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Spartakus geMrdet VartameutsMe

G,parfe?tt,frri*ctt 'n GerTer.

Bayrische Provs»zregier«ngen.

Münzen. 26. Februar. An

Reaensbnra ift nettem die ^i'duni e:rter selb- ftändiqen ftetirifttten Vrovinrrrqie- r nnn MdtofTen worden. Di" nere Reqier«nn soll unter dem Sdritte der Ga-u'fanen R e - gensburg und Ingolstadt ftrh n.

Tie MehrheitsfoziaNstr« billigen au?drücklih das Verfahren der Regierung. Der General- ftret! in Pirna ist beendet. Die Offiziere der Pirnaer Garnison wurde ' ab gesetzt Utt> die Ibivcrbtirnteten zur Abreise arrwungen.

Einzelheiten über de» T'«fchlag.

Weimar, 26. Februar. <Trahtberiht.> Aus den eeflern von Berlin nad> Weimar laufenden Parlamentszug ist einAnschlag verübt wor­den. dess'N SSirfritfl aber durch die VorsichtS- maßregeln der Eisenbahubeamtcn roch vereitelt ircÄ-en konnte. Infolge des General­streik s i n £> o 11 e wurde versucht, dar Durch­laufen des Zuges durch Halle zu verhindern. Rur dadurch, daß der Führer in raschem Tempo .(Sitte durchfuhr, konnte er den Zug durch bi* ge- rährdete Zone bringen. Inzwischen sind b»i Halle die Geleise aus gerissen Mor­den, sodaß die direkte Verbindung zwi­schen Weimar und Berlin unter­brochen ist. Die Zn *e von We'mar nach Ber­kin werden jetzt über Leipzig geleitet. Wie wir etsahren. werden aber diese Züge auf dem 'Bahnhof Lc'pzig vom Arbeiter- itrtb Soldaten- rat untersucht und kontrolliert. Man ist e'ntm Plan von spartakistischer Seite auf die Spur aekommen, wonach beabsichtigt ist, Weimar ringsum vom direkten Zugverkehr abzu sch neiden. Die Reichsregierung hat Kenntnis von diesen Umtri'hrn. Sie läßt ver- ?i front, daß f'e mit äußerster Kraft geoen diesen Plan wie gegen alle ähnlichen vorgehe« werde

Nrrotfen. Icdo^ muß e! Melluna von RHeintz,

Renverhaktete Geisel».

Würzburg. 26. Februar. iTrahtbettcht.) Die Münchener Kommunisten haben am Dieus» tag weitere dreiundzwanria Personen a'z Gei­seln festgenommen. Es sind setzt dreiundsicbz g Personen in Verwabrungshakt genommen. Un­ter ihnen sind all- Mitalieder der früheren Ka­binette Hertling und Dandl, soweit sie in Miinfren weilten. Die preußische GZattttsfra't in München wird durch bewaffnete Spartaki­sten kontrolliert. BiS gestern. Dienstag, na*« mittag waren in München dreitausend Gewehre an das Proletariat ausgegeben.

<8i«e A»frage der Reichsleitung.

Weimar. 26. Februar. sDrahtberichhi Die Reichsregierung hat am Dienstag früh eine Anfrage an die bayrische Regierung gerichtet, die eine authentische Erklärung d r bayrischen Regierung über die setzige Reg erungsf im Bayerns verlangt und zum Ausdruck bringt daß die Reichsregierung eine bayrische Räte-Regieruna nach russischem Must r als ungesetzlich und argendie RetcbS-- arundsS*e verstoßend erachten müsse. Die Antwort der bäurischen Regierung ist für di- weiteren Beschlüsse der Regierung maßgebend.

MSrder und RSuder befreit.

Mannheim, 26 Februar. - (Drahibericht). Gestern weilte das Ministerium aus Karls­ruhe h'er, um di? Zerstörungm an dem Ge- richtsgebäud« und Gesängnis zu besichtigen. Gegen vierhundert Gefangene, darunter M ö r- d e r und R ä u b er, warben befreit Einem Beamten des Amtsaerichtsgefänenisses, einem alten Manne, wurden Unter Mißhandlungen hi* Schlüssel zum Kasseuschrank entrissen und die Summe von fünfzehntausend Mark gestohlen. Außerbun schleppten die Plünderer beschlllMahmte Zigaretten im Werte von vierzigtausend Mark weg.

Generalstreik i» Fr iburg.

Freiburg fi. B L 26. Februar. sTrabtbericht) Die Arbeit-rschaft von Freibura ist gestern vor­mittag in den Generalstreik retrten a's Ktrndoebuna für Eisner Nackmittags b wog­ten sich große Demonstra*'on«züge durch die Str-ßen der Stadt ohne daß e« ru n-nnens- wert-n Rubostör n»en k*m. Die Zeiti'naen *rsckeinen n-cht. Dir Gcf ^öf r bauen von m t» *<*S an vielfach ge'ch'aUen Lef e früh si 'd in hreren anse en badischen und wüntembera. n Orten Streiks ausgebrochen. In

cilbronn feiern die Arbeiter, sodaß auch dort .eine Zeitung erscheint.

enze des Gebiets vier nv< n als aenan gehende Vollmachten ?«r Unteck k«n- s d: -tbea. Ach habe in» Anfang auf dem sparrallsttschen Um» Sversuchs erhalten haben

Truppen geur Hak'.

Anschlag auf den ParlamentSzug.

lDrahtb.richt.i

Weimar, 26. Februar.

Tas Ziel der Streiks in Lalle ist nach wie vor der Sturz der Regierung und die Sprenanngder Nationalver­sammlung. Tie Regierung ist fest entschlos- fen, m't allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln die Streiks -n unterdrücken. Es testätigt sich vast bereits Truppen im Anmarsch a:tt Lalle sind. Ter ParlamentSzug. der -eftent abend secl)s l'hr von Weimar abging, konnte, da die Schienen bei Lalle aufge- rissen waren, seinen Weg über Lalle nicht sortsetzen. Er muf te vielmehr über Leipzig um- ncle-t werden. Schon vorgesiern musste der aus Berlin kommende Personenzug in voller Fahrt den Lanytbahnhof in Lalle pafferen, da ein ?bngriff aus den Zug geplant war. Ob die Barlamentszüge morgen überlmnot noch fahren können, muf? zum mindesten als fraglich fretri ' net werden. ES besteht grosse Gefahr, dass die Streikbewegung von Lalle mich auf Leipzig über greift. Es sollen sich bereits spartakistische Vertreter von Lalle nach Leipzig begeben holen, mn dort sür den Ge­neralstreik selbst zu agitieren.

Standpunkt gestanden, daß be Pfalz, deren Zuziehung zu dem hessischen Gebiet von anderer Seite, besonders von Helmolt in der Deut­schen Allgemeinen Zritrma, vorgeschlaaen wor- bon ist, falls Bayern überhaupt mit einer solchen Abtrennung einversanden wäre. Jw."ck- müßi^erwe'se mit Baden verbunden werdm würde. Unterdessen ist jedoch rm Rah- nten der großhessi scheu Beweauug von Vertre­tern von Rhencheffen dringend daraus _fctnce= Wiesen worden, daß die natürlichen Verhältnisse Rhnnhessens auf einen Zusemmenhans mit dem zurzeit preußischen Rabetal und der zur­zeit bayrischen Pfalz Hinweisen, sodaß hier eine Dreiheit von politischen Deziehim-uen vorliegt. Das bisherige Grvßherzogtum Hessen wäre m. S. ohne Rheinhessen nicht denkbar und zur po­litischen Bedeutungslosigkeit benm»:V, da feine Einwohnerzahl alSdann unter eine Million sinten würde. Falls eine Anchiedermrg des Nahetales und der Pfalz an dvs bisherige Großherzvgtum Hessen aus Schwierigkeiten stoßen sollte, könnte man daran denken, Rbe'n-- hesfen in der Weise in Groß-Hessen einzube- 1 ziehen, daß es zusammen mit dem Nahetal und der Pfalz einen vierten Bestandteil in Groß­hessen mit eigenem Landtag in der Hauptstadt Mainz bilden würde.

Auf der reckttsrheirttschen Seite bedarf die Grenze zwischen dem bisherigen Großherzoatum Lessen und Baden aus vrakt's.kwn Gründen einer ReMienntg. Grundsätzlich must ich b*to- ncn. daß ich jeder Anflöstmg des bisherigen Großherzvarnins in der 9(rt, daß e<wa Oden­hessen, als nördlich des Ma'veS, xn Rassau itnö Dnrhesse», da-en StarsenZurL.a'so südki^ des MakurS. *-t-c6«r MwuiMm SLaatenb'ldmtg geschlagen wird, Vürchaus wi- derivrecke. Heber dieAufgaben Mw Groß- H-ssen werde ich mich in einem kurzen Scklnß-- aufsatz in der morgigen Ausgabe aussprechen.

Re Lage in 88d>?cE!and.

Der ergebnislose Räte-Kongress. ,t (Drabibericht.)

München, 26. Februar.

Die gestrige Sitzung des Rate-Kon­gresses, die Boyern die Staatsform brin­gen sollte, und von bereit Tagesordnung man di- Lösung der Krise erwartete, hat nicht das rft Spannung erhoffte Resultat ge­bracht. Nach stundenlangen Berichten und Ge- einer Devutativ« des Proletariats, die ofkxn- bar bestellte Arbeit war, und nachdem der frü­here Bolksbeauftragte Barth aus Berlin gesprochen hatte, beendete der Kommissar Lan- bau-r die der Linken kritisch werdende, Si­tuation durch einen Antrag auf B e r t a g ü n q. Wie weiter gemeldet w''rd. ist die vorläufige bayrische Regierung eine Rätr-Regierung unter der Bollzuisgewalt der Arbeiter- und Solda- tenräte- Wie dieMünchener Bost* erfährt, soll der Landtag demnächst wieder zusam- wentretr« und eine nene Regierung bilden. Der 6anrif*e fton-*res der Arb 'ter- Bg»ern- und Soldgwuräte hat fifr für eine Koalitionsregieruna erFfirt und b e SoGMenräte des Landes bennft-agt. sich den Angrbnnn"en her n uen Regierung zu fümn Dief-r Beschluss sei g-q-n ein- O»"o"tion der dem Kongress ang-h^'enben Auarta"'t^lente ge­sosst worden, deren Austritt man erwartet.

Nksiß-Hchm/

Aeher Verfassung und Grenzen.

El»: t» her SttSgruppe Gi-tz n beS -kill- <*» «»IWSunb*« gey,l>-ne» Vortrag »en

Prosrss»» ®t. « »m m e r «9ii»t» «atatbire» wir »acht rhrnd» »e'ttStitng*»:

Durch die R'volution war Deutschl-cmb zu­nächst in die nrfprünc,sichen Bausteine der ein­zelnen Gemeinden unter der Herrschaft oder Aufsicht von A.- und S.-Räten auste'öft wor­den. E-s zeigt« sich aber schon nach kurzer Ze.t, daß die"-: lokalen Gewalten sich von neuem anlVpwr^en, sodaß größere Diachtsphären ent­standen, ein Zeichen der beginnenden staat­lichen Neuorganisation. Es handel sich mm weiter um die Reine, wie der Neu- arfbau des Deutschen Jieiches erfolgen soll. Die Iiebolutivn hat das ganze Gefüge in eine Reihe von primitiven Lokalgewalten aus-zelöst, in denen eine neue Form von sozusagen kommu- n'ler Kleinstaaterei hervortrat. Aus dieser gab c'- bet der Neuorganisation nur zwei Au st.rege, r mlich 1. in der Richtung emrr zentralisti­schen Einheitsrepublik rach frau'.ösi- schem Muster mit der Hauptstadt Berlin, was m. E. der deutschen Geschichte und der erwre- senen Eieenart des deutschen Volles wider­sprochen hätte, oder 2. eine Reuor«anisat>em, bei der man ohne dogmatische Einenoung von größeren Volksgruppen und von volks- wirtschaftlichen, besonders euch ver- kebrstechnisfren Bedürfnissen aus- ci'ben mußte. Ohne die Absicht der jetzigen Reichsre-ierung zu kemten. bade rch vv« d.ekem ^-sichrSpruÄt aus bet Pkgn e'nes Gr "- tz- H essen entwickelt, in welchem das brkheMk Großherzogtum Hessen mit Nassau und dam Ldreis Metzlar, sowie dem früheren Kurhessen nebst Waldeck zusammengesaßt werden sollte.

Bei der weiteren Verfolgung dieser Plüne muß man sich über die Verfassung em"s 6»Id'cn neuen Staatengebildes Har werden, sslenn es zustande kommt, ist es von vornherein eine Wirkung der Revolution und darf m. E. nicht in irgend einer Weise in dn " astische Bahnen aeTeitet werden, deren Beseitigung die bisher'ge Hanptwirknng der Rwoliut'on war. Gebe man in dieser Werke ernsilifr rm Sinne e'neS D o l k s st a a t e s en die VerftsiuwrSfrage heran, so bandelt es sich zmrScksi um die drei Be'ianhteTe. 1 MS bisherige Großher-ogtnm mit den drei Provinzen Sst rrkenbr'rg. Otzerbes- ftn vd Rb*inhessen. 2. Nassau n*bst Franksn-t und Preis Wetzlar. 3. Kvrbeffen nebst Waldeck, rrfr Abtrenn'.wg der Tbür'n"en und Nieder- fadnet gehörenden Enklaven Schmalkak^en und Rr^eln. Will nxn aus diesen drei Bestand- teilen einm e'nheiPichen Staat gestalten, so kann tre'er von vornlerein n*ch der nantn Bor-*efchichte Von Nor^Hessen und Sstdbessen, d'e sich befcnfcerS in der Geschickte der llra~erfi<äten Marburg und Gießen, sodrie der Laren- ftäbfe Kassel iri> Darmstadt spiegelt, kehr fcx-'rf zentralistischer Einhe?ssiaar sein. Es han­delt sich m. E. nickt rm eine" STamfr-f darum, eb d'e Hauptstadt liassch oder Darm^adt, be*w bei Hmzimabme don Nassau Frankfurt A. M. fein soll. ra,'|bern es er?mW He Einrichtung' einer A r be it s z en tr a l e, dl« n'ck^s arckeres lein soll, als <n Regul'ergentrum für die ge­meinsamen nr6 nfS gleichwertig betrachteten Fnteressen der drei Bestandteile.

Es fönwen demnach bi-ie drei Teile von Mro^besien ihre eefo"derten Landt^ae in Kassel, Darmstadt und Wiesbaden, bezw Frankfurt be« hWen, rrb eS wüß^e nrr an einem vom ver- SehrS^eck«iscken Sta-'dprrnkt praktisch ufr wöa- Acksi in der Mi"e gelegenen Ort e'n fe66es Ar- »-ri?aentrnm ref+affen werden. Fn d'es- Reo-r, lierzen'rale könnten von je'-cm der drei Be"and- eii- glerckv es, vielleicht je br"; Vertreter en^- fcnb*'werden, welche d'e ^ftclie'-er dieser Se- tzatsregiernna brlst-en müßtnr. Hier'« tzrtrßten sich b'elleicht vier dem Namen von Lande?<en besondere SackverssSnbiae für die H"uvtwbi--^e des oeistiaen und wichtfrafssicker' kebe-s gesellen, die in d'eree Kr»lleai-,l- reoierung mitnrstiwmen bäste". A« her Sv'tze würde ein b,,r* bn-S cesamte Volk für »estimm" e »eit oewählrer LandeSbauvt- ttt«a n n sseb-n. grch denke m'r alst» m dem-Rab- dren eines AolkS'wateS eine Arbeitsreaie« dünn, welche die gemeinsamen Fnteressen der drei Belwndteile ru wahren hätte. Die La<-e einer kolcken Archeltszenst"le zu bestimmen, ist tzpckt Sacke der fett'Aen Reicksrecgen">/>. die cS «vlch auhdrücHick aMe'eb-tt bc. diese Ne"^tt- BBraen m arWi*ati»'e' Wette selbst ZN sch''ken. ene must vickmehr besonders ans ver^ebasze*- -^ben Rsicksick'en rett den bete'l'atrn Gebieten err'"ebe!ckm BerW?-"ihrer Beritte- «wählt- vd für die prafistchen Zwecke üerca werd»"

WaS die Grenzen **:eft* eänze-?r ie'eS nnriTTt so b-tt? ffr darüber ttstb-r <e=

Tr?ob:n, 26 F ssrnar. '1 - "

Dresden. L e i n z i a rw Ebe -nni sin £l'ewxeeutli^e st"rke Truvvenmasse f Negstt'.mg zusammen-'eroaen. die wc

Um Äss nese Herr.

Die Bildung einer vorläuftgen Rei^Snehs. tDrahtbericht unseres Parlament. Mitarbeiters^

Welmar. 25. Februar,

Das Arbeltsfisber liegt über der Rational, Versammlung. Unsere heutige, recht wenig ge« klärte Lage drängt zu klarer Entscheidung. Da« erste Erfordernis, unsere immer noch in toiloet Gärung befindlichen Verhältnisse im Land« einigermaßen in Ruhe und Ordnung zu brin« gen, liegt in der Schaffung einer von all«- Mitteln der Staatsgewalt geschützstn He reso«, ganisation. Darüber gibt es mit Ausnahm« bei den Unabhängigen, keine Meinungsverschie­denheit. Die veutlche NationalversamimlunA drängt daher, so rasch als nur möglich, diesen neuen Rückhalt für Staat und Gesellschaft zn errichten. In der Tat: Jeder Tag,-nein, ieb« Stunde ist kostbar. Das Reichsministeriu« ivar in der Dwnstagssttzuug der Rationalver« fammilung in der der Entwurf dieses neue» Reichswehrgefetzes zur erste» Bera» tung kam, säst vollzählig erschienen. Untet Führung Scheiden,anns waren der Wehrmini­ster Noske und die Minister: Landsberg, Bell, Wissel, David, Gocheim und Preuß anwesend, ferner die Vertreter der Marine und der preu­ßische Krieasuririster. Der letztere hat jetzt allerdings keine selbständige Stellung mehr, er ist e'gentUch mir noch militärischer Sachverstän­diger innerhalb der Regie'-ung.

Die Sitzung beginnt in rtfäaer, Geschäft-- nrS-t«tna-*r*?A <*S firf» ^vxn setz nicht Ärr >*.tk Vorlage der ReMruna, l»rx der» um einen ntrag der Parteien bandelt, kommen zunächst die Patreiredner zum Wort. Der mehrheitssozialistifche Abgeordnete Schöpslin, Redakteur und zur Zeit Militärgou­verneur von Berlin, spricht nachdrücklich für die Schaffung einer Reichswehr und tnSMon« bere dafür, daß dieses neue Heer starke Diszip­lin besitzen muß. Deine hesttge Kritik der augenbl cklichen Zustände in den Kasernen, die er Schweineställe nennt, findet allseitige Zu­stimmung. Der Abgcordncte Gröber, vo« Zentrum erwartet von dem Gesetz den Schutz der Ordnung und den Schutz bcS Vaterlandes. Es da-s keine M'nute gezögert werden, ihm zur DurckMhrung zu verhelfen. Der demokratische Llbgeor'-neie Siehr spricht für die Ctbung einer Reickswehr, namentlich vom Stand­punkte beS Ostens emS. Mit seinen diesbezüg­lichen Aussührrmgcn ruft er wiederholt die kn« senden Zwisibennn'e der Zieh bertter. Der Spreck'er der Deutsch-nationalen Baereck: spttcht die Zust'mnnrng seiner Partei zn dem Entwurf ans unter der Vormisfetzuna befriedigender Er klärunaen der Regierung. Die Aurflihrunge» dieses Redners Warden oft von stürmischen Zu­rufen der Linken unterbrochen. De- Bremer Fülzrer der Unabbängigen, eigentlich sckwn meh, Dvartak'st, Redakteur Henke spricht scharf ge­gen bas Gesetz und er versucht dabei «in Lob­lied auf den Bolschewismus zu singen. E- gina sehr l bMft. teilweise soaar sehr stürmisch während Henkes Rede zu. Namentlich kam el zu tnmi'liur'schen Zwischenspiel n. zwischen de» Mebrsie' tsso »ial iften und den Unabhängigen, als sfrließllch Henke auSt'-f: .Sie missten mir doch fdjon glauben, was ich sage", schallt ihm ftürrrisckes Gelackter entgehn und die Mehr« heitsso-ialisten rufen: .Wir denk« nicht Daran!*

Der Reickswehrminkst-r gteSe sucht all den Schreckgefpenstem zu Leibe zu gehe», welche Lenke be-üalich einer Gegen"evolftko» an dir Wand aemalt bat. NoSke b'tont b'c Rotwcn- digke't in d-m ienigcn nnglaubrick-n Wrrwarr des Hcerwestns Oronung zu fchaf'en. Es han­delt sich ietzt leb falt fr darum, der drückenden Not des A-genblickS Nechnu-a zu traaen.Anch er foifrert als Hauptbedinurna straffe Manneszucht und D i i z i p l i u, fsnst würde die jetzige Re'chSwehr nicht ein n Sckmtz sondern einen Sckrccken dw Bevölkek»ng bil­den. Der delttfch-voUSvartefl'cke Ab<seordnete "cssmann aus Po'e" verbreit': fifr un rr Schil- bertttben der unerhörten Zustande iw Pofen, m'ebe-um vom Standpunkte be? Osto-z-kers ans fi^er die Reustfrafs-ng einer m'Ittäriffren Organisation. Sckon der bloße Gnt'cklntz, eine Re'cksw-r^ $u schissen, werde bei de» Po­len fine Wirknna nlfrf vcrfeblen. Die Unab« bängiaen beantrai'ett dann eaS Grketz einer Kommission zu überweisen, sie bl-*ben aber bei der Abftinmvtng vereinkamt. Man tritt bann sofo-tt kl bie zweite Be"atunq ein. bei wlfret to'eberam die Unahhängigen w'rch "er»ö»enwc»vnttvche vbstr,tttton zu tt tbe»

Fusbesaudere bett Eohn A--ost vor dem Arewob'-* b-*- AuS'a"h-e Noske mit6 Nch mebrsoch be-^iUcn W!eFHfr wir> G^'tz auch w f,,i'iePjrranni<i onw n und i^r iewrI3 Pr^S ae-ert di» St nunett d r Ut abhängigen. Die Fraktionen versammeln ft# sofort um ftber die neue Reichsverfassung z» beraten, ES wird eine außerordentlich schwer

3nf<rtion<pr«if«; ®U ncbeigefpaltttt Sette für etx6etmif*e »efdjäfte 80 »f(u für av«. roärttpe Anzeigen 35 Pf. Reklamezetle für eUlhetnUs-e «eschüfte 76 W. für aniiwärttge ®efd)äfte 1 ®tt etnfa<6e Beilagen werde« mit 5 Start pro laufens berechnet, aüe« mit sw,- ren-rnn-r.Znkchla», Bei Uebermittlunfl ren « 'zeigen auf telepi). Wege wir» für durch Hör. fester dervorgernfene Jrrlümer tetaerlet Raffung übernommen Für die Aufnahme nonAnzeigen an befttmmten tagen oder Plätzen wird,. Zr. keine DewLhr getelftet cheschLNOfielle: Köln.Str. 5

2.1« eaf eler 'J.enef en Kad rttten eifd; einen wöLcnilid, fedjitr.ai und zwar eben bi. ter tbenncmcni6prel6 betrrgt menatt i0 Mart lei freier Zustellung te$ Cane Bestellungen tneroen ederzeti ren der Sefchöftrstelle »der den toten enteegengenommen. Sruderet, vertag und viedailion. LdilachthoMrabe A/W. 7 ur aaeertangt eingetandie Beitrage iann die Rerettton eine <erautroorturg oder Seroä&r in feinem Falle übernehmen Rüttzat Inng deS BeMgLze te< ober «mprüfte wegen etwaig« n ftt orsntwgSmab per Sie erur g ansgefchlosten

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