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Kaffeler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
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Nummer 142.
DomrerStag, 22. Mai 1919.
Fernsprecher 951 und SSL
9. Zahrganft.
Fernsprecher »1 und 952.
Deutschland beaulragt eine Iristverlöngemng.
BersaillcS, A. Mal.
b«t tieetfdlo# bat Antrag bewilligen und
eine Frist von acht Tage gewähren. Soweit eS
zu können, bann ist es von allen Seiten nm-
Wilson, der „edle" Helfer
nein, nein «nd abermals nein
die
nur diese eine Ansicht darüber besteht: sie atu zunehmen, den Vertrag zu unterzeichnen, ist un- vollständig unmöglich. Die Feinde stellen an uns Ansprüche, die wir beim besten Willen nicht er Men können. Ein flüchtiges Durchlese« d-S stattlichen Bande-, der sich .ftriedenSbedin- gungeir* bezeichnet, genügt, um uns klar erkennen zu lassen, woran wir sind, waS unser LoS ist und was un- die Zukunft noch zu bittet hat, wetnt wir die feindlichen Forderungen hm- nehmen. Auf Gnade und Ungnade wären wir i CA ------------,------—
-uf unabsehbare Zeit den srbarmnnaslesen I * MiebenSbedingungen handelt, be- 21-gern au-geliefert. Aber waS hW alles "" *“n
Protestierens Was nützt eS dem Vogel, wenn er an den Stäben seine- Käfigs seinen Schnabel blutig wetzt? Auch wir sind in einen Käfig eingesperrt, vergebens rütteln wir an dem Eisengitter, und wir werden nie wieder heraus- kommen, wenn wir nicht selber nach einem Ausweg suchen. Jetzt gilt eS, Ruhe bewahren und nach Verständigung mit unsere« Feinden strebe«. Unsere Unterhändler in Der- j sairr-r geben sich die größte Müh-, zu Verhandlungen mit der Entente zu kommen. Wir bil- rigen das und wir alle hoffen, daß diese mit Erfolg gekrönt werden. Wir sind uns keinen Augenblick im Zweifel darüber, daß wir einen barten Friede« entgegennehmen müssen, und daß wir uns in schwere Bedingungen zu fügen haben werden. Aber wir können nicht davon »bgehen, al» die Basis für die- ses Friedenswerk diejenige Rechtsgrundlage zu fordern, die allein für unz maßgebend war, als wir itn8 seinerzeit dazu bestimmen ließen, die Waffen niederzulegen. Wenn auch unser VoK damals auf das stärkste moralisch erschüttert war, so hätte es doch niemals seine Zustimmung zum Waffenstillstände erteilt, wenn es gewußt haben würde, unter welchen völlig veränderten Grundbedingungen ihm heute sein Wunsch nach Ruhe und Frieden erfüllt werden soll.
Alle Mitteilungen, die deutscherseits über de« weiteren »erlauf der Bersailler Verhandlungen ! gemacht worden sind, beruhen «ms bloßen Kam- ! bmationen. Tatsache ist lediglich, daß die Ge- s«nntantwort auf den Entwurf de8 FriedenSver- traut» der Entente trotz angespanntester Arbeit bi» zum festgesetzten Termin nicht fertig- gestellt sein kann. Es muß deshalb eine Verlängerung der Frist der Ueberreichung des Gegenvorschlages bei der Entente nachgesucht werden. Sollte die Notwendigkeit vorkiege« st h auSzuspreche«, so kann mit einiger G-wißhett ang-nomme« werde«, daß sich über diesen Punkt Schwierigkeiten nicht ergeben werden.
Ein Londoner Blatt meldet aus Paris: Elemeneeau hat das Gesuch des Grafen Brock, borff um eine persönliche Unterredung höflich Rber kalt und entschieden abgelehnt.
schroffsten Politik gegen Deutschland und zwar fdjärfer als Clemeneau feien.
merken auf nicht deutschfreundliche Blätter, daß Wttson und Lloyd George die Wortführer der
Die brutsche Delegation hat mit Rücksicht aus zahlreiche noch zu behandelnde Gegenstände eine Fristverlängerung für die Gegen- Vorschläge beantragt. Die Alliierte« wer-
Da» „Anannehmbar" der Konferenz. . Versailles^. Mai. (D-ahtbericht.) Bei den &ÄÜ!; Besprechungen ztvchch^, Reu^Mmister Dr. Dernburg, Graf Brock- -5I^r-Rantza« «nd Wissen, dem preußischen FrnaiMmmUer Dr. Südeku«, und eiWetroficnen
WtrtschaftS. wtb FinanzsachverstSndis
FrwdensbcknnMngen zeigten allzuviel Herrsch-und Selbstsucht. Er bezeichnete die Lage in den hungernden Gegenden Europas grauenerregend und verlangte, daß die Jndu-- firie Europas wieder auf die Beine gestellt werde, damit den Schrecknissen der Hungersnot em Emde bereite werden könne. Doktor Gar- rin erklärte, der Friede sei ein Verrat an de« Bedingungen des Waffenstill. Laude». Es sei eine schändliche Tat. die
SiueFriftverlSngrrung
Wilso« und Lloyd George« schroffe Politik. (Drahtbertcht.s
Gibt« einen Burweg?
Die schweren Opfer und eine Berständigung.
Von einer besonderen Seite schreibt man unS: Die an uns bestellten Bedingungen sind so maßlos, so unerhört, daß bei unserem Volke
Materielle siegen, kann keine Macht aus Erden in Fesseln schlagen. Die Geschichte wird einst zwischen unS und unseren Gegnern entscheiden, und diesem Urteilsspruch können wir in Ruhr entgegensehens Dr. Kr.
mir xugemutet wird — so sagte der Oberbür- germeister —, einen Vertrag zu unterschreiben, der unsittlich ist und unerfüllbar, dann gebietet meine Würde, daß ich
sprach als Volksvertreter zum Volke. Dieser Friedensentwurf, diktiert von Lug und Trug setzt Deutschland polttisch in einen Kessel. Wenn eS hofft, wirtschaftlich oder politisch sich erhole«
Die Verheimlichung in England.
London, 21. Mai. (Drahtbericht.) Reuter «tobet: Donar Law gab im Unterhaus bekannt, die alliierten Regienmgen hätten beschlossen, gegenwärtig nrcht die gesamten Bedlngun- ren deS AnedensverttagSerrtwurfeS ru veröffentlichen. Auch erachteten sie Erörte- rnngen nt den Parlamenten rm Augenblick für uEecki«- Bo««/ Law wiederholte darauf die Erklärung, daß die Ratifizierung de» VerttageS wst erfolgen werde, nachdem bte Parlamente ■ wre Zustimmung gegeben hätten.
Blockade beizubehalten «nd auf diese Waise Deutschland durch den Hunger einen Frieden abzupressen, den e» nicht annehmen würde, wenn der Hunger nicht herrschte. Smillie erklärte. er hoffe, daß die Arbeiter sich ihrer Macht Nttirdig zeigen und der Regierung erklärten, daß dieser Mord an Unschuldigen aufhören müsse. Es wurden einstimmig Resolutionen gefaßt, die eine internationale Versöhnung, wirtschaftliche Freiheit im Verkehr und sofortige Linderung der Not in Europa fordern.
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Denkbar schärfste Blockade.
Kopenhagen. 21. Mai. tDrahtbericht). Wie „Politiken" mitieilt. ist Dänemark von der Pariser Konferenz davon verständigt worden, daß hn Falle Deutschland die Unterschrift deS FriedenSvertrageS verweigere, die Blockade in denkbar schärfster Form ohne weiteres wieder ausgenommen wird.
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Unter keinen Umständen unterzeichnen.
I Kolonie zu machen. Wir müssen ausbluten biS zum Aenßersten. und wir w--der autzqe- fcmgt, soweit noch etwas aus Dekischland herauSzupressen ist, auf Kosten auch der einfachsten und selbstverständlichsten Bedürfnisse deS deutschen Volkes. Die Kriegsschulden lasten als erste Hypothek auf allen deutschen Einnah- men, und dann ade alle schönen Träume von erweiterter Sozialpolitik und Versorgung unserer Kriegswitwen, Kriegswaisen und Kriegsbeschädigten. Unmittelbar an die Ehre eines selbstbewußte Volkes greifen die Forderungen deS Bekenntnisses der alleinigen Kriegs- schittd, der Auslieferung der .Kriegsschuldigen" und verschiedene kleinliche und lächerliche
, ist jetzt unsere erste Pflicht, ruhig und sachlich abzuwagen, was wir. ohne uns selber empfindlich zu schädigen, byt Gegnern bietet Ißnnen. Das gilt vor allem in der Frage der Wredersutmachung. Das von der deut, schon Reichslettung ausdrücklich zugegebene Unrecht, dar durch den deittschen Einmarsch Bel- gten und dem belgischen Volke zugefügt worden ist, muß wtcder aus der Welt geschafft werden. Wir haben den Wiederaufbau Bel- grens zu vollziehen, wir haben uns aber auch darüber hinaus zur Wiedergutmachung oller derjentgen Schäden in den französischen Gebieten bereit erklärt die durch kriegerische Handlungen deut Leben und Eigentum der Zivilbevölkerung entstanden sind. Was aber die Fettrde setzt an Entschädigung verlangen, können wir unmöglich aufbringen, eS geht über das Maß unserer Kraft und Leistungen hinaus. Wir müssen unS also bamtt abfinden, Opferzubrin- « e n. Es ist also keineswegs damit getan, einfach zu sagen: Der Frieds ist unannehmbar. Wir müssen auch den ehrlichen Mut haben, dem Volke zu zeigen, ob und wo wir einen Ausweg finden können. Fe offener wir sprechen, re wahrer und sachlicher wir die werdenden Dinge behandeln, desto leichter muß eS unj wer-! den, über die Schwierigkeit hinwegqukommen. I Wrr alle wollen einen ehrliche« Frieden, wir alle wünschen die Verständigung der Völker, also auch zwischen uns und unseren Gegnern. I pbne bte Uebernahme von Verpftichtungen int» serersettS rst dte Erreichung dieses Zieles aber unmöglich. I
Die Lasten,' die wir, ohne erdrückt zu wer-1 den, tragen können, müssen wir auch auf unS nehmen Und unser Loft in feiner Gesamtheit j rft dazu bereit? Wir wollen wieder gutmachen, wir wollen aufbauen, wollen zahlen, aber eben I nur, so wett wir daS können Wir sind bereit, unser Opfer auf den Friedensaltar zu legen. Verpflichtungen, die von vornherein uns I unmöglich erscheinen, dürfen wir, da uns die Vertragstreue unbedingt bochsteht, nicht übernehmen. Von feiten der Gegner wäre es ein geradezu unsittliches Verlanaen, solch« unmög-I lich zu besriedigenden Ansprüche an unS zu fiel-1 ten. Nur das Bestreben, uns um jeden Preis! ju zerschmettern, könnte ein solches Verlangen begründen. Völker aber können nicht vernichtet werden Sie können unter der Unqunü des Wechseliviels dos Schicksals wohl für einige -strtt von ncächt-geren Gegnern niedergebaltcn werden, aber die geistigen un» moralischen : Qualitäten, die letzten Endes doch über das 11
Ser Sewaltfrieden.
Oberbürgermeister Kochs Unannehmbar. Kundgebung der Demokratischen Partei.
Kassel. 21. Mai.
„Jetzt, da wir der größten Gefahr entgegen, sehen, heißt es Ernst und Würde, Ruhe Besonnenheit und Vernunft zeigen bei alte! Entrüstung, bte durch unser deutsches Volk hin, durch gegangen ist. Die heilige Bewegung darf nicht in einen Ekstase-Rummel ausarten, bei unwürdig ist, i« politische Epilepsie!' So sprach Lehrer Mütze, als er gestern abend die große Versammlung der Deutschen Demokra. tischen Partei rm dichtbesetzten Stadtparl. saale eröffnete, und so geschah es auch: Ruhe Ernst und Würde temzeichneten den Verlaus des Abends.
Oberbürgermeister Koch
Versailles, A Mai I eines Mannes, der ehr verttauensvolles Volk Dir radikale und vadikalsozialistische Kam- £ J1™” 1 n und in art er v°l-
mergruppe hat gestern folgende Eittschlictzung ’
«tir eetmftria •,totb eimnm die Waffen ergretfen, hieße neue
gebracht: „Wir Opfer vergeblich bringen. Nur das Wort Gam-
-LS,J.le"b”IBfett Anstand. bettaS nach 1871 kann uns als Leitstern dienen: daß dem ftanzosischen Parlament der Friedens. Immer daran denken, nie davon reden! Wenn vertrag, den Vie ganze deutsche Presse in Hän- mir xugemutet wird — so sagte der Oberbür- den hat, verweigert wird. Mr verlangen die ” “ ■ ~ • -- -
sofortige Abschaffung deS velaae- rungSzustandeS. bet Zensur und dioso- forttge Mitteilung des Textes des Borftiedens- verttages. Die sozialistische Kcnmnergruppe hat oinen ähnlichen Entschluß gefaßt und die Regierung hat abschlägig geantwortet.
Italien enteignet deutsche- Gut.
Lugano. 21. Mai. fDrahtSettcht.i Der in 'i'ari§ weilende Direktor eines römischen Blattes. der „Tribuna", meldet: Auf Grund der von der Konferenz festgesetzten Wiebergnt- LL*SLL?E»«so ist die Konfiskation aller österreichischen »nd deutschen Ammobttie« in Italien bevorstehend. Italien erhalte ferner bo3 Recht, seine mit Deutschland «nd mit Destcrreich abgeschlossenen Konttatte aufaibe-1 ......
ben oder ihre Durchführung *u verlangen Bestimmungen, die den Zweck haben, uns selbst --- I vor primitiven Schwarzen zu demütigen. Wie ____t w Ä , , verträgt sich dieser .Friede" mit den schönen yEt «KzERlE. Worten des amerikanffchen Präsidenten? Wenn Die untoifffrrhrtt Wilson in der Tat cm diesem Frieden festhält.
»nwisser»en Franzosen. bann wird noch in tausendjähriger Zukunft sein
lDrahtbericht.l IName als der des Todbringers fortleben,.
Frankfurt, 21. Mai. fDrcchtbericht). Badische Blätter berichte« über Acußcrunien des Ptin- .zen M a x v o n B a d e n zum FriedenSvorschlag > ?yu wiuitu; vuint tic v» wn aut» vycucii uiuv» unterer Feinde. Der Prinz kommt dabei zu stellt, wie ein waidwmides Wild. Und wirt, dem Ergebnis, daß die FriebenSbedina-I schaftkich? Die Kohlennöte, die wir in unserem ungen, wie sie vorgele"t wurden. «i ch t « «-1 rcnchen Klima in den letzten Jahren so furcht- flcnoutmen werden könnten. Es fei nicht bar erlebten, werden verewigt. Kurz, der wirt- allein Deutschlands Schicksals-Stunde sondern sihaftliche Zustand, der sich für Deutschland erbte ganze Menschheit mache die schwerste SristS erscheint grauenhaft. Es gibt keine durch. — Stmttssekreiät Dr. Dernburg be- Rettuira, wenn dieser Vertrag Ge. richtet in einer Unterredung mit einem Bertre- letz wird. England wird sich nicht scheuen, ter der schweizerischen Presse: Die deutsche °uS Deutschland — nach dem Muster von In- Regierung werde Viesen Friebensvertraq bien und Irland — eine für England arbeitende unter keinen Umständen unterzeichnen.I Kolonie zu machen. Wir müssen ousbluten Trotzdem f-hefn# Dernburg noch nicht all- Hoff- nmig auf Verftändigung verloren zu haben.
Basel, 21. Mai. sDrahtberichtt. Die ^ttfottnatm" meldet aus Paris: Wilson erklärte, daß die Gerüchte, daß Stmenta DEuEand angeblich unterstütze und outf MiDening der Bedingungen dränge, nicht ben Tatsachen entspreche. Der Gesamfinhalt Friedensvertraaes würde vielmehr mit feinem ursprünglichen Programm übrreinsttm. «en. Vekftn den Friedensschluß sagte Wison. daß der festgesetzte Termin nur nm wenige Tag; überschritten werden dürfe.
sage. Heute dürfen wir nicht mehr fragen, was danach kommt, sondern was recht ist. Ich halte es für unmö glich, daß dieser Der-, I trag unterschrieben wird. Die einzige Antworte für ein Kulturvolk ist es. diesen Vertrag abzu- l lehnen. Eines bleibt uns noch: Laut und immer wieder die Stimme zu erheben, bis sie auch von denen gehört wird, die heute wohl wissen, warum sie sich taubstellen, und uns selbst einigen in gemeinsamer Arbeit! ES gibt I nichts Verhängnisvolleres, als jetzt uneins zu sein, damtt der Feind bann mit heuchlerischer Phrase sagt: „Wir habe« Deutschland nicht vernichtet, nufere Bedingungen hätte es erfül- len können, ober eS hat sich selbst zerfleischt! Der Oberbürgermeister — dem langanhaltender | BmfE gezollt wurde — kam dann zu folgendem' Schluß: Die Frredensbedingmrgen sind schwer, sie können nicht unterschrieben werden. Was' kommt, wissen wir nicht. Ob der Feind unsere Koylengehfete besetzt, uns von aller Zufuhr ab- vtznechet, mit brutaler Gewalt den Friedens- vertrag erzwingt ... freiwillig darf das der^tsche Volk diesen Vertrag nicht uuters<breiben! Wir müssen ruhigen Blu-
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Grauer Rechnung wägt und für baS^deutsche' fkrrrb ? . - v < , 6^
«!.«»><»»«»&., <». BgJKW.te L- fenten Kindern und KinbeLkindern ein SBa«
Der Frieden soll „erzwungen" werden.
Versailles, 21. Mak. sDrahtbericht). Die Uttterzeichnung soll bis z»,m 5. Juni al;
Dennin erzwuttgen werben. Wie die Blätter berichten .werben all; Bordete- iungen im Spiegelsaal tnirch den Präketten des Devartelnents Seine und Oise geleitet. Di- alliierten Bevollmächtigten werden zuerst über Vie große Treppe in den Saal treten dann die deutschen Delegierten über die Treppe der frentben Gesandten. Nach der Unterzeicknung werben ine derttschen Delegierten den Saal ^rst verlassen und bei ihrem Austritt aus dem Schlosse werden sämtliche «Wasserkünste des Parkes unter Beleuchtung zu spielen beginnen.
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Meinungsverschiedenheiten.
I , $«»3. A. Mai. fDrahtberichtj. Der Be- richwrstatter deS Londoner Blattes .Daily News meldet ans PariS: Vor kurzem meldete l ich. wie wenig Beifall bas Abkommen in ver- Webenen «reifen gefunden hat. Diese Der- stlmmung mchm nun eine ernste Form an, in dem eine Anzahl Mitglieder der amerikanischen Kommifsio« ihre Ent- sassung gefordert hat. MöAicherwefte es soweit nicht kommen, aber sie Hatzen mit beetem Schritt wenigstens ihre AnschcEng ofienÄich vor Mer Welt kmrtPetan.
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Dämmernde Erkenntnis.
1_^ae<x- ’L Mak. sDrahtberlchts. Ein Rot- ieSammer Matt meldet aus London: In der Albert-Hall sand unter Vorsitz Lo«d Parmoo« eine stark besuchte Beosammlung statt. Der