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das Bürger- gerichtet, in h die Patent- nicht eignen, b, daß fortab bet MoW- verden duffen, it sind. Diese ischen Rück- ! die Haltbarkeit i
bssicherheit die Hauptbahn- e^anlaaen bequeme Ber- l Bahnwärter- Stationen soll an welche alle Dilmen Bahn-
Löscharbeiten thätigen Spediteur Wenzel kam ein Wasserstrahl ins.Auge, .sodâß^eS sehr^schwer verletzt ist.
8 Ein schwerer Unglücks fall hat sich laut „Hess. LdSztg." in Schrecksbach bei Ziegenhain zugetragen. 6m Knecht wurde von einem wütenden Bullen so schwer Der- |^t, daß er starb, noch ehe er zur Bahn gebracht worden vor, um auf Anordnung des Arztes in bie Marburger Klinik überführt zu werden.
c. Buybach, 22. Juli. Mit blutigen Köpfen kamen am Abend des 1. Juni die Musketiere unseres Rgts. Franz Gouthier und Ludwig Steinmetz 4./168 von einem Ausflug nach Hochweichel in ihre Kaserne zurück. Die Beiden hatten eine Picke aufeinander, immerhin hatten sie Nachmittags in Hochweisel friedlich zusammen gebechert. Sogar eine Flasche Wein hatten sie hinter bie Halsbinde gegossen. Auf dem Heimweg mären sie allein. Die Getränke rumorten in den Köpfen und der Krach war fertig. Zuerst wechselten sie Worte, dann Rippenstöße und zum Schluß bearbeiteten sic sich mit Messer und Seitengewehr. Jeder trug außer minder gefährlichen Verletzungen eine schwere Wunde davon. Einer schob die Schuld aus den Andern. Dec Andere sei dec Angreifer gewesen, ec habe mit Notwehr gehandelt, behauptete Jedec. Das Kriegsgericht dec 2. Division in Dacmstadt dachte: Gleiche drüber, gleiche
Mappen und biftterte Jedem 5 Monate Gefängnis I zu. Dagegen haben beide Berufung eingelegt. Gou-
- thier hat sich einen Verteidiger genommen. Dieser ist dec Ansicht: man müsse beide sceispcechen, da die Behauptung Jedes, er habe in Notwehr gehandelt, nicht widerlegt erscheine, wenn man nicht der Aussage seines Klienten mehr Glauben bemessen wolle, wie derjenigen des Steinmetz, dec sich verschiedentlich widersprochen [ habe. Das Gericht glaubt dem Gouthier, daß ec dec- I jenige gewesen sei, dec in Notwehr handelte, und spricht ihn frei, setzt aber auch bie Strafe des Steinmetz von 5 auf 3 Monate herunter.
FC Frankfurt a. M., 22. Juli. Der Oberhof- und . Hausmarichall des Kaisers, Graf zu Eulenburg traf £ heute hier ein und besichtigte das Hotel Imperial (früher fürsten ^of). Wie man hört, soll eine ganze Etage des I Hotels für den kaiserlichen Hof gemietet werden, die ständig hier durchreisenden hohen Herrschaften zur Verfügung stehen soll.
Mainz. Während sich die Familie eines Weinhändlers am Sonnlag auf der Regatta befand, wurde in ihrer Wohnung der S llb er sch rank, dessen Inhalt aus über 5000 Mk. . bewertet wird, völlig ausgeraubt.
* Biebrich, 22. Juli. Der Großherzog von Luxemburg, Herzog zu Nassau stiftete 8000 Mk. für ein großes I Fenster der hiesigen Kirche.
C Erbeuhelm, 22. Juli. Der Omnibusbesitzer Run z he im er aus Wallau überfuhr gestern das I 1'/sjährige Mädchen des Gemüsehändlers Hugo Sturm.
Das Klnd war sofort tot.
Mrten.
o Uhr brach in mrab Schmibt scheuer deè Herrn energischen $w hr ist es zu ver- be^ränU blieb. Dem bei ben
19. Bundestag des Deutschen Rad- sayrerbundes.
(Ausführlicher Bericht).
Kassel, 22. Juli.
Der zweite Festtag brachte, wie bereits kurz berichtet, die Einholung dec zahlreichen Teilnehmer an der großen Bundes-Stern-Wanderfahrt vor den Thoren Kassels Seitens der Kasseler Kameraden. Trotz des über Nacht gefallenen Regens trafen die - Stern-Wanderfahcer pünktlich um 8 Uhr Morgens hier t ein und wurde im festlichen Zuge durch die Stadt nach
, dem Festlokal marschiert, wo die Fahrt mit einer kurzen Ansprache endigte. Die Leitung dec ganzen Fahrt lag in den Händen des Bundesfahrwarts für Wandecfaycen, Herrn E. L. Richter.
Um si Uhr Morgens^wurde sodann ein feierlicher Festakt im Hanusch'schen Saal des Bundestages offiziell I eröffnet. Die zahlreichen Abgeordneten der einzelnen Gaue und Vereine hatte, mit ihren prächtig geschmückten Bannern ausgerüstet, in einer malerischen Gruppe vor dec Bühne Aufstellung genommen; inmitten der Banneccelhe war das kostbare Bundesbanner aufgestellt. Herr Oberbürgermeister Müller hieß in einer längeren
eignet gut, *0 115 ein Bucolt c wegen ßartig-n« _ , ______ _________________
»chi www herzlichen Begrüßungsrede den Radfahrer-Bundestag S^ —
nU§. ^^ „ ^lc zur umvecrung eines wio Der ^acyslacpen vom Anawmlt«
(6 Altonas 01111 gebaute su Giehen erforderliche Dachdeckerarbeit soll unter Hinweis
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Gießen, 22 Juli 1902.
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Werke Abendstern. — Telephon Nr. 84.
willkommen. Der Bundes-Vorsitzende Herr Th. B öck- lin g-Essen dankte Namens des Bundes und erwiderte mit einem brausend aufgenommenen „All Heil" auf die Fcststadt Kassel. Dec Vertreter des Dresdener Vereins, Herr Max Ullrich, übergab nunmehr in feierlicher Ansprache das Bundcsbanner, welches bisher in Dresden aufbewahrt worden war, an den Kasseler Gau 17 a. Dec Vorsitzende d<s Kasseler Gaues, Herr Blumenauer, übernahm das Bundesbanncc und heftete zur Erinnerung an den Kasseler Bundestag eine neue kostbare Schleife an das Banner. Darauf intonierte die Liedertafel das Bundeslied, die Musik spielte die Weber'sche Jubel-Ouverture und die Festvcrsanlm- lung fang gemeinsam zum Schlüße die Nationalhymne.
Sodann wurden die Verhandlungen des 19. Bundestages um 10.30 Uhr mit Verlesung der Präsenzliste eröffnet. Der Kassenbericht schließt mit einer Bilanzsumme von 214 473,79 Mk. ab. Für die Deutsche Radfahrer-Zeitung wurden im Jahre 1901: 66 000 Mark ausgegeben. Der Bund hat 16 658,14 Mark Activa, denen 12 777,87 Mark Passiva gegenüberstehen. Der Sport-Ausschuß giebt eine Uebersicht der im Bundesgebiet, von Unterverbänden, sowie vom Bunde selbst veranstalteten Wettbewerbe. Es wurden im Jahre 1902 neue Wcttfahrbestimmungcn für Saal- und Korsofahren ausgegeben, die den ganzen einschlägigen Sportbetrieb neu regeln. Eine reiche Thätigkeit entwickelte der Vertreter für Rechtsschutz. Dec Mitgliederbestand betrug am 30. Juni 1902: 36 556. Die Thätigkeit des Vorsitzenden war in der Hauptsache dec Einrichtung einer Zentralgeschäftsstelle gewidmet, diese Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Essen und arbeitet in jeder Beziehung zufriedenstellend. Herr Böckling erklärt in seinem Bericht, daß die Bundeszeitung im Jahre 1902 die für ihre Erhaltung eingesetzte Summe nicht überschreiten wird. Es ist mit einer Versicherungsgesellschaft ein sehr vorteilhafter Abschluß getroffen worden, dec den Bundesmitgliedern wesentliche Vergünstigungen gewährt.
Während der Ausdauer des jetzigen Vorsitzenden sind an die Gaue für Tourenbücher, starten, Ehrenpreise 2C. 44 232, 68 Mk. gezahlt worden.
Es entspinnt sich eine lebhafte Debatte wegen der zugelassenen Vertreterzahl der Gaue, da nach altem Brauch nur diejenigen Mitglieder vectcetungsbecechtigt sind, welche am Bundestage ihren Beitrag bezahlt haben. Es sind im ganzen 115 Stimmen berechtigt (mit 6 Vorstandsmitgliedern) anwesend. — Zum Kassenbericht nimmt Rechtsanwalt Daltcop-Breslau das Wort. Ec will wissen, wie die Kasse am Bundestage steht. Darauf erklärt der Vorsitzende, der Bund habe einen Kassenbestand von 47 000 Mark nach Bezahlung aller Rechnungen, so daß am Schlüsse des Jahres ein kleines Vermögen vorhanden sein wird. Zum Bericht des Fahrwarts für Wandecfahcen nehmen mehrere Herren das Wort, Fahcwart Richter antwortete auf die Frage nach dem versprochenen Bundeswegweiser, daß derselbe in sehr ausführlicher Form mit Profilen durch die Bundesâung veröffentlicht werden soll. Herr Bern- Hardt-Madebcccg stellt eine Reihe von wichtigen Fragen. Dec Wegweiser soll Eigentum des Bundes werden und wird von Herrn Richter selbst verfaßt.
Die n e u e n W e t t f a h r b e ft i m m u n g e n finden lebhafte Kritik, weil sie zu eingehend und zu streng sind. Nach langer Debatte erklärt sich Herr Meyer bereit, die neuen Bestimmungen in gewünschter Weise zu ändern.
Wie alle Jahre giebt Herr Wittenberg -Berlin den Bericht der Revisions-Kommission. Die Etatsüberschreitung von 27 425,74 Mk. wird einstimmig bewilligt.
Es folgt sodann die Beratung der Anträge. Als erster Beratungsgegenstand kommt hier die Einführung der H a f tp f l i ch t v e c st ch e r u n g für alle Bundesmitgliedec zuc Sprache.
Herr Böckling giebt dec Versammlung Mitteilung über in dieser Angelegenheit unternommene Schritte. Es ist das Angebot gemacht worden, daß bei einer Zahlung von 50 Pfg. das Mitglied bei Personenschäden mit 100 000 Mk., bei Sachschäden mit 40 000 Mk. pro Jahr versichert werden soll. Herr Bernhardt-Magdebccrg
H Ein Führer zum Wohlstand für Jedermann . <
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i: Das Bach * * » « «
der praktischen Etwerbslehre.
► 4
Unter Mitwirkung hervorragender Fachmänner von
Reinhold Fröbel. 3. Auslage.
Preis geheftet 5 Mark, gebunden 6 Mark 50 Pfg.
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Die Wiener ,,Presse“ urteilte über das Werk :
..Das Fröbel’sche Buch ist ein Volksbuch, ein praktischer ►
► -^ Führer durch die Wirrsale des Erwerbslebens, einVade k
► mecum für Jedermann. Es zeigt durch verständige An- £ j Weisung und praktisches Beispiel dem kleinen Mann wie » 1 dem grossen Capitalis ten, dem Handwerker wie Beamten, ^-4 dem Kaufmann wie Landwirt kurz allen Ständen und ► j Berufsarten die Mittel und Wege, wie der materielle
►
► -< Wohlstand zu begründen und zu erhalten, wie die ganze k
► Erwerbsthätigkeit praktisch u. erfolgreich zu gestalten ist. pj
I < Leipzig. Fröbsl’sche Verlagshandlung ►
Maeutamr-Papier
abzugeben.
„Wietzener Neneste Nachrichten.
nimmt zu dem Anträge beS Gaues 18, welcher die Ein- führung der Haftpstichtversichcrung fordert, Stellung. Der Gall 18 hat im Interesse der gewaltigen Propaganda, welche eine derartige Versicherung darstellen bcsiHwsiem auf die Rückzahlung der üblichen Pfg. aus der BundeSkasse zu verzichten. Herr Dal- trop-Breslau ist gegen die allgemeine Einführung, er null haben, daß nur diejenigen Gaue versichert werden sollen, mcli^c es selber wünschen Wad) langer, heftiger 4 cbattc wird der Antrag auf Einführung der allgemeinen Haftpflichtversicherung angenommen.
(Schluß folgt.)
Neuem Nachrichten.
Berlin, 23. Juli. Der bei der Scchandlung als Kassenbote angestellte frühere Schutzmann Friedrich Wagner ist gestern Nachmittag unter Mitnahme einer ^nmmc von 54,000 Mk. flüchtig geworden Wagner Ivar Don der Hauptkasse der Scchandlung beauftragt worden, Effekten im Werte von etwa 200,000 Mk. bei piefigen Banken einzulösen. Nachdem er 54,000 Mk. gezogen hatte, vcrschwaild er, ohne daß bisher eine ^bar von ihm entdeckt tverben konnte. Die nicht ein- geloflen Wertpapiere ließ er der Scchandlung durch e^ncil 4icnümann wieder zustcllen. Alle erforderlichen ^chuttte zur Ergreifung des ungetreuen Beamten sind m die Wege geleitet.
Berlin, 23. Juli. Der „Lokal-Anzeiger veröffentlich ein Interview m,t dem hier auf der Durchreise befindlichen früheren Bürgermeister von Blömfontein Dr. m Nachdem derselbe sich über verschiedene Pcrsvnlichketten aus dem letzten Kriege geäußert, darunter auch über Krüger, den er einen halsstarrigen Mann nannte, bezeichnete er die Engländer als Gentleman. Die Konzentration-lager seien ein furchtbares Kapitel, doch hätten die Engländer selbst schwer darunter gelitten. Später hätten sich die Verhältnisse gebessert und in der letzten Zeit sei eS in den Lagern durchaus wohnlich und angenehm gewesen. Zum Schluß erklärte der Bürgermeister, daß die Buren hätten Frieden machen müssen. Der Einzelne zeigte eS zu- letzt in seiner Erscheinung, daß es mit der Gesamtheit zu Ende gehe. Proviant und Munition waren zu Ende. Von allen Seiten umstellt und gehetzt, mußten die Buren Frieden machen.
Europäer und Eingeborene.
Berlin, 23. Juli. Nach brieflichen Meldungen, die in Lissabon eingetroffen sind und dem Berliner Tageblatt auS London zugehen, ist die westafrikanische portugiesische Kolonie Benguela und die Bezirke nördlich davon in vollem Aufruhr. Nach Nachrichten, welche an der Küste am 22. Juni eingetroffen sind, hätten die Eingeborenen furchtbare Grausamkeiten an Europäern verübt und deren Besitzungen niedergebrannt. Es entstand eine allgemeine Flucht der Europäer. 70 von ihnen erreichten Novo Redonda in schrecklichem Zustande. Der Aufstand wird Mißbräuchen von Lokal-Behörden bei Erpressung von Steuern zugeschrieben.
Hamburg, 23. Juli. Alle Versuche zur Hebung deS i „Primus" sind bisher vergeblich gewesen. Fortwährend; werden Leichen bei Altona, Neumühl und Blankenese ange-ji schwemmt. Die auf 104 angegebene Zahl der Ertrunkenen M wird wohl noch steigen, da der Kapitän aus der Rücksayrt 1 auch v ele Passagiere mitgenommen hatte, die nicht.Mitgliederi^ des Vereins waren. An der Börse wird sich heute ein j Hilss-Komitee bilden. — Eilbecker Bürger wählten gestern! in einer Versammlung ein Hilfs-Komitee, um die durch das^ Schiffsunglück Betroffenen zu unterstützen. Große Summen sind bereits gezeichnet. Viele Herren erklärten sich bereit, Vollwaisen an Kindesstatt anzunehmen. Busch stellte seinne Cirkus zu einer Wohlthätigkeits-Vorstellung zur Verfügung.
Gestorbene.
Am 23. Juli: Auguste Koch, geb. Langermann I 75 Jahre alt, Witwe des Fabrikanten Wilhelm I Koch dahier.
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ÄOK-S€IF€
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