Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Nummer 128.
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Dienstag, 6. Mai ISIS
v. Zahrgaug
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Das hessisch-wal-eüsche Ireikorps in München
Rolf Brandt.
das Treiben
bei den Verbündeten selbst hinter den Kulissen der Pariser Presse zu erkenne» sind.
•tafjrtlOTrfptetfe-. DU Hebengefpattete flette für eiitürtratfdfre «sschLkte 39 Pt-, für ans. toftrUirt Haselgen 85 W. Reklame,eU« für einheimisch« »eschüfte 7ä für auSmdrtiqc Geschäfte < M Einfache Beilagen werden mit 5 Mark pro Laufens berechnet, aller mü »«rerungs-guschlag. Bei Uedermittlnng ren Anzeigen auf teleyh. Wege wirs für durch Hör- fehler berrergerufeneJrrlümer keinerleiHasttlngübemonnnen Für bis Aufnahme »»»Anzeigen an beflinwtUn lagen oder Eliten wird t M. keineSewühr geleistet. Sefd>äft#i«Ue: «Sin. Str. s
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DaS hessisch-thüringisch.walke k- kische Freikorps ist mit einem Bataillon schon am 2. Mai, die übrigen Teile am 3. Mai in vortrefflicher Haltung in PMnchen eingerückt. @=8 wurde bei seinem Marsche durch die Stadt von dem größten Teil der Bevölle- rung jubelnd begrüßt. Schulter au Schulter mit ihm kämpfte das Freikorps Gör- l i ch und die 2. Garde Infanterie-Division.
Hessisch-Thürinzrsch-WalLeckischeö KreikorpS.
wird er bald in sich selbst zusammensinken, wie es das Schicksal des unalückseliaen Vertrages von Brej^LitowÄ zeigt. In Paris wird heute das Schicksal der Wett nicht für die Ewigkeit entschieden werde». Halten wir uns das vor Ansen, wenn wir unterzeichnen
Berschlepdungs TaMk.
Roch keine Ueberreichung der FriedenSakte.
lDrahtbericht.)
Das befreits München.
hen. 5. Mai. lDrahtbericht). T« 4.
nächst scheint der Weg zn einem Der. handlungsfriede« durch diesen «uftaft noch nicht abge schnitte«. Irgendwelche weiteren Folgerungen zu ziehen, wäre jedoch übereilt, zumal stch dem Chor der Pariser Presse, die täglich saft jedes Mitglied der Delc- pation, ob es «, den Bevollmächtigten, den Sachverständigen oder der Presse gehört, mit Schmutz bewirft, dem sich gestern auch der „TempS" in gehässigen, sehr kleinlichen Au», führunge« angeschloffen hat Immer deutlicher -eich sich, wie die Franzosen den Ort der Kon- serenz, die ja einen Weltfrieden und tri« nen französischen abschließen feit, mißbrauchen, um eine Entgiftung ger Atmosphäre unmöglich zn mmnen. Erst vor drei Tagen wurde der erste amerikanische BerSindungSofftzier te- segraphisch nach Versailles berufen, ein junger anieriksnischer Hauptmann, dessen To« sehr von dmn französischen abstach; er war der erste Nicht, franzose. mit denr man in Berührung kam. Die offizielle Vorlegung der Bedingungen wird sich biS mindestens Mftwoch. wenn nicht
Heute, am ersten Mai, war die gesamte Delegation auf die Räume des Hotel des Reser- voirs beschraE, das in der Zeit von zwei dir MS Uhr nicht verlassen werden durfte. Der Par? stand für den, der den Früblingsregen hebt zur Verfkg-mg. In einem der hübschen Emvire-Lalons. die als Bureauräume einge. «chtet flud, entwickelte sich nun ein lebhaftes Bild von auf engem Raum arbeitenden Dole- gatronsmitgliedern. Jede- Fleckchen war be- etzt, die Schreibmaschinen klapperten, die Fe» dern gingen über das Papier, die vielen Sekretäre und Settetärinnen nahmen das halblaute Diktat auf. Don der Wand sah ein Bild der Marntcnon mit erstauntem und kühlem Lächeln auf die Fleißigen. Jm Park gehen die Gruppen m politischen Gesprächen. Graf Rantza« überalbt in diesem Augenblick die Beglaubigungen der französtschen Regierung und den Re- zrerungen der Alliierten. Man weiß nicht, was sich vorbereltct, man merkt nur die zunehmende Rervoiltat der Franzosen. Eine Glocke schlägt ^riteilungen über das Ereignis von heute Nachmittag sollen der Delegation bekannt gemacht werden. Rolf Brandt.
Aeußermrgen Vrockdorff NantzauS.
,, Versailles, 8. Mii. (Drahtbericht.) In einer Unterredung, dir der Berichterstatter des ,Ber» lmer Tageblatt' m Versailles mit dem Grafen -eockdorss. Rantzau batte, erftärfe dieser fetter anbet em: Ich gelte bei einigen Leuten «lS em Scharfmacher, aber das sind Leute, die
Gestern vormittag schien eS einen Augen, blick, als ob dir Beschränkungen in der B» ivegungsfreiheit der Delegation keineswegs be- anders einschneidend wären. Man tonnte di« Straße vom Hotel des Reservoir» hinaufgeh«! zu dem großen Schlossplatz, wo eroberte Ge- chittze aufgebaut waren, man konnte durch die tillen Straßen der ruhigen Stadt schlendern, konnte die Trambahn nach Paris absahre» ehe», mit den Leuten von Versailles sprechen, sie bereitwillig Auskunft gaben. Wh muß et» stehen, ich haarte, die Entfernung übertreibt immer, und di« Dinge gewinnen, wenn man in ihnen steht; heute Weiß ich. daß dies eine Stunde holder Täuschung war, und daß alle Befürchtungen gerechtfertigt find. Am Abend erschien der besondere Kommissar der französischen Regierung in uwferm Hotel und setzte an» auseinander, daß dies« Besuche der Stadt unstatthaft wären. Er erstillte seine Ausgabe mit starker Geste, er sprach von Per« h a f t tt n g c n. Selbfcherständlich wurde auf. geklärt, daß et« Mißverständnis Vorlage, daß dies jetzt mitgetritt« Verbot der fraiHösischen Regierung, die Straßen von Versailles außer- halb der Wege zwischen den drei Hotels nicht M betreten, von uns von nun an befolgt werden würde. So sind wir zwischen den drei Punkten, die ein paar hundert Meter von einander entfernt liegen, gebannt. Au weiterem Spaziergang steht der Park von Trianon, „bei fo schöne und große Park von Trianon', wie ihn der Kommissar nannte,, zur Verfügung. Es ist ein Gefühl von Gefangenschaft dabei, und wenn durch die Gitter des Parkes neugierige Franzosen zu den umhergehenden Deutschen blicken, verstärkt sich daS ©efüH des weit- lausigen KwUenttotions-Lagers
Lor der ersten Sitzung.
Die gestörte Leitung. — Beschränkte Freiheit. — Französische Nervosität. (Drahtbericht unseres Sonder-Berichterstatter»/ Dersailles, 2. Mai.
Die deutsche Delegation ist damit beschäs tigt, ihr« Abteilungen einjurichten und bei Versuch zu mache», eine zuverlässige und au» reichende Verbindung mit Berlin her zustellen, ein Versuch, den die stanzösischen Siel len, auf die man völlig angewiesen ist, nich besonders fördern. Irgendwo im ehemaliger KriogsMbiet — man sagt bei Chalons — sok die Telegraphenleitung beschädigt sein, es war» sehr schwierig, sie auSzubeffern. Wer diese, ersten Tag in Versailles erlebt hat, wird zu» geben, daß es allerdings sehr schwierig sei, mag, die Leitung zwischen Frankreich uni Deutschland wieder für den Gebrauch zwtsche» zwei Völkern herzustellen. Auf franzosi- scher Seit« besteht dckbei, man wird hie» jede Minute daran erinnert, keinerlei besondere Neigung, an solchen Arbeiten bei Besserung teilzunehmen — wenigstens, soweit die Steifen in Betracht kommen, die noch Frank, reich repräsentteren, kaum fteikich Frankreich sind. So scheirtt diese Verhandlung von Vev sailleS, noch bevor sie begonnen hat, ein Erfolg — der Engländer, die den Franzosen die B» schwerung mit den äußerlichen, aber so sinnfälligen, so einprägsameir Vorbereitungen üb« lassen haben, in Kenntnis, daß kein Volk aus feinem Dämonium heraustreten kann, und daß die Franzosen schon dafür sorgen würden, daß genügend Bitterkeiten aufgehäuft bleiben.
Mai in München tqar ein Tag der Siegesfeier. Ganz München war iu ftiedlicher Bewegung unterwegs. Die durchziehenden Truppen wurden mit Wcherwinken und Blumen be- grüßt und mit Essen und Gettänken erstischt. Selbst aus de« bayerischen Alpendörseru sind bewaffnet« Bauern in die Hauptstadt gekommen, um an der Niederwerfung des Terrors mitzuwirren. Auch 800 Deutsch-
Ueberreichung am 10. Mai?
Versailles, 5 Mai. (Drahtbericht.) Die bestimmt »erlerntet, wird die französische Regierung S o n n a v e n d, den 10. Mai als Termin für hie Ueberreichung der FriedenS- bedingungen festsetzen. ES liegt nahe, in der,Festsetzung gerade dieses Datums eine An- fptelung an die Ereignisse deS Iah« res 1871 zu erblicken. ES verlaufet ferner, daß den Deutschen nach der Ueberreichung der histo- rissen Dokumente wahrscheinlich «ine Frist von 10 Tagen eingeräumt wird, um die Bedingungen in Weimar vorlegen zu können, während dwser Zeit hofft die Entente, mit den in Pari« livischen elngetroffenen österreichisch-ungari- fchen, bulgarischen und türkischen Delegationen rn Verhandlungen einzutteten.
Berlin. S. Mai.
Wie aus Paris verlautet, wird die Ileber- reichung der Friedensbedinnnngen an die deut- siche» delegierten nunmehr frühestens am Dienstag, möglicherweise aber erst am Mittwoch erfolgen. Vermutlich ist die HinauSschrebung des llebergabetermins mit der verzögerten Rückkehr der italienischen Del«, gatwn, die den Verbündeten immer größere Verlegenheit bereitet, in Verbindung zu brin- gen. Pariser Blätter geben erneut der Befürchtung Ausdruck,, Italien könne mit Deutschland tt«en Sonderfrieden abschließen. — Nach einem Pariser Blatt besteht das Gerücht, daß der FriedenSverttag erst am nächsten Donnäbend überreicht werden wird. — Nach einer Mittel- lang des ,,Exzelsior« werde den deutschen Unterhändler» die Möglichkeit zu Verhandlungen nicht gewährt wer- den. Alle Einwendungen werden innerhalb mnm Frist von vierzehn Tagen schriftlich ge- macht werden müssen, und nach Ablauf dieser Frtzt müsse die Unterzeichnung stattfinden. — Eu« Havasdepesche meldet am Tonmag amt-
Text deS FriedenSvertrages mit DeutsMand gelangt Montag zur S chlttß- absttmmung m der Alliiertenkonftrenz. So. fern keine Nachträge erforderlich werden, kann b« Vertrag am Dienstag, im anderen Falle erst am Mittwoch überreicht werden
wiederherzustellen, indem es seine Grenzen m Mittel- und Osteuropa ausdehnt. Der Drang nach Osten soll durch die gestern an* genounnene Abmachung endMtt« unmöglich gemacht werden. Bettefts Oesterreichs, dessen Vertreter demnächst nach Paris berufen werden, rst festgesetzt, daß Oesterreich un* ter der Aegide des Völkerbundes eine neutrale Republik werden muß mit bem Verbot, sich mit Deutschland zu »er» bünbeu oder sich diesem anzuglieber«. Weiter der Rat der Drei BeMmimmgen über Elsaß»Lothringen an, welcher csinschließ. N Eisenbahnen in ftanzöstschen Besitz
Die Beziehungen Elsaß-Lothringens Mit Deutschland, ferner das Statut Sur em* ^-lsen gesamte Beziehungen mitz Deutschland gelöst werden, und auch die Kabel f r a s e wurden gestern geregelt. Das Blatt C/emenceaus teilt mit, daß die ftanzösisch-eng- ltschc Auffassung, wonach die Kabel als Kriegsbeute bettachtet und jenen Alliierten zugeteitt werden^ die sie beschlagnahmten, durchdrang, sodap Frankreich mehrere wichttge Kabel, namentlich zwischen Brest und Marokko, erhält, während die Ueberseekabel zimreist in enalifeüe Hande geraten. - Auch im Wiener Auswärtigen Amt rst gestern die Nachricht eingettoffen, ' baß der Verband beschlossen habe. Deutsch- ' Deßerrei* unter dem Schutze des Ver- । banveS zu neutralisieren.
ühT ?c.'n Bottich bis Freitag verzögern, da die uArimmigke-ten
mttgekampst. Di« Heüplakate gegen die Preußen f-: '— - ‘ «■’ • - -
wurden sofort abgerissen. Vom Oüerkommondo wird jetzt bestätigt, daß die verhafteten Aommn- nistenführer Dr. Landauer und der Kommandant der Roten Armee Egelhover von den Soldaten nmgebracht worden find. Landauer, roeif er auf dem Transport aufreizend« Reden a» we Bevölkerung zu halten versucht habe.
Usiterzeichuevodnsichtt
ErwäMngen der Vernunft.
ES wird jetzt viel davon gesprochen, daß bu UnterzeuHnmig des Friedensverttages durch tue deutschen Delegierten weder von diesen selbst, noch von dem Entschluß der «Rationaler» sammlung abhängig gemacht werden soll. Die ungeheure Verantwortung, die der Unterzeichner auf sich laden würde, will niemand übernehmen. Und das ist erklärlich. Will sich doch ferner der Gefahr aussetzen, daß Generationen ferner Volksgenossen ihn mit Flüchen beladen. Deshalb soll das deutsche Volk ht seiner GeiMnthert über fein Schicksal entscheiden. Eine D o l k S a b st i m m u n g feil ihre Einwilligung dazu geben, ob die Pariser Friedensnote angenommen over abgelehnt werde. Es ist direkt
Gegen das SelbstbestimonrngsrechL.
Versailles, 5. Mai. (Drahtbericht.) Die Verzögerung der Ueberreichung des Friedens- ^7tragez jst laut Pariser Blätterstimmen an» Much auf RedocktiouSschwierigkeiten zurückzu- sichren, jedoch ist t S wirtschaftttch-politischc Regime des linken RbrinuserS auch noch nickn feMezetzt. So erfährt das .Echo de Paris', daß daS Territorial^Ttatut Deutschlands er- stern von Elemsncean, Llehd George und W:l- so« dennittv geregelt wurde. Deutschland tmtß darauf verzichten, ferne Macht
Lnkpnttollierbare Behauptungen.
Rotterdam, &. Mai (DrabtberiM.) Der Korrekpondent eines Londoner Blattes meldet MtS Paris: Es sind an keiner antHieben Stelle Ein^lheiten über den Inhalt des Verträges nnt Deutschland zn erhalten. Was darüber auS der ftanzöirschen Hauptstadt nach auswärts feie» waphiert wird, sind Zusammenstellungen un- kontrollierbarer Behauptungen Der erste Auszug mtS dem FriedenSverttag' wird gleichzeitt« mit der Ueberreichung des Ber- ssages an Teuffchland, aber nicht früher der französischen und englischen Press« mitgeteilt.
•
Bitte um Beschleunigung.
Versailles, s. Mai. fDrahtbericht) Bo» einem Mitglied- der deutschen Deleaatton fft um Beschleunigung de» BegtnnS de rFrrebenöv er Handlunge« gebeten worden unter dem Hinweis darauf, daß drei RetchSmmister mtd eine größere Anzahl wich- tiger PersSnlrchkerten in Versailles versammelt seren, deren zuhause dringende Artzett harte.
W KW-WOM in MM eiWM
Don der Bürgerschaft jubelnd begrüßt.
fDrahtbericht.)
Auch noch andere PlAne, wie die deS pas« ^iven Widerstandes, werden heute ae» Der rnffische Hexenkessel scheint eine ver- derbenbringende Anziehungskraft auf die Völ- auszuüben. Umsonst haben Tausende der betten Köpfe vor der Gefahr ge- warnt, nie ein Hineingeraten in das bolsche- nttstifche Fahrwasstt mit sich bringen muß. Sie begegneten tauben Obren. Noch immer schreit man gerade m Deutschland, daß das letzte Mt- tel, uns der Schmach der Niederlage zu entziehen, der Kommunismus wäre. Haben wir denn ttotz der spärlichen Nachrichten, die auS dem em en Slavenreich zu nn4 herüberbran- En, nicht genug gehört von bem Eutfetzcn, das «A^uren bet bolschewistischen wp toanbeft? Wtr haben am eigenen Leibe 1°lbst zum Teil unter der MMmmistMenfxuchtel zu leiden gehabt. Das ^te der stärkste EmwaNd gegen das Treiben sewrssenloser Hetzer und die Pläne mit Ser» M-etfluug gettledener Hypernationalisten sein, ^die Hoffnung, daß durch uns der Bolsche- wismus nachden,Ländern der Entente hinüber- ZErraattlwurde, ist doch zumindest sehr gering.
iuettnjn Italien oder gar inFrank- r^eich «nd Belgien die Maximalisten die Oderhand gewannen, ist an ein Uebergreifen , Kommunismus nach England kaum zu den- ken England wäre der einzige Staat, der aus felch einem Unglück Europas den Nutzen zöge. DaS Ausland aber wäre gänzlich außer« ft a n b«, uns auch nur ein Gramm von ~ 8ss Sni ltteln zukommen zu lassen. Hun-
berttauienbe wurden diesem nationalen Selbstmord zum Opfer fallen. Deshalb müssen wir unterzeichnen, auch wenn, wie es als sicher an «mehmen ist, die Dedingunaen äußerst harte fern werden Wird der Frieden jedoch auf unorganischer Basis aufgebaut fein und tausende hon Unzufriedenheiten in btt Welt setzen so
Austsusch der BoSmschten.
Pariser Gehässigkeiten.
(Bon unserem Sonder-Berichterstatter.)
Versailles, 5. Mai. (Drahlbreicht.) Die Ueberreichung der Vollmachten am 1. Mai, eine Zeremonie von wenigen Minuten, fand, wie Graf Rantza« und Geheimrat Simons in einer Information persönlich betonten, auf der Grundlage der Gegenseitigkeit der Prüfung mtd der Meichberechtigung statt. Die Form war, wie ich erfahre, von höflicher Korreftheit. Zu-
wm un» umgibt sich mit einer fetten Mauer, ine es unmöglich macht, feine wahren.Gefühle zu erkennen. Das gibt den Anlaß ärzu, daß man vielfach annimmt, die Deutschen seien völ- -Ä apachffch geworden mü> ließen heute mit sich machen, waS «ran! will Marr kann aber W sslattweg behaupten, daß dies keineswegs der FM ist. Vielen ist die heutige Welt zu roh, N» lmtt mrd zu gemein. Sie denken, Perlen vor zu werfen, wenn sie ihr« Gedanken rmd Wünsche, sowie ihr ganzes GMHlsfeben Merhaupt der Welt offenbaren. SoMe An- schanunugen sind jedoch von Grund aus zu ver» urteilen. Die erwähnte Anschauung entspringt Emlich «nn großen Test der Ueberbebuna und Selbstsucht. Heute muß sich jeder, der z^ssle glanbr, mit «an-,er Straft der ^5^25«: ?ur Verfügung stellen. Das schöne Milchtgefirhl unserer Ration darf nicht auf» $örenitna dazu anjufeuern, dem GemeinwM uud der ssukunst unseres Vaterlandes mit Leih und Seele uns zur Verfügung zu stellen.
Wie fest der einzeln« aber jetzt den Weg etn- , der vermmftgemäß der richtige < Re- die Völlig gleichgültig der Zukunst ' viele, die blinder Hatz Sentstnentaltät zu Taten des eigen scheinen. .Wenn die der Entente ein gewisses Maß eifett, .werden wir nicht unterzeichnen," n jetzt leider nur allzu oft. Heißsporne schon einmal ein solcher Schritt .. ______ n könnte? Gewiß
Ansichten nie geäußert worden. Soll di« B l o ck a d e. die bereit# über vier Jahre an unferm LebenSmarke nagt, auch weiter aufrecht erhalten bleiben? «Z unserer unschuldigen 23?T 21 der Gefangenschaft Mich weiterhin von Fremdlingen zu schmählichen Frondiensten verwandt werden» ,-’S,?^cre gemeine Lage etwas zu bessern, Mon fingen dfe grauen Wolken sich an einigen füllen zu zerstreuen an. und nun soll wieder kJ«» ?0Tt^ MnsterniS zurücksinken? Nein, der Wahn, der uns tu das furchtbare nicht abermals neues Menv üver uns briu^en.
bert