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Kasseler Abendzeitung
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Hesfische Abendzeitung
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Nummer 201.
Fernsprecher 951 und SSL
Freitag, 1. August 1919
Fernsprecher 951 und SSL.
9. Jahrgang!
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Französische ZlugMpunKe am Rhein.
Ratifizierung Mitte August.
4ien
Sie Friedens Ztrriffrsge
Nach
marer
Regelung der Schulfrage zu
An den Rhein-Aedergangen.
Mainz, 21. Juli. (Privattelegvamm.) Die französische MililLrbehörde beschloss die Errich- hma umfangreicher Flugstützpankte an sämtlichen Nhrinöbergängrn während der Dauer der Besctztmz. Die einzelnen Flieger- korvS bestehen aus je drei Geschwadern mit je zwölf Kampf-Flugzeugen.
Ionen anS dein Tlsaß und die Verschickung in andere Teile Frankreichs soll dann aushären.
Ironsport der deutschen Kriegsgefangenen erfolgen kann, da die französische Regierung Wert daraus legi, datz die Wieder- ltrrsteüungsarbciten, die teilweise durch Kriegs- gefangene erfolgen, nicht unterbrochen werden.
. ________des Berliner Tageblatt-, er
hoffe auf den. nicht z« fernen Wiedereintritt der Demokraten in Las Reichs» kabinett, den er Mr wünschenswert halte. Um Len Demokraten ein Mitarbeiten an der
Frankreichs Stellungnahme.
(Privat-Telegramm.f
Genf, 81. IM.
Pariser Tffegnrmmen erklärte der
Sie GefarrgenrnHeimlehr.
Mit den Wiederaufbau - Arbeiten verbünde«.
kDrivat-Lclegramm.)
Berlin, 3L Juli.
Die gestern oberd nach Versailles abgereistr Kommission für den Wiederaufbau der zerstörten Gevrrte Hoist, ihre Arbeiten derart besckfteu- ntgen zu können, datz mit der Entsendung
8m besetzten Gebiet.
Auflehnung gegen dir Fremdherrschaft.
(Eigene Drahtmeldung.l
Straßburg, 31 IM.
Infolge der blutigen Borkommnifse beim Ltraheubahuerstreik hat die französische Militärbehörde in Straft bürg öffentliche Kundgebungen, politische Versammlungen usw. vor- läufsg verboten. VoU auteutifcher Seite wird bestätigt, daß zwei französische Offiziere erschlagen worden sind «nd daß mindrstenö 15 Offiziere schwer verwundet im Lazarett liegen. 150 Elsässer, die meistens der Amonomisteuparlei an gehören find verhaftet. imb haben sich wegen Aufruhrs vor dem Kriegsgericht zu verantworten. Der Gouverneur von SlraWurg verurteilt schwer die Ausschreitungen nd erinnert daran, datz noch die Kriegsgesetze in Kraft seien.
nistkschen und der unalchärigiant fosialbmotra» tischen Partei der Angehörigen der bewaffneten Macht im Widerspruch zu der eingegangenen Trcupfticht und ihre Mitglieder können i m Heere nichbgeduLdet werden. Es ist daher Mr alle Angehörigen des Heeres Dienstpflicht, das Vorhandensein von Mitgliedern Lieser Parteien und propagandistische Liaßnahmen von ihrer Seite sofort zu melden, damit sie uns dem Heere entfernt und gegebenenfalls der Bestrafung zugeMhrr werden können Diese Verfügung ist allen Offizieren, Unterossizieren
Sie AetSrivehr.
K. P. D. und tt S. V. werden nicht geduldet.
(Eigene Meldung.)
Berlin, 31. Juli.
Kontrolle über die Abstempelung.
Rotterdam, 31 IM. lPrivattersgra-mm.) Die Londoner Zeitung »Daily Mail* meldet: In der Wirtsthaftskomntt'sion des Unterhauses gab der AuHenminister Balfour die Verfiche- ntng ab, daß eine Abstempelung der deutschen Wertpapiere und Banknoten nur unter "Aufsicht und Kontrolle der Entente erfolgen könne, um die LmstungSfSbg- keit Deutschlands hinsichtlich feiner Verpflichtungen gegenüber den Alliierten feftzustellen.
Straßburg, LI. Juki. (Privattelegramm.). Der Generallsuvmfissar Millerand teilt mit, daß die Lerlehrsbesch rank ungen mit dem Elsaß nach der Ratiftzievung LeS FriöLensver- trages VÄfte August ausgehoben wer-
Wem Md Aber to 1017.
„Enthüllungen", die keine sind.
Der vom ReichSfimanzminister Erzberger hercmfbeschworene Spektakel in Parlament und Presse scheint ein ziemlich rühmloses Ende zu erleben, wobei als beschämendes Merkmal das Ergebnis zurückbleibt, daß die sensationell vor- geiragenen »Enthüllungen* gar nichts Neues gebracht haben, also gar keine EntchüLungen sind. Es mich einigermaßen überraschen, daß die ganM Versammlung unserer Volksvertreter in Weimar, unter denen sich doch zahlreiche alte Mitglieder des früheren Reichstags befinden, durch die Erzbergersche Red« sich haben verblüffen lassen, daß sie nicht sofort merkten, wie bekannte Vorgänge aus der »weiten Hälfte des Jahres 1917 in neuem Gewände zum Vorschein kamen. Die Frage der Friedensmöglich- keit, die im August-September jenes Jahres
Set schlechte MtttastMd.
TaS Sinken des Markkurses.
lPrivat-Telearamm.)
Kopenhagen, 31. IM.
Die deutsche Valuta ist auch in Dänemark infolge der angekündigtcn Abstempelung der deutschen Wertpapiere jäh gesunken. Die Mark hat mit 36 fftt 100 einen Tiefstand erreicht, der rnn fast 15 Prozent unter bett Tiefstand vom November 1918 gesunken ist.
den FrindenSverHandlungen von vornherein der Boden entzogen worden. — Schließlich sind unter der dr i 11 e n S e r i e die feindlichen Aeuße- rungen sehr wesentlich, wonach einer Mitteilung der Londoner »Daily Mail" zufolge der Geheimbericht Czernins dem britischen Ministerrate bekannt war, also Verhandlungen für die Feinde gar nicht mehr nötig waren. Der brittsch« Pre- mierminister Lloyd George hatte schon Ende Juni 1917 eine bindend« Erklärung an die liberale Unterhauspartei abgegeben, daß England solche Bedingungen stellen werde, wie sie jetzt zur Wirklichkeit geworden sind. Wie Lord deal am 17. Dezember 1917, so erklären auch jetzt die französischen Premierminister Painlevs und Ri-bot, daß von einem französischen oder englischen Friedensangebot im Jahre 1917 ihnen nichts bekannt sei.
Zieht man aus diesen Briefen und Aeuße- rmtgen den Schluß, so kommt man zu dem Er. gebnis, datz in jener umstrittenen Zeit wohl kaum ein günstiger Frieden »t erreichen war. Unklug war es natürlich, datz Di« deutsche Heeresleitung und damit die Regierung die Absicht vertraten, Belgien zu annektieren. AVer nach Lage der Dinge ist anzunehmen, datz die Regierung hätte über Belgien erklären können, was sie wollte, unsere Feinde hätten uns doch ihre vernichtenden Bedingungen präsentiert. Wenn Fehler der deutschen Politik gesucht werden sollen, dann muß man auf die Zeit zurück- greifen, die den Höhepunkt in der «Kraft der Mittelmächte bildete. Da hätte man schon den bevorstehenden wirtschaftlichen Niedergang, der den militärischen nach sich zog, erkennen und rechtzeitig danach bandeln muffen. Aber was nützt jetzt alle Aufregung darüber, wann der richtige Zeitpunkt war und wer ihn verpaßt hat? Jetzt ist dafür wirklich kein« Zeit. Wit dem PeraaErren
gerichtshos w? die HfftzMet oestbSfttgäu, cM" vor der Nationalversammlung liegen Aufgaben der Gege_uwart und Zukunft, Dmge, die unendlich wichttger für ein« Dolks- verttetttng sein tnüfsen. Durch den häßlichen parteipolitischen Streit machen wir uns nicht nur vor dem Auslande lächerlich und verächtlich, sondern es wird auch leider Vieles zu erledigen versäumt, an das uns die Entente demnächst zwangsweise erinnern wird. D«r.
Weimarer Tagung.
Dos VersassungSwcrl vor dem AbMutz. (Eigener Drahtbericht.).
Weimar, 31. Juli.
Gestern vormittag wurde die General-Df batte Mer den Versa ssungsentwur fortgesetzt. Auf der Rednerlifte stehen nur not die drei Oppositionsparteien. Der Abgeordnv Düringer von den Deutschuationalen find sehr viel an der Vorlage auszusetzen. Sei» Partei vertritt die Anschauung, daß nur dq monarchische Staatssystem für Deutschland Pa send fei. In ähnlichem Sinne äußerte sich di Abgeordnete Heinze von der deutschen Volks Partei. Auch er empfindet es äußers: schmerz lich, daß man imn ein Ende mit den alten Tr< ditionen machen will. Die Unabhängigen fin natürlich auch nicht befriedigt. Ihr Ideal i die Räterepublik, für die der Ab geordnet Cohn in allen Tönen ein begeistertes Loblie singt. Die Reden der Rechten werden voz Hause stillschweigend ausgenommen, währen sich bei Cohns Vortrag heftiger Widersprml besonders bei den Mehrheitssozialisten bemeff dar macht. Der erste Teil der nun folgende Abstimmung geht schnell vonstatten. Zu A» tifd 18 find wiederum eine Reihe Anträge ein gebracht worden. Die Frage des Einheitk staates scheint dem Hause doch das meist Kopfzerbrechen zu bereiten. Aus allgemeine! Wunsch wird der Artikel daher bis auf weitere, zurückgestellt. Eine größere Auseinandersej zung ruft wieder die Beratung der Grund rechte hervor.
Oberbürgermeister Koch-Kassel
frühere Mnisterpräsident PainlevS im Kam- meranHschust, das; Frankreich 1916 und auch 1917 im Prinzip zu FriedenSvc:Handlungen bereit gewesen wäre, wenn Deutschland sich zur Annahme der Bedingungen der Alliierten bereit erklärt hätte. Das aber sei nach dem Stande der damaligen militärischen Lage und nach der Meinung der Alliierten ausgeschlossen gewesen. Weder die belgische und die elsässische Frage waren damals im Sinne Frankreichs zu lösen. Ein konkreter Schrift bei DeutMand sei infolgedessen weder von Frankreich noch von England erfolgt.
langte Verhandlungen über eine Abänderung des Kompromisses erngeleitet worden. Das Kabinett knüpft irgend welche sachlichen oder persönlichen Bedingungen nicht an den Wied eintritt der Demokraten. Unbesetzt sind auaenoück- lich daS Justizministerium und zwei Minister- posten ohne Portefeuille. Der Eintritt der De- mokraten könnte sich also ohne Schwierigkeiten vollziehen. Schon um der Wahlen wegen, die ja in nicht allzu ferner Zeit vor unserer Tür stehen, wär- dies zu wünschen, ।
zweiten Lesung wesentliche Bedenken gegej die Grundrechte in der Ausschutzfasstmg gehab für die die nötige Klarheit in der kurzen Zei der Beratung nicht gefunden werden konnte. Di Grundrechte sind nichts anderes als der SS en such, im Wege verkürzter Gesetzgebung die wich, tigsten Materien unseres Rechtslebens neu zu ordnen. Auch zwischen der zweiten und dritten Lesung ist Klarheit über die Tragweite der Grundrechte nicht geschaffen worden. Es ist heute noch unklar, ob sie bestehende Rechte auf- cheben oder die Gesetzgebung für die Zukunft in neue Bahnen lenken, oder nur allgemein«; Wahrheiten ausfprechen wollen. Wir verzichten heute auf einen Versuch, die Grundrechte wesentlich zu ändern, stellen aber fest, daß nach unserer Meinung die Grundrechte keine Quelle der Rechtsbindung, sondern der Rechtsvenvir- rmrg sind.
Besonders lebhaft wird um die Beseitigung der Todesstrafe gekämpft. Die beiden! Rechtsparteien und das Zentrum erklären sich gegen die Abschaffung, während die sozialdemo- krattsche Partei dafür eintritt. Man einigt sich schließlich auf eine von der Sozialdemokratie und der Deutschen Volkspartei eingebrachte Ent. schließung, in der die Regierung aufgefordett wird, baldigst einen Gesetzentwurf auszu- arbeften, der die Todesstrafe zwar nicht aufhebt, aber durch Freiheitsstrafen in gewissen Fällen ersetzen soll. Große Meinungsverschiedenheiten werden bei der Besprechung über das Gemeinschaftsleben laut. Di« Unabhängiben haben verschiedene Anftäge eingebracht, die geeignet sind, die Ehe ihrer Würde zu entkleiden. Der Zentrumsredner Braun gibt sich redliche Mühe, das Haus für die Zustimmung z-u dem bereits in zweiter Lesung eingebrachten Artikel zu gewinnen. Semen überzeugenden Worten gelingt es auch, die übergroße Mehrheit des Hauses zu bewegen, daß die Anftäge der Unabhängigen crbgclehnt werden. Bis zum dritten Abschnitt sind die Beratungen gediehen. Da sich eine große Anzahl Redner zu den Kulturfragen gemeldet hat und es unmöglich ist, diese heute abend noch zu beraten, wird die Debatte abgebrochen und auf Donnerstag vormittag vertagt. Es teilt zu erwarten, daß das Derfasfungswerk bis patostens Freitag abend beendet sein wird.
von der Regierung behandelt worden war, ist im Dezember 1917 im Reichstage öffentlich besprochen worden, und — merffvürdig genug — der zurückhaltende Standpunkt der damaligen Regierung wurde seinerzeit sogar von Herrn Erzberger, als dem einzigen Abgeordneten, der Kenntnis von den Frie- denserwügungen hatte, im Reichstage mit der ihm eigenen Begeisterung verteidigt! Heute verdammt er eine Tat, die er selbst vor anderthalb Jahren als das einzig Richtige und Wahre gepriesen hat. Er klagt heute Staais- männer und Heerführer an, mit denen er damals durch Dick und Dünn gegangen ist. Sind zu jener Zeit polittsche Fehler begangen worden, so sind doch schon die Widersprüche sehr verdächtig, in die der Ankläger, der die Fehler aufdecken will, sich verwickelt.
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terial ergibt drei deutlich von einander getrennte Aktenstöße. Erstens die Anschuldigungen von feiten Erzbergers, der der früheren Regierung (unter dem Reichskanzler Michaelis) und der Heeresleitung vorwirft, ein en »li sch--französisches Friedensangebot abgelehnt zu haben, — zweitens die Widerlegungen und Gegenanklaaen.worin Dr. Michaelis, Dr Helfferich, Graf Lzernin. Gras Wedel und Ludendorsf erklären, daß Erzberger die Friedensbemühungen durch seine Indiskretion zerstört habe — und drittens die Dokumente von feindlicher Seite: Painlevs, Riboi, Lloyd George und Lord Cecil. — Zu der ersten Serie gehört das vom päpstlichen Nuntius Paccelli emgesandte bedeutsame Sclniststück der englischen Regierung, das Englands angebliches Friedensangebot enthalten soll. Dian mag es so oft durchlesen, wie man will, ti läßt sich beim besten Willen kein Angebot heransfinden, hingegen ist cs als Friedens fühler zu bewerten, wie cs Dr.» Michaelis auch getan hat. Genau genommen, ist es ein Antwortschreiben auf ein früheres päpstliches Anerbieten zur Friedensvermittlung. In diesem englischen Schreiben ist vielmehr zum Ausdruck gebracht, daß von London- aus nicht der erste Schritt zu Verhandlungen getan werde, sondern Deutschland erst seine Auffassung über Belgien erklären muffe. Der Vorwurf, die deutsche Regierung habe die Friedensgelegenheit abgelchnt, erweist sich als ungerechtfertigt, denn sowohl der Kanzler, als auch die Heeresleitung und der Kronrat hatten wort Schritte zur Frie- denSvermittlung eingeleitet. Wenn die Regierung, anstatt sich des päpstlichen Vertteters zu bedienen, einen spanischen Diplomaten als Vermittler erwählte, so kann das nicht als belastend angesehen werden.
Im Gegensatz zu diesen Vorwürfen fallen die zur zweiten Serie gehörigen Anklagen g'gen Erzberger schwer ins Gewicht, da sie folgende genauen Daten feffftegen: Am 31. März 1917 bat Kaiser Karl einen Bries an den französischen Präsidenten Poincars geschrie. bcn, worin eine Anregung zum Frieden ausgedrückt war. Am 14. April 1917 schrieb der österreichische MinisterprÄsident Graf Lzernin einen sehr pessimistischen Brief über Oesterreichs innere Laße an Kaiser Karl und sagte darin, daß Oesterreich vor dem Zufammenbruch stehe. Acht Tage später war Erzberger in Wien und Satte Kenntnis von Czernins streng, verftaulichem Briefe, den er aber nicht diskret behandelte. Am 30. August sandte Nuntius Paccelli einen Brief nach Berlin, dem das oben erwähnte englische Schreiben beigefügt war mit dem Hinweis. Deuffchlastd möge seine Haltung bezüglich Belgiens erklären. Es folgten dann Besprechungen zwischen dem Reichskanzler und der Heeresleitung, und am 11. September die Kronrats, sitznng, woraus dertzEnffchluß hervorging, daß die Regierung Schritte zr.r mündlichen Permitt- luntzstätigkeit ciideitete, die aber an der ablehnenden Haltung der Feinde scheiterten. Dr. Helfferich schuldigt Erzberger an, mit dem Ezer- ninschen Briefe Mißvrauch getrieben zu haben. Czeinins u-1* Kaiser Karls Briese seien zur . Kenntnis ter -.rinde gelangt, di« dadurch schon i
Ansiedelung der Alliierten.
Ludwigshafen, 31. Juli. kPrivattelegramm.) Die aHjierten Militärbehörden haben den Frauen der im besetzten Gebiet befmdNchen alliierttn Offiziere und Mannschaften erlaubt, mit ihren Männern am Rhein zusaimnenzule- ben Die Berftigung hatte zur Folge, daß in jüngster Zett zahlreiche Engländerinnen und Französinnen in den Rhemstädten, besonders in Mainz, Köln und Wiesbaden ein. trafen. Auch nach der Pfalz ift der Zustrom französischer Zivilisten bcträMftch. Für die Bevöllerung bebrütet das neue Lasten, denn abeumals sind Wohnun gSreqtttzsiti»- nen in bet Städten im Gange.
Kabinetlstaoeu.
Wiedereintritt der Demokraten.
(Privat-Telegramm.)
Weimar, 31 Juki.
Mrinister Dr. David erklärte dem Wei-
» --MW-
Französische Werbung.
Strasibürg. 31. Juli. (Eigene Drahtrnctoung-i Ein Erlaß des GeneralkviMNissars ALllenrnp wirbt für bte Bildung von körperlichen Er- ftehungsvercineu in Elsaß und in Lothringen Den jungen Letten wird in Aussicht gestellt, daß sie Diplome erhalten können, die ihnen beim Militär eine Verkürzung der Dienstzeit und eine Beschleunigung in der Beförderung gewährleistet. Die französische Regierung gedenkt die Elfaß-LoiÄringer erstmals im Herbst M Kon troll Versammlun gen und im Frühjahr zu Musterungen einzuberufen.
Ende Juni 1917 über Oesterreichs Schwäche ... .. ..... ....___________
genau i tc; ■■ ,-sen feien. Dadurch fei I a tt Si rTb eiter aug um Zug auch der A b -