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Kasseler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Sr«mmer 107,

Uer«spre»er Ml unb 96t

DLenStag, 8. April ISIS

S. Jahrgang

Fernsprecher 951 w*b 95t

Kasseler Abendzeitung

Jns-rttonSpr-U«: Di- Mengefpoltete Zeil« für etnhetv-ifch« SeschLst- 30 SMg, für m, märttge Zaeetgen 35 Pf, «eJiatnejeUe für einheimisch- »-schüft« 7» Pf, für atimärttg« »-schäfte 1 ®tt. Einfache Bellagen werde» mit 5 Warf pro laufen» berechnet, aller mit rvft, lenernng «-Zuschlag. Bei U-bermiMmig von An,eigen ans teleph. Wege wird für durch HSr- fehler Hervorgerufe»« Irrtümer keinerlei Haftung übernommen. Für die Aufnahme oonArqetgen an b-fttmmten Dag« oder Plätzen wird Zt. keine »«wahr geleistet, »-schifttzstelle: »ölu.Str. 6

Di« stafseier Reuest« Machrichten erschein«wLchentllch sechgmal und pvar ab«»dr. Der AdonnementSpr-ir beträgt menafl. Warf bet freier Zustellung tu« Hau«. Besteiluuam werd« f-derMr von der »eschästlstell« aber d« Boten entgegmgenvmm«. Druckerei. Berfag und Redaktion; Schkachthofstrab« 28/30. Für unverlangt -rng«sandte Beiträge -nw, Redektton eine Berantwortung oder »-währ in keine« Falle übernehm«. Rück»ihlnng de« BeplgSg-Ide« oder Ansprüche wegen etwaiger nicht Ordnung «mLsttger Lieferung auSgeschloss«

Sie Regierung lehnt die Nte-Republik ab.

an

M bi Zeel«

Dewstffumrg be# Prolet«r<at».

München. 7. April. (Drahtbericht.s Fn München Hal die Smmmmistische Partei SrnnS. taa mittag mit der Sfsentliche« Bewaff- nung des radikalen Proletariats begonnen. Bis «onntaa waren 6000 Waffen. auSgegeben. Die Borortbahnhöfe und die Uebertalbah« waren bereite Samstaa mittag *w onmnucWH ituöinit cctort.

Die ffntcnfe-Äomtnb'ftott reift ab.

München. 7. April. (Drohtbericht.f Die in hiesigen Hotels weilenden Mitglieder der En­tentekommission zur Studferung der bayrische« Ernährunasverhältniffe erhielt Sonntag vrrttaa die telegraphische Auffor- deruna aus Paris, München und Bayern «« Falle der AuSrnfuna der Räterepublik so­fort z« verlassen. Sie reifte ab.

Die neue# Männe?.

München. 7. April. (Dwchtberichff. Am Gonntag waren außer den Ministern Paul Frauendorfer und Nnterleitner keine Minister des bisherigen Ministeriums in Mdnhen. «ach der Abeutqeitunss besteht folgende vorläufige Lifte für BoffSbeanstragfr: AeichereS: Dr.

Blutiger īm>f i* MSlheim.

Mülheim (Ruhr), 7. April. (Drahtbericht.» Trotz des verschärft-:,« Belagerungszustandrs hatten die Sp>irt-ikist.'n eine Vevsammlung an» beraumt, die von srn RegieruMstruppen attf» gehob'n wurde. Die ReWrenmgStruppen wur­den von den Veriammlunefsteilnehmern mit Handgranaten emvfangeu, wodurch zwei Soldaten getötet, zwei schwer verletzt und zwei Arbeiter, die der AufforderungHände hoch* nicht nachgekonrmen waren, erschossen wurden. Aus dr« Straßen wurden die Trup- prnmehrf.rch von den Spartekkften ange­griffen, loob-i cS zu regelrechten Fever, qefechten kam. Die ReginnngStruppen er- 1 wetten Verstärkungen durch Manen. Etwa zwei­hundert spartakistischs Männer und Frauen wurden verhaftet. Der Kommandeur deS Arte­igen Freiwilligenkorps hatte bereits vorher mehrere Drohbriefe erhaktea, in denen er auf- gefordert wurde, bis Sonntag die Stadt mit einen Truppen zu »erSoffen.

Steiner, Verkehr: Frauendorfer, MiU- tär: Schlottenhaupt. Bvlksauflläruns: Landauer, Soziale Fürsorge Unterleit- n e r. Eine Vertretung der Münchener Presse hat trat Sonnabend beim Vorsitzenden des Zen­tralrates Rilisch vorgesprochen, der erklärte, eine Beschränkung der Pressefreiheit liege durch­aus nicht in der Absicht des Zentralrates. Da­gegen sei erwogen worden, daß die bürgerliche Presse auch zur Aufnahme von Aufsätzen, die durch die Prcffeabteilunq des Zentralrates be­arbeitet werden, angehalfen werde« wird.

2° ?*Ie Hemmungen z« 'beseitigen sind. fe btfrefcert Renroth werter die Sozlakisie- te^6?Ief^.?reLfe- Daß auch ön diesem Kalte da« «W^^noch nicht geklärt Ist. macht den Herren in München mcbtz au#; die Haupt­sache ist wem, mir erst mol diese ? 11 Preffe mund toi gemacht K. Und das ist »i«H Reu«

Ar einfach: Die bürgerliche Messe darf überhaupt keine BolM mehr treiben; f&r sie genügt ein klenter Rachri-dfendieW und der UnterhattimgSteil. Die mehrheitSssozta» listifchen Zeitungen roerf:-m .vorläufig*

Sie bayerische Gefahr.

Dr. Neuraths kommunistisches Programm.

.Was geht m Bayern vor?- Diese Frage ttßrb wohl jedem Leser, der in den letzten Tage,: d« aus München oder Augsbtrvg $u uns ge­langenden Meldungen aufmerksam »erfolgte, W« Kopfzerbrechen gemacht haben. Er ter» ^bm,,daß man m den stark iuduftriaksierten Gvoßntadter die Ausrufung der Räterepckbkik forderte, daß der dayevische Zentvalrwt strikte eine Ernberufung des Landtages zum 8. Vprck fet und dergleichen mÄhr. Aber ein klares

A.< und S. Parlament.

Bollversammlung deS Zentral«.- und S.-Nats.

Kassel, 7. Apr«.

Bon sechs Uhr afrendS bis nach Mitternacht war am Sonnabend die Vollversammlung des Kasseler Zentral-Ardeiter- und Sosd-ttenrots beieinander. Es ging teilweise sehr stürmisch zu, weil die Meinungen der beiden Lager Mehrheitssoziaidemokrateu und U. S. P. aufeinanderplatzten. Die Einleitung dazu gah die Berichterstattung über eine Weimarer

Essen. 7. April.

Der Zentralzechenrat teilt entgegen anders lautenden Meldungen mit; Bis jetzt stehen von den Bergwerke» des rheinisch-westfälischen In­dustriegebiets 221 Zechen mit 372000 Berg arbeitevn im Generalstreik. Die gesamte Arbet- terfdfoft des rheinisch-westfstälischen Elektrizi­tätswerkes, von deffen Strom die Licht- und KraftstromversotMng aller umliegenden Städte des Ailduftriegebicts abhängig ist, hat fich dem Generalstreik gestern angestÄoflen. Die Ange­stellten der Essener Straßenbahn haben sich ebenfalls dem Generalstreik angeschlossen. Der gesamte, weitverzweigte Betrieb ruht. Alle Streikenden haben sich mit den Forderungen der revolutionären Bergarbeiter solidarisch erklärt.

Sem Generalstreik.

Ausdehnung bet Streikbewegung.

(Drahtbencht.)

. . rsönlichkrrten. Es ist dabei ans

Demokraten und Zentrumsanhänger zurückzu- Krfen. (Zuruf: Rette Aussichten!) Dem Preu« Parlament wird rät» neue freiheitliche Ge-

Erl-mchUts-KSdsr fich dienlftbar zu machen. Di« "L?bhangtg.sozialistische Preffe ist natürlich Trumpf; sie ist die wahre geistige Nahrung nicht nur dos baherischen, sondern auch des deutfchm Bakkes imLaefomt. Zfeht man d« Summ« aus dom Gefegten, daun erkennt man, daß alles, was rechts von der U. S v- steht, Ges-chr Säuft, entsteh folge trampelt Ist werden. Eine Muiderheit will nicht nur sondern auch trtc mehrhsits» faMMische offentttchr Mrävung knebeln und chr den ®anut3 machen! Gegen derartige Plaue, wenn sie sich vorerst auch nur auf Bay. trn oeschranken, mach entschieden Vevwahvuna rkngelegt werd-n. Wo blefor da das gleiche Recht für Akl«? ®ine solche DevgewaW- §ung muß einen Sturm der Entrüstung wecken. Reuraths Bum» sind Heller Wahnwitz,- aber ge­rade deshalb so gefährlich.« Die Regierung aber «uf der Hut sein, daß dieser Wahnwitz ffLunde TeAe überspringt. Im Süden

"TB"swt

Zrohevde Wettemolkea

Bayern als Räterepublik.

(Drahtbericht.)

München. 7. April.

Der »Frankfurter Zeitung" wird aus Mün- chen gemeldet: Rach Mitternacht wurde im Wittelsbacher Palais in Anwesenheit des Mün-

^enttarrateö sowie von Vertretern der drn sozlalifiischen Parteien und des revolutio- näretl Arbeiterrates die bayrische Räte- rcAH_l?if -usaerufen. Fn diesem Auf. ruf heißt es u. e.: Das werktätige Volk Bay­erns übergibt den Arbeiter-, Soldaten, und Bmwmräten die ganze öffentliche Gewalt. Der Landtag wird aufgelöst. An die Stelle der Minister treten die Beauftragten und Kommis- sare des Volkes. An den öffentlichen «ngele- geuhelten herrscht vollkommene Ordnung. Alle Angestellten, und Beamtenverbände des Landes haben sich mit den Arbeitern solidarisch erklärt und gewährleisten gemeinsam den Schutz und de« Fortgang der Produktion. Die Betriebe werden durch Betriebsräte der Arbeiter und Angestellten kontrolliert und gemeinsam mit der Leitung verwaltet. Mes g-hört der Gemein- schaff, darum ist fede selbständig» Ein,el-So- xralisieruna ausgeschlossen. Die Arbeiter-. Soldaten, und »mientröie übernehmen die ört. liche Gewalt und kontrollieren die Verwaltung Montag, den 7. April, ist Nationalfeiertag. Die Arbeit ruht an diesem Tage. Die Eisenbahnen, di« NahrnngS-. Wasser-, Licht- und Heirbetricbe versorgen das Volk weiter. Der revolutionäre Zentralrat.Bayerns. F. A.: Mkisch Sand in Hand mit dieser Bewegung geht die R e v o- lntion der geistigen Arbeiter. Die Studentenschaft der Universiiit München hat Sonntag nachmittag in einer Versammlung des allgemeinen Studentenausschusses der Universi­tät besMossen. den bisherigen Senat für enthoben x« erklären und die Verwaltung usw. der Univerfikät einem Stndentenrat zu übertragen, dem ein Fachbeirat bei gegeben werden soll, bestehend aus UniverfitätSprosesso- ren. Fn Würzburg fand gestern eine Massenkundgebung auf dem Residenz- Platz zu Gunsten bet Räterepublik statt. Die Vertreter der Unabhängigen und der Kom­munisten entraideften ihr Programm Für heute wurde der Generalstreik proklamiert.

mSAlch. Wenn man Weitz, was der zurzeit all­mächtige Münchener .Reforimrrtor* Dr. Reu» "th, der diktatorische Sprecher der beherrschen RÄeregverung, beabsichtigt. Sein PrvqrauM WfiPH kurz gesagt, m der Tonfegue«ten Durchführung des Sozialismus fstr Daherrr! Wie er das zu mache« ge» sagt dieser Apostel Nicht: er dekretiert nur: «ozialrsuvlK mutz rmrerhalb räreS kurzen Zeitraumes reftKoS durchgefiihrt werden:; daß das mogSich M, beweist Rutzssand! Wir in Badern werden den foMlPKsthen Staat durch-

nung, bestehend aus HaLtfchildt. Haupt und Winter, beim Ministerprüsioenten Scheidemann hatte, um die bekannten Kasseler Forderungen zu begründen. Schrchemann hat nach dem Be» richt, den Hauschildt erstattete, diesen Forderuu- gen das weitgehsnWr D-rstäntmis entgegen, gebrach«. Er ist überzeugt, daß die Ober« präsrdeuten zum grotzm Teile nicht d« Eigenschasten besitzen, die heute von so hohen Verwaltungsbeamten W fordern, daß die Ober« Präsidien nur Ruheposten für «bgedankte Mini­ster seien. In Kassel, so fügte Hanschrldt bei, werden wir demnächst auch einen Sozial­demokraten als Oberpräsident er­halten, nachdem Dr. von Trott zu Solz um seine Entlassung nachqesucht hat Die Regie» rungspräsid.-nten werden nach und nach cnrs den Reihen der Soziald-nnokoatie und der bürger­lich«! Mehrhetts-Parteien gewonnen werden. Um all: LandratSämter mit SozmLdemokvaten

meindeverfasfung zugchen. die eine kür­zere Amtszeit der Oberbürgermeister. Beigeord­neten und Schöffen vorsieht. Bei solchen Neu­wahlen sind die Mnanzverhältnisse zu berück­sichtigen. Würden Wir in Kassel den Oberbür- germ-üster, der erst fett kaum sechs Jachren int Amte ist, absetzen, so mühten wir ihm noch für weitere sechs Jahr- das Pensionssähige Gehalt zahlen. AnS dem wetteren Bericht ist inttref- sandt, dass die aktiven Unteroffiziere in die nette RechSwchr eingegkiedeet, datz die Richter durch das Volk g-wählt und Me Lebensmittel- Prozesse beschleunigt werden sollen. Für

eine rein sozialistische Regierung

war Scheidem.tnn nicht zu haben, weil die So» zialdemokratie auch mit der IL S. P. zusam­men Nicht die dazu ersordeckche Mehrheit im jetzigen Nationalparlament besitzt, anderer­seits aber deshalb nchr, wrL sonst der Sozial­demokratie die Verankioortung für den $u schlie­ßenden Frieden allein zugeschoben wird. Die Possrfik der Unabhängigen könnten die Mehr­heitssozialisten unter keinen Umständen mitt» machen, schon wagen der Haltung der U. S. P. zur Achtung der Kriegsanleihen. Ein Unab­hängiger führte fodamr Beschwerde darüber, daß in der Fra»: der Wohnungsrationie. ritng und des Umbaus der Kasernen zu Klein» Wohnungen noch nichts gefchchen ist. Ein wei­terer Angriff wurde gegen das Fortbestehen der Privatscknlen grrichtet. Hierauf be­richtete Grzesrnski, oftmals durch laute Zwischenrufe und Unruhe bei den Unaivhän- gigen unterbrochen, über unsere trostlose Lage nach Außen und Kmren Wenn die An- nerions,tbsich:en unserer Feinde verwirklicht werden, ist an einen Wiederaufbau Deuts,st- Ämds felbs: in den bescheidensten Formen nicht zu denken. Energisch bckämpste er den Stteik- gedanken und die DMaturfforderungen der U. S. P. Die ReWerung werde die Demokratie verteidigen, unter Umständen auch mit Waffen­gewalt (Pfuirufe bei den Unavhängigen und ? crafigcr Lärm, daß Wittrock drohte, die Der» ammlung zu schließen). Fn der Ansprache dielten die Berliner Vorgänge eine große Rolle. Die verschick,,-osten Ansichten wurden verfochten. Von den Unabhängigen wurde er­klärt, die Wiedervereinigung müsse unter Um­wänden über die Köpfe der Führer hinweg er« dlgen. Hauschildt mahnte schließlich, soviel Vernunft zussammenzuraffen, daß da» furcht­bare Unheil, da» rings tun uns herum sich regt, wenigstens nicht auf Kassel überschlägt. Be» chloffen wurde «ruf unabhängigen Antrag, den L Mai und den 9. Novenßh>r durch Arb eitr- ruhe zu feiern, soweit nicht daS öffentliche Leben gefährdet wird. Das GewerkßchgftAar- tell hat bereite einen entsprechenden Beschltch gefaßt.

Nervosität in Kassel.

Eine teilweisse erregte Debatte Wer die 2e- bensmittelverhältniffe zeigte, daß auch in Kass. e< unter der Arbckferschaft eine nervös» Stimmung herrscht. Ein Redner sprach direkt von verdächtiger Unruhe und der Möq- lichSeit einer großen Demonstration vor dem Rathaus zum Zwecke der Freigab- von Lebensmitteln, die in großer Menge im

3*r MilitLr-Revolke im 4. A.-K.

Berlin. 7. Avril. (Drahtbericht.s 5M der von der Reichsregierung aufgedeckten Mili­tärrevolte im Bereich des 4. Armeekorps sind einige dreißig Verhaftungen vorgenom- tuert worden. Tie Setter der Bewegung, vier Feldwebel und Unteroffiziere, sind in Militär­gewahrsam. Gegen zwei bekannte Berliner Kommunisten, die die Mikttarrevotte mit einem neuen Berliner Generalstreik verbinden woll­ten. sind Haftbefehle erlassen. Beide Schuldige sind aus Berlin geflüchtet.

Sie Hastsog der Regierung.

WirffSaMche Isolierung Bayerns.

(Trahrbericht.)

Weimar, 7. Avril.

Die Stellungnahme der ReichSregiermtg zu den Vorgängen in München wurde i« den Sonntagbesprechungeu der Regierung mit den Parteiführern dahin formuliert, daß die Reichsregierung eine bayerische Säte» regierang innerhalb des Reichsgebietes niemals anerkennen wich. Die unmit­telbare Folge sei die vollständige wirt­schaftliche Isolierung Bayerns.

Generalstreik te Düsseldorf.

Düsseldorf, 7. April. (Drahkbericht.) Die Generalftreiffommission in Düsseldorf be» schloß gestern mittag mit 16 gegen 6 Stimmen, daß heute mittag zwölf Uhr der General, streik nttt unbestimmter Zeitdauer in Düsseldorf beginnt. Ausgenommen werden nur das Wasseriverk, die Lebensmittelversor.

das Sanitäts- und Dicherhertswesen und . Als Forderungen wurden auf- gestellt: Sofortige Freilassung aller politisch Fn- h^terteu; sofortige Besefttgung der Kkassen- lnfttz; sofortige Demobil fleruug; sofortiger Anschluß an bte rusfis«he Sowsetregie- enng, sofortiger Anschluß an bte ungarische Räterepublik sofortiges «btreten der Regie- NM Ebert - Scheide«»nu. Gegen

btr^n SchSdÄ em, betont er Wetter:Sfenn * ttühi tot Guten geht, dann muß eben Ge- wart angefoettoet w-rdun! Bayern muß die erste stelle in der Welt fern, an der der So- zrafeSmns durchgeWhri wich." Wie daS zu «esschehen hat, darüber gab Reurath keine Auskunft geradefowemg wie in Sachfen, das et Wit fernen Plänen beqWcken wollte, wobei er allerdings eine Abfuhr erlitt Nun beglückt n Bayern mit seiner schleunigen Sariakisierung der DerkehrAbetrfebe, des Gasiwirtögsweche», «hustrieller Betriebe, des fiädtisschen und länd- lichen Grund und DodenS. Er fragt nicht lange, «nd auf tnele Kompromisse läßt er sich nicht rät.

Dieses reichlich v-rffchwommene Programm. eS 'n SchLrgworten beweat, schneller berbeten als ausführen Mt, erfährt eine gewisse Abruttdrmg durch eine Rede L e» i>er er fetzte: ,2Bir verlangen Dlkratnr, mch zwar fehr bald. Warum protestiert bte bahsriiche Regiertmq nicht gegen RoSke und Scheidemann? Wfr brauchen erne R«e Armee, die RiiterspuWi-k zu verttzi- dtgen. ^WaS Rosk- spricht, isst die Sprache Ln- oetro®rff8. Wenn wir zur Macht kommen, wer­den wrr RoA: vor das RevokuttouSaericht bringen, aber nicht noch bürgerlichem Gefetz- Gesetz ist d i e R evolntbon! Was Schlagwort der Verankerung deS Rätefhstems betrM, so werden wir sehr bttld v:e Anker Kchfeu und ausdas freie Meer der Diktatur btitan&fefren!* Das ist KlnrrmrättsmuS von reNftem Wasser Was Semen sagte, isst gleichsam nur die auMireNdc Evganztmg zu brm Programmi Dr. Neuraths: nm find ferne Worte schärfer, insofern, als sie mcht von wrttschafchchm UnKmhetten verwMcht ^chen, sondern.deutlich sagen, was man in Batz-rn beabsicht:gt: Es ist bte Diktatur 'S Form! Zu Nr. 106 der

e^- N. N. wisfen «rtr darauf hin, daß man »nsso^ge der StteAs Wetter nach MM rücken wEdaß <EerWe U. S. B. kaum mA den 12^^'^ncn einverstanden fein toerw. Drefe AuSführun«en werden durch das oben Gesagte erhärtet . Es tritt immer Rarer ^ewge, » das Streben der UnaVhänMen «» der links von ihn-n stehenden Gruppen

666 letztste Regierung ^-«Volksvertretung im Parla. «ent restlos gu beseitigen. RoRe, Schechemann, ©tert find diesen RadÄVWen ein Ttmtan A«<x. Das drückt LeSrrten deutlich aus. Wenn er fagt: ,®5 wird ein halbes Zahr daaern, dann werden Ebert nutz Scheidemann verschwinden und fcaw. wSbcä wirb tu Rom ettrzfeh«, das heißt der Kommun isnms wirb fiagen!^

Was sich jetzt in Bayer« «tbahnt. ist W 'st die Rfosengefahr, dr? ixm dort ans w« Woo-u. ^all gegen Norddnrtfchlaub mchvaust. Wer WDerstante Leqen auf dem Weoe: Wider­stande in dem gesunden Gefühl des

S eS klingt aus in der Sofring Rord- v^ernS: .Sos, von MSnchn, los von Bah. und in dessen Echo, der bärger»

i .vorläufia^ Simvu. SoitatiSmme De. »eeeetb p«h geduwet, denn uw» hofft, sie mit räso-tvfteriu« »tttsch.