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Nrrmmer 57.

Sonnabends 8. Februar 1919

WemfineSer S51 tntb tot

s. Jahrgang.

Fernsprecher »1 tnA tot

Ser Eröffnungstag in Weimar

Aus der Aatioual-Serfammluug. I

SSPitlinr ßtfitltttrf steht. Nach ihrer Bildung wird die Reichsregie- ,

*** ölyKiWU. tun« Vollmachten zur militärischen Exekutiv« '

rang Vollmachten zur militärischen Exekutiv«

Hunderte

setzung der Reichsregiernn« zur Sprache ge

edix

trormkversammlnnq noch sechs weitere Gesetz-

«ttttrcige der Regierung vor. Sofort nach der

dogewalt der ReichSregieruug mtter-

zialdemokrate» wollen nach dem Verzicht deS Abgeordneten Hildebrandt-Stuttgart für das Präsidium der Nationalversammlung ent­weder den Staatssekretär des Reichsarbeits- amtes Dauer oder den Unterstaatssekretär T -r v i d. als Kandidaten aufstcllcn. Die dc-it- sche demokratische Partei beabsichtigt als Vize- prästdenten Konrad Haußmann in Vor­schlag zu bringen. DaS Zentrum ist in seiner «estrigen Fraktionssitznng über die Frage des Einttetens in das Präsidium noch nicht schlüs.

gegen die den Anordnungen der Reichsgewalt sich widersetzenden Landesinstanzen verlang». Damit dürsten die letzten Spartakusherrschasten hn Reichsgebiet verschwinden.

$6$ Neichrkabinett.

Seine voraussichtliche Zusammensetzung. (Telegramm unserer Dertteters.)

erste Sitzung der Rational-Versammlung miß einer Ansprache, in der er rmter anderm sagte; Die provisorische Regierung verdankt ihr Man, tot der Revolutton. Sie wird er in die Hände

Lor der Eröffnung.

(Drahtberrcht.)

Weimar, 6. Februar.

3wfetttOT#pT«tfe: DU Itrtwgefptit* 3»tU ftr «Uchrtutfch« »eschLtt, *> Pst. flr e*. tatie* Tn«le<* « Vf. etenoeraHite für tteyttmlf*« <H*ätu 7t Vs. für outarttttg« ®et*6tte 1 Mk VtnfadK Brttogm ro*tt«u etil 5 Start pte lauf «ab b««chu«t. «UM mit 2T/, $recT»nr,«.Sttf<!;tce. Bet UebtnulWwg r«w «jrtflea aW talep». »ege retro für bttrtb Hir- fehler Uereergmifeit« Irrtümer keiumlet Haftung cbentemmen. Für bleSufnabut« reulmetg« an Oeilimmten Sagen ober Plätzen tritt z. 3c.keine«Uvähr geleitet. eefcbäft«flelet UMn-Str. S

tieatcr Weimars zu einer der deutschen DolkS- vertretung würdigen Stätte parlamentarischer Arbeit umzugestalten. Der festliche Tag wurde mit Gottesdienst der katholischen und protestan­tischen Kirche eingelettet. Sodann erfolgte eine

! Derachschiedung des VerfassungsenttvurfeS wird di« RationaSterfanunlung die Wiederauf, richtung eines ReichOheereS $» be- schließerrhaben, das allein der Komman-

« Meta »tauritae Nachricht« «scheinen »Scheu«« sechernal tmb zwar a beeb«. Ter Äbonue*ent«urd« betrögt rnouaN. 1JO «ort tri freier Lugrtu», M Haus Bert en tragen erbe» tzdertzeir umt betef«äft«T.eBe über bett Bet« attgegeugenatmnen. 1 ruderet. Verlag mb Rebettten: echtachchafftrache 28/W. ?-ur unverlangt etegefenbte Beiträge rem die Rebatttun eine Seranbnertnng aber Gewähr n keinem ~cB: übernehmen. Rütlzsbtang beS Senegtzgelbe« Ober NnrurSche «egen etwaiger a cht »rOnrngtzmätz ger 8ie ertrag MlägeschIonen

®te »arrer der Versammlung-

Weimar, 7. Februar. (Privat-Telegramm.) Die Fraktionen der Nattonalversammlung rech­nen allgenrein mit einer Dauer der Raiionalver- sammlrrug von längstens zwei Monaten. Die bisherigen Besprechungen der Fraktionen haben ferner mit Ausschuß der Unabhängigen Heber - emstirmmmg darüber ergeben, daß die Rational. Versammlung ihre Beschlüsse für souverän erklären wird, also die Nachprüfung durch den Staatenhof des Reiches awsschließr.

mandogewM übernehmen soll. Ferner wurde eine Antwort an die Regierung beschlossen, in der die Annahme der Verordnung vom IS. Ja- nuar über die Kommandogewalt im Heere ab- gelehnt und alS widerrechtlich bezeich­net wird. Die Delegierten deS 8. Armeekorps verließen hierauf unter Protest den Saal, da der Kongreß sich hiermit mit a u tz e r h a l b deS Gesetzes stehenden Dinge» befaßt habe. Au einer zrrm Schluß angenommene» Resolu­tton erkennt der Kongreß die Rotwendigkett, den deutschen Osten gegen dir fremdnattonalen Einfälle zu schützen, an. Dennoch dürfen bte freiwilligen Werbungen nur durch das entsprechende Generalkommando mit Erlaubnis des Soldateurates erfolgen. Man darf gespannt fern, wir sich die LatiouaLversarmÄnng hierp, stelle« wird.

Sine Rede Eberts.

Die erste Sitzung in Weimar.

Am gestrigen Donnerstag, nachmittags S'/fi Uhr, eröffnete der Volksbeauftragte E bert die

_____ fleißige Lände haben Ta« und Rächt fieberhaft gearbeitet, um datz National-

der Nationalversmmnknng zrrrücklegen. Die Ren gierung begrüßt in dieser Nationalversammlung dH» höchsten und einzigen SouveZ rän in Deutschland. Mit de» alten uigen und Fürsten von Gottes Gnaden ist ez für immer vorbei. (Lebhafter BeffÄk links. Zischen rechts. Rufe rechts: Abwarten!) Dio NatwnalversammLung hat eine große tei

Um Srdming und Gesetz.

Ci« Wort zur «eSffnuug.

«tatet untere* ««arbeite*, »er ft» «*» «rüfhMMie »er gzatienal. ®erfa*m- l»»S «ach Wett»« teerten hat, fenbet «« »eete bi* nachfrigende Betrachtung.

Bin Reichr-Soldotrmatf

Besprechungen in vertt».

7:- (Privat-Telegramm.)

Berlin, 7. Februar.

der- gestrigen Sitzung des Songreffes der Korpsfokdatenrätt W*be die Bildung eines »erchssoldateurateS befchloffsn, der g« Maß «sch« Mit der Megterun- Nee Äom-

ten. Wollte man die gegenwärttgrn Weimarer Stimmungen für di« Tragfähigkeit dessen, was durch die Nationalversammlung geschnffen wer­den ML als Beurteilungs-Maßstab heran- iMeti. so würden sie nicht gerade erfreuliche Ausblicke auf unsere Volttisch« Zukunft eröff- ne«. Die rukunstsfrendige Rote muß erst noch angeschlagen werden!

Hin will rasche Arbeit.

Die vorläufige Verfassung.

(Privat-Telegramm.)

Weimar. 7. Februar.

Bereits am Sonnabend soll die von der Reichsregierung im Einvernehmen mit den ein- zelstaatlichen Regierungen eingebrachte Vorlage über eine vorläitfige Reichsverfassung en bloc ohne weiteres gleich in allen drei Le­sungen verabschiedet werden. Am Verlaufe der nächsten Woche wird der Staatssekretär Fischer eine mäße Kreditvorlage, man spricht von 25 Milliarden Mark, einbringen. Ferner wird der Rat der Bolksbeanftragten sei» Ma», dat in die Hände der Nationalversammlung zu» rücklege». Er wird aber die Arbeiten der vor­läufigen Regierung fortsetzen. Das Reichskabi- nett soll außer dem Reichskanzler ans fünfzehn Ministern bestehen, die vermutlich nicht den Titel Staatssekretär, sondern den Titel Reichs- Minister führen werden. Ein Teil der ReichS- minister wird Minister ohne Portefeuille. ES werden aber aller Wahrscheinlichkeit nach mehr Minister ohne Portefenille ernannt werden als bisher. Ma» spricht auch davon, daß ein brson. dercS Finan^minifierium eingerichtet tottae» wird, dem ledigrlch die AufsteMmg von Etats Und die rein technische Durchführung von An­leiheoperationen übertragen werden wird.

publikanische Mehrheit Dar deutsch« BoK ist frei, bleibt frei und regiert m aller Zukunft sich selbst. Wir haben de» Krieg Vev- loren. Diese Tatsache ist keine Folge der R___

lution. Es war die kaiserliche Regierung des Prinzen Max von Baden, die den Wassenstill» stand einleitete, der uns wehrlos machte. Nach dem Zusammenbruch unftrer Verbündeten und angesichts der mi-litärischen und wirtschastlicheaj Lage konnte sie nicht anders handeln. Di« No« volution lehnt die Verantwortung ab für da» Elend, in das die verkehrte Politik der alte»! Gewalten und der leichtsinnige Ueberumt den Militaristen das deutsche Volk gestürzt hat. Sitz rst auch nicht verantwortlich für unsere schwer«; Lebensmitttluot. Richt nur uns, auch unser» Gegner hat der Krieg ungeheuer erschöpft. Au» dem Gefühl der Erschöpfung bei unseren Gey- nern heraus wird der Ausbrutungsgvdvuke in» FriedenSwerk hmerngetragen. Diese

einheitliche EMwitNungsmöglichkeit unseres Wirtschaftslebens, ein politisch aktions» fähiges, festgefügte», einige- DeutMand kann unserer VoSeS Zukunft sicherstellen. Die vrovb forrßhe Regierung hat eine sehr üble Erbschaft anaetreten. Mr -oben, «stützt und «fördert

Berlin, 7. Februar. (Privat-Telegramm.) Wie die Vofsische Zeitung hört, hat sich die Zentrum4fraktton nunmehr endgültig entschlossen, in die Regierung nicht cinzntte« ten und diese» Beschluß den anderen Fraktio­nen mitgeteilt. Gestern nachmittag um fünf Uhr fand in Weimar eine Sitzung des Staatenaus« schussez statt, an der auch der Gesandte von Deutsch-Oesterreich, Dr. Ludo Hartman», teilnahm. Der Staatenausschuß beriet wie tu den fttzten Tagen auch Astern wieder die end­gültig- Formulierung der RelchSve-fassung.

Sie Wiener Setlommiang.

Deutsch-österreichische Wünsche.

(Privat-Telearamm.)

Wie«. 7. Februar.

Lieber ärgste Entbehrung »lS Entehrungi (Lebhafte Zrrstinmmng.) Fm Brrtrauen «rf tue Grundsätze des Präsidenten Wilson hat Deufichland die Werften uiedergelegt, jetzt ged« man uns den Wiksonfrieden, auf den wir An­spruch haben. Unsere freit Volksrepublik, das ganze deutsche Volk erstrebt nichts anderes, als Sleichberechtigt in den Bund der «ist» sich dort durch rtlerß und Tüchtigkeit eine geachtctt Stellung^ zu erwerben. (Allaememe Zurmnrung.) Deutsch. land karm der Welt noch vieles leisten. Wir sind auf dem Wege, der Welt noch einmal sozialistisch voranMschreiten, indem wir dienen dem Sozia- liSnnks, der allein Dauer haben kann, der bat Wohlstand' und die Kultur deS Volkes hebt, dem L-ozralismu- der werdenden Wirklichkeit. Wir wenden uns noch einmal an alle Böller der WÄt mit dem dringenden Appell, dem deutschen Voll Gerechttakeit wrderfahren zu lassen. Durch Verg«valtiflung ist unser Volk und unser« Wirt­schaft nicht zu vernichten, die sich ttotzdem hofft mmgsvoll bei uns anbahnt. Wir können auch nrcht darauf verzichten, die ganze deutsche Ra. hon im Rahmen eines Reiches zu einigen. Ich brn sicher, im Sinne der gesamten Rationaiver, sammln ng zu sprechen, wenn ich die Kund, aebunq der deutsch-österreichischen RattonaLver. 'sannmung für den Anschluß an Deutschland auf. nchttg und voll Frettde begrüße und sie mtt herzlicher Brüderlichkett erwidere. Unsere Stan. deS- und Schicksalsgenossen dürfe» versichett lern, daß wir sie im neuen Reich der deutschen Ration mit offenen Armen und Herzen willkom- men heißen. Deutschland darf nicht wieder dem alten Elerch der Zersplitterung und Verengung «chermfallen. Rur eine große

Der Marsstein in der neudeutschen Entwick­lung ist nunmehr erreicht: M« Rational- versammlung ift in Weimar zusammenge. lteten. Ob aber dieser Markstein an der richti­ge« Wegkreuzung steht und ob er dem wege- mude» deutschen Bolle den rechten Pfad, wenn auch dornig, hart und steinig in ein besseres Land weist, wird sich erst in den nächsten Mo­naten zeigen müssen. Alles wird davon ab- von dem einen und einzigen Gesichts- punft: Ob es gellnat. der Heiliakeit des I nehmen nach auch die zlckunft!ge Zusammen- GefetzeS ,« Acht»na »» verhelfen? Atzung der Relchsreglerung zur Sprache ge- ... Um Ordnung und Gesetz! Das muß langte. Schon lauge vor Beginn der Sitzung Motto und Leitmottv dir deusschen National- Nei-bstaaZhoemd

Versammlung von 1919 sein. Unser Rechts- L1 rhnen »wie alte Relchslagsabgeord- boden M zertrümmert, die Bahnen von ^"boWn

Gesetz und Recht sind verlassen. Der Be- 6°

griff der Autontät ist unbekannt. Rechts-! wetbliche» ... d geordneten, schütz und Rechfssicherhett eristierten nicht mehr. | __ * _. . .

Man hat sich gewiß eine zeitlang darüber hin- Berafttuge« der Fraktionen.

können, mtt der geschichtlichen Weimar. 7. Februar. (Privat-Telegramm.) schaffen und nichts? bürgetti^REsÄ- ersten Sitzung der

griffen zu tun höben. Aber immer ton- doch Nationalversammlung traten btt Fraktionen «in gewisses .Recht' vorhanden, auch die Revo-1 wiederum zu Beratungen zusammen. Die So­lution kann nicht ordnungKgesetz- und rechrloS sich vollziehen, wenn sie nicht in Anarchie verfalle« will. Was wir aber in den letzten Monaten und insbesondere in den letzten Wo­chen in Deutschland erlebt haben, unter­schied sich von Anarchie i» gar nichts? mehr. Di« Dinge hätten freilich nie so wett gedeihen können, wenn wir eine ff ar.

* e . auch den RechtSboden der Revolution ver- letdigende RevoluttonSregierung gehabt hät­ten. Durch die ewigen Kompromisse sind wir erst ht die «nglückselgen Verhältnisse aekom- men. di« wtt heute erleben müssen.

Die movisorische Rattonalversammlnng hat geller» »ttt der Annahme deS vorläufige tz Wehrgesetzes ihre Arbeiten beendet. Präsident Dr. Dinghofer schloß die Tagung mit einer Rede, in der er der Hoffnung Ausdruck gab, daß die kvnstituiereude Rattonalversammlung den «ndgülttg-n Anschluß dre Republik Deutsch- Oesterreich an das Deutsche Reich beschließen werde. Die Kvndgebnng wurde mit stürmischem Beifall und Heilrusen ausgenommen.

Roche- und Dergewalttsmstchpläne fordern den schärfste» Protest heranS. (Allseitt« Zustimmung.) Angesichts des Massenelends er­scheint die Lchuldfrag« beinahe klein. Gleich, wohl ist das deutsche Voll entschlossen, selbst alle zur Verantwortung tu ziehen, denen ei» absichtliches Berschnlden oder eine ab sichtliche Niedertracht nachgew i e» seu werde» kann. Weshach toben nach ihren eigenen Zeugnissen unsere Gegner ge. kämpft: Um den Kaiferismus zu vernichten. ES gibt chn nicht mehr. Er ist für immer erledigt. Sie haben gekämpft, um den Militarismus zu zerstören. Er ist in Trümmer gestürzt und wird nicht mehr erstehen. Die Waffenstill, standsbedingnngen aber sind bisb-i unerhört hart gewesen und fchonungS. tos durchgeführt word-n. Wir warne» dre Gegner, unS zum Aeutzersten zu tteiben. Wi« General von Wimerkeldt. könnte eines Tages jede deutsche Regierung gezwungen fein, auf wettere Mitwirkung an den Friedensverhan's. lungen zu verzichten, um den Gegnern die ganz« Last der Verantwortung für die NeugestMunq der Welt zuzusrAeben. Mau stelle uns nicht vor die verhängnisvolle Wahl »wischendem dk.rhnngern und Schmach. Auch ein« sszraNstlsche DolsiSregienMg und gerade dies, muß daran fefthalten:

Leute tagen wfr i» Weimar. Wett ab vom Schuß, möchte man sagen, aber taufende von Gewehren und Geschützen sind s-kmßberttt.. . Der poftttsche Betrieb, der sich hier freilich viel I ®tneie «wh gar keine Meinungsverfchiedenbei- mehr .konzentriert* vollziehen kann als in Ber- " ' " " "

lin. ist überwiegend auf Resignation eingestellt. Diese bezieht sich nicht nur mtf die Aussichten bezüglich einer glatten Durchführung der Ver­handlungen der Rattonalverfammlung. soweit Süßere Störungen in Frage kommen, sondern ttelmebr noch anf Ueberraschungen. die sich lm Fanern dieses Parlamentes ergeben können. Richt zuletzt ist man voller BedenMchkeiten dar, ,tber. ob es auch gelingen wird, den Bes-Wssen >er Rationalverscnmulrma die Ausführung «u sichern. Wie will man daS machen ohne Macktentfaltung? Und wie soll diese von wtten geben obne eine in militärischer Gewalt td> verkörpernde Staatsautorität? Wir- len die Dinge drehen und wenden wie wir »ollen: DaS erste Erfordernis, um Ordnung »nd Ruhe im Lande zu schaffen, ist der Aus. '.au des Heeres. Darüber gibt es selbst 'M tief in bie Reihen bet Sozialdemokraten

Meter Neueste Nachrichtm

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

Dbnr t-rwtt, -> . - i I krg geworden. Die Deutsch« Volkspartei beob-

rttSt kein Rechtshintergrund unb'etoe diffen ^Eiigt -ine SanttnSänberuna und zwar will kein« Rechtsmöglichkeit. Die Rationalversamm-1 I1? m Äntiäift »liberale deutsche

Imtn in Weimar ist nicht nur eine verfaffungs-, Volkspariei« nennen, sondern i« erster Linie eine ordnungS- ^ende Versammlung. ES muß endlich einmal Schluß gemacht werden mit dem Durcheinander, do« nniere politischen und wirtschaftlichen Ser. YAtmsse in Verwilderung geraten ließ. Dam aerttigen aber nicht allein Worte, sondern man muß auch die Mittel bereit stellen, um ihnen I Weimar 7 Kebruar

b» Late« folgen zu lassen. Um Ordnung! ? '

u^Gefetz dreht sich daS SMcksal unserer N»/,

Volksgenossen hn Lande, und davon, wie diese | folgt zusammensetzen. S ch ei -

Frage gelöst wird, hängt nicht zuletzt die ganze Wettere ^»lde.

Gestaltung deS demnächst mtt unser« Gegneni | .f6nf

atouschließenden Friedens und damit unser «ei^Afchatr^w 1

Mrnje« Wohl und Wehe für die Zukunft ab. . « o s k e D-lksheermemster.

Ordnung muß vor allem in unsere politische ,T'cn

Führung kommen. Wir brauchen eine Regtt- Präsidenten bet Rationalversammlung rung. welche die Staatsgewalt nicht nur her. ^len wahrscheinlich hte Demofrtten mit körpern, sondern au» wirksam gei. zwertrn Präsidenten tos Deu­tend zu machen im Stande ist. Das ist ! ** txt

bet Angelpunkt dessen, was in erster Linie durch ^^«narn Lb«r «'ne

dr« Rattonalverkaunnlmiq erstrebt und geschof- dlrhettsgemeinschaft zwischen Mehrhettssoziaft- f«n werden muß. Ordnung bedürfen wir amb ^'^.^^^Et ^entrum stehen vor dem in der Gesetzgebung. Fetzt machte sich scher cr'

fern eigenes Recht, und sede Gruppe gab sich I fiveiut immerhin alS wahrscheinffch.

ihr eigenes Gesetz. Eine Zeutralgewalt!

^rt\:.,e^"ä:20ttut E^Aenttalge. Die Arbeit ber Dersammlumg. walt, di« sich nicht nur mit ihrer Sckemeristen, I mrLL_

begnügt, sondern die auch das ihr übertragene! ~et?nor' 2 Februar. (Privast-Tekegramm.)

Mandat dazu benutzt, um Recht und Gesetz, I dem Berfassungseuiwurf liegen der Ra- Achtung und Ehrfurcht bei Jeder----"* -------- -------

mann zu verschaffen. Erst wenn wir diese festen gesetzlichen Fundamente geschaffen haben, erst dann können wir uns der mühsamen Arbeit »er Ordnung frn Innern hkngrbem...