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Kasseler Abendzeitung

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Nummer 145.

Fernsprecher 551 uni SSL

Sonntag, 25. Mai 1919.

9. Zahrgan

Fernsprecher 951 und SSL

Neue Verhandlungen über Wirtschaftsfragen?

Ver

Sine scharfe Absage an Wilson.

Edr neues Jahrhundert mit Ärieg.

(Drahtbericht.)

Neue ASrtemugen?

Unterzeichnung am 14. oder 15. Juni.

(Dvahtbericht.)

Roterdam, 24. Adri.

Ein Londoner Bla« meldet aus Pari«: Das Ergebnis der alliierten Beratungen liegt klar dahin vor, daß man über die wirtschaft, lichen Fragen neue Erörterungen mtf» nehmen will. Eine andere Pariser Meldung besagt: Die englischen Delegierten treffen ihre Vorbereitungen zur Rückkehr nach Eng­land für den 16. Juni. Lloyd George will am 17. bereit« im Parlament sprechen. Am 14. od« 15. Juni soll unter alle« Umstünde« der Vertrag mit Deutschland unterzeichnet vorliegen. Eine Havasdepesche meldet, daß die Verhandlungen über den Frieden mit Deutschland nicht über den 12. Juni hinaus verlängert werden sollen.

und nimmer zitstimmen, dagegen sind wir be­reit, jede Entschädigung, die wir ausüringen rönnen, zu leisten. Unser Volk zeigt seinen gu­ten Willen, nm zu jtinem ehrlichen Frieden das Seinige beizutragen. Mehr aber können wir nicht tun! Mag die Entente wählen, wie eS ihr beliebt. Unserer Negierung und allen Volks­genossen aber rufen wir zu: bleibt fest, gebt Euren ehrlichen Namen nicht preis. Dr. Kr.

bvcchung bis abends gegen 8 Uhr dauerten, hatten das Ergebnis, hast die besprochenen Punkte restlos geklärt worden smv. Es fttmt als unzweifelhaft gelten, daß unter den Anwesenden völlige Ueberetnstim- mung in der Auffassung der Lage und der dem FrttHensentrvurf gegenüber emzunehmen- den Haltung erzielt wurde Die Berliner Her­ren verhetzen Spaa um ^9 Uhr mit ihrem Sonderzug. Der Versailler Zug führte die deutschen Delegierten um J<10 Uhr zurück.

Die italienischen Forderungen.

Versailles, 24. Mai. Avahtbencht). Im Zusammenhang mft der Meldung von der Rückkehr Orlandos nach Paffs teilt der Ma. ftn mit, daß die Italiener sich zu weit­gehende« Zugeständnissen in der Fiume-Frage bereitgeftmden haben, allerdings mit dem Vorbehalt, für Mmne Mit gewissen EntschSdigungen bedacht zu werden, so­daß es nicht nur in der Adria, sondern auch in Afviba und Asten Kompensationen erhalte und auch ökonomische Hilfe durch Me Franzosen für den Wedermffbau ftnfcen solle. Ein Son- dauer Blatt meldet aus Paris: Die Alliierten ctotgten sich auf Zurückstellung der italie­nischen, serbischen und japanischen ForLeonngen bis nach der Unterzeichnung deS FriedenSDer- trages durch Deutschland.

Berkin, 24. Mai.

Der Brief BnllittS von der amertranisihen Fr- -.o- -.Sde xtvem»», der, wie gestern gemeldet wurde, Mrütkgetreten ist, an den Präsidenten Wilson enthält folgende Stellen: Ich hin einer der Millionen, der rückhaltlos Ihrer Führer­schaft vertraute und glaubte, Sie wollten nichts Geringere-, aI5 den dauernden Frieden errei­chen, und dar aus der Bast- einer selbst, losen Gerechtigkeit. Wer Vie Regie­rung hat sich nunmehr dazu entschlossen, die lei­denden Völker der Welt neuen Unterdrückungen und ZerstückelungSaugriffen auStzusetzen, eht neues Jahrhundert mit Krieg zu erfaßen. Un­gerechte Entschlüsse, wie die von Schan- tunig, Tirol, Ungarn, Ostpreußen. Danzig, Saarbecken und die Preisgabe wichtiger Frei- Häsen führen unwekgerlich zu neuen Kon­flikten. Meiner festen Ueberzeugung «ach ist der durch den vorliegenden FriedenSentwurf ge­schaffene BSlkerdundsentwurf viel zu machtlos, um diese Kriege zu verhindern. Di« Vereinig­ten Staaten werden als Partner des Völker­bundes und durch das enge Einverständnis mit Frankreich in diese Konflikte verwickelt werden. Daher ist er die Pflicht der Vereinigten Maa­ten, zum Seiten ihres Volkes mch dem der Menschheit Unterschrift und Ratifikation des beabsichtigten Vertrage- durch Nichtbettritt in den Böllerbund rmd damit ein engerer Zu­sammengehen mit Frankreich zu verweigern.

Der deutsche Gegenentwurf.

Berlin, 24. Mai. Drahchertcht). Die Der- Handlungen tn Spva zwischen dem Mtnisssr- Präsidenten Scheidomann. den Ministern Dern- vurg,^ Erzbevger, Bell, dem Grafen Bernstorfs und den Mitgliedern der Friedensdeleaation unter Leitung der Grafen Rantzau dienen in der Hmchtsache redaktionellen Zwecken. Die endgültige Fassung des deutschen Ge­genvorschlages soll beute vorigenommen werden. Tie Reff- nach Spaa erfolgte in der Hauptsache deswegen, weil sich bet der VevstÄn- mgung zwischen Versailles und Berlin tech­nische Schwierigkeiten einstellten, hie ein Zu­sammenarbeiten von Regierung und Deleaa- tton wesenÄich erschwerten. Der deutsche Ge­genvorschlag wird wesentlich kürzer geholten sein «Äs der Entwurf der Entente. Man nimmt an, daß die gesamte deutsch- Antwort schon vor Ablauf der verlängerten Frfft in Ver- ailles überreicht werden kanK

Befürchtungen der franzöfischen Presse

Bersalll«, 24. Mai. sDrahtbericht). Die gestrige Antwort Clemeneeaus aus den Antrag derdoutschen-gati-n zum Zwecke d»r Wff» : , £&* ücr srs-.i<«a ftaidzüsisch^tt Presse Veranlassung, nochmals »n betonen, daß mit. diese r achttägigen Fristverlängerung der letzte Termin für deuffche Noten und Ge­genanträge abgelaufen fei. Die Alliierten wür­den rmgsfähr fünf Tage brmrchen, um sich über Me dartschen Anträge schlüssig M werden, und dann müsse unterzeichnet werden. Die Bettuch, .tungen Wer die in Deutschland hevvscheWe Stimmung Haufen zwar alle daraus hinaus, daß Deutschland unter dem Eindruck der Reffe des Generals Fach und der mWtSriischen Vorberei- l^0e2.1d?n ietzt »um Zeichnen entschlossen sei, daß Scheidemann und Noske sich mit einigen alldeutschen Generalen und Männern der Fe- (bet in ber MnorMt befänden, aber die große Mehrheit der Arbeiter und der Handels- mch BanLvelt die Gefahren der N rchtunteme tchrrung einsehe doch man steht es ihnen an, W in iftne« der Wunsch der Vater des Gedankens ist. Man liest zwischen den Zeilen eine große Furcht vor der Nkchtunterzeichnung.

Bor der ßntscheidnna.

Die Entente hat es in der Hand.

MMonen Gemüter bewegt heute die Frage: Mrd der Friedensvertrag unterzeichnet wer­den, wird Deutschland befielt Bedingungen hin­kt ebrnen? Die Augen der ganzen Welt sind auf uns gerichtet. Bald soll die cnffcheidende Antwort fallen. Wie mag sie lauten? Die überwältigende Mehrheit des Volles ist sich über diese Antwort nicht mehr im Zweifel. Das »Unannehmbar" der verantwortlichen Per- sönlichkeiien klingt nachhallend in unser aller Herzen wider. Den Verttag in seiner jetzt- ze n Fassung können wir unmöglich annehmen. Noch nie fft von einem Volle verlangt worden, was man uns jetzt zumutet. Die Gegen­vorschläge der deuffchen Regierung, die ae- biKtgi sind von dem Friedensausschuß der Na- tional-Versammluug, befinden sich in diesem Augenblick in den Händen der Gegner. Deutsch­land will der ganzen Welt seinen mrerschütter- lichen Friedenswillen und seine ehrliche Bereit­schaft, Lasten, zu deren Tragung eS sich ver- pflichtet hat, rückhaltlos auf sich zu nehmen,

Was kann Amerika antworte«?

Haag, 24. Mai. (Drahtbericht.) Eft, Rot­terdamer Blatt meldet aus London: Ein hie­siges Blatt bespricht den Appell Deutsch­lands an die Vereinigten Staaten und fragt: Watz können die Amerikaner ant­worten? Wenn die Amerikaner aufrichtig sind, können st« nur dir gleiche Antwort geben, wie die soeben zurückgettettnen mnerftonischen DelegationSmitatieder, nämlich, dieser Friede ist nicht unser Friede: denn der Frie- denövertrag enthält nicht eine Zeile, die nicht tm

1 Widerspruch stände mit den 14 Punkten Wilsons.

Ein offener Brief Drhanders.

Berlin, 24. Mai. (Drahtbericht.) Im Ginne der deuffchen evangelffchen GejWchkpt hat Dr. von Dryander einen offenen Bries durch Vermittelung eines hvhm neutralen Geistlichen dem Erzbischof von Eanterbury zugetzen lassen, in dem er in bewegten Worten an das christ­liche Gewissen der engisischen Geistlichkeit appel­liert. In der These heißt es unter anderem: Sie wissen wie ich, daß der Hatz die eigent­liche Sünde im Leben der Völker ist. Wollen Sie nicht. Herr Bischof, das Furchtbare des Gedankens erwägen, daß die Martern, die die­ser Friedensschluß uns auferlegt, einen Haß t» die Herzen brennen muß. der auf Geschleck­ter hinaus die Beziehungen der Völler vergift ttt und durch den alle Wirksamkeit des Christen- tums in twr Welt aufhört und anstelle der gegenseitigen Ächtung und des Vertrauens das Gegenteil aller Achtm , sitz« totto.

auch setzt noch bekunden. Es ist b iS an die Grenze des Möglichen gegangen. In Ruh« und Würde erwarten wir die Enffchei- dung. Die EinschüchterungLveffuchc, die gerade in ben letzten Tagen von feiten der französi­schen Presse betrieben worden sind, können uns nicht weiter schrecken. Mr sind uns voll be­wußt bet schwerwiegenden Folgen, die eine Nichtunterzeichmmg des gegnerischen Dokumen­tes für Unser Land nach sich ziehen muß. Aber weil wir andererseits auch ganz klar dte Wtt- kungen vor Augen sehen, die die Ausführung der uns zugedachten Friedrnsbedingungen rm siiefolge haben muß, gerade darum weigern wir uns, unser« Sen-" ' :>ma unsere Unter­schrift auch noch besonders zu besiegeln.

Wenn wir das aussprechen, müssen wir uns , auch Rechenschaft darüber geben, was erfolgen kann, wenn wir uns nicht imstande sehen, den Friedensvertrag zu unterzeichnen. Wir hören schmetternde Blatter-Fansaren von Ein­marsch-Vorbereitungen, von einer neuen Blockade usw. Ällles gewiß furcht­bare Dinge, wenn sie zur Ausführung kämen. Mer glaubt die Entente, mit Gewalt das zu erreichen, was sie im Friedensvertrag anstrebt? Der Weg tn unser Land ist offen. Wir haben weder Wehr noch Waffen, um Widerstand lei­sten zu können. Und wenn man das ganze Deuffche Reich besetzte irrfb als Kolonie in Ver­waltung nähme, wir bezweifeln dennoch mit gutem Grund«, daß der Zweck erreicht würde. Ein solches Vorgehen würde wohl btt äußere Wirkung haben, daß die jetzige Regierung von ihrem Platze gefegt und eine neue an ihr« Stelle gesetzt würde, die sich bereit fände, der Entente zu Willen zu fein. Cb es eine solche Regierung überhaupt in Deutschland gibt? Man könnte, wenn das Experiment nicht so furchtbar traurig wäre, in der Tat auf feine Ausführung gespannt sein. Es gibt bei uns heute nur eme ganz verschwindend Reine Gruppe, die sich bereit fände, mit bet Entente ben Schmach, und Schandfrieden abzuschließen die Unabhängigen! Aber auch diese verwer­fen fit einen Gswalffrieden. sie sind also im Ziele mit allen übrigen Volksgenossen einig. Nur über die Mittel bestehen Meinungsver­schiedenheiten. indem die Unabhängigen die not­wendige Revision in der nach ihrer Meinung unvermeidlichen Weltrevolution erblicken. Wir aber wollen einen ehrlichen Frieden, ebne Hinterhältigkeiten und ohne Sichtwechlel auf eine ungewisse Zukunft. Darin unterscheiden sich die deuffchen VolkSaenossm in ihrer erbrüt« tenben Mehrheit von ben Unabhängigen.

Diese nette Regierung der Unabhängigen wäre deshalb auch nur eine Scheinreaterung, bi« keinerlei Garantien für die Ausführung der Friedettsbeitimnrrmoen zu bieten hätte. Würde sie auch nur versuchen wollen, di« ungeheuer- lkchen Einzelheiten deS Friedensderttages aus- zuführen, so würde sie von dem Sturm der Ent-. eüsttmg und Empörung über die zugemutetr Verknechtung und Versklavung, über die Unter- araHuttg jeder persönlichen Freiheit, kurz über das Sklavenjoch hinweggefegt werden. Was unsere Feinde also mit diesen von ihrer Vor­mundschaft abhängigen Unabhängigen errei­chen würden, wäre keinen Pfifferling wert. Un- fere Gegner haben e§ in der Haitd. zu ent­scheiden! Zwei Wege stehen ihnen offen, ent­weder alles auf eine Karte fetzen, die bestehende Drbnung bet uns stürzen und dann mit Hilfe der neuen Scheingewalt bas zu erreichen suchen, was sie für ihre Pläne nötig halten. Oder aber, sich mit der jetzigen Regierung in Verhandlun­gen einzulassen. Mr sind bereit, her Enteilte jedes Zugeständnis zu macken, was mit unse­rem Recht und unserer Ehr« zu Vereint)art« ist. So wehe es tmS tut, zu den bisher ttns auf« erlegten Opfern noch neue zu bringen, wir sträichen «ns tzichi dagegen. Einer Veffchache- dom urdeuffcher Geliere aber werden wir sie

Herabsetzung erscheint. Der opferwilligen. ttMt der Geistlichen in der Ortsschulaussicht unser Dassk. Aba. Banmeiftet : Dte Lehrer warten auf das Gesetz. Ich «tte dfe Regierung, es nicht erst am 1. Oktober sondern schon am 1. Juli in Kraft zu setzen «bg. Herold lZtt.j: DaS Gesetz fft nur dann mr uns annehmbar, wenn es gelingt, den ein« Atz der Kirch« auf die sittliche Erziehung bet Irgend, in anderer Weise sicherzustellen. Die endgültige Stellimgnahme behalten wir uns vor. Wir beantragen Uebetweisung der Vor- wge an ben vevstärften Unterrichtsausschuß

12 Uhr Forffetzung. Vorher förm­liche Anfragen. Schluß 5% Uhr.

Bin Schand-Sskvment.

Sur Ablehnung der Gefangenen-Rote.

(Drahtbericht.f

Berlin, 24. Mai.

. Mr veröfsenffichten bereits gestern die ab­lehnende Antwort der Entente auf unsen Kriegsgefangenen-Nott. AuS dem Wortlau tragen wir noch nach:

Die alliierten und assoziierten Mächte wis- sen «ich-, welche Milderung gewährt werden kömite, denn sie haben sich mit pein- kichster Gewissenhaftigkeit bemüht, die Kriegs- Metze zu beobachten und den Forderunaw der Menschlichkeit in der Behandlung, welche sie den Kriegsgefangenen gewährt haben, Genüge W» leisten. Die deutsche Friedensdelegation kann sicher Rin. datz di« alliierten und assozi­ierten Mächte ihre Kriegsgesangemn in der Z-itsdantte, Me zwffcken der Unterzeichnung

Preußen-Tagung.

Wohlfahrts-Ministerium. Ortsschuliuspektiom« (Drahtbrticht.)

Berlin, 23. Mai.

BizeprSstdent Dr. Frentzel eröffnet di« Grtzung um L Uhr SV Minuten. Rach einer ^6 Heiner Anfragen wird die erste Beratung des Nachttagsetats zur Errichtung eines Wohl- fahrtSnnmsteriundS fortgefetzt. Abg. Held (D. Bpt.) bekäMft die wölfischen Bestrebungen zur Wiedererrichtung eine« selbständigen Staates Hannover. Mit dem Rachttagsetat ist der Red- ?fL5t"2erftonbm- Minister Heine: Es ist be- icharnend daß es Männer in Deutschland gibt, bte in dieser Zett dem Vaterland in den Rücken AN chre erbärmlichen Parteiinteressen bei bat U. S.) oder lokalen Wünsche zu «rttrien: haben es doch Leute gewagt, den Drassdenten Letnert zu beauftragen, er möge fttr Wiederherstellung eines seftfftändigen Han­novers in VersarlleS wirken. (Muirufe rechts.) All« unsere «eftrebungen, einen Frieden her Ge- rvhtiSkert »u erzielen, werden durch solcke ver. vr ' Bemühungen gestört. Abg. Biester npd.) verteidigt die Bestrebungen . . _ , t mA schkreßt nut den Worten: Wir

werden weiter kämpfen. Wir kämpfen solange, MS von Hannover Vie schwarz-weißen Fahnen heruntergcHoSt sind. Wir kämpfen Wetter trotz Prartzar und gegen Preußen. (Große Unruhe und Pfuirufe.) Der Nachtragsetat geht an den HauShaltungsausfLuß. Die Verordnung zur Berücmgerung der AmtSdauer der Handelskam- merurttglieder geht an den Ausschuß für Han.

Gewerbe. Di« Ueberfufrt über bi« der Kultivierung der domänen-sis-

Die Antwort

wird «ms einem allgemeinen Tett bestehen und auS Einzelnoten zu den »erf(Siebenen wichtigen Fragen des FffedenSvorschlagS. ES solle« dann später noch Ergänznngrn zu dem Gegon- vorschlap nachgereicht werden. Dafür, datz sich an die ttebarreidnntn der deuffchen Gegenvor­schläge Verhandlungen anschlictzen werden, liegt bisher kein positiver Anhalt vor. Man rechnet, wie wir fch-m gefaat haben, einstiveilen nur damit, datz sich mündliche Verhandlungen über die finanziellen v-d wirtfchastlichen Fm- gcn anbahnen werden, da diese Fragen sich nicht durch Roter, erledigen lassen Die Stellung der Regierung mrd des Kabinetts zu dem Entwurf der Entente ist nach wie vor dieselbe. Man be­zeichnet den Entwurf als unannehmbar.

Völlige Rebereinstimmung.

Berlin, LL. 3Kai. (Dvatzkbericht). Die Ver- LandLoioLn p-.Svao, tte «ti 6»iei Unter-

auszchuß. Die Verordnung über die E.höh-.na ba Ersenbahttjiahrkofien bei Dienstteisen ven Effilieren und Mannschaften der Lauhgendar« gwebttngt Abg. Harsch (Ztr.) fühtt Beschwerde über Fälle von Engherzigkeit bei b« Rentenfefffetzung. Abg. Brarckenüurg

^^2?^E ^ott der Regierung schleunige ****** ' er (D. Dpi.) bc

M ------ jedes Verdienst

s ÄÄÄUÄSU.Ä Jtt^t, datz oie Renten schon in Friedenszeiteu nU^t ausgereicht hätten. Di« Anttäge gehen an ben HauShattsauSschuß. Sin Auttag Dr. Friedberg und Gen. (Demokr.) fordert die Räu» »mng von Schulen rmd anderen öffentlichen Ge- von Truppen. Major von dem Berg: Das KriegSmiursterium wird dennoch vorlie- gmde Anttäge und Beschwerden weiter ver- solgen. lZunrfe: Was heißt das?) Der An- trag wird angenommen. Es folgt die erste Be­ratung des Gesetzentwurfs zur Aushebung

ÖrtSschulinfvektionen Minister Hanffch: Die Ortsschulaussicht wird durch hie Bona« tot allgemeinen aufgehoben. Sie ist ftliher berechtigt getoefen, zum Beispiel im Hinblick auf die mangelnden Verkehrspeff in- düngen. Aber jetzt ist ihre Zett abae(aufen. Heute kann der KreiSschuftnipettor auch die en>- femtertert Orte seines Bezirks schnell erreitben. Ueberdres ist ine Vorbildung unserer Lehrer