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Zugeständnisse oder Ablehnung?

Rette stch wer kam!

eit m« halbwegs go< R eichS flucht in um.

auch sicher viele unter «ns gegeben haben, ine

ltschal mtb dem i. bem englische,

halt«» worden, «m zunächst die Annahme des FrlebensverttageS aßsutoerten.

A«r8ckgehaltene Lebensmittel.

Berlin. 2. Sinti. fPrivat-Tklegramm l Nach iiner londoner Meldung sind in den letzten Lagen aus englischen Häfen nach dem Fest- tanb« aussahrende DampsernzitLrbens- Mitteln für die Mittelmä tze zurückg«.

scheu Arme« Ses«tzt ward«. Unter den polnischen Truppe« herrscht eine gewisse Er­regung. da die Gefahr der Einschließung besteht.

Vertrauensmann und Vertreter der nassauischen Bevötternng sich aufzuspirken. Es steht jeden- sirSs fest, hast keine politische Partei hinter die­sem Aufruf steht, auch das Zentrum tridtt.

van und dem General Mannrrhetm lmt eine längere SriegSratbesvrechung stattge» funden. in der ein Plan fertiqgestellt wurde, nach welchem ein konzentrischer Angriff gegen die russische Bolschewicki-Arinee «n Waffer und »u Lande erfolgen soll, mit dem Ziel, pte Sowjet-Republik »« stürm« mtb eine Mili» tärherrschaft vorläufig unter bem Befehl des Admirals Soltschak tu errichten. Die finnische Regierung Mitte den Beschluß, dem Sowjet-Russland den Krieg z« er­klären. Der Tag der Kriegserklärung wird im Einverständnis mit der engkisch-fran«Sfiichen Militärmission festgeyellt werden. Die Zen tralanentnr meldet aus Warschau: Tie Stadt Ezernowtv in der Bula nina ist «nerw-ir. tet von einer russischen bolfchewisti -

ral Soltschak «nb dem General I«- de«isch. bem englische« Admiral Lo-

Rumänien und der.siegreichen^ ,Ttt echo-»Slo- toofei War die Rot aufs höchste gestiegen, und HuNUerkrawalle sind ja in Brünn und Prag augenblicklich an der Tagesordnung.^ Der ganze Balkan ist verwüstet, und auch der Westen und Südwesten Rußlands habe« in absehbarer Zeit wenig Aussicht, die eigenen Landeskinder er- nähren zu können. Do fragen sich denn mit Recht die Söttet, die dem blutigen Ringen der letzte« Jahre fern standen, was denn die un. gehen re Verarmung ganz Mitteleuropas auch für sie für Folge« zeitigen könnte. ES ist da vor allem an die Niederlande, an Dänemark und an Skandinavien gedacht, denen eS nicht gleichgültig fern kann, ob blühende Staaten oder Wüsten ihre Nachbarn sind. Mit Entsetzen wird das neutrale Mitteleurova bei unbefangener Betrachtung der Lage erkennen, daß ihm die Gefahr droht, ebenfalls in das entstandene Chaos mithineingezogen zu werden. Ter im gtyutoe Rottrrdamsche Courant" veröffent­lichte niederländrsÄe Aufruf an Deutschland zeigt zur Genüge, welch« ernste Besorgnisse die trostlose Lag« der Völker auf den Territorien der ehemaligen Zentralmächte den neutralen Staatsmännern verursachen müssen. Es ist nicht daS reine Mitgefühl, das die Erregung in Skandinavien und den Niederlanden hervorrief. ES ist größtenteils klare Berechnung und volle Erkenntnis der Wahrheit.

Auch die glänzenden wirtschaftlichen Hoff­nungen der Alliierten geben bei Betrachtung der Lag« Zentraleuropa» ein wesentlich anderes Bild. Bei Durchführung der barbarische« un­menschlichen Pläne, die sich Friedensbedingun­gen nennen, ist es nicht unwahrscheinlich, daß Amerika und die englischen Dominions ihre Agrarprodukt« in größerem Maße werden ab­setzen können, alS vor dem Kriege. Da aber die Staaten, denen jene landwirtschaftlich«! Er­zeugnisse zugute kommen sollen, sich materiell in solch schlechter Lage befinden, erscheint eS mehr als fraglich, ob sie die nötigen Mengen Geldes oder Geldwertes zum Ankauf zur Ver­fügung haben werden. Wenn die Dinge ihren Lauf ht derselben Weife nehmen wie bisher, so muß diese Frage glatt verneint werden. Bei den ersten LebensMitteMeferungen an Deutsch­land haben wir ja diesen Uebekstand bereits lebhaft empfunden, und es liegt absolut kein Grund für die Hoffnung vor. daß diese Sei» HÄtnisse sich in der Zukunft bessern werden. Fm Gegenteil, die Sachlage wird sich voraus» rchMch immer mehr verschlechtern. TU Konfe- % menzen sind leicht zu ziehen. Auch der Westen znsereS Erdteils wird auf die Dauer sich bei )em trostlosen Zustande, in den wir verfallen ollen, ruinieren. Srankheit, Hunger und innere 1 Wirren sollen die alte Welt vernichten. Die ' Ironie des Schicksals will es, daß gerade die ' -azu berufen find, es zu zerstören, die sich an, «atzte», der Menschheit Glück, Frieden und 1 tzMerbefreiung zu bringen...! -

Termin der Antwort.

Versailles, * Juni. Mgen« Drahtmeffnmqh Sie Pariser Blätter mitteklen, find einzeln« Abschnitte des Gegenvorschlages bereits an Me Ausschüsse verwiesen. Die Presse rechnet damit, daß die Antwort allersthnellstenS. wahr- scheinlich Mitte nächster Woche erfolgt.

Mitteleuropas Elend.

Verarmung enb Hungergefahr.

Schon seit einiger Zeit beginnt sich di der neutrale« Welt ein Stimmung«- Umschwung bemerkbar zu machen. Man har dort endlich eingesehen, daß es nicht zum Heil der Menschheit ausschlaqen kann, wenn Millionen der Berarmung, dem Elend, dem Hunger preisgegeben werden. Das Mitleid allein vermag nicht, die Anfchammg der heute so materiell denkenden Menschheit zu beeinflussen Es müssen da schon ungleich schwerwUaendere reale Faktoren mitspielen, um Aufmerfsmvkeii zu erregen und schk'eßlich Protest« zur Folg« zu haben. Das Ausland hatte noch -»«sstwiee« als die Lebensmittelnot mtr 'M Reich« und den deutschen Teilen Oesterreichs Ihre Opfer for­derte Man hoff'e damals auch, daß Amer'kaS kräftige Hilfe dort recht bald normale Verkäst, nisse schaffen würde. Inzwischen ging daS Sungergespenst aber weiter Tas fruchtbare Ungarn war, durch die feindlichen Besetzung»« truppen auss äußerste in Anspruch genommen am Ende seiner Vorräte anoelangt. Selbst in

Verhandlungen?

Wie«, 2. Juni. kEigene Drahtmekdnng.l In Kreisen der hiesigen Entente-Missionen "ift man zu der Ueberzeugung gelangt, daß auf Grund der deutsche« Gegenvor. schlüge verhandelt traben wirb, baß die Gefahr eines Bormarsches der Ententetrupxe« Seseittgt ist und daß damit also der kritisch« Sirnft als überwunden gilt. An bnnvetenter d . tsch-österreichifcher Stelle hält man die letzte« von amerikanischen Zeitungskorrespondenten aus Paris nach Newyork aefunkten Tele- Srantme, daß Wilson Verhandlung», bereit sei und eine Vermittlerrolle übernch- men möchte, ssir zuverlüsfig. da sie ganz offen- stchtkich im Einverständnis mH der Friedens- deleaatiou Amerikas in Paris versaßt ,mv ob- gesandt worden seien. Auch Schweizer Mel- dumzen bestätige« diese Ansicht. Wie bie Infor, mation auS zuverlässiger amerikanischer diplo­matischer Quelle erfahren will, fei die Konteren, geneigt. Dentschlosd bedeutende Z«. geständnksse zu machen, hauptsSMch be- -ügkich Oberschleflen, die unverzügliche Zulas. sung Deutschlands zur Liga der Rätinnen, und andere kleiner« Zugeständnisse.

Schnell« als um» dachte, stellen sich die Kot- ge» her mneren «ich äußeren Zerrüttung Deutschlands ein. Erst vor wenigen Wochen erwähnte tmfere Regierung te einer Antwort­note an die Alliierten die Gefahr, daß unter der umS drohenden Verstlavun« und angesichts der Unmöglichkeit für Millionen von Deutschen

die Frücht« ihr« Arb« nießen zu könne«, «ine L ________ .....

geh eurem Maßstabe die Folge fern würde Man erwiderte uns darauf, daß wir die Sach« nicht so tragisch nehmen müßte», und e- wird

äußerst bedrohlich geworden, und wir, dH wir ja schon an alles Mögliche, ja sogar Unmöglich« gewohnt sind, erwogen bereit» ernfUich die Fol­gen des unS drohenden schwere« Verlustes Glücklicherweise hatten dH PeMmisteu diesmal nicht recht. Es gibt «och Leute, denen dos Dort Hermat kein le«« Schall ist. Dereu gäbe ist es, de« verzweifelten Elementen ksar M mache», daß das Gtaatsschrff, da» sie trägt, wohl leck geworden, jedoch durch emsige Arbeit wieder ffottzu machen geht. DaS .Rette sich, »«r ,kLnn , tzas tn einem Augenblick der Gei. tessbwssenhsit Von Tollköpfeu auSaestotzen wurde, darf von unser» Gemütern nicht Besitz ergreifen. DH Planken, auf denen wir unS halten, such unsere einzige Hoffnung. Um sie herum toben Hw senMichen Elemente ..J

Die Lage im Siiea.

Polnische Mobrlrfiernmr.

(DripadLelegra»rm.l

Graudem». L Staat

Rach «rverläffigen Nachrichten aus Pofe« werden dH Jahrgänge 1895 bis 1900ehtge» loaen werden. Die Jahrgänge 1891 bös 1894 find in der Einziehung begriffen und zwar ohne Rückstcht auf die Rationalität. DaS Gouvernement Graudenz fordert dH Deuischeu Weffpreußens auf. die Regierung in ihrem Be­streben. Westvreußen dem Reiche zu erbakken.

Sos bolschewMche Rußland.

Gemeinsamer Angriff.

kDrivat-Telegramm.1

Seftf. 1 Juni.

DH Information berichtet «niS Helsing. forS: Zwischen bem russischen «bmi-

Laslösnnsss-VeWe.

Anonyme Prokkamntion. lPrwa,-Telegramm.!

Frmikfurt a. M-, 2. Juni.

Gestern wurden in Wiesbaden und Mainz Plakate angeschlagen, auf denen die Grün­dung einer rheinischen Republik be. kanntgegeven wird. Diese rheinische Republik soll nach dem Aufruf eine Frledeasrepubl'k sein und das Rheinlanb, Rheinhessen, die Rhein- Pfalz und bas Fürstentum Birkeufelb umfassen. Dte vorläufige Regierung, bie angeblich schon besteht, hat Ihren Sitz ht Wiesbaden. Endgül­tig soll Koblenz Hauptstadt werden. Die Erlaubnis zu Wahlen zur versaffunggebenden Versammlung soll sofort eingebolt werden. Die bisherigen Staats, und Gemeindebehörden sost len bis auf weff«es im Amts bleiben. Der Auf­ruf ist unterfchrieben von drei ArSetlSauSfchüf- fen, nämlich dem rheinischen ArbeitsauSschul dem nassauisch-kcheinhessische« ArbeitSausfchu und dem pfälzischen Arbeitsausschuß. Es w«> de» jedoch keine Namen genannt, so daß dos Plakat und b« Aufruf völlig anonym find. In swbleuz mtb Köln wurde der Aufruf nicht ver- breitet. Rur eine einzige Zeitung bez besetzten GebiereS bat davon Notiz benommen und sich in »ustlmmendem Sinne geäußert: derMain-

Reuefie Anzeiger", ein Blatt, das schon feit einigen Wochen als van seindliSer Seite cetauft gift. SelLA wen» es sich bei diesem Borgehrn nur um groben Unfug handeln sollte, würde Hochverrat vorliegen. Ti, rheinische Bevölke­rung bekennt sich fest entschlossen zum Reich. In Höchst a. M. erschien am Sonntag mor­gen et« französisches Automobil aus Wiesbaden, dessen Insasse» angeblich in amtlichem Auftrage be» französischen Kommandeurs von Wiesbaden eme große Anzahl von Plakaten brachten, au betten bte em Sonntag erfolgte Proklamierung b« Alt-Ressettischen Republik ht Wiesbaden. ter R^inreptchltk in Koblenz und bet Pfalz. Republik in Spey« verkündet würbe. Tie P!a- wte sollten öffentlich angeklebt «»«bett Da bte deutsche Behörde i« Höchst di« Nachricht bezwei. fe'H «nd auch bte Plakate weder eine Unter-

wratft^%^rftftbCfo? Bchöwe di« Anbringung der Plakate ab. Luch euS zahl.

Maffenverhaftungen in Koblenz.

Köln, 2. Juni. sT-kegr-chtzische Meldung^ Dte .Kölnische 3c-tung* meldet au» Koblenz: Die hter erscheinende amerikanische Zeitung be­richtet, haß ht der Rächt zum 30. Mai von der amerckauischen Polizei ungesähr dreihun­dert Personen festgenommen worden seren, die bei d« Rückkehr von einem Ausflug am Bahuhof .Deutschland, Deutsch, land über eile#* gesungen hätte». Auf dem Polizsibureau wurde ihnen erklärt, daß solche Demonstrationen nicht geduldet würden.

MalmedH fLr Deutschland.

Trter, z. Juni. /Privar-Telegrarmn-i Bei ein« Probeabstimmung in den beiden Bezirken in Malmedy sprach sich die über­wiegende Mehrheit der Bevölkerung für das Verbleibs bei Dtutschland a«S. Nur in pxi OrtWaften ergaben die ^bstimmungs- Ziffern 50 resp 25 Prozent kür Belgien.

wettie» vom Sonntag tchnlich« BornLng« ge. meldet. I« Köln mtb Koblenz war laut Franks. Ztg* von der Proklamation bis Samt, tag abenv nichts bekannt. In Koblenz würde« die Rmerikmun einen solchen Schwindel ra- rnutlich nicht zulaffen. DaS ist auch t*r Grund, warrnn bte HauptstatU der neuen Republik bar- läufig nicht Koblenz, sondern Wiesbaden sein soll. In Mainz haben erst vor wenigen Tagen die Führ« sämtlich« Parteien mit Einschluß des Zentrums beschlossen, jedem derartigen Versuch mit allen Mittel« sich zu widersetzen. Tie haben diesen Enffchluß dem Provinzial- bireftor der Provinz Rheinhessen und durch diesen bem fimnzSsifchen General Mangin mit- teiten lasse». In Wiesbaden und ht ganz Nassan denkt bte Bevölkerung nicht an solche landeSverrLwrische Dinge. Es gibt b« nur ettteit Warnt d« den nassauischenArbeitsaus­schuß^ bkkdet u»b der ist kehr Nassau«. ES Dort«». StaatSanwalt in Berlin, btt seit November 1918 auf Grunb eines ärztlichen Zeugmsses beurlaubt mtb seitdem in Wiesbaden »ft Dieser Herr, weder in Nassau geboren, noch

Tor der Sntsche dnrig.

Die Nnsicht deS Reichspräsidenten.

fPrivat-Teleg oD m l

Berlin. L Juni.

Re»-bstPräsident Eberl gewährte eitern Mit"! ede btt Red . tion derDeutschen Rllge- nteiue» Zeitung" eine Unterrevt-ng, in »er er nach län eren Aus' -hrungen zur politi­schen Lage nnttt aitberm ans «brte: In der feindlichen Presse wirb offiziell bi« Meinung vertreten, daß bei Aufrechterhaltung der von b« Entente voroeschla enen Fr Ketzinmrngen

daS jetz're Min!s'erfa''i'lkkt z, rücktreten unb durch untere, zur Ut»<erfd)tift berrte MSnn« ersetzt werden ro' rbe; fodab dann die Schwie- ri-ke'ten schnell leholen sein würden. Hiebei wirb al er ver essen, daß nach unserer vorkün- fien ^ei-f-Snxr rssung der Friedensschluß durch ReichSgesctz erfolgen «n?st also durch l'e'«einst immun« von Nationakversamm- lung mtr Sla-'r-ausschnf-. Di« Rationakr« famnrll'ng hat sich aber mit ganz erdrückender r"eT-rfteit für den Standpuirkt der Regierung a»'? es', roch-n der StaatenauSschnh betrachtet sich ekensallS auf diesem Bo--en stehend unb zwar einmütig, fad ast ich mit nicht vorssrllen kann wie ein In dies« Frage anders denken­des Minitterium das nach der Verfassung not-. wenbi"c Vertra> en der Nationolversammluna finden würde. Ein andere? Kabinett wäre mit möglich wenn dte demokratifchen Errungen- sckMsten der Bevolutio». aus denen di? Ratia- mrlversmnmlvng hervorgeht. beseitigt würden. Diesem Bttlimgen d« Terroristen von lkukS unb rechts wird sich ab« bie große Masse un sereS Volkes entgegenpelle». Unser Volk wirb entschlossen an her Demokratie und an sei­ner Selbstbestimmung festhalten.

wieder zur Schwarzseherei oder zum größten Optimismus. Der alte Michel ift nach raunet bald himmelhochjauchzend, bald zu Tode be­trübt

So Ware» denn auch dte MeinmM« im Publikum arumdvetschieden. als man von den DelbstSudiAerLKdestrehungen ein«Republik* Braunschweig hörte, als sich in Oberfchlesie» und den Ostmarren triüvsrse die gleichen Wünsch« geltend machten, k, daß sogar un Lerzen des Reiches das kleine Häuflem von Wenden Lärm schlug und Cuxhaven sich für unabhänmg erWrte. Es waren dies deutliche ghologische Anzeichen, die unter fernen Um- lden autz« Acht gelassen werden dürfen. In solchen Fällen ist nicht allein mit dem Einrücken Von Truppe» gedient. Dabei ist es dringend nötig, einen Aufflärung-apparat großen StilS in Bewegung z« setzen und eilte vernünftige Propaganda ut entwickeln, leider"

Nlrbi zu den Stärken bet Deutschen gehören.

Währenddessen kümmerte man sich herzlich wenig um die Dinge im befetzteu Ge» biet. D« Feind war ob«« drin, wozu also noch unnütze Zwistigkeiten und Reibereien Her­vorrufe». Z« gegebener Zett würde. daS Ge- btet wioder geräumt werden, und bamt ist alles wieder gut So dachte man vielfach im In­nern des Reiches, und auch die Negierung un- terimhm herzlich wenig, um die ungeheuren Schwierigkeiten ,« beseitigen, die naturgemäß auf der BevSttttuug der unglücklichen Teile un­ser« Heimat lasteten. Nichts erinnerte diese Bedauernsmerten daran, daß sie noch znm Reich Sehärtet Ihr Deutschtum brache tan mtr Unglück und Schaden. Die StiwMimg war deshalb äußerst gedrückt Auch dte Perspektiven, dre sich für Me Zukunft eröffneten, waren äußerst tr-irrige. Die Frage der Zollgrenze war es vor allem, die die Gemüter aufs hef- tegfte erregte, und mtt Recht sagte bei Abge­ordnete Jansen, daß dte Frieden sbedürgunaen m» deshalb so scharf gestellt worden wären, Jwn« wir sie nicht erfüllen und große TeSe des Reiches auf unbestimmte Zeit unter Fremd» httrfchast geraten könnten

Unter diesen Umständen kann e» nicht wnn- dernebmcn. daß verschiedene Kreise, dte beson- d«K daran rnterefsiert Ware«, mit den bisheri­gen feindlichen Ländern aufs allerbeste zu har­monieren, und die zur Erreichung dieses Zie­les kein Opfer scheuten, sich unter dem Schutz tet französischen Besatzungstruppen hervorwag- ten «ttb offen die LoStrnnnmg vom Deutschen Reich forderten. Sie appellierten dabei an Me schwächste Sette bet Manschen an den Egois­mus, und hatten baßer, vom Schicksal begün-

Nummer 151

9. Zahrgmra,

DienStag, 3. Juni ISIS

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Fttnsprecher 961 «nb 952.

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