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Nummer 122
Fernsprecher 951 und SSL
Sonntag, 27. April 1919.
Fernsprecher 951 und SSL
S. Jahrgang.
3*ftttUm«prrtfe; ®te ftebragefpattete Beile Mr etnhetmtsch« «ekchzft« *> »fg. ffc e* "ärtiee »«WtcenSS M ReNam-zeil- für etn»elmtf<6< 76 W, für an«ro6rttfle
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’ Hessische Abendzeitung
Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Schach Stellungnahme Kliens gegen Wilson.
Nei.
Maffendemonstrattone« in Rom.
Sichernngsrnahnahmen Sfalieni.
:ra®e als ws-rschemkich gelten.
Gens, 26. April. DasBureau Europa «greife meldet ans Pa-
Ser Pariser Swift.
Abreise der italienischen Delegation. (Drahtbericht.)
gestimmt. Dieser Friedensvertrag kann otfo von allen Miierten ^geschloffen werden.
Wilson von der Kritik zerzaust.
Sinter den Kuliffen.
Zum Konflikt Italiens mit Wilson.
Mr eine« Anschluß an Deutschland.
26. April. (Drahtbericht.) Ein rö- mischeS Blatt erörtert eme Allianz mit ^"tfchla«d. Ein anderes Blatt schreibt: "Italien wird »n Pans mißhandelt." Ziehen wir doch die Konsequenzen. Die Alliierten sollen wissen, daß wir den deutschen Revanche-
Lugano 26. April. (Drahtbericht.) Das Vorgehen WUsons wird in Italien als in der diplomatischen Geschiße unerhört aufgcsaßt. Man wirft ihm vor, daß er sein Programm zugunsten aller BerbandsmLchte habe durch, löchern lassen und es nunmehr allein ge-
Re Hafeufchötze.
Was im Kassel« Fwwahafen lagert.
Die Verteilung unser« Lebensmittel. \
nuttag kam es in der Wilhelmsstraße zu großen Unruhen. Eine gewatttze Menschenmenge hatte sich vor einem Kaufhause snr HerrenNeidung versamemlt und verlangte billige Kleider. Volkswehr er- schien, um die Menschenmenge auSeinanderzu- treiben. hie jedoch nicht w-ch. Das Militär «ab Feuer. Tode uns Verwundete blieben auf dem Platze. Am nachmittag kam cf. wieder zu Zusammenrottungen auf dem Rmg. Auf dem Wilhelmsplatz wurden durch abgeworftne Handgranaten eine ReiheI vvn Personen getötet und verwundet. Kran- kenautomobilc und Kavallerie durchqueren dre Straßen, wo noch dauernd große Menschenmengen sich aufhalten, Me erklären, nicht eher dn Straße M verlassen, als bis der Grenzschutz zurückgezogen und der Belage- rungszustand aufgehoben ist. Von der Straße aus wurde eine Art Ultimatum an die Behörden gestellt, die Forderung soll inner- bald 24 Stunden erfüllt werden, andernfalls wurde mit neuen Demonstrationen geprobt g« ietzt wmden neun Tote h)Mkt, zwanzig blS dreißig Perionen find verletzt. Der ver-I ichcwfte Belagerungszustand ist üb« Gleiw'tzl verhängt worden. Es fanden zahlreiche Der- h^chungen statt. Arbeiter der Lotomotivwerk- statten. der Warenbauwerksstätren 'und der Lukdichin-Merke sind ht den Streif getreten.
Gctzm seit geraum« Zeit machte sich in den Whrenden Entenlekreisen, also bei Amerika und England, eine Haltung geltend, die man Jta- l»n gegenüber nur als wenig freundlich bezeichnen tonnte. Schon bei den ersten Verlaut- barungen über den Völkerbund konnte man feststellen, daß Italien nicht gerade gut dabei <wsch-mtt und daß sich daS Bündnis immer mehr zu emtr anglo-amerikanischen Vormacht« fiellung entwickelte. D« Unwille, der in Jta- lren darüber schrrf »um Ausdruck kam, vertiefte sich, als man im Viererrat nur geringe Rei- gung zeigte, den hochgespannten ttali- rntscheu Forderungen nachzukommen. Italien versuchte naturgemäß alles das zu erreichen, was ihm beim Eintritt in den Krieg km Jahre 1915 zugefagt worden war. Mit Der- Brechungen hatte ja die Entente nicht gekargt, und das Volk, das zahlreiche militärische Nie-
Sne^e^e eines Orlando. Salandral n«staa abendn-ch - 5-1E'
unb aniicrcT, die ihm immer Wied« das Ziel das italienische"Preffebureau n^ti^i!? Et Kifften, Italien werde für alle Zukunft dne taita,
Großmacht werden, die Königin seinersdtS eine Erklärung veröffentlicht biTbJt »e-MdrmtkkLen Meeres. Nun sehen sich die Appell an da«italSfic
©etritaer Von 1915 selbst aufs ärgste von den I erklärt, der Versuch das italienische Molk mr ■Ji.^rötr^Ä^Mtlnb ^es- Enttäu. italienischen ÄXJ in SS w Ä
ne«, w«de nicht gelingen. Die ErNSrung be-
Vertrag von 1915 wurde am 28. April I zeichnet die Art und Weise als u-tnerwfit mit geschlossen. Dann wurde den Italienern die I her Präsident Wilson durch seine Staff rieft w», serbisch-kroatischen Gebieten, von Grundsätze auf die itafkÄn "rÄumm ’M und Südtirol, von Albanien, griechischen zur Anwendung brinM Forderungen
Inseln, Teilen Klemastens und Afrikas in =>„_ .. ._ ,
sichere Aussicht gestellt; es war eine Verlockung, w f&SS Abreise aus Paris nach Rom hat- der Italien nicht widerstehen konntet Im Pa- mit etne ^«sam-
wurde den Italienern zugestanden: mt^m MllS« ’ ”«? 5U'
böä Gebiet des Trentino, gam Südtirol bis »u kam das starke Vertan,
feiner natürlichen geographischen Grenze, dem b0<6 *•$-*“ einer gütlichen
Brenner, Stabt und Gebiet von Triest die ^kerei^n zu kommen. Clemen-
Orafschasten Gör, und Grabiska, ganz Istrien lien^sch^B-r^ani^n"t ^tT^r f”8 Vj?* «"d. 'w Paragraph 5 die Provinz Dalmatien, ed^ Eini-nmo US?J01Ie’
^,e^e ^lich und wMich d« dalmatini-1L LdFarta Äi£r
klnkunst in Rom die Entscheidung des ita- lleuischen Parlaments einholen.
Ä kDrahthericht.) Römische ! Depeschen melden: Das Verhalten d« Alliier- Rom ^^Demonstration von über dunderttansend Menschen veranlaßt Die iw- vor di« fapankfche Gesandtschaft und veranstaltete eine bezeichnende Ovation un- tet Pereatrufen auf die englische Iress'- Dann versuchte die Meng« vor die Botschaften der Alliierten M zrehen, um zu Protestieren, wurde aber daran gehindert, da dreK vorläufig noch verfrüht wäre.
schen Küste gelegeneu Inseln. In dner Amner- kung wurden die fügenden Länder im Adria- trschen Meere von den Mächte» der Dierver- bandes den Gebieten Kroatien-, Serbiens und Montenegros zugeteilt: Iw Norden des Ldnatifchm Meeres die ganze Küste, beginnend von der Buckit Volosea an der Grenze Istriens b,s zur Rordgreuze Dalmatiens mit Einschluß der ganzen zu Ungarn gehörigen Küste, der aanzen Ritff? Kroaft-nS, des HafenS Fiume und einer Anzahl kleiner Häfen: im Süden des «lLriattschen Meeres, wo Serbien und Mvnte- ne^o interessiert sind, die ganze Küste mit den wicht tasten Hafen. Fiume war also Italien in den Mbmachungen nicht zugesprochen; der ita- lieursche Anspruch daraus, der jetzt erhoben wurde, ging über den Vertrag hinaus. Tie ltalienischen Wünsche, die geltend ae- macht wurden, betrafen eine völlige Beherrschung der Adrie dur» endgültige Beietzung aller AuSzMge und Verkebrsplätze, neben Triest unter dem Deckwort der Reutrali- sterunll auch Fiume, und faßten die dalma. nnrzch-montenegrinisch-albanischen Häse» ins AuI« womit der ganze Handel nach Mitteleuropa vollständig an (a«I~«wmuiir lren ausgeliefert worben wäre Italien In?r billigen und unterstützen, fon- forderte außerdem unter SonninoS Leitung di- ^2™ .^Wetter« und vergrößeren kön.
Srwerlerung feiner Machtspbäre in her® Le. 1Ic^ ^erwilLn. aber mit wilder nante, wozu 1912 mir der Besetzung von Rho- “ ’ - • - - — - - -
oos und des Dodekanes der erste Schritt getan war. Smvrna, Alerandrette und Adalia waren das Ziel, um mit dem Besitz dieser Häfen den Verkehr Kleinasiens und Mesopota- mrens nach dem Mittelmeer in der Hand zu haben. SeLbsiverstündlich verlangte Italien auch seine Beteiligung bei der Auttdlung der vutfet.
> Freude. Ein Verhältnis mit den Be- siegten könnte uns immerhin den Platz, die Macht und den Ruhm geben, den die Entente uns Niemals geben wird. Das Blatt schließt, tatem es Amerika und England mit der Mög- lichkett rmes sranzösisch.italienisch, deutschen Bündnisses droht, das England aus dem Mittelmeer verdrängen und die englische ztolomalmacht stürzen werde. Auch Frankreich habe alles Interesse, sich gegen die englisch-amerikanische Meerherrschast aufzulehnen. Italien besitze ein Heer, das denen Frank- reichs und Englands heute Lbettegen sei und brauche keine Bergewalttgung zu fürchten."
alten Stils. dre er bd den Italienern jetzt so energrsch bakänchst. Dieser Kampf, hinter den Entenre-Kultflen interessiert uns zwar nicht direkt, ha unser Frieden davon kaum beein- ^.ußt werden dürfte, aber doch indirekt: Denn schon mehren sich in Italien Stimmen, die @aitä unverhohlen für einen Anschluß ^."Deutschland Propaganda machen, und einflußreiche Kreise unterstützen das Bestteben des Volles. Wenn einstweilen diese Bestrebungen auch noch von der italienischen Regie- rung unterdrückt werden, so ergeben sich doch hier außenpolitische Ausblicke für Deutschland, dle vollste Aufmerksamkeit der Regierung er- Helschen. p, b. s.
Kassel, 26. April. \
Stundenlang debattierten gestern abend k« Saale des Stadtpark die Delegierten des Kaffe- ler Arbeiter- und Soldateurates - „ v -, über tae Lebensmittel rm Hafen und entwickel, gen Italien prinzipientreu durchfüh- ten dabd einen Eifer, der fast Leidenschaft ge. wy wolle, daß er zugesehen habe, wie viele narmt werden kann; und wahre Leidenschaft Millionen Deutscher, Ungarn und Bulgare« den erfüllte dann auch die Debatte Wer das Er- Franzosen, den Polen und anderen Staaten I £.ebnt,3 de» zweiten Rätelongresses in Berlin, geopfert wurden, daß er sich aber der Anglie- Die letzte DollversamMlun« des SU und der»«« der von einer gemischten Bevölkerung Rat» tzfte, wie noch in der Erinnerung steht, bewohnten «driakiiste an Italien widersetze I “ie Bildung einer sogenannten Lebensnnttel, Die Prädikate, die die italienischen Blätter setzt kommMon verlangt, die einmal in die Verden imperialistischen Bergewaltigungen in Po-1 haltniffe der Lebensmittellageruno fe», Westpreußen, an der Saar und Deutsch- p1« Fuldahafen leuchten sollte. Das ist Böhmen gebe«, dürften den deutschen Frie- geschahen und Seehof, daS von der 11. -ensdelegierten wirksamste Argumente liefere S.P. delegierte Mitglied, erstattete den De- • I richt über die Verhandlungen mit dem Magi«
«uch sapau a»«tf,6e,cit?
mr Genf, 26. Zyoril. (Drahbtericht ) Ein Lvoner l nur noch vom Hörensagen kennen: Kaffee in Bl^ m-kdett Die Japaner zeigen sich genau tolchen Mengen, daß er, auf unser 200oor sÄintransigent in der Frage von Kiautschou Mann-Heer verteM, eineinhalb Pfund pro KopI die Italiener in der Frage von ergibt, Reis, Zucker, Kakao (dieser allerisinA Ai um e es tun. Auch ihre Vertreter treffen nicht viel), Fleisch- und Fischtonserven nni ^"S Vorbereltungen zur Abreise, sogar Gewürze. Bd der Erwähnung des ®ie erklären, daß die Japaner nach dem Recht sees gab es eine lebhafte Unruhe und es fiel
Eroberer in Ktautschou sind und dort bler-I der Ruf: .Rausholen!- Weiter lagern WnuL ven würden, biS jemand kommt, um sie zu I Branntwein und Honigkuchen und vor allem vertrerben. — Londoner Blätter melden aus große Mengen Mehl. Dringende telearaphisch« Rewwork. Wrtjet dort der Meinung, daß die Aufforderungen an die ReichSregieruna vis Wrk,onz Wetter greift alS lediglich Lebensrnittel wenigstens zum Tdl freizuaeben. auf Fmme. Die Haltung Italiens gegen die sind nur von einer einzigen Stelle beantwmtd Ingoflaven uitt> andere «eine Völler sei genau worden und die Intendantur handelte, als fu taefeEbe wie die Japans dem befteundeten gewisse Waren freigab, aus eigener Machtvoll ^st^über. Der Stattdpmckt Wilsons sei kommenhett, weil auf die GefWrvon Ge^w WaffenstillstandSbedinMngen ohne und Plünderungen hingewiesen wurde Dü ^»rbehetli von den Alliierten ebenso wie von Diebstähle rm Hafen seien leider nicht zu ver. DeutMand cngenmnmen worden seien und zu hindern und darüber wurden auch später nock ^'testen gehöre auch Japan. Wilsons eingehende Mitteilungen gemacht Seehof wtz letzte Erklärung werfe alle Geheimverträge um. I, eben falls für sofortige ' 1 *
die zurückkehrenden Kriegsgefangenen bestimmt ist, so wisse er nur, daß 80000 Stte, Wem reserviert sind, und die bleiben unange- taflet. Schließlich wurde ein Antrag Hauschildt. | Wrnter angenommen, wonach die Verringerung der Hafenbestände mit allem Ernste weiter, betrieben werden soll. Zn diesem Zwecke soll auch eme Depntation nach Berlin reifen, nm den ReichSermchrungsminister und den Preußi. ichen Kriegsminister auf den Ernst der Lage oinzuwerfen — der Stadtwehr-Kommandans Gellert hat nach Seehofs Erklärung keine Ga< I J“ntlc .für die Bewachung der Hafenvorrät« Wernehmen tonnen. — Auch Grzesrnski soll als Mitglied des Zentralrats der Republik hinzu« gezogen toerben. Weiter wurde die 2 eher Smit, teltanmifRon beauftragt, die Diebstähle in städtischen Lebensmittellagern zu uut-rtachen. Ein Antrag des Unashängigen Rebber, dr« Kasseler Lebensmittel- ««_»u vereiusachen. indem die Le- ben-mittel mögluhft an jedem Sonn- abend für hi« aanze Woche verteilt
, diese Forderungen sind nun durch Wil- am» Haltuna in Frage gestellt worden: das italienische Voll Mlt sich übervotteflt, ja ge- radezu betrogen. Die politische Situ- ation ist eine heikle geworden, uitin sie Meita es. db nun Orlando Pari- verlassen hat oder nicht Wilsons ErA-ärung verlangt ein. --------^Bllenx).
den von Wilson ausgestellfen Prinzipien seiner- g^mÄd^ ^ß die
fet« zmn Rechne zu verhelfen. ES hAt im Ge- fungrn uW Beurlaubten mij Sl* a.?
Küste, bezeichnet Fiume als uoiweudig zur tan ist^T^trubdchlositemI hVs r HA» Sicherung feiner zukünftigen Winschaftlichen Äb sperruna ta
& P" 8'~JMÄp»e«n4’S. ■’
lien handelt konfequent, was man von Wilson QmWw.. *. .
nWt g-rade behaupten kann Denn Deutsch- s«i»>mmung zum Frieoensvertrag. r^.5^/''ü^r versttift er sich ja offenbar nicht! Basel. 96. April. (Drahwericht.) Londoner
auf s«ne Rechtsprinzipien, sondern macht Blatter melden aus Pari-: I t a l i e n bat vor »"Machtpolitik der FrankEritcn Kon- der Abreise OrtaWos dem Fr ieden Sve^ lefiumen über Konzesiionen, jener Machtpolttik'traa mit Deutschland vollinüaltlüb ru-
OllfkSCttbS lltttttÖCII* 'M Hafen ein, von denen ein großer Teil schon Dio Lage in Hamburg. verdorben oder aber dem Verderben preisge»
(Drahtberichi) I f"- Bon anderen Mitgliedern der Kom-
_ -n ** ä sä’ä.
Ä'J? .1 SiÄ X.? L 8S
®«ta ntt anderen Stessen der Stadt mußte I schätze im Hafen dem ganzen deutschen Volle abends und nack'ts von der Schußwaffe Ge- gehören und daß Kassel nicht allein die Hand wAden, um Ansammlungen zu darauf legen kann. Im Wege der Ration^ vergangenen R-cht rung muß vomogangen werden. Bei dieser Ge.
Verhafteten beforten fick, erne ganz: Anzahl legenheit wurde auch an das nicht gehaltene weiblicher Personen, sowie fieben bekannte Versprechen deS Weihnachtsweins erin. Schwerverbrecher, die in St. Paulj sich nert, und der Leiter der Versammluns. Hau. verborgen hatten. Nnter anderen wurde der schildt, stellte fest, daß der damals bei der Anführer einer großen Räuberband ever- Demobilisierung bcschlagnahmte Schieberwei« haftet, d« Mann in feldgrauer Uniform, der ursprünglich verteilt werden sollte Bei Abwegen zweier Uebersälle auf Zahlmeister und Wesenheit der Sozialdemokraten beschloß dann wegen Brandschatzung mehrerer Lokale in St. die damalige Kriegskommission, den Wein dem Pauli gesucht wurde. In Hamburg find am Ratskeller zu überweisen, wo er billig verkauft gestrigen Tage weitere Regier«n»s- wurde. (Zurufe: .An die Stammgäste^) Von truppen ringer ückt, die die Vorstädte be- zuständiger Seite wurde mitgeteilt, daß .die setzten. Auch in letzter Nach« kam es zu neue« kämmende Weinverteilung durch den Zusammenstößen zwischen bewaffneten Plün- Konsum-Verein erfolgen soll und zwar werden derem ,,nd den Sicherheitswacken. Die Kam- Friedenspreise angesetzt: Die Flasche 3 bis 55Q munisten bereiten sürdcnLMaidenGe- Mark! Verschiedene Redner wandten sich ae- «ernlstrelk in Groß-Hamburg vor. 16™ die Absicht der Kleinhändler, den freien » Handel wieder einzuführen und die Markt.
-affin as äo»
nt*t noavendig gewesen, weil kürzlich noch in, Hafen einige taufend Zentner Hafer lagerten. Im Hafep liege so viel Büchsenfleisch, baß man iunge Vieh nicht adzuschlachten brauche.
Wenn darauf hrngewiesen wurde, daß eht grober Teil der Lebensmittel ftir