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Nummer 216.

Dienstag, IS. August 1919

Fernsprecher 951 und 95$.

S. Jahrgang.

Fernsprecher 951 und 95$.

Acheitszwang m ObeiMleflen

Sperrung der Eisenbahn?

das Haus zur Tagesordnung über.

Sie deMchr Schiffahrt.

Notwendigkeit des Wiederaufbaues.

£*e «afeUt Rwf.ei Nachrtcht» «rfq«ln«» »tch«»ench und pc«x a ter

«benenn «mim et* tetr»et xe»«ti. IJe Slert Lei freier Zuf.elln», in« Hau« Bestellungen werben iettt«eit rmt der LefchLsttpelle »der ten IBetcn entgegengenommei«. Traueret »erUg und Rebelt!»*; echlechthefstrede 28/30, ftiir unverlangt etegefanbte BeUrLge lärm »le Redaltton eine ^erontro»rt«*c oder Bewahr in Ieinem f alle übernehme». tllüllzakkuna n« gegBg«ee:be« »der Lntprstch« wegen etwatgerntcht»rdnmig*mättger Steferung euicefcbtoffe*.

Polen gegen Bolschewisten.

Marschau, 18. August. (Eigene Drahtmel- dnng.s Die Blätter berichten Einzelheiten über die letzten Tage der bolschewistischen Herrschaft >n Minsk, das von den Polen wieder er­obert wurde. Die Bolschewisten brachten alle Aemter in das Innere Rußlands und schlepp­ten besonders alle Nahrungsmittel fort, sodaß die BevSlkeruna in den lebten Tauen dem Hun- aer preisgegeben war. Bor dem Rückzug feh­len die Bolschewisten nach bewährtem Muster die S t a d t i n B r a n d. Neber Nacht stnd tausende stt Bettlern geworden. Das Stadtmuseum wurde geplündert. Di«! Stadt ist ein trostloses Bild des Jammers «nd des Elends.

A« den härtesten Bedingungen, die uns bei Friedensvertrag von Versailles auferlegt hat, ge­hört die Auslieserun« der deutschen Han. d c l s f l o t t e. Die deutsche Regierung ist ver­pflichtet. innerhalb zweier Monate nach Frie- densschluß die Enteignung der deutschen Schiffe vorzunehmen. ES liegt aus der Hand, daß man unserer Schiffahrt ihr Material nicht ohne aus. reichende Entschädigung fortnehmen kann, ein völliger Zusammenbruch des gesamte« Schiff, sahrtsgewerbes wäre sonst die unausbleibliche I Folge. Es besteht vor allem aber auch ein ge­waltiges Interesse der Allgemeinheit da. ran, es nicht rettungslos versinken zu lassen. Denn die Schiffahrt ist nicht mir an sich ein nütz­liches Gewerbe, das feine Verdienste zum gro­ßen Teil aus dem Auslande holt, unsere Zah­lungsbilanz und Valuta somit wesentlich ver. bessert, sondern auch unser Handel und uw» scre Industrie sind an der Frage, ob Schis, fahrt unter deutscher Flagge auf dem Weltmarkt vorhanden ist und Preisregulierend eingreift, aufz lebhafteste interessiert. Während die auS.

Reedereien das Geschäft vom reine« NützlichkeitSstanddunft aus betreiben werde«, werden die Deutschen bemüht sein müssen, sich ihre deutsche Kundschaft durch kulante Bchand- lung und ebensolche Frachtenbemessung fremtb- nch zu erhalten. Schließlich komme« auch die» lemgen Ifteise. die biSfr-t von der Schiffahrt direkt gelebt Haden. und das sind die Tausende von Angestellten zu Wasser und « Lande in erheblicher Weise in Betracht Ma« kau» sie nicht einfach ihres Handwerks« zerms berauben und sie aus di« Straße setze«,

SnfttrtorKwtf* St« llebengefpaa* Z.U« far eintzeimtfch» »N<WN M Wu Wr ** warttge «nette« 35 »f. «eNametl, Mr einheimisch« 9<»äfu 7» W, f* -n-TTltrW-, G «schatte 1 Mk, «»»fache Beilagen werde» mit 5 Mark yre rankend berechnet, »le« Mit Wf. ZeuenmgS.3ufd)lae. Bet llidernnttlun, ne» Anzeigen ans telqech Wege wird fir durch N» fehler hervorgerufene Irrtümer keinerlei Haftung übernommen. Für eu «»fnahme e»n*>w«ig«n an bentmmten Tagen oder Lllltzen wird feine »ewllhr geleistet, »ekchaftoftelle: Kölnische SU. X

zieft. Ein Teilnehmer an den Verhandlungen berichtet über den Arbeitsplan. Danach wer. den die Arbeiter vorläufig in Zeltlagern »n. tergebracht und beginnen sofort mit dem Bau ihrer eigenen Notwohnungen. Notwohnungen werdci auch für die Einwohner der zerstörten Städte he'.flestellt werden. Dann erst könne man daran denken, die Schuttfelder aufzuräu­men und mit der- Neubauten zu beginnen. Zu dieser eigintlichcn Arbeit wird man aber in diesem Jchre nicht mehr gelangen. Der Wie­deraufbau btt Stadt Albert z. B. wird nach Schätzungen etwa sechs Jahre in Anspruch nih- m-m. Der Empfang der österreich-schen Kom-- mission durch die Vertreter der städtischen Be­hörden und durch die Bewohner der zerstörien Gebiete war durchaus fteundlich. Die Kam- Mission erhielt den Eindruck, daß die drmsch-- österreichifchen Arbeiter keine übelwollende Ge­sinnung antrcffen werden.

£55 Dank für ihre Arbeiten aussprechen Ä. siÄ.j^5.§I^en werden aller Wabr^nfichkft

Russische Agitatoren in Deutschland.

(Privat-Tele^rrmm.)

'Berlin. 18. August.

Polnische Aebergriffe.

0toro itz, 18. August. (Privattelegramm.) 2>te ®oIen versuchen, oberschlesische G?d«ete nnt Gewalt an sich zu reißen. Die poln-sihen Organisationen wollen nicht warten, bts eine Bolksabstimmung erfolgt ist; sie haben einen allgemeinen Aufstand geplant. Die Mrer der polnischen BeweMnq wollen die offenMchc Gewalt übernehmen, wöbe; sie von de« berüchtigten Hallerschen Truppen unterstützt werden sollen. Auch der Bergarbeiter- strerk soll damit Zusammenhängen.

Streik-Ende durch Arbeitszwang.

Königs Hütte. 18. August. (Privattele- gramm.) Für heute, Montag, wird mit einem Zusammenbruch des Streiks gerechnet. Die Vrr- kundiFung des Arbeitszwanges steht für heute bevor. Den Bergleuten ist mitgeteilt wor­den, daß gegen alle Streikenden, die heute die Arbeit nicht aufnehnren, d'e schärfsten Maßnahmen ergriffen werden sollen Auf der Laurahüttengrube werden Montag 60 bis 70 Prozent dm Velceschaft einfahren Eine andere Zeche hat beschloffen. heute vollzählig einzufah­ren. Im Rybniker Revier wird die Beteilimmg an Streiks gänzlich abgelehnt. Der Eisenbahn verkehr,. Licht- und Kraftversorgung sind seit ge völlig im Gange. Gestern haben di« Verhandlungen mit den Arbeitern der Elek­trizitätswerke stattgeftmden mit dem Erfolg, daß Montag früh die Arbeit in beiden Zentralen wieder aufgenommen wird. Tas Militär rückt zum größten Teil morgen wieder ab; nur ein

Reichswehrtruppen bleibt zum Schutze einzelner Betriebe zurück.

Aufruhr in grlaad.

Zusammenstoß mit Truppen.

(Eigener Drahtb.nicht.)

Haag^ 18. August.

Nberschleffe«.

Schutz der Arbeitswillige«.

(Eigener Drahtbericht.)

Breslau, 18. August.

Reuhskommtssar Hörsing und der Komman­dierende General im Regierungsbezirk Oppeln haben eine Verordnrmg erlassen, wonach die Arbeitswilligen geschützt werden sol­len. Es ist verboten, Arbeitswillige durch Be­drohung. Einschüchterung, Ueberredung, Aufstel­len von Streikposten und Strrikpofienstehen oder m sonstiger Weife an der Aufnahme oder der Ausführung der Arbeft zu verhindern.

AieMederaufbsupMt

Sm zerstörten Gebiet Rordfraickreichs.

(Von unferm Berliner Mitarbeiter.)

Unter den gewaltigen Problemen, die un­ferm Volke für die nächsten Jahre und Jahr- zehnie zur Lösung onfgegeben sind, spielt die Frage des Wiederaufbaues des zerstörten Ge­bietes in Nord srankreich eine hervorragende Rolle. Wir haben uns bei den Friedensver- handlmvgen verpflichten müssen, ja, die Regie­rung hat ein dahin gehendes Angebot gemacht, diese zerstörten Gebiete mit eigenen technischen und materiellen, mit eigenen sachlichen und per­sonellen Kräften wiederberzu stellen. Die Ver­pflichtung zu diesem Wiederaufbau bildet einen wesentlichen Bestandteil des Versailler Frie­densvertrages. In der vorigen Woche wurde in Paris von einer gemischten deutsch-französi­schen Kommission über diese Angelegenheit und ihre bestmöglichste Ausführung beraten. Dir deutsche Regierung ihrerseits hat schon lange mit den berufenen Arbeiterorganisationen Füh­lung genommen, um auf dem Wge des freien Arbettervertrages die erforderlichen Kräfte zu erhalten, deren Zahl naturgemäß auf mehrere Hunderttausende sich beläuft

Angeheurer Schade«.

Breslau, 18. August. (Eigene Drahtmel- d-ung.) Der Schaden, den die Volkswirtschaft durch diesen neuerlichen fpartakistischen Streik erleidet, ist wieder ein ungeheurer. Der Lohn­ausfall kann tärstich auf 600 000 Mark, der Wert der ausgefallenen Forderung täglich auf sechs Mrllronen Mark geschätzr werden. Alle Betriebe lic«n still infolge des Streiks der elektrischen Arbeiter. Der Straßenbahnver- kehr in Kattowitz ist eingestellt. Die Zei­tungen erscheinen nicht mehr.

Weimarer Tagung.

Die erste« Steuern angenommen.

(Eigener Prahtbrricht.)

Weimar, 18. August.

Die Not des Reicher ist groß. Wer das noch nicht glauben sollte, kann sich persönlich m bef Nationalversammlung davon überzeugen. Fi« berhast haben die Ausschüsse in den letzten Ta. gen an der Durchberatung der Steuergesetze gv arbeitet. Und die Vorarbeiten sind nun soweh gediehen, daß das Haus sich am Sonnabenl bereits mit der dritten Lesung beschäftiget konrtte. Auf der Tagesordnung stehen sechf Ste u er ge setz entwürfe, die einzelne, Parteien verzichten auf die Abgabe von ErklÄ runden, da man sich in den Ausschüssen bereits

Mainz, 18. August (Telegraphische Mel­dung.) Der direkte Zugverkehr für die allgemei­nen Bedürfnisse zwischen Mainz und Darm­stadt. der nach einer amtliche, Bekannt- machung der Eisen'ahnsiiektion Mainz am 14. August mit sechs Zügen nach jeder Richtung wiederaufgenommetl werden sollte, mutzte aus dienstliche« Gründe« bis ans weiteres hin­aus geschoben werden. Von anderer Seite wird gemeldet, daß es sich um eine Sperrung auch des gesamten linken Rheinufcrs

Das Ende, her Weimarer Tagung.

In Abgeordnetenkreisen verlautet, daß ft» Laufe dieser Woche, wahrscheinlich schon kom­mende« Mittwoch, die Sitzungen der Rational- i ^AEElung in Weimar endgültig zu E « d e BMchevMchr Smfneöe. tUtlt °uch°erle§gt sind, dsirfte^n^

1 Ueverstedluug nach Berlin nichts mehr imr ffieffc ge^e«. Man nimmt an, daß in der Schlußsitzung der Reichspräsident auf die neue Reichsverfasiung vereidigt wird und bee

tato een festgenommen Wochen Fast Ae F?rten SÄÄ

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Agitatoren zurückzuführen. deren Aufenthalt im Reichsgebiet durch deutsche Kommunisten er­möglicht und unterstützt wird.

Der Kommandant im Nochen von Irland hatte eine Demonstratio« von Rationalisten und Smnfeinern verboten, die am Freitag in Londonderrv, anläßlich des Gedenttages der Belagerung dieser Stadt erfolgen sollte. Der Kommandant ließ die Wälle der Stich: durch gruppen mit aufgepflanztem Bajonett besetzen. Die Volksmenge griff die Truppe« an, die notgedrungen von ihren Feuerwaffen Gebrauch machen mußten. Gegen 11 Uhr abends grna das Militär zum Angriff di« iroe ®t»t I *

wettere Verstärkungen ein die mit dem Baio- '«5-^ Reedercaen in den Stand setzen, ihre nett den Mittelpunkt der Stadt säubern"Am §5EIe ~ tofTt durch,uhalten alz solches zum Sonnabend früh trat infolgedessen Ruh"' ett TeIforb"ril*« Dazu

______ wurde vor allem d,e ^rhaltttnq des sachversiän.

^igcn nd kenntnisreichen Personals von Rau-

Mitten i« diese Vorbereitungen greisen in überaus störender Weise di« Unabhängigen und Kommunisten ein. Sie hielten in Berlin Lieser Tage große Versammlungen ab. Auf das sÄr- mkfche Drängen der Kommunisten, in deren Barm die Unabhängigen in Berlin immer mehr geraten, wurde zwar nicht einheitlich, aber doch in starkem Maße Stellung dahin genommen, nicht eher an den Wiederaufbau Nordfrankreichs heranzutreten, als bis die gegentwürtige Regie­rung beseitigt sei! Ein Vertreter des kommA- nisfischen Arbeitslosenrates stellte die Forderung auf, daß die Arbeiter, statt in Frankreich wie- deraufbauen zu helfen, in Deutschland die Revo­lution vorwärts tteibeu müßten l Man sieht also, wie die Kommunisten auch diese ungemein wichtige und ernste Frage zum Tummelplatz ge­fährlichster Parteiagttation machen. Es ist ein unverantwortliches Treiben, welches hier ins Werk gesetzt wird, ein Treiben, das der deut­schen Arbeiterschaft selbst in seinen Wirkungen am verhängniKvolfften werden kann. Die Kom­munisten aber suchen jede Gelegcnhett z« be­nutzen, um ihren machtpobttischen Ansprüchen zu frohiren und ihre bolschewistischen .Ideen zu verbreiten. Hier sprießen Keime, die der Ruhe und Sicherheit, aber auch dem Bestände des neuen Reiches höchste Gcstchr bringen.

Es ist selbstverständlich eine Forderung aller vernünftig denkenden Menschen, daß der W i e - d e r a u f b a n in Nardfrankreich nicht einzelnen Umerrrehmern und einzelnen Pripatunterneh- rmnrgcn Sondergewinne i« den Schoß werfen darf und daß andererseits die Rechte und An­sprüche, vor allem die sozialpolitischen Forde­rungen der Arbeiter, eine genügende Berück­sichtigung finden. Ebenso müssen der Schutz der Arbeiter, ihre ausreichende Verpflegung, ihre menschenwürdige Unterbringung gewähr- leisret sein. Die Reichsregierung hat aber für alle diese Fragen weitgchend Vorsorge getrof­fen. ES wird nichts in dieser Hinsicht ver- fauntt werden. Es ist aber doch gar keine Frage, dap diese Arbeiten nicht in Dtaatsreaie dureb- gefuhrt werden können. Der Staat wäre ge- egen, sich alle die umfassenden und kostspie-

Einrichtungen sachlicher und personeller Natur zu scha-ffen, über welche die Unternehmer verfugen. Eine Staats k o n t r o l l e der Arbei­ten in Nordfiankreich, der dortigen Unterneh- mergewinne ist jedoch eine Sekbsi'verständlii^eit. Der Weg aber, den die Kommunisten gehen wollen, führt Deutschlarid nur noch tiefer ins Elend Ma« darf hoffen daß die A r b e i t e r- Ichaft in ihrer Mehrheit sich nicht als Sturmtruppe für die Kommunisten und Bolsche­wisten nt Deutschland hergibt.

Inzwischen ist die deutsche Kommission aus Paris zuruckgekehrt und hat über das Eraeb- mS der Beratungen den Ministern Bericht" er- nattet. Es haben sich bei den Pariser Be- fprechunsten ernste Schwierigkeiten herausge- Et, wie das ja bei einem ohne Beispiel da- stehenden Riesen-UnternÄhmeu nicht zu verwun­dern ist Die Kommission hat noch nicht ver-

französische Besatzungsbehörde gewährt beiden Richtungen vollständig' Freiheit in Wort nnd Schrift, unterd.ückr ab-r rücksichtslos jwe Meimrngsäußerurg fflr treues F-sthalt-m an Deutschland. .Frei» Pfalz" im Bunde mit den Leuten von der U 2. P beabsichtigt einen gewaltsam'n Putsch in den nächsten Tagen Da sie volle Bewegungsfteihett haben und Waffen, die aus franzosiich m Besitz stammm müsscn, zur Verfüguna haben, ist die Gefahr für die Pfalz fetzt größer als je zuvor.

(Telegraphische Meldung.)

München, ;8. August.

.^Kvrres^on den; Hofsmann" meldet amt­lich: Die jwlittiche Lage in der Pfalz drüngt N" E n t sch e i d u n g. Ein Teil der pfälzisch-n Zentrmrrspreffe, der .Volksbote" in Kaiserslau­tern rmd der .Rhetnpfäl,-r" in Landau, behan­delt das Aktionsprogramm der bayerischen Re- merm.g mit Hohn nnd Spott und propagiert eis Rclttir z für di- Pfalz den Anschluß an «r »in Grünoung begriffene r h e i n t sch e R e- P ub l i k". Der Burd .Fre-e Pfalz" Dr Haast mid Genossen sucht durch r rstärk.e Ugttat.on ceiirn die psälzisch-bahertsche R-aierung die Konkurrenz der.rhe.nikch,-n Republik" unschäd- nchmachen und o-ängt zum gewaltsa­me u B r u ch mit Bayern und Deutschland. D ie

Aber von ftanzösischer Seite ist angedeutet worden, daß die Franzosen in Bezug auf die Leitung, Materiall-.eferung, Verrechnung, archi- tStonrfche Ausarbeitung, Gestellung der Ardri- rer und sonrttge Fragen ihre eignen Wege gehen wollen. Demgegenüber ist es sÄbstverstündlich, daß Leuftchland sich das Rech: auSbedingt, ba­de: muh mitzufprechen. Bei der HartnÄkiokeit bn Framzosen ist es für die deutsche Regiermra siKr nicht leicht, ihren Standpunkt voll gut Geltune ru bringen. Es ist daher nicht ange­bracht, ihr auch noch von heimischer Serie aus Steine in den Weg zu legen.

Inzwischen hat d-e österreichische Kom- misnon. die über die Entsendung Le'itsch-öster- reichischcr Arbeiter in Rordfranfteich verhan­delt. eine Verständigung mit den Franzosen er-

sseler Neueste Nachrichten

__ Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung '

lagen befaßt hat. Infolgedessen geht auch di« Abstimmung glatt vonstatten. Bei keinem Sa setzentwurf werden wesentliche Abänderung« gefordert. Die bei der Beratun« des Gesetz entwurfes über die Kapitalflucht vorgs handelt, die sich auf einige Wochen anSdehnenInahmen scheinen bei soll. Ob diese Nachricht den Tatsachen cnt-! «chmer^n zus bereiten. Du

I»«. w«, ti»6« m« igEfSSÄ "Äßs'mK

. ----- lu n g der Banknoten eine weitere Abschiebung

A"u flnr« ,. , e ! deuffchen Geldes ins Ausland zu verhüten. Del

BKAMöiSN UNS Ä^^ete Rießer von der Dusche,

, a..r, Velkspartei glaubt, daß durch die Abstempelmu

Erfolgt Abstempelung oder mcht? dem Reiche mehr Kosten entstehen, als man n (Brivat-Telegramm.) Iprofitieren gedenke. Finanzmim'ster Erzber/

Derffn.-iS. Augnst. Dersti^rung, daß allej

>as Gutachten sämtlicher in Frage kommender | muß znrückaestellt wndcn wett

men. Die Finanzminister der Etnzelstaaten sol­len auf das enifchredenste abger.ttea haben, das ErFbergersche Experimem zu machen. Das ab­lehnende Gutachten des Reichsbank-Präsiden- ten und der Börsrnvorständr ist bereits in Weimar etnyetroffen.

Am besetzten Gebiet.

Geplanter Putsch in der Pfalz.