Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
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Stammet 171.
miL.ii .....ui । .1
Fernsprecher 951 tmb 9551
Freitag. 27. Z««i 1919.
Fernsprecher 951 und 951
S. Zshrgana.
Wle-erauWüern des Kommunismus.
Ha«S«rg Räterepublik.
blik Groß-H den. — Hamb
Dkemenees« gegen die Demobilisation,
atllel, 26.
Kabinettrrat,
WIT.
St kchrewt nt
nm D« Rsgienrna $u HfiWn. Dieser Hutsch soll em 4. JE. dem Fr-iheit-iage, Krttfiud«.
Pntschbefürchtunzeu.
Serli«, 26. Jmri. «giflene DraHtmel. tnmg.) Am Anschluß tm die kommmristtschen Unruhen ht Hambmrs wirb auch für Berlin «Eich mit bet MSalichkeit eine« neue* kommunistischen Putsche» ge.
Dsiitz Äsvs erhrett r-kegvamme aus Seiet ort, daß hort eine starfe Nervosität herrsche, k mehr der UnabtzängissKttStaq hermmabe. Man Be» fürchtet bolschewistische Anschläge. Am Samsiaa wurden berei« 10000 Mann Bürger.
M«ene Draht- km hat stch Lle-
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Beseht, sich in Warmznständ m halten. Sene- ra» Palmer teilt mit. dich nach pwarlSsstger I». sormalion die raditcüen Elemente eine Re do«
Unterzeichnung deS Friedens werde he aber von der entarte voraussichtlich nicht durchge- führt werden. Heute abend eröffnen die Zei, w®*a t-doch eine neue Camvaari«. nm M for-
Die heut» vorliegenden Meldungen aus Berlin und Hamburg lassen die Lage wieder tm ernstesten Lichte erscheinen. In beiden Städten ist wieder ein gewaltiges Ansckwellen der kommunfftisch-spartakistrscken Flur zu konstatieren. Unser unglückliches Land soll auch jetzt nach Kem FriedenSschluÄ nicht zur Ruh« lammen, deren eS so dringend bedarf. Sehr besorgniserregend klingt die Nachricht auS Berlin, wonach Teile der dortigen Reichswehr nicht mehr mttmachen wollen. Ob dies aus Sympathie für ZHrartaku- oder cmS Gegnerschaft gegen die Unterzeichnung des Friedens zu erklären ist, geht auS den Meldungen nicht hervor. Di« Unruhen in Hamburg entsienden aus einem Sturm der Arbeiter gegen die Konserven- fabrifen, in denen Hunde- und Katzenffeisch in widerlicher Weise verarbeitet wurde. Diese günstige Eelegenhett haben dann die Sparta-- kisten für ihre Awecke ausgenutzt und nun ist er soweit, daß nach AuSrustmg der Räterepu- vlik die Reichsexekution gegen Hamburg beschlossen wurde und General von L e t t o w - Vordeck mit siebentausend Mmm Truppen gegen die große Hafenstadt im Anmarsch ist. In Berkin sind Pöbelunruhen an der TagoSorb-- nung und die EisenKa-hnorsteiter streiken. Man vcflwchret ernste Er?^7>-isse kf >x"- näcksim Tagen. Wohin man sticht: ein trvÄdse»
wehr moH gemacht, um das Arsenal «nd an, de« öffentliche Gebäude «nd die Häuser hervor, raacirder Bllr-er «tt schützen. Am Mo, den sie wieder demobinsierr jedoch ed
lichen Gebäude find verstärkt. Die Reichs, «ehr und die übrigen RegiernngStrnp. »en stehe« tretet erhöhter Alarmbereitschaft. Die revolntionäre« DMeutc ht den großen Fabriken halten fett Tagen Sitzung aus 'Sitzung ab. Auch der angeblich aufgelöste rote Soldatenbu« d hat unter der mn«n Be» zeichmmg „Roter volkrbund" seine aushetzende Tätigkeit in de« bekannten Unruhe- zentren der ReichShauptstadt wieder eufpemmt- men. wie auf Sckuitt und Tritt im Straßaittild festqeftellt werde« kann. Bei der Stärke der 3? egierungstruppen in Berlin ist auch dfeSmal ein etwaiger kommunistischer Putsch in Berlin um Scheitern verurteilt.
Hamburg, 26. Anui. ^Eigener Drahi- bericht.) Gegen Hamburg find 7000 Mann Regierungstrupven unter General Netto«-Borbeck im Anmarsch, die frühestens heute früh vor Smnburg eintreffen. In Hamburg ist gestern abend von den zur Herrschaft gelangten Kommunisten dieRaterepu- blil Groß-Hamburg proklamiert war-
«ehr wieder zurückerobert. Die Kommerz- und Dtesontsbanl rft auch von den AuMndischon '-rret-r. -$frr «das Stsbtban- bannen mehrere hundert Personen ein und nahmen die eet-je- fnnbenen Masse« und Munition mit.
Schlesischen Pahuhof ist insofern beschrärckt, als die Zü<r? nach Breslau nur bis Sourmersew Verkehren. Der E i sen ba h nmin ister hat den EfsenHcchndirekti-oNSvrSsidenten telegraphisch ermächtigt, bett Arbeitern nt ihren Hauptforderungen AugestSndnrsfe zu machen. GS wurde die Einführung deS RStesystem» nach Erfurter Muster beschlaf- £it Die Eisenbahner in Hirschberg haben sich
m Streif angeschloflen. Jnfolgebeflen ruht der Verkehr auf fast allen schlesischen Bahnen.
gezeigt, um zu beweisen, wie er sich ausdrückte. daß er nicht tot sei. Etwa fünfzig Deputierte umglchen bett Ministerprästdenten, der nun ht fehler bckkaimten Art über die schweSenden Fra. gen plauderte": „Die Deutschen hätten vor der Unierzeichnum, verschiedene ihrer Berpskichtun- ßen verletzt. Sie haben die Flotte, die uns gehören soMe, in Srapa Flow Versen«. Sie Haven Kriegsschiffe in Kiel vernichtet. (?) Sie haben die Fahnen von 1870, die uns zurückaegeben werben sollte«, verbrannt, «nd schließlich, und das ist die Hauptsache, sie haben nicht Polen
Die Ablösung der Polen ,«gesprochenen deutschen Gebiete soll bis zum 15. August, die Aekksabstkmmvng ht Lberschlesten und Westvreuße« bis 1. vktoh. durchgeführt werden. Erst daun ist nach der Erklärung der alliierten Bevollmächtigten tm Rahmen bet Konferenz die Frage der Demobilifatio« spruchreif.
Rewtzork-r Befürchtungen.
den. — Hamburg befindet sich vollkommen im Besitz der Aufständischen, die ihre Herrschaft dazu ausmchten. daß sie das Straf. gerichtSgebäude erstürmte«, die Ge> fangene« befreiten und alle Akten auf die Straße rvarsen und vernichtete«. Der Bahnhof war eintoe Zeit von bat Aufständischen beseht, wurde aber im Laufe des Tage» von der BolkS.
ras Pariser 8cho.
Ha 5 die Nationalisten und Sozialisten fegen. Safe» tat grie»ea«laefe»ee| eitfoabtar eHMrtetl(MH*(ttM Steif Wtaubt toteibt «ns n« VeefaUtM jtlfnM:
Ganz Parts ist Montag abend in einen
>is 0liltlWH• Um sieden Uhr
hatten die Sirenen, die wahrend des Krieges litt Warnung bei den MegsranorWen -rufge. stellt worden waren, »um letzten Mal ihr Pfetten erhoben, und damit war das Signal zu dsr allgemeinen Feier gegeben. Alle Glocken
Anruhen im Reiche.
Die Berliner Unruhen. — Unzuverlässige Truppen. — Eisenbahner- ansstand. — RSlerepnblik in Aarnburg. — Eine Reichsexekution.
k-binett». in MiMeÄrWtt
«mwr den Vorsitz führte, begann um 6 Uhr ««b bttaerte bis nach S Uhr. Man befMftigte nm vnt allen aktuellen Fraaen. unter andere» mt« mit bett Borgängen in Hamburg. Teil Hauptpunkt der TaaeSordnuna bildete die ^osima der Frage, wer nach Berf«ille» gehen soll um den FriedenSvertrag zu unter- «ichnen. Man ist noch tu keinem Beschluß ar kommen. ES sind dete Anzahl mh Berschläge« gemacht «Mde«. es war aber nicht mSgli«, «** Sm'anna z« erriefen. Die Sitzung «wo heute wieder enMeiwtRaent werben.
Die polnischen Abtretungen. ,
Rotterdam. 28. stzmn. ^Vgene Drahtmel, duna.) enntifdte «an#- Part»;
FranzSfische Hetzkampagne.
. vttsaiveS, SS. Sunt. sPriipattelegramm.^ Ehe die letzte deutsche Antwott vsrlap. hatten verschiedene frarizZstsche und mnerikanttche Zei-
Reichsexekution gegen Hamburg.
Hamburg, 26. stzuni sPrrvattelearamm.f Wie die Dossische Zeitung erfährt, bat das Reich gegen Hamburg die Exekution anaeordnet. ftnt Rathawse hat sich die Zwöl- ferrommWon der Bettiebsräte in Permanenz ertf«rt nutz die volle politische und nrilitärische Gewalt über Groß-Hamburg übernommen. Die Kommunisten von Groß-Hawburg habe« sich der BoKSwehr und den beivafineien organisierten Arbeitern unterftE und arbeiten unter ihrem Schutze weiter. Die Arbeiter gehe« energisch gegen die Plünderer vor.
Der EksenbahneranSstand.
Sttliw S8. Stari. (Eigene DrahttneNnrng.) usstand der Berliner Eisen- ^^"a/berter hat.M insoweit verschärft, tätm Laufe des geflrtgen TageS die Arbeiter pveier weiterer Hauptwerkstättev. sich dem «are« angefchtoffen haben, was eine Gefährdung des BahnverkebrS bedeutet. Es läßt sich ßRPt "och >E Wersehen, ob und wieweit ” AvAumd zu einem allgemeinen Streik m^^nenwirv. Bo«den Streikenden ans dem Bottttzer Bahn dvi wurde gestern abend beschlos- ttw der Verwaltung die Bereitwilligkeit zur
Levenstnittelzügen «t erklären. ^Erch« Be»mer FernbahnWfe sind militä- rtsch^besetzt^worden. Der Zugverfehr vomz
Weise keuchte Iv der .Bictoire* wegh. der Friede sei für Frankreich , gerecht und vor allem austmttzbar, da er Frankreich Vie Erze Lothringen-, bte Kali- i-chätze «nd Bodenreichtümtt des Elsaß, neue ikslonien. DeweammSfrekbett,in ManMo und vor allem wittschaMche MSg^tMeiten wivc- grenzter Art für den nach dem FrledenSschkuß beginnenden Kampf um die DorherrschM in der Weltherrschaft iit die Hände lege. .Jour- r»r* führt au-, der Friede bringe grStzerr Genugtuungen. al- sich bet kühnste Ehrgeiz habe träumen lassen, alS da- Drama 1914 veaonn-n habe. Aber damtt der Friede dauerhaft bleibe, msitzten feine Borkänrpfer einig beisammen dleiden, ,8e GauloiS* schreibt, die Geschiib^ werde die vergangenen KriegSsahre ottf die schönsten Selten der Annalen der Menschheit schreSben, aber e- sei notwendig, daß die Alliierten ebenso einig, wie fie in der Krieafghrung ewesen feien tarn auch bei der Derteikung der KriegAostcn blieben. ElemeneeanS .Homme Libre" sagt, e- sei immer noch nicht sicher, ob man da- deutsche Bo« al- würdig ergchttn Emre, sich gememsam mit den anderen Mlisier- tat Völkern an einen Tisch zu setzen. .Action Francaise" warnt davor, Deutschland ht den Völkerbund eintr eten zu lassen; ht dem Angen-- bllck, wo DeutMand sich wieder zur Größe erheben werde, werde e$ in diesem Völkerbund tm innen heran- die Hegemonie über @ttre*ta erfolgreicher erringen, a» es tont durch den Krieg möglich gewesen sei. D«S Wort .on les a", wir Baben sie, klingt durch alle diese Artikel.
Im andern Ton sind lediglich die sozialistischen Blätter aesitmutt. .Journal du Peuplc" führt auS, es wäre voraus?« sehen, daß der Di eg ein DdrrbuSsieg werden werde. Fm .Oeuvre" schreibt Tert), wenn der Krieg bte Franzosen zu anmaßenden und nuethitt- lichen Jtowt stiften gemacht bade, so sei er noch nicht beendigt. ES genüge nicht, den Brieden zu unterzeichnen, setzt müsse er erst «MToftet werden, l^n der .Hnmauitä" drobf Netrn-tüd damit. d>rß die franqSsischen Gozialisten den .Weben nicht ratifizieren werden. DaS eh»t<K Aecht, das ;n Wort gekommen sei, fei W --aust, recht. Die Völker, vor allem da« fr-mzösische Volk, hätten sich lmrch die großen Verfvrechurk- 2en BilionS täuschen lassen. Wilson sei heute nrechr als der brenfftoe Mrkttaris-mu» der Besiegte in diesem ssrieqe Der Raub deS Ja«, beckens. der deutschen Ostvrovinzen, der Koko- «rett, die maßlosen wirtsch-Michen Kordenrn- tat würden jensttiS des Rheins ehren furcht- inrrtn «nd gcfihrlichen Hatz gegen Frankreich irchäufen.
LorderUstterzeichmng.
Da» Zeremoniell (Eigene Drahtmeldun«.)
BersailleS, 26. Juni.
Ueber die Feierlichkeiten im Spiegelsaale werde« ausführliche Proaramme veröffentlicht. Darnach soll die repubManische Garde die Ghrenwache stellen. Die sgertretrr der Entente werden auf der Sttatzenseite mrf- fahren und da- Schloß Wer die Marmortta>pe betreten. Di« deutschen Delegierten oder wir. einzelne deutsche Abgesandte werden von der Vavkseite durch einen Hintereingang in den Saal geführt werden. In diesem befindet sich eine große, hufeisenförmig ausgestellte Tafel, an deren äußerster linker Außenseite die deutschen Vertreter ihre Plätze angewiesen bekommen werden. Der Tisch, aus dem die Unterschrift geleistet werden soll, ist ein Museumsstück aus dem Besitze Ludwigs des Pierzehnten. Das Tintenfaß ist das historische Tintenfaß vom Pa. riser Kongreß von 1856, das sich im Besitze des französischen Auswürttgen Amtes befindet. Der goldene Federhalter ist aus einer Spende der Schulkinder in den von den Deutschen besetzt Öenen Gebieten angejchafft worden Di« chen Bevollmächtigten müssen neben ihrem Romen ihr persönliche- Siegel in rotem Wachs setzen. Da die Meisten kein eigenes Siege! hatten, so sind Extta-Petschaften mit einem Monogramm der Bevollmöchrigten angeferttgt worden. ES werden unterschreiben der Reihe nach: Clemenceau, Wilson, Llovd George, der Vertreter Italien- und btfitn die übrigen Del«- ffiertea. ES ist daS erstemal, daß eine Friedens, urkunde nicht handschriftlich geschrieben, sondern auch im Original int Druck hergestellt wird. Das Original ist aus Japanpapier gedruckt, in Marögutn gebuawen irn© bleibt htt ^eft^ ter französischen Regierung. Rach der Zeremon:« verlassen auch die Deutschen beziehungsweise dm Deutsche den Saal durch den Haüpteingana und die republiranische Garde wird ihnen mild tärische Ehrenbezeugungen erweisen.
Anruhen in Berlin.
_ Berlin. W. Juni, kPrivattelegramm.) Am 2an?e der Nacht ist es wiederum M Un- «l verschiebenen Stellen gekommen. Starke Ptawuille« durchstreife« b'r Straße«. ?»Reichswehrtruppen wurden «jeher. HE b-schossen In M»abit, sowie in bet Rähe des «lerandttplnteö ist festgesteSt toor- baß «»S den bortiee« Häusern, ans irenfteen «nd von den Dächern geschos- so« wird. Laut „Lokalanzeiger" haben dir Berliner Truppen den Wunsch-um Au«, druck «bra-ht. Berlin verlassen m bür- tat. ES besteht die Gefahr, paß diese Truppen- talo sich «lflehnc« wenn ihnen der Wunsch nicht erfüllt wird. Die Lageistiebenfall« LejjLe~ General Groeuer, der dem StachSprästdentat Ebert fein RücktrittSgefnch cingeretchi hat, hat stch bereit erklärt, noch so «u verbleiben, bis stch i* Btthältnifie nn Osten geklärt haben.
Deutscher Opfertod.
Versailles, 26. Juni. kBrkvattelegrasrm.^ AuS Metz wird gemeldet, daß dort, als bte Nachricht eintraf, daß Deutschland ohne Mder- stand auf Elsaß-Loth-ringen verzichtet habe, woran Mele noch immer nicht glauben wollten, ht einem lssoßen TeÄ von Lothringen angesehene Altdeutsche Selbstmord be- ganarn hätten. Der ^ntransigeant" berichtet ausdrücklich, daß ihm diese Mitteilungen von den verschiedensten Orten zugegangen seien.
'n Vans eine Konferenz der hohen Militär- «r Allnerten Itottfinben. welcher Marschall SVMb präsidiert und in welcher die Berteiümq i^Lc?t8?Iltt.n tÄormati»nen fm besetzten Gebiet festgeleat werd.
Demobilisati»«. Er verhevlte nicht, daß sie notwendig wäre, aber er erklärte, dass si< mcht sobald stattslndea kSnnte. Die WÄtlage mache diese DemobiLsatton vorläufi- noch nickt mäglich. Die Haltung DentsiWands sei derartig, daß es nicht -nginge, bte Arme« «ach House ,v schicken. Er Mächte aber die Wahle« nicht mit ber Frage btt Demobilisation verbunden Witta. «nd er nmchte den Vorkchlaa, daß die Sol- tatet vtaleicht auf dem Wege von „Bries- toabtett" sich au ihr beteüigen könnten. „L'Oeuvre" macht stch über diesen ‘ SorsKag offen lustig und meint, Cl-menceau hätte feinen Getreuen ins Ohr geflüstert: „Nach ollem ist es ein Dienst, den ich Euch erweise. Die Soldaren würden gegen Euch wählen, und so können eine Million feindliche Stimmen vor von Wahlen ferngehalten werden ..."
den Boulevard», und e» entwickelten sich überall die öffentlichen Bälle, die am 14. £Mi, am Na- tttmalfeiertage, üblich sind. Die KrrejMeschL- bigtai wurden in feierlichen Umzügen durch die Ttratzen geführt und öffenssich bewirtet. Die Sssentlichen Gebäude und DenkmAer wurden illuminiert, und e» herrschte da» auSgelasseusie Treiben, bis um Mitternacht Polizeistunde geboten wurde, an die sich aber die Amerikaner und Engländer nicht kehrten.
Die Presse erscheint fast durchweg mit dem Bilde be» Spiegelsaales geschmückt und veröffentlicht von langer Hand vorbereitete Leitartikel, die meist auf einen überschwang- llchen ^ubelton gestimmt sind. Das »Petit
Die kranrösifche Kammer wird am Freitag die ^riedeuäkommWon wählen. M, der letzten deutschen Antwortnote schreibt der .Win", daß sie mehr als platonische Drohungen enthalte. Der lrriebe wird voraussichtlich erst am Ende ber Woche unterzeichnet werden Sämt- lrche Rettungen sind sehr b-lorat darüber, daß Deutschland eine Persönlichkeit dritten Ranges rum Unterzeichnen schicken werde. Auf ttaSreni. scher Veite wird infolge einer besonderen Ver- nssbaruno ttotz be» Rsickttittes be» Kabinetts Orlandos ein Teil ber alten Delegation unter« zeickmen. In ber Dubgeckmumissio« bet lranpS- sischen Kammer sind anEßlich ber Verfenkuua ßer deutschen Flotte ht Sc arm Fww schwere Anarfffe gegen Snslcmb «richtet worden.
Marschall Fach hat angeordnet, daß Bit alliierten Armeen die volle Berettschatt ihrer Truppen bis zur offiziellen und tatpch« lichen Unterzeichnnng aufrecht zu erhalten batten Duschließend au bte Unterzeichnung wird