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große Mengen Milch und Sahne zu auten Preisen aus der Landwirtschaft beziehen und im übrigen der Butter- verbrauch in Deutschland so groß geworden ist, daß er trotz bedeutender Vermehrung der Milchwirtschaften und Molkereien vom Jnlande leider nicht mehr gedeckt werden kann. Nicht zu unterschätzen ist ferner, daß die Margarinefabriken gegenwärtig jährlich für circa lo bis 19 Millionen Mark Rinderfett und ferner für 9 bis 10 Millionen feine Speiseöle aus deutschen Oelmuhlen beziehen, somit dadurch indirekt der Landwirtschaft auch
Tann ^"erwähnt, daß im Jahre 1901 der Margarine- verbrauch in Deutschland zwar über zwei Millionen Centner betrug, daß aber zugleich in diesem Jahre die Butter den höchsten Durchschnittspreis hatte, außerdem wurde in Deutschland alle produzirte Butter säst ganz selbst verbraucht, nur 49 000 Centner auSaesührt, aber über 360,000 Centner sremde Butter nach Deutschland eingesührt. Diese Zahlen beweisen deutlich, daß die Margarine den einheimischen Autterverbrauch nicht geschmälert hat, zumal wenn man bedenkt, daß die Butterproduktion an sich gestiegen ist, und daß Deutschland vor 15 Jahren säst ebenso viel Butter an daS Ausland verkaufte, wie eS jetzt von dort noch bezieht. In Deutschland ist übrigens weder der Butterverbrauch noch der Margarinekonsum für den Kopf berechnet besonders hoch was ein Vergleich mit Dänemark ergibt. Der Butter-Konsum m Deutschland beträgt pro Jahr und Kopf der Bevölkerung 15 Pfund, in Dänemark 31 Pfund. Der Margarme-Konsum beträgt in Dänemark 17 Psund pro Jahr und Kops der Bevölkerung, in Deutschland 4 Pfund. Trotz d-S großen eigenen Konsum« exportirt Dänemark jährlich ca. 1,000,000 Centuer Butler. Diesen Zahlen zeigen, wie wenig unser Zollschutz dem Molkereigewerbe genutzt hat. In Deutschland beträgt der vertragsmäßige Zoll aus Bulter 16 Mk., aus die Rohstoffe von Margarine 10 bis 12 Mk. pro 100 Kg.; in Dänemark besteht für alle diese Artikel Zollfreiheit.
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auch die Schüler mschaftliche Be- sreiwilligen Klausener Unter- stufpcüfung nach er 1899 mit Ec-
Vermischtes.
* Leipzig, 24. Juli. Zum Leipziger Bank-Prozeß wird gemeldet, daß Dr. Gentsch ebenfalls Revision eingelegt hat.
* Halle a. S-, 22. Juli. Im anhaltischen Dorfe Rieder tödtete die Ehefrau deS Landwirts Hosang im Streit ihren Mann, der sie bedrohte, durch einen wuchtigen Schlag mit einer Flasche, der dem Hosang die Schädeldecke zertrümmerte.
* Düsseldorf. Die Jahresversammlung der Vereinigung Rheinisch-Westfälischer Bezirke des Vereins für Handlungs- Komnns von 1858 (Kaufmännischer Verein) im Hamburg findet in diesem Jahre dahier während der Zeit vom 90. August bis zum 2. September statt.
* WaS einer Dame in Berlin passieren kann Dieses von einem Gerichtspräsidenten in Moabit bei Einleitung eine- Prozesse- gesprochene Wort, das seitdem zu einem geflügelten geworden ist, hat auf der Berliner Stadtbahn eine neue Beleuchtung ersahren. Der „B. L.-A." meldet darüber:
, _ _ Auf Bahnhof Charlottenburg hatte eine Frau L., die junge
Gattin eines Bankbeamten dem Automaten eine Fahrkarte ^ 20 Pfennig entnommen. Als aus Station Börse die Dame den Zug verlassen und ihr Billet abgegeben hatt^, wurde sie plötzlich mit der liebenswürdigen Bemerkung aufgehalten, daß ihr Bllltt gestohlen sei, sie müsse mit zum Stationsvorsteher. Hier erzählte sie wahrheitsgemäß, daß sie die Karte aus dem Automaten gezogen habe. „Es sind 800 Billette gestohlen worden und das Ihrige zählt zu den gestohlenen Nummern," entgegnet der Vorsteher. „Haben Sie eine Legitimation bei sich?" Als Frau L. dies verneinte, denn welche Dame führt in Berlin eine Legitimation bei sich, ries der Beamte einen Bahnbediensteten mit dem Austrage herbei, sie nach dem Stationsbureau zur weiteren Feststellung zu führen. Vergebens protestierte die Dame hiergegen mit dem Bemerken, daß ihre Eltern ganz in der Nähe wohnen, daß ihr Mann noch auf der Bank thätig und dort telephonisch zu erreichen ist. Auch zwei Schwäger wären telephonisch zu erreichen, um über ihre Persönlichkeit Auskunft zu geben. Aber es wurde alles abgelehnt, und durch die neugierig gewordene Menge hindurch mußte Frau L-, von dem Beamten eskortirt, den Weg nach dem Stations- bureau antreten. Hier der gleiche Empfang, das gleiche ^kamen und das Ablehnen jeden Versuchs, sich an einer der genannten vier Stellen über aie Dame zu unterrichten vtatt dessen die kühle Ankü ndigung, daß sie zur Polizeiwache werde folgen müssen. Hierüber war eine für Frau L. qualvolle ‘ 2 Stunde dahingegangen, als ein Bahnangestellter erschien und dem Beamten im Auftrage des StutionSvorfteher- meldeie: „Sie können sie (!) gehen lassen! Es ist ein anderer Buchstabe!" Die Sache hatte sich dahin aufge- 'lärt, daß bie Fahrkarte zwar eine der gestohlenen Nummern, aber nicht denselben Buchstaben der als entwendet ângezeigten Serien trug. Die Entdeckung kam zwar etwas kpât, aber zum Glück noch immerhin rechtzeitig genug, um Frau L. vor dem Transport zur Wache zu bewahren. So war sie in Gnaden, d. h. in diesem Falle ohne eine Silbe der Entschuldigung oder des Bedauerns mit dem klassischen Wort freigrgeben : „S ie können sie gehen lassen!"
* Eine überaus ängstliche Münchener Lehrerin schickte dieser Tage eine Schülerin, beten Mutter angeblich krank zu Bette lag, mit dem Auftrage nach Hause, sie müßte es vom ^ater bringen, ob die Mutter nicht etwa eine anst ckende Klankheit habe. Auguste kam wieder und überreichte folgendes Schriftstück: „Geehrtes Freilein! Sie haben mir meine Tochter Auguste zu Hause geschickt, weil Sie vermuten und stirchten, die plötzliche Krankheit meiner Frau sei eine ansteckende Krankheit. Beruhigen Sie sich nur darüber, es ist dem nicht so. Meine Frau hat nur einen gesunden Knaben b klommen, und hoffentlich ist das nicht ansteckend."
Wenn Kinder „spielen". Ein entsetzlicher Vorfall hat
»r! K? « r, . Man Kinder „spielen". Ein entsetzlicher Vorfall hat
ppn ^Af ^ ^^^^? Dorf Wustrau bei Fehrbellin abgespielt.
5er^f-^ Zwei Knaben, deren Eltern auf dem Felde beschäftigt Üb ^&Vöt blieben sich infolge dessen selbst überlassen.
^Äld Ä^ , fahrend sie zusammen spielten, fragte der Eine den ^'f^ ^^oern, ob er ihm das Ohr abscheiden sollte, was von
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im Handel aus-1 gerade von der, ^verbrauch und' reine Wohlsahrt | Margarine ge- : je große Volks' i : wirtschaftliche ■ rankten Konsum e Erfahrung gc- .desMrgacwc- r Futterpreis in ; 6 bedeutend ge- ist sonach durch
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dem Letzteren bejaht wurde. Der Knabe ergriff nun ein Messer und schnitt feinem Spielgefährten das eine Ohr glatt vom Kopfe ab. Der so verstümmelte Knabe wurde nach Fehrbellin in ärztliche Behandlung gebracht.
* Ganz entschieden ein Scheidungsgrund! Der Gerichtshof von Philadelphia hat soeben die Scheidung zwischen Mrs. Christine W e a theri l l- N ice, die aus einer der ältesten und reichsten Familien der Stadt stammt, und Mr. John-Nice ausgesprochen, weil dieser die Gewohnheit anaenommen hatte, seine Frau zu zwingen, die ganze Nacht hindurch Clavier zu spielen. Um zu verhindern, daß die Unglückliche einschliefe, schlug der claviertolle Ehemann von Zeit zu Zeit furchtbar auf ein Tamtam. Dks Urteil stellte fest, daß die „chinesische Grausamkeit" Alles überbiete, was man bisher in Ehescheidungssachen zu beurteilen gehabt habe.
* Einem umsanareichen Fahrkartenschwindel ist man auf der Pfälzischen Eisenbahn auf die Spur gekommen. Der in der Billettdruckerei dec Bahu angestellte Drucker Schwind hat Arbeiter-Wochenkarten angefertigt, die er durch Unteragenten zu billigem Preise an Arbeiter verkaufen ließ. Dec Betrug wurde schon seit längerer Zeit betrieben und gelangte durch Verrat zur Kenntnis der Eisenbahndicektion. Diese verstärtte das Personal eines Arbeiterzuges. Es wurde eine scharfe Kontrole vorgenommen, und in diesem einen Zuge entdeckte man mehr als 20 Inhaber von gefälschten Fahrkarten. Diese Passagiere sowie der Drucker dec Falsifikate und seine Unteragenten, die sich ebenfalls in dem Zuge befanden, sind in Haft genommen worden.
* Ein interessanter Fall stand am 23. Juli in Koblenz in der Ferienkammer zur Verhandlung. Vier Kroaten, welche in Hochstetten bei Kirn vorübergehend wohnten, ließen sich von ihrem Logiswirt zwei Loose, ein Lübecker und ein Marienburger Loos, besorgen, die jener von einem Lotteriekollekteur in Lübeck bezog. Als Dankbarkeit versprachen die Kroaten der Frau des Logiswirtes von einem allenfallsigen Gewinne den fünften Teil hecauszuzahlen. Das Marienburgec Loos erzielte in dec That einen Treffer von 60000 Mk. Der Lotteriecollecteur reiste mit dem Geld von Lübeck nach Hochstetten und verdrehte dem Logiswirt und dessen Frau, welche das Loos in Verwahrung hatten, derart den Kopf, daß sie ohne Genehmigung der Kroaten dem Lotteriecollecteur die Summe von 10000 Mk., welche dieser sich als Trinkgeld erbat, auszahlten. Den Kroaten wurde mitgeteilt,' das Loos sei mit 50000 Mk. herausgekommen. Diesen Betrag verteilte man wie verabredet, so daß die Frau des Logiswirtes ein Fünftel erhielt. Bald nachher erfuhren die Kroaten von dem noblen Trinkgeld, mit dem sie nicht einverstanden waren und erstatteten Anzeige. Die Ferienkammer verurteilte gestern den Lotteriekollekteur wegen Anstiftung zur Untreue zu vier Monaten Gefängniß und 1000 Mk. Geldstrafe, sowie wegen Versendung Lübecker Loose nach Preußen zu 300 Mk. Geldstrafe und zu den Kosten. Der Logiswirt erhielt wegen Untreue 2 Monate Gefängniß und wegen Spielen in einer auswärtigen Lotterie 10 Mk. Geldstrafe.
* Das aufregende Abenteuer eines Badegastes. Einen Kampf um Leben und Tod bestand nach einer Meldung aus Newyork in Alantic City ein Badegast, Harry M. Speerman von Fort Wayne. Speerman badete und war eine Viertel Meile ins offene Meer hinausgeschwommen, als er einen dunklen Gegenstand, anscheinend von den Fluten getragen, auf sich zukommen sah. Der Badende glaubte die Leiche eines Ertrunkenen vor sich zu sehen, tauchte unter und packte zu seiner Ueberraschung statt des erwarteten Beines den Schwanz eines 8 Fuß langen Haifisches. Natürlich ließ er keine Sekunde verstreichen, um das Hinterteil der Bestie wieder los zu lassen, und suchte dann aus ihrem Gesichtsfelde zu kommen. Der Fisch war wie der Blitz hinter ihm her. Augenscheinlich war er sich der Thatsache bewußt, daß das gütige Schicksal ihm ein besonderes leckeres Mahl in Aussicht stellte, dessen Erlangung zudem mit keinen speziellen Schwierigkeiten verbunden zu sein schien. Im nächsten Augenblicke hatte ihn das Ungeheuer erwischt und schnappte nach SpeermanS Bein. Nur eine rasche Wendung bewahrte ihn vor einer höchst unfreiwilligen Amputation. Der Bedrängte rief inzwischen aus allen Kräften um Hilfe. Der Kampf zwischen Hai und Mensch war unterdessen vom Pier aus bemerkt worden, und zwei Männer kamen ihm zu Hilfe. Bevor sie jedoch den verzweifelt sich gegen die Angriffe der Btst-e Wehrenden erreicht hatten, war es dem Haifisch gelungen, seine sp.tzen, scharfen Zähne fest in Speermans Arm einzubohren. Der Verwundete schrie laut vor Schmerz. Dec Hai war eben im Begriff, seinen Rachen von Neuem in gefährlichster Nachbarschaft von Speermanns Hüfte zu öffnen, als einer der herbeigeeilten Retter ihn mit seinem Boot-Haken harpunierte. Speerman wurde bewußtlos ins Boot gezogen, aber bald wieder zu sich gebracht. Seine Wunde ist schmerzvoll, aber nicht gefährlich.
Rocbschuinachrkbten.
Göttingen. Vom Kultusministerium erwartet man, daß es Anstrengungen macht, Herrn Prof. Dr. Althaus, der bekanntlich einen materiell glänzenden Rus nach Erlangen erhielt, der Georgia Augustia zu erhalten, Althaus gehört der Universität erst seit sechs Jahren an. Sein Lehrauftrag umfaßt besonders Dogmatik, Ethik und praktische Theologie. — Nachdem Münster Universität geworden ist, erscheint es selbstverständlich, daß zu den 3 anderen Fakultäten noch die medizinische in absehbarer Z-it hinzukommt, d. h. es dürste sich lediglich da um handeln, wann die Finanzlage des Staates dg- erlaubt. _
Jena. Der hiesige Rechtsanwalt Dr. jur. L. Kuhlenbeck, als juristischer Schciftitellec besannt, hat einen Ruf als o. Professor an dre Universität Lausanne erhalten für den dort neu errichteten Lehr
stuhl für deutsches Recht. — Der Staatsrechtslehrer der Universität Wien Prof. Dr. W. L u st k a n d l tritt, da er die Altersgrenze erreicht hat, in den Ruhestand.
Doch Eines!
Junge Männer steh'n am offenen Grabe, D'rin ein Jüngling eben ward gebettet, Düster blickend Einer tritt zum Rande, schaufelt Erde nieder mit den Worten: Rolle Scholle zu ihm nieder, Drücke nicht des Helden Glieder, Dem eS war erwünscht, zu sterben, Weil umsonst hier alle- Werben. Um die heißersehnte Freiheit.
Und ein And'rer tritt zum GrabeSrande,
Hoheit ruht aus seiner edlen Stirne, Und im Aug' der Blick des Forschergeistes;
Er auch spendet Erde und die Worte:
Rolle Scholle zu ihm nieder, Drücke nicht des Denkers Glieder, Welchem wertlos schien das Leben, Weil vergebens alles Streben.
Nach der heißgesuchten Wahrheit.
Zu dem Grabesrande lciS' und schüchtern Tritt ein junges Mädchen, bleich von Wangen, Ihre zarten Lippen sieht man beben Wie die Blüte, die im Luftzug zittert Und sie weiht dem Toten Erd' und Worte:
Rolle Scholle zu ihm nieder, Drücke nicht des Dichter- Glieder, Der sich zögernd loSgewunden, Weil er Eines doch gesunden, DaS zurück ihn zog: die Liebe.
Adolph Timo.
neueste Nachrichten.
Berlin, 25. Juli. Gegenüber der gestrigen Wiener Meldung über den Dreibundvertrag wird dem „Berliner Tageblatt" von hiesiger unterrichteter Stelle auf das Positivste versichert, daß dec Diewundvertrag ohne alle Aenderungen erneuert worden sei. Eine Verpflichtung Italiens, wie sie jene Nachricht angegeben, habe im Dreibundvertrage niemals gestanden.
Dresden, 25. Juni. König Georg hat den gestrigen Nachmittag und den Abend gut verbracht und die Mahlzeiten mit Appetit eingenommen. Er schlief mehrere Stunden am Tage und begab sich zeitig ju Bett. Sein Allgemeinbefinden zeigt noch eine gewisse Schwäche, indessen hofft man in der nächsten Umgebung des Königs, daß der Patient in wenigen Tagen seine gewohnte Beschäftigung wieder aufnehmen wird. Von verschiedenen Höfen liefen telegraphische Anfragen über das Befinden des Königs ein, so aus Wien, Berlin und anderen. Das Oberhofmarschallamt erteilte auf diese Anfragen die Antwort, daß das Befinden des Königs Anlaß zu ernsten Befürchtungen nicht mehr gebe. Der Patient bedarf noch sehr der Schonung, da ihn dec Lungenkatarrh sehr angegriffen hat.
Hamburg, 25. Juli. Professor Rem« hielt gestern Abend in der Eilbeckec Kicche einen Trauergottesdienst für die Verunglückten des Primus ab. Das Gotteshaus war überfüllt. Viele Angehörige der Verunglückten waren anwesend. Weitere neue Leichen sind gestern aufgefischt worden. Dec Blankeneser Amtsvorsteher ersuchte die Lüneburger Negierung, auf Hamburg einen Druck auszuüben, daß die Leichen schneller geborgen werden. Das Wrack des Primus ist bereits bei der Werft der Tauchecfirma Beckedorf aus Waltershof festgemacht, nachdem das Schlepp von der Teuselsbrücke nach der Werft verhältnismäßig rasch gelungen war. Der Taucher ist dec Ansicht, daß sich in den Kajüten noch Leichen befinden, konnte jedoch noch nicht in den Schiffsraum einbringen.
Prag, 25. Juli. Der evangelische Pastor Ung nab in Klostergrab wurde aus Oesterreich aus gewiesen. Dieses Ausweisung erregt großes Aufsehen.
Graz, 25. Juli. Beim Wetterschießen in Kopp ing explodierte die gesamte Pulvermasse. Der Pulvermeister wurde schwer verletzt.
Montreal, 25. Juli. DaS französische Trappisten- Kloster auf dem Berge LaurenziuS ist durch eine Feuersbrunst vollständig zerstört worden. Der Materialschaden beträgt über eine Million Francs.
New-Aork, 25. Juli. DaS Protokoll zwischen den Vereinigten Staaten und Columbien betr. den Panama- Kanal ist gestern unterzeichnet worden.
Gestorbene.
Am 24. Juli: Emmy Elisabeth Prinz, 2 Jahre alt, Tochter des Kutschers Heinrich Pnnz dahier.
Am 25. Juli: Johann Wallenfells, 65 Jahre 5 Monate alt, Stationsassistent i. P. dahier.
Briefkasten.
s. in Laubach. Leider mußten wir Ihre Notiz gestern wegen Raummangels bis auf heute zurücksetzen. Lassen Sie bald wieder von sich hören! Im übrigen ganz einverstanden.
Nach Lollar. Fahrpreisermäßigung zum Besuch der Düsseldorfer Ausstellung besteht nicht.