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Sedrohung Vrmbergs durch die Polen

Srentlinie frstzusesen. damit Polen zur, die Mitarbeit des Mafe» Arco m -rragc. LbweKr bolkckewWscber und ukrainischer Vor-1 " -

WHWgtff mehr oder tvenitlcr und sie dann

stütze freie Hand behalte. Der Verband verstärkt seine Truppen im Warschauer Gebiet duwh die aus Frankreich und den Vereintsten Staaten heimkehrenden polnischen Truppenbe­stände. die a»t ausgerüstet und organisiert er­scheinen. Durch den neuen Waffenstillstand soll den Deutschen voraeschrieben werden, daß sie den Bolschewisten weder mittelbar noch umntt- telftar Vorschub leisten, indem fie den Polen ober den Befreiungskämpfern im Baltiium Schwierigkmten bereiten.

Blattes scheint der Verband geneigt zu sein, den Feindseligkeiten zwischen Deutschland und Polen ein Ende zu machen. Es erweise sich alZ notwendig, eine

Ders»r-«ng mit Lebensmittel«.

Amsterdam, 15. Januar. lDrahcherichi.) Aus Paris wird gemeldet: Der Oberste Kriegs- rat hat beschlossen, daß Deutschland für d'e Lebensmittelversorgung alle sei­ne S ch i f f e den Alliierten zur Verfügung stellen müsse, ohne zu fragen nach dem Ort und der Herkunft der Lebensmittel, oder nach der Art und dem Umfang und wohin die Schiffe fahren sollen, Deutsche Häfen sollen nicht benutzt werden. Marschall Foch hat sich heute nach dem Hauptquartier begeben, um mit der deutschen Abordnung zur Feststellung der Bedingungen der Versängerung des Waf­fenstillstandes in Verhandlungen einzutreten.

A«s den Vorbesprechungen.

London. 15. Januar. lDrahtbericht.f Eine amtliche englisch« Verlautbarung aus Paris be­sagt. daß die englische Reichsdelegatton gestern morgen verschiedene mit der kommenden Frie­denskonferenz zusammenhängende Bregen er­örterte. Die Vertreter der alliierten Regierun­gen traten nachmittags als oberff et Kriegs rat am Quai d'Orsav zukammen und setzen die Bedingungen für die Verlängerung des Waf­fenstillstandes mit Deutschland fest. In einer zweiten Sitzung setzten die Vertreter den Ge­dankenaustausch bezüglich der Arbeitsweise und anderer mit den kommenden Fricdensverhand- lunaen zusammenhängenden fragen fort. Es wurd- beschlossen, daß He erste formelle Sit­zung der interner eTten Präliminarkonferenz am Sonnabend stattfinden soll. Havas meldet: Aus der gestriaen Sitzung des interalliierten Kriegsrates ist zu berichten: Es ist n'ckst be Rede von einer Besetzung deutscher Gebiete, tire ein Gerücht besagt. Die durch den Wassm^ill- standSvertrag vom 11. 1L 1918 eingeräumten Erleichterungen, besonders dieienigen bezüglich Dan»ios. werden aufrechterhalten. Im zWe - ten Teil der Sitzung fuhren die Vertt-Ner b-r Großmächte fort das Programm der Sried-ns- konferen, zu tnfifen und faßten Beschlüsse über die Zahl der Delegierten, die die alliierten Staaten vertreten sollen, und besonders b'tref- fenb die Vertretung der kleineren Staaten. In einer neuen Sitzung am Mittwoch früh toerb-n b-e Premierminister der fünf Großmächte b-n Arbeitsplan und die leitenden Gesichts^uufte für die Durchführung der Konf renz seüNellen. Po-incaree wird die Eröffnungsrede halten.

®fe deutsche« Delegierten.

Berlin. 15. Januar. lTr'htberichi.s Wie die ^Berl'ner Neuesten Nachrichten" von unter­richteter Seite hören, bestätigt es stch. dast Fürst LichnowSkn die deutsche Arie- denSdelegatkon führen wird. Auster- brm werden noch in maßgebenden fireifn nf8 Mitglieder der ssriedenSde^egation genannt: Graf Brockdors-Rantzau, der deutsche Staatssekretär des Aeußeren imb der soziali­stische Theoretiker S-utSkh. Ferner kommt

womöglich noch kapitalistisch bewirtschaftet! Ach lann. nur wiederholen, was ich im Jahre 1899 im »Vorwärts* in xinem Artikel über das We­sen der Sozialisierung schrieb: Und so ist es meine Auffassung, daß der Sozialismus kommt oder im Kommen ist. nicht als Resultat einer großen politischen Entscheidungsschlacht, son­dern als das Ergebnis.einer ganzen Reihe von wirtschaftlichen und politischen Sieoen der Ar­beiterbewegung auf den verschiedensten Gebie­ten. Nicht als Folge einer großen Steigerung des Druckes und des Elendes, der Erniedri­gung der Arbeiter, soydern als die Folge ihres wachsenden sozialen Einflusses und der von ihnen erkämpften relativen Verbesserungen wirtschaftlicher politischer und allgemein sozia­ler und echifcher Natur. Nicht aus dem Chaos sehe ich die soziale Gesellschaft hervoraehm. son­dern aus bet Verbindung der organ sie en Schöpfungen der Arbeiter im Gebiete der freien Wirtschaft mit den Schöpfungen und Errungen­schaften der kämvfenden Demokratie im Staate und in der Gemeinde."

BoomtentzerfammluMg in bei Stadtstakle.

Die Jntereffengemefttschaft deutscher 5B'<rnv ien- und Lehrerverbände. Bezirksverein Kassel, hatte gestern die hiesigen Beamten und Beam- iinnen nach dem großen Saale der Stad!balle aerufen, um B^amtenfraaen und -Wünsche zu bebandÄn. Stud'enrat Ebringhaus et* läuterte die Wahlen zur Ra i ona'nerfamml'mg und behandelte besonders naebdsilckUch das Sv stem der Verhältniswahl. Dann trat Schrift­leiter Wünsch für eine Reibe Be-mttenforde- nnuten ein. Unter allen Umständen müsse dir uneingeschränkte Koalitionsfreiheit ge­fordert werb'n, bessere Arbeitsbedingungen, nicht Wer 8 Stunden und eine Besoldung, küt nicht unter der des untersten ael rnten Arbeiters steht. Bei der Regelung des Wohnnnas gelbe- muß die Größe der Familie des betref'enben Beamten berücksichtigt werven. LandessekrstD

®i« regelrechte» Kriss-Sericht.

Posen, 15. Iannar. lDrahtbericht.) Der polnische Ber'cht über die militärische Lage vom 13- Januar besagt: Abschnitt Lo- hmsalza: Die Lage ist unverändert. Abschnitt Anin: Rvnarzewo ist von polnischen Ab­teilungen genommen. Abschnitt Kolmar: Die Deutschen haben Samotschin ge­nommen. Abschnitt Czarnikau: Der Wassen- stillstanb ist von den Deutschen gebrochen wor­den. We^en: Deutsch« Artillerie b'schoß Ka- wionno und Alzzatum. Süden: Zwischen Ra- witsch und Körch.en Gefechte. Im Südwe'icn von Schildberg wurde der ©erntet von Kobh'a- aerem. das er vorübergehend besetzt hatte, wie­der verdrängt. An der schlesischen Grenze sam­meln sich deutsche Kräfte.

MumlS rtte. . ~ ,

habe vor zwanitg Kahren tn einer

Schrift den Satz ausgesprochen und ich unte-. schreist« ibn heu4e noch: In ein-m guten Fa- brik<resetz kann mehr Sozialismus lecken als M einer Verstaatlichung von etlichen hun­dert ii>terneh«n'naen und Betrieben. Denn hier rftrb ein großes Interesse einer breiten UllgenQinheit wahrgmommen. Mas besagt eS dagegextz wenn der Staat ein Paar Untern eh»

Hie SoziMerlMg.

Eduard Bernstein über das Pröble».

An dem leidenschaftlichen Kampfe, der ge­genwärtig um das Problem der Sozialisierung geführt wird, tut es not, das nüchterne Urteil eines Mannes weiteren Kreisen zugänglich zu machen, dem ganz gewiß niemand den Vor­wurf bürgerlicher Voreingenommmheit nach en tann. Eduard Bernstein, der vornelmlich- fte Führer des wissenschaftlichen Sozialismus, hat in Berlin die Frage: Was ist Sozia iste- nw? öffentlich einer näheren Unte.s chung unterzogen. Diese Ausführungen, die gerade fetzt ein wett über bett Tag hinausgehe: des Interesse und zwar nicht nur in sozialistischen, sondern auch bürgerlichen Kreisen beanspruchen können, bewegen sich in faigenden Richtlinien: Es wird freute viel gerufen nach Sozialisierung, nach Vergesellschaf'ung. Aber in diesem Ruf, wie er vicl'ach ausgesprochen wird, wie er sich ivtftt in der ungeduldigen Frage: .Wtrum wird nun nicht fofort sozialisiert?" steck- ein Stück Wunderglauben an die unmit elb'te Wirkungskraft der Vcrgesellfchaftung. eine Ver- iennuna der Schwierigkeiten, die unter den ge­genwärtigen Verhältnissen im Wege stehen. Eine so große Sack« kann doch unmöglich das Werkvon WochenundMonaten sein. Heute, wo unsere Industrie stock", wo sie mit den größten Schwierigkeiten kämpf, und wo ihr noch weitere Schwierig!, iten bevor- stehen, deren Umfang wir gar nicht abmesfen können, weil wir die Bedingungen nicht lennen, die das Ausland uns im Friedeusverftag auf- erlegen wttd freute gehört wirklich ein Wunderglanbe dazu, sich vorzustellen, baß. wenn wtr einfach erflären, diese ober jene Indstr'e ist vergesellschaftet, sozialisiert, daß sich dann irgend etwas für den Arbeiter oder für die Gesamtheit im gegenwärtigen Augenblick we­sentlich verbessern wird. Die Ver-aatlichu"g oder Verkommunalisiernng sind die «'gemei­nen Formen der Vergesellschaftung. Sie sind aber nicht Selbstzweck: sie sind nur Mittel zum Zweck. Der Zweck ist das höchst mögliche all­gemeine Wohl, und die H au p t sach e ist. daß wir d'e Produktton, das Wirflchaftsl»ben un­ter die Kontrolle der Allgemeinheit stellen un­ter eine viel stärkere Kontrolle, als sie bisher gestanden haben.

Wir haben in Deutschland zurzeit in unse­rem Wirtschaftsleben, von der Landwittsll ast abaesehen, rund 3 Millionen Betriebe fthr ve-- schtedener Art. Gut die Hälfte davon sind Kleinbetriebe. Einzelbetriebe oder Betriebe mit vielleicht einem Gehilfen, die nicht in Betracht kommem Sagen wr zwei Drittel sind es, dann bleibt noch eine Million Betriebe verst'ieden- stcr Art. mittlere, große und Riesenbetrie'-e. Glaubt jemand im Ernst, daß daran e was ver­bessert wird, wenn man statt der Unternehmer überall schlecktwea Beamte hinstellt? Dor dem Rrteee war Deutschland als Ganzes genommen ein »eiches Land. Helft e, nach dem Kriege, ist e> ein a r m e s Land, genötigt zu derjenigen Wirtkchastsvolittk. wie sie arme Länder treiben. Es ist. weil es Rohprodukte und Nalri'nos- mittel einführen muß um überha"pt Wirtschaf­ten »u können, genöttgt. fertige Prod' fte a 's- zufstbren. Denn Produkte zahlt man schließttch nur mtt Produften. Geld ist hold erschöpft und itnrorw Ge^dzeftel, die Wir drucken, nimmt uns draußen niemand ab. Caprivi hat seiner­zeit «t-sagt: Wir müssen entweder Warm a's- führen oder Menschen. Nun. die Menschen» auSftchr heißt mit anderen Worten: AuSwan- bentt-«. Ich Wechte ein fx.br erheblicher Lei: unserer Arbeiter w'rd zur Auswanderung gezwungen fein. Aber wir müssen die Zahl nicht küust'ich noch vergtttßern. Wir müssen danach streben, d'e Rabl derjenigen Arbeiter, die das Ausland auf- suche!-- so niedrig wie nur möglich zu halten. Das tst auch ein Grund, weshalb wir mit der Sozckttsieruug vorsi-htg. stzstematssch vor "eh en müsset, und weshalb wir der nichsozialisierten Fndvsstte die Möglichkeit lassen müssen, inzwi­schen zu leben und zu arbeiten. Die Soz-a'i- iieruffl kann vor sich gehen dadurch, daß man bestimmte Industrien dirett übernimmt, sei es im Staatsbetrieb sei eS in Gemeindebetrieb, sei eg in Reicksbetrieb. Sie kann aber auch so vor sich ff-ben. baß bte Allgemeinheit d-rck Gesetze unb ^urch Verordnungen immer ftärk-r ein­greif» in b:e Kontrolle des Wirtschaftslebens. Sie ut eS ja bis zu eine« gewissen Grade

Sie Friedensstage.

Der Appetit wird größer.

(Drahtbericht.f

Köln, 15. Samtar.

DieKölnische Volkszeitung" meldet aus Genf: Mailänder Tepefchen melden eine unge­ahnt starke Opposition. Die Mehrzahl der Nationen wünsche angesichts der Ansprüche der übrigen Verbündeten die strikte Einhaltung des Londoner Abkommens, sowie weitgehende Annektionen behufs Er­zielung militärischer Sicherheiten. Dagegen veriftmmt ein Londoner Blatt betreffs Versor­gung der Mittelmächte zuverlässig, daß die AufhebungderBlockabe gegen bis Mit­telmächte auf ber Friekenskonferenz zuerst zur Sprache kommen werbe. Es beständen große Aussichten, baß vie Blockabeinkürzester Zeit aufgehoben werben würde.

Do» einem Polen-Putsch.

Breslau. 15. Januar. lDrahtbericht.) Au« Gleiwitz wird gemeldet: ES sprechen ganz bestimmte Punkte bafür dass bte Polen am Wahltage einen Butsch zur Derhinbe- runn der Wahlen der Nattonalversannnluna un­ternehme« werden. In Polen werden Trup­pen zusammen gezogen, die daz« bestimmt sind ber Putsckbeweaung den nötigen mili­tärischen Rückhalt zu geben.

Sie Loge im Sven.

Bromberg von Polen cingeschlossen.

lDrabtbericht.)

Bromberg. 15. Januar.

Polnisch« Legionen, verstärkt durch polnische Banden sind gestern nachmittag Bromberg auf vier Kilometer nahe gerückt. S-e haben gegen 4 Uhr die erste Station hin­ter Bromber-- lauf ber Strecke Bromberg-tzo- henfakzal. Rührüruch eingenommen unb stehen banrit unmittelbar vor Bromberg. Südlich von Röhrbruch steht deutsche Artil­lerie und einige Verbände Infanterie. Es besteht die Gefahr, daß btefe deutschen Sei- matschutztruppen durch nie Polen abgsschnttten Wf^rn. Im 2au»e des Nachmttkags ist unter Bruch des Wassenftillftandsvertrages der Bahn­hof Rakel auf der Strecke Schneidern"bl- Bromberg von achtzig jungen Polen mit einem Maschinengewehr überrumpelt und be­setzt worben. Durch das Vorrücken brr Polen bis Röhrbruch und durch d'e Besetzung von Rakel wird ber Kreis um Bromberg be. den kl ich enge gezogen. Tie Stabt ist nur «och i« Richtung Danzig und Thorn frei.

Kassel im Wahlkampf.

Ter gewerbliche Mittelstand.

Diesmal hatte die Ortsgruvve Kassel bei Reichsdeutschen Mittelstands-Per- banoes die Handwerker, die Klettikanfleutc und Gastwirte eingeladen. Der Heine Vereins Haussaal war dicht besetzt. Handwerkskammer, syndikus Thanheiser. poli-isch deutschnatio. nal, sprach hier über die Stellunanahme der bürserlichen Parteien zum a-werblschen Mi'.tel- ftati). Er bedauerte, daß die oemokrattsche Par­tei es abgclehnt hat, mit den übrigen Parteien zusammenzngchm. Was in Maadeburg mög- lieb war, hätte sich auch in Kassel durchführe« lassen und es wäre nicht zur Unttnigkeit zwi­schen den bürgerlichen Parteien aekommen. Dct Redner erläuterte dann die Mittelstands, forderungen, die den Darlamente-l vorzu- legen sind und deren vornehmste die Wiederauf, richttiug des Handwerks (Gelb, Rohstoffe und Avb.it) und Entsthuldung des MittelftoudeS ist. Einigkett mit der Demokr. Par'ei besteht i« den Forderungen des Blüdunaswesens und der Pflege der Genossenschasteu. die dem Groß­handel gleichgestellt werden müssen. Anders lie. gen die Dinge in der Frage der höheren Be­steuerung der Warenhäuser, Wanderlager und des Hmtsiererwesens, bei der Sicherung der Bwuforverungen und der Aushebung des § ICC« sFestsetznng von Miwdesprersen in' de« Zwangsinnungen). Der G'werbestanD bedarf der Staatshilfe, wenn er, der selbst staatserhal tenb wirkt, dem Staate erhalten bleiben soll, es muß versucht werden, ihm aus gesetzlichen Wege den Existerrckamps zu erleichtern. Die Go- währ, daß diese Forvern'ne--u von den rechts- stehenden Parteien vertreten werde«, sei gege­ben, die Demokraten müßten erst den Nachweis erbringen. In der Aussprache fand di« Demokratische Partei in ihrem Kandidaten Maurermeister Müller u. in Sckreiuermcister Wachsmutfr beredte Vertreter. Alle von Thamheiser vmegebrackteu

MitielstanvSforderungen

ständen bereits im Programm der D. D. P. Hitziger wurde die erst fachliche Auseinander­setzung, als Dr. Jur. et rer. pol. Breithaupt austrat und wieder sein früher aufgestell es .Kommunalprearamm" in Erinnerung brachte unb Oberbürgerrnei ster Koch anaiiff. Er Dr. Breitbaupt habe nicht nötig gehabt, fern böses Gewissen zu beschwichtigen unb sich am roten Feuer gegen Schüttelfrost zu schützen^ Oberbürgermeister Koch habe als solcher dm Befähigungsnachweis noch nicht erbracht. In diesem Tone ging es weiter. Schrein armeistet Wachsmuch erfHärte daun die nachfolgende« Redner, sachlich zu bleiben und nicht solchen Blödsinn^ zu reden. Fabrikant Simon gab dem lebhaften Bedauern Ausdruck, daß bet Mittelstand sich nicht schon Trüber zu einer Masse zusammengeschlossen habe. In Zukunft müsse mehr Wirtschafts- statt Var'eivolitik.ge­trieben werben. f<ut wetteten Verkaufe bei Abends wurde Beschwerde darüber geführt, daß die Behörden bei Zahlungen an die Handwerker zu langsam arbeiten und daß die in derMun'ck lagernden Rohstosse noch nickst freigegebm worben sind. In seinem Schlußwort teilte Syndikus Tbauherscr noch mi*. daß die Deutsch, soziale Do-lkspartei Obermeister Kniest ein . Mandat an guter Stelle angeboten habe, dieser hatte sich aber bereits bei bett Demokraten ge­bunden unb erklärte weiter, das Astseftsstebm der D. D. V. bringe dieser feinen Vorte l. Die rechtsstehenden Parteien werden in ber Natio­nalversammlung m Opposition mit ber Sozial, bemofratie fein. De» VerüMrmttkngSleiMH Schreinermeister Schmibt faßte das Ergeb- niz bes Abends bahin zufammm. daß er beige- traoen habe, wirtschaftliche Frage« zu kläre«. Wahrend Thanheiser federn Einzelnen überließ, wie er wählen wolle, warb der VersammlungS- leiter für die Deutschnationale Volks Partei. H.

Enr»»<e-A«<e»ftützung für die Polen.

Genf, 15- Januar. lDrahlbericht.) Unter ben in Trier zwischen Marfckall Foch unb der beutfchen Waffenstillstandskounnission zu ber» handelnben Gegenständen gelten nach Par'.fcr Melbungen als die wichtigsten die Besetzung eines Teiles der neutralen Zone durch die Franzosen und d'e Unter» stützuna beS polnischen HeeteS durch bte Lanbung b?r aus Frankreich und Arneri'a kornmenben polnischen Legionäre in Danzia.

Köln, 15. Januar. lDtahtb r cht.) Die »Kölnische Zeitung^ meldet aus Agst'rdam: Nach ber Pariser Melbuua eines Rotterd'mer

Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

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Nummer 37.

Fernsprecher 951 und 952.

Donnerstag, 16. Zannar 1919

Fernsprecher 951 und 952.

9. ZahrgÄNg.

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