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Kasseler Nemste Nachrichtm
Kasseler Abendzeitung
Hesfische Abendzeitung
SonttaSend, 19. Jrrli 1919.
NuMmer 190.
S. Jahrgang
Fernsprecher 951 und 952.
Fernsprecher 951 und SSL
1X79
Die Streikbewegung dauert an
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Verhältnissen an intb suchen daher ein enges
Sntottonsp-etfe-, Tie lebrag-fpattete Seite rar einheimische Äeschäste » Big, tue «HS. »artige Anzeigen SS Sf. Siektamezeile !ür emheiinikche SieschLste ~i Pi„ für auswärtige Geschäfte 1 Mt, »«fache Leilagen weihen mit ü Start pro Taufenv berechnet, alreS mit 5W„ TeuerungS-ZMchlag, Lei Uebermitthwg con Tnzrigen ans teleph. Wege wirb für durch Hör. fehler herrvizerüfeneZrrttimer keinerlei Haftung üb ernonimeu.frür »:e Aufnahme oonAnzeigen an befllmmten Tagen ober BläSe» wir» leine «ewähr geleistet. Geschäftsstelle: «Slnische Str. 6.
Auch alliierte Vertreter dagegen.
Haag, 18. Fuli. t Eigene Trahttneldung.) Wie die .Chicago Trihime" aus Paris meldet, haben sich die amerikanischen, iapani- schen imd italienischen Telegiettw öffentlich gegen den Kaiserprozeß ausgesprochen. Die Franzosen seien darüber sehr enttäuscht.
eingerichtet sind. Auch auf die Heranziehung der H a n s f r a u e n o r g a n i s a t i o n e n wird in diesem Erlaß ekneut aufmerksam gemacht.
Gegen den KMMszeß.
Die englischen Fürsten und die Kirche. (Privat-Telcaran«n.i
Postverkehr mit Amerika.
Rotterdam. 18. Juli. (Privattelegramm.) Ter amerikanische Pssfinin-ster bat eine Rnord- niina getroffen, wonach die. Wiederaufnahme fegficheN PostverkehrS Mischen 'M,neri- t a mtb Deutschland erfolgen kann.
Rotterdam, 18. Juki.
Wie ans London berichtet wird, hat K S - nig Georg ein Schreiben an Lloyd George gesandt, ferner haben sich nrchrere Lords und ein Verwandter des Königs, der mit der deutschen Kaiserfmnilir verwandt ist, an anderer Stelle verwendet, imt die Alliierten zu veranlassen. aitf die Auslieferung des Kaisers verzichten zu wollen. Innerhalb der kirchlichen Kreise Enolaubä nimmt die Abneigung gegen ein Gerichtsverfahren gegen den deutsche» Kaiser sehr stark zu.
Sie (hrteete gegen Ungern.
Der militärische Vormarsch.
(Eigene Trahtmrldung.s
Rotterdam. 18. Juki.
Die „XimcSN meldet aas Bukarest: Im rumänischen HauptMmrtier ist nut Montag die graste Ententek'wn'tisfion eingetroisen. die ans 120 OMzieren der Alliierten besteht «nd die die Leitung der militSrischen Operationen «'egen Ungarn übernommen hat.
Erne Ankerhe nt Amerika?
Berlin. 18. Fuli. (Privat - Telegramm.) Rcwvorker Meldungen zufolge steht in den Vereinigten Staaten die Aufnahme der Wirt- fchasilichen Beziehungen mit Deutschland hn Vordergrund der politischen Diskussion. Der Senat wird sich demnächst mit einer Interpellation über diese Angelegenheit beschäftigen. Wilson stellte in Aussicht, dar, di« seinerzeit auf den Protest der Ententemächte hin abgebrochenen deutsch-amer-kilnischen Anleihever- Handlungen wieder ausgenommen würden. Infolge der Ratifizierung des Friedens- Vertrages durch die Detttsche« seien alle dies- bczüglicheir Hindernisse beseitigt.
Wlefchhsnde' - ®e?imnfnn9
Amtliche Maßnahmen.
tPrivat-Telcgramm.)
Berlin. 18. Zuli.
Verschärfter Belagerungszustand.
Stettin, 18. Jutt. (Privattckegramm) Neber Stettin ist der verschärfte DelagerungZzn- stand verhängt worden. An vielen wichtigen Punkten der Stadt sind Feldwachen ausgestellt worden. Nm dem Bstrgcrstreik zn begegnen, Hai der sozialdemokratischc Arbetterkonslmrverein seine Läden loiebcr geöffnet.
Der Streik dehnt sich aus.
Berlin, 18. Juli. (Privattelegramm.) Im nördlicher Brandenburg, in Schleswig nnd Hessen-Nassiru sind Streits von Erntearbeitern ausgebrochen. Im Kreise Spangenberg fordern die streikenden Arbeiter eine Entschädigungssumme von tausend Mark und den Rücktritt der festigen Regierung.
Sie Lsnderversammwng.
Aussprache über den Landarbeiterstrrlk.
(Telegraphischer Bericht/»
Berlin, 18. Juki.
Gestern wurde in dritter Lesung die Rodelke rum Waren haussteuergesetz angenommen. Em Antrag der Demokraten, unverzüglich die gesetzliche Regelung der Fürsorge für die B« a m 1 e n imd Lehrer in den bedrohten Grenzgebieten herbeizuführen, tovrbe ebenfalls angenommen. — Danach wurden Anfragen über den Landarbeiter st re ist und das Koalitionsrecht der Landarbeiter gestellt. Rach Ansicht der Rechten ist der Landarbeiterstreik eit?» Folge spartakistisch- kommunistischer Agitation, während die beiden sozialdemokratischen Parteien dem pommerschen Landbimd die Schuld beimessen möchten. Land« wirtschastsmiwifter Braun: Es versteht sich von selbst, daß die Regierung alles getan hat, um der Gefahr eines Landarbeiterstrerks vor« zubeuMN. Gegen kommunistische Elemente, die an Stelle der Demokratie und des wahren Sozialismus den rohen Handgranatensoziaüs- mus setzen wollen, wird man mit allen Mitteln einschreiten. Die wirtschaftliche Lage der Landarbeiter mutz von Grund auf umgestaltet werden. Es ist eine Verleumdung, daß der Land» arbeite rvcrbanv den Streik geschürt habe. Der prmunerschs Landlmnd hat alles getan, die Her» stellimq friedlicher Verhältnisse hintanzuhalten. Das Treiben des Landbundes hat hanptfich.lich den Streik herbeigefühtt. AlS der Belageruugs, zustand verhängt wurde, bade ich sofort versuch^ ihn wieder aufzuheben. weil sch nur sine wetter« AitSdebnung des Streiks befiirchtete Der Ober- Präsident tt«fc manche Landräte haben das gleiche getan. Ich hoffe, -atz es gelingen wird, überall in Pommern landwirtschaftliche Spruch, kamrnern zu schaffen und ähnliche Konflikte für die Zukunft auszuschalten. Ich habe mich feit Jahrzehnten der Landarbetter a-irgc nammen und ich mutz ihnen zurufen • Der Streif ist das letzte Mittel, und jetzt der Ernte streik ein Wa hnsinn oder ein Verbrechen. (Sehr r:chtig!> —■ Abg. von der Osten (Dev.tsch,M) verlieft -> Namen von Zeugen, di- itz?e von ihm vo i: getragenen Angriffe gegen »en Regie- vnngschiumiffar Tr. Grimm eidlich jy erbärw» bereit sind. Der Ko.mnffar hat hernach zwar
S6te lefltia Steuelien Katricfctm «schein«» »öchenrlich sechsmal und zwar a b«e b S. Ler LbmulementSpreiS beträgt ssssctt 1.50 Wart bet freier SuiicSung trtS Haas, »eaeütmgen werden sederzeü rvn brr Gefchüstspelle oder den Boten entgegengeaommen. Drackeret. 8erlog and Stebattion •. Schlachthvfs-raH- 28/00, Kür vr.o erlang: etng-sandt- Beiträge Um» bU SebaKion edle '-5 tränte Ortung oder Kemähr tit iebtcni -alle übernehmen. Rüchzahüing bei BezagSgeldeS ob«DasprLchewegen etwatgttnid)tortnmig5mäf;iger8tefei'ung auSgefchlokfe».
Gegenmaßnahmen.
Berlin. 18. JuK. (Eigene Dvahtmeldung.1 Dee Ernreardeiterstreik in DentschLgnb hat bis gestern abend eine weitere.Ausdehnung nicht er- strhren. Bei BeEner kommmÄstifchen Agtrcrto- ren sind Aufrufe beschlagnahmt, die vor ihrer Versandung ht das Reich standen uich in denen der allgemeine Erntearbeiterausstand zum 26. IM auKekündigt wurde. Süd- dentschland ist bisher vom Streik ganz frei-
Weimarer Tsgmg.
Staat und Kirche.
(Eigener Drahtbericht.)
Weimar, 18. Juli.
Tie Nationalversammlung beschäftigte sich gestern nachmittag mit der Festsetzung der re- li g i ö f c n Grundsätze des deutschen Volkes. Obgleich drei Klassen von Rednern zu Worte kamen, gelang es trotzdem, die betreffen- den Kapitel der Verfassungsvorlage in einer Sitzung zu erledigen. Der Abgeordnete Mausbach, der als Berichterstatter zuerst auf der Rednertribüne erscheint, sieht sich trotz seinem von jeder Parteikritik imd fraftioreHer Färbung freien Pottrage gleich großen Anfeindungen und Getfässigk'citcn von feiten der Radikale« ausgesetzt. Tas gleiche Schicksal teilt der Redner von der deutschen BoWpartei, Dr. Kahl, der -en Antrag seiner Fraktion vom otthoiwx- protestantischeu Gesichtspunkte aus M verteidigen sucht. Der demokratische Abgeordnete Dr. Naumann begrüßt die völlige Trennung der Kirche vom Staat als die Wiedergeburtssttm-e -er protestantischen Kirche. Seine Rede wird im .Hause oft von der Linken mit allgemeinend Beifall allfgenourmen. Die Sozialdemokraten betonen vor -er Versammlung ihr lebhaftes Bedauern, weil es ihnen nicht gelungen ist, die Kirche in Zukunft alter Rechte zu berauben. Ganz begeistert zeigen sich die litt« abhängigen, weil ihre Mehrheits-Kollege« sich für die gleichen Ziele bewerben, füt die auch sie Kämpfen. Sie können infolgedessen sich nicht genug tim in lautem- Beifall und Zustimmungs- knuLgeMngen für ihre Nachbarn. Die beiden Rechtsparteien, der grötzte Teil -er demokratischen Fraktion «nd das Zentrum haben anscheinend eine Keakittvn zur Verteidigung der religiösen Rechte geschlossen. Gemeinsame Abändernngsanträge zur Verfaß sungshorlage stellen sie den Forderungen der R adikccleit gegenüber, imd es gelingt ihnen auch, nach glänzend geführter Verteidigung durch die einzelnen Fraltionsre-ner, sie fast restlos und mit überwiegender Mehrheit durch zubringen. Die Ergebnisse -er Abstimmungen werden mit den gewohnten Kundgebungen hinge« uommeu. Diesmal sind die Radikalen vollstiin« big unterlegen und all ihr Höhnen und Zischen wird durch den lauten Beifallssttrrm -er tor« pettichen Parteien erstickt. — Nächste Sitzung Freitag: Verfassung, Anträge und Anfragen über den L and arbeit erstreik.
rückzWjWhren, die sich sch«, wiederholt als das festeste Bollwerk gegen redoluttonäre Treibereien erwiesen haben. Mit nüchternem Ge- fchüftsstnn ist die PMftk der englischen Gewerkschaften bei der Propagferunq erreich- arer iZiele geblieben und hat auch jetzt sich hiervon nicht abbrrngen lassen, wo die Hoffnung auf eine .Weltrevottttiottt die radikal-foz i alf; tifeften Gemüter betört. Wenn die Grubenarbeiter die Nattonalisserung des Kohlenbergbaues fordern, fo geschieht dies weniger, weil sie sich eine Steigerung der Produktion rum Nutzen der ganZen Nation versprechen, als vielmehr aus dem Grunde, weil sie hoffen, unter staatlicher Leitung schneller M einer Aufhebung der Woh- mrngsnot «nd zn einer Herabsetzung der Koh-
3er SeaSerBriterftreit
Noch Tente Einigung in Pommern.
(Privat-Telegramm.)
Berkin. 18. Juli.
Wie en§ Stettin gemetvet wird, ftdKtt etwa 80 v. A. der Erntcorbeiter Pommers im Streik. Die Dcrhandlnngen »er preussische« Regierung mit den Streiken-eu lmbc« bis henke früh noch zu keiner Einigung geführt.
Die Eisenbahner schließen sich an.
Stettin. «18. Juli. (Eigene Trahtmekdnng.i Trotz des Streikbeschlusses der Eifenbahner konnte der Fernverkehr bis zur Stunde, wenn auch mit empfindlichen Verspätungen, aufrecht er halte« werden. Auch der Witer- MgverkeHr findet noch in vollem Umfange statt. Im Nahverkehr mußten zwar große Einschränkungen erfolgen, doch kann von einer völligen Brwiehseinstellinrg nicht die Rede fern. Auch in fpafeto alt, Stargard imd Strglsnnd yat der Eifenbahnb-trich feine n c »*ü n s - toerten Störungen erfahren.
Ne Arbeiter Tewegmg.
Vergleich englischer und deutscher Forderungen.
lieber dieses Tbema macht Dr. Theodor Gartner in der Presse folgende Nusfilhnm- gen, die weiteres Interesse beim sprachen tim« ne«: Die bisher eingrlarrfenen, sich widcttprcchen- den Nachrichten ließen in Deutschland über den Charakter der englischen Arbeiterbewegung ein klares Bild nicht gswännen. Ans unserer eigenen trostlosen Lage sahen wir meist nur, nicht ohne Beftiedignng, daß die soziale Bswegung auch -ttiben das Wirtschaftsleben nicht zur Ruhe kommen läßt und verhinöett, daß die Erfolge, für deren ErWmpftmg Eng- kand in een Krieg erngetreten war, und die ihm durch Deutschlands Zusammenbruch mühelos ht den Schoß gefallen sind, nicht zugleich aus geb eiltet werden rönnen. Mlzu bereitwillig gibt man sich bei uns dem ©tauben hin, daß die Ziele dos Sozialismus irr Deutschland und Engkand dieselben seien und zieht daraus den falschen Schluß, daß die englische Arbeit erschuft zwecks Erreichung ihrer Förderungen zum gleichen Mittel grttfen müsse: der gewaltsamen Attflehmtng oder gar Revolution. Solche und ähnliche Vorstellungen sozialististher Optimisten werden zerstatt durch den Bericht enter Kotmniffwn, die vom amerikanischen Departement of Labour zum Studinm der sozialen, Bewegung nach Euglnnd gesandt worden war, und dem wir nachfolgende Ausführungen zmn Teil entnehmen:
Die rat Kriege so gut bewährte straffe Ar- bettsdiKztplttt geriet bato nach Entstellung der FeindsM^eitrzr ins Wanken, und vierjÄhrige angespannteste Tätigkeft und Ueberftnnden-Ar- beft. ohne genügende Ruheiparrsen. Älßett sich jetzt als Rückichkag in zunehmender Arbeits-- lattirft, StreiWeber und weitgehenden Forderungen, die von bescheidenen Wünschen nach Besserung der Lebensbedingungen sich steigern «i stärkerer DrteAnahme am Gewinn des Geschäfts und sogar zur Umgestalinng des ganzen sozialen Gebäudes nach kmmmmistifchen Ideen. — Nach dem amerikanischen Bericht hat über die radikalere Richtung, dir ans eine Bollsoz ialifierung d«S Wirtschaftslebens hin- arbertet und zur Erreichung ihres Zieles vor keinem Mittel zurnckschreckt. gegenüber der Dor- biesszert keinen wesentlichen Zuwachs bekommen. Döe Werwieqende Mehrheit der Arberwrfchast verwirft einmütig jede Anwendung von Gewalt und ist über- zewgh ihre Forderung auf friedlichem
Alle streitigen Frage« sollen zwischen den Gewerkschaften und llniernehmervertretern auf dem Wege von Tarrfgemeinschaften «nd Kollek- tivverelrtbarungen gelöst und die Regierung nur als allerletztes Einigungsmittel herangezogen werde«. Sie sind ht voller Uebere'mstimmunq mit dem Uirttrnehmer der Ueberzetigung. daß die krtttsche Wirtschaftslage des Landes nur durch angeftxmnte Arbeit überwrrnden werden kann «nd weisen alle die Produktion einschränkenden Bestimmungen zurück, so'wcrt sie «Wt Plidi Rücksicht auf die Gefundbeit -er Arbeiter erfordeÄich sind. Ferner erkennen sie ansdrüf- lich an, daß die gesamte Geschöftsfützrung und
fchüsse! Dieser von der Mehrzahl der Gewerkschaften eingenommene Standpunkt entspricht etwa den Vereinbarungen, wie sie in der Arbeitsgemeinschaft der industrielle« ^Arbeitgeber und ArbeitnelMer DerttschlandZ niedertzelegt smd. Allerdings muß betont werden, das:' viesc Politik von vielen Arbeitern angeseindct wird, welche ihren Führern »ortoelfen, sie schwämmen im Fahrwasser des Kapitalismus und nähmen die Interessen der Slrbeiterfdmft nicht ge- nkogenv wahr. Attch werden Stimmen kaut, daß die Arhefterschift im Parlament nicht durch Beamte der Gewerkschaften, sondern durch Männer vertreten fein müsse, die wahre Arbeiter geblieben und den Wünschen der Fabriken nicht fremd geworden find «nd oaber für eine rod: i'alcrc Äiisnutzung des sozialen Gedankens und der heutigen Machtstellung der Arbeiterschaft eintreten.
Dieser Bericht, au dessen Nirparteili-Hkeit zn zweifeln, kein Anlaß vorliegtz zeigt klar und deutlich, daß die Krbeiterbeweauna in England also keinen politrschen Charakter trägt, und daß daher alle Hoffnungen eitel sind, die von einem Druck der onglifchen Arbeiterschaft mtf ihre Regierung sich eine Mildenrng der Frieoensbedingungen versprechen. Mer auch in wittschaftlicher Hinstcht halten sich die Aorderunsen der großen ?i?affe brr Arbeiter in vernünftigen Grenzen. Wem, sie erfüllt werde«, bedingen sie zwar eine Neirgestalttrng des englischen WittschaftAvrpers, aber nicht im entferntesten eine ilmlvälzung, die, wie in Deutschlauid, Handel und Industrie in Fesseln legt und ihnen den Wettbewerb mit dem Auslande beinahe unm-öglich macht.
nehmens ist. Sie erwarten von dnn llmernch- mer, daß er sich ihren sozialen Forderunoen irichr verschließen wird, sichern ihm aber zu, Ksfe nicht so hoch zu fchranben, daß unter der KeMneidnng "oes Unternehmergewinnes die Untern.chmmtgslust leiden kann. Mau denSe bei diesen mäßig m Forderungen nur cm unsere demjsche« Forderungen: Die grmrd-sätzliche____________________
Ablehnung der Ueberstnnden und der Andrd-1 KwnmiffiönSairssthkffe nach Möglichkeit deran« arbeit, die Beteiligung an der Werksleitung j zuzieben. ..isbefondere hat dies in Städten zu durch Betriebsräte twd alte möglichen Aus-»geschehen, in denen besondere Wucher-Dezernare
ZkRättdische Handelsrammern.
Frankfttrt (Main). 18. Juli. (Eigene Drahtmeldung.) Gestern erfolgte in Frankfurt btr Gründuna einer niederländischen Handelseammer, die mit bei, Nrederlastnngen itt Berlin, Düsseldorf' und T o r t - m » n - eine einheitliche Organisatton -arstcttt. Dio Errichtung einer Zweiganstatt i„ Nürnberg ist kn Aussicht genommen.
Der preußische SttratLmürister für DoW- er..Ehrung har die Regierungspräsidenten angewiesen, Sei der polizeilichen Belampfung deS Schleichhandels und des Wuchers die
Samo gegen Rußland.
Enr Fel-wa w Sibirien.
(Eigene DrahtmslLnng.)
Rotterdam, 18. Juli.
Die „Tailn Mail" meldet ans Tokio: B'e,- Fahresklaffen sind bis zum R. Fvli einberusen nm an her übirischen Front gegen Rnüiano Berwcnvung zu finden.
Der Nußechaudel.
Französisch« Schiffe noch Derttschlaud.
(Eigene Drahttnelditng.)
Berlin. 18. Juli.
Tie Telttschc Allgemeine Zeitung meldet indirekt aus Paris: Da die Genehmigung bet unverzüglichen Wiederaufnahme her Handelsbeziehungen mit Deutschland jetzt erfolgt ist, nehmen die französischen Schiffahrtsgesellschaften mit H a m b n r a und A r o- nt en die Verbindung wieder auf. Deutschland, das gegenwärtig seine Häusttattikel nicht mrs- Mren bart, wird bah er seine Einfuhr entweder bar bezahlen oder bedeirttuve Kredite im Auslände ausnehmen müssen.