dieser Pflicht. Er hoffe, daß auf dieser Basis dec Wahlpflicht daS Gesetz doch noch zu Stande komme.
Abg. Entfleisch wünscht, daß das Wählen erleichtert werde, indem man alle die Rücksichten nehme, von denen dec Abg. David gesprochen. Solange das nicht der Fall, könne man sich über die geringe Wahlbeteiligung eigentlich nicht sehr wundern. Aber er sei der Meinung, man solle nun erst einmal zusehen, ob nicht durch das neue Gesetz die Wahlbeteiligung auch ohne Wahlpflicht sehr wachsen würde. Er möchte deshalb zu diesem Zeitpunkt die Einführung dec Wahlpflicht nicht befürworten. Auch aus idealen Gründen wünsche er keinen rechtlichen Wahlgang, wie ihn die Wahlpflicht fordere. Redner macht auch auf alle praktischen Schwierigkeiten der Durchführung der Wahlpflicht aufmerksam und bittet, zumal die Negierung, ebenfalls gegen Einführung dec Wahlpflicht und nicht für sie, sich auszusprechen.
Abg. Seelinger spricht sich gegen die Wahlpflicht aus.
Staatsminister Rothe : Die Regierung verharrt auf ihrem ablehnenden Standpunkt gegenüber der Wahlpflicht.
Abg. Weidner meint, es sei gar nicht so nötig, daß das neue Wahlgesetz jetzt noch so schnell vor Schluß des Landtages cingeführt werde. (Zurufe: Hört! Hört!) Es ginge doch auch noch eine Weile mit dem seitherigen Wahlrecht. (Zurufe des Abg. H a a s-Mainz: Endlich kommts heraus!) Die Regierung solle das Gesetz noch einmal zurückziehen und weiter durcharbeiten.
Abg. Erk (nl.) spricht sich für die Wahlpflicht aus.
Abg. Haas-Darmstadt kann sich mit dem Vorschlag Weidners nicht befreunden. Die Vorlage zurückziehen, das bedeute auch auf Seiten der Kammer eine Schwäche. Man solle aber auch nicht der idealen Ansicht des Abg. Gutfleisch sein, der deshalb gegen die Wahlpflicht stimme. Wenn man andere öffentliche Pflichten betrachte, so bestände ja auch bei ihnen in verschiedener Weise ein Zwang. Er freue sich jedenfalls, daß die Wahlpflicht in diesem Hause keine prinzipiellen Gegner gefunden. In Braunschweig, wo die Wahlpflicht bestehe, hätte sic gute Resultate ergeben. Wer nicht erscheine, habe dort 10 Mk. zu bezahlen. Nur 10 Proz, seien nicht erschienen, von denen der größte Teil aus triftigen Gründen entschuldigt war. Er wolle freilich damit die Geldstrafe nicht empfehlen. Als Strafe käme aber z. B. in Betracht, daß Derjenige, der sein Wahlrecht nicht ausübe, bei der nächsten Wahl nicht mitstimmen dürfe. Er hoffe, daß die Wahlpflicht cingeführt werde, schon im Interesse der ganzen Vorlage, weil viele Abgeordnete von diesem Punkte ihre Stellung zur Vorlage abhängig machten.
Ministerialdirektor Weber: In Braunschweig lägen die Verhältnisse durchaus anders, wie hier. Dort herrsche das indirekte Wahlrecht und die Wahlpflicht gelte für die Wahl männer aber nicht für die Urwähler.
Abg. Molthan fürchtet, daß der Vorschlag des Abg. Haas das Gegenteil erreiche von dem, was er damit wolle.
Abg. Pitthan spricht sich für die Wahlpflicht aus und zugleich für den Antrag David auf Beseitigung der Steuerrückstandsklausel, und daß die Wahl so gelegt werden möchte, daß Jeder ohne Nachteil an ihr teilnehmen könne.
Abg. Köhler-Langsdorf will, daß die Bestrafung, wenn einer sich der Wahl enthalte, auch öffentlich bekannt gemacht werde.
Darauf wird Artikel 9 a (Wahlpflicht) mit 29 gegen 11 Stimmen angenommen.
Geh. Staatsrat v. Krug erklärt, daß die Regierung gemäß ihren bisherigen Ausführungen keinen Anlaß habe, sich an der Beratung über die Details der einzelnen Unterartikel zu Art. 9 zu beteiligen. Der Abg. Dr. Gutslcisch beantragt, daß bei zweifelhaften Artikeln vorerst nur das Stimmverhältnis festgestellt werde und erst am Ende der ersten Lesung, welche Artikel als integrirender Bestandteil dec Verfassung anzusehen seien. Der Antrag wird angenommen und nun danach verfahren. Für Art. 9b «Strafe für den Richtwählen den) stimmen 22 gegen 17 Abgeordnete. Für Artikel 9 c, d, e, f stimmen 30 Abgeordnete, 10 dagegen. Dann wird Art. Po. 11 (Steuerklausel) mit allen gegen 4 abgelehnt. Der Antrag der Abgeorgneten Reinhard und Lcun hierzu wird einstimmig angenommen. Art. 10 bis 13 der Vorlage werden ohne Debatte angenommen.
Der Antrag der Minorität des Ausschusses zu Art. 14 (Wählbarkeit der Beamten) wird mit 26 gegen 11 St. angenommen, wonach der Wortlaut des seitherigen Art. 15 des Wahlgesetzes bestehen bleiben soll. Art. 15 bis 25 der Vorlage werden ohne Debatte angenommen.
Bei Art. 26 (Wahlhandlung) ergreift Abg. Dr. David das Wort zu seinem Antrag, der will, daß die Wahlhandlung am Sonntag vor sich gehe, und zu seinem Eventualantrag, der dahin geht, daß, wenn sein Antrag nicht angenommen werde, dann die Wahlhandlung in die Zeit von 12 Uhr Mittags bis 8 Uhr abends verlegt werde. Der Redner fragt die Regierung, welchen Grund sie eigentlich habe, die Ausübung des Wahlrechts, indem sie die Wahl auf die Zeit von 10 Uhr Vormittags bis 6 Uhr Nachmittags lege, zu erschweren.
Staatsminister Rothe: Um der Gleichförmigkeit willen mit der Reichstagswahl ^abe die Regierung dieselbe Zeit für die Landtagswahl festgesetzt, und ebenso mit Rücksicht auf die Wahlkommission.
Abg. Bähr: Gerade der David'sche Antrag (Wahl von 12 bis 8 Uhr) nehme Rücksicht auf die Wahlkommission.
Abg. Ulrich spricht sich im gleichen Sinne aus, darauf wird der Eventualantrag David mit allen gegen
zwei Stimmen angenommen, wonach also die Wahlhandlung um 12 Uhr Vormittags beginnt und 8 Uhr Abends geschlossen wird. Auf Antrag des Abg. Gutfleisch werden Artikel 27 bis 59 der Vorlage en bloc debattiert und angenommen, mit Ausnahme des Art/46 (Stichwahl) der danach ebenfalls angenommen wird.
Artikel 60 bis 62 werden auch angenommen.
Damit ist die erste Lesung der Wahlvorlage beendet. Nächste Sitzung Dienstag 9 Uhr. Tagesordnung: Pfandbrief-Bankgesetz, Sparkassengesetz, Wohnungsgesetz.
Zum Tode König Alberts.
Aus allen Weltgegenden kommen Worte des Trostes und der Teilnahme, um der schwergeprüften Königin Carola und den übrigen Mitgliedern deS sächsischen Herrscherhauses über die ersten Tage des tiefsten Schmerzes Hinwegzuhelseu, soweit menschliches Gefühl dies überhaupt vermag. Wir lassen hier folgende Meldungen folgen: Der sächsische Hof legt auf 24 Wochen Trauer an. Der letzte Regierungsakt des Königs Albert war, wie wir gestern meldeten, die Uebertragung der Regierungsgeschäfte auf den Prinzen Georg. Ueber die Vorgänge am Sterbebett hören wir noch: Als der König verschieden war, beugte sich König Georg über seinen entschlafenen Bruder und drückte einen Kuß auf dessen Stirn. Ueber die Beisetzung des Königs sind bereits folgende Bestimmungen getroffen: Gestern Abend 10 Uhr wurde die Leiche den Beamten und Dienern nochmals gezeigt. Ueber Nacht ist dann der Tote in dem schwarz ausgeschlagenen, roten Salon de» Schlosses aufgebahrt worden. Heute Samstag Mittag hat Kardinal Kopp die Einsegnung vorgenommen und eine kurze Trauerfeier abgehalten. Um 3 Uhr ward der Sarg nach dem Bahnhof übergeführt und mittelst Extrazugeè nach Dresden gebracht, wo er um 9 Uhr 5 Minuten Abends eintrifft. Je vier Kürassierosfiziere hielten bei dem Toten die Leichenwache. Die Beisetzung findet Montag Abend 9 Uhr in Dresden statt. König Georg und die Königin- Wittwe Karola treffen heute Abend mit der Leiche König Albet» in Dresden ein.
Anordnungen des Kaisers.
Ter Kaiser befahl in einem Telegramm an das Marine- kabinett, die Schiffe der Marine anzuweiseu, anläßlich .deS Todes König Alberts die Flaggen Halbstock zu setzen. Ferner soll T-auer anlegen das Offizierkorp» des Panzerschiffes „Sachsen" und derjenigen Landregimenter, deren Chef König Albert gewesen.
Der für heute Samstag scstgesetzte Besuch des Kaiser- paare» in Düsseldorf ist definitiv abgesagt worden.
Außer dem deutschen Kaiser, dem Reichskanzler Grasen Bülow, einer Abordnung des B u n d e s r a t S, werden sich auch sehr viele fremde Fürstlichkeiten zu der Beisetzungsfeier nach Dresden begeben Ferner werden Abordnungen aller Regimenter, zu denen König Albert in näheren Beziehungen gestanden, eintreffen.
Allgemeine Armeetrauer.
Da König Albert preußischer General-Feldmarschall war, wird eine allgemeine Armeetrauer angeordnet werden. Bei dem 2. Garde-Ulanen-Regiment in Berlin und bei dem 10. Dragoner-Regiment in Allenstein wird diese Trauer länger als bei den übrigen Truppenteilen dauern, da König Albert Chef dieser beiden Regimenter war. König Albert war auch russischer General-Feldmarschall und es ist dah r auch eine Deputation der russischen Armee in der sächsischen Hauptstadt zu erwarten.
In Berlin ist aus Anlaß des Ablebens des Königs an vielen Stellen Trauceschmuck angelegt worden.
Eine S.nderausgabe der „Armee-VerordnungtblatteS" veröffentlich! einen
Armeebefehl des Kaisers
„Das nach Gottes unerforschlichem Ratschluß erfolgte Ableben Sr. Majestät des Königs Aloen von Sachsen hat mich au«è tiefste erschüttert. Mem Haus, meine Armee und unser ganzes Vaterland haben einen schweren Verlust erlitten und alleio.ten werden die Herzen, die Empfindung für Deutschlands Glanz und Größe haben, mit mir in tiefster Trauer den Heimgang dieses heldenhaften deutschen Fürsten beklagen. Mit ihm ging der letzte jener mit dem Großkreuz des Eisernen Kreuzer geschmückten Heersührer dahin, die an der Sp.tze der deutschen Armee unter meinem in Gott ruhenden Herrn Großvater uns den unvergänglichen Siegeslorbeer erkämpften. Im Gedächtnis des Volkes wird der Held von St. Privat, der Führer der Maaèarmee foiteoen, solange deutsche Herzen schlagen. Schwer aber lastet in Sonderheit aus der Armee, die mit hoher Verehrung und stolzem Vertrauen auf den bewährten und ruhmgelrönlen geldherrn blickte, da» Bewußtsein seines Verlustes. Es wird ihr ein tief« empsundenes Bedürfnis sein, auch ein äußeres Trauerzeichen anlegen zu büifen, und ich bestimme hierdurch: 1) Sämtliche Osfiziere der Armee legen aus vierzehn Tage Trauer an. 2) Bei den 2. Gardeulanen und den 10. Dragonern währt die Trauer drei Wochen. 3) An den Beisetzungèseierlichkeiten nehmen Abordnungen dec genannten beiden Regimenter teil, bestehend aus dem Kommandeur, einem Stabsoffizier, einem Rittmeister, zwei Leutnants, einem Wachtmeister, einem Unteroffizier und einem Gemeinen.
Lassen wir nun vernehmen, welche Teilnahme das Hinscheiden dieses edlen Herrn im Volke auch über die deutschen Grenzen hinaus erweckt hat:
Der „Reichs-Anz." widmet dem verstorbenen König Albert einen Nachruf in dem es heißt: König Albert gehört für immer zu den heroischen Gestalten die am Eingänge der, durch ihr Wirken heraufgeführten neuen Epoche des deutschen Lebens stehen. Als einer der berühmtesten Führer des großen Krieges hat der königliche Generelfeldmarschall seinen Namen mit den Erfolgen verknüpft, die zu den schönsten Waffenthaten des einigen Deutschlands gehören. Nicht minder hat er im
Frieden als weiser korrekter Landesherr sein Königreich zu hoher Blüthe gebracht. Reich gesegnet war fein Alter. Bei allen Patrioten galt es als eine lieb gewordene Vorstellung, daß diesem erwürdigen Könige die gleiche Lebensdauer beschieden fein möchte, wie seinem Waffenbruder Kaiser Wilhelm dem Großen. Bewegten Herzens trauert der Kaffer um den väterlichen Freund, die Nation um einen Helden und König, in dem sie große Erinnerungen ihrer Geschichte verkörpert.
Das „Militärwochenblatt" schreibt: In Sibyllenort auf schlesischer Erde, wo der greife König Albert Erholung suchte, hat sein tapferes deutsches Herz aufgehört zu schlagen. Jeder Zoll ein König, jeder Zoll ein Soldat, war er der treue, väterliche Freund des obersten Kriegsherrn ..... Ein wahrer Köni^, deutsch bis ins Mark, ein treuer Freund und Verbündeter unseres kaiserlichen Herrn, so wird er fortleben in der Geschichte.
Der „Temps" schreibt: Man kann sagen, daß König Albert der wertvollste Beistand der deutschen Reichsidce nach innen wie außen Ivar, und daß das österreichisch-deutsche Bündnis von 1879, dieses politische Meisterwerk, in hohem Maße durch den Einfluß König Alberts auf seinen Jugendfreund Kaiser Franz Joseph gefördert wurde.
Giessener Cagesneuigkeiten.
—* Das Promenadenkonzert findet morgen in der Ostanlage 11,30 Uhr mit folgendem Programm statt 1. Ouvertüre „Stradella" Flotow. 2. Einleitung zur Oper „Loreleh" Bruch. 3. „Die Schönen von Valencia" Walzer Mowena. 4. Finale aus dec Oper „Lohengrin" Wagner.
Sonntag, den 6. Juli, wird die 50 Musiker starke Kapelle des Badischen Leibgrenadier-/ Regiments aus Karlsruhe, unter Direktion des Königl. Musikdirektors Adolf Boettge zwei außergewöhnliche Konzerte in Steins-Garten veranstalten. Die Kapelle stellt sich bekanntlich für ihre Konzerte die Aufgabe, ein planmäßiges, - gruppiertes Stück Musikgeschichte zu bieten. Diesmal bringt das Programm 9lationalmufif aus aller Herren Länder mit Benützung der erforderlichen, eigens hierfür konstruierten Instrumente. Näheres folgt.
Johaiinissest. Wie in früheren Jahren, so werden auch diesmal die Gießener Buchdruckergehilfen den Namenstag ihres Altmeisters Johannes Gutenberg in würdiger Weise begehen. Das Fest findet Sonntag, 29. Juni statt. Morgens um 10 Ugr wird ein Spaziergang nach Textors Terrasse mit anschließendem Frühschoppen gemacht. Das Festessen findet um 1 Uhr im „Gambrinus" statt. Um 3 Uhr beginnen die Festlichkeiten auf der Liebigshöhe. Konzert, mannigfache Spiele und Tanz werden für einen animitten Verlaus der Feier sorgen.
r Das Philosophenwaldfest zur Feier des lOOOfteit Studenten wird am Donnerstag, 3. Juli stattfinden. Näheres in nächster Nummer.
v. Der Velcranen-Bereiu unternimmt morgen früh 3/»9 mit „feldmarschmäßigen Gepäck" einen Familien- ausflug nach dem Altenberg.
* Der akademische Gesangverein hält am Montag abend gelegentlich der Probe eine ordentliche Hauptversammlung ab, wobei auch Vocstandswahl statt« findet.
r Der Woblthätigkcitsvcrcin kontentia veranstaltet morgen eine Waldpartie nach der 2. Schneise links Licherstraße. Nachmittags um 3 Uhr setzt sich der Zug mit Musik vom „Kronprinz" aus in Bewegung. Wenn das Wetter — und das muß man bei den heutigen Wettererfahcungen befürchten — ungünstig ist, findet gemütliches Beisammensein mit Musik in Stein- Garten statt.
△ Sommerfefte. Auf der Liebigshöhe feiert der Musik verein Gießen morgen nachmittag ein großes Sommerfest mit Volksbflustigung. — Aus der schönen Aussicht begeht der Feck) t verein Hess. Waisenschutz ein großes Sommerfest mit Regim^entsmusik.
A Staats-Neubauten. Bekanntlich soll auch unsere chirurgische und Augenklinik in neuen zeitgemäßen Gebäuoen untergebracht werden. Die projektierten neuen Gebäude sollen zu stehen kommen in dem Quadrat zwischen Franksurtci- straße und der schönen Aussicht einerseits und der Klim!- straße und der neuangelegt werdenden „Zusuhrstraßr" (zwischm Boström- und Rusagschem Grundstücke) den Herren, den« die in diesem Komplex gelegenen Grundstücke gehören, ist - gleichviel ob es Ackerland oder Gartengelände war — eine gleich niedrige Summe pro □ m. vom Fiskus geböte«. Natürlich konnten die betr. Besitzer das unzureichende ©f bot nicht annehmen. Um nun den Bau der neuen Klinike« auf dem in Aussicht genommenen Gelände dennoch durchs' setzen, ist die Tagfahrt zur Enteignung der für de Kliniks-Neubauten — chirurgische und Augenklinik, foroie, die Beterinäranstalt — erforderlichen Grundstücke auf Mit!-: woch, den 9. Juli festgesetzt. Für die genannte» Ne«'« bauten gelangen noch ca. 30 000 □ m incl. derGabric 1’14^ Hosraithe an der Klinikstraße zur Enteignung, während f^ die neue Veterinär-Anstalt das an der StaatSbahn liegen* Gelände von ca. 20 000 D m erworben werden sollen M den AuSgang der Enteignung ist man sehr gespannt, zumal daS für die KlinikSneubauten in Frage kommende Gelände zu der schönsten, ruhigsten und gesündesten Lage der Stadl! gehört — was ja auch die zahlreichen in jüngster Zeit i” südlichen Stadtteil erbauten Villen beweisen — und fernst für die Nachbargrundstücke, die nicht so günstig liege«, wesentlich höhere Preise, wie die den obengenannten Eige«- tümern offerierten, erzielt wurden. Auch das Gelände st« die Veterinäranstalt, welche» al» ein größerer zusammenhängender Komplex direkt an der Bahn liegt und sich W* folgedessen für die verschiedenartigsten Zwecke vorzüglich
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