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Kasseler Neueste Nachrichten

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Kasseler Abendzeitung

Die Kasseler »«teilet Nachrichten erscheinen wöchentlich sechsmal und zwar abend« Der Ldonnemeturpret« beträgt mmuiti. «art bei freier Lustellun, in« Hau« e«fieiimtg«n tBerbax sederzeit »an btt Geschäftsstelle oder den Boten «ntgegengenommen. Truckerei, «erlag und lliedattton: Schlachthosstrahe 28/30. «für unoerlangt emgetanbte Beiträge kann Me Mebattton eh« Berantwartnng ober Gewähr in keinem »talke übernehmen. Siüäzahlung de« «ttu^elde« «der«nsprüchewegen etwaigernichtordnunggmLstiger Steuerung auSgeschlafsen

Hessische Abendzeitung

Stummer 130.

Dounerstag, 8. Mai 1919

Fernsprecher 951 und 952.

Fernsprecher 951 und SSL

S. Zahrgattg.

s Deutschland in entscheidnngsschwerer Stunde.

München wieder ruhig

Dl? an der Grenze stehenden istb in den letzten

I

Versailles, 7. Mat.

lern und ohne besonderen Charakter. Qm irrt*»

Belgiens Forderungen.

weder das Interesse der auslSndifchen Brr- ID elegation sofort fallen Würden. MS braucher, noch das Allgemeinintereffe Not Tri- dahin rft aber noch ein sehr schweres Stück West.

Derdeutsche" Rhein

Aufgaben gestellt. FriedensLedingun

| Haag, 7. Mai. (Drahtbencht). Hier Retten authentisch« Meldungm über die Bestrmmunqm vor. die der Fri ed en svertrag bezüglich

setzimg des Vertrages begonnen wird. Nach einem Newyorker Blatt hat der Reichsurinitzer , die Bollnmcht, den Frieden selbst zu imterzeich-1 trat Stock ist eine Reihe von drei kleinen Räu»

da wund «nehmen, tvenn selbst besonnen« Cle­mente bei der traurigsten Zukunft, die stch vor ihren Austen eröffnete, zur Verzweiflung ge­trieben wurden?

schon ab er nicht auf dem gleichen ffhtffe noch dem polnischen Gebiet fahren, mithin praktisch die Schiffahrt überhaupt nicht auLübcn können.

ern. Die Deutschen werben vierzehn Tage Zeit haben, den Vertrag z« prüfen und ihre Bemer­kungen schriftlich einzureichen. Das mutz bis zum 22. Mai geschehen sein. Die Unterzeich­nung des Ariedensvertrages wird somit für Anfang Juni erwartet.

Haag, 7- Mai. fTrahtboricht). R«h Mel­dungen eines Rotterdamer Blattes aus Brüssel hat Belgien im A-riedenSvertrag folgende Be­dingungen zugestanden erhalten: Deutsch land h-»t Oftasrika abzutretrn. Die Kolonie wird von den Großmächten unter Hin­zuziehung Belgiens verwaltet werden. Die Grenzen der Berwaltungsbezirke werden von einer interalliierten Kommisston festgelegt wer­ben. Die Zahlung der zweieinhalb Milliarde geschieht in Gold oder in Waren, je nachdem es Belgien wünscht. Tie Zahlungen müssen vor dem 1. Mai 1921 erfüllt werden. Ferner mutz Deutschland drei Millionen Ton­nen Steinkolssen jährlich abliefern.

gestaltet wurde, was an» Wohl notwendig er­scheint, denn es handelt sich ja doch keineswegs um eine rein französische Angelegenheit bei die­sem WeltfriÄien, der schon durch Versailles

werden ausserdem der Reichsernäh- r«ngS- und der ReichSfchatzmintstrr angehören, die mit ausserordentlichen Vollmach­ten ausgetzattet itttb daher in der Lage find, alle etwa nnttretende« Widerstände durch einfach« Beschlüsse zu brechen. Mit der lkragr wird sich der Ausschuss in einer morgigen Sitzung befassen

die BevollmäMigten bestimmt ist und schmaL. rotbelegte Tische daneben für Sekretär» und Be­amte bcreitstehcn. Dir letzten Vorbereitungen werden eben getroffen. Der Saal ist hell, rmch-

Sie Lebensm!ttel°Sezaßku«s

Ci» Rcichskommiffar für die Beschasfuna. (D«chtbericht>

drelchm-TagUllg

Die erste EtatSberatun«. sDrahtbericht.)

ncrstag vormittag eingeladen zur Entgegen­nahme der Schleswig-Holstein betres- fenden Bedingungen des FriedrnSverira- ges. Tie Blatetr erklären, dass die dänischen Wünsche der letzten vierzig Jahre in dem Ver­trag fast restlos erfüllt wurden.

wohl im Osten an der bolfchetoistikcben Front und in Polen, wie auch noch im Innern des Reiches find SturmeSzeicken noch in großer Unzahl vorhanden. Unser-- Heimat ich gerade km gegenwärtigen Anaeublick vor die größten

Schnelle Anknnst der Schiffe.

Hamburg. 7. Mat. fDrahtbericht.l Die amerikanischen LebenSmittekschiffekom men setz« in schnellerer Reihenfolge nach Camburg um, können dank der rest­losen llnterdrfiikung der Unruhen sofort ihre Lebensmittelladnnaen löschen. So werden zur Zeit zwei amerikanische Damvker entladen. Beide S»iffe bringen befmrders a m e r i k a. «ischesGetreide. Ren eingelaufen ist ein amerikanischer orosser Dampfer, der Mehl und Seiteibe an Bord hat. Gewartet worden drei weitere Dampfer deren Ladung »mbekannt ist. Es find aber bereits weitere LebensmittelfchifK in Hamburg avifiert. die dje für Deutschland bestimmten Jettmengen bringen sollen.

Berlin. 7. Mai.

In der gestrigen Sitzung des Friedens- aus schaff es der Nationalver­sammlung machte Reichsftnanzminister Dr. Dornburg ausserhalb der Tagesordnung ausserordentlich bedeutsame Mitteilungen über einen KabincttSbeschluss, der gestern gefasst wurde, mn die Finanzierung der Lebensmittel, beschaffung für die nächste Zeit fickier.zustellcn. Ter Kredit ist durch die Papiergeld- wirtfchaft ausserordentlich geschwächt und die Kredite von Privatfirmen kommen bei den

Fochs militärische Vollmachten.

Rotterdam, 7. Mai. (Drahtbericht). Lon­doner Blätter melden aus PariS: Die Alliier-- tenkonferenz am Sonntag erteilte dem Mar­schall Fach alle milttäMhen Vollmachten für den Fall, daß Deutschland den Abschluß des FriedeuSverftagcs verweigern sollte. Im französischen Kammorausfchuß für Auswärti­ges erklärte Montag der Sekretär ElemenceanS:

prmckhaften Bildern auf. Der groß« Speisesaal deS Hotels, der bisher den Offizieren der inter. «Merten Kommission als Kasino diente, wird Vcrhand-lnngsraum für die Sitzungen der Kon- ferenz sein. Die Anordnung ist wieder so, daß eine mächtige grüne Tafel in Hufeisenform für

nicht, Was unsere östlichen Nachbarn uns für Ueberraschungen zuteil werden lassen wollen. Es ist scheinbar noch nicht an der Zeit, in Frie­de« zu leben. Die Arbeilsausstände müssen ein für alle mal aufhören. Jetzt zu feiern, hieße untätig ins tiefste Elend sitcken. Die Befreiung der Jsarstadt zeigte uns, daß wir die Kraft befitzen, im eigenen Hause die Ruhe auftecht zu erhalten. Wenn wir uns der in uns schlummernden Energie bewußt werden, kann man uns trotz allem, was bisher ge­schehen, nichts anhaben, und wenn die Welt voll Teufel wäre' N. P.

Bus dem Frledeurweg

Die Borüercituugen. (Dvahtberichl.t

Von Hans Hede.

Bayerns Hauptstadt atmet auf. Die Träger der Ordnmtg haben ihren Einzug gehalten, und die Elemente des Terrors ergriffen die Flucht wie Fledermäuse vor den ersten Strahlen der Sonne. Die kurze Zeft ihrer Schreckensherr­schaft mag dazu dienen, im ganzen Reich die Gr^re jener Wahnsinnigen, die ihr Vaterland nach russischem Muster ht tiefstes Elend stürzen wollen, ht Acht und Bann zu erklären. Die

Kommunisten haben deutlich bewiesen, daß sie selbst bei gutem Willen, den man einigen ihrer idealistischen Führer nicht -'^sprechen kann, nicht imstande find, eine Konsolidierung irgend welcher Art herbeizuführen. In maximalistt- Sn Kreisen wurde oft die Ansicht geäußert, der Kommunismus, wie jede andere revo-

«rf8llu«g dänischer Wünsch«.

wvenhagen. 7. Mai. (Dvahtberichtl. Der sche Gesandte in Paris wurde für Ton-

smnmenkunft nicht zu. fie ist eine Fortsetzung der Besprechungen von La Billette und mit den Friedcnsveshaüdkmtgen nicht organisch ver­bunden. Rott Brandt.

bet Di, Durchführung per Massnahmen, die I r

mit grösster Beschlennigimg «u treffen sind, muss Gestern vorurittag um zwölf Mr wurden die' in einem Amt vereint bleiben. Keinerlei! deutschen Finanzsachverständigen unter Füh- Ressortfchwierrgkelten und enberel nmg von den Herren Warburg und Dr. W i d e r ft ä n v e dürfen hemmend einwirken. Melchior von einem franzöftfthen Major nach Tos Kabinett habe sich daher entschlossen, einen I Hotel Trianon geleitet, um in eine Besprechung ReichSkommissor zur Beschasfung über Finanzsragen ehtgittretat Irgend von Lebensmitteln In der erwähnten I eine grundsätzliche Bedeutung kommt dieser Zu- Art zu ernennen. Es wurde zugleich für diese ------------ .. ... - -- - -

Aufgabe ein Ausschuss von drei Kabinettömit- gliedern gebildet, in dem der ReichSwirtschafts- Minister den Dorfiss führt Diesem Ausschuss

Derbanblungen von Regierung zu Regierung ... ... _

gar nicht in Betracht ES bleibt also nur das selbst reichlich genügend französisches Gepräge B-ittrl bet Warenbeschaffung für den Absatz im I hat. Der Amerikaner, der in Leipzig stttdiert Aussande. Dazu ist es nötta. die Fesseln |tt hat, äußerte übrigen- als seine Privatmeinung, lösen die bisher unseren Aussenhandel festge i daß nach Abschluß deS Vorsriedens hakten haben, und dabei so «orzuqeheu. dass die Beschränkungen sür die deutsche

3m Triasson-Hotel.

Nach dem Austausch der Vollmachten. (Drahtbericht unseres Sonder-BerichterstatterS.

Versailles, 7. Mai.

Gestern mittag wurden uns von Obers Henry, der fich seiner Aufgabe mit Höflich feit annahm, die Räume des Trianon-Palast Hotels, in dem die gestrige Zeremonie des Aus, tausches der Vollmachten stattsaud, und auch bei große Saal, ist dem sich die Verhandlungen ab Wielen sollen, gezeigt. Die untere Etage bei Hotels, eines schönen Neubau- nahe den Bassin de Nopttrne' ist für die Zwecke der Ver. Handlungen eingerichtet. Ein kleiner Saal mit

jener Bürger enthielten, die sich ihr angeschlos- son hätten, DaS Verhalten jener Einwohner kann man nicht so ohne weiteres verurteilen, man muß sich in ihre Lage ,u versetzen suchen, und wird dann verstehen, wozu die Sorge um Weib und Kind rechtschaffene Männer zu tret» bei vermag. Konnte man doch während der letzten Zeit in München niemals wissen, was Vie kommenden Stunden bringen würden. Bon der Außenwelt war man vollkommen abge- schnitten, und die abenteuerlichsten Gerüchte kreisten in der Stadt ES hieß allgemein, im ganzen Reiche wären Ausstände und Unruhen an der Tagesordnung. Die Stunden der Aeichsregierung seien gezählt, und jeden Augenblick könnte man die Ausrufung der! Räterepublik Deutschland erwarten. Kann es

Konferenz «ach der üeberreichnng.

Bersailles, 7. Mai. (Drahtbericht). Wie bet Korrespondent desHannoverschen Kurier" er­fährt, findet heute nach Neberre-ichung de» Ver­trages sofort eine Sitzung unseres Dclega- tiouSkaSinettl statt, worauf mit der lieber»

. .... .... Die Uebertetchung pes Friedensvertrages

lutionäre Bewegung, das Bestehestde hinweg- wird im grossen Saale des Triauonpalasthotels KrÄ; % °°r sich gehen. Bon Clemeneeau, Wil- schewistischer Wahnsinn wütete, selbst der Grundmt> ® <»rflc wurden Mstern

und Boden aufgewühlt wurde, und so die Basis I,,cr die erstell Vorbereitungen getroffen. Zu- für jede kommende Ordnung vernichtet wurde, nächst wurde ein großer hufeisenförmiger Tisch So hatte Venn auch die Jsarstadt in der ver- ausgestellt, eit dessen Kopfseite Clemenceau mit bältniKmäßig kurzen Zeitspanne des Regimes Lloyd Gorge zur Linken und Wilson zur Lewien, die chrw Bürgern eine nicht enden- Rechten Platz nehmen wird. Der Kopfseite ge-

I äensiber befindet sich ein gross« Tisch sür die suchskaninchen abgeben zu müssen.' Von einem! ^Eche Delegation und dahinter wicrwr ein Zweck und einem Ziel war nie etwa- zu mer- Tisch für die Sekretäre. Steiwgraphcu und ksn gewesen. Während fich die Häupter derI Dolmetschet. Punkt bre t Uhr müssen die Räteregierung selbst untereinander nie richtigI Vertreter bet Alliierten auf ihren einigen konnten, war arbeitsscheues und raub-1 Plätzen fein. Hierauf werben von dem Obersten lustiges Gesindel dabei, seinem verbrecherischen Henry bie Nutschen Delegierten in den Saul x:'Lgeführt werden. Clemenceau wird nach An­der rrommunrsten waren wett davon entfernt, I

der Panik, die die Bevöllkernn« angesichts der I kündlgung ber 36^1019^« tute kur e Ansprache Gewalttätigkeiten erfaßt HE, wenig- halten und dmin das Dokumentdes Fr te­stens durch Vertröstung auf kommende Besse- densvertrageS dem Grafen Brock- rung zu steuern. Im Gegenteil, es hieß immer,Idorff-Rantzau übergeben. ClemenceauS daß sich die Lage nodi eher verschlechtern werde. I liebe wird im Gegensatz zu dem diplomatischen Ossenbar beabsichtigte man damit unschWGge Brauch dem Grafen Broikdorfs-Rautzau vorher PaTtff1 <rroI,,id* mitgeteilt werden. Graf Brockdorfk -

gen. Stolz wurden tagtäglich von der Räte-1 Ansprache ^lem^ceous

regierunq Listen veröffentlicht, die die Namen vorauSfichttich antworten. Dte ganze Sitzung -------------.1 wird kaum länger aks zwanzig Minuten dau-

Berltu. 6. Mai.

Am Rintsterttsih: Hirsch, Dr. SDdekum und Dr. Braun. Das Haus ist halb besetzt. Zwei­ter Präsident Fränkel eröffnet die Sitzung ! um 2 Uhr 20 Minuten Es folgt die erste EtatSberawng. Abg. v. d. Osten sTeutschnatts- nal): Das künftige Preußen wird überaus hohe finanzielle Lasten zu tragen haben. Größtenteils sind es PersonaMrsten. Piel muß auch noch sür Ostpreußen gesth'chrn. Die zum Ausgleich der RuffeuschKien bewilligten Baugekder reichen nicht aus angesichts der ungeheuren Preissteiae.' rung. Der Staat wird mit weiteren Mitteln helfen müssen, sonst werden viele Leute in den Grenzgebieten bankerott. Den AuÄau der SeDstverwaltunq wünschen auch wir. Die SraatSaufsicht darf aber nicht abgeschwLht wer­den. Die Streiks baden ganz crheblütz mit zur Verschlechterung unserer Valuta beigetragen Während die Mark^wr btj Revolution noch all-

Tagen wesentlich verstäckten Kolonialtruppen 1 g-u der Alliierten, ein paar kleinere Räum« hätten knue aareisiven Zwecke. Dte Freiheit» sind für KoumttMonsberatungen, wie etwa di« den Waffemttllsiarivsvertrag sofort zu fün.lbeä Finanzausschusses, bestimmt. In einem die- digen, wenn Deutschland in einet angemeffe-1 ser kleineren Zimmer, die man für den Zwed neu Frist die Unter^rchnung des Vertrages ver-1 mit Salonmvbeln ausgestattet hatte, war gestern weigere, ssi von Wilson ausdrücklich zugestan-1der Austausch der Vollmachten er- den worden. Aus Zürich wirr gemeldet: Der I folgt. Den einzigen Bikdschmuck dieser Räume TageSainzeiqer meldet aus Paris: In der bilden die großen Photographien der vier Kämmer wurden Jnwrmationen auSaegeben,! Staatsoberhäupter der feindlichen Großmächte, wonach das französische, enalisHe und belgische DaS Bild von Wilson, das eine gute moderne Heer eine Million Mann stark am Rhein sirr I Photographie des Kopfes zeigt, fällt vor den eventuelle Maßnahmen gegen Deutsch-! anderen, im rMichen Hofstil gehaltene«, etwas land bereitstehe und bleiLen werde. Iprmckhaften BAdern auf. Der große Gpeisefaal

Die anfängliche Angst wurde zur Erbitte­rung und bei der Aussichtslosigkeit jedweder Besserung griff schließlich allgenieine Apathie um sich. Eine unheimliche Ruhe herrschte in den letzten Tagen in den Bürgerkreisen Münchens. ES war, als oh man die endliche Befreiung ahnen würde, obzwar die kommu­nistischen Verordnungen schärfer denn je wa­ren. Neberbauvt wurden selbst beim Einzug der Regierungstruppen immer noch die lächer­lichstenBestimmungen' veröffentlicht, als ob, .. -------

die Räterepubkik fester denn je stände Der Ju-l des R h ern- Vorsicht. Sie sind außerorocnt- 6el der Bevölkerung angesichts ihrer' endlichen I l'«d schwerwieKnder Natur ntcht nur für Befreiung war aber ent innerlicher. Die Ein-1 Deutschland, sondern auch für die Niederlande, wohn« benahmen fich äußerst besonnen. SieI Es wird kn ihnen die Internat ionati» erkannten recht schnell, daß fie fich durch eigeneIsierung des Rüeins, soweit Deutschland und Mitarbeit am DrfteiungSwerk die verlorene I Holland ,n Frage kommen, ausgesprochen, da- Würde ihrer selbst zurückgewinnen müßten. So I »egen werden die Masserstraßenftreckkn, die griff denn ein großer Teil sofort zu den Was-1 sonst int allgemeinen Frankreich und Bel­ke«, und die schnell ausgestellten Bürgerwehren I aren mit dem Rhein verbinden, oder die zur unterstützten die einrückenden Truppen aufs I Verbindung dienen können, unter der Interna- kräftigste. Im Reiche könnte man aus dem I tronalisierwtg nicht einbegriffen. Die Jnierna- Verhalten der Münchener Bürger die Lehre I fftmalisierung selbst erfolgt in einer Form, die ziehen, daß man fich deS Siege- aber die I den französisch-Helgischen Interessen völlig die Machte der Anarchie nicht nur freuen, sondern f Vorhand gibt und vor allen Dingen ermöglicht, mit all« Kraft daran gehen muß. die schwer I den Rhein beliebig obzarleiten. Es ist dasselbe errungenen Früchte des Siege- zu!Prinzip angewandt, das nach früheren Mittei- srchern. Wir find noch nicht am Ende feberl iungen auch für die Weichsel gelten soll, die Gefahr angelangt. Nichts wäre verfehlter, als I ebenfalls in einen internationalisierten und bet ber jetzigen scheinbaren Entspannung der I einen nicht internationalisierten Teil zerfällt, Lage sich überaroßem Opttmismus bin,«geben. I so daß zwar die Polen auf der ganzen Weichsel Det Aufforderung deS Re'chswobrminist«s an I beliebig Schiffahrt treiben können, die Deitt- die deutsche Studeuteuschast spricht Bände. So-1" ' ' '' ---

«en. was auch den Tatsachen entspricht. Nur! men für die besonderen Beratnngszwecke d« wenn ungeheure Forderungen mftge-1deutschen Delegation vorgesehen. Dre anderen stellt werden sollten, must ber Vertrag der Na-1 Etagen sind, wie große, mit Kunst ausgeführte tionalversanimlmig unterbreitet werden. I Tafeln besagen, sür die ttalienijche, die franzö- ------ I fische, amerikanische und englHche Militär-

nrMon, die ja vorher daS Haus ganz besetzt hatten, belegt.

Bei Gelegenheit dieses Besuches Imnat wir auch das erste Mal mit den Amerikaner« ht Berührung. Der amerikanische Derhrnd-migS« offtzier, ein jung« Hauptmann, trug den Wunsch vor, den Besuch d« deutschen Presse im Trianon für amerikanische Blätter photo­graphieren M lassen. Sv arbeiteten Photo- gravhenapparat und Kurbelkasten rrt recht ausgedehntem Maße. Der amerikanische Hauptmann «zählte, daß er auch erst vor drei Tagen telegraphisch herbeordert worden sei, daß aber di« am«ikanffche B«bindmrg jetzt aus-