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M Vermögensabgabe - das Reichssotopfer

Blockade ausgehoben

Schwarze Truppen als Wächter

in den ersten Julitagen in Warschau M blu- fioen Zusammenstößen zwischen Kam m u n r - sten und Militär. Der Warschauer Arber- tcrrat hat die sozialdemokratische Parteileitung auffordern lassen, sofort in den General­streik eimntreten. Die Straßenbahnen stell­ten den Betrieb ein. Die Zeitungen erscheinen nicht Auch die Straßenbeleuchtung versagt.

Ludwigshafen. 14. Juli. (Privatmeldung? Die Desatzungsarme- in der P f a l z wird wäh. rend des ersten halben Jahres des Friedens Zustandes auf 20000 Mann festgesetzt. Das Hauptkontingent der Bewachungsarmee setzt stch mrs Koloniaktruppeu zusammen. Be

Pläne über die Neugestaltung des Dorischen Reiches besprochen nttätv Ter Hauprwiderstaud gegen eine weitbchcndc staatliche Autonomie der einzelnen Ged-elc lag üiCwen Preuste»

schaffen.'

Wie «btt könne« wir dos mache«? RaKr- . _ Prvduk-

unsoren Ws-

Set AichenhMdel.

Verkehr mit England.

(Eigener Drahtbericht.j

Amsterdam. 14. Juli.

Der militärische Mitarbeiter Vt ..Daily News" teilt mit, daß einige englische Kommis­sare damit beschäftigt sind, den Kolonialdienft wieder auszurichten. Auch soll bald wieder eine Botschaft in Berlin errichtet werden. Die englische Regierung dürfte sobald wie möglich den englischen Geschäftsleuten den Berkaus nach Deutschland erleichtern. Voraussichtlich werden neue Vereinbarungen für die Wicdcrauf- nahme der Handelsbeziehungen mit Deutschland getroffen. ES sind aber Beschrän­kungen für die Einfuhr deutscher Erzeugnisse nach Großbritannien vorgesehen. Man ver­nimmt. daß die bettffdje Regierung demnächst vorläufig einen Geschäftsträger nach London senden wird.

fabrikaten nach M-glichkeit einsch ranken. «ertige Kleider und Schuhe. Schrel-bmaichrnen, Fahr­räder, technische Apparate und dergleichen Dmge sollten nur in beschränkten Mengen vom Aus­lande bezogen werden, damit nicht der deutsche Markt überschwemmt und unserer Industrie das nächste Absatzgebiet versperrt wird. Was wrr brauchen, sind Rohstoffe UstsereJw- dNftrie Muß wieder Material haben, das sie verarbeiten kann. Die von uns heraesteuten Fertigwaren müssen dann an's Ausland gene- fert werden und so anstelle von barem Golde, das überdies nicht vorhanden ist, als Zahlungs- mittel gelten. Nrrr so läßt sich em beflerer Valutastand erreichen und eine wirkliche und dauernde Verbilligung der eingesührten Waren festlegen. Hinzu kommt noch, daß der zreie Wettbewerb für den freien Handel gewährleistet sein muß, der unter den fetzigen Berhältnnssen die Grundlage des ausländischen Kredits bildet. Erscheint in dieser Form Deutschland auf dem Weltmärkte, dann wird es fist wenn auch lang­sam und bescheiden, doch wieder eine Stellung inmitten der Mächte erringen. Voraussetzung ist aber, daß die den tschc Arbait der >Z u- kunft wieder so zuverläsfig wird wre einstmals, wie vor dem Kriege, als we deutsche Ware wegen ihrer Sauberkeit und Pra- zrsisn (wie der technische Ausdruck lautet) Welt- ntf genoß! D=r-

3m besetzten Gebiet.

Französische Währung im Saarbezirk?

(Privat-Telegramm.)

Ludwigshafen, 14. Juli.

Die Franzosen beabsichtigen, im Saarge­biet die Frankenwähruna einzuführen. Wenn auch der Saarfranken vorerst eine andere Währung haben soll, als der französische Fran­ken, so zielt drch diese gan» Maßnahme dar­auf ab. das deutsch« Wirtschaftsleben in diesen (tzebieten jtirt mit Frankreich zu verknüpfen.

Sie Gefangene« Heimkehr.

Zuerst kommen die Westdeutschen.

(Eigene Drahtmeldung.)

Ludwigshafen, 14. Juli.

Die Heimkehr der pfälzischen Kriezsgefang- uen vollzieht sich jetzt regelmäßig. Zwei Ws drei Züge kommen fast täglich in St. Ingbert an. wo sie aus den französischen Transportzü­gen mtsgeladen und irr SorLerNigen der Hei­mat zugeführt werden. Bis 20. Juli soll der Rücktransport der pfälzischen Kriegsgefangenen beendigt sein, worauf der Rücktransport jener Gefangenen erfolgt, die in den besetzten Rhein- landen beheimatet sind.

Genf, 14. JuS.

Rach einer Meldung der Pariser Ausgabe derChicago-Tribune* aus Washington hat tn der letzten Sitzung des Rates der Fünf diesem ein Telegramm ausWcrshiugtotf vorgelegen, das den Beginn einer groß-polnischen Offensive der Dolen gegen den Bolschewismus meldete. Den Fall von ME xtM wird täglich erwartet.

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Dsuliger Zusammenstoß in Warschau.

Amsterdam. 14. Juli. (P.wrtmelduuq.) Mr oi« Soouewic-L «itgeteilt wird, kam es

ßelfferkchMdErzSerg«

Eine fcharfe Nuseimmdersetzung.

Ms der neue Finanzminister Erzberger^vor- einigen Tagen in der Nationalversammlung seine große Rede hielt, hat er einen seiner Dor» ganger, den früheren Finanzminister Dr. Hekffee rich, tn c^hässiger Form angegriffen. Herr, Ei­berger nannte Herrn Dr. Helfferich den gleicht» fertigsten aller FtoanMiitoLfter*. Darauf gibt mm Dr. Helfferich eine aus Zahleninaterial de» ruhende Entgegmmg, die an Deutlichkeit, nichts zu wünschen übrig läßt. Dr. HeWerich schrrÄ» rn derKreuzzsÄung*:

Ich habe das Schatzamt am ersten Februar 1915 übernommen und am 31. Mai 1916 an meinen Nachfolger, den Grafen Roedern, abge­geben. Im MäM 1916 betrüge» die Kriegs- cmsgaven 2,035 Millionen Mark: tot Mar 1916, dem letzten Monat meiner Amtsführung. 2/108 Millionen Mark. Die Aus gab en sind also in den sechzehn Monaten meiner Amtsfüh­rung nicht angewachsen, und das trotz der in diese Zeit fallenden Ausdehnung der Kriegsschauplätze, der Vermehrung der For« mativnen, der gestiegenen Preise und der star­ken Ausdehnung der Fabrikation von KriegS- gerät und Munition. Ich habe noch auf spar­same Wirtschaft gehalten. Ob> die Männer unse­rer R evolutionsregierur-a von sich daSsewe sagen können? Die durchschnittlichen monat­lichen Krtegsarr-sgaben während meiner Amts­zeit als Schatzsekretär blieben etwas hinter dem Betrag von zwei Milliarden Mark zurück. Und

Abgabe betrügt für bte ersten angefangenen oder vollen 50000 Mark deS äbgcchepGjchtiyen Der mögens 10 v H für die nächsten angestriigenen oder vollen 50000 Mark 12 v. H für die «Sch- sten nngefangenen oder vollen 100000 Mark 15 v. H, für die nächsten awgefangenen oder vollen 200000 Mark 20 v. ftr die nächsten amte- fanLenen oder vollen 200000 Mark 25 v. H , für die nächsten awgefangenen oder vollen 200000 Mark 30 v. H, für die nächsten auge- fangenen oder vollen 200000 Mark 35 v. H für dir nächsten angefanqeuen oder vollen 500 (XX? Mark 40 v. H., für die Ochsten angefangenen oder vollen 500000 Mark G v. H^ für die wich­sten angefaugenen oder "vollen 1000000 Mark 50 v. H.. für die nächsten angefangenen oder vollen 2000000 Mark 55 v. H.. Mr die nächsten ansesangenen oder vollen 2 000 000 Mark 60 v. H für die «LWnr weiteren Beträge 65 v H. Abgabepflichtig ist nur der den Be­trag von 5000 Mark übersteigende Teil des Vermögens. Besitzt also jemand .SO000 Mark Vermögen, so würden «0l»

sonders werden die Rheinbrücken eine starke TrupperUvache erhalten, um iedes Ueberschreiten der Brücken durchs bolkchewistische Elemente dem unbesetzten Deut.chland zu verhindern.

Kämpfe mit BsWewkften.

Aus dein Lager Reims.

Berlin, 14. Juli. (Eigene Drahtmeldung.) Wie aus Versailles gemeldet wird, verläßt am 20. ds Mts. der erste deutsche Kriegsgefange- nentransport in Stärke von dreitausend Mann das Gefangenentoger bei Reims.

Anterstützung der Heimkehrenden.

Berlin, 14. Juli. (Privaimeldung.) Wie wir erfahren, sind zum Empfang und zur Ber- forqung der aus der KriegSgrfangenfchaft hcim- kehrenden Deutfchen als erste Rate eine Mil- ßon MaÄk Reichsgelder angewiesen.

Sie Mchrstenern.

BeranlaMirg tot Oktober?

(Eigene Drahtmeldung.)

Berlin, 14. Juli.

Wie uns aus W e i m a r gemeldet wird, fall die Berabfchiedung der großen Steueroorlagen des Reiches fo beschlennigt werden, daß tue neuen Rcichsfteuern bereits im Oktober zur BeranlaMng gelangen.

Reich und Bundesstaaten.

Weimar, 14. JuL. (PAvat-Telogrmnm.) Die Finanzminister bet Bundesstaa­ten weilen seit einigen Tagen sämtlich in Wei­mar. wo unter deut Vorsitz Erzbergers Be­sprechungen finanzieller Art stattfinden. Am Sonntag vormittag trug Erzberger ferne Steuer- und Finanzprojekte vor. wobei sich ber den einzefstaatlichen Finanzminiftern.in einigen Steuerfreaqen ein scharfer Widerstand ge­gen die Psäne bemerkbar machte.

Große Vorräte liegen zur Einfuhr bereit.

Endlich rft auch dieses erreicht. Die Blockade- ichrarrke, die uns funr volle Jahre von der intzereuropäischen Welt absperrte, rst nun geia^ len Ein erleichtertes Aufatmen gehr zunächst einmal durchs deutsche Volk, das sich, wre von einem erdrückenden Wb bettelt, wieder ausrrch- ten und feine Glieder streckt darf. Es ivawn auaLvolle Fahre, in denen man das Bewußt­sein mit sich umhertrug: Unsere Femde dadrau- ßen brauchen nicht solche Rot zu leiden, ste ha- ben oenrra zu effen und können nch kleiden, wenn auch teurer, aber sie haben doch nicht den Man­gel wie wir. Ihnen stand dir Welt offen, während wir von einem engen Zaun umgeben waren, in dessen Gebiet der Hunger wirtete itftD b trieä junge Menschenkraft für Jahrzehnte »erstörte. Jetzt ist also der Ri nage spren g t morden, dieGnade" der Fünf vom Allnetfen- Rat erlaubt uns gütigst, unter ihrer Aussicht wieder mit der Außenwelt zu verkehren. Jen­seits der westlichen Grenze liegen große Vor­räte am Lebensmitteln bereit, dre Mit Eisenbahn und Schiffen ins Sand kommen sol- ken. Tie Waren sind schon in den letzten *Sto» waten cm der holländischen, belgrschen uiw französischen Grenze, angeblich auch m Skandi­navien, angesaWmeÜ worden und harten nm aus den Transport. Reis, Zucker, Mehl, Fett. Kaffee, Tee, Kakao sollen wir bekommen, womit wir unsere großen Lücken auffüllen können. Auch Kleiderstoffe und Schuhe wonach e6eu= falls starke Nachfrage Herrscht, sollen emgernhrt werden. Zweifellos wird diese Einfuhr auf die bisherigen Preise großen Einfluß ausuben. Es tuttu Vieles vedeutend billst^r werden cm. Ver­gleich zu den hohen SchkeichhandeLspretfen. Die weitere günstige Folge wird feto, daß dre Be- vMerunz ihren dringenden Bedarf an Drügen, die zum täglichen Leben gehören, decken kann, womit naturgemäß eine Befriedigung und Be­ruhigung eistkehren wird. Man braucht sich ja nicht *t verbehlen, daß die Aufruhrbewegung und die Plünderungen, die in den letzten Wochen manche Städte durchwbten, an der Not­lage und den hohen Pressen einen geeigneten Nährboden hatten. Derartige Störungen wer­den keinen Erfolg mehr haben, sobald die Le- aensbcchingungen wieder erträglich sind.

Gleichwohl wäre es übertriebener Optimis­mus, wollte man sich mm ht dem schönen Ge­danken wiegen, daß alle Sorge von uns wlchen sei. Es wird uns vielmehr noch manche trübe EnttSuschmig beschert werden, und wrr toerben noch oft zu unserem Nachteil etrtfdjen muffen, daß Engländer sowohl wie Amerikaner sehr kundige GeschäMente. sind, die tmr an rhren eigenen Vorteil denSen und nicht aus reiner Menschenliebe uns ihre Waren schik- ke» Wie der Krieg flir die angelsächsischen Na­tionen ein riesenhaftes, brutales Geschäft ge­wesen ist, so wollen sie den Frieden M einem zweiten Geschäft machen, ober. besier gesagt, das Friedensgeschäft soll die Zinsen einbringen für das Anlagekapital, das sie-ins KriegsANterneh- men hiueinaesteckt haben. Sie werden uns Preise anaeben, die wir anerkennen muffen, mögen wrr wollen oder nicht. Wenn wir in den nächsten Monaten eine erfreuliche Billig­keit der Waren erleben, so -dürfen wir nicht berge-W. daß die Preissenkung in erster Linie auf die Maßnahme der Regierung zstrückzufüh- ren ist, die mit dem l'-L-Milliarden-Zu- schuß einen Ausgleich für drei Monate geschas- fsn hat. Die Kehrseite der Medaille muß sich natürlich wieder im Steuerbudget zeigen, wo dre Fehlbeträge durch Steuern gedeckt werden müs- fett Die BMicEeit wird nur eine vorüber­gehende Erfcheinuna fein, wenn die deutsche Valuta nicht wesentlich steigt. Denn <nr die Dauer kann ein Staatszusamß nicht geleistet werden, abgesehen davon, daß diese Maßnahme schon setzt von zweifelhaftem W-rte ist. weil sie intr ein Scheimmanöver war. Für wtzt ernge- führte bMi-qere Waren müssen wir später ent- sprechend höhere Abgaben bezahlen Außerdem wird durch derartige scheinbaren Erleichterun­gen das crroße PublSum irre geKhrt, das sich über die inneren Zusammenhänge von Ursache und Wirkung tot allgemeinen keine grüble­rischen Gedanken macht. Künstliche HilfZnüttel, die, wenn sie ein Loch zustopsen. ein anderes öffnen muffen, haben keinen Bestand. Man muß sich vor allem über die grundlegende Tatsache klar werden: Wollen wir billig vom AuÄande kaufen, so muß unsere Valuta steigen; dieses Steinen können wir aber nur zuwege brkxnn, wenn wir Werte im Land« selbst

sich nur durch ft Bbie wir m

wir beim Zahlüngsäusgleich tmt dein Äts- strnde verrechnen können. Die Sachlage gebietet Mo, daß wir, abgesehen von der Einstchr not- p»ld!ger LchensmittÄ, die Einfuhr von Fertig-,

Ein«, groß-polnische Offensive. (Eigene Drahtmekdung.)

Rentrale Schiffe bereit.

Rotterdam, 14. Juli. (Privatmeldung.) In holländifchen Häfen lagen am Sonnabend früh 27 neutrale Schiffe zur Abfahrt in die deutschen Häfen bereit, die die Aufhebung der Blockade erwarteten. Die LondonerDaily Mail^ meldet, daß in England für 900 Mil­lionen Schilling Jndustri«waren zum Abtrans­port nach Deutschland bereitliegen. «

Deutsche Ausfuhr nach Amerika.

-Berlin, 14. Juli. (PrivattelegramM Nach einer Meldung aus Newyork hat cm hoher Beamter im Senat erklärt. Amerika erwarte die Bewilligung der Einfuhr von zahlreichen Farbstoffen und von Kali aus Deutsch­land, wodnrch Deutschland sich Kredit ver­schaffen könne. Das Sch'ffahrtZantt trifft die nötigen Vorkehrungen für f oforttgen Dienst von Newyork. Philadelphia und Bo­ston nach Hamburg intb Bremen, fobald Ladun­gen dafür vorhanden sind. Aus den südlichen Häfen wird Baumwolle direkt nach Deutfchland verfchifst.

Neaseftaltung hes Reiches.

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(Prfvat-Telegramms

Weimar. 14. Juki.

In der letzten Woche sind m die Oeffentlich keft Nachrichten tum dem Plane einer Grotz- heff if chen Republik mtter Enrfckluß von Birkenfeld und der Pf-kz gelaugt. Bon der hefffchrn Regierimg war beabsichtigt, ctftt Besprechung darüber mit den süddeutschen Staaten in Darmstadt abzuhalten. Der Kon- ferenzort ist auf Wunfch bet anderen füddeut- fhen Regierungen jedoch nach Heidelberg verlegt worden. Gestern hat dort eine Arrs- spraä/b ber führenden fvddeutfchen Staaten stattgefunden. Am heutige« Montag folgt eine gemeinsame Beratung mit den Mitgliedern des

die Revvluttonsousaäben!? Herr Erzberger chw ei gt darüber 'woWweiSlich. Aber ich kamt es ibm nachrechnen. Seit dem 1. Dezember 1018 sind die aus außerordentlichen Deckungsmitteln bestrittenen, also die lausenden Ein-nahmen übersteitzenden Ausgaben der Revo- lutionsregreruug " kaum nennenStoett niedriger gewesen als drei Milliarden M a r k im Monatsdurchschnitt. Drei Milliarden Mark monatlicher .F-riedenSau3gaben* der Re- volutionsregierlmg gegen zw ei Milliarden Dtork Kriogsausgaben unter demleichtfertigsten aller F imry Minister*l Oder besteht etwa der Leicht­sinn des altenRegimes-* und speziell mcrn Leichtsinn- darin, daß wir die sogenamrtt schwebende SÄuFb* des Reichs diese schwerste und gefährlichste BekaWmg unserer Reichssinanzen, über Gebühr anaespämrt Här­ten ? Darauf kann ich nur feststellen: I» den sechzehn Monaten meiner AnttStzeft hat die schwebende Schnkd, das ist die Ansgabe» Von Rokchsschatzanw eisungen, nur etoeVermeHrmm um etwa zwei Milliarden Mark erfahren. Brs zum Ausbruch der Revolution ist dann nach meiner Zeit bet' Ilntlaus von ReichSlchcrtz- anweisungen auf 48 Milliarden Mark gesttegen; der größere Teil dieser Steigerung kommt aus die Periode HerMng, to der dieMehrhektS- Parteien* bereits munter ntftregferten. Aber immerhin: die 48 Milliarden waren daN Er­gebnis von 51 KriegSmonatett. Seither! haben acht RevoluttonÄmonaie genügt, um unsere schwebende Schuld auf zweiundsiebzig Milliarden (ksi M erhöhen. Acht Rrv». luttonsmonate haben also die AuDgckbe WM A Milliarden Rrichsschatzarüveifunyeu :röKg tzk» macht! Genau halb soviel <ckS 51 KriegSuwwate! Wo ist da dieLeichtferiigkeit* ? Bei nnHewr Kriegsfinanzpokitik oder bei unferrr Rett» lutrons - MnaM - Anarchie?*'

Vermögensabgabe.

Abgabepfflcht der Gatten mW Sinder.

DerEnvvmf eines Gesetzes über txä Reichsnotopfer*, der SS Paragraphe» ent. bäkt, wird in Kürze im »ReichSameitzett' Bro- öfferrLicht werden. Nachstehend geben wkr die Tabelle, die die Höhe der Abgaben ertemtro

Kasseler Abendzeitung

9. Jahrgang.

Fernsprecher 951 Mw 952.

Dienstag, 15. Juli 1919.

Fernsprecher 951 und 952.

Nummer 18S.

«afieler S.niciiat Nachrichten etfdjt.nen wöchentlich 1td)»inal und peax "trndS. Ter Narr bei tretet Zugellun, in- H«-.

X jet^ett von der «eichüttrgelle oder den Solen entaeemzmo^«. Ackern. iBetiaa und Sieteltixm-. Schlachlhotgratze 28/30. mccrianfit

Me Red-tt'-n »tae Verantwortung -der Gewähr ut reinem (Solle übernehmen. «nttiObluns be SJejupfafftS -derAn,prücheme«« eN--ipernicht-rdnungrmLb,serSteierungauSgetchlossen.

Mckr Nemste NachMm

- Hessische Abendzeitung ____________

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Srtiee Anzeigen 36 Pi ReNameMe für einheimische «eschätte TS Pt für ^«»artige Getchätte 1 M!. einfache Beilagen werden mit 5 Mark

TeneriMgL.Zutchlag. Bei Uebermittlung von An,«gen -Ms telepj. äSeee rotrb für durch Hör­fehler hervorgerufene Irrtümer reinerletHaftung übernommen, gürbk-llutnatt

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