Einzelbild herunterladen
 

Don de Gießner Dickelstaan.

i.

ES ist bereits eine geraume Zeit her, daß hier in Gießen eine ulkige Geschichte passierte, die gewiß schon öfters passiert ist, die aber trotz allem Typischen, was sie enthält, etwas so speziell Gießenerisches verrät, daß sie manchem alten Schwerenöter gewiß gleich wieder einfallen wird, wobei er bei einigem Nachdenken einige Parallelerschcinungcn in dem geistigen Leben unserer maßgebenden Personen ohne große Mühe erkennen kann. Also: Der Bürauvorsteher Eklich hielt Hochzeit, oder vielmehr seine Tochter hielt Hochzeit mit dem Diätar Artig. Eklich, der natürlich seine besten Freunde zu dem Feste eingeladen hatte, ging leutselig umher, sprach mit jedem einzelnen, fragte den Bäckermeister Wuppdich, wie ihm der letzte schwere Sonntagsfrühschoppen be­kommen, klopfte, mit den listigen Aeuglein zwinkernd, seinem Intimus, einem alten pensionierten Feldwebel, vertraulich auf die Schulter, kurz betrug sich als ein musterhafter angehender Schwieger- und Großpapa. Selbst dem kleinen Handschuhniacher Lecker hörte er noch einmal zu, als dieser seine Erlebnisse aus dem siebziger Kriege bereits zum dreiunddreißigsten Male zum Besten gegeben hatte, auch dem bekannten, am liebsten gruselige Gespenstergeschichten erzählenden, halb ver­rückten Schneidermeister vom Nahrungsberg drehte er nicht dem Rücken zu, wie sonst, sondern er lächelte, scheinbar zustimmend, mit ernstem, bedeutungsvollen Kopfnicken zu ihm hinüber. Kurz, in der Seele Eklichs war nicht das leiseste Stürmchen vorhanden. Ta plötz­zog durch seine Nase ein überaus lieblicher Geruch, ein Geruch, dem ein Gießener nur in Ausnahmefällen wtederstehen kann. Der Geruch nämlich nach Bickel­steinen. Natürlich juckt es mich sozusagen in der Feder, schon beim bloßen Anblick dieses Wortes, in einem be­geisterten Hymnus auf das edelste Produkt unserer Heimatsküche auszubrechen. Allein, das hat keinen Zweck dem Gießener braucht man vonBi cke l - staan" nichts mehr zu erzählen und ein Fremder hat ja doch keinen Begriff davon. Der Eklich nun macht sich leise auf die Socken und schleicht in die Küche, wo seine Schwägerin, ein gar arger Wüterich, mit glühen­den Wangen und dem alten leidenschaftlichen Köchinnen angeborenen energischen Zug um den, vielleicht schon oft­mals verbrannten Mund herumhantiecte.Herr Gott, Lenche", sagt ec,was meege die schmecke".Was?" sagt sie, als wüßt' sie von gar nichts.Ei, die scheene, scheene Bickelstaan" sagt er, nimmt eine Gabel, taucht sie vorsichtig in die Pfanne und praktiziert sich einen Brocken auf die Zunge.Sackerlot" sagt er, und schnalzt mit der Zunge; im selben Augenblick geht die Thüre zur Küche auf und das verdutzte Gesicht Wupp­dichs erscheint. Ec hatte seinen Freund eigentlich nach einem intimen Orte fragen wollen, aber jetzt fragte er ganz baff:Guck de amol dai zwa Filou an, Hats Küßche denn aach gut geschmeckt?" und weg war er wieder. Nun geht das Kameel hin und verzählt bene anncre, aich dhct mich mit der Lene abkisse, des ansüllig Kalb, der net emol en ordentliche deutsche Schkat spiele kann." Wie er wieder in diegut'Stub'" hinüberkommt, sieht er den dicken Wuppdich denn auch richtig neben der Frau Schönhals stehen und mit der über irgend etwas kichern.Daß dich Hallunk der Teuwel holt" sagt Eklich vor sich hin und guckt seinen Freund wütend an. Auf einmal aber geht ihm ein erleuchtender Gedanke durch den Kopf:Wenn de dem schlächte Kerl zuvor- keemst."Worüwer denke Se denn so nach, Herr Eklich?", sagt im Vorübergehen der Gastwirt Kreide.

Ja denke Se sich an," entgegnet Eklich,ech war de vorhin in der Küch unn wollt e Mol nach de Bickel- staa gucke." Der Andere lächelte verständnisinnig. Ich hab se nadierlich aach e Mol versucht, das hätte Sie aach gedahn, un weil se so beligat warn, hab ich vor lauter Vergniege mit der Zung' geschnalzt. Das hat nu da inne das dick Bierfaß gehört und behaupt nu steif und fest, ich hätt' die Lene, mei Schwägerin, bei altDampfwalz", gekißt.Wer spricht da von Küssen?" fragte der Pfarrer, der auch eine ausgezeich­nete Köchin hatte. Er hörte von Eklich genau dieselbe Geschichte und so nach und nach alle andern Gäste. Na, dachte der Attentäter, jetzt kannst wer komme, Wuppdichelche. Und richtig, er wurde den ganzen Abend gar nicht aufgezogen. Nach ein paar Tagen begegnete ihm auf der Schoor ein guter Freund, den er ober nicht eingeladen hatte.Eklich," sagt der,Du weest, ich maanL gut mit Dir, mach mcr bei Faxe mit der Lene net gar so offekundig, cs kennt der schade? Der Eklich läuft spornstreichs inSchipkopaß", wo ein berühmter Stammtisch war und ruft den dicken Bäcker­meister, der schon etliche gepetzt hatte, heraus.Schlächter Hond, Du verdirbst mer mei Renommee, wann ich en Sturrent wär un kaa klane Kinner mehr hätt', wäcscht morje frieh im Schiffebergerwald e Leich. Wai kannst De Dich unnersteh' un bei de Leut herumschwätze, ech hätts mit der Lene? Die Bickelstaa haw' ich versucht un net der Lene ihr Schnut, verstehst de mich? Wann e Unglick bassiert, hast Du die Kost zu trage, Du miseraweler Kerl!" Der Wuppdich machte zuerst ein Gesicht wie die Katz, Wenns donnert. Dann aber brach er los:Neun un neunzig Deuwel solle mich lotweis hole, wenn ech was gesagt hab. Jed' Dippche, des ich heut getrunke hab, soll Gift sei für mein ale Kerpec, De Hals will ich breche .... Der Eklich war schon längst davon. Der Wuppdich konnts nicht gewesen sein, dazu hatte er sich zu heilig verschworen. Aber wer es wirklich gewesen war, hat er in seinem ganzem Leben nicht herausgebracht.

n 60

Giessener Cagesneuigkeiten.

* Radrennen auf dem Sportplatz. Wir wollen nicht verfehlen, auch an dieser Stelle nochmals auf das morgen stattfindende Rennfest der Wanderer G.-R.-G. hinzuweisen. Der Gau 9 des D. R.-B. fährt offiziell am Sonntag früh 6 Uhr per Rad in Frankfurt ab. Die Teilnehmerzahl wird auf 4500 geschätzt und trifft ungefähr gegen 11 Uhr hier ein, wo Empfang und Frühschoppen bei Konzert im Cafö Royal statt­findet. Kameraden und Freunde des Sports haben denselben Zutritt. Nach demselben zwangloses Mittag­essen ebendaselbst und im HotelVictoria". Gegen 3 Uhr allgemeine Abfahrt Ium Rennen. Für die Rennen selbst liegen zahlreiche Meldungen vor, darunter von den besten deutschen Amateuren, die sich hier ein Stelldichein geben. Hauptsächlich auf den Ausgang des Hauptfahrens ist man gespannt, in dem die Meistersahcer Bässler-Hannover und Drescher- Mainz auf einander treffen. Das Rennen wird eins der spannendsten werden, die bisher hier gesehen worden sind.

Das schon heute in Buchform erscheinende Programm giebt eine genaue Uebersicht aller Rennen. Die zur Verteilung kommenden Preise, welche seit gestern in dem Schaufenster der Firma Aug. Oßmann Selters­weg zur Ausstellung gelangt sind, erregen das lebhafte Interesse aller Passanten. Wie immer, so hat auch dieses Mal die Rennleitung alle Gegenstände der Aus­schreibung genau obgefaßt, so daß die Sieger vollauf ihre Rechnung finden und Beschwerden in dieser Be­ziehung, wie man sie an anderen Plätzen gewöhnt ist, hier nicht vorkommen werden. Nach Schluß des Rennen findet auf der Hardt-Terrasse Preisver - teilung und Konzert der Regiments-Kapelle bei gänzlich freiem Eintritt statt, was wir noch besonders hervorheben. Nach den sorgsam getroffenen Vorberei­tungen haben wir die zuversichtliche Erwartung, daß alles gelingen und ein guter Besuch das Fest krönen wird. Die Parole für morgen heiße darum:

Auf zum großen Rad lienne«"

a. Braucroerdand. Heute abend 9 Uhr hält der Ver­band dec Brauer eine Versammlung imWiener Hof" ab. Auf der Tagesordnung steht:Die Mängel dcrArbeiterversicherung", über welches Thema Herr Grä f-Frankfurt referieren wird Wir weisen bei dieser Gelegenheit auf den Artikel in Nr. 125 unserer ZeitungMängel und Lücken im Jnvaliditätsgesetz" hin.

s. Urlaub von kaufmännischem Personal. Wir brachten kürzlich eine Notiz, daß in Marburg die Kaufleute da­hinstrebten, jährlich einen 814tägigen Urlaub zu be­kommen. An vielen anderen Orten sei diesem gerechten Verlangen schon Folge geleistet. Wir können zu unserer Genugthuung mitteilen, daß auch in unserer Stadt eine Firma Benner und Krumm nicht nur den kauf­männisch Angestellten, sondern auch den be- schäften Arbeitern, natüilld) unter Fortzahlung des Lohnes, 8 Tage Urlaub giebt.

n. E ne Versammlung der Holzarbeiter findet heute abend 9 Uhr imWiener Hof" statt. Es wird bei dieser Gelegenheit über den Verbandstag berichtet werden. Die Holzarbeiter von Friedberg halten die entsprechende Versammlung am 21. Juni ab.

*** Das Promenadenkouzert findet morgen IP/i U^r in der Ostanl age mit folgendem Programm statt: Ouvertüre zu Göthes Götz von Berlichingen Ehrichs. 2) Krönungsmarsch Mcyecbecr. 3) Carlotta-Walzer Millöcker. 4) Introduktion und Choc aus Lohen- grin Wagner.

w. Der Gesangverein Liedcikrauz veranstaltet morgen Nachmittag bei günstiger Witterung eine Partie nach dem Ludwigsbrunnen. Ist die Witterung nicht günstig, so findet von abends 6 Uhr eine Abendunterhaltung im Cafâ Leib statt.

In Wieseck feiert morgen Sonntag der Gesang­verein Jugendgrund sein 20jährige« Stiftungsfest. Möge guter Wetter und eine zahlreiche Beteiligung dem Verein bie Mühe, welche er zur Vorbereitung verwendet hat, lohnen___________________________________________________

Bus stellen und ßaebbargebieten.

p. Münster, 13. Juni. Am nächsten Sonntag findet in unserm herrlich gelegenen Fleck-n dar BundeSsest de« HauSberg-Wetterauer Sängerbundes statt Hoffentlich e>scheinen bi Gäste recht zahlreich. Soweit es in den Kräften der Bevölkerung von Münster steht, wird alles dazugelhan, den Gästen einen angenehmen Aufenhalt zu bieten.

Fellingshausen. Morgen, Sonntag, 15. Juni, findet ein großes Kriegerfcst hier statt. Zahlreiche aus­wärtige Vereine werden daran teilnehmen. Der Fest­platz liegt sehr schön, kurz vor dem Ort. Das Bier liefert die Brauerei Denninghof in Gießen. Sie hat dasür Sorge getragen, daß die Besucher des Festes bei schlechter Witterung in einer Halle geschütztes und an­genehmes Unterkommen finden.

n. Nidda, 11. Juni. Dem Bürgermeister Ockel in Kohden wurde das ihm anläßlich seines Rücktritts vom Amte verlieheneEhrenzeichen für Verdienste" vom Re- gierungSrat Boeckmann überreicht.

A Babenhausen, 12 Juni. Das hiesige neue Garnisons- lazareth ist nun im Rohbau fertig. Dasselbe umfaßt 3 ge­sonderte Gebäude. Es wird den strengsten Anforderungen der modernen Hygiene entsprechend eingerichtet.

Hus dem GericNsfaal.

Schöffengericht

Gießen, 13. Juni.

Die Sitzung wird um 8'/- Uhr durch Herrn AmtS- gerichtSrath Gebhart eröffnet. Als Schöffen fungieren

Wilhelm Hartmann II aus Heuchelheim und Heinrich Jung II von Wieseck. Die Geschäfte des AmtSanwaltè be­sorgte G^richtsassessor Fr. Wahl. Ein Glaser und ein Gemüsehändler, beide von hier, sind angeklagt, einen Stu denten körperlich mißhandelt zu haben. Sie werden zu jc 50 Mark Geldstrafe eo. 10 Tage Gefängniß, verurteilt. Der Hausbursche Klee, der ungefähr 2 Mk. unterschlagen hat, wird zu 10 Mk. Geldstrafe ev. 2 Tage Gefängnis ver­urteilt trotz seiner Jugend wegen seines trotzigen Leugnens. Ein Zeuge, der unentschuldigt ausdlieb, erhielt eine Ord­nungsstrafe von 10 Mk. Der Arbeiter Schön aus Gcoßenbuseck war der Beleidigung und des Widerstandes gegen einen Bahnschaffner angeklagl. Ec erhielt eine Geld­strafe von 20 Mark eo. 4 Tage Gefängnis. Der Land­wirt M. von Traisa a. Lda. erhielt wegen Sachbeschädigung

5 Mk. Geldstrafe. Der vorbestrafte Maurer Heinrich Möbus von Barkhardsjelten ist der Körperverletzung an­geklagt, ausgeführt mit em m Stallbrett. Ec erhielt 2 Wochen Gefängnis. Ein Schuhmacher und ein Tagelöhner erhalten wegen Beleidigung je 25 Mk. Geldstrafe und außerdem wurde dem Beleidigten, Zimmermeister Müller aus Altenbuseck, Publikationsbefugnis zugesprochen. Ein Schlosser von hier erhält wegen Körperverletzung eines kleinen Jungen 60 Mt. Geldstrafe ev. 12 Tage Gefängnis. Zum Schluß standen zur Verhandlung 3 Privalklagen wegen Beleidigung, von denen zwei durch Bergleich erledigt wurden. Die Dritte Klage war gegen den verantwortlichen Redakteur der Deutschen Volksmacht", Hirschel, gerichtet, der die Belei­digung durch sein Blatt vegangen haben soll. Der An­geklagte erhielt 50 Mk. Geldstrafe.

Strafkammer. (Schluß).

Gießen, 13. Juni 1902

Nach Beendigung der Verhandlung gegen K. Rüb aus Merkenfritz tritt eine Pause ein bis 3.3u Uhr nach­mittags. Es kommen nur noch zweiDreimänner- sachen" zur Erledigung. Die jetzige Frau Autsch hatte vor ihrer Verheiratung zwei uneheliche Kinder geboren, sie in Marburg in Pflege gegeben, sich aber, wie die Anklagebehörde behauptet, nicht weiter um sie bekümmert, in erster Linie kein Kostgeld für sie auf­gebracht, obwohl sie in Nauheim in guter Stellung war. Sie wurde deshalb vom Schöffengericht in Nauheim zu 10 Tagen verurteilt. Gegen dieses Er­kenntnis legte die Angeklagte Berufung ein. Der Staatsanwalt beantragte statt 10 Tagen 3 Wochen, während der Verteidiger auf Freisprechung plädiert. Urteil: Die Sache wird vertagt. Die letzte Affäre führt auf die traurigen Zwistigkeiten zurück, die anläßlich der Bürgermeisterwahl in vielen Orten gerade in dec letzten Zeit besonders häufig vorkommen, auf. Mit dem größtem Bedauern müssen wir unsere Leser daran erinnern, daß nicht allein wirtschaftliche, politische und verwandschaftliche Beziehungen Zwietracht säen, sondern daß in manchen Ortschaften Obeehessens noch heutzutage ein religiöser Streit lobt, den man kaum für möglich halten sollte. Der evangelische Pfarrer Zinn in Herbstein war schon wiederholt auf seinen Amtsgängen von offenbar katholischer Seite denn Katholiken und Evangelische leben in Herbstein im ärgsten Unfrieden mit einander auf die gröb­lichste Weise, nämlich durch Rachpfeifen etc. insultiert worden. Allein die Thäter waren niemals mit Sicher­heit zu ermitteln. Am ersten Osterfeiertag v. I. begeg­nete Zinn auf dem Wege nach Langenheim 3 Bürschchen, die ihm sehr frech insultierten, daß er sich den einen von den dreien packte und ihm verschiedene über zog, wobei der Stock zerbrach. Nun wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Zinn erhoben, allein die Staatsanwaltschaft hielt diese Anzeige für nicht begründet u. lehnte die Erhebung einer Anklage ab. In dec Beschwerdeschrift an den Oberstaatsanwalt vergaß der Vertreter des angegriffenen Böttinger jedoch, einen Antrag auf Strafverfolgung des Pfarrcs zu stellen. AIs Prioatkläger hatte Böttinger auch nichts erreicht, denn der Pfarrer wurde vom Schöffengericht frei- gesprochen von der Anklage der einfachen Körperver­letzung, da er in berechtigter Notwehr gegenüber gemeinen Angriffen sich befunden habe. Gegen dieses Urteil legte Böttinger Berufung an die Strafkammer ein. Sein Vertreter, der bekannte Rechtsanlvalt und Landtagsabgeordnete Brentano, sowie der Verteidiger Zinns, Rechtsanwalt Grünewald, gaben sich unter dec eindringlichsten Unterstützung des Präsidenten alle erdenkliche Mühe, einen Vergleich zwischen den Parteien herbeizuführen und so dem konfessionellen Frieden in Herbstein aufs beste zu dienen. Leider scheiterte der Versuch an dem Verhalten des katholischen Geistlichen aus Herbstein, der als Zeuge geladen war. Bedauernd hob Herr Landgerichtsrat Dr. Güngerich dies besonders hervor. Wegen vorgerückter Stunde mußte die Urteilsverkündung auf nächsten Freitag ver­schoben werden.

L dX I? IMtO^

S' z §«»"

wÄi

Susi«4 !<fe

IM h lei

1 i.*«1

febsssat ! éiixiii

y lyu'lWlU I siâhtr

M 54 bin ich in

1 SW« Mali

Wipchj

I Sei Am 9 MIHI

Schloss

pMeEnt-

, Allee kommen ab

M#

bochkhulnacbrlchten.

Straßburg. An der hiesigen Universität sind dies­mal 1132 Studenten immatrikuliert (gegen 1133 im Winter und 1118 im Sommer vorigen Jahres), wovon 77 gegen 74 im vorigen Sommer auf die theologische, 281 gegen 330 auf die rechts- und staatswissenschaftliche, 286 gegen 283 auf die medizinische, 239 gegen 210 auf die philosophische und 249 gegen 221 auf die mathe­matisch-naturwissenschaftliche Fakultät entfallen. Der Landeszugehörigkeit nach treffen 573 gegen 619 im Winter und 571 im vorigen Sommer auf Elsaß-Loth­ringen selbst, und zwar 410 auf Unter-Elsaß, 89 auf Ober-Elsaß und 74 auf Lothringen. Preußen ist mit 283 Studenten vertreten gegen 256 und 269 in den letzten beiden Semestern: darunter sind 50 aus Hessen- Nassau, 104 aus der Rheinprovinz. Die Zahl der bis-

*3«t

Zöchst Mu,

! ^mie mH Zu

K »«io

200

75

1