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L. Zahrsang.
Fernsprecher Kl und 952.
Freitag, IS» Mai 191Z
Kernsprecher 951 unb 952.
§i«rnmer 137
Ne Rcf1?"T wraeften Nachrichten -rtch-inea r-cch-ntlich lechsmal und rwar ° ben dch D« MbonTRH'etKÄir«!# betragt msnatl. \2ä> Mark bei freier 3a'ie'«cit? mi werden !-derzeit von der OeftMftMeCe oder den Loten
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G^Ee i Mt "ir-fache Beilagen werden mit ° Mart pro Lausendgerechnet, alle» «J .
^axajaag rsK«.
Di-
Versarlles, 15. Mai.
scheint, nach den bishettgen (Srfttnrungcn dürfte
'■«- mts S^hrfieif beru^-n. Kolk Brandt •
Zer Frieden M ZMerreich.
Anch hier «naeheuerlicke Forbernngen.
<®ro6tbert<fit.l
Eine neue Ketzkampa^ne.
Versailles. 15. Mai. ITrahtbericht.'! Die
Warnende Stimmen.
Rotterdam. 15. Mai. sDrahiberichstl Ein Londoner Blatt meldet: Die liberale Pattei Enalands hat dem Premierminister ehr« B e - denken gegen die Kass «na deS ft r t e- densvertraaeS mit Deutschland übermittelt. Die entscheidende Sitzung der liberalen Partei am Montaa wurde von Asquith aelei- tet. —» Züricher Blätter melden aus Mar- länd: Die sozialistische Partei Italiens ruft das Proletoriat 1« Masse nkunbgebun- qen gegen den Versailler Frieden auf.
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Drotest des Frauerr?ongreffeS.
Zürich, 15. Mai. lDrahtberrckth Gestern vormittag wurde der internationale Frauenkongreß eröffnet. Aach den ttn- ieiitrnden Begrüßungsreden brachte Mrß Snowden einen Antraa in Vorschlag. in dem der internationale Franenkongreß sein Bedauern aussrttcht über die in Versa,l- les den D-nttso^n vmaekech'en Tckedcnsbedin- annaen Die kinau reellen Botzinaungen des Kri-densentwuttes bedeuten die Verd^mmu-a ttner Nation von 100 Millionen Menschen im Herzen von Europa. Der Kongreß gibt der ttcbermnauna Ausdruck, daß diese Rnrfrutnfl schli-ßliich in Saß und Anarchie ausarten muß Der Anttaa wrrrde einktimm-ia angenom- men'und die Botschaft nach Paris übermittelt.
Sie «enm Voten.
Wirtschaftsftas-n. Th-edergutmachung. Grenze» (Drahtbericht.)
Versailles. 18. Mai.
Gras Drockdorff-Rantzau hat, wi« wir bereits gestern meldeten, Clemenceau d r e i Roten überreicht, aus deren Inhalt wir fafr gendes nachtragen.
Die erste Note.
Sie 3wtemeti6iale.
Ablehnung des GewaftsriedenS. sDrahtbericht unseres Somder-Berichterstatters.) Versailles, 15. Mai.
sehen die deutschen Protestkundgebungen gegen den Gewattkricden zu veröffentlichen, geraten stMlich in Verlegenheit, weil es ch^n an der Möglichkeit sehlt, d» Wirkung dwser Proteste abzuschwachen und greisen daher zu allen möglichen Mitteln. Deutschland verächtlich zu machen. Alte Märchen von ntutwrK-g zerstörten Kunststätten werden aufgetischt und man gewinnt im allgemeinen den Erndruck einer neu entfesselten Hetz-C am - pagne, die den Frieden als noch zu müde darstellt. Saint Brice gibt zu daß Amer ki und England Deutschland aus der Wl volenk streichen wollen und daß Deutschland zu schwerer Sklaverei Verurteilt wird, aber er mutz gleich feststellen, daß daS deutsche Wf, wenn es auch in seine Grenzen znrückgewotten wird, den Gedanken der Revanche nähren werde, den auszurotten kein Mittel vermögen werde. ,Jm L oeuvre geht G-neral Verraur noch ^emen Schritt weiter indem er die Folgen prust. die sich aus der Nichtunterzeichnung des ftriedens- vrrtrages ergeben können.
Mene Entente-Drohungen.
Haber deS Krieges
Tie dritte Note, die die Abtretung deutschen Gebiets betrifft, X tast im Wesentlichen, dar die «edmamraen «ft
Paris, 15.. Mai. (Drahtbcrichtsi Savas meldet: Ter Oberste Wirtschaftsrat erörtert die wirtschaftlichen Maßnahmen für den Fast. daß Deutschland den Borfriedrn nicht unterzeichnet. Es ist die Wiederherstellung einer trennen Blockade vorgesehen, über deren Inkrafttreten der Biererrat beschließen würde. — Londoner Blätter melde« aus Paris». Sollten die Deutschen Widerstand versuchen, so ist der jetzige Friedensvertra g hinfäl- lin und Drutschiand muß stch aus härtere und schwerere Bedingungen gefaßt machen. — Weiter wird gemeldet: Die m'lttä- rischen Vertreter der Alliierten haben stch 5« Marschall Foch in daS Sauptauartier begeh en. Der tschechische nnd der polnische Bevollmächtigte haben stck ihnen angeschloffcn. Die Entscheidung. ob die Alliierten g e g e n D e «t s ch- land marschieren werden, steht, jedoch nicht bei Jock, sondern bei der Alliierlen-Kon- ferenz in Varis. — Rach Pariser Meldungen sind kür den Fall einer deutschen Weigerung, den FriedenSvettraa zu nnterze-chnen. alle militärischen Vorkehrungen getroffen worden. Der verbündete Kriegsrat tagt fortdauernd. Er beschäftigt stch mit der Ausarbeitung eines Befetzungsplanes.
Am 1. Dezember 1915 betrug, so lesen wir in 1 den Ausführungen der .Krsnkfurter Zeitung, der Bestand an Kühe u 10970 000. Von Weser e>akl ist abzusetzen der Viehbestand der Teste des NeickeS, die unS verloren gehen sollen. Bet sehr vorsichtiger Schätzung muß man in Abzug bringen: Rür Ost- und Westpreußen 000000,. Schlesien 400 000, Schleswig-Holstein SM 000, Posen Q50 OflO. Saargebiet, Eupen, Malmedy 200 009, Slsaß-Sothringen 270000, zusammen 1970 009. Dazu käme die Pflichtlieferung von 140 000 Kuben, sodaß vom Bestand noch 7930000 blieben, gleich 74 Prozent. Unser R:ud- drebbestand blieb während des Krieges etmoer- maßeu erhalten, die in letzter Zeit immer häufiger werdenden Schwarzschlachtungen werden ihm nun sehr zugesetzt Haven. Die Zwangs- ablieleruna au Kühen dürfte daher mit Mindestens 2,2 Prozent anzunehmen sein Jedermann weiß, baß gerade die Milchrnappheit verheerend für unteren Nachwuchs ist: nun. wir werben ein paar Bückien kondensierte Milch einführen. w:e Wir sie zahlen, willen wir nicht, aber vielleicht sammeln die Vereinigten Roten Kreuze für unsere Saualmae, auf daß die Gnmmipfropfen nicht umsonst geschenkt wurden. Wir besaßen am 1. Dezember 1915 3 341024 Pferde und Füllen; von dieser Zahl gehen 800 000 ab, nämlich Ost- und Westpreußen 289 000, Posen «100000, Schleswig-Holstein 109000, Scmraeb'.et, Enden, Malmedv 50000 Schlesien 100 000, El- faß-Lothr'maen 70000. Abzüglich der 120090, die wir liefern sollen, blieben uns 2421024, mithin 73 Prozent unseres ehemal'aen Bestandes.
Den Vorwand zur Besetzung des Saargebietes bieten die Zerstörungen der «ordfranzöstschen Gruben. Aber das genügt nicht. Man vervftichtet uns zu Liefertm«sen an die einzelnen Ententeländer. von denen yrnnT- re'ch der Löwenanteil znfallen soll. Man zahlt diese Lieferungen? Das wäre zu viel, man rechne- ste auf unsere Sckntldsumme an 3« welchem Breis, das ist Sache des Siegers., Und man kennt ihre Rechnung. Die Franxozen zahlen im Saargebiet die Tonne mit 40 Mark, trat sie. allerdings für 120 Francs, nach der Sckm-iz zu vermuchern. Der lebte Richtpreis des Kohlcn-svndikats beträgt 64 Mark. Wir sollen also nicht nur ganz gewaltige Lieferungen, wie wir im folgenden zeigen werden, machen, niwe bcnablt zn werden, wir werden sie uns höchstwahrscheinlich r« einem Preis anrechnen lallen müllen, der ieden Betrieb unrentabel macht Am 1. Dezember 1915 bettua Vie deutsche S1 e i n k o bl en v r od u N' o n 146 967 553 Tonnen Deutschland verliert ^semr Kokken aebiele ht Oberschlesien und im Saar- aeb'et dar Aa*»e--er Kahlenred'er bletvt aurer- . halb r,p lerer Einllußsvbäre. 5« dem angewb*. neu Zeitpunkt betrug Vie Prodnftwn m Ober- fchtellen 38106 787. tm Laaraebtet 10 345 417, im Aachener Revier 2 251 260 Tonncui zusam-
die M «w«
schildert den Werdegang Deutschlands vo« Aarar- zum Iudusttiestaat und die bannt her- vorgerusene Verschiebung der Bevölkerrtng, der wirtschaftlichen Sttultur und der Ernährung. Die Rote spricht von dem Verlust der S ch i f f a h r t, der Kolonien, der Ter r t. t o r i c n i m O ft e n. Es beißt da: Bet Aus- Whrüng der territorialen Bestimmungen des Friedensvertrages würden im Osten die wich- ttgsren Produlttonsgrbtete für Getreide und Kartoffeln verlorcht gehen. Das Ware gleichbedeutend mit einem Ausfall von 21 Prozent der Gcsamternte in diesen Lebensmittcl«. Der Friedensvertrag sieht vor, daß tott fast et» Drittel unserer Kohlenproduktro« der- lieren. Außerdern werden uns für die ersten zehn Jaüre uv.gehettre Lieferungen an Kohlen in bestimmte alliierte Länder auferlegt. Wette« soll Deutschland nach dem Vertrag fast Drer- viertel seiner Eisenerzproduktton und mehr als Dreifünftel seiner Produktton tu Ztw zugunsten seiner Nachbarn abireten. Rach dtesen Einbußen an eigener Produktton, nach der wtit. schaftlichen Lahmlegung durch den Verlust der Kolonien, der Handelsflotte und der answar- tiaen Besitztümer Wäre Deutschland nicht mehr in der Lage, genügend Rohstoffe aus dem AmS» lande zu beziehen. Die vetttsche I n d u st r t« müßte daher in einem gewaltigen Umfange er» löschen. Gleichzeitig würde der Bedarf an L c- bensmittelzufuhren erheblich stetge«, während die Möglichkeit, diese zu befrtedigc«. außerordentlich sinken müßte. Deutschland wär« daher in kurzer Zett außerstande, den vtelen Millionen auf Schiffahrt und Handel angewic- senen Menschen Arbeit und Brot zu gewähre«. Diese Menschen müßten aus Deutschland answauderm. Werden die Friedensbcdtn» oungen durchgeführt, so bedeutet das einfach, daß viele Millionen Menschen ttj Deutschland zugrunde gehen müssen Dieser Prozeß würde sich rasch entwck- keln, da die Blockade während deS Krieges und deren Verschärftmg während deS Waffensttll- standes die Volksgestmdheit gebrochen hat. Kem Httfswcrk. nock so groß und lanafristig angelegt, könnte dieses Maffenfterben einfialten. Wer diesen Friedensvertrag unterzeichnet, spricht damtt das Todesurteil über viele Millionen deutscher Männer. Frauen und Kinder auS, Ich habe es für meine Pflicht gehalten, vor Ueber. reichung weiterer Einzelheiten diefe allgemeine Aeußerung über die Wirkung«« des Friedensverttaqes auf das deutfche Bevöü kori'ngsproblem zur Kenntnis der alliierten und assoziierten Friedensdelegatirmen z« bringen. Die statistischen Nachweise stehen auf Wunsch
«f'et Aktlonsansschuß der Berner Konferenz »er, wie oemeidctz unter dem Vorsitze von Bra-ttm-z^ttt Poris tuet, hat gestern in e itet Dollsttztmg den Friev-nsverttag einer Prüfung unterzo-en. Die Bevinanngen. unter denen em oerechter Frieden oeschloll-n werden kann, fi"d Elemcnceau übermittelt worden. ES hmtdett sich am die Buntte. die in Amsterdam entwickelt wurden. ES mü den Ausgkchch und Enischädimma für die Verwnstunorn tn Belgien, Normstankreich und den übrigen „überfallenen» Ländern gefottrett. Be>' FeM-' unn der ne"cn Staat»oren-en wird die Rbst mmung b-t betroffenen Bevölkerung als entfcheödenv verlang Ter Militatisnt-ts wird abgrschafft alle
-»en Demo!ratien vereinigen sich $«- Gesell- Wttft der Rattone«. d'e Frieden und Recht «- rant'ert Tie Kolonien wer^-n un'et allen d-molrättschcn Slattonen ohne Ausnastme ve- teilt, sobald die Nottonen in der 2«ge sind, die Br-antworttmo dafür in üße-nehm-n Der 9?ei(f‘im* b-r Kolonie« wird ohne Nntrrs MN» allen Völkern -nr Verfügung gr'ellt.
Vn'er vie'en EestchtSpunkten wird der Entwurf des VSEerlnmd.es. wst ihn der ,,^rie - drns"-Berlrag rorsieht, verworfen. Dieser Ent-
zur Verfügung.
In der zweiten Note
beißt es dann bezüglich der Wiederguttnachungz Deutfchland bat die Verpflichtung zur Wtede» gutmachuna übernommen aufgrund der Note dcS Staatssekretärs Lansing vom 5. November 1918, unabhängig von der Frage der Schuld am Ktteae. Die deutsche Delegation vermag n icht an z« erk titnen, daß aus einer Schum der früheren deutfchen Regierung an der Eut- stehuua des Weltkrieaes ein Reckst oder Anspruch der alliierten und assoziierten Mächte auf Ent- ,'chädiaung durch Deutschland für die durch den Krieg erlittenen Vertttste abgeleitet werde» könne. Die Vertreter der alliierten und assoziierten Staaten haben zudem wiederholt erklärt, daß das deutsche Volk nickt, für die Fehler feiner Regierung verantwortlich gemacht werden solle. Das deutsche Volk hat den Krieg nicht gewollt und würde einen Angriffskrieg niemals intternommen haben. Im Bewußtsein des deutfchen Volkes ist dieser Krieg stets ein Verteidigungskrieg aemefen, Auch die Ausfassung bet alliierten und assoziier, ten Regierungen darüber, wer alS Urheber de» skrieges zu beschirldigen ist, wird von den bn* scheu Delegierten nicht geteilt. Sie , vermöge«! der früheren Reglernng nicht die alleiuttze, oder bantstfächficke Schuld an diesem Kriege zuz«. svr-cken. In dem vor gelegten Entwurf etnti FriedensvertraaeS ftnden sie nichts von dieser Auffassung tatsächlich begründet. Keinerlei Beweise werden für sie boigebrackst. Die deut, scheu Delegierten bitten daher um Mttteiluu, des Berichtes der von den alliierten und asso liierten R-qterungen eingesetzten Kommission» zur Prüfung der Deranttvortlichkeit der U»
Rmb französischen Blättern ist be-ckstckttgt, alle KrieaSschnlden Nnaarn, mrS etwa i« der Ebene nm Budapest bestehen würde, nnd Oester rr- ch iolrne TentfMöh-nen, Te-'tsck-^stdttrott a " k z n l a d e n. Tas MM. d-elr kleinen, aller HttsSmitte^ bera-ckstm Restaebiete sost-m die ganzen Samten ver
,md amortisieren, d'e das e^cmtt'ge Oesterreich - En-mrn für bett Krten " 1 fwt So nnaefienrrlich auch diese Memnng
verändert.
rägliche Wagcngestellung betrug m Rheinland-Westfalen durchschnittlich im Frieden (1913) 32000; sie betrug im rlSruar 1919 nach einer Besserung der Verhältnisse 16 000.,Es ist nickst übertrieben, wenn wir daber dre Hohe per Kohlenproduftion, die uns verbleibt, auf nicht mehr als 50 Millionen Tonnen annelMew Von diesen 50 Millionen haben wir nach dem Dlttat der Sieger zu liefern während zehn.Jahren an Frankreich 21,6 Millionen, an ^ttalien 6 (tonen, an Belgien 8 Millionen, an Luremburg 1,5 Millionen; zusammen 37.1 Millionen. Es blieben für unseren Bedarf an eigener Produktion 22,9 Millionen Tonnen. Die Gesamtaue-- fuhr von 1911 betrug bei einer Praouktiou von 158 777 300 Tonnen 31145 076 Tonnen. Bei einer Produktion, die nur den dritten Teil beträgt, sollen wir 20 Prozent mehr auSfufiren. Aber das ist rat nickst die Bede^wg dreier Maßnahme. Die Uebersetzunq dieser siochlen lautet: 74 Prozent unserer Sreirckohlenpwduk- tion sollen zu Preisen geliefert werden, bte einseitig von den Machthabern festgesetzt werden. Dreiviertel nuserer Kohlenproduktton, bte eines der Mittel sein sollte, um uns aus unserem Wirtkchastselend heraus'zureißen, wird nickst für unseren Gewinn arbeiten können, bte gesamte uns mögliche oder mich unmögliche Kochenausfuhr wird für zehn Jahre ihre Preise von bei Entente vorgeschrieben bekommen. Und ganz ähnlich stobt es mit dem zweiten dfM-Kffk- tor, den Produkten ver chemischen Industrie. Wtt sollen ttnfete wirtschaftliche Ankunft in die K«nde der Lnttö legen die st» anfchiSen, der Welt -Friede, Freiheit DemEatte. SEbe- srimimu'.g und emen rhr erhabenes Werk krönenden VMerbund z« schenken".
ProduMon von 96164099 Tonnen. Aber dieses Resultat ist stark zu berichtigen, Die Förde- rnnasverhLltuisse haben sich fett 191o stark
Vieh md KshlM.
Die xesorderten Naturalleistungen.
Der Vertrag von Versailles, dessen Unter« zeichnnna Nlcku von uns zu erpressen gedenkt, St nur Verpflichtungen Teutsch- Lrnds, unv zu grtterletzt glaubt man dem deul- schen Leichnam auch noch R a t u r a l l e ist u n- a e n auferlegen zu können. Rur Boswilligleit kaiui behaupten, daß Deuschiand schon jept nuy- ein volllommen ausgehungertes Land sei. Gewiß tonn Arbeit Reichtum enetzen. aber sie kann weder Vieh noch Bodenschätze schafieii. W- die Entente von uns die Liefenrng von 140 000 Milchkühen und 120000 Bier den verlangte, so mag bei ihr ganz das Gefühl des Siegers vorgeherrs-cht haben, der den Fuß aus den Racken des Besiegten setzt, um nun alle unvermeidlichen Wechselschicksale des Kneges auf einen Gewinn-Renner zu bringen.. Wir haken von dem Recht der RegmMonen nach den Vorschriften der Haager Konvention Gebrauch ge- macht, wir haben sogar die Pferde w Belgien, die wir brauchten, sehr doch bezahlt. Aber ;etzt will man noch einmal alles und noch mehr, rn Natur von uns zurückfordern. Pferde und Kühe hat der Krieg wie vieles andere verschlun- gen, wir soll'n nun von unserem eigenen Bestand abgebsn. Wohl gemerft, nicht vom Bestand des Deutschen Reiches, wie es 1914 m den Krieg zog, sondern vom Bestand des biurenden Rumpfdeutschland, da» nach der Amputation bleiben wird. Braucht stcy her Sieger zu überlegen, daß die Geöiete, bte man Deutschland nehmen will, zu den vieh- reichsten gehöre», daß man »rmtoKkch von einem Aeinet en Deutsch-, aid dasselbe wte vorn ernst:cen großen verlangen kann?! Er braucht es nicht, er ÄMiert. Ihn wird nicht der erwiesene Wahnsinn seiner Forderung schrecken, er wird die Wahlen ausiwischeu, die gegen ihn sind. Alle die aber, die nickt vom sich uber- schlagendeir Haß leben, auch die Einsichtigen der Ententevöller. Werren nicht über sie hinweg
rourf ist daS
Instrument einer siegreichen Koalitton. nk-er nickst das einer internot-onelen Gere-mtg- kett, bei de-- a«c Nationen Platz haben mSffe;. 'Ne Enrtwaf'nnng Dentscklmivs must «'m, bte Abrüstung bet Alliierten z-« Wa er ,mb 'n Lande »»r Fol-e haßen. Die Grenzst! sctznn-^n de« Terfm-e^ wä^-n nm d"n be'- ma-cn. ein* e^i-e K-ie*-rükdma a -kr-ckt eehalte». Tie G*eneen Polens sind nW tm 1$tmtt de« Rechtes de* Bw?Eem.!n' Mw-tm Die Tretttntwt Tetrts^lanbs in »wcr Dole (bitrefi den Komrdor n"-tz T"n'i"1i'r geftt rttft >md eine O"tll* »”n Schw'ettrkeiten in» Beschwerden. Tw Bedinmmgen üb-r da§! Saargebiet ze-o-n den Geist der "'nmStton und der kspital'sttscken Ansbruttmo. Man wrtz ntztz: mtr die Kodte, sondern das Gebiet. Die BetM- mrng über bie de:,Ecken Kolonien, ohne TeMsch land ein Mandat be-3 Vöttcrb'mdes v< l*ttt Verwaltung zu geben, ist rcmer Jnrpertatts - nms. bet sich an der Beute des Besiegten be- r-rchert. Die Uebt'gabe der Sch'nttt'-g-.o-ald- inkel an Fap-m s-Weßlich ist offene Eroßernn«. Diese Fehl-n- sind schwer «np »*tge^ vollsta»- bia. daß dieser Frieden nickt tntfe- Friede « ,mb daß die Vötter leedrow sind von eine-Po- l'ttk der S’t'et. bte mrr ans Test'n* der Bente anSwben. ohne an die unoermeidbar-n Fol zen zu beiden.“ llolk Brandt.