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KaffeLer Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
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Plummer 98.
Rernfprtcber 951 un6 958.
Freijag, 28. März 1919.
Rernfprecber 951 und 952.
9. Jahr ang.
VorbereilMg für einen schleunigen Weden.
6ine heUssme Lehre?
Die Entente und der Bolschewismus.
Ung-irn HÄ sich, wie Lies auch die letzten MeLungen b^Ätipten, mit Hunt und Haaren dem russische^ BoffchewiSnsus verschrieben. Da.Z bedeutet ßr Senin einen offenkundigen Erfolg, ist bMt die Abschwenkung Les Magy- orenlandes Zirm Räteftzstem nach östlichem Muster und das Bekenntnis zur lomrnunisii- ftheu Wirtschaftspolittr gleichLedeutend einer Bresche, die in den bisher Rußland fest vor- gelagerten Rirog der Staaten geschlagen wurde. Daraus aber ergibt sich eine ganze Reihe politischer AusbKcke, die wohl wen sind, festge- halten zu werden. Nus dem Balkan entwickelt sich folgendes Bild: Aus Odessa sind die Franzosen durch Trotzkis Scharen hinansge- worsen worden: Sebastopol. Kischänew und fast die gesamte Ukraine sirtd den Bolschewisten an- heimSefallrn, die nach einyclncn Meldungen schon in Gaftzt-n und vor den Toren Ungarns stellen sollen, das von ihrer Hilft aller, das heißt die Befreiung von der drohenden Erdrosselung durch die Entente erhofft. Der 93er« band, der es zuließ, daß rumänisch« und rschecho-flovakische Machtgier Stücke aus dem ungarischen Lande riß und der diese Habgier durch seinen Imperialismus restlos förderte, er ist schuld daran, daß dem Rußland Lenins dieser Erfolg erwachsen konnte. Hterrächtsich bereits seine überspannte Ma cht- Politik? Denn es ist kein Aweifel, daß dre- fer durch solchen Erfolg erstarkte Bolsche- w i s m u § durch Ungarn aus den ganzen emp- käuaKchcn Balkan, aus Italien und auf die am Battan sieh enden Enwntstruppon übetgret« fen wird.
Dies ist auch schon zum Teil geschehen; denn eS wird gemeldet, daß französische Truppen- edtcLunaen zu den Sowiet-Soldaten übergingen; und der Verband scheint die ihm drohende Gefahr zu erkennen, hat er doch das Einrücken der Saloniki-Armee in Rumänien, in dem es ebenfalls reoolutioniert, besohlen. Daraus, aus der ganzen Entwicklung in Ungarn, müßte der Verband die für ihn heilsam« Lehre g' 'ycn. daß es eint sehr gefährliches Ding ist, vom Siegerwahnwitz ftsscMos treSben zu en! Man engt kein DoM, das int sich noch LebevZkrast birgt, derart ein, daß es zu er- ßitcken droht; man knechtet kein Land, und wäre es auch erschöpft, unter das Joch moderner Maverci; man beschwört Nicht umsonst die Ge- spcwl'tcr einer Hungersnot! Läßt sich ein Gegner vom Uebermnt des Siegers und von schrankenlosem Dtacht- und Ausbeutergelüst derart verDlenden, wie es die Entente und namentlich Frankreich tut, dann muß er gewärtigen, daß sein allzu scharfer Schwert scharst« wird. Wenn jetzt die neue PolitÄ Ungarns den Tschechen, den Rumänen, dem ganzen Hilfstroß der Alliierten und damit dresen seihst die ärgsten 93er« kegenheiten bereitet, dann hat es der Verband sich selbst zuzuschreilben. Die Lehre, die für unsere Gegner ans der fetzigen Zuspitzung der Verhältnisse im Südosten Europas sich ergibt, Müßte auch, nach dem öden Gesagten, dem 53er» band eine ernste Warnung fein, Deutschland gegenüber den Boge« nicht zu Überspannen. Namentlich in der nächsten Ze«, da der Waffensstllsiand sich seinem Ende zmreigt. um von einem für uns aufs äußerste demütigenden Frieden ckbgelöst zu werden.
Dieser priesen ist nach furchtbaren Jahren und noch schick'als schwereren Monaten auf dem Marsch. Er sieht uns in einer verzweifelten Lage. Die körperlichen Kräfte und noch mehr We ss-Mschen sind bis aufs Letzte erschöpft Wird die Entente uns gegenüber He Lehre beheteigen, die sie sitzt in Ungarn enkpfäugi? Das ist vor allem die das ganze deutsche Volk interessierende Frage. Aber wär fürchten. di.' Antwort wird auf ent „9tm* ans« tornmen. Der Frieden, dessen Instrument den veuffchen Delegierten .zur Annahme oder Ab- ’ewmmg, nicht aber zur Debatte' überreicht werde« soll, wird wohl sehr weit von Wil- f «n s Programm punkten entfernt fefn! Uns eines solchen Zwang- und Tiktat- ftSedens zu erwehren, haben wir keine Mittel Wfir zu Gebote. Unsere Sage ist der des Un» Sruvolkes in vielem sehr Ähnlich. Wird die rtente es aufs llleußerste ankommen lassen?
—-G» wäre möglich, drß unsere Delegation We Entscheid der RationalversaMM- tw#g einholt. Es wäre auch denkbar, daß »Ute dir Derantwvrttmg für ei» tahrzchnte-
kangeS Schicksal nicht tragen wollte. Dann müßte das ganze deutsche Volk zu einer Abstimmung aufieruf-n werden, um seine Zukunft selbst zn bestimmen Wir können nur einen Frieden, wie er damals als »Wilson- FriSden' gedacht war, annehmen. Er würde unS soviel Lust und Lickst lassen, daß wir uns wieder emporarbeiten könnten. Ein anderer Frieden aber müßte dem Bolsch^visrnns, dem ja „Spartakus' gute Vorarbeit leistet, Tor und Tür öffnen. Mrd sich Ungarns Lehre noch m letzter Minute als heilsam erweisen? — Mr fürchten: Rein! P. B. 8.
Zie Pariser Korrsereuz.
Einem schleunigen Frieden entgegen. (Drahrbericht.)
toenf, 27. Mörz.
Neber den Berhandlunarn der Pariser Friedenskonferenz liegt seit drei Tagen ein geheimnisvollesDunkel. Der Rat der zehn Vertreter der Großmächte tagt vorlättfia überhaupt nicht mehr und die Minister « Präsidenten Cle- meneeau, Llovd George und O r- lvud o halten statt dessen durchaus vertrauliche Besprechungen mit Wilson ab. Um sich gegen zudringliche Zcitungsbe« richterstatter zu schützen, versammeln sich die vier Machthaber jeden Tag in einem anderen Hotel und selbst Wilson ist die Verpflichtung auf:rlcat worden, den amerikanischen Journalisten bis auf weiteres jede Gelegenheit zu In ftrviews abznschneiden Die Presse schließt aus allesem. daß tue «onferenz thce Kräsre lonzentriert. um zu einem schleunigen Friedensschluß zu gelangen.
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Amerika droht mit Separatfrieden?
Rotterdam. 27 März. (Drahtberichl.) ES geht aus den mal gebenden Blöchern der eng« tische» und amerikanischen Prelle deutlich hervor. daß dsise beiden Staaten S ü d s l a v i e n gegenüber Italien unterstützen. Bon verschiedenen Seiten wird berichtet. Wilton habe durchblicken lassen. daß. wenn die Streitigkeiten zwischet! den Verbündeten ihren Fortgang nehmen. di-VereinigtenSt a a- ien gezwungen ftu. werden, mit Deutschland einen Separaffrieden zu schließen.
Sin Kries gegen Ungarn? General Vkangin Oberkommandierender.
(Drahrbericht.t
Haag, 27. März.
Pariser Berichten zufolge haben die Alliierten nunmehr beschlossen, in Ungarn mit bewaffneter Hand einzugreisen. Es herrscht daher in Marseille eine lebhafte Tätigkeit, da von dort "ns die Tr u p p e n v e r - schiebungen erfolgen sollen. General Mangin ist zum Oberkommandierenden der Repl- tuttonsormee ernannt worden. Die Folge der Ereigniffe in Ungarn ist, daß die Volkstümlichkeit Clemeneeaus einen erheblichen Stoß erlitten hat. In parlamentarischen Kreise» aller Parteien macht man ihm die schwersten Vorwürfe. Die Angelegenheit wird in den nächsten Tagen zum Gegenstand tincr Interpellation gemacht werden. Clemcn- ceau scheint trott aller Warnungen von Seiten der BundeSgenosten die bolschewistische »Gefahr aus dem Osten zu klein einzu- schätzen, da er die von Marschall Fach zur Abwehr der Bewegung zur Unterdrückung der bolschewistischen Flut eingereichten Maßnahmen abgelehnt hat, obwohl Marschall Foch keinesfalls die Entsendung eines Teils der französischen Truppen nach Ungarn verlangt habe, was in Paris tiefen Eindruck macht. Die Aussicht evtl, gegen Ungarn einen neuen Feldzug unternehmen zn müflen ist recht fatal, zmnal auch in dieser Hinsicht auf die Rumü neu durchaus kein Verlaß ist.
Erfoloe der Bolschewiften.
Bakel, 27. Mär;. sTvahtbericht). Das ungarische bolschewistische Korrespondenzbüro nreldet aus Kiew: Die russische bolschewistische Armee errang an der Eisenbahnlinie nach Odesia etnen Sieg von außerordentlicher Bedeutung. Die bolschewistischen Truppen stehen von Roskurow. Dnwtt fft eine der wichtigsten Linien, welche die Enteutemtppeu mit
Mitteleuropa verbindet, unterbrochen und auf längere Dauer abgeschnitten.
S!ove«!sche Proteste.
Bafel, 27. März. (Drabtbericht). Das ssavifche Pressebüro mekdet: Sämtliche floäcni« scheu Parteien ernteten sich «n’et dem Eindruck der Nachrichten üb?r eine ungünstige Westgrenz- entscheivung zu einer gemeinsamen Protestkundgebung, welche in der Forderung ausklang, die Belgrader Reg-erung müsse sofort die Pariser Abordnung abberufen, wenn die Städte Gönz und Triest sowie Istrien und Dalmatien Statt en zuerkannt würden. Die Landesregierung schloß sich angesichts der ungeheuren Volkserregung dieser Forderung an.
Die italienischen Sozialisten.
Zürich, 27. März. kDrabtbericht). Die Neue Züricher Zeitung meldet von der italienischen Grenze: Die in Maesand tagende Parteileitung der offiziellen Sozialisten erläßt eine Kundgebung nach der andern zu dem unmittelbaren Zweck für die extreme bolschewistische Tendenz Propadanda zu machen. In euer gestrigen Tagesordnung, die sich auf d'e WaA-Äisitation bezieht, wurden die Arbeiterräte als Volksvettretung gefordert.
Kaiser nnh Kronprinz.
November-Briefwechsel.
(Drahtbericht)
Berlin, 26 März.
AuS den Novembertagen veröffentlicht die ^Deutsche Zeitung^ einige Schriftstücke. Der K a i f e r schrieb an den K r o n p r i n z e n am 5. t?*9ir chezchs- .iaenhrmdig.- »Mein lieber Junge! Nschde-m der Feldmarschall mir gemeldet hat, daß er meine Sicherheit im Haupt- quartier nickst mehr verbürgen könne und daß auch di- Truppen nicht zuverlässig seien, habe ich mich nach schweren inneren Kämpfen entschlossen, das zu'ammengchrochene .Heer zu verlassen und nach Holland zu gehen. F ch r a t e D i r. bis zum Abschluß des Waffenstillstandes auf Deinem Posten auszuharren. Fn Berlin bekä-irpfen sich unter Führung von Ebert und Liebknecht zwei Regierungen. Hoffend auf Wiedersehen in besseren Seiten. Dein treuer tiefgebeugter Vater Wilhelm." —Bei der Revolutionsregierung l:etz der Kronprinz am 11. November 1918 vormittags anfragen: ,®. K. H. der Kronprinz hat den dringenden Wunsch, auf feinem Poste« M bleiben. tmt wie seder andere Solvat seine Pfsscht zu hm. Er wird das Heer in straffer Disziplin und Ordnung in die Heimat zurückführen, und versichert, ht fetter Weise in dieser Seit gegen die jetzige Regierung etwas zu unternehmen. Wie stellt sich die Regierung zu dieser Frage. — Am 12. NsvemSer lief die Antwort ein, nach Vorschlag des Ubr eo?-uinifterS Scheuch müsse die Regierung die Avfrage des Kronprinzen in verneinendem Sinne beantworten. Infolge dieser Antwort legte der Kronprinz den Oberbefehl durch ein Schreiben an Hmdenburg weder, in dem er noch einmal seine Stellungnahme in kurzen Zügen darsiellt und dem Feld- uiarfchall die Verwendung seiner Worte an» heimstellt. Er schreibt u. a.: „Im Gegensatz zu vielen ungerechten Stimmen die mich vor siher als Kriegshetzer und Reaktionär HUMstellen bemüht haben, habe ich von Anfang an den Standpunkt vertreten, daß dieser Krieg für uns ein Verteidigungskrieg war. Seif Fahr «nd Tag habe ich m den b'elen Unterredungen mit General Ludendorff einem weisen Verständtaungsfrieden das Won geredet. In - nerpolittfch bin ich der Letzte gewesen, der sich entern sre hettkichen Ausbau unseres Staatswesens verschlossen hat. Diese meine Auffas« fang habe ich auch dem Reichskanzler Prinz Max von Baden vor wenigen Tagen schriftlich dargelegt. Trotzdem ist über mich als Kronprinz und Thronfolger einfach zur Tagesord nung sibeogegangen. Ein Verzicht ist von mir weder gefordert noch geleistet worden. Daher legt der Kronprinz gegen He Vergewaltigung seiner Perfon. ferner Reckste und Ansprüche Verwahrung ein. Der falbere Kr-.egsminister Generalleutnant Scheuch hat der »Vossischen ?eift'uig^ u. a. erklärt, daß die Regierung an ihn keine Anfrage über die Möglichkeit des Verbleibens des Kronvrtnzen auf seinem Posten gerichtet habe. Au-ch sei eine Anfrage des Kronprinzen an Ebert ihm nicht bekannt gewesen. Dem Reichskauzl-r Ebert habe er 't ne Ansicht mitgeteilt. Er bat dann seine Stellungnahme zu der ganzen Frage in einem Brief an den Adjutanten des Kronprinzen nie« dergelejst und dabei deuttich zu erkennen gegeben. daß er dta Abrefe des Kronprin- zen ins Ausland ebenso tote den Uebertritt des Kaisers nach Holland als einen schweren Fehler angelehen habe.
Scheids«»«» spricht.
Erklärungen des Ministerpräsident«». (Drahtbericht.)
Weimar. 26. März.
Vor Eirstritt in die Tagesordnung ergreifl das Wort R eich? mini sterpr ästdent Scheide- manu: Die auswärtige Politik steht im Zeichen unerhörten Zwanges. Läglich zehren sich die Meldungen aus dem Auslande, in denen neue Erschwerungen in den FriedenSbedin- gitngen angefünbigt werden. Unerhörte Summen Schadenersatz sollen uns auferlegt, weite Strecken deutschen Landes uns genommen werden. Sicherlich ist ein großer Teil dieser angeblichen Leviugungen erfunden zu dem Zweck, uns nach und nach durch ihre Wiederholungen an diese unerhörten Fordenrrdgen zu gewöhnen, damit uns die eitogiUttgen Bedingungen last erträglich erscheinen. (Sehr richtig!) Durch ganz Deutschland geht aber ein Aufschrei der tiefsten Verzweiflung, ein Appell nw die höchste Instanz, die es gibt, an das Gewesen der Menschhett. (Sehr wahr?) Zu Tausenden konunen die Proteste aus Provinzen, Städten und Dörfern. Bei Deutschland wollen sie bleiben, beim verarmten, geschlagenen, mit Wunden und Schulden bedeckten Denffchland. Sie wollen Wunden und Schulden mitiragen, denn viele werden in diesen Ländern und Städten nicht anders fühlen und denken können, denn als Deutsche. (Stürtnischer Beifall.) Die Reichsregiwnng weiß, daß deutfche Treue das wertvollste Gut ist, das ihr zur Verwaltung anvertraut wurde. Sie wird es von keiner Seite schnräleru lassen. Das vielzitierte Sprichwort hat in diesen Tagen eine Abänderung erfahren: Not kennt kein Gebot: Zufammensteben. keinen persönlichen Dorteileu nachf-xgeu, sondern $tt si'i.n ein einig BoK fta» Brüdern, in keiner Not sich trennend, noch G-e- tahr. (Stürm-fcher Beifall.) Hier ist nichts von Chauvinismus. Es gibt nur einen Zusammen. klang nichts von nationakistischer Ueberheblich- keit. Aber, so rufen uns die sogenannten Radikalen von links zu, das deutsche Volk hat Air fein Recht zum Protest gegen VergewaltiAimg, denn Brest-Litotvsk und Bukarest feien unsere Schuld. Wo deutsche Schuld liegt, wird es an denlschem Schuldbekenntnis nicht fehlen.
Die Reichsr:giertttr,z hat ihren bisherigen Seanern dir Errichtung eines .
iuternationalen Gerichtshöfe» vorgeschlagen, der die Schuldftage nach allen Seiten prüfen unid dann urteilen sollte. England hat diesen Vorschlag abgelehnt. «Hört! -Hörti) Aber selbst totnn Deutschland aller Verbrechen, deren man es bezichtigt, wirklich schul big wäre, hat c8 darum das heilige Recht verloren, gegen Vergewaltigungen, zu protestieren? (Sehr gut!) Spaa ist schlimmer al? Brest, denn Spaa zeigt, daß es von Brest nichts gelernt hat. (Lebhafte Zustimmung bei dw Mehrheit.) Am Sonntag fanden einige Verfammltmgen in Berlin statt, einbe- ntfen unter dem Eindruck der Meldungen aus Westpreußen. Danzig und dem Saargebiet. de. ren Zugehörigkeit zum Reich verloren zu gehen drohe. (Zurufe rechts: Posent) Der Reichs- wehrminister hat für diese Kundgebungen di« Bestimmungen des Belagerungszustandes aufgehoben. Was erfahrt!? Welche Kräfte hier am Werke politischer Sabotage waren, zeigt so recht der f»g»n.annte Nationalbund deut, scher Offiziere, ein H-äuftein politffch ur- icilslvser Herren. (Große Unruhe rechts. Zurufe: Na! Na> Lärm lttcks.) Fch Wiederhof«, daß es sich bei diesem Natio.aalbund deutscher Offiziere um ein Häuflein politisch urteilsloser Herren handelt. Diese Herren brachten es fertig, .Heil Dir, im Siegerkranz" zu singen und durch das Ausbringen von KaiserhochS tüte heilige Sache des ganzen Volkes zu mißbrauchen. Tte Mitglieder des deutschen Offt- zierbundeK brachten deut
Genera! Ludendorff Ovatioueu.
der sich — natürlich ganz zufällig — (Große Ui» tuhe rechts.) genau zu der Minute in der MH Helms strotz.' befand. (Hört! Hört! bei der Mehr- beit) Das, was ine Herren am Sonntag tu Berlin getrieben, das war nicht gewollter, abe- in Wirklichkeit war es Landesverrat tLehbafte Zustimmung bei der Mehrheit Gro. ßer Lärm rechts) Sie haben unseren (Segnen wied'r Grund zu der Behauptung gegeben, des uns fei alles beim alten geblieben Ludendorsi sei noch der führend- Mann, und die alter Machthaber seien nur zum Schein vor die Tüt gesetzt. (Sehr richttg! bei den U. S. — Lacher bei der Mehrheir.) Wir torattVieren mit alle Entschiedenheit gegen das Beginnen, die Fretz Keit der Rwolunon nicht für, sondern gegei das Volk zu mißbr.ntchen (Lobb. Bei-all.) Ick weiß nicht, wie man das Treiben am beste brandmark u soll. (Unruhe rechts.) Unser eler des, von jeder mrlUärridren Kraft entblößte, und der Pernick)tu.-tg preisgegebeneS Vvi (Stürm Unterbrechung rechts. Zurufe rechW Das ist ^2 L-tzl-L osr Revolutwu, Zuru»