wäre. Sie hätte gerade die Pflicht, in jedem einzelnen Falle mit Hülfe der Gerichte den polnischen Hetzern klarzumachen, daß Lehrer erst recht nicht straflos beleidigt werden dürfen, wenn sie ihren Pflichten als Beamte auch trotz erwachsender Schwierigkeiten nachkommen. Besonders dringend erscheint eine Neuerung des Züchtigungsrechtes der Lehrer. Heute liegen fast überall die Dinge so, daß die Kinder — nicht allein von den Eltern! — aufgehetzt werden, den Lehrern Widerstand zu leisten. Läßt sich dann ein Lehrer hin- reißen, die Ungehorsamen körperlich zu züchtigen, so werden, wie in Thorn und Gnesen gerichtlich festgestellt werden konnte, von polnischen Aerzten Zeugnisse ausgestellt, die vor einer ärztlichen Nachprüfung nicht bestehen können, aber zum Mindestens den Erfolg haben, daß gegen den Lehrer ein Strafverfahren eröffnet wird. Wenn auch das Gericht auf Freisprechung erkennt, der Lehrer wird sich bedenken, ob er sich noch einmal solchen Aufregungen und Unannehmlichkeiten aussetzen soll. Ec läßt den Dingen seinen Lauf.
— Zur Ankunft des Königs von Italien in Berlin werden die Straßen, die der Monarch passieren wird, Festschmuck anlegen. Im Schoße der städtischen Körperschaften werden bereits Erörterungen gepflogen, um eine würdige Ausschmückung der Stadt in die Wege zu leiten.
— Die Einwanderung französischer Orden nach Belgien hat wiederum in großem Umfange begonnen.
— In Brüssel wurde in Gegenwart des Gesandten Grafen Wallwitz und des Brüsseler Bürgermeisters bei großer Beteiligung der Kolonie das prächtige neue deutsche Schulgebäude eingewecht. Herr Momm, Vorsitzender des deutschen Schulverems, und Direktor Dr. Jahnke hielten die Festreden.
— Ueber den Ozeantrust veröffentlicht der Pariser „Figaro" einen Artikel des ehemaligen Ministers dec öffentlichen Arbeiten, B a u d i n. Derselbe legt dar, daß durch den Trust die englische Flotte geschwächt und die deutsche gestückt werde. Ferner ermögliche dec Trust den Deutschen und Amerikanern, die französische Flotte zu ignorieren. Baudin betont dann namentlich die Gefahr, welche die Verstärkung der deutschen Flotte zur Zeit des Krieges dank dem Trust für Frankreich mit sich bringen würde. Dec Trustvertrag scheine ihm eine höhere Bedeutung zu haben, als gewöhnliche Fragen, die zwischen den Völkern verhandelt würden. Es frage sich, welches wohl die Haltung der Schiffahrtsgesellschaft^ im Kriegsfall sein würde und wie die Diplomatie einen solchen Trust verhindern könne.
— Die Krönung des englischen Königs geht nun in aller Stille am 9. August vor sich. Prinz Heinrich und Gemahlin werden derselben nicht als offizielle Vertreter des Kaisers, sondern lediglich als Verwandte der englischen Königsfamilie beiwohnen. Auch die übrigen Höfe werden nicht durch Angehörige der Regenten-Familien sondern durch Botschaftec bei dec Krönung vertreten sein.
— Präsident Steijn wird, wenn nötig einen deutschen Badeort zur Kur aussuchen. Präsident Krüger wird Steijn von Utrecht aus einen offiziellen Besuch abstatten. Nach einer Meldung aus Fanchal, wo Steijn auf dem Dampfer „Carlsbrooke Castle" angekommen ist, hat sich sein Gesundheitszustand gebessert, jedoch erschöpft noch die geringste Anstrengung seine Kräfte völlig Der Präsident geht nach Berlin, um dort einen Spezialarzt für seine Krankheit zu konsultieren, welche die Folge von Hitzschlag und allgemeiner Erschöpfung ist.
— Der Burenführer Lucas Meyer erklärte einem Mitarbeiter des „Manchester Guardian", die Buren hätten niemals über 50 000 Mann im Felde gehabt. Sie hätten oft Mangel an Lebensmitteln gelitten. Die Nigger seien über die Bewegungen der englischen Truppen sehr gut unterrichtet gewesen und hätten in dieser Beziehung immer gute Dienste geleistet. Lucas Meyer erklärte noch, die Buren hätten sich bereits früher
In eigener Sache Richter.
Roman von L. Haid heim.
(Nachdruck verboten.) lFortseKimaZ
Das war so ziemlich der Inhalt aller Gespräche derer, die seht nach und nach beim Schloiie anlangten und, von ihren Dienern erwartet, sich eilig durch Bürstenltriche über Kleider, Saar und Bart salonfähig machten.
*
Graf Josephs Talent für derartige Anordnungen hatte in der Tlat außerordentliches geleistet.
Keiner von den Herren brauchte noch einmal die Trauerszenerie wieder zu betreten. Durch einen Seitenflügel schritt man über hellerleuchtete teppichbelegte Gänge und Treppen und durch lange Reihen vornehm ausgestatteter Zimmer nach dem großen Saal, der zum Empfang diente und dessen mit rotem Seidenstoff bezogenen Wände das Licht der Krystallkronen weich und gedampft wieder zurückwarfen.
Prächtige Gemälde in breiten Goldrahmen deckten die Wände, kostbare Teppiche den Fußboden, dessen Parkettemlagen nur zum Teil verhüllcud. Ueberall sah man alte Bronzen, Marmorkunstwerke und sonstigen kostbaren Schmuck auf Tischen und Borden und wenn auch alle diese Pracht eme altmodische war, für welche die Lebenden schon kein rechtes Verständnis besaßen, so wirkte sie doch anheimelnd und wohlthuend.
Nichts erinnerte mehr an die dustere Trauer des Tages, nichts, als die schwanen Gewänder der Damen der Fam ie, von öenen die zwei lungeren in der. That letzt eben erbluten Rosen glichen und die Augen aller dieier Männer auf sich.zogen.
Die schlanke hochgewachsene Mana von Wazlaw, erschien in dieser Stunde allen die schönere. Zu ihrem blonden schimmernden Haar und dem blütenfrischen Teint stand die hochelegante schwarze Krepptoilette unvergleichlich schön. Sie und ihre Mutter waren gekleidet wie Damen des höchsten Ranges und beide Gestalten paßten dazu. , ..
Zu ihnen drängten sich auch die Herren am meisten: jeder dieser Ersten des Landes wünschte ihnen etwas Angenehmes zu sagen und fühlte sich sympathisch berührt von der gelassenen Wurde der Mutter, die leider allzu gut gelernt hatte, was solche Liebenswürdigkeiten wert sind, sowie von Marias strahlender Frische und Schönheit.
Sie war durch die Lehren, die das Leben in Prag ihr ge- Atben, durchaus noch nicht belehrt; sie gab sich mit vollem Ent-
mit Kitchener verständigt, aber die Anwesenheit Milner's in der Regierung habe eine Verständigung unmöglich gemacht.
— Botha, De W et und Delarey, die sich gestern in Kapstadt eingeschlfft haben, werden in Europa Vorlesungen zu Gunsten ihrer infolge des Krieges verarmten Stammesgenossen halten.
— Chamberlain und die Burenführer. Wie nunmehr mitzeteilt wird, ist die Reise sämtlicher Burenführer nach England auf direkte Einladung Chamberlains erfolgt. Der Kolonialminister erklärte, er wolle Rücksprache mit den Burensührern nehmen über die Auslegung der Friedens-Bedingungen und über die allgemeine Lage in Süd- Afrika.
Rußland. Der Minister des Innern v. Plehwe beschied kürzlich den Fürsten Uchtomski, den Chef- Redakteur der „Petersburga Wjedomosti", zu sich und forderte ihn, der das der Regierung gehörige Blatt gepachtet hat, auf, die Richtung feiner Zeitung zu ändern, da sie zu liberal sei. Der Minister erklärte dem Fürsten, dec Pachtvertrag werde ihm gekündigt werden, falls ec dem Wunsch dec Regierung nicht nachkommt — Ja, diese „russischen" Regierungsblätter, sie müssen tanzen.
— Der Oberhäuptling Manga Bell aus Kamerun, der Sohn des bekannten King Bell, weilt zur Zeit mit zwei Söhnen und einem Enkel in Berlin. Bell will mit der Kolonial-Verwaltung des Auswärtigen Amtes im Interesse seines Volkes in Verbindung treten.
Giessener Cagesneuigkeiten.
* * Pfarrer Dr. Grein ist nunmehr amtlich vom Großherzog an die evangelische Pfarcstelle an dec Stadtgemeinde in Darmstadt berufen worden.
^Ernennungen. Der Großherzog hat am 30. Juli den Amtsrichter Friedrich Koch in Büdingen zum Landrichter bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen, den zweiten Beamten bei der Landeslottecie-Direktion Finanzamtmann Dr. Julius Lehr zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Büdingen, be de mit Wirkung vom 1. September ernannt.
* * Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 1 2, ausgegebm am 29. Juli enthält folgende öffentliche Anerkennung einer edlen That:
Der Großherzog hat dem Landwirt Otto Nan und Karl Erb zu Stangenrod in Anerkennung dec von denselben gemeinsam am 5. März d. J. mit Mut und Entschlossenheit, sowie eigner Lebensgefahr bewirkten Rettung des Ludwig Strauch daselbst vom Tode des "Ertrinkens, eine Geldprämie zu verleihen geruht.
* ** Heute wurde mit der Ausführung der Entwässerungsanlage decProvinzial-Siechenanstalt begonnen. Ausgeführt wird diese Anlage durch die hiesige Baufirma Birkenstock u. Schneider. Letztere gab bekanntlich bei der Submission für dieses Loos das billigste Angebot ab. Da die Anstalt am 1. Oktober ds. I. dem Betrieb übergeben werden soll, werden die Arbeiten mit Volldampf betrieben und giebt es hierdurch den hiesigen, sowie den in der Nähe wohnenden Arbeitern günstige Gelegenheit zu lohnender Beschäftigung. Voraussichtlich nehmen gegen Mitte August auch die Arbeiten dec städt. Sielbauten ihren Anfang und wird dann eine rege Arbeitsthätigkeit beginnen. Wir machen die Anwohner der durch die Kanalbauten berührten Straßen (Bahnhofstraße, Stallgassc, Auf der Bach, Wctzsteiustr, Wallthorsir. und Mardurgcrstr., sowie der Moltkestr., Grünbergerstr, Licheistr., Wolfstr., Landmannstr. und Schiffeubergerwcg) nochmals aufmerksam, jetzt ihren Wintervorrat an Kohlen einzukellern, da durch die großen Ausgrabungen die Straßen für Fuhrverkehr während des Baues gesperrt werden müssen. Die Leitung über diese Arbeiten ist dem Sielbauamt übertragen und werden die Arbeiten durch permanente Ueberwachung kontrolliert.
zücken dem Glanz dieser Stunde hin und fesselte Alle und Junge durch ihr Geplauder.
Ein alter kaiserlicher Kammerherr war völlig hingerissen. Ihm erzählte sie, daß sie den ganzen Winter in Krapolno bleiben würden und daß der Traum ihres Lebens eine Hofdamenstelle bei irgend einer reichen fürstlichen Dame sei. Reich müsse sie sein, ach, welche Wonne wäre es, so im Glanz und Luxus einer solchen testens mitzuleben.
Der alte Herr lachte kopfschüttelnd.
^Baronesse, der Schatten, den die fürstlichen Herrschaften teeren, läßt anderes Leben nicht so recht zur Entfaltung kommen", warnte er. „Heiraten Sie lieber, einem so schönen Mädchen kann es an Bewerbern nicht fehlen."
„Aber ich bitte Sie, Baron, wer sieht die Lischa und mich? Und wer nimmt heutzutage ein bettelarmes Mädchen? Ich bin rettungslos arm, Baron, wenn mir nicht, wie dem armen Aschen- brödel, goldene Kleider und Pantoffeln vom Himmel fallen, bekomme ich keine!" wehklagte sie.
Er hatte nach der Lischa hinüber geblickt, als sie dahin zeigte. Nun vergas; er ganz Maria zu antworten. Ihm fiel ein Liedchen ein „vom nußbraunen Mägdelein". Alle Wetter, zwei so reizende junge Damen in dieser Weltabgeschiedenheit? Er nahm Maria an den einen Arm, Lischa an den anderen und suhlte sich um Jahrzehnte verjüngt, während er mit ihnen durch den Saal ging, stolz wie ein Pascha. Seine strahlende Miene machte die meisten anderen Herren erst aufmerksam auf den „Schatz des Hauses". Sie wurden geradezu neidisch auf ihn und begannen sich für die beiden jungen Damen um ihrer Schönheit willen zu interessieren. Schade, daß sie nichts hatten! Jammerschade!
"Wer ist die Braune?" flüsterte ein junger Herr im schwarzen E'.mlroa seinem Begleiter in Uniform zu. Sie waren zu spät gekommen durch einen Unfall, den sie auf dem Wege hierher gehabt und der sie stundenlang aufhielt.
„Habe keine Ahnung, wird natürlich zur Verwandtschaft hö en! Ist in der That eine aparte Erscheinung lieber Mnickü. aber hands off, ist nichts für uns."
Baron Melniay hatte auf die letzte Bemerkung nicht gehört ein Bekannter, Wenzel Kaltenbronn, trat auf ihn in und begrüßte ihn. o« uuv vc
n„ "Ist es wahr, man sagt mir eben, Euer Wagen sei um- gesturzt? Daher also kamt Ihr nicht rechtzeitig? Nun. viel loren habt Ihr nicht; mein Lebtag ist mir mcht so nüchtern |U
* * Die 5. Klaffe der Hess. Landeslotterie nächsten Montag, den 4. August gezogen. Wir m5 auf die Erneuerung der Loose noch besonders aufmerksam.
P.-A. 26. Mittelrheinisches Kreisturr. in Worms. Die Anmeldungen laufen in den le Tagen sehr lebhaft ein. Telegraph, Telephon und bciefe bringen stündlich Neuanmeldungen. Bis gei nachmittag war das Eintreffen von ca. 220 T vereinen mit zirka 4000 auswärtigen Turnern । gemerkt. Dec Wohnungs- und Geschäftsfühcende i schuß hat alle Hände voll zu thun. In den verschied Volksschulen ist mit der Herstellung großer Schlas für Turner-Maffenquartiece bereits begonnen woü Die Vorfeier am letzten Sonntag hat die vom Geschä führenden Ausschuß gestellten Erwartungen bei Wei übertroffen. Dec Besuch muß als ein recht guter Zeichnet werden. So waren z. B. im Voranschlag 900 Einlaßkarten für Erwachsene und 800 für Kil vorgemerkt, Dauerkarten natürlich abgerechnet. Die » der Erwachsenen erreichte jedoch die stattliche Höhe 2100, die der Kinder 781. Ein günstiges Vorzej, für das kommende Fest.
* * Die gestrigen Vorführungen in Bläß Biograph boten abermals manche heitere Sces. „Was man vom Balkon aus sieht" und „Kuhß an der Tränke" sind zwei Nummern, das erste Hui ristisch, das andere sehr naturgetreu, welche dec achtung wert sind.
* * Von oberhessischen Behörden wert steckbrieflich verfolgt: Dienstknecht Anton Lau d orf aus Pohl-Göns wegen Strafvollstreckung t Amtsgericht Butzbach. — Schmiedegeselle Louis Beâ aus Nieder-Ohmen wegen Diebstahls von Staatsanwaltschaft Gießen. — Dachdeckeclehcling Ge Falkenhainer aus Alsfeld wegen Sachdesch gung von der Staatsanwaltschaft Gießen. — T löhnecFriedrich Möbus aus Auerbach wegenT stahls von der Staatsanwaltschaft Darmstadt. — ^ Adam Justus Trost, Ehefrau, Anna Dorothea, g Festelmann, aus Grünberg, wegen Strafoollstceckll vom Amtsgericht Offenbach. — Techniker Wich Julius Lorenz Weber aus Weilburg wegen Betcu usw vom Amtsanwalt I zu Darmstadt und Kaufma Rudolf Döll aus Gießen wegen Diebstahls vu Polizeiamt Mainz.
* * Wem gehört das überfallende 0bft? j jetzigen Zeit entstehen nicht selten Meinungsvelschledenhtu zwischen Den Beteiligten darüber, wem bei Nachbarinn stücken überhängende oder überfallende Früchte gehör Durch das Bürgerliche Gesetzbuch ist darüber bestimmt : H das Grundstück des Nachbars überhängende Früchte gehv dem Eigentümer des Stammes, welcher jedoch zum Betz der Abbrrngung das Grundstück des Nachbars nicht w dessen Willen betreten darf. UebergefaUene Flüchte j Eigentum dessen, welchem der Grund und Boden gej auf den sie gefallen sind.
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Minister Budde an der Arbeit.
Unter den vielen in letzter Zeit erhobenen Forderun auf Verbesserung der Ei se n b ah n-V e rkehrs v erhäi Nisse will der Nachsolger des Herrn V. Thielln allem ^ schein nach zunächst die schlesischen berücksichtigen, dli besondere Dringlichkeit ja auch unstrettbar ist. Einige dieser Richtung getroffene Anordnungen des Ministers f bereits besannt. Von informierter Seite v rlautel nunw daß auch die Inangriffnahme der Vorarbeiten für die 6 richtung des Schnellzugsverkehrs auf der Strecke Bres/r Stettin versügt worden ist. Eme Rmtavilitätsberechm wurde seitens der zuständigen Elsenbahndirektionen mit 2 schleunigung ausgestellt. Den Handels- und Jndustrieknl- im Westen und Süden Deutschlands mag es unfaßbar t scheinen, daß zwei Slädte von der Bedeutung Breslaus n Stettins lange Jahre hindurch die SchnkllzugsverblNdi! entbehren mußten. Den Schaden von dies m Zustand hl
Mute gewesen wie bei dieser- Totenfeier. Der einzige vernunßë üt dieier! Die Damen sind wirklich angenehmI w will Dir nur anvertrauen, daß man auch einen Bissen; efien und ein Glas Wein bekommen kann, wenn man sich I
hwab verfügt, gleich rechts, sehr annehmbare f!ei Kollektion, natürlich wird weiter kein Aufheben davon gemac Komm, ich bringe Dich hin!"
. , Der Offizier hatte sich entfernt, um seinerseits Kamerab gu begrünen; Baron Melnicky lehnte das freundliche Anerbiet! aber dankend ab.
"Ich habe den Damen noch nicht meine Reverenz gtM^ Du, Wenzel, wie heißt die kleinere?"
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"Baronin Frohberg, Burkards Mutter! Die wirst Du bw fennen fmenj^ Du meinst die Lischa? Schau! M Der blöde Melnicky! Hat ein Auge für weibliche Schönheit Seit wann denn, Mucki? Komm her, ich stelle Dich voi!
van nur auf, die Elisabeth Frohberg habe ich mir selb- ausgesucht! ■
^ w, "Mül M luai
,Jst-Dir's ernst, Wenzel?" fragte im Gehen NepoM- Melmcky und blieb sehr unberührt von oer scherzenden Wanum Kaltenbronns.
, „Na, weißt Du, so ganz absolut, bis zum Altar das wolle wrr nun doch noch nicht feltstellen!" erwiderte dieser gemütlt4
„So giebst Du die Bahn frei?"
„Bist Du verrückt, Mucki?"
„Keineswegs, so viel ich weiß.*
„Na, Spaß muß sein. Es ist ja schon ein Genuß M trockenen Philister einmal aufflammen zu sehen. So falt wie Eis! Aber ich begreife es, diese Haarfarbe, die ist es, wW uns verhext. Ich glaube es ist die sogenannte tittamM Uebrigens hat das Mädel mir nicht genug Feuer in sich, Dir die Blonde einmal an! Geld haben sie beide nicht, für um wären sie ja doch nicht!"
Und im nächsten Augenblick stellte Freiherr Memel Kaltenbronn den Damen seinen Freund vor. Mucki verbeugte sich vorschriftsmäßig und die beiden älteren Dame° gaben ihm bie Hand, sie kannten seine Mutter und hatten gllw viel zu fragen. •
Ein Kavalier wie der Baron Melnicky versah sichernd nichts in den Formen der guten und besten Gesellschaft, während er das lebhafteste Geplauder mit den beiden DaB führte, ruhten seine Augen wie gebannt auf dem ernsten imw Antlitz Lischas von Frohbers, _________
(Fonsetzung folgt.)
' “'Wa
tu“UllI st
Hm
frage , J'
Hf? n
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