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Nr. 273

Erstes Blatt

Da» Blatt erscheint an «Oe» Werktagen nachmittag».

Samstag, den 22. November 1902.

euehe

(Hießener HageSrack)

11. Jahrgang.

U»,««em-,t-pre1S : in Vietzen, abgebolt monatlich ^ Pfg-, le< HauS gebracht 60 Pfg-, durch die Poft bezogen viertel­jährlich Mk 1 50.

- - jeitiiM (täglich)

T»ti#bdl«g«: Cberb«ffif*e »m<£eF<"yi^^ Ob.rh'kMche ârftfdjrift für 8g»wtrtW«ft, OWt»» »tteeben, sowie die «»«»"" e«ife»bl«fce (aMentliS).

^ . cu,-« -r*»^f nn «an Werktaaen nachmittags.

^oftzeUungSlifte No 3032.

Kedaktion und Ervedition: trieben Neuenweg 2.'< ^ernsprechonschlvü Nr. 362.

J»sert1o»Sprei S» Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg - Rrklame« die Petitznle 80 resp. 40 Pfg.

Unabhängige Tageszeitung

(Hießener Beifutt i)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Utngebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großherzog'ichen Bürgermeisterei Gießen.

Verständigung.

sPotitifche Wochenschau.^

(Das neue Hob.llied.

Mutle Kasten Leichte Hemmnisse,

trotze Lchlvier! .keilen - Zchimpfkonzerte. Vertagte Fehden ^in bejahtes ^önigShauo. Ler ^Pantherâ als Anwalt deutscher Zu treffen -

CB. Wenn jemand ein neues Hovetlied auf die äugen» bliche politische Lage im Teutschen Reichstage dich- *n wollte, so hätte es ungefähr folgendermaßen zu lauten:

radikal-fortschrittliche Verständigungsministerium hat voll­ständig abgewirtschaftet, und die Monarchie muß, um sich mit dem Volkswillen zu verständigen, zur radikalen Politik der achtziger Jahre zurückkehren. Aber ob es noch gelingt, die dem Königshause feindliche Stimmung zu beseitigen, ist sehr fraglich. Man rechnet allgemein mit der Möglichkeit einer Volkserhebung am Gedenk­tage der Erhebuna des Fürstentums zu einem König­reich. Sollten diese Stürme dem gehetzten Volk bevor­stehen , dann ist es erst recht der politischen und wirtschaft­lichen Ohnmacht verfallen, die heute schon seine Existenz erschüttert. Innere Kämpfe sind für einen Staat unter allen Umständen ruinös. Wir sehen das an Venezuela, das seine Mittel derart erschöpft, daß es seinen aus­ländischen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen sann. Unter den Leidtragenden befindet sich auch Deutschland, das hohe Summen dort angelegt hat. Der siegreiche Prä­sident Castro erklärt es einstweilen für unmöglich, die deutschen Forderungen zu befriedigen, aber da der be- KreuzerPanther" bereits vor La Guaira, dem der Landeshauptstadt, liegt, so hoffen selbst Pessi- noch auf eine schließlicheVerständigung".

sich für die Resolution Rettich aussprach. Nachdem ein Schlußantrag gestellt und angenommen war, stellte Abg. Singer den Antrag, über den Antrag Trimborn zur Tagesordnung überzugehen. Da hierzu je ein Redner dafür und dagegen gehört werden darf, so ergriff der sozialdemokratische Abg. Ledebur das Wort $u einer Rede für den Antrag. Nach Ledebur sprach Abg. Spahn gegen den Antrag Singer, der denn auch abgelehnt wurde.

Die Politik.

Zur Heimfahrt des Kaisers. hpu^^x^- bie englische Presse bei der Ankunft des deutschen Kaders am britischen Gestade eine zurüâal- ende, wenn nicht gar etwas feindliche Haltung einnahm, 2JC( letzt bei seiner Abreise eine ganz andere Stint Ä Zur Schau. Damals schien sie da» Ungewisse -l.it> ^nnte zu furchten lind der Meinung zu sein,* Mije )et Die Krönung voransgegangener Bündnisverhand» Inzwischen aber t-at sich gezeigt, daß derartige Abmachungen nicht beabsichtigt mären und auch nicht m troffen worden sind. Tas Teutsche Reich hat ein $ntei daran, mit England ein freundschaftliches Einver nehmen zu unterhalten, aber es hat sein Interesse an

\ ^"ndnis, das ihm unter Umständen unbequeme Pflichten auferlegen könnte. Einstweilen bestehen uvischen England und Frankreich, ferner zwischen England und 'TUbland Gegensätze, zwischen England lind Deutschland aber nicht. Die deutsche Politik kann sonach in dem ae^ Heimen ^nteressenkonslikt die Rolle des unparteiischen sputen; ganz das Gleiche gilt aber auch für das Verhältnis Englands zu Deutschland. Wenn nun die englische Presse dem scheidenden Kaiser mit einigermaßen freundlichen Worten das Geleite gibt, so ist das ein Be weis, daß sie heute die politische Lage besser begreift als vor Wochen. Ein Blatt sagt, wir sind aller Völker Freund, mit niemanden verbündet. Das stimmt aber nicht, denn mit Japan hat England einen regelrechten Bündnis' vertrag. Und warum? Die japanischen wie die englischen Interessen in Ostasien sind den russischen feindlich. Aus dieser Gleichartigkeit der Lage ergab sich das Bündnis. Da derartige Verhältnisse auf Deutschland nicht zutref fen, so ist auch ein deutsch-englisches Bündnis kein Pro blem der Gegenwart

Die Angelegenheit Strupp.

* In einem Berliner Blatte war bekanntlich gegen den Wirkl. Geheimen Komtuerzienrat Krupp die Beschul dignng erhoben worden, daß er auf der Insel Capri einen skandalösen Lebenswandel geführt habe, so daß er aus gewiesen worden sei. Der' italienische Minister des In nern aber bestreitet, daß ein Ausweisungsbefehl ergan gen sei, und der Justitiar Krupps, Assessor Kern, gibt eine Darstellung über die Entstehung der Verdächtigun­gen. Danach habe der Besitzer des HotelsQuisisana" auf Capri, wo Krupp stets wohnte, als Gemeinderats- fanbibat während des Wahlkampfes auf die Möglichkeit hingewiesen, daß seine Niederlage unter Umständen K^rupp von der Insel fernhalwn könne. Nachdem er gesiegt, hätte dann die Gegenpartei die Gerücyte gegen Krupp erfunden und in die Welt geschleudert.

^ ^- Vom Verftändiguttgsschauptatz.

I? Am Donnerstag Abend hat bei dem preußischen Han- oelsminifter Möller, der als ehemaliger Abgeordneter noch heute gute Beziehungen zu Parlamentariern unterhält, nn Essen stattgefunden, an dem andj der Reichskanzler Graf Bülow teilnahm. Mit diesem haben außerdem Ver­handlungen im Laufe der letzten Tage statt gefunden, bie allerdings noch zu keinem bestimmten Ergebnis führten. Damit aber die Verhandlungen weiter geführt werden,, haben die Mehrheitsparteien Vertrauensmänner ernannt. Unsere Mitteilungen, daß eine Verständigung unter allen Umständen angebahnt werden soll, finden also ihre, v§lle Bestätigung.

Kurze politische Nachrichten. "^ ^

* Kronprinz Friedrich August von Sach­sen, der auf einem Jagdausflug bei Salzburg einen Unterschenkelbruch erlitt, befindet sich derart zufrieden­stellend, daß seine Ueberführlmg nach Dresden bald er­folgen kann.

* Anläßlich der Geburt der Prinzessin Mafalda hat die Bevölkerung von Rom einen Umzug veranstaltet.

* Dem in London erkrankten General Botha geht es nach den neuesten Nachrichten erheblich besser.

* Die spanische Regierung-ist bei ihrem ersten Auf­treten im Parlament mit so heftigen Pr o te strafen empfangen worden, daß wegen des Lärms die Sitzung nicht fortgesetzt werden konnte.

* Nachdem die türkische Regierung für die Forderun­gen zweier französischer Untertanen Sicherheit geleistet hat, ist die neue türkische Zollanleihe in Paris an

Da streiten sich die Leut' he-um Wohl um die besten Trics. Der eine macht den andern dumm, Am End' weiß keiner nix.

Ganz zweifellos ist ja auch von unberufenen Be­richterstattern über den angeblichen Inhalt der Verstän- dlyung zwischen der Regierung und der Reichstagsmehr- W1 das Blaue vom Himmel herunterphantasiert wor- ben. »Ten Bogel aber schoß ein Unternehmen ab, das von einemzuverlässigen Vertrauensmann" auf Grund dm ganz sicheren Nachrichten, die eine dem Grafen- nahestehende politische Persönlichkeit in Abaeordneten- neTien gemacht hatte, dies und jenes zu melden wußte. 'Ami suche man bei diesem Blindekuhspielen einmal den eigentlichen Urheber der betreffenden Nachrichten. Jede in Tätigkeit tretende Person springt wieder hinter eine andere Zurück. Indes, an all den Nachrichten ist etwas positiv Wahres. Die Mehrheitsparteien und die Regie­rung wollen die Verständigung und werden sie auch auf vn bereits gemeldeten Grundlage einer Erhöhung des ^tlwn.olles finden.

Sehr viel schwieriger aber wird die Verständigung jwnchen beni Reiche und den Einzelstaaten über die Re- firniß der Matrikularbeiträge werden. Die indirekten Steuern, die ja bie alleinige Einnahmequelle des Reiches lind, haben einen Rückgang erfahren, unb in den Einzel- Pdnten fangen die Eingänge infolge des wirtschaftlichen ÄwergangeS ebenfalls an, nachzulassen. In einem Zeit- purtte also, wo das Reich höhere Ansprüche an die Ein- «lpaaten stellt, ist bei diesen die Leistungssähigkeit zu- rudgegangen. Infolgedessen ist die Ausgabe einer 100 Mil- ^nleihe für das Reich in Aussicht genommen, durch dann der Betriebsfond verstärkt werden soll. Aber Betriebsanleihe ist nur ein Notbehelf, denn sie nur gegen eine augenblickliche Verlegenheit. Wenn in den guten Jahren eine Rückzahlung erfolgen soll, . dann fehlt es selbst in den fetten Jahren an Reichs- .. mitieln, weil sie von den mageren im voraus bereits - morden sind.

; , Gaüz ähnliche Schwierigkeiten, m, Deutschland sie in

J tat haben Oesterreich unb Ungarn,

o e beiden selbständigen und nur unter einer gemeinsamen Mitren Leitung stehenden Länder der Habsburgischen kröne, mit ihrer.Gewinnverteilung. Seit Jahren schon Ätten sie «n einem Ausalcich. aber « ^ill und w?ll j werden. Die ganze Sach, ist nicht ohne Komik.

v^n Zeit zn Zeck taucht die Meldung auf, die Verftän- wmg sei so weit zwischen den beiderseitigen Ministerien ' flehen, daß nur noch einige kleine Dinge bis zum 8 Schluß zu erledigen seien. Diese kleinen Dinge zu er- £ bl]ert dann aber stets länger als die Behebung ^ »großer Schwierigkeiten". Monatelang gehen die Ver- ^ ^ndlunaen nicht vom Fleck. Zwar hat neuerdings der ngarische Ministerpräsibent wieder gemeldet, die Ver- ^^guilg^ fei greifbar nahe, so gut wie fertig sogar, ^gemeinsame Zolltarisentwurf liege bereits in der Lade, : "^^""^s^orkt man nichts von alledem, daß es wei- Icrgcht. Selbst wenn die Minister einig wären in den £ Momenten felgt es an der nötiaen Verständigung der < Igteien untereinander und mit her Regierung Reael- 61 § 70^uud 5^9 suid im österreichischen Parlament nur 4 z deren neuestes Opfer der Finanz-

^ So wild wie in Oesterreich ist es in Frankreich nicht ft Kal >n den ichlimmsten Zeiten hergcgangcn: auaen- 3 Mich herrschen dort jedeinalls troy tiefer politiicher kigensahe ganz erträgliche Verhältnisse im Parlaments- $ . c ^,c .Gegensätze ringen unter einer spiegelglatten 5 «slache miteinander. Unter dem Einfluß der Neri- ^ olen Bestrebungen taucht der Monarchismus mächtiger & T m ^?°r- namhafte Parteisührer rufen bereits nach 2 ü Plebiscit, d. h. nach einer allgemeinen Volkskund- ^(cbiing über die Fortdauer oder Abschassung der Re- andererseits rüsten die republikanischen Par- v^^ ^u schärferem Kampfe. Aber trotz dieser tatsäck- it r Gegensätze finden die Parteien in inneren Fragen a c k b^E Verständigung, während die Austragung schwebender prägen auf eine spätere Zeit vertagt wird. Ebenso mag es im Orient gehen, wo die Beseitigung der Unruhen in den Bergen durch Gewalt und nicht durch ?c ^^ Verstänoigung herdeigeführt worden ist. j> den bedenklichen Zuständen ist ein neues Ereignis fielen: bie mnerpolitifchen Wirren Serbiens. Daâ

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Deutscher Reichstag.

Witweil- und Waisenversicherung.

219. Sitzung.

CB. Berlin, 21. November.

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L § R I

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Die Beratung des Zolltarifgesetzes wurde bei g 11 fortgesetzt, der Verfehlungen gegen das Tarifaesetz mit einer Geldstrafe bis zu 150 Mark ahndet. Hierzu lag ein formaler Antrag 5er Sozialdemokratie vor, der ohne Debatte abgelehnt wurde. § 11 wurde angenommen. Dann kam ein sehr wichtiges Thema: der Zentrums­antrag, aus den Ueberschüssen der neuen Zölle einen Grundstock für eine im Jahre 1910 ins Leben tre­tende Wittven- und Waisenversicherung anzusammeln, bczw. die Mehrerträgnisse den einzelnen Invaliditäts- Versicherungsanstalten behufs Versorgung der Witwen und Waisen ihrer Versicherten zu überweisen. Die So- zialdemokratie hat hierzu einen Antrag Albrecht u. Gen. gestellt, wonach die ganzen Erträgnisse der neuen Zölle diesem Zwecke dienen sollen. Abg. Richter hat beantragt, daß nach dem Inkrafttreten des Gesetzes das Zuckersteuergesetz von 1896 außer Kraft zu setzen sei. Da dieser Antrag für gesetzlich unzulässig gilt, zieht Richter ihn zurück. Der Zentrumsantrag Trimborn betonte, daß eine Witwen- und Waisenversicherung ein Lieblinas­gedanke aller Parteien sei, daß es aber bedenklich sei, Gewerbe und Landwirtschaft mit noch höheren Beitrags­lasten für soziale Zwecke zu belegen, als ohnehin schon vorhanden sind. Ferner wolle man dem Reiche die heu­tigen Erträge sichern; er beantrage deshalb, die aus den Lebensmittelzöllen zu erwartenden Mehrerträge für den gedachten Zweck zu bestimmen. Der wildliberale Abg. R ö- sicke -Dessau fürchtet, daß die Mehreinnahmen nicht sehr erheblich sein würden, und spricht sich gegen den An­trag aus, weil seine Freunde den Zolltarrf nicht ver­süßen wollen. Reichsschatzsekretär Freiherr v. Thiel­mann betont eingangs seiner Rede, daß das nächste sozialpolitische Ziel der Regierung die Schaffung einer solchen Versicherung sei; aber wenn man nicht die Ar­beitgeber mit neuen Beitragslasten belegen wolle, dann bleibe nichts anderes übrig, als den Tabak und das Bier höher zu besteuern, zumal man auch die Matrikularbeiträge nicht dazu heranziehen könne. Es sei überhaupt nicht der geeignete Zeitpunkt, um die Frage der Witwen- und Waisenversorgung zu erörtern. Der bayerische Bundes­ratsbevollmächtigte warnte vor einer Aufspeicherung der Zollerträge, die schließlich doch zu neuen Steuern zwinge. Abg. Rettich begründete im Namen der Konservativen einen Antrag, der bett Zentrumsantrag in eine ein­fache Resolution umwandelt. Der sozialdemokratische Abgeordnete Molke nbuhr spricht sich überaus feindlich und herb über die Zentrumspolitik aus, die schon die Beute verteile, ehe der Zolltarif noch perfekt sei. Für die Arbeiter bleibe nichts übrig, und was man den Witwen und Waisen gebe, haben die Arbeiter selbst an den Zöllen aufzubringen. Der einzig gangbare Weg sei die Schaffung einer Reichseinkommensteuer. Nach Molkenbuhr gaben die Vertreter verschiedener Parteien Erklärungen ab. Im Namen der Polen^ erklärte Dr. v. Komierowski, daß seine Partei für den Kom­missionsantrag und den Antrag Trimborn stimmen werde. Ter Abg. Richter sprach sich gegen den An­trag aus, weil neben anderen Gründen auch das staats­rechtliche Bedenken ausschlaggebend sei, die Wrtwen- und Waisenversicherung mit der Zokltarisfrage zu nerqutaen. Im Namen der Rcichspartci ist Aba. v. Tiedemann für die Resolution Rettich, da die Annahme deS Kom­missionsantrages ja doch nicht zu einer Wrtwen- und Waisenversicherung führe. Im Namen der Natronal- liberalen teilte Abg. Bassermann mit, daß ein Teck seiner Parteigenossen für, ein Teil gegen den Antrag der KouuLijjwn Üimmen^we.rde, wLâreiiP uu^L J» flnis