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CefleUungtti i. InKfmt.

Das Scho der Gegenvorschläge

3

Pfarrer Stet«

ein

deutsche« RricflSfleftntnenctt. die bei bei Eisen- bahn beschäftigt sind, wie Sträflinge behandelt, geschlagen »nd schleckt ernährt werden.

Die KrsegSgefan""«en.

Berlin. 31. Mai. sPrivat-Telegram-'.s Sn einer neuen Note an Clemenrean tritt Gral Brockdorf-Bantzan abermals für baldige Aen- vernngdeS Lose -der deutschen Kriegs- aefanarnen ein. Sn diese. 1 Zusammen Hana wird die Aufmerlsamleit der Alliierten ans ein Schreiben französischer Arbeiterfrauen an d s internationale Rote Ätcux gerichtet, in btjn Beschwerde darüber geführt wird, daß die

sPrivat.Telearamm.'i

Berkin, 3t Mai.

Bente vormittag hielt die ReichSre«ie- rnna eine KabinettSsitznna ab/ in der über daS an» Versailles neu einqelanfene Material beraten wurde, ferner fick der »abinettSrat mit den Maßnahmen, die während der Zeit erariffen werden Junten, tn der die Entente unsere Gegenvorschläge prüft Die Sitmna. die am elf Uhr vormittags begann, dauerte bi» zwei Nhr nachmittags, An Mstäw diaer Stelle liearn bis fetrt noch fcinerlei Nach­richten darüber vor. wie sich die Entente z» un­serem Wunsche nach mündlichen Verhandlungen Sellen wird und ob sic zu rin« Bereuderuna de« ffrirdrSvertrages bereit ist oder nicht

träae, das DrinzenhauS zu erlangen, seien ab- geleimt toorben. Wenn wir dennoch daS Prin-j zenhauS erhalten, wird da» Arbeitsamt dorthin/ verlegt und die Studienanftalt, die über­haupt kein Dach üb« dem Kopfe hat mild Gast- schule der Lursenschule ist. kehrt in ihr ehemali­ges Heim zurück. Gelingt eS dem Magistrat! noch eine andere Lösung zu finden, so wird, natürlich daS Darackenprosekt fallen. Schrtftst leit« Häring bezeichnete et al» Skandal sond«gleichen, daß wir staatliche Gebäude leer» stehen haben: e» habe den Anschein, al» wolle sich daS Militär auf ewige Zeiten festsetzen. Es ist ein unwürdig« Zustand, daß ein paocks Räte tn Berlin dem ffinanzmintst« abraten, öffentlicher Gebäude sPrimenhau») d« t für allgemeine Zwecke frerzugeben. F«'

gallo» war sich keinen Augenblick darüber mt Zweifel, daß die angebotene Summe tn Deutsch- !and geradezu Entsetzen «regen würde, aber die Kommission war entschlossen. bis zum Aeußcrsten zu gehen, um dem Reirtb den Ernst zu zeigen, um mit ihm zu Verhandlungen zu kommen. Wenn auch dieses schwerwiegende An­gebot keine Verhandlungsbereitschaft ergibt, so werden die ffeinde die Verantwortung für tne da,lach entstehende Weltlage zu tragen haben.

8m Stadtparlament.

Schulbaracken auf dem Ständeplatz. Die Verteuerung bet Straßenbahn.

«affet. 31. Mat

Wenn» nach Aeutz«Nchem gehe» würde, dann wäre der Antrag Doepel, der alle Str a-, ßenschilder verbannt wissen will, die nur, halbwegs an die Zeit d« Hohenzollern erinnern, der Mittelpunkt der gestrigen Stadt-, Verordnetenversammlung geworden. Ab« d« Antrag wurde vertagt. Es war auch zu viel des .Guten', das auf der Tagesordnung ser-, viert wurde. So belastete man die nächste Sil-! zuug nach dem Fest der Pfingsten mit diesem; Antrag, der, wie man in Kassel sagt, die Vor- fage .Voepelftratze' betrifft und mit einige»! anderen unerledigt gebliebenen Angelegenhei­ten. Es standen zunächst Schulangelegenheiten, im Vordergründe und zwar in erster Linie dar, Lyzeum und Oberlyzeum. Daß in biefer Bren höheren Töchterschule erhebliche Miß-!

e herrschen, ist den in Betracht kommenden. Kreisen bekannt, so schlimm ab«, wie sie ge­stern von Oberlehrer Dr. Müller und Archi­tekt Voepel hingestelli tourten, hätte nie­mand geglaubt. Danach fehlen ganze Staffen- zimmer, der Unterricht muß teilweise im Um-, herziehen gegeben werden, es fehlen Lehr«-! zimmer, die Sprechstunden mit dm Publikum- finden auf dem Flur statt, und die Äborwer-- hältnisse ... darüb« schweigt des Säugers Höf­lichkeit. Oberbürgermeister Koch warf die, Hauptschuld auf den Krieg. Ohne ihn wäre längst d« Neubau am Felixptatz fertiggestellt, worden. Sanilätsrat Dr. v Wild verwies unter anderem auf die Zerstörungen, die durch« Einguartierungen hervor g«ufen worden sind, lieber einen Teil der Maßnahmen, die nunmehr, getroffen werden sollen, haben wir bereits be­richtet: Da auch die Realschule an d« Schont»; burgstraße durch Ausbau zu ein« Vollanstalt! Raumbedürfnis hat, wird dort ein dauerhaftes Anbau mit sechs Klaffen für 145000 Mark'

I'rs Lage int Mn.

Englische Märchen.

. J (Eigene Drahtmeldung.s

Basel. 31. Mai.

Ein London« Blatt meldet: Nach zuverläs- igen Meldungen der Paris« Konferenz hat die deutsche Negierung den General Ott» von Below, bisher Kommandant de» 17. Armee­korps. e-anptquartl« in Danzig, zum Ober­befehlshaber im Osten «mmnt. Below soll die Operntionen im Osten leiten. Umfang, reiche militärische Vorbereitungen in Preußisch- Polen seien im Gange Uni« dem Vorwand, zu dem sogenannten Grenzschrch zu werten, »»erbe eine gewaltige Armee (?) gebildet und große Truppenmassen gehen unablässig nach dem Offen. In Westpreußen herrscht tiefe Er­bitterung gegen die Friedensbedingunoen, be­sonders in Iunkerkreisen. Die gegen die Alli- erten und die Loslösung von Deutschland ge­richtete Bewegung in Westpreußen werde von dem Grafen Schwerin geführt, welcher beab­sichtige, einen selbständigen reinen Frrnker- und Militärstaat zu bilbeit, d« a«S Ost- preußnl^ Westpreußen. Pommern und Danzig bestehe. In Ostpreußen und an der polnischen Grenze sei die Lage belorgniSemegend. Die Deutschen hätten die schlesische Grenze vollstän­dig geschloffen. Seit einioeu Tage« werden von ihnen alle Polen, welche die Grenze zu überschreiten versuchen verhaftet.

Unsere SorfchlLgr.

Entgegenkommen?

(Privat-Telearomm.)

Versailles. 3L Mai.

Die Abendblätter sagen nicht nur, daß Amerika bereit sei, auf einen großen Teil der deutschen Gegenvorschläge e।n8u gehen, solcher» sie geben auch weitere Einzel­heiten bekannt. Präsident Wilson soll bereit fein, die deutschen Geaenvorstlstäge zu prüfen und bis zu ein« gewissen Grenze ihnen ent­gegenzukommen. Die höchsten Stellen in Pans hätten bereits darüb« beraten, wie weit man Deutschland entgegenlommen soll. Wilson sei dafür, daß Deutschland ernsthaft nach einem Atchr in bett Völkerbund aufgenommen werden soll. Während dieses einen AohreS soll eS eine Probezeit durchmachen, in bet eS feinen guten Willen zeigen könne, feine Verpflich. tunsen zu erfüllen. Auch die ffrage d« deut- fchen Ostgre nze fchcint Wilfon ein« neuen Besprechung zu unterziel,en, um unseren in dem Gegenentwurf enthaltenen Wünschen wenigstens etwas zu willfahre». Die Schuldfrage und die dautit im Zusammenhang stehende Scka- denersatzzahlung soll nach Wilsons Ab­sicht einer neuen Prüfung, unter Berücksichtigung d« deiitfchen Entwürfe, unterzog«, werden. Allerdings betonen die Blätter, die die Meldung bringen falls dieser Standpunkt Amerikas von den übrigen Ententemächten anerkannt werde, würde man Deutschland dann nur eine kurze Frist geben, um anzunehmen oder abzulehnen.

«richtet. Run ab« kommt etwas. daS ganz unglaublich klingt: Auf dem Ständeplatz,- vor dem Schulgebäude, sollen Schulbarak-! ken aufgestelkt teerten, durch die acht' Schulräume gewonnen werden? Dies« Zustand hat bis zu dem Zeitpunkt $u dauern, da d« Neubau errichtet teerten kann, dessen Planes wie Stadkbaurat Geh^Rat Dr. Höpfner ausführte, fertiggestellt sind. Die Ausführung dieses Barackenvlans erfordert eine Summe von 85000 Mark. Für

gemacht werten. £frn Verlaufe d« Debatte toar auch von d« Möglichkeit ein« Erwerbung de» Lesemusenms und d« Kriegsschule die Red«. Schließlich wurde die Vorlage angenommen und dann tourten neuntausend Mark zur- DmMlchnm« eine» neuen UnterrichtSplanes, t*r sogenannten Arbeitsschule, in bar sieben Klaffen d« Vsirgerfchnlen bewiMgt. Vw» lentin Traudt begründete diese Arbeitsschule anstelle ein« Sernschnle und ging dabei biS auf den alten seligen Konfuzius zurück. Er erin­nerte auch an die Rothenditmold« Schule, die vor ber Eingemeindung von Rothenditmold durch Kassel distseSWem b«eit» au »pro­bierte. bis es nach d« Eingemeindung dert». ten tourte. Schulinipektor Börse lehnte lebe Verankwortlichkett ab: damals bestand die |rt- ,!ge Cchukvcrwaltung noch nicht. Sehr interesz saut war im Laufe d« Taguna nort dir Er­örterung ein« Häringschen Dringlichkeits-An­frage stb« bte

TariferhShuteg der Straßenbahn.

D« Au trägste 8« erklärte: ES ist geradezu, al? ob sich die Regierung ständig in Widerspruch zu d« Kasseler Bevölkerung stellen möchte. Das Wort bet Bürgerschaft und der Stadtverordtw»

An der Polen-Front.

Berlin, 31. Mai. (Prrvat-Telegramm.) Von den polnischen Truppen sind bisher die erste, zweite, dritte und sechste Division dttrch Deutsch- land befördert worden. Die siebente Division befind« sich augenblicklich auf d« Durchfahrt. ES wirt dann noch eine Division durch Denffch- land zu transportieren sein Unsere militä- rische Lage an der polnischen ftront hat sich verschlechtert. Die Polen haben die an der ukrainischen und galizische» ftronf frei geworde­nen Kräfte an d« polnisch-deutschen Grenze eingestellt. Eero« «hielten die Polen aus Italien schwere Geschütze. Auch aus Frank­reich sind durch Deutschland siebzig schw«e Ge­schütze befördert Worten.

Rußland? SoWE«.

D« Anfang vom Ende.

<Privat-Telegramm.s

Basel. 31. Mai.

Ein London« Statt meldet: U-Her MoS- kau und daS gesamte Gebiet deS Eisenbahn- netzeS Moskau-Pet«Sbura tourte von der Sotofet-Regieruna der Kriegszustand « klärt. Moskau toirb gleichfalls in Eile ge- ränmt In der Stadt herrscht T«ror schlimm- ster Art. Maffenhinricktungen und Epidemien sind an der Tagesordnung. Dasselbe Blatt m-ldet ans HelstnaforS, dab die bolschewi­stischen Truppen Gatsckina ge­räumt haben und sich aus ZarSkoseselo zu- rnck-iiehen. um sich zu verschanzen unv dem, Angriff des Kngermannsandkorps und d« schwarzen russischen Arm« Widerstand zu lei- sten Unt« den bolschewistischen Truppen drei- tet fick eine Panik a«S. Eine graste Anzahl rot« Soldaten ist bereit, sich zu ergebe^ und btt schwarzen Truppenannee anzusstliesten. AuS London wirt gemeldet: Die fimschen Truppen stehen nur noch zwanzig Meilen von der Stadt Pet«Sburg enttarnt.

Berliner Rabinettsrat.

Ms Generationen.

Dte Zahlung der ICO Milliarden.

Ueltt die SiBewifrag«* Xr«««

»erfeaiBge. mit Venen sich «eaenroSrti, ea«4 e«um*.a*b besch»k»gt, t» un« tote un erem Im Dert-tUe« weilende« atitartette« «elf Brand, 6« nachfolgende Bcteachtnng ingesangen.

Man war sich von vornherein darüber klar, daß Tcutschland auch finanziell sehr große Opfer bringen müßte. Neben Seer und Ma- rme. die, um es so auszudrücken, mit ihrer Selbstaufgabe zu rechnen hatten, mußten bte deutschen Finanzsachverständigen tue Sonie- ei;cujcn des verlorenen Lkrieges ziehen Rach langen Verhandlungen in Versailles und Ber­lin, bei denen volle Ueberemstimmung erzielt wurde, bat dann die deutsch« Finanzdelegatwn den Vorschlag ausgearbeitet, der den alliierten Regierungen übergeben wurde. Es wurde mir Gelegenheit gegeben, diesen deutschen Gegen­vorschlag mit einem uns«« hervorragende en Finanz fachlenre durchzusprechen. Die Probleme, bte mit diesem Vorschlag angerührt werden, seien hier im Zusammenhang kurz erläutert. Die Alliierten verlangen im achten Teil des Friedensvertragsentwurfes in den Paragra­phen 231 ff. die Summe von zwanzig Milliar­den in GoN> im Jahre 1921, fern« die Eun- ticrung ein« Anleihe von vierzig Milliarden auch, im Jahre 1921, und schließlich eine etwaige Anleihe zugunsten der Verbündeten nach dem Jahre 1920, sobald die Reparation Commission die Schultern Deutschlands für traasab'S genug für die neue Belastung hält. Nach Paragraph 12 der Anlage zu diesen, achten Teil toirt diese Summe von 1926 an mit 5 Prozent zu verz.n- sen sein, sodaß geradezu phantastische 8ahlen herausspringe». Ein definitiver erzickt auf die Krteg-kosten ist aber bei dieser Belastung noch nicht ausgesprochen, nicht einmal die Höhe der endgültigen Belastung Deutsch- tand-s ist festgestellt, sondern die Summe, die die Wiedergutmachungen fordern, wird «st am 1. Mai IRsi Deutschland endgültig mitgeteilt teerten.

Gegenüber diesen dttrchanS nnerfüllbaren Bedinaunge» deS Miierten-EntwurfeS muhte die deutsch' Kommission das Mögliche vor- fchlagen Ne war sich klar, daß es sich um eine ,ernste Offerte' handeln müßte, und daß man bis zur Grenze des Ertragbaren gehen mußte, um mit diesem sehr schweren Opfer die Hand- kungssreiLe'tt Wied« zu kaufen. Tie Grund­lage. von der unser Gegenvorschlag ausgeht, Ht daher die Forderung, die die deutsche Zah- lnngsfiihigteit «st möglich macht, daß folgende Vorbedingungen im deutschen Sinne entschie­den werden: Rückgabe unterer Kolonien, offene Tür für den deutschen Handel im Auslande, Erhaltung eines beträdtftidten Teiles der deut­schen Handelsflotte, Delassun« des deutschen Privateigeittums im Ausland, auch keine zu­künftige Sequeflrierong dieses Eigentums, Uel»ernähme des auf sie enffallenden Teiles der Reichs schulden bis zur Unterzeichnung deS D«. träges durch die abgetrennten Länderstrecken. Unter diesen Voraussetzungen gfanben unsere Finanzleute, bis zum 1. Mai 1926 die Summe von zwanzig Milliarden anfbringen zu können, tratet der Annahme, daß die Verglltungssumme für das abgelieferte 5kriecÄmat"tial. Kohlen ufw. in diese Summe eingerechnet werden. Diese Delastung ist ungeheuerlich hoch, wenn man bedenkt, daß be gesamte Ileichsfchuld vor dem Kriege drei Milliarden betrug. Aber man glaubte, die Delastung auf sich nehmen zu müssen, um den Ernst deS guten Willens zu zeigen. ffallS die Vorbedingungen erküllt werden, glaubt man diese Zahlungen, wenn auch mit ungeheuren Schwierioketten, ga- r.-lnt'eren zu können. Weiter sind wir b«eit. die übrigen verlangten achtzig Milliar­den zu zahlen.

Um diese «schreckend hohe Summe aufbrht- gen zu können, sind wir nicht dem Gedanken auSoewichen. auch die zweite und dritte Generation zu belasten. ES ist d« Preis, be« wir zahten wollen, um daS Reich zu ret­ten. und so furchtbar die Idee, daß der Enkel «och an d« Katastrophe iürteS Krieges leiden soll, für uns ist. man hat sie fasse» müssen, unt Deutschland losznkausen und überhaupt die fiufunft zu «möglichen. Der Dorsch'rg ist hier­nach so formuliert, baß wir die Summe in An­nuitäten. in HahreSabgaben, zahlen, die einen Prozentsatz von dem Gesamlbudaet deS Sei- ch-s" und der Pundessiaaten ansmachen. Nm ein willkürliches Beilstiel zu wählen: nehmen wir im Jahre 1931 1 Prozent von 25 Milliar­den an und den Abgabeprozentlatz mit 5 Vro- «ent, so müßten wir in diesem Jahre 1% Ml- fiarben an die Vrobündeten zahlen Diese Zah. ßun-cn werten fortgesetzt, bis die achtzig Milliarden erreickr sind. Eine Zinseu- vergütiing findet nicht statt. Wir bieten also kurz zusammengesaßt an: Zwanzig Milliarden In Mn nächsten fünf Iahreii. acorzig Aillltarden tu den nächsten Dezennien. Die c

Neutrales Echo.

Basel, 31. Mai. sPrivat°Telegramm.s Die Sehweizer Presse betont in ihren weiteren Er­läuterungen zu den deutschen Vorschlägen, daß es sehr fraglich sei, ob sie überhaupt zu den feindlichen Völkern dringen werten. Jedenfalls werte die Hetzpresse d« Entente sie gründlichst verfälfchen, um bei de» breiten Volksmas- fen die Auffassung herbeizuführen, daß die Deutschen nunmehr versuchen, m S g l i ch ft b i l- l i g wegzukommen. Die Baseler Nattonalzei- tung meint, man müsse an Wunder glauben, nwin man auf eine Antwort der Sieg« zu hoffen wage. Die Schwei,,« Börse reagierte auf die deutschen Vorschläge nicht.

Die letzten Roten.

Berlin, 31 Mai. ^Telegraphische Meldung.) Am 29. Mai sind die letzten Einzelnoten den Alliierten übergeben worden. Damit hat die Entente den gesamten deutschen Entwurf in den Händen. Im Ganzen sind sieben Dokumente der Entente üb«reicht worden, und zwar: 1. die Mantelnote, 2. die Denkschrift, die zum Teil am Mittwoch, zum Teil am Donnerstag über- reicht worden ist, 3. das Gutachten der ^inanz- kommiffion, 4. die Rote über die Schuldfrage, 8. die Rote betreffend die deutschen Kriegsge­fangenen, 6. Bemerkungen zu Artikel 259 betreff «end tue türkischen Finanzen und Bemerkungen zu Artikel 263 betreffend die brasilianische Frage des allrierten ssriedensentwurfeS, 7. eine An­frage üb« die Werte in feindlichen Händen.

Für einen DerstündignngS Frieden.

Rotterdam, 81. Mai. lPrivat-Tele. grantm.) Am Himmelsahrtstage haben m ter Sraffchaft London acht Meettns« für einen BerftSndigungsfriede« mit Deutschland stattgefunden. An benStun»« gebimgen im GreenSwichvark nahm erstmalig auch die Artetterpartei teil.

kft d« Barackengedanle ein unerträglich«. Er wollte das Provisorium gar nicht «st zur Tat , werten lassen. Auch Kran Waescher sprach; sich daaeaen aus. D« Straßenbahnverkehr würde sehr störend wirken. Oberpostinspektor Leineweber lenkte die Anfmerksanckeit ans das P r i n z e n h a u S mit seinem großen Hose. Oberbürgermeist« Koch «widerte, alle An-

Mete Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

9. Jahrgang

Fernsprecher SSI und 962.

Sonntag, 1. Jltni 1919

ff er »sprech« 951 und 952.

Nummer 150

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