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Nr. 290

Zweites Blatt

Frcitaa, den 12. Dezember 1902.

11. Jahrgang

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«bovnemeotSprei- ; in Gießen, obflkb-lt monatlich üOPfq., MS Haus gebracht 60 Psg.. durch die Post bezogen viertel­jährlich Mk. 1 50.

ÄraH^brilaqee : OberbrffifAr Fomilie»zeilv«q (täglich) Cberp- füfdie Brftfchrift für Loxdwirtschafl, Cbfl; v»d Wartcebau, sowie bir (Siebener Leife«dlasr» «wöchentlich). Das Blatt erfdcint an alle« Werktagen nachmittags.

defrrtioecprri üi Die rinfvaJtipc Petitzelle für Gießen wie ganz Oberbessen, die Kreise Wetzlar unb Marburg 10 Pfg sonst 15 Pfg. - Rrkliwe« die Petllzelle 30 resp. 40 Pfg

Postzeitungsliste No 3269.

Redaktion unb Expedition : Gießen Neuenweg 28. Fer«sprech«»schloß Nr, 362.

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(Gießener Gagevtatt)

Ilnabyängige Tageszeitung

(Gießener Zeitung)

für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtl chkn Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

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Kunst und W sscuschaft in der Or-hopädie.

II. (Nachdruck verboten.)

Uebrigens nimmt sich dieser Ausdruck seltsam aus, Wenn bet genannte Gelehrte doch in dieselben Vorlesung nicht umh'n sonnte, den Dank gegen denhervorragenden Mechaniker" Heising auszusprechen, dem wir b e HeiftUhng man kann wohl sagen boChnbeter Apparate verdanken. Das sind vornthmlich die Stützapparate für d e Wirbelsäule und die Sch cnrnhülsen-Apparate, die es erst ermöglicht haben, die orihrpädiiche Blhandlung bei freitm Umhergehen der Patienten durchzu^ühken. Dabei wurde bief<r verdienstcolle Bahnbrecher zue st gerade von den höchsten Vertr lern der Wissenschast, den Inhabern der akadem.schen Lehrstühle be- npfr, wädr nd Männer der P oxis, meist ausLa'en", sich auf dass löe Gebiet verlegten und zum Teil es s lbst- ständig weiter ausbauten, so namentlich der Dtssauer Orthopäde Pasch n, dessen kürzlich (in der Anhaltifchen Verlagranstast zu D'ssau) erschitnene Brr schüre über den Sch'efwuchs der Kinder, I. die Skoliose", an der Hand von über 100 Abbildungen die Erfolge seiner w ithin be- f nnt^n Anstalt unwiderleglich vor Augen führt und bei Aer t n wie Laien berecbt'gtes Aufsitzen erregt. (ter Ertrag di fer Broschüre, Preis 1,50 Mk., ist als Beihilfe zum Bau eines Kruppelh^imS für arme Kinder b stimmt.

Mögen auch Männer wie Hessing, Paschen u. A. als Mechaniker ihre Heiltdätiqkeit begonnen haben und d«r operat ü<n Chirurgie abhold sein, so g bührt rhnen doch an­gesichts ihr.r Erfolge, deren sich kein Arck zu schämen

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brauchte (mbören doch s lbst Aerzte zu ihren Patienten), mit Fug und Reckt die Bezeichnung als Orthopäden und als solchen die jelbständige Ausübung ihrer Hellkunst. Der V rfasser dieser Zeilen darf als mehrjähriger B obacht r undpstsiver" Sachverständiger sich wohl ein Urteil er­lauben, ist er doch selbst noch im Alter von über 30 Jahren, also als völlig erwachs ner Mensch, von einer weit vorge- schr ttenen Verk ümmung des Rückgrats nach f ft- und ein* 'tS (Skolivlypyose), verbunden mit schwerem Nervenleiden

und Störungen innerer Organe, in Paschens orthopädischer Heilanstalt fast vollständig geheilt wo-den, ein Fall, wie er wohl feil n in der ärzil ch^n Praxis vorgekommen ist. Dieses erstaunliche Ergeb is ist freilich nicht blos durch las Tmqen orihopädischer Apparate, sond rn auch in demselben Maße durch zw.ckmäßice M ssa^e, Gymnast'k, Bäder und Di^t erre cht worden, alles Mit el. die ja auch de w'ssen- jlrajiliche Oithopädie anerkennt und selbst verordnet, und die den Beweis Ihfrrn, daß die Ar stall n cht nur in der Her- ft llang mechanischer Apparate auf der Höhe der W.ssen- schasl steht.

Allerdings ist zu berücksichtigen, daß blos vereinzelte Laen" (wie ai ch nur w n>ge A.rzte) vollständig eingench- teie orthopädische Heilanstalten besitzen. Die weitaus größte Mehrzahl der M^ctaniker und Bandagisten unterhä t nur W rkstätten zur Anfertigung von Apparat», künstlichen Gliedmaßen, V rbänden u. s. w. Diese Kunsthandwerker müssen bei ihrer theoretischen Meisterprüfung sich über all­gemeines W ssen in b r Anatomie, Kenntnis dec wicht gsten M ßbitdungen, der Bruchleiden, der in ihr Fach einschla­genden Apparate, denn Zwicke und Behandlung u. a. mehr nor einem Ac^te auèweisen. Auch in diesen Kreisen finden sich ausgezeichnete Fachmänner, die in der praktischen Technik der Orthopädie Tücht ges leisten und in ihrer Kunstfertigkeit nicht so leicht von einem orthopädischen Arzte erreicht oder gar übertreffm Waben dürften. Daß dieser Arzt, so bemerkt das FaLblatt:Der Bandagist", etwas von der Kunst ver- stthen soll, das wird jeder Bandagist für sich nur als vor­teilhaft bitrachten. Vielleicht erhöht sich dann die Achtung vor der Gejchicklichk.it und Erfahrung des Bandagisten, wenn der Arzt E nblick in die Schwierigkeiten erhält, mit denen die Herstellung guter und brauchbarer Apparate ver­knüpft ist!"

Wenn auch der angeßhenste Vertreter dec w!ss nfchast- lichen Orthopädie seine Schüler in die Technik der Apparate e nzuführen sucht, wird es dennoch wohl noch eine gute Weile dauern, bis die Aerzte in größerer Anzahl sich selbst in der Weilstatt hinstellen und eigenhändig Apparate und künstliche ©lieber, sowie die nöt gen Aufbesserung^ und Aenderungen fertig br ngen werden. Jmme.h n läßt sich auS einer innige en V'reii,igung der ärztlichen Wissenschaft mit der mechanischkn Kunstfertigkeit für das weite Feld d r Ortho­pädie und damit für einen großen Teil der leidenden Mensch­heit noch viel Segensreiches erhoffm, sei es nun, daß die beiderseit gen Vertreter möglichst Hand in Hand arbeiten, wie es wohl meistens wird gejchchen müssen, oder sei es, daß einzelne Aerztezum Mechan ker und Bandagisten herab­sinken," oder auch daß manche besonders begabte Mechaniker sich durch wissenschaftliches Studium und vollendete Aus' Übung ihrer Kunst den Aerzten würdig an d e Seite stellen.

Für die leidenden Menschen hat ja die medizinische Wiss nschaft nicht als solch?, sondern nur in ihrer Anw n- dung als Heilkunst einen Wert, indem sie Krankheiten un) Gebrechen heilt oder lindert oder verhübt. In der Kunst gilt aber ein fider, der etwas Vortrtffliches leisten kann, ganz gleichgiltig, wie er sich dazu rorgebstdet hat, unb so hat inèb sondere die m^d'.zin sche W ssenschaft, die als Heil­kunst schon so vieles denLaien" zu verdanken hat, gerade auf orthopädischem Gebiete alle Ursache, hervorragende Künstler dieses Faches als Mitarbeiter willkommen zu^lßen

und über daS W ssen uicht daS Können gering zu achten zumal wenn der Arzt eS nicht in der eigenen Person ver- e n gen kann, sondern auf die Mithilfe anderer ange- wi'-sen ist__________________

Bus dem Öericbtshâi Schöffengericht.

Gießen, 9. Dezember.

Den Vorsitz fügd Herr Gerichtsassessor Keller. Zunächst werden zwei Bettler vorgefühlt. In Anbetracht der vielen Vorstrafen erhält der eine 3 Wochen unb der andere 4 Wochen Hast. Auch wird auf Überweisung an die Land«-Polizeibehörde erkannt. Anna L. aus Frankenberg erhä t wegen Übertretung b°r sittenpolizeilich-'n Vorschrift^ 4 Wochen Hast unb wird ebenfalls der Landespolizeibehölde überwiesen. Ein Italiener Mathias Rod erhält wegen Ha'.SsriedenSbruch und Körperverletzung 4 Wochen Gefängnis.

Der Schreinergesille Otto M von Gießen wird wegen Körperverletzung mit 30 Mk. Geldstrafe bedrcht. Karl Sch. von Gießen hat sich zu verantworten, weil er einen Jungen in den Rücken getreten hat. Das Urteil lautet auf 30 Mk. Geldstrafe. Iohannes Grün aus Bornsfeld, der gegen men Strafbefehl Einspruch erhoben hatte, erhält heute wegen Tierquälerei, begangen dadurch, daß er wunDe Pferde zum Zieh n benutzt hatte, eine Geldstrafe von 10 Mk. Den Schluß bildeten 4 Pri raiklagen wegen Beleidigung.

Esel.

Kleines Feuilleton.

Der tapfere ßentnant und der alte Aus Wien berichtet derFrkf. Ztg" ein Mit­

arbeitet daS folgende Stücklein, daS nebenbei den Borzug hat, wahr zu sein: Ein Oberleutnant und ein alter Herr in Z v l stehen auf derElektrischen", als plötzlich der Mrnn im schwarzen Rock das Gleichgewicht verliert und dem Helden im bunten Rock aus die Zeh-n tritt.Pardon!" aus der einen Seite, auf der anderen Seite:Körnien's eh' schon 'auspassen, alter Esel Sie!" Und nun geschieht daS Unfaßbare : Der alte Herr Haut dem jung-n Ober­leutnanteine runter". Der greift flugS zum Säbel und hätte die freche That gewiß mit Blut gerochen, wenn ihm nicht andere Fahrgäste in den Arm gefallen wären. Der zweite Akt spielt aus dem beuachbarten Polizei-Inspektorat. Der alte Herr will zueist sprechen und wird angcherrscht zu warten, bis man ihn frag Als dann die Reihe zuletzt an ihn kommt, legitimiert er sich als Feldmaischall-Leutnant in Pension. _______

Druck unb Verlag der Gießener Lerlagsdruckerei, vo^m. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei (gegr. 1783) ; für die Redaktion verantwortlich Albin Klein, Gießen

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Dr. Rumseys Patient.

Roman von Dr. Halifax und T. L. Meade. Autorisierte Bearbeitung von C. Weßner.

-4) (Nachdruck »erboten.)

. "Aber schnell. Ich komme gleich, John! Der Onkel ist auch nicht mehr so gutmütig wie früher, ich darf ihn nicht ungeduldig machen. Also was willst Du noch?"

, "Sage mir, Tante, wenn der Baron ganz gesund ist so nwert^ er nur je im Leben gewesen - ob er sich dann er- mh/?1^' bas giebt es nicht! Er wird sich nie an das Ver- aangene ernmer»! Die Aildreys thaten das nie in folgen Fällen." gesund!" ^âk' bie anderen Audreys wurden auch nicht wieder

Du allerdings recht!"

gesund _« ^eutc sagen, Baron Robert wäre wieder ganz ahtonii^i^ kann ich wirklich nichts sagen. Wir müssen & hühTn^ und ich - und heute abend aufpasse». Du Wir seh ^nn der Wagen die Allee heraufkommt;

^i^( O^^bm be de scharf ms Gesicht, wenn er an uns vorbei- "! /. .^u^ ach werden wir schon wissen, woran wir sind. Du Ö SÄ habeMbi»-" Ausdruck seine Augen seit jener abend^ ^âute, ich weiß - ich bleibe also dicht bei Dir heute die» mutz ich gehen. Setze Dich in Statik af)tuheiL..em-^. über in dem kleinen Wirtshaus. In der ßamie^^ ebenfalls hin. Hetty befand sich gerade gewohnte^so sebuO^k> ul'Ag gegen ch» an fein, und diese un- den guten OhrÄu^ä.gewünschte Herzlichkeit seiner Frau erfüllte lange nicht aefaimt ^S-m fnut.Clnem Mücksgefühl, wie er es heratgeii Angm die'n,.?-U sonniges Leuchten trat in seine treu-

Das sonst^ feiner Frau ruhten.

häufen Ueberall her?fAuOr^ ?k'â einem aufgestörte» Ameisen- berrf haft feinte heim Freude und Aufregung. Die

gehen b urußte in Zukunft alles gut und schön

âier^alb1^ ^Sn?^ ^rengte auf seinem Pferde bald leine Befehle mit wahrer Steutm^uue^ ^

des Barm.? und seiner ©atthÄ^ bbcf, M

strömten in immer größeren Scharen herbei, keiner wollte bei bem Empfang fehlen. Die meisten stellten sich in der langen, direkt in das Schloß führenden Allee auf.

-............ 'chloß führenden_________

Hetty und Frau Armitage blieben dicht bei einander. Georg Vincent und John Armitage gingen einige Schritte hinter ihnen. Ermitage dachte daran, daß er sofort nach der Ankunft der Herrschaft nach Hause müsse: Vincent hatte für nichts anderes Gedanken, als für Hetty, wobei er über Mittel und Wege nach­dachte, wie er sich ihre Liebe erringen könne. Hetty und ihre Taute dachten an nichts anderes, als daß das furchtbare Ge­heimnis, an dem sie so schwer trugen, jede Lebensfreude, jeden Sonnenschein aus beider Dasein verbannt hatte. Die zwei Paare gingen langsam die Allee hinunter unb blieben auf einer Erhöhung stehen, von wo aus sie alles sehr gut übersehe» konuten.

Hettys Pulse flogen, ihr Herz klopfte zum Zerspringen, po schrecklich ihr Geheimnis auch war, sie empfand beim oct) eine große Freude darüber, daß der Baron heimkehrte. Bald wurde sie ihn Wiedersehen. Sein Anblick war ihr ja doch die höchste Wonne, er war nun einmal der Inhalt ihres Lebens. Ihre Augen glänzte» wie ein paar herrliche Steine; ihre alte, beriiaeiibc Schönheit schien wie durch Zauber zurückgekehrt. Vincent, der nicht weit vou ihr stand, schaute sich alle Augenolicke nach ihr um.

Na, weißt Du", meinte Armitage plötzlich mit verschmitztem Auflachen,Du scheinst in Deine Frau heute noch gerade so verliebt zu sein, wie vor fünf Jahren." .

Unb ob ich in sie verliebt bin", gab der Pachter zurück, wahreud seine leuchtenden Augen sich momentan verdunkelte». ,L>as fomnit daher, weil ich ihre Liebe »och erst erobern mutz. Sie sieht heute so merkwürdig jung, so glücklich ans. rote ich ne schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen habe.

Sie freut sich mächtig über bte Rückkehr des Barons unb der Baron!»", verletzte der Gastwirt.Sie war als Kmd und auch als junges Mädchen ganz glü Ui®, wenn he ne erblickte.

Hm, hm , machte Vincent nachdenklich, abermals auf Hettys strahlendes Antlitz blickend. Und plötzlich ichlich sich lene, aanz leife ein Gefühl des Mißtrauens, des Argwohns m.seme ^^eete.

In der Ferne ließ sich Räderrollen vernehmen; nl demselben Moment flammten auch an verschiedenen Srellen Freud enseuer auf. Ein Geräusch, wie Meeresbrausen wurde höAar, schwou lauter und lauter an, bis man donnerndeHochs und Hiirrahs" vernahm - sie kamen näher und naher, bte Gesichter der Harrenden erstrahlten in inniger, tiefer Rührung, m manchem Auge glänzten Thränen. Jetzt suchten an der Biegung btt Allee die bekannten herrlichen Grauschmuuel auf, die einen offenen Landauer zogen

schrecklich ihi große Freudl

Audrey und Margarete, Seite an Seite sitzend, kamen in Sicht. Dann folgten noch mehrere Wagen mit emgeladenen Gästen, die man jedoch kaum eines Blickes würdigte. Aller Augen, aller Aufmerksamkeit waren auf den Baron gerichtet., Er saß aufrecht im Wagen. Den Hut in der Hand haltend, winkte er grüßend und lächelnd nach allen Leiten; hier und da rief er ein frenildliches Begrüßungswort unter dre Menge. Dann und wann lief ein oder der andere Mann eine Strecke neben dem Wagen her, um einen Häiidednick desgnädigen H^rrn zu erhaschen. Keiner von denen, die ihn heute so trahlend beikr sagen, hatte in ihm den körperlich und geistig so elenden Meiischen wiedererkannt, der vor wenigen Monaten in Großhofen gewesen Seine 3uaenb, seine Elastizität waren wiedergekehrt; seine kräftige, gesunde Gestalt, sein blühendes Gesicht, die leuchtenden An gen - das alles zeugte von vollkomnieuer Gesundheit. Kein Zweifel: der von allen innig geliebte Besitzer von. Großhofen kehtte, an Leib und Seele gefiiub, in das schloß, s^ver Vater zurück.

Margarete, welche sich gleichfalls lächelnd nach..allen Seiten «meinte unb freundliche Worte des Willkommens äußerte, fand wie ihr Gatte. Robert von Audrey war der Mittelpuntt des gesamten Interesses, der Held des Tnneä Er war der Herr und Gebieter über w und soviel

Äf n, ein Stück von diesen selbst - er war ihr völlig,

ihr Abgott Unb seine Rückkehr in bte Heimat glich in der That 'em Tnumphzug eines geliebten ßaubeSfiirfteii. . , .

' H-ltv und ihre Xante befanden sich, in der vordenten Reihe " lauer. Jetzt äderte sich der Wagen der Stelle, wo sie

in

der

Audrens lächelnd. Kippen schlossen sich plötzlich, das Lächeln verschwand. Einen Moment tauchten Hettys Augen wie suchend in die seinen. Der Baron zog rote tu fluchtigem Schmerz die Brauen leicht zusammen - dann war er wieder ganz Freundlich­keit ganz Lächeln - grüßend und bancenb fuhr er weiter.

' Tante Fanny", flüsterte Hetty mit bebender Stimme,er erinnert sich!"

Achtzehntes Kapitel.

Der Baron hatte in der Eile, so gut es eben zu beschaffen war-, in den drei großen Scheunen ein reichliches Mahl für die Großhofener Herrichten lassen. Griffiths, der Verwalter, hatte den Leuten die Einladung überbracht; jetzt kam er auch au Hetty vorbei, deren blühendes Aussehen ihm auffiel, und lud auch sie -im Namen des BaronS zu dem Feste ein.

Sie müssen kommen, Frau Vincent", sagte er,ohne Sie geht es nun einmal nicht. Ihr Mann hat auch bereits zugesagt."