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600 Kronen Vorschuß betastet war. Bonner hatte das Geld erhoben. Die in einem Gasthause Versammelten be­schimpften den anwesenden Vorsitzenden und schließlich ar tete der Lärm in ein Handgemenge aus, in dessen Verlaus Armenrat Bonner hinausaeworien wurde. Die Kassierer der Vereine zahlten den Mitgliedern nur fünfzig Prozent ihrer Einlagen. Die Mitglieder tverden im gerichtlichen Wege den Ersatz der restlichen fünfzig Prozent von dem Gesamtausschusse fordern, der nach den Statuten Hast­bar ist.

Bunte Chronik. Wie aus Saalseld gemeldet wird, explodierte in dem städtischen Steinbruch in der Arns­gereuther Flnr aus bisher nicht aufgeklärter Ursache eine in der Frühstücks-Bude aufbewahrte Menge Dynamit. (Sin. Arbeiter wurde getötet, einer schwer, einer leicht verletzt.

Der Kaiser hat die Genehmigung zur Veranstaltung einer Geldlotterie mit einem Reinerträge bis zu höchstens 950 000 Mark zur Freilegung des königlichen Schlosses in Königsberg erteilt.

Eine aus 13 Personen bestehende Falschmünzerbande, die in den letzten Tagen in Barmen, Elberfeld, Köln und Mülheim am Rhein falsche Füns-Markscheine in Um a i setzte, ist von der (£1 ber selber Kriminalpolizei feigen am men worden Bei einer Haussuchung fand man nach 70 ) falsche Fünf-Marksck>-^ und die zur Herstellung b.muhten Äerätschasten vor.

) fEinc neue Bismarckanck-otcs wird gelegentlich des soeben erfolgten Todes des Advokaten Cresson in Paris von einem seiner Freunde erzählt. Cresson war in den letzten Monaten des Schreckensjahres 1870/71 Polizeiprü- feft von Paris und begleitete Jules Favre, der damals französischer Minister des Aeußern mar, nach Versailles, um mit Bismarck über die Bedingltngen eines Wafsen- stillstandes zu unterhandeln.Wir sprachen," so schilderte Cresson diese Entrevue,zuerst von den Lebensmittel Convois, die in die ausgehungerte Hauptstadt einziehen sollten.Ich bin sehr zufrieden," sagte Bismarck,alles ist gut arrangiert, und ich werde glücklich sein, menn ich die ersten Lebensmittel-Convois in Paris einziehen sehe. Die Proviantzufuhr wird viel zur Hebung der Moral der Pariser beitragen." Diesen Spott konnte ich nicht unbe­antwortet lassen:Sie täuschen sich, Excellenz," sagte ich, und kennen sicher weder die Pariser, noch ihren Moral- zustand; ihre Moral ist ganz vortrefflich, und wenn man Paris gefragt hätte, würde es den Waffenstillstand ab­lehnen, da ihm Ruhm und Vaterland höher stehen als Brod."Ja, ja," lenkte Bismarck ein,ich weiß wohl, daß eS dort sehr tapfere Leute giebt, aber wenn in Deutsch­land ein General gewagt hätte, in einer Stadt, die keine Citadelle besitzt, eine Bevölkerung von 2 Millionen dem Hunger preiszugeben, würden mir ihn einfach kriegsrecht* lich verurteilen lassen." Cresson pflegte dann noch eine ansprechende Scene zu schildern, die sich zwischen Bismarck und Jules Favre abspielte. Bismarck ergriff Favres Hand und führte ihn zu Cresson, wobei er sprach:Sehen Sie, das ist der beste, edelste, treueste Republikaner, den ich je im Leben kennen gelernt habe!" Mit Cresson ist einer der letzten Augen- und Ohrenzeugen der Ereignisse in Versailles aus dem Leben geschieden

)( ISiet), das Gute liegt so nah . . | Bekanntlich wurde zu Brunnen in der Schweiz her Berliner De­fraudant Neßler verhaftet, der der Bank für Hindel und 3nb uftric 700 000 Mark unterschlagen hat. Tcac^ träglich wird bekannt, daß Neßler in einem Hotel eines anderen Schweizer-Dlrorts, Bitznau, kurz vorher einer fröhlichen Gesellschaft mitangewohnt hat, in der zufäl­ligerweise fast nur von ihm und seinem ,,Millionen­raub" die Rede war.Nicht wahr," meinte einer der Anivesenderl zu Neßler,wenn wir den Neßler erwischen und die 3000 Mark Belohnung ein stecken könnten, das wäre ein hübsches Weihnachtspräsent!" Neßler bejahte lebhaft und beteiligte sich an den Konjekturen, um­hin er selber wohl seine Schritte gemanbt haben möge. Er mag froh gewesen sein, als er endlich, ohne Auf­sehen zu erregen, sich drücken konnte. Unter den Hotel­gästen soll es aber lange Gesichter gegeben haben, als hi^ darauf bekannt wurde, men man sich hatt? .mi­schlüpfen lassen

Ka s e r n e n h o f b l ü t e. Unteroffizier :Nun, wird's bald? Heraus mit der Sprache! Was haben Sie zu Jt^ eem Kameraden gesagt? Weben Sie nur frisch von der Leber weg! Wozu haben Sie denn Ihre Leder!"

Kebratro.

I Politische Jahres-Nütschau. >

(Feuriger Galopp. - Der Reigen der Monate. Schlechte

7 Stille Stunden Babylonische Sprach 'rwinu na. - Dämmernde Völker. Eine Gefahr im Osten. Am Grabe "nes HeldenvolkeS.)

DP. Wenn ein Ständigen zu Ende geht, bann Wegen die Musikanten noch einmal mit letzter Kraft einen feurigen Galopp aufzuspielen der in immer schnel- lcrem aempo verläuft und schließlich in rasen bem Ge- fchwlndmaß mit einem schrillen Tone endigt; es hüpfen, getrieben von den fanntifierenben Klängen, die Paare tnwckder Host vorüber, sodaß sie zuletzt wie Schemen, nur in ihren Umrissen erkennbar durcheinander wir- beim Aehnlich erscheint dem politischen Wochenplande- rer der Reigen der Monate, die er, nadibem die Weihnachts- giütfeu verklungen sind und die Sylvesternacht mit Rie- senschntten heraneilt, noch einmal vorüber ziehen läßt.

In einem hat das abgelaufene Jahr uns Wort gehalten. Der Friede ist ungestört erhalten geblieben, menn auch manchmal im Orient und im Oceident die glommen einer Votkserregung aufzüngeln wollten. Im ^rwni war es die macedonische Bewegung, die bem vollerareopag Gefahren brachte, im Wesben ist es die , rusche Frage, die allerdings anscheinend oben* falls bald zum Kehraus antreten wird.

.^^^ gehalten haben leider aber auch die mi glichen <«eschasrsverhaltnisse, die zu Beginn des Jahres Kans- teure, industrielle, Landwirte, Arbeiter unb Finauzmi- nt|ter mit schwerer Sorge erfüllten. Die Kaufleute hatten

Geldmangel zu leiden, die Industriellen und hrL c ^bfOev warben durch die vorangegangene lleber- und die llelmrlaftung des Marktes zur lln- ^s^^ ^^"lrterlt, den Bauern, insbesondere den rhei- Weinbauern erfror die Ernte und was der Frost abe^ dem Hagel zum Opfer. Die Finanzminifter aurcu dem Lerchenzuge, wenn man einen Gebraus ^^lpurg zu Grabe trägt. Wir können am - -- Lohres nur den herrlichen Wunsch hegen.

Sitzung der Stadtverordneten.

Gießen, 22. Dezbr. 1902.

(Schluß der Verhandlung vom Montag.)

Stadtv Leib w^ist darauf hin, daß eine ganze Anzahl von Einwohn rn bereits einer Ster belasse angehören, ganze Gewerbe haben eine solche Einrichtung bereits, z. B. die Gastwirte, die Mck, lieber des O ts-GewerbevereinS, der Arbeiterverein u. A. Es sei ftft^uftclbn, wie viele Personen bereits solchm Kassen angehören, um danach zu berechnen, w'.e Dtcle Einwohner eventuell zur Versicherung bei der Stadt noch übrig sind. Ständen aber erst diese Zahlen fest, dann könne man beurteilen, ob in Gießen für die vorge­schlagene Einrichtung ein Bedüifnis vorliege od»r nicht. Sladtv. Kirch erklärt, er freue sich der Bedenken, die aus der 9Jbtte der Versammlung gegen die Vorlage laut geworden und die sich bim Widerspruch gegen die Ausführung des Projekts der Finanz-Deputation anschließen. Er vermisse für eine solche Kasse das Vorliegen des BcdürsuisseS hierzu. Es giebt in Deutschland seines Wissens keine Stadt, die die hier vorgeschlagene E nrichtung hat. Beigeordneter Georg i'é Meinung nach gehe die hier vorgeschlag-ne LebenS- und Rentenversicherung über bitjenige Aufgabe hinaus, welche eine Stadt zu erfüllen hat. Es warten andere wichtigere Aufgaben ihrer Lösung, die dringender und notwendiger seren.

Stadtv. Dr. Gutfleisch tritt dem gegenüber mit großer Wärme für den Gedanken ein. Man solle die Be­denken beiläufig alle bei Seite setzen und beschließen, die Angelegenheit weiter betreiben zu lassen, um eine zahlen­mäßige Unterlage über die Ausführbarkeit b^r Sache zu er­halten. Der Einwand, daß es noch keine Stadt in Deutsch­land giebt, die solche Einrichtung, wie sie für Gießen vor- geschlagen, sei für ihn nicht durchschlagend. Er habe aber auch im Gegensatz zum Kollegen Georgi die Meinung, eS sei die Aufgabe der Gemeinden, im Anschluß an die sozial­politischen Maßnahmen des Staates, derartige Einrichtungen zu schaffen, wie sie vom Oberbürgermeister und der sozial­politischen Kommission hier vorgeschlagen seien. Man denke doch an die Lösung der Wohnungsfrage in anderen Städten, die man als sozias-politische Maßnahme freudig begrüßt und die hier angeregte Sterbe- und Rentenversicherung durch das städtische Gemeinwesen sei nichts anderes. Würde der­selbe von uns verwirklicht, so würde damit die Förderung de- W^hlS einer Anzahl Bürger erreicht. Redner erklärt, er würde eS, bedauern, wenn man den Antrag etwa ab­lehne. Die ganze Angelegenheit sei es wert, sorglich geprüft unb^überlegt zu werden, eS wäre bedauerlich' wenn der gute Gedanke, der darin steckt, nicht verwertet würde. Dr. Gutfleisch schlägt zu beschließe« vor, die Versamm­lung nimmt die, Varlage bet Oberbürgermeisters mit Dank entgegen und beantragt die sozialpolitische Kommission, an welche die Vorlage zurückv.rwiesen wird, die Sache weiter zu betreibt. Der Oberbürgermeister spricht Dr. Gutsl eisch seinen Dank aus für bie ber Vorlage" gegen­über geäußerte Anerkennung. Stadtv. Pirr ist der Ansicht, man solle die Sache im Auge behalten. Stadtv. Hau^ b a ch ist kein^Gegner des vom Oberbürgermeister angeregten Gedanken-. Er würde bereit sein, dafür zu stimmen, mit der Sterbeküsse einen Versuch zu machen. Bei einem zu gewährenden Sterbegeld von 300600 Ma k habe die Sache gar keine Gefahr, später, wenn sich die Kasse einge­bürgert, sönne man schrittweise vorgehen und dieselbe zur Rentengewährung Hausbauen. Stadtv. Heiligen st ädt hält die Angelegenheit für wichtig und interessant, so daß er lohnt, später zu versuchen, daraus etwas praktische- zu machen. Beigeordneter Georgi Meist darauf hin, daß die Stadt ihren Bürgermeister zur Zeit für wichtige und drin» gende Ausgaben nötig hat, die wenigstens für gewisse Zeit, dessen volle Arbeitskraft in Anspruch nehmen, schon darum, abgesehen von anderen Gründen, müsse die Ausführung des GedanstnS für später verschob n werden, deshalb stelle er den Antrag, die Vorlage zurückzustellen und zu beschließen: bie sozialpolit sche Kommission erhält keinen Auftrag, die Vorlage weiter zu bearbeiten.

nâüjDöTb muwr rin inmict »aucy ourm unter wirt­schaftliche« Leben geht, daß bie Sorge ihren Kehr ins tanzt, um im nächsten Jahre dem Glücke eines geord­nete« Ccschäftslcbens zu weichen.

Einen ähnlichen Stillstand, wie das wirtschaftliche Leben hat auch die Politik zu mw^eidmen. Die Tuif- Vorlage brüdic wie ein Alp auf die gesamte Tätig­keit bei Reichsbeamteu nud des Parlaments, und wenn nicht im Reichstag die llrh/ber des Antrags Kurdorff, des Antrags Aichbichter und des Antrags Spahn zn- letzt einen flotten Galopp als Kehraus an gestimmt hät­ten, dann würden mir auch noch in dem nächsten Jahre nicht mit gesetzgeberischen Ausgaben vorwärts kommen.

Im benachbarten Oesterreich haben sich inzwischen die politischen Verhältnisse fast bis zur Unentnnrr bar seit ver­schlimmert Offenbar ist n tzt eine der schlimmsten Krisen in dem Bestände jener Monarchie eingetreten denn un­ter den einzelnen Völkern, aus denen sie sich zusam­mensetzt, herrscht eine vollständige babvlonische Sprach- verwirrung. Die Deutschen in Böhmen mib die Tsche­chen wollen nicht mehr miteinander leben, die Polen schlagen auf die Ruthenen los die Ungarn auf die Sach­sen unb zwischen den beiden Weiche Hälften herrscht eine solche Verstimmung, daß man wirklich im Ernste die Frage unswerfen darf ob nicht die heutige staatsrecht­liche Ordnung zum Kebrans am ritt wenn einmal ber Kaiser Franz Joses seine Augen schließt. Das Schlimme in ber gegenwärtigen Lage ist die Tatsache, daß aud) das wirtschaftliche Leben in Oesterreich in einer äußerst mißlichen Verfassung ist. Die Industrie vor allem Hut nicht die gewünschten Fortschritte gemacht unb je mehr sich die Verhältnisse ent wieseln, um so mehr wirb ge­rade die Eifersucht zwischen der ungarischen und der österreichischen Industrie zu einer wachsenden Verstim­mung zwischen beiden Monarchien beitragen.

In Rußland bat in dem ublan senden Iihre die unter- wühlende unb zersetzende Arbeit innerer Gärungen wei­tere Fortschritte gemacht. In dem gleichen Maße, wie bie ehemals selbständigen, inzwischen mit bem Zarenreich vereinigten Staaten ihrer alten Rechte entkleidet werden, mädift in bem eigentlichen Rußland bas Streben nach der

Demgemäß beschließt auch die Mehrheit der Set5 sammlung.

Die Bestimmungen über Zulassung von Installateuren zur Ausführung von Anlagen im Anschluß an daS GaS- und Wafferwerk werden wie folgt angenommen;

§ 1.

Personen, welche Anlagen im Anschluß an das Gas- und Wasserwerk der Stadt Gießen ausführen wollen, haben die Erteilung eines ZulassungsschetnS bei dem Bürgermeister zu beantragen. Sie müssen ihren Wohnsitz oder eine gewerbliche Niederlassung in Gießen besitzen und sich über ihre Befähigung ausweilen.

§ 2.

Die Zulassung erfolgt auf jederzeitigen Widerruf durch Ausfertigung eines Zulassungsscheins burd) den Bürgermeister.

Der Installateur hat vor der Zulassung diese Be- stinlmungen und die Vorschriften über die Ausführung von Anlagen im Anschluß an das Gas- und Wasser- werk der Stadt Gießen als für ihn verbindlich anzu­erkennen. Ec ist für alle unter seinem Namen auSge- führten Anlagen und Arbeiten verantwortlich und wird durch die erfolgte Abnahme seitens der Stadt, non seiner Verantwortung nicht entbunden.

Ebenso werden die Vorschriften über die ?lllsführ- ung von Anlagen von Gas- und Wasser-Installation von der Versammlung nach kurzer Debatte gut geheißen. Hiernach ist dem Gaswerk der Verkauf von Kronen- und finstres untersagt. Den Privat-Gewerbetreibenden, aber die Herstellung von Gas- und Wasserleitungen vom Gasometer oder vom Wassermessec ab an frei gegeben.

Oberbürgermeister Mecum teilt spezifiziert mit, wie sich die gesamten Kohlen des Städtischen E kekt r i ci t s we r ke S zusammen setzen. Dasselbe hat der Stadt mit den Kohlen des Gcundcrwecbes ca. 8 9 4 0 00 Mk. zu bauen und einzurichten gekostet, so daß eine Creditüberschreitung dabei zu konstatieren ist, welche die Genehmigung der Versammlung findet. Um den Konsum des elektrischen Stromes zu heben und rentabler zu machen, wirb mit Zustimmung der Vec- fammfung der Preis für Elektricität pro K. w Stundc für B e l c u ch t u n g s z lv e ck e von 6 5 auf 5 0 P fg., für Kraftmaschinen von 25 auf 20 P f A. mit Wirkung Do m Januar an ermäßigt. Das Be­dürfnis zur Ausdehnung des WirtschaftSbetricbeS bei Franz Wiegand (Felsing-Neuen-Weg) auf ein neu eingerichtetes Vereinszimmer und des H. Hett lec für eine vor dessen Hause zu errichtende Veranda wirb von der Versammlung anerkannt. Ebenso wird betr. eines Gesuchs Gratzfeld Steinstraße 23 entschieden, welcher in einem als Wirtschaft benutzten Raunl einen Laden errichten will und daher ein anderes Zimmer für

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Wirtschaftszwecke konzessioniert wünscht.

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** Ernannt wurde d-r Forstaccesist Adolf Keil aul Melbach bei Friedberg zum Forstasseffor. Versetzt wurden die Hauptsteueramtöassistenten Friedrich Vollbad zu Gießen und Franz Wißner zu WormS in gleicher Diensteigenschaft an daS Hauptstcueramt Mainz, bezw. Gießen. Der Hochbauausscher bei dem Hochbauamt Dieburg Philipp Haller mit Wirkung vom 1. Januar 1903 an als £wd)bauauffetpr nach Gießen.

** Das Großh. Regierungsblatt, Bei­lage Nr. 2 9., angegeben am 22. Dezember enthält u. a.: Bekanntmachung, Vorarbeiten unb Vermessungen für eine elektrisch zu betreibende Nebenbahn von Darm­stadt über Nieder-Ramfladt nach Ober-Ramstadt betr. Summarische Uebersicht der Rechnilng Großh. Landeswaiscnkasse zu Darmstadt für 1901/02. Konkurrenzelöffnungen. Erledigt sind u. A. eine mit

staatsbürgerlichen Freiheit. Aber es wirb noch lange bauern, bis bem staatlichen Venorniunbungsfp'tem einmal zum Kehrans anfgHpiclt wirb. Erstens, weil bas russische Volk in seiner Mehrzahl für ein versassirngsmäßiges Da fein noch nicht niünbig genug ist, fobann aber auch weil bie weitschanende internationale Eroberungspoli ik jzelähmt wäre, wenn die vielerlei Völker'chasten die zum Zarenreich? gehören, durch bie Verfassung ;ii einem eigenen, bewußten Dasein erwachsen würben. Die Verfassung würde ähn­liche Verhältnisse zeitigen, wie in Oesterreich und auf dem Balkan, während der absolutistische Staat in (Gemeinschaft mit Frankreich in Etappen das Herrschaftsgebiet immer weiter nach Ostasien vorschieben kann, wo allmählich trotz der englisch-japanischen Gegenseitigkeitsversicherung dem englischen Imperium eine ernste erfahr erwächst, eine Ge­fahr, die einmal den Kehraus für bas Ucberqewicht Eng­lands in Ostasien bebe ulen kann.

Tasür hat freilich das Britentum in Afrika festeren Fuß gefaßt und ein braves edles Volk hat für bie Erhöhung der britischen Feststellung verbluten müssen. Die ganze gebildete Welt aber trauert mit den verarmten Buren um das verlorene Glück mit um so tieferem Schmerze, als es zweifellos keine Möglichkeit zu einer neuen An'on?inie mehr gibt. Der Sricbensvcrtrag von Bereeuiging war der unwiderrufliche Kehraus für ein braves und achtung­gebietendes Volk.

Das Vqic aus ben ^iyvlaitern. M a n « e s st o l z. Es scheint, bei ne Frau miiH regelmäßig bas letzte Fort haben?" -Ja . . aber ich beul mir immer noch was dazu!"

S o n b e r b a r. So siud bie Mänuer! Fenn mein Mann auf Reifen ist, schickt er mir jeden Tag eine Ansichlskarte mit hundert Müssen; wenn er aber zu Hans ist, gibt er mir alle 6 Wochen mal 'n Dlß!"

(Sin a 11 g e n e h ni e s Gefängnis. Fremder: -Sind beim so arge Verbrecher in diesem Gefängnis, daß so viele Wachposten da an der Mailer stehen?7 Wärter: Die stehen blos da, damit uns die Kerle, bie

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*"M 24. §

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vorne eiiuèihii werben, nicht hinten über bi; Malier wieder hereilt steigen."

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