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Kasseler Neueste Nachrichten

Kaffeler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

Sie Baffeier SSeaefienNachricht»» erscheinen»orbenLUch i«ch«m<ll nab zwar ade,»«. Der XboneemetitoteU beträgt enratL 1.20 Marl bet tretet SufteCasg bat HaL». Seftettimgen werbe, f«bet|»tt neu der SeschLstrstelle eher »en Säten entgegeitgenommen. Sruderet, Berta» «mb Stebettton; Hchlachthasstra»- */8O. Für mro erlangt eingefasbte Beiträge tarn bi» Sebettton eine Serantwartang ober Tewähr in fernem Falle übernehmen. Stüdtabtang bei Berugsgelbe« aber Lalprüche wegen etwaiger nicht «biomglmäglger Stelen»3 assgelchtasfen

Nummer 74. Fernsprecher S51 tmb SSL Freitag, 28. Februar ISIS. Fernsprecher 951 und SSL S. Jahrgang.

Jrrserttsitaprotse, Xte fi«bsngefpeltete Zeile für einheimische «aschäfte » Vs- für en*, mirttge Lnzeigen 83 Pt. «eftantejetl» für etahetmtsche Geschäfte 74 V. ffa auto artige Seschäste 1 RI. Einfach« Beilagen werbe« mit L Mark pro teufenb berechnet, alle« mit 20»/. rettemnbt.Anschlag. »ei Uebermttttvng ron Snjetg«, ans taleph. Oege wird für bitrch Hör­fehler hervorgtrnfeneZrrtümer keinerleiHa'tnnz übetnommea. Für bie Ln/nahme oenLnz eigen an bewmmte» Lagen ober Plätzen wirb >. Zt. keine »ernähr geleistet, »eschäst«stellet Köln.Str. 5

Ausstand im mitteldeutschen Wuslrie-Remer.

Beestnnge» im Kabinett.

Gegeuftreik der Bürgerschaft.

ire

wrser ^Grevzschutz" 9ft

gestern von Weirmrr aus irufgeteckt worden, welche dahin geht, alle Anfuhr nach Weimar zu stSren und den Generalstreik zu erklären.

rechnet doch noch mit schweren Kämpfen.

Magdeburg vomVerkehr aSgesctznitteri

Sie städtische Wahl.

Versammlung der Deutschnntionalen.

«assel, 27. Februar.

Helfen, Pflegen. Httsrrichsein

am Herzen. Sir tttanen am bester« in den Kommissionen arbeiten, besonders m da Armcnkommisstcm, dann aber für die Kinder^ Jugend- und Krankenpflege tmb in der Wvh. nungsfürsorge. Don dem geplanten Jugend» amt könne eine Fülle von Sogen ausgehen. Sie forderte vor allem eine MLdchenfort. bildnngSschule «nd ErhaMng deS Ehrt- stentrtnrS in den Kasseler Schulen. Ueber Schul.

Freiwillige Arbeiter.Bataillsue.

Weimar, 27. Februar. lDrahtbericht.) Wie die DeiUsche Allgemeine Aeitrmg hört ist die Bildung freiwilliger Arbeiter. Bataillone beabsichtigt. Au diesen Korps sollen Arbeiter angeworben werden, die sich be­reit ervären. Arbeiten, besonders im Bergbau und in der industriellen Landwirtschaft zu übernehmen. <v« ist vorgesehen, den Freiwilligen, die fich zum Dienst in diesen ArbetterkorpS titelten, nach einer bestimmten Dienstzeit ein eigenes HauS und eigenes Land »u stellen.

den gestellt werben, der ihm untebingte Achtung vor den Führern sichert. DaS Oberkom­mando liegt beim Reichspräsidenten, dessen Befugnisse bezüglich aller militärischen Anordnungen an die Gegenzeichnung deS Wehrministers gebunden sind; ja bei ein- teinen Maßnahmen, zum Beispiel gegen Glird- staaten, ist die Zustimmung des Reichstags er­forderlich. Auf jeden Fall ist die Lage so. daß einem Äpartakistenrummel und der Tatsache, daß teer Soldatenrat seine eigenen Besckhle ge­ben kann, ein Riegel vorgeschoben wirb. Die endgültige Söfiutg wird erst dann erfolgen können. wenn DeuksHlatrdS zukünftige Lieltstel- lung geklart ist. Bei allem PefftunSnutS darf man doch hoffen, daß so allmählich ein neues Heer erwächst, daS imstande ist, unsere Gren­zen vor Raubgesindel zu schützen. P. B. S.

men werben. Bei einem Streik müßte die ganze tsta!dt hungern. Eine sozialdemokratische Mebr- Stadtparlament wäre ein Unglück. Den Diskussionsrednern wurde acht Minuten Rede- zert rngebilligt. Lehrer Mütze von der Deut­schen demokratischen Partei widersprach unter anderm dem Versuch Thanheisers, den Ober- bürgermestier für Kleinigkeiten verantwortlich zu machen, die im Gaswerk vorgekommen sind. «Zurufe: Der Geist» Die Demokraten' lassen sich in nationaler Hinsicht nicht übertreffen. Ein Herr Wolff erklärte, wenn hier in der Le- bensuiittelvrrsorgung nicht solche Zustände herrschten, wie im Richrrevier. so sei das ter Mitarbeit der Proletariermhrer in den Kom­missionen zu danken. Wurde es schon während der Zweiredner-Aussprache lebhaft, so noch tnehr heim Schlußwort des Rechtsanwalts Brill, der sich mit der Demokratische» Par-

war tee DeutschriatiouaLt 50"spartet mit eurer Versammlung fip die LtWtverordentewwahl an der Reihe. De, groee Stadtparksaal war sehr gut besetzt uni btt LtrMMing reiliwevfe recht lebhaft. Den Rei- «u der Redner eröffnete Rechtsanwalt Brill Er sprach zunächst über die Entwicklung des

all das ist mm der Schlußstrich gezogen wvr- im. Ein Neubau soll erstehen auf freiheit­licher, d. h. demokratischer Grundlage.

Dieser Plan stößt auf Freunde und Gegner, dke letzteren besonders in Milttärkr eilen. Ihre Befürchtungen lassen sich verstehen, liegt ihnen doch hauptsächlich daran, die alte, in zahllosen Schlachten siegreiche Schlagkraft des deutschen HeereS möMchst neu wieder herzuftellen. Mer der Wille unserer Feinde, dem wir uns. wehrlos wie wir stich, beugen müssen, weist uns einen anderen, viel befcheiteneren Weg. Und

Eßreik auf Hamburger Werften.

Hamburg. 27. Februar. (Drahtbericht.) In­folge deS Beschlusses des Metallarbeiter» Verbandes, wegen der Ermordung ErsnerS zu demonstrieren, ruht die Arbeit auf sämtliche« Hamburger Werften vollständig. In den Landte trieben der Metall­industrie sind die Arbeiten nur teilweise ein­gestellt worden. Alle übrigen Arbeiter waren an ihren Arbeitssstätten erschienen. Ein De­monstrationszug bewegte sich durch die Straßen nach dem Rathansplatz. Infolge der Absage der mehrheitssozialldemokratifchen Partei ist em neuer Zwist zwischen den Arbettern entstanden. I

Der SeveralArett.

Besetzung und Stillegung deS Verkehrs. (Drahttericht.)

Berlin. 27. Februar.

Die Gesamtlage des mitteldevt- scheu Generalstreiks ist heute die, daß mehr als zwei Drittel der mittel­deutschen Industriegebiete im Aus­stand stehen. Die Streiks beginnen überall mft ter Besetzung und Stillegung der Bahnen und ter Postanstalten. Wenn die Bewegung auch einen bedrohlichen Charak­ter hat, so hofft man in RegierungSkreifen doch, daß daS heute, spätestens morgen in Wirkung tretende große Truppenaufgebot ter

mittag vor der Stadt angekommen. Die R c - gierung hat erklärt, daß sie schonunas- werde. Sie läßt versichern, daß ihre Truppen so zahlreich sind, daß die Rie- verschlaEna ter Bewegung sicher ist. Eine spätere Meldung besagt: Der Bahiwerkehr zwi- scheu Weimar und Berlin ist auch jetzt noch un­terbrochen. Der gestern abend ab Weimar fäl­lige Personenzug hat Weimar nicht verlassen können. Wie wir weiter erfahren, ist nunmehr auch in Leipzig der Generalstreik mit

Halle, 27. Februar. (Drahtbericht.> In Merseburg. Bitterfeld und Eilen­burg ist der Sympathiestreik für die Halleschen Spartakisten: erffärt Auch die Bahn Halle-Leipzig war gestern aterb von den Spartakisten besetzt. Der Anschluß der großen .Dtdustrieftädie Gera und Greiz an die Streikbewegung soll morgen erfolgen. Der G e - genstreik der Bürgerschaft, der Aerztc rmd der Beamten, ist in allen genannten Städten im Gange. Unter ter Mehrzahl der Arbei­ter herrscht steigende Erbitterung gegen den Terror der DpariakuMeute. Das Truppenauf­gebot ter Regierung ist nahezu beendet. Dian

daun operieren die MÄitLrkritÄer fzum Bei- sprsl Generalleutnant von Ardenne) muh mit Voraussetzungen, die mtn einmal nicht mehr zutDeffeu. wenn sie von einem Großstaat D-uffchlaud und von den Angrrffsmöglich. kecten eurer deutschen Armee sprechen. Es, ist bitter, ober tS muß gesagt werden:Wir leben n-chr mehr in 1914. sondern im Jahre völligen Zusa-MMwbruchS ISIS: und was damals unser Stolz war und Siegeszuversicht, das lieat fest I?reJc, vunDerr Demonstranten nach dem unkenntlich zerbrochen am Boden." Daraus ^5 Sund Werkstät-

torate mrr die eine Konsequenz gezogen """ " --------------

toetten, an die Schaffung eines flehten, auf denwkratffcher Grundlage aufgedauten Volks-, teeret zu gehen, das hinreicht, den Schutz des Vaterlandes mit ermger Sicherheit zu terBiirJ gen. Gras Brockdorff-R strich dies auch in seiner großen

und BMungsftagen verbreitete sich Stuteenrat ! Hofmann. Unsere Jugend muß m ersten j 2-nie in nationalem Sinne erzogen worden > Beifall), denn dem deutschen Volke fehle der gesunde nationale Instinkt. Weiterhin im Chri- irentmn, einem wichtigen Bestandteile ter deut- scheu Kultur. Zu begrüßen wäre, wenn in Kas­sel möglichst bald eine Volkshochschule er. richtet würde. Es gilt, energischen Kampf zu führen gegen die Kinos, gegen fremde Theater­stücke und Ehebruchsdramen: beschämend ist die Vergnügungssucht und Würtelosigkett weiter VoWkreife. die am Ab gründe streiken nnd tan. Zcn. (Lebhafte Zustimmung.) Direktor Hen- k e l - WMolmshöh« erstattete ein interessantes Referat über Wohnung-fürforgr rmd LandhauSsiedeknng. Die Stadt plant Neubauten, namentlich an ter MomHochstraße, sirr 214 Wohnungen : die gemeinnützigen Ban- Nünchrn üüter den Kmmnmiiften??»Ä!S;

Auch eine »Rationierung". j einen Kostenaufwand von 20 Millionen Mark!

Magdeburg, 27. Februar. tDrahtbericht.i Nach einer UrbeftKlos-n-DersamMsuu-g zogen urehrere hundert Demonstranten nach dem

(Drwhttericht.) Die Stadt hat bisher in den ihr gehörenden

Weimar 27 Februar Geläuten 224 Notwohmengen geschaffen, wei- Meldmrkttn aus München lassen die L - g e ^^E/rntun^ Ans^^ner Denkschrift ä u st e r st e r n st erscheinen. Die K o m m u n i- t*8 Stadt-baurats Gehermrat Höpfner ist leider ften beherrschen die aan*e @tabtMu kslkhen, daß die staatlichen Gebäude ihrer Noch bet neuen Lebensmittel-Rationierung er-1 Anzeigepfkicht für in Wohnungen umwandel- baktoN die Arbeiter die doppelte Le- bare leere Räume noch nützt nachgekommen sind, beu Smittelmenge als die Bürger- Auch sie werten jetzt erfaßt. In Privathäusern lcchen. Die RSte-Regieruna will eine Flug- sind mit Hilfe der Stadt fiter 50 Wohnungen Wer ganz Deutschland etnnchten, die bie neu geschaffen worden. Ur» doch genügen alle Setflätw f^nrrf^lrieft Maßnahmen noch nicht, um die Woh.

kL "^°t 3 ki"deru. Nicht erst ter tigbin von ihrem B er lasier unterzeichnet wer-1 Umgestaltung teS StadtparlamentS

m,b Te- bedurfte es, MN das Gewissen der Stadtverord- lepyonamt steht unter $h>ntroHe. I neten aeaenüher ter Wobnunosuw ,u Mwrtcm

Weimar, 27. Februar. (Drahtbericht.) Ge­stern abend fand eine Käbrnettssitzung statt, welche mehrere Stunden dauerte. Man beschäf­tigte sich mit brr Streiklage. Außerdem wurde die Frage der Befotzung der Untersiaats- sekretLrpoften ter verschttdenen Lftnisterien be- sprochen. Beschlüsse wurden jedoch noch nicht _______ ...........

- In ter Kabmettssitzung wurde unter Ltadtewesens und den inneren Aufbau d« aMerem dre Stellungnahme dcr Regierung zu! ^tadtverwaliunig und Stadtverttetuna. den Arbe:ter- und Be t irksraten erör» neue Gemeindewahlrecht mit fernen

RegierungSnriMiod vertrat dabei die gen gegen das fräbere fe?

Uufsasiuug, h-2 man ten Arteiterroten «tt- esse der Soziokdemokratie geschaffen^u^ geSenrouWw!: müsse. Gme Politik der Gewalt ten Todesstoß für das Bürgertum wurde mrf di« Dauer em Durchkmirwen unmög- Das sozialdemokratische Kommunalprogv-rmu »S?Lftni^8ienWel* durch fortschrenende S^ialiß^

tr*.cr teilt cieien »ft tiwfyt. Ivnn sSxrfcTcten. wftv. !bcn Mittel»

I stand. Niemand wähle aus '.Verärgerung^

Ablehnung der Forderungen. ^^^bmokratte, die in der Zweutgswirt _ Mtaft die Vorstufe zur Soztalisieruna siebt. Hw « e ' 2?' Rrdru.ar. lDrahtterrcht.) In I jedes einzelne Mandat muß bis zum Reußen Sachen des Kergarbe.terftreikS rm Hal. sten gekLuchtt werten. .SgiT tonntm uns loschen Dergbm,bezirk hat m Weimar eme Be- Kassel glücklich preisen wenn die V^teiEsi, ÜL«wÄvwrden ff SättlSÄÄ!'«!! «**I die Vertreter ter ReichSregierung einstimmig die Auffassung vertreten, daß den Forderungen ter Bergarbeiter unter keinen Umstän- den stattgeaeben werden dürfe, tetz fich vielmehr die Streiks verbluten müßten.

tenarbeifer schlossen sich der Denwnsiration an und traten in den AuSstand Aus den be- reitstchenten, aber angehalienen Sokomotiven wurde die Feuerirnq wieder herauSgerisscu.

j|t infolgedessen von jedem gen. Graf Brockdorff-Rantzäu unfein16lfen'£>a6nl,et,e^1 abgeschnitten. strich dies auch in seiner großen Weimarer Rete *

teß Deutschland darauf an- Verkehr BerNn'Wsrrnar unmSgttch. cewteten sei, ferne Rüstung nur auf das zur I , ___ . 3

feineren Ordnung notwendige Maß zu befchrw- ^elmar 27. Februar. sDr-chrbericht.) Des len. Er verwies hierbei daraus, daß dtesrüber« S1"? ^^ttnnrfl, der DunStag abend Ber- Politik, die sich ans überlegene Watfenmacht jLert3^en mdrt emgettoffen.

stützte, eine schr begwnne, aber meist mech dtm^emnunmrch dm: Generalstreck in Leipzig schlechte und unfruchtbare gewesen sei I auSgebr^en> rst, ist die Verb in düng zw i- kelbtt, wenn man von alle dem absehen will, fh.vV.1 aTR nJ*A ® auch ü ber .'rschekrt nur die Schaffung einer Reirbsmeb-r I?rP^rK unmöglich geworden. Ter ge- -n kleinem Maßstäbe möglich, weil für uns' jetzt tEteT'llegr-wtznta Lelqchon., Post- und Zei. Md auf lange Zett die Geldfrage das A ^«ll-e, Ersleben. Merseburg

Md 0 aller Heerespläne sein muß. Die 3er? ist eingestellt worden,

lummen Mherer Rüstung sind heute ein-

M eilt Ding der Unmöglichkeit. Die Zn- SpartakuS-Sefahr für Weimar. UM mag Besserung bringen. Weimars 27. Februar. lDrahthericht)

Darum hantelt es sich.bei der Reichswehr. Die Luge, in welcher sich «mgeublüMchWoi. Swiage einstweilen um em Provisorium, mar befindet, ist sehr ernst. Die arov-

ISA) wieder ausaelöft Stteikbewegung in .Halle und teigig hm kei-

Bis dahin hofft man daS mnerr staat- wertet wirtschaftliche, sondern um politische Be- des neuen Reiches so stark verankert I weagrünte. Die Aus stündigen, bi» unter spar- u baten, bajjbaä fiantege, auf legalem Boten lakifiischer Leitung stehen, verlängen den R ü ck- uherÄe Reichsheer gebildetamd m neuen, feste-! rrttt brr neuen Megierueg unb bie «t ö-OTnen organffiea werten kann. Mer AuflSsung der Rationalversamm- E ftrr diese Zukunft muß jetzt schon ter lung. Die Leipziger Ausständigen haben fich Srutwstern g^gr werden. Es erscheint mrer- mit diesen Forderungen solidarisch erklärt. Die üsiftch, dass bet ter Neubildung die allge- Truppe«, bie die Regierung nach Halle zur ter- <®t"c S lei che Wehr Pflicht unter Vor- siellung der Ordnung sandte, find gestern nach- wiSsetzung kürzester Ueoung-szetten belbchalten ----* -" "* - ---- -

tnrb. Dei Truppe muß in straffer Disziplin, me es ist em vielbedeutsames Zeichen ter )ett es von den Mehrheitssozialisttn beson- «rs betont wurde, gebracht und erhalten wer- len. Vor Uebergriffen besteht die Sicherung er Vertrauensausschüsse, die mttM- cttken haben ter ter Verpflegung, Urlaubsae- ttch-en, beim früher so stark beeinttSchtigten Be- chwerderecht uftv. Beim Ausbau teS Oksi- i -rkorpS werten bie nocb jetzt tätroen A». Ö>en und Unteroffiziere zweamäßig Derwen- ung finden; jedenfalls muft » auf einen Bo»

dre Führerschaft in den deutschen Gemeinden gvgen die bürgerfeindliche SvzialdemokratiL Dann zprach Frl. Eonsbruch Wer bie Frauenartzett in der Stctdtverfammlung. Stt berief sich dabei auf ein Wort des Propheten Jeremias, .das Beste ter Stadt zu fasten- Den Frauen liege immer das

Sie nette Reichswehr.

Zu tem beschlossenen Provisorium.

W« unter so vieles Altes, so ist auch unter eint jahrhundertelange glänzende Entwicklung unseres Heerwesens nun ein Schlutzpunkt gesetzt worden. Mtt gemischten Gefühlen sehen wir ein Stück deutscher Geschichte enfegüütig ter« schwinden: es ward in der Weimarer Setzung vom 25. Februar zu Grabe getragen. Nur mehr bie Erinnerung an den Träger einer nach außen hin prangenden Macht, unter deren Schutz sich Deutschlands Hantel und Wandel zu un­geahnter Blüte entfaltete, bleibt; unb sie wird leben auch bei baten, bie f» oft unter tem Druck militärischer Verhältnisse ausgeseufzt habe«. ES hatten fich ja, leider, viele Mißstände heraus- gebAdet, bie jedem, ter biente und mit ins Feld zog, hinlänglich bekannt sind; Und man darf wohl sagen, daß die Verbitterung über alle Schikane und Willkürlichkeiten nur zu weil gerechtfertigt war. Das Ein«

zel-Jndiv-iduum war jeder eigenen geistigen Regung beraubt; eS wurde mechanisiert zur Puppe. Di« Gerechtrgkeft ließ üt der Behand­lung ter Mannschaften sehr viel zu wünschen übrig, und nicht immer tourten Knöpfe unb Treffen nach tem Verdienst ter Tüchtqckett ver­geben. Der Beschwerdeweg war von Fallstrik- len umdroht, derart, daß man schon einen ge­wissen persönlichen Mut aufbringen mußte, üjn zu beschreiten. Der Unterricht war in ferner einseitig gebogenen Geschichtsbetrachtung ge- Ä jämmerlich. Gewiß! All das konnte I böseS Blut schaffen. Wer darüber darf mau doch nicht vergessen, daß trotz vieler Miß­griffe rabiater Vorgesetzter ter ganze Heeres» apparnt glänzend funktionierte: er war .rufge-1 baut auf Zucht und Ordnung, bie manchem den Weg durchs Leben erst möglich mochten. Unter

GehorsamKverweigerWrg.

(Drahtbericht.)

Lauban, 27. Feten«."

Die Mannschaften bet 12. Kompagnie teS Gren-fchutzeS-vst ließen fich zu dienst- widrigen Handlungen hinreitzen. Sie verweigerten den BoraeseNten gegenüber bat Gehorsam und brohten mtt Gewalttt- tt9?eiten. Deshalb war xs bringend not­wendig, baß mt6 den benachbarten Städte» Truppen zur WieterbersteNmtg der Ordnung hrrbagaruk-n werten muhleu.

Mühls« lehnt ab. steach über Handwerkerfragen. Es muß da.

Kruppwerle tft in MWuhen eingctroffen. gtl8ertb^ G«v«rte aus dr- Gemande toertrom- hat den Posten des Minrsters des Auswärti­gen, ter ihm angeboten wurde, abMlehnt.