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Nummer 203.
Sonntag, Z. August 1919.
0. Jahrgang
Fernsprecher 951 und 95!.
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Kasseler Neueste Nachrichtm
_______ Kasseler Abendzeitung
Der Iriedensvertrag in England ratifiziert
Streiks im Elsaß.
wird nunmehr
Die Straßburger Anruhen.
Basel, 2. August. (Privattelegramm.) Die Informatlon meldet «tu8 Paris: Dir So- S i a l i st e n Haven in der französischen Kammer eine Interpellation eingebracht wegen der be- kmenten Vorgänge in Strassburg, die durch sran. zöflsches Militär provoziert worden seien.
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Straßburg ein französischer Hafen.
tt wurde. Das Präsidium deß hm der Präsident der Gewerk-
Khuns hatte ”c. W<rliu»si, dass n .er dem Druck der Gewerk- schaften, der RücktrNt der Regierung beschlossen ««» .-t» «i« s»»ialistisches Mini- fterinm ' ------ ------
trna in reinem Zusammenhang. Die vielfach verbreitete Ansicht, als ob freie Arbetter im Austausch für Kriegsgefangene mrgeboten wer. den müßten, fit irrtümlich. Die Fürsorge für die Kriegs gefangenen WtWb Vis g& ihrer Heim, »ehr in die Heimat in scher nirr erdenklichen
Am 8!?aK°Lsthkimen.
Frankreichs Austausch von Ferienkindern.
(Eigener Drahtbericht.)
Offenburg. 9. Anmrk!.
Streifs ohne Ende.
Lohnforderungen der Gasthaus - Angestellten.
(Prwat-Telegramm.)
Arbeit nieder, nachdem neue Lohnforderungen vom Ausschuß der Arveitgever abgelehnt worden waren.
Weimarer Tagnag
Die Schlußsitzung.
(Telegraphischer Bericht.)
9 ganz von uns und unserer Arbeit ab- hmlg,en, ob di« Entwicklung einen für unseren politischen und wirtschaftlichen Wiederawfbau und damit für «rferen Wiederaufstieg günfitoen Fortgang nehmen soll oder nicht.
Bertolt nuferer Luftschiffe.
Alle Luftschiffe Kr bfe Feinde.
(Privat-Telegramm.)
Haag, 2. August.
„ London wird gemeldet: Der Mini- Mr das Luftwesen. General Seelv, erNärte. d«ch sämtliche deutschen Luftschiffe den ken ausgeliefert werden müs-
Kobura und Nahem.
Llnschluß durch 83 olksabstiurmung.
Straßburg, 2. August. (Privattelegranrm.) Zwischen den Handelskammern der Hafenstädte des Aermelkanals und der HandeWammm für Elsaß-Lothringen ist ein Abkommen getrof-
Horden, das gegenwärtig den Regierungen der Alltierten zrrr Prüfung vorliegt. DaS Abkommen wird Straßburg, soweit dasselbe die Zuschlagszölle betriff, einem sranzö- fischen Seehafen gleichstellen.
(Eigene Drcrhtmeldung.)
Bamberg, 2. August.
Kovurgs an Bayern wird matlrch LHumt gegeben, daß sich die deS bayerischen Landtages bereit et. öärL^a^cn' dem Wunsche Kvburgs auf Anschluß an Bayern Mzustimmen. Die endgültige Ent- über dre Zugehörigkeit wird nunmehr durch Volksabstimmung in Kobura getroffen.
Gesamtausstand in Basel.
Lasel, 2. August. (Privattelegramm.) Der Baseler Generalstreik nimmt einen großen Umfang an. Auch die Angestellten der Pri- vatunlernehmungen haben die Arbeit Niedergelegt. Fm Lause der vorvergangenen Nacht und des gestrigen Vormittags kam es verschiedentlich zu Zusammenstößen Mi- scheu Demonstranten und der Polizei, sowie dem zur Verslürknng der Polizei herheigefübnen freiwilligen Grenz schntztrupven. TS gab zahlreiche Leichtverletzte und eurige Schwmvertmm-- dete. Gegen Mitternacht enüvickeltr sich tz, der
\ . Weimar, 2. August.
Die gestrige Sitzung, die letzte vor einer ein. wöchigen Erholungspause, brachte feine wesend *n Ergebnisse zutage. Ern Regierimgsver. tretet teilte aus eine Anfrage mit, es sei beerb, stchtigt, den Veteranen von 1870/71 wieder etne emmalige Tenerungszulnge M geben. E» wurde sodann der unerträgliche Zustand bespr», > chen, den die Feinde durch He Zurückhaltung ' deutschen Kriegsgefangenen ’ Hervorrufen. Der deutsche Vertreter tn der ' -Kommission für die Heimfimidüng der jtzrioos' 1 gefangenen und Zidllinterüierien^ bet schon feit Wochen in Versailles weilt, hat immer noch memanden von der Gegenpartei gesehen. Aby. Dr Stficklen (So;.) erklärt dazu als Kam. Misst» der Resthsreaiernng: Der Friedensvev. wag trM erst dmm in Kraft, wenn seine Rast- ffkatvon durch Deutschland einerseits und drei der alliierten und assoziierten Mächte andmm-
Mfolch ist. Erst dann kann formell die Durchführung der Bestimmung der Herinbeför- der Kr-egSgesangenon erfolgen. Dir deutsche Recrienuma hat in zwei besonderen No» '.en vom 28. ftzuni und 21. Juli wnt Instruktionen zur Durchsühruna des Abtnrnspovtes der Kriegsgefangenen gebeten, bis honte aber noch reine zusagende Antwort erhalten. Dre deutsche Regierung hat aber weder die Möa. l-chfeit noch die Macht, die Ausnahme der Verhandlungen zu beschleunigen. ES ist «der kein Mittel unrersuchr geblieben, dir Hrimbeförde» * ntn« der Kriegsgefangenen, nachdem für den Empfang in der Hekmat alles vorbereitet ist nasch wie möglich ju erreichen. Auch der Ad- tnansvort der in Sibirien befindlichen Knegsgefau qenen ist von der Entscheidung der E-erten und assofkierten Mächte abhängig. Me Internievunst in dm Schweiz ist dank dm Bermchmraen der Schweiz aufgehoben. Die tiefer Tage aus Deutschland nach Versailles ge. Ek Kommission zu Verhandlungen über den Wrederausban hat ebenfalls keinen Erfolg gehabt. Sobald die erwähnte Kommission mit krcmzösischen Bevollmächtigten die Lohn- wnd Arbeitsbestinrmungen, die Sicherung dm persönlichen Freiheit und den ungehinderten Verkehr mit der Heimat festgesetzt hat, wird ein Au-frirf an die deutsche Arbeiterschaft ergehen, sich zur Arbeit in den zerstörten Gebieten zu melden. Mit her Auslieferung der Gefangenen steht dm Wiederaufbau nach dem FricdenSvn. trag in keinem Zusammenhang. verbreitete Ansicht, als ob freie
Regierungswechsel in Ungarn
Die bolschewWsche Siegimmrg gestürzt.
(Eigene Drahtmriduna.)
Wen, 2. August.
D« Sturz »et« Khnns mit dm Räte- * flegp* «folgt Rach dm ^"dorlage der Rote« Armee gegen. 2ber.den_RmnLnen s-h sich Bela Ahun vman- anlaßt, fiir gestern vormittag eine Sitzung des ^egie!-,mgSrntes dm Bosk^eauftragten einzu-
Te t J8n einem weiteren Zusammenstoß kam eS gestern vormittag. Das Militär gab Feuer. Die Demonstranten ließen mehrere Tote auf dem Platze. Gestern nachmittag wurde die Stadt von Infanterie besetzt. Man erwartet dre Verhängung des BelagermtgstzustandeS.
Derrtschnationasen über die Beamtenre- sorm wird gefordert: eine Rmrregestmg des Beioldimigs. und PenstvnSwefenS, die Schmf- . fung eines frekheiMchen Beamten- und Dis» ■ ziplinanochts sowie die Gewährleistmio gewrs- im MindeSford-rungen himsichtlich dm Vesoi- dung und Ruhegehältm und Hinterbriehenen - bezüge der umnüttelbaren und mittelbaren Staatsbeamten, insbesondere auch dm Ge- meindebeamten und Lebrer durch RoichSgesetz
Most (D. Dpt.) äußert, daß Devmten- strerks verhütet »erben müssen. Reichsnrinister Davro dankt den Bamten Mr ttore treue TS- twksit und sagt, daß eine Neuordnmra dm Be- LmteNbesoldimg in diesem Monat besprochen werden solle. — Die nächste Sitzung ist auf Donuersterg. 7. August, nachmittags fest- gesetzt: Zweite Beratung deS Gesetzentwurfes betreffend die Erhebung einer außerordent- U?f.\RV<s§ab8Obe für ISIS und einer, Kvicgsak'gabe vom Vermögenszuwachs.
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Deussch-Lefterreich.
Erleichterungen im Friedensvertrage.
. Wien, 1. August, wird berichtet: Dm deutsch-o sierrcichrsche Gesandte im Haag,- Franz, der zum UnterstPltssekretär des Aeußern auseriehen fern r oll, ist Won seiner Besprechung I At dem StaatAanqlm Dr. Renner aus Saint Germmn nach Wien zurückgefahren. Allgemein wird behauptet daß, iusbesondert dank dem, Drucke dm Schweiz und Hollands, die Frie-^ d e n s k »n t e r e n j in Paris wichtige f r n a n- zielle Zugeständnisse in der Hinsicht zu , st^<Hen entschlossen sei, daß den siawi scheu Na- ■' derRotenschuId dm)
Ochtmrechlsch-Nngarffchen Bank pro rata *ur i Pstscht gemacht ttritbj — Wie auch de l'^ly gemeldet wird, soll rn Pragm R kreisen a»S Paris die Rachricht ei
, 55 r e i b u r g, 2. August. (Eigmm Draht- bericht.) In den Spinnereien und Webereien des Oberelsaß sind neue Lohnbewegungen der Arbeitm auSgebrochen. Die Fa- brikleitrmgen drohen mit Arbeiterentlaffnngen, da die Aufträge ungenügend sind. In den ober- elsSspschen SreinSrüchen sind di« Arbeitm ausständig. Die französische Militärverwaltung 1 hat nach allen diesen Gegenden, in denen fid eine Garung der Arbeiterslt-ast zeigt, große Truppenkonting-nte beordert D« «r. beiter von cter Kaligruben im Obmelsatz (1100 Mann) find in den AuSstand getreten.
.Um die Französierung des Elsaß Schst gründlich durchzufiihren. soll ein Aus- von Schuffindern zwischen Elsaß-Loth. ringen und dem Pariser Distrikt vorgenommen werden. Mehrme tausend elsässische Schulkinder werden ihre Ferien im Seine^eparte-
frtchm vWSfach bet offene Mmfch vorherrschte, Kehl, Hatz Mefer FriedenSvertrag viel zu
DentsthtanS möchte nMttliGen, weil sonst etaer- A Um Bestand yit haben. Selbst btt- fei» dm Militärische Einfluß, «mdemrseits die I kreise, die nnS nie wohlaestmrt waren, wirtschasttiche Konkurrenz zu stark würde, letzt W w diesem Sinne auL.
em Mtlgefst-r, um nicht ga sagen Mitkeid können mit den Sttnrnmn.
über den nnerwarteten ftnxbrtwmt Rieder. ”2® sie sich öm neutralen Auslände und gang de» deutschen BoSe» wnhrzunedmen ist. «rf einem solch wichtigen Außen-
SOtoa tottFtt Dentschtand den EinbmchchBel- ^t.en- wieDchtemark ihn darstellt M» entwickeln gien nie vmgesseu und schon um dessemmMen begmnmt durchaus zufnchen sein. ES wird jetzt wünschre mau, daß solche Vorgänge sich nicht I »on un^unb unserm Arbeit ab-
"um Aveiien herrscht ein« autzm» Angst vor bet dentschen chen Tatkraft vor. Man
Da« Ende bet FelndseNgketten.
SW
4 J*"L^a9c ein T " de nehmen werden, ®* ^^rF^edmrsverttag mit Deutschland im -^-«mdckOfftc'eS" veröfsentlicht wird^ vwre Rücksicht daraikf, ob die übrigen alliimtcn und assoziierten Mächte den Hebens vertrag gn jerrm Zeit schon ratrstziert haben.
dr§ Ksvits'Fzrchr.
Gesetzeutwurs »er dm Nationalversammlung. (Privat-Telegramm.)
Weimar. 2. August.
Der Entwurf eines Gesetzes über ergänzende Mj'iicbiiitit siegen die Kapitalabwanderung ins Nusurnd ist dm Nationalversammlung ytneaan. gen. .^ verbietet, ^ernnttelimg der Banken ins Ausland zu senden und besteht zur Hälfte aus Strafbestimmun-
Geldstrafe« von 100 bis 100 000 Mark und Gefängnis bis zu drei Jahren.
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Geldschmuggel nach dem Saargebiet. ,;^Krr^rü^ ^August. (Eigenm Drahtbe- r^bt) Gsgmttvärrig geht ein großm Geldschmuggel nach dem Saargebiet vor sich. Die Geldschleber hoffen, daß nach der Ratisiziermig des FnedenSvertrages daS Saargebiet L.ne«e Fran kenwährung erhält, wahrend ir.e deutsche Mark annähernd »um FnedenSkurs angelegt werden könnte
Ser SrieLemderttkg.
• In England ratifizi^T
tTelegraphische Meldung.;!
Haag, 2. August.
"ben wird gemeldet: Nach dm ge. stmu mfvt^ten Genehmigung des Jriedensver- trages und deS englifch-ftanzösischen Abkom- mens im Obmhause hat dm K S n i g diese bei. den Dokumente nuter,eichnet, sodaß sie von j^t ab al» Gesetz gelten. Damit ist die RatistzierNug deS Friedensvertrazes in England »»llzogen. und es steht nur noch ihre Ratifiziernng in Paris ans.
SetzsttztztzstStzÄtzst jnare, gerade, ehrliche, offene Politik können wir WtzbWUWRLiA. k>as verlorene Vertrauen wieder znrückgewin- tm.,.rfu.n.ujr wii ijf " Nrn. Di« jüngsten Regierungs-rklSrunaen in
reapenimgener Brres. her Narionaldersaurmsimg sind sehr shmpachisch
««arvettm »a«. Mefe« in Dänemark a:rfgenommen worden. Man merkt
1 allenthalben daß ganz langsam die An«
mtrrt« tn» di« Sirftma«« bee poltttsch«» hl »««rschlaad «ef bie politi- 2^
sch« eerS5t«e«H w bem »extraien euetanb« I ?Eschen mrd Danen und bte Stimmungen »» ftebtew«. Sr fuat *n« b«x Nachfolge», vnd GefiMe dm letztmen gegenüber Deutsch, bs«, fe»T Uttmeflaat« «mich« Dmf.itzans 11 land m sprechen zu kommen, wäre zu sagen, Wächrend dm Letzten drei Jahre bin ich dies-1 Gtimmungen ganz wesenklich ge-
mal zum stedemm Mal« in KcPeu-hagea und I L^ert haben. ^Ds tst! jriwnfaff« ein gang ge- DLnmnark gewesen, totzt erstmal» im Zeichen ^mschled wahrnehnchar gegenüber
des Friedens. Die SNnmimng ist heute gegen» ^rAusrulhme vor etwa einem Jahre und ge-
Frankfurt a. M, 2. August.
Gestern abend legten die Angestellten hn | Gastwlrtsgeweiche, hauptsächlich in Gasthärrsern, ! Restaurants. Kaffees und Saalwirtschaften. die
fast* sich, daß, wenn Deutschland mchestriften würde, die Industrie und das Wirtschaftsleben der neutralen Länder in Zu, ^nft aus das stärkste gefährdet würden. Diese smd in allen neutralen Sängern, ■enb des Krieges besuch«, matz- gewesen.
Kn dLiwschen politischen Kreisen ist man 'ME Mr Annicherung an Deutschland geneigt, vor all-«n wegen dm Regelung der banti^en Ansprüche in Nordschleswig, durch den FriedenSvertra^. Mit der Fühlungnahme nach! deutfchen polrffschen Kreisen hat man schon be-! gönnen Alle diese Dinge sind sedoch, wie für! -- ------- ........
je^t und lange Zeit hinaus freilich sämtliche ment verbringen, während ebensoviele Parrser Fragen dm auswärtigen Politik, unlösbar mit in die elsässischen Dörfer kommen. ^^EfchaftSproblemen verknüpft. In dresem Belang habe ich größte Bereitwilligkeit ^Dänemark gefunden. Man will uns wirt- kiiasmch helfen, so gut man cs nur vermag.
<>? Dänemark liegen große Mengen Felle, Haute, Textilien, Erze und sonstige Rohstoffe, dle nur der AuSftrhr harren. So viel ich aus Unvfrage mit dänischen Kaufleuten und industriellen Kreisen hörte, macht ihnen die Zah- ftrngL- mW Kreditfrage nicht vielj ES schien mir oft, daß die Dänen fa,t mehr Zutrauen tn unsere Zablungs- und Kreditfahrgkstt haben, als wir Deutsche selbm. M ^.?bechaupt oftmals geradezu beglückend Ekschen gewesen, durchaus zuversichtliche, ja direkt opffmistische Urteile über die dmtffche Wirtschaftskraft der Zukunft aus dm Ausländer in Kopenhagen, auf ben Bahnen, in den Re'staurants und Hotels «jw. zu Horen. Man traut uns trotz allem ?.r?ne, ja überragende Leistungen auf wirtschaft- ^tete uwb eine erhöhte Leistungsfähig- [eit zu. Allerdings unter zwei Grundbe- btngungen: 1. keine Fortsetzung dm 8w£lLt f <6 a f t nach dem Muster der Knegsgesellfchaften und 2. Ruhe und Ord- n u n g im Lande und vor allem Wiederkehr der S T? V l"/t und Lrganisationskrast. Die
«u,gabe der )»genannten .Planwirffchaff und bie bezüglichen freimütigen Erklärungen des Mmisterprasidenten Bauer in dm Natwnalvcr- sammlung haben den denkbar besten Eindruck tn Kchienhagen in allen auslänbischen Zirkeln gemacht. Daß die rege Initiative des deutschen Kaufmanns und Zbidustriellen wieder zur Gel- totra fournien darf und soll, kst für den aus- michrschen Kans- und Handelsmann bie beste irJLLc.' L .seme Kreditgewährung. «1X0^ und Besorgens bereiten nur die fort- siesetzten sinnwsen Streikereien Ueber den Streck vom 21. JE hat man in Kopenhagen werblich gelacht. Dieienigen Kreise aber, bie es gut mit uns meinen. Haden ernst die Kövre ^^nlelr und gesagt, daß solche Zustände die ^rmtwillibkeit zu engen Handels- und Wirt- fchansbezieoungen nicht bestärken können.
Mit am schwmsten wird eS sein, zu Dänemark, wre überhaupt zu dem neutralen Aus- lanbe, m ftilturellm und kulturpolitischer Hinsicht wiedm tn nähere und zwar vertrauensvolle Verbindungen zu kommen. Das Kunst- und Mq-Weben wird zwar ebenso rasch wieder auf ftühmer Stufe gegenseitiger Wirksamkeit stehen, wie bie reichen Beziehungen her Wissenschaft- sichen und geritten Welt sich alsbald wiedm »tswirken.. Aber der feste Grund von alledem, das unibeb.ngte Vertrauen, ist noch lange nicht da^, EL wird einer mühseligen Kulturarbeit bedürfen, nm alle den Wust von Vorurteilen, Mißtrauen, Bedenklichkeiten, der sich im Laufe dm KriegSjahre aufgefammelt hat. abzutragen. Die norifche Presse hat dank ihrer Propa- ganrfatwn vielfältig« Gelegenheit ge» bie Stimmung« zu unterem schwerst«.
die