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Ketben möchten. Was man in den bctc. Kreisen darüber denkt, kann man sich schon denken.
Die „Radwclt" meldet, daß August Lehr in Begleitung von W. Struck an dem Automobil-Rennen Paris-Wien teilnehmen wird.
* Bei den Vorläufen im Großen Preis von Paris, dem Radrennen, siegten: Ellegard, Meyers, Lütt, Grogna, Arend, Momo, Mayer, und Domain, ^m Tandemfahren wurde das Paar Elle g a rd- ^iend Erstes gegen Meyer-Bütt und Grogna-Diedier
Jahren'--'fünf Monaten zu verzeichnen, Ler^ galt als tüchtiger Offizier. Wie es seine Kommandostellung mitbcachtc, unterstand er der Nordsee-Station. Der Kaiser hat mit Rücksicht auf den beklagenswerten Unfall die Teilnahme an dem Festessen des Regattavereins abgesagt. Er fährt um 4 Uhr nachmittags auf der „Hohenzollern" nach Kiel.
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Rostock, 24. Juni. Die philosophische Fakultät der hiesigen Universität ernannte den Dichter Heinrich r e i d e l - Groß-Lichterselde anläßlich seines morgigen
Mutigen ®fws^ M. Geburtstages zum Dr. honoris causa.
* Dem Sanskritforscher Prof.
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Sanskritforscher Prof. Kielhorn- l@ötting en wurde von der Universität Oxford die Würde eines Doctor of letters verliehen.
* New-Iork Der deutsche Militäc-Attachè Barrels hatte ein Duell mit dem Militärkommandanten Ivon Acapulco, Oberst von Gilmec. Letzterer ist
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er sei int falfApn °ber nach oonlen, „N t u r ® t o a r r s unwtuti vcnujicu «-r- o“» m-“u 'Dnnm “^' mobrenb der Messe in eine Kirche ein und zerstörte sie, /raume Mjchen da- 25 Personen wurden hierbei getötet und 30 verwundet. 3 Wmtnfte unbet ♦ Loudon, 24. Juni. Prof. Dr. Oswald Wachter, seit »bet der Am 35 Jahren Prof ssor des Französischen und Deutschen im gemerkt College von Malvern in Worchestershire wurde heute früh in â « durih den feinem Bette tot aufgefunden, mit mehreren Flaschen Wüten Werben, gift an seiner Seite. Auf einem Zettel hatte er auf Deutsch n-Eche Weife Der» geschrieben: „Ich habe meinem Leiden freiwillig ein Ende ge- Mge Söhnchen bei mch'." Wachter war in letzter Zeit leidend gewesen, et ton dm eben ge-'---- ^— ----—■_—,.,„■■■■„..,, -
tränt. Dai And" „.
daß es nach * Ein neuer Schchsuntergang
wurde. Bor einigen wird von Kiel gemeldet: Das Torpedoboot in Schrotschaß in bie 42" wurde beim Feuerschiff „Elbe lV", durch einen rnt werden muhte. englischen Dampfer überrannt und ist gesunken. Großherzog hatyDcc Kapitänleutnant Rosenstock von Rhöneck und der rat und Supmnten- Öbermaschinistenmaat März, Maschinistenmaat Kcil- ainz D. Karl Wal; wagen und der Matrose Reimers sind ertrunken. Ge- ingelischen Arche btt rettet wurden 23 Personen, darunter zur Regatta anwesende Gäste. Unter den Geretteten ist der bekannte
:?b t, Bartels schwer verletzt.
31 Patienten vergiftet
hat die Bostoner Krankenwärterin Jane Topp an, Iaußerdem hat sie auch vielfach Brände angelegt. Ihre Kenntnis von Gift ist derart, daß sie Jahre lang uncntdcckt ihr Treiben fortsetzen konnte. Das Motiv dieser Handlungen ist unerfindlich, sie wurde deshalb zu lebenslänglichen, Irrenhaus verurteilt.
' Madrid. Aus Allariz (Prov. Drente) wird heute über ein furchtbares Unwetter berichtet. Der Blitz schlug
!lu8fteigen aus einem' rchiffbautechniker Geheimrat Busley.
I eine Dame, die sich' G e h e i m r a t Busley über den Z u - sammenstoß.
eten hatte, zu Bota der Kn iescheibe
Der ausgehende Dampfer „Firsby" rannte direkt man wohl sagen, »oc Cuxhaven das Torpedoboot an dec Backbordseltc
,tten gaiffon, Tp- an. Das Torpedo sank sofort. An Bord befanden r a nd an, M Jahn sich 24 Mann Besatzung, vier englische Herren mit Mnrnmetbe intet einem Diener und Geheimrat Busley, die von der Dover — Helgoland - Regatta kamen. P’6«1""'»* in tab in GÄ e, geb. Kröck, gebom ibel in. — Alcoa, O (fenrobe, 63 Ät Mar^ Kraft B Jahre alt
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_____ .. ______ „ _________ Geheimrat Busley sprang mit dem Rettungsgürtel ins Wasser uni wurde so schwimmend ausgenommen. Busley er- lählt, daß er gerade im Begriff gewesen sei, dem Èteiuarb ein Trinkgeld zu geben. Der Steward ist sofort zerquetscht worden. Von den Geretteten sind drei verbrüht worden.
Kapitän leutnant Rosenstock von Rhöneck ist am 4. April 1890 in die Marine eingetreten; sein Patent als Kapitänleutnant datiert vom 15. April V®2. Er hat eine Gesamt-Seedienstzeit von acht
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Aus dem ßericbi$faal.
Frankfurt a. M., 23. Juni. (Oberkciegsgecicht des 18. Armeecorps.) Der Gardist Heinrich Hau von der 9. Komp 115 Regts. (Leibgarde, Darmstadt) hat sich so tm. Laufe der Jahre ein recht ausgiebiges Strafregister zusammengesessen. Zu Schotten in Oberhessen geboren, wurde er nach dem Tode seiner Eltern in Offenbach von Pflegeeltern erzogen. Bon Gewerbe ist er Metallpresser. Vor seinem Eintritt ist er wegen Körperverletzung, Diebstahls, Unterschlagung und Betrugs bestraft worden. Beim Militär behagt's ihm ganz und gar nicht. Deshalb brennt er öfters einmal durch. Das erste Mal war er länger Ivie 7 Tage weg und wanderte dafür 3 Monate ins Gefängnis. Dann kniff er wieder aus, wurde aber schon nach 22 Stunden dingfest gemacht und vom Regiment auf 14 Tage in den strengen Arrest geschickt. Im Januar b. I. walzte er zum 3. Male los. Aber auch diesmal hatte man ihn nach 2 Tagen wieder und diktierte ihm 2 Monate Gefängnis zu. Im April wurde er nach Verbüßung dieser Strafe entlassen, und schon am Samstag 3. Mai verließ er seinen Truppenteil wieder ohne Urlaub und begab sich nach Offenbach. Dort nahm man ihn schon am folgenden Tage beim Schlafittchen unb brachte ihn nach Darmstadt zurück. Das Kriegsgericht der 25. Division hat diesmal den Ausreißer etwas strenger hergenommen und ihn zu 6 Monaten Gefängnis und Versetzung in die 2. Klaffe verurteilt. Dagegen hat Hau Berufung eingelegt, da ihn die Strafe zu hoch ist. Der die Anklage vertretende Kriegsgerichtsrat beantragt, die Strafe auf 4 Monate herabzusetzen und auf den Verlust dec Kokarde zu streichen, da ec den Mann noch für Besserungsfähig hält. Das Gericht verwirft jedoch die Berufung.
bocbfcbuinMrkbten.
Die theologische Fakultät der Universität Marburg hat den Generalsuperintendent L o h r in Kassel unb Liz. theol. Sarde mann, den verdienten Leiter des hessischen Diakonissenhauses, zu Ehrendoktoren der Theologie ernannt.
Würzburg. Von den im Sommersemestec an der hiesigen Universität immatrikulierten 1198 Studierenden sind 1134 Deutsche und 64 Ausländer. Bayern stellt die Hauptzahl nämlich 723, dann kommt Preußen mit 271, Hessen mit 37 usw. Vom Auslande sind die Japaner mit 11 vertreten.
Aus Göttingen schreibt man: Professor Hi lb ert hat den an ihn ergangenen Ruf nach Berlin abgelehnt.
Auch in intimen Hofkrciscn macht man sich über den Zustand dec- Königs ernste Vorstellungen. Ein Arzt eines Kranken-Hospitals sprach die Ansicht ans, daß überhaupt nicht an eine Krönung in dem beabsichtigten Umfange zu denken sei. Der König wurde sogar schon wdt gesagt Das um Mitternacht veröffentlichte Bulletin lautet: Der Zustand des Königs ist so gut, wie nach einer so schweren Operation erwartet werden kann. Seine Kräfte werden aufrecht erhalten, die Schmerzen haben nachgelassen und der König hat ein wenig Nahrung zu sich nehmen können. Es werden einige Tage vergehen, bevor man sagen kann, daß der König sich außer Gefahr befindet.
Berlin, 25. Juni. Zum Präsidenten des Oberver- Waltungsgerichts ist der Ministerial-Direktor im Ministerium des Innern Dr. Peters ernannt.
* London, 25. Juni. Das Blatt Lancet erklärt, daß bisher keinerlei Komplinationen der Operation gefolgt sind und daß das Befinden König Eduards befriedigend fei. Gerüchtweise verlautete, der König sei entschlossen, zii Gunsten seines Sohnes zu entsagen. Die Königin hält stündig am Bette ihres Gemahls Wache. — Die Hotels teeren sich mit großer Schnelligkeit. Viele zur Krönung hergekommene Amerikaner haben sich bereits nach dem Continent begeben.
* Washington, 25 Juni. Präsident Roosevelt hat ein Telegramm an König Eduard gesandt, in welchem er die Wünsche aus seine baldige Genesung ausspricht.
Bon einem eifrigen Leser unseres Blattes er- balten wir folgendes „Knittcigedicht", das wir seiner Originalität halber folgen lassen:
Nimmer müde zu berichten Ernste, wichtige Geschichten Und auch heitere daneben, Eilend wie der Blitz durchs Leben Streifend alle Tagcsfcagcn: Trust und Studium, städt'sche Plagen, Ehrenhändel: wie Graf Pückler, Neuester Eisenbahnzerstückler Antijuden-Dreschgraf-Tschirne Chapeau claque bedeckt die Stirne Riesengroß an frechen Reden Immer wilder wünscht zu töten Christlich im Duelle jeden Treubesorgten Sanitäten — Erntet Ihr das Lob von allen. „N e u e st e Nachrichten" gefallen!
* Ouassel, eifriger Leser.
neueste Nachrichten.
Zur Erkrankung des englischen Königs.
Das Berliner Tageblatt meldet: König Eduard sei seit seiner Thronbesteigung nervös und ängstlich wegen der Krönung, da ihm hinterbracht worden, eine Ziegeunecin habe ihm prophezeit, er werde nie ein gekrönter König sein. Die Aeußerung habe namentlich auf die Königin einen starken Eindruck gemacht (?) —
Briefkasten.
Ungenannte r. Sie fragen, ob in der betreffenden Zeitungsnotiz die Arbeiter nicht zu den Menschen gerechnet werden? Das ist wohl ein Mißverständnis von ihnen. Im Vordersatz steht „Verlust von Menschenleben ist nicht zu beklagen. Ihre Klage wäre berechtigt, wenn nun im Nachsatz stünde: nur ein Arbeiter wurde getötet; dann erst stände der Nachsatz im Gegensatz zu dem Vorsatz. Den Satz, über den Sie sich beschweren, haben Sie nur mißverstanden. Ganz anders klingt es, wenn ich dasselbe mit etwas andern Worten sage: Getötet wurde niemand, nur leicht verletzt ein Arbeiter. Wenn der Verletzte Geheimrat wäre, so würden Sie auch nichts dagegen sagen können, wenn dastände: „Der Verlust von Menschenleben ist nicht zu beklagen, nur der Geheimrat M. aus N. wurde leicht v er letzt."
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Münchener Bürgerbräu,
Production 1880: 30,000 ßectoliter.
ff
1901: 255,000
Münchener Cotwenbräu, Production 1901: 612,000 bectoliter,
in den bekannten feineren Cafés und Restaurationen in Gießen und Umgebung im Ausschank:
Beide Hochfeine Biere sind vielfach mit höchsten Auszeichnungen prämürt.
Durch allwöchentlich einlaufende Eiswagen ist fortwährend ein feiner Stoff bei conlanter Bedienung gewährleistet durch die
Biergrosshandtung aand Eiskellerei
von Emil Schmall, Hessischer Hof.
Gebinde von 20—100 Liter.
Telephon 83.
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(933)
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Brunnenverwaltung
Biskirchen im Lahnthal
bringt ihr preisgekröntes vorzügliches
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„Gertrudis“
-- in empfehlende Erinnerung.
W Haupt-Depot in Giessen: Jean Arirel, Sonnenstrasse 6. Te'Bp^n23s.