwirklichung Hatz Hinzu kommen nocy einzeti>o Ge- biete in Kleinasien, namentlich Palästina. Daont St eine Brücke nach Aegyxten hm
Belgien tatifiliert.
Oe« Friedensvertrag im Senat.
(Telegraphische Meldung >.
Haag, 22. August.
Wie ans Brüssel telegraphiert wird, hat der belgischeSenat denFriebenSvcrtrag ratifiziert-