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Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung
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Shtmmet 212. SeraW^er Ä1 tm> «r. DormerStag^ 14. August ISIS.________Fernsprecher SSI und »r. S. Zahrgaug.
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Erneute Erhöhung der Fahrpreise und Frachten
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Widmikm mto solcher Wille weiter verbreitet tn rrn-
ner z« den WivSchaftsfragen unter artberm, die von DeuSschlato» geforderte EntschLdi- aungssumme in kürzester Frist festgesetzt'
Berkehrseinschrankung in Sachsen.
Dresden. 13. August. (Eigene Dvahkmek- bitrw.) Die Lchtnng der stichstschen Staats - bahne« gibt bekannt, daß infolge des Streiks der oberschlesischen Bergarbeiter ein so großer Kohlenmangel eingetreten ist, daß dir Dahnen den Verkehr einschränken müssen.
Bestrafung Deutscher.
Ludwigshafen. 13. AuMst. (Eigene Draht- melduug.) Die Franzosen haben in den von ihnen besetzten Gebieten Untersuchungen bei denjenigen demobilisierten Wlitärpersonen begonnen, welche verdächtig sm-d, sich irgend welcher Vergehenin FrcmÄreich und Belgien während der deutschen Okkupation schuldig ge»
rarst »rhkrriche MMpersonen verhaftet und in Mainz vor Gericht gestellt werden, weil sie beschuldigt werden, die Plakate verbreitet zu haben, aus denen die leichtsinnigen Frauen und Mädchen, die mit französischen Soldaten verkehrt hatten, namhaft gemacht wurde«.
einer WotzksahEotterie und e. Dar find Richtlinien und Grund- <m jeder strebsame Mensch und na- maÄich jeder VaterlrmdSfteund feil« Helle stzreuve Haber, nmtz, denn .mit Barem Wick tie aatctvff«sie« der Zukunft entgegen'’. MMonen sind Heute «66t mehr am Platze, wie
Besetzung deutscher und anderer Gebiete abkürzen. Der Oberste Wirtschastsrat der Alliiert ten soll in einen Wirtschastsrat des VöNerbun- des umgswandelt werden, der alle Nationen einschließt. Die Internationale verlangt die sofortige Einberufung des Völkerbundes. In den territorialen Fragen betont die Inter- nationale, daß die alliierten Regierungen zu oft das Mittel der Volksbeftagung verschmäht und sich sogar haben hinreißen kaffen, neue Ungerechtigkeiten zu begehen, indem sie vorsätzlich
daß sie nicht zuerst ihren persönlichen Vorteil im Auge haben, sondern das Staats- und Gemeinwohl an die oberste Stelle setzen. Das ist ein Beschluß, der besondere Beachtung verdient und zu ernstem Nachdenken bei uns Anlaß geben sollte.
Wirkliche Vaterlandsliebe ist nur da zuhause, wo politische Reife vorhanden ist. wo die Bolksgen offen erkennen, daß der höchste sZweck des Staates die Förderung und der Schutz des Gesamkwohles ist. Berechtigte persönliche Wünsche und Standessorderungen müssen in einer Form vorgebracht werden, die das Allgemeinwohl des Volkes und, was besonders in der jetzigen unglücklichen Zeit zu beachten ist. das Lebensintereffe des Staates nicht gefährden. Wird aber die Arbeit niedergelegt in Bergwerken, wo das notwendige Brennmaterial für Industrie und HaushaA erzeugt wird, und an Eisenbahnen, wo die Beförderung dieses
chen Offiziere gehe hervor, dich durch Dktoifions- Befehk gestattet war, Kriegsbeute nachhause zu enden, wovon ausgiebig Gebrauch gemacht worden fern soll. — Aus Worms wird berichtet,
e® würde Soffer um die Zukunft M6e®t sein. Wenn wir daraus Hinweisen, daß es rrtcht angäwM tzst, wenn Taufende von Männer« tot Vatettande untätig die Tage verbrin-
Arbeft^________.
eigene Unterstützung, Rechtsbekftand, Er
Willkür der Besatzungen.
Düsseldorf, 13. August. (Eigene Draht- •Untng.) Es wird in der Bevölkerung sehr klagt über brutale Uebergriffe der eng- chen und französische« Truppen. Deutsche inner werden aus unbedeutender Ursache er-
Sie Sffenbabn Rot.
Bekämpfung der Streikabfichten.
(Prkvat-Telegramm.)
Berlin. 18. Autzust.
fied'gRBtmer bewrren,daß man EE Lasten dem Staate ausbürden kann. BesMüffr. wre rum Beispiel derjenige der »Vereinigung aktiver
schossen. Eine Fr«« Augs. Gattin eines deutschen Ingenieurs, geborene Franzöfin, wurde unter Demütigungen verhaftet, nach Besanron transportiert, kehrte zurück und wurde von neuem verhaftet und nach Frankreich verschleppt. Neber ihren Verbleib ist nichts ftstzustellen. Die Bevölkerung hat sich in einer Beschwerdeschrift gegen derartige Nnverschäuttheiten verwahrt.
Bergarbeiter-Bewegung.
Auf bett Kohlenzechen in Schlesien. (Privat-Telegramm-l
Kattowttz, 18. August.
Im Laufe des Dienstags ist eine Anzahl «euer Gruben in den Ausstand getreten, sodaß eS sich bis jetzt «m mehr als 60 Prozent des gesamten Reviers handelt. Trotzdem hofft man. der Lage *« werden. Die Verhandlungen sind K„itS ^iNöÄE Die StteiNnst der großen /Mafien ist im a««1®" ”ft.inh J5ÄeMeE-"tls-r. •» im G^iet e-Mc
Das Ende deS Kalistreiks
Berlin. 13. August. (Telegr. Meldung.) Die .Doff. Zig.' meldet aus Halle: Die von der Streikleitung einberufene Streikkonfe- r e n z der deutschen Kaliarbeiter, die gestern in Halle tagte, beschloß, obwohl fast ausschließlich Unabhängige Vertreten waren, in geheimer Sitzung, den Generalstreik der Kaliarbeitei als aussichtslos abzubrechen.
Entente gegen Rumänien.
Rumänien will sich nicht fügen. (Telegraphische Meldung.)
Rotterdam, 13. August.
Halbamtlich wird aus Bukarest gemeldet, daß gestern ein Ministerrat stattfand, der über die von den Verbündete« an die rumä- irische Regierung gerichtete Note ht der ungarischen Frage beraten hat. Der vom Ministerrat gefaßte Beschluß liegt noch nicht vor; nach den Nachrichten der rumänischen Regie» rungspreffe soll das Kabinett auf dem Stand- pnnft steben, daß die Räumung Ungarns erst erfolgen könne, wenn die Pariser Friedenskonferenz die Rumänien im Verttage von 1915 gemachten Versprechungen erfülle. — Des wetteren wird aus Bukarest gemeldet, daß die Oeffentlichkeit geschloffen hinter der Regierung stehe. Die Preffe bekSnrpft die For- bentngen der Verbündeten und vertritt die Anschauung. daß Rumänien berechtigt sei, a u f eigene Faust zu bandeln und sich das bei der Räumung Rumäniens durch die Mittelmächte mAgesührte Material aus Ungarn zurückzuholen. — Die Entente soll beabsichtigen, ein Ultimatum an Rumänien zu stellen.
Volk und Staat in ihrem Lebensnerv getroffen, die Wirtschaft des Reiches erschüttert und folglich das biS zu gewissem Grade gesetzlich zuge- standene Streikrecht Merschritten. Die deutsche Regierung, deren Weg schon gerade genug mit Dornen bestreut ist, beschäftigt sich unter anderm mit zwei zeitgemäßen Problemen: Beschränkung des StreikrecbtS und Aufhebung der Arbeits- lofen-U ntei stützung. Wer das deutsche Bost liebt, sollte der Regierung helfen, «ms dem Elend hercmSztcko-mmen. Arbeit ist nötig, ange- .ftteMte und grvßangelegte Arbeit.
Wie man zur Besserung der eigenen Lebens- Verhältnisse und damtt indirekt zur Hebtmg der GesamÄaae des Reiches beitrage« kann, das Mich der eingangs erwähnte Beschluß. Dem Beispiele dieser korporativen Bestrebuiioen sollte jeder Einzelne, soweit es ihm möglich ist, flff-
3m besetzten Gebiet.
Lohnbewegung im Saarstmrt.
(Privat-Telegramm.)
Saarbrücken. 13. August.
Die Arbeiter des Baugewerbes im Saargebiet stutz in eine LolmSewemmg eingetreten. Die Maurer und Hlckzarbeiter haben den
fo meinen wir naMrRch diejenigen, die arbetts- ifMg und kräftig sind und genug Arbeit fänden, toam sie toottten. Aber öS gibt leider so SStefe, denen ein müßiges Dahinschlendern auf jStaaSSosttz« sehr behaglich erscheint, Leute, die MS Mangel an politischem VerstBndrrN nicht eia-fehen, daß die Gemeinde- und Reichsfiuan- »en, die doch dringend der Ausbesserung bedürfen, in «mverrmtwortkicher Wesse belastet werden. Man wird angesichts dieses Zustandes an Vie weitverbreitete Annechme erinnert, daß man PokrKfchrs Verständnis im allgemeinen nicht er- toarten könne. Daß diese Ansicht irrig ist, beweist eine Meldung aus Ftalien, wonach die italienischen Eisenbahnarbeit« dem Ministerpräsidenten telegraphisch mitgeteilt haben, „daß sie bereit seien, täglich eine Stunde länger Dienst zu tun, um M einer Vermehrung der nationalen Prodicktton betzittragen*. Man
Die RinnSiten gehen zurück.
Wien. 13. August. (Eigener Drahcherickt.) Wie in hiesigen Ententekreisen verlautet, hat die rumänische Regierung beschlossen, für den Fall, daß sich kn Budapest ehte definitive Regierung bilden würde, ihre Truppen hinter die am 18. November 1918 festgesetzte Demarkationslinie zurück,«ziehen.
vmmm.
Die Schäden der früheren Regierung. (Eigener Drahtbettcht.)
Wien, 13. August.
Rach den aus Budapest bei den Alliierten einoegaugenen Berichten sind die durch die Budapester Räteremernng Ottgeri^etcn Schäden viel höher al« bisher angenommen worden ist. Es konnten bisher in dem kolschewistisch regierten Ungarn für «»ehr als acht Milliar-
Fahrpreis- und Frachtpreiserhvhung.
Berlin, 13. August. (Pttvattele grcmrm.) Infolge der steigenden Preise für Kohlen und sonstiger Betriebsmittel, sowie der hohen Löhne und Gehälter sehen sich die Verwaltungen aller deutschen Eisenbahnen gezwungen, abermals eine Erhöhung der Personenfahrpreise und der Frachtgebüh- ven vorzunehmen. Um eine allzu starke Mehrbelastung von Handel und Verkehr möailichst z» vermeiden und in der Hofsnunq, daß mit Eintritt ruhigerer Arbettsverhältuiffe eine Des' seruu g der augenblicklichen L age ein tritt, sollen zunächst die Erhöhungen nicht in vollem Umfange in Aussicht genommen werden, lieber W? Durchführung schweben noch Verhandlungen. Fm Güterverkehr werden auch eine große Anzahl Ansnahmetarife aufgehoben werden müssen, sowohl zur Erreichung des sti eleS einer finanziellen Gesundung'der Eisen, bahnen, auch deshalb, weil die Durchführung der FriedenSbedingnngen. die durch dea Frieden bedingte völlige Verschiebung der gro- graphkschen i#trb wirtschaftlichen Verhältnisse und der Fortfall der früher bei Einführung der bett. Tarife maßgebend gewesenen Voraus' setzungm eine solche Maßnahme erforderlich macht. Unter den Vertretern aller beteiligten Regierungen herrschte über W grundsätzliche Rotwendigkeit der Tariferhöhungen und befchleimigte Durchführung völlvge EäMMtt.
lese und staune. Solch ein leuchtendes Beispiel müssen ausgerechnet Italiener geben, «ms die t halb -mitterdig herabgesehen hatten. Telegramm kommt zum Ausdruck,
mmg der Unterofstziere verbürgt toeriwn kann i^9bat beschlossen, zur Selbsthrlfe zu Itorriten.' — Man sieht. tS lebt noch em wtt- kiger Geist, ein Denttihen, die wirtschaftliche Lage «uS eimenet Kraft to bessern.
Selbsthilfe.
igtodh^nge und wrt«Mitfte Besirrkmngen.
«n der gegenwärtigen Mi der Arbeits- enMsi W «S doppelt erfreulich, wenn «ran von
gen, vor -Sem sich dm Grdanken M eigen machen» daß solche Selbsthilfe das beste und erfolgreichste Mittel zum Vorwättskourmen ist. Wir geben die Hoffnung nicht auf, daß dieser Gedanke sich doch noch Bahn brechen wird und daß deutsche Intelligenz, deutsche Kraft und deutscher Wille sich wieder Vereinen werden in der Arbeit zur Wiederauftichtung unseres Vaterlandes. K. F. v-r.
Flucht der Roten Armee.
Wien 1« August. (Pvrvattelearamm.) stahlreichs Mitglieder der uuaavifchen Roten Armee flüchteten außer Sandes nm de« Repressalien der Allfferten M emchgehen. Sir werden an der deutsch - österrerchtschen Grenze entwaffnet und intet -Scrt
niS der Not unseres DoDks> die EmMtzdaß eS eiBt Ding der UnttchMtckett Adi« knappen StMttAnMttl Wer Gebühr in Anspruch zu neh- Der beßhreirende Weg to» s«wstän- wird le *
Auf Veranlassung des Ministers Oes« hatten sich dir Vertreter der Beamtenfachverbände zu ein« Sitzung einaeftinde«, in der H«r Oes« die bedrohliche Lage d«r- tegte. Unter Anerkennung der Tatsache, daß brr weitaus überwiegende Teil der Beamte« bisher seine Pflicht freit «füllt habe, wies « mtf das Unverantwortliche der Machenschaften hin, die von einer kleinen Zahl von Männern betrieben werden. Er betonte, daß et stets für ehre 5>em»Iratifier«ng «u haben sei, die darin bestehe, daß Männern, die durch Lei- Ihntgen nnd Können ausge-zeichnet feien, der Weg zu allen Stellen geöffnet werde. Durch die Errichttmg von Fachschulen wolle « jedem Beamten die MögNchkeit geben, fich die dazu erforderlichen Kenntnisse anzueianen. Zugleich nb« w?eS er es unter lebhaftem Beifall der gesamten Dersammltmg weit von sich, agitatorische DetStiaung zu unterstütze!: ove» durch DkfltdeAMßen .Hk % fammlung selbst verurteilte die Erfurter Borgänge aufs schärfste und lehnte dir von
ycu «we ttoff« «men über den M antzL« an revolutionärem Geist in der nett entstehenden Organisation der internationalen Arbeittrschast.
ES liegt nun die lange Resolution der Ko-tw nrWonsmehrheit vor und daneben die von Longuet eingebrachte Resolution der ftanzöfi- schen Mehrheits-Parteien und d« deutschen Uw abhängigen. Die Resolution der Kom- mrssronsmehrheit erklärt, daß die Lage noch nie günstig« war, um eine sozialistische Organisation aufzubanen. Die Völker möchten sich daher die gegenwärtige Atempause zunutze machen, um in der ganzen Welt den Sozialismus und die Demokratie herberzuführen. Zu dem Friedensvertrag sagt die Rsso- ttttion, erst, wenn alle Berttäge unterschrieben seien, werde die Internationale daran gehen können, die neue internationale Ung«echttgrett gutzumachen. Die Internattonale empfiehlt den ihr an geschlossenen Parteien, mit ganzer Kraft für eine Aenderung des FriedenSv«trageS einzntteten. Die Aeußenmg des deutscheu- Außemninisters Hermann Müller, daß Deutschland b«eit sei, alle Anstrengungen zu machen,- um m den Grenzen der Möglichkeit den Frie-i den-sv«targ loyal dlirchzuführen, betrachtet dir- Jnternattonale als den AusgangSpunft zum Ausbau d« Beziehungen zwischen den Völkern. Diese Worte seien geeignet, daS gegen Deutsch- land geschaffene Mißttauen zu zerstreuen und die siegreichen Regierungen zu einer Politik der Mäßrgung zu verpflichten. Was den Völ- kerbund bettifst, so verlangt die Resolutton die bekannten Abänderungen: den Einschluß aller Völk«, Schaffung eines wirklichen Völk«. Parlaments und weitgehendste Abrüstungen. Der Mlkerbund muß weiter die nttlitärkfch«
wen yinreitzen lasten, neue ungern begehen, indem sie vorsätzlich Recht entzogen, ihren Willen kund- zugebeu. Die Entschädigung Frankreichs mit d« Kohle des Saartals sei gerecht, ungerechtfertigt ab« sei das für das Saargebiet geschaffene Regime. Die Resolution wendet sich weiter gegen die Einflußnahme auf die Entschlüsse Deutsch-Oesterreichs in d« Anschlutz- srage. Sie v«langt, daß die vorwiegend deutschen und ukrainischen Gegenden bet Tscheche- Slowakei selbst üb« ihre Zugebörigkeft bestimmen sollen, ebenso Südttrol. Die vorwiegend deutschen Gegenden WestpreutzenS sollen das Recht haben, deutsch zu bleiben. Die auS- wärttgen Beziehungen Danzigs feien unter Kontrolle des Völkerbnrrdes zn stellen, und feine eigene innere Politik foC Danzig selbst konttol- lieren. Die Volksabstimmung in Schlesien und Ostpreußen ft» vom Völkerbund und nicht von ein« interalliierten Kommission über» tvacht werden. Die Irtternationale «sticht die MK«ten dringend, die Unabhängigkeit all« Renten Völker sofort und offiziell anzn- ertetuten, die ihren Wunsch cmsgedrückt haben, frei ftt fein. Die Internattongle v«fangt ftr-
Die Internationale.
Soziatisten-Konftrrnz in Luzern.
Hebe» bte lagung in entern, tob et« neue« gteegeamm aufgeltest worben ist» erhalten tote ben nachstehenben Bericht;
In diese« Tage« fand in Luz«n m d« für die Polittker aller Länder jed«zett offenen Schweiz die Internationale SozialWen-Konse- renz statt, die von allen größeren Rationen be- schickt war. Es wurde sehr viel und sehr heftig debatttert, aber wenig Beschlüsse gefaßt. Man betrachtete die Konferenz mehr als die Vorbereitung zu einer späteren. Die staatliche Umwälzung in Europa hat auch die Sozialisten der Jnt«nationale vor neue Probleme und An- schanungen gestellt. Mit den Schweizern und Ftalien«n ist eS zu einem Bruch gekommen.^ Wett« ist große Mißstimmung zu verzeichnen Mischen den deutschen Mehrheitssozialrsten und de« Unabhängigen, zwischen denen man nun, einen Ausgleich zu finden sich bemüht. Rach langen Beratungen wurde erreicht, daß die- Leitsätze für die künftige Politik ausgestellt war. den sind, die aber noch von mancher Seite kritisiert wurden. Fm Vordergründe des internationalen Programms steht natürlich die Abschaffung der kapitalistischen Gesellschaftsform und die Sicherung der völligen Sefrenmg d« Menschheit durch die Eroberung der polittschen Macht und der Sozialisierung oer Produktton und Austauschmittel. Schon dies« oberste Leitsatz Keß namentlich Bei den Radikalen auf den größten Widerstand. D« denffche Unabhän-