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entlassen. Die Operation wurde um Mittag ausgc- führt und verlief erfolgreich. Der nig erlangte das Bewußtsein wieder; um 2 Uhr schlief er. Der Earl Marschal erhielt vom König den Befehl, das tiefe 1 Be­dauern des Königs bekannt zu geben, daß wegen seiner ernsten Erkrankung die Krön ungs-Cece m o nie verschoben werden müsse. Alle in London geplanten Festlichkeiten werden in Folge dessen ebenfalls aufge- schoben, aber der König hofft, daß die Festlichkeiten in den Provinzen, wie festgesetzt war, stattfindcu. Der König ließ dem Lord-Mayor den Wunsch aussprechen, daß das Festessen für die Armen nicht verschoben werde.

London, 24. Juni. Trotz der Krankheit des Königs ist der auf heute angesetzte Empfang der fremden Ab- gesandten und Vertretungen im Palaste ununterbrochen von Statten gegangen.

Die allgemeine Einstellung der Fest­lichkeiten macht sich im Bilde der Stadt überall bemerkbar. Es fehlt an Worten, um die Bestürzung und den Schmerz auch nur anzudeuten, mit denen die Bevölkerung die Nachrichten von der Erkrankung des Königs und dem Aufschub der Krönung entgegengenommen hat.' Das erste Anzeichen kommender Beunruhigung war die plötzliche Berufung der Vertreter der haupt­sächlichsten Nachrichtenbureaus nach dem Buckingham- Palaste, wo der Pcivatsekretär des Königs, Sir Francis Knollys ihnen das Von den ersten Aerzten des Landes unterzeichnete Bulletin mitteilte. Mittlerweile war die Nachricht nach dem llnterhause und nach anderen Mittel­punkten gelangt. Telegraph und Telephon verbreiteten sie auf das schnellste in ganz London. Die festtäglich gestimmten Menschenmengen, die sich in den Straßen drängten, wurd.n wahrhaft in Bestürzung versetzt und von Entsetzen ergriffen, als die Abendblätter erschienen und große Plackate von den Ereignissen Kunde gaben. An der Börse erlitten Konsols natürlich einen scharfen Kursrückgang, denn oie volle Bedeutung der Schwere der Nachrichten kam jedermann sofort zum Bewußtsein. Jedermann hofft das Beste, aber es ist nicht zuviel be­hauptet, wenn man sagt, daß aller Herzen zittern. Der König erschien dem Auge des Laien gestern, als er im Buckingham-Palaste cintraf, wohl aussehend, aber das klarsehende Auge des Arztes, das ihn scharf beobachtete, bemerkte, daß er sehr krank ist und schon der bloße Name dec Krankheit, an welcher der König leidet, flößt Schrecken ein.

Heiteres und Ernstes aus dem Leben König Alberts.

P Kronprinz Albert von Sachsen und der Wachtposten im Ständehaus. Als Kron­prinz nahm König Albert an den jedesmaligen Be­rathungen der ersten Ständekammer im Dresdener Landhaus gewissenhaft und lebhaft Anteil. Eines Tages begab sich wie Eugen Schurig in seinem BucheDer Humor in der sächsischen Armee" erzählt der Kronprinz nach Schluß der Sitzung das große Treppenhaus hinunter und traf unten im Flur einen befreundeten Abgeordneten, mit dem er stehenden Fußes sofort ein eifriges Gespräch begann. Mitten in diesem zündete sich dec Kronprinz er war bekanntlich ein starker Raucher eine Cigarre an. Dieser Vorgang konnte den im Flur des Landhauses paradirenden zwei Wachtposten eines Dresdener Regiments um so weniger entgehen, als ihre damalige Instruktion alles Rauchen in den Räumen des Landhaufes ohne Ansehen der Person auf strengste verbot. Die zwei Posten waren in arger Verlegenheit, denn der Kronprinz, zugleich ihr kommandirender General, blies unaufhörlich starke Rauch­wolken von sich und geruhte augenscheinlich doch nicht gleich, das Landhaus zu verlassen. Da faßte sich der eine der Posten, ein biederer Dresdener, ein Herz, schul­terte, trat stramm an den Kronprinzen heran und meldete fest, wenn auch mit etwas zaghafter Stimme: Königliche Hoheit entschuldigen, aber hier darf eegentlich nich gecoacht wär'n!" Der Kronprinz schien anfangs betroffen, doch schnell in ein herzliches Lachen ausbrechend, klopfte er dem pflichteifrigen Posten auf die Schulter und sagte:Ah! ganz richtig, mein Sohn, hast recht, daran habe ich nicht gleich gedacht. Es ist gut, ich danke!" und verließ immer noch lächelnd das Haus.

Auch ein Verwandter. In Ragaz traf einmal König Albert mit dem französischen Schriftsteller Maurice Sand, dem Sohne der bekannten George Sand, zusammen Majestät", sagte dieser,ich habe die Ehre, mit Ihnen verwandt zu sein."Wieso?" erwiderte der König. Meine Mutter war die Tochter von Maurice Dupin, und dieser war der Enkel des Marschalls Moritz von Sachsen. Dessen Mutter war die Gräfin Aurora von Königsma^ck, der Vater König August der Starke. Da nun August der Starke Hochdero Urgroßvater ist, so".Herr Vetter", unterbrach ihn hier lächelnd König Albert,ich bin inkognito hier; wollen Sie nicht auch inkognito bleiben?"

(Ein trüber Hochzeitstag.) Am 18. Juni, als dem (49.) Hochzeitstage der Majestäten, ließ sich der König eine Rose bringen. Nachdem er düse lange sinnend be­trachtet, bat er die Königin an sein Lager und überreichte ihr, schwach und sehr leidend, ohne ein Wort zu sprechen, die Blume mit tiesschmerzlichem Blick. Wohl hielt die Königin mit dem Aufgebote aller Kräfte der ergreifenden Huldigung einige Augenblicke Stand, dann aber brach sie in konvulsivischer Weinen aus. Was in den Seelen des Königspaares in diesem Momente vorging, läßt sich leichter begreifen, als mit Worten sagen.

Giessener Cagesneuigkeiten.

f. Postalisches Vom 1. Juli ab wird die zweite Landpost von Altenbuseck nach Gießen statt 6"

schon 6° Nachmittags von Altenbuseck abfahcen unb be­reits 710 Nachm. in Gießen eintreffen.

ckt. B o h ru ng e n der geologischenLandes- a n st a l t. Wir bringen hiermit zur Kenntnis der Jn- tereffenten, daß für die von der geologischen Landesan- stalt vorzunehmenden Bohrungen für nicht staatliche Institute, Städte, Gemeinden und Private, für jeden Tag eine Gebühr von 12 Mark zu entrichten ist. Für Ileberlassung des Bohrzeugs bis zum Ausbau eines Brunnens beträgt die Abnutzungsgebühr pro Tag 2Mk.

** Bank für Handel und Industrie. Seitens der Bank wird uns mitgeteilt, daß sie mit Wirkung vom 1. Juli d. J. ab die seitherGießener Depositcnkasse und Wechselstube dec Bank für Handel- und Industrie" lautende Firma ihrer Zweignieder­lassung in Gießen in Bank für Handel- nndJn- dustrie, Depositenkasse Gießen, abgeändert hat. Mit Wirkung von dem gleichen Tage ab hat die Bank das Bankgeschäft des Herrn Conrad Dietz in Gießen übernommen und verlegt die Niederlassung an demselben Termine von Wiesenstcaße Nr. 2 in das seit­her von Herrn Dietz innegehabte Haus, Johannis­straße 1. Neben den seitherigen Vorstehern, der Herren A. von Jungenfeld und Gustav Müller ist Herr Conrad Dietz mit der Leitung derart betraut worden, daß je zwei der genannten Herren die Firma rechts­gültig zeichnen können.

Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren wird unser Stadtbaurat Herr Schmandt voraussichtlich am 1. Oktober sein Amt niederlegen, um in Köln die Direktorstelle einer großen Hypothekenbank anzunehmen.

g. Besitzwcchsel. Der Bauunternehmer Georg Pfaff kaufte heute die Grundstücke der Frau Häuser Wtw. (Klein-Linden) zum Preise von 38000 Mk. Die Grund­stücke liegen an der Frankfurtcrstraße.

Der Verband der Handelsgärtner Deutschlands hält in den Tagen vom 3. bis 5. August in Berlinin den Räumen desHotelJmperial", Enckeplatz, seine 19. Hauptversammlung ab.

A Die Festlichkeiten anläßlich der Immatrikulation des 1000. Studenten sind jetzt definitiv festgesetzt. Am Tage des Rektoratswechsels, dem 1 Juli, wird in der großen Aula eine akademische Feier stattfinden, daran anschließend am folgenden Tage im Philosophenwald das von der städtischen Behörde ins Werk gesetzte Waldfist Den Vor­bereitungen nach, soll das letztere ein Volksfest sein, woran jeder Einwohner der Stadt nach Belieben Teil nehmen kann. Nun, wir wollen hoffen, daß diese erstmalige Feier, auch ihrem Werte und Zwecke entsprechend, bei allen Teilnehmern die angenehmsten Erinnerungen zurück­läßt. Am liebsten hätte man gesehen, so wird uns von vielen Seiten zu Ohren gebracht, daß der Eintritt etwas niedriger sein könnte. Auch dem kleinen Mann müßte eine Beteiligung ermöglicht sein. Aber nur Vertrauen unsere Stadtväter und der Festausschuß wissen ja, daß es der Auslagen bei einem solchen Feste nicht wenige giebt; wir möchten nur dabei hervorheben, daß nach dem Festplotz eine besondere elektrische Beleuchtungsanlage gelegt wird. Ans der anderen Seite würde man schiefe Gesichter sehen, wennn es nach dem 2. Juli bekannt würde, das Studenten­fest hat dem Stadtsäckel so und soviel Defizit eingebracht.

Civis.

r. Etwas ganz Neues und Originelles! Zur Feier des lOOO. Studenten ist sogar eine Ansichtspostkarte in dem bewährten Verlage des Kunstmalers HerrnFri tz erschienen. Die Karte bringt in künstlerischer, sinniger Anordnung das Universitätsgebäude. Die vorzüglich ge­troffenen Bilder von Herrn Pros. Dr. Hansen, dem derzeitigen Rektor der Universität, und Herrn stud. med. Simons, dem lOOOften Studenten. Außerdem zieren noch 2 Wappen und eine kleine Totalansicht von Gießen die Karte. Diese schöne Erinnerung an das diesjährige Semesterereignis wird sicher auf dem Philosophenwald­fest reißenden Absatz finden.

* Bichmarkt. Gestern Dienstag, waren auf dem Markt 1194 Stück Rindvieh, darunter 165 Kälber. Heute sind ca. 200 Stück Kälber, 1000 Stück Schweine. Für Fahrochsen wurden gezahlt zwischen 600 und 700 Mark. Für Kühe zahlte man zwischen 200 und 220 Mark. Kälber besserer Sorte wurden für 70 Mark und mehr gehandelt.

* Von oberhessischen Behörden w erden st eckbrieflich verfolgt: Dienstknecht Otto Kroll aus Blankenfelde wegen Diebstahls; Viehschweizec Ernst Selmoni aus Basel wegen Diebstahls; Schuhmacher Joseph Dimmerling aus Klein-Lüder wegen Dieb­stahls; Dienstknecht Heinrich Drege ans Göttingen wegen Diebstahls; Schäfer Peter Reuter aus Esch­born wen Betrugs; Siebmacher Joseph G o r g a n aus Ludwigshöhe ivegen Betrugs u. s. w.; Heinrich Peter Theiß aus Steinperf wegen Diebstahls; sämtlich von der Staatsanwaltschaft Gießen ferner Johann Adam Berg aus Wölfersheim wegen Strafvollstreckung vom Amtsgericht Friedberg.

Aus Reffen und Nackbargebieten.

rr. Wetzlar, 24. Juni. Zur Vornahme der Ober- ersatzgeschäfts ist bet Kommandeur der 21. Feldartillerie- Brigade Generalmajor Nirrnheim hier eingetroffen.

m. Aus dem Lahnthale, 24. Juni. Seit einigen Tagen haben die Landleute in unserem Thale und in dem benachbarten Ohmgebiete mit der Heuernte begonnen. Der Juni hat seinen alten Ruf als Heumonat in diesem Jahre bewiesen, denn die Ernte fällt überall sehr reichlich au?. Der Stand des Roggens ist in allen Feldern vorzüglich, Halme über 2,50 Meter gehören nicht zu den Seltenheiten. In manchen Gemarkungen wird über Lagerfrucht geklagt. Der Körneransatz ist, soweit sich dies bis jetzt feststellkn läßt, normal. In etwas kälteren Orten steht der Roggen in der Blüte. Das Pflanzen des Ge»

müses hat schon überall bei der für diese Arbeit überaus günstigen Witterung stattgesunden. Der Klee ist üppig. Die S o mm erfru ch t berechtigt zu den schönsten Hoffnungen. Im Obstgarten dagegen sind nur teilweise günstige Erträge zu erwarten. Die Aevfelbäume werden voraussichtlich mindestens eine gute Mittelernte, die Birnbäume etwas weniger liefern, während Z wetschen-, Pflaumen- und Kirsch­bäume fast überall ohne nennenswerte Fruchtansätze zu finden sind. Der Bienenzüchter schaut in diesem Jahre recht verdrießlich drein, denn der Ertrag ist sehr gering, dazu sind die meisten Völker sehr schwach. Schwärme sind i eine große Seltenheit.

p. Butzbach, 27. Juni. Herr Diebel hat aus Trans-I vaal eine 1,70 m lange Nieleidechse (Varanus niloiious) mit-1 gebracht.

pp. Kirchhain, 24. Juni. Zum heutigen Pferdemartt A sind ca. 180 Fohlen aufgetrieben, die teilweise aus weiter 3 Ferne stammen. Der Handel war etwas schleppend, doch waren bis 8 Uhr vo> mittags ca. 2530 Verkäufe abge­schlossen. Bei dem Markte ereignete sich ein bedauerlicher Unfall. Ein älterer Mann von Bleidenrod wurde durch einen Huftritt ernstlich verletzt.

r. Niedernhausen, 24. Juni. Gestern Morgen er­eignete sich auf hiesiger Bahnstation ein aufregender Vorfall, wobei mie durch ein Wunder ein Menschenleben verschont blieb. Als sich der um 9 Uhr 30 Min. ab­gelassene Personenzug in ber Richtung Frankfurt in voller Fahrt befand, sprang ein dem Arbeiterstande an­gehörender Mann, in dem Glauben er sei im falschen Zuge, von demselben ab, zum guten Glück aber nach der Fahrtrichtung. Diesen: Umstand hat er es zu danken, daß er unverletzt blieb, wäre er nach rückwärts abge­sprungen, so wäre bei dem engen Raume zwischen bet Unterführung und dem Zuge das Schlimmste unver­meidlich geiuefen. Noch aufregender war aber der An­blick, als der Mann, nachdem er seinen Irrtum gemerkt, wieder auf den Zug springen wollte! Nur durch den umsichtigen Schaffner konnte er davon abgehalten werden.

st Neukirchen, 23. Juni. Auf schreckliche Weise ver­unglückte gestern Abend das 2V2 jährige Söhnchen des Schreiners Moritz Merz hier, indem es von dem eben ge­kochten, abgeschütteten Kartoffelwasser trank. Das Kind verbrühte sich hierbei derartig, daß es nach zehn­stündigen, fürchterlichen Qualen erlöst wurde. Vor einigen Wochen erst war demselben Kind ein Schrotschuß in die Stirn gedrungen, der vom Arzt entfernt werden mußte. dt'. Darmstadt, 24. Juni. Der Großherzog hat am 21. Juni dem Oberkonsistorialrat unb Superinten­denten der Superintendentur Mainz D. Karl Walz die Würde eines Prälaten der evangelischen Kirche des Großherzogtums verliehen.

J. Mainz, 24. Juni. Beim Aussteigen aus einem Wagen stürzte gestern Nachmittag eine Dame, die sich auf das lange Straßenkleid getreten hatte, zu Boden und verletzte sich schwer an der Kniescheibe einOpfer der Mode" könnte man wohl sagen.

* In Amerika verstorbene Hessen. Jackson, Tp.: Leonhard Haumann aus Brandau, 60 Jahre alt. Lenzburg, Jll.: Anna Margarethe Winter geb. Wältz aus Harpertshausen, 84 Jahre alt. Im Alter von 84 Jahren starb in Cbilltcothe O., Frau Anna Marg. Eberle, geb. Kröck, geboren den 23. April 1818 zu Lampertheim. Akron, O.: Johann Kreuder aus V 0 ck e n r 0 d e, 63 Jahre alt. Salem, Jll.: Anna Marg. Kraft geb. Gotta aus Al den heim, 75 Jahre alt. Brook- klyn, R-I: Marg. Steuernagel geb. Wiesen- eck er aus Darmstadt. Erie, Pa., der aus Flomborn gebürtige Christian Guelcher, im beinahe vollendeten 63. Lebensjahre. Pittsburg, Pa.: Vikar Leonhard Autsch aus M a i n z, 67 Jahre alt. - Jersey City Heights, N.-J.:^ Heinrich Klöber, 9 Jahre alt. Newport, Ky.: Micha­el t s, aus Allendorf 48 Jahre alt.

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Vermischtes.

* Pathenstelle bei drei Kaninchen. Seine Bemerk­ungen über die Kaninchen-Eigenschaften der Polen haben dem Reichskanzler Grafen B ü l o w eine u n e r - wartete Ehrung eingetragen: Bei Jnowraz- la w wurde die Frau eines Bauern von Dri llin gen entbunden. Der glückliche Vater hat den Reichskanzler gebeten, so schreibt derFrkf. Kurier" bei seinen iieu= geborenen dreiKaninchen" Pat henstelle zu über­nehmen.

* Köln soll entfestigt werde». Der Kriegsminister soll das gesamte militärsiskalische Terrain einschließlich der Militärringstraße, der Forts und der Kasernen­grundstücke gegen den Betrag von 98 Millionen M a r k der Stadt angeboten haben. Die Stadtver- tcetung schreckt jedoch vor dem Gedanken zurück, in bet gegenwärtigen Periode des geschäftlichen Niederganges eine derart hohe Schulverpflichtung zu übernehmen.

* Königin Wilhelmina wird nach ihrem Aufenthalt auf Schloß Schaumburg eine längere Kur in Langenschwalbach gebrauchen. Der Tag des Kurbeginncs ist noch nicht festgesetzt.

Ein Kavallerie - Di stanzritt ähnlich dem s. Zt. von Berlin nach Wien, wird am 27. August von Brüssel nach Ostende (135 Kilometer! begonnen. Derselbe ist ein internationales Sielten für Pferde aller Länder, geritten von Aktiven Offizieren in Uniform. Ausgesetzt sind: Ehrenpreis und 4000 Fr. dem Ersten, Ehrenpreis und 2500 Fr. dem Zweiten, Ehrenpreis und 1800 Fr. dem Dritten, goldene Medaille und 1200 Fr. dem Vierten, goldene Medaille und 1000 Fr. dem Fünften, goldene Medaille und 500 Fr bem Sechsten. Also, man ignoriert die damals von den Tiecschutzvereiiien mit Recht erhobenen Beschwerden, daß derartige Veranstaltungen unter

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