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Zweitens ist darauf lhinzuweisen, daß die Hypotheken­bank, ebenso wie die Reichsbank, von Beamten Ver- waltet wird, die die Rechte und Pflichten der un­mittelbaren Staatsbeamten haben, deren Besoldungen, P. 'wnen und Reliktenversorgungsgelder aber aus dem Ertrag des Institutes zu bestreiten sind. Eine andere Bestimmung des Reichsbankgesetzes, wonach das Reich gewisse Teile des Reingewinnes, den die Zentralnotenbank erzielt, vorweg erhält, ist dagegen in analoger Weise in das hessische Hypothekenbankgesetz nicht übergegangen. Eine dritte und letzte Bestimmung des Gesetzentwurfes hat, wie uns scheint mit sehr guten Gründen, die Billigung des Parlamentes nicht ge­funden. In einem Zusatze zum ursprünglichen Gesetz­entwurf, den das Ministerium Gnauth nachträglich in Vorschlag brachte, war vorgesehen, daß sämtliche Staats­und Gemeindebehörden und Beamten verpflichtet seien, dem Vorstande der Bank oder den in seinem Auftrag handelnden Personen jede Auskunft über die persön­lichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Darlehns­nehmer über die Beschaffenheit und Belastung der zum Unterpfand angebotenen Grundstücke und über sonstige den Geschäftskreis der Bank berührende Verhältnisse zu erteilen. Diese etwas drakonisch konstruierte Auskunfts­pflicht, die zudem nur im Disziplinarwege hätte er­zwungen werden können, ging der Kommission der zweiten Kammer zu weit. Man strich dort die Aus­kunstspflichtüber die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Darlehnsnehmer" und ließ nur diejenige über die Beschaffenheit, Wert und Belastung der zum Unterpfand angebotenen Grundstücke bestehen. Wir sind mit der Paclamentskommission der Ansicht, daß dies genügen muß.

Mit diesen Erörterungen sind wir am Schluffe unseres Artikels. Wir können an dieser Stelle nur wiederholen, daß das hessische Hypothekenbankgesetz ein gesetzgeberischer Versuch von hoher grundsätzlicher Be­deutung ist. Esist hier die Lösung eines Problems mit ungewöhnlicher Originalität in Angriff genommen Na­mentlich dieVerbindung der Hypothekenbank mit den Spar­kassen ist ein Experiment eigentümlichster Art. Da die Kon­kurrenz das wirtschaftliche Leben befruchtet und belebt das ist ein nationalökonomischer Grundsatz, dec sich stets bewährt hat so wird man in hohem Grade gespannt sein dürfen, wie der Wettbewerb der staatlich geleiteten hessischen Hypothekenbank mit den großen Privatgesellschaften, die in Hessen arbeiten, ausläuft. Entscheidend für den Erfolg ist nicht zuletzt die Per- sonenfcage. Gelingt es, an die Spitze der neuen An­stalt geschäftsgewandte und weitblickende Personen, die einen hinreichenden Ueberblick über den Grundstücks­markt des Landes besitzen und keine juristischen Scheu­klappen sich vorbinden, zu stellen, so wird dec Staats­organismus um eine Einrichtung bereichert werden, die sich nach vielen volkswirtschaftlichen Richtungen als wohlthätig erweist.

Hoffen wir, daß die praktische Durchführung der trefflichen gesetzgeberischen Pläne in die Hände von Personen gelegt wird, die dieser sehr schwierigen und verantwortungsvollen Aufgabe gewachsen sind.

Politische Nachrichten.

Darmstadt. Das Gerücht von dem Rücktritt de- Staatsministers Rothe nimmt immer inten­sivere Gestalt an, für ebenso sicher gilt der Rücktritt des Geheimerats Emmerling. In eingeweihten Kreisen wird als Nachfolger Rothes auch Herr Ministerialrat Braun ge­nannt, während Ministerialrat Weber, der Schwager Rothes, den Posten Emmerlings einnehmen soll.

Berlin, 12. Sept. Gestern Abend fanden in Berlin und den Vororten 17 von den Sozialdemokraten einberufene Versammlungen statt, die sämtlich stark besucht waren. In denselben wurde gegen die hohen Fleischpreise pro­testiert. Mehrfach mußten die Säle wegen Ueberfüllung polizeilich abgesperrt werden. In sämtlichen Versammlungen gelangte eine gleichlautende Resolution zur Annahme, in der die Aufhebung der Grenzsperre unter Anwendung hinreichen­der sanitärer Kontrol- Maßregeln gefordert wird. Zugleich wird gegen die in dem neuen Zolltarif-Entwurf geplante Erhöhung der Biehzölle, durch welche die Fleischnot auf die äußerste Spitze getrieben werden müßte, protestiert.

Berlin, 12. Sept. Wie der Vossischen Zeitung von glaubwürdiger Seite mitgeteilt wird, ist gestern Nachmittag der Burengeneral Christian Dew et in der Privat-Klinik des Geheimrat von Bergmann eingetroffen und Abends um 6 Uhr operirt worden. Es handelt sich um die Entfernung einer Kugel. Dewet sah wohl aus und erstieg ohne Hilfe die Treppe.

Zur Beseitigung der Fleischnot. Nach einem Telegramm des Rheinischen Kourier aus München findet seit einigen Tagen zwischen den verbündeten Regierungen ein Gedanken-Austausch statt, um eventuell eine gleichartige Erledigung der zahlreichen Petitionen betreffend die Fleischnot herbeizuführen. Schon jetzt kann berichtet werden, daß die Oeffnung der Grenzen für die Vieheinfuhr vorläufig ausgeschlossen ist.

Aus Agram wird depeschiert: Von den neu vorge­nommenen Verhaftungen hat die des Präsidenten der Handels- kammer Kontak das größte Aussehen hervorgerufen. Man erfährt je^t, daß sie infolge gravierender Aussagen von Teil- an den Excessen erfolgte. Diese Leute hätten Kontak als Führer der Ausschreitungen bezeichnet. Außerdem wird

.gelegt, daß er auf die Aeußerung des gleich- s°ll» verhafteten Schriftstellers Radier, der zu Demon­strationen gegen Ungarn aufgesordert hatte, gesagt habe: An

Ungarn wird schon die Reihe kommen, jetzt muß es gegen die Serben gehen. Der Sohn des Advokaten Jkalcsics, Abiturient am hiesigen Gymnasium wurde heute verhastet. Der Redakteur der Hrvatsko Pravo, Persics, wurde nach abgeschlossener polizeilicher Untersuchung der Staatsanwalt­schaft eingeliefert. Unter den bisher in Untersuchung Ge­zogenen erschien der Führer der Christlich-Sozialen Arbeiter- Partei, Strovatka am meisten kompromittiert.

Wieu, 11. Sept. Behufs direkter Verbindung zwischen Produzenten und Konsumenten wurde heute eine Fisch r s e, die erste in Oesterreich, ins Leben gerufen und eröffnet. Zahlreiche Produzenten und Konsumenten aus allen Teilen Oesterreichs, Deutsch­lands und Rumäniens meldeten ihren Beitritt an.

Prag, 11. Sept. Große Erregung unter den Deutschen ruft eine Meldung des Narodny Listi hervor, daß sich dec Prager Stadtcat, um dem fortwährenden Zufluß von tschechischen Kindern an deutschen Schulen zu steuern, zu einer außerordentlichen Maßnahme ver­anlaßt gesehen hat. Am heutigen Tage, an welchem die Schul-Einschreibungen für Volks- und Bürgerschulen beginnen, wurde ein Delegicter des Prager Stadtrates ernannt, um darüber zu wachen, daß diejenigen Kinder, welche infolge sprachlicher Schwierigkeiten dem Unterricht nicht folgen können, von der Einschreibung zurückge­wiesen werden.

Zur Kvngreqationsbewequng in Frankreich. In La Ferriere berief der Bürgermeister den Gemeinde- rat zusammen und protestierte gegen den Beschluß des Präfekten betreffend Verweltlichung der Ocdensschulen. Dec Bürgermeister ließ alsdann eine Gedenktafel für die ausscheidende Oberin, welche 34 Jahre hindurch dec Schule vorgestanden hatte, an dec Fcont des Gemeindehauses anbringen. Die Fahne an dem Ge­meindehause wurde zum Zeichen der Trauer halbmast gehißt. Die gesamte Bevölkerung begleitete die Schwestern nach dem Schloß des Herrn Mareuil, wo sie beabsichtigen, eine Kinderbewahranstalt zu gründen.

Da die vollständige Räumung der Insel Martinique den Ruin dec ganzen Kolonie bedeuten würde, so haben die Vertreter der Insel beim Minister beantragt, die Räumung fakultativ vorzunehmen, damit diejenigen Bewohner, welche einer Gefahr nicht ausgesetzt sind, zurückbleiben können.

Rom, 12. September. In vatikanischen Kreisen wird es sehr bemerkt, daß bei dem letzten Empfang französischer Pilgec weder die Adresse dec letzteren noch die Antwort des Papstes verlesen wurde. Beides unter­blieb, um dem Papst die sonst notwendige Stellung­nahme gegen die Kirchen-Politik des Kabinets Combes zu ersparen.

Genossenschaftswesen künstlicher Dünger

und unsere Landwirtschaft.

Auf der Generalversammlung des Landwirtschaftlichen Hauptvereins für Waldeck und Pyrmont, welche am letzten Sonntag in Sachsenhausen (Waldeck) stattfand, führte der Präsident Herr Landesdirektor von Saldern u. a. an: Die letzten zwei Jahrzehnte hätten der Kultur eine merkliche Hebung gebracht. So seien die Aecker an Taxwert allgemein gestiegen, welcher Umstand wohl den Verkoppelungen zu danken sei, besondere Sorgfalt habe man auf die Ver­besserung der Verkehrswege verwandt und die Hypotheken­verhältnisse hätten mit Hilfe der Kreissparkassen gleichfalls eine anerkennenswerte Besserung erfahren. Im ferneren sei durch den Zusammenschluß dec waldeckschen Landwirte zu Kreisvereinen und Genossenschaften ein großer Hebel geschaffen, fördernd aus die Kultur einzuwirken. Bei­spielsweise stehe unser Waldeck mit seinen 62 Genoffenschaften an der Spitze aller Staaten und gerade durch diese Quellen sei dem Lande schon viel Segen ^flossen. Unter allge­meiner Spannung hielt nachdem der Direktor der landwirt­schaftlichen Versuchsstation Herr Dr. Haselhoff-Mar­burg einen lichtvollen, allgemein interessierenden Vortrag über die Anwendung künstlicher Dünger. Als rein stickstoffhaltige Düngemittel bezeichnet derselbe Chilisal­peter und fchwefelsaures Ammoniak, wovon ersteres bei der Frühjahrsbestellung, letzteres dagegen hauptsächlich für die Winterfrucht Verwendung finden soll. Gute, leichtlösliche PH oSphorsâure sei besonders da angebracht, wo Pflanzen im Anfang vorwärts kommen und in ihrer Reife beschleunigt werden sollen. Bei Thomasschlackenmehl empfehle sich das Ausstreuen möglichst im Herbst, wobei sichere und gute Re­sultate zu erwarten stehen, während bei Wiesen die Düngung möglichst im Februar geschehen soll. Als eines dec ältesten Düngemittel wäre wohl das Knochenmehl zu bezeichnen, welches indessen in seiner Wertschätzung leider sehr zurück­gegangen ist, weil es in reichlich kalkhaltigem Boden seine Wirkung oft verfehlte. Für Kartoffeln und Rüben sei eine Düngung mit Kali besonders am Platze. Herr Dr. Hasel­hoff resümiert seine praktischen Beobachtungen schließlich dahin, zum Zwecke der rationellen Hebung des Bodens nicht allein das Augenmerk besonders auf eine ausgiebige Nutzanwendung des Stallmistes zu richten, sondern ganz besonderes Gewicht auf eine intensive Bodenbearbeitung zu legen. Namentlich auf letzterem Gebiete seien noch große Aufgaben zu lösen, indem hier die Unkenntnis leider vorherrsche und sich des­halb eine lohnende Bewirtschaftung nur langsam Bahn zu brechen vermöge. Im Verlauf der Diskussion ist besonders der Vorschlag des Herrn Generalsekretärs Schreiber-Arolsen erwähnenswert, auf jeder Feldflur Düngungsversuche anzu­stellen, um so zu erforschen, welche Mittel zu einer lohnen­den Bearbeitung am geeignetsten erscheinen. Besonders der kleine Landwirt solle sich dies nicht verdrießen lassen, indem

eine genaue Bodenkenntnis weit wichtiger für ihn sei, als dies gegenwärtig anerkannt würde.

Giessener Cagesneuigkeiten.

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** Ordensverleihungen. Der Gro ß Herzog verlieh â zum 12. September das Komturkreuz 2. Klasse des ^ ^ ,

Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem ' 6^

Obersten von Dewitz, Kommandeur des Infanterie- I oebtTn\ Regiments Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116; rf^ das Ehren kreuz desselben Ordens: dem Oberstleutnant f n

z. D. von Alvensleben, Kommandeur des Land­

tvehrbezirks Erbach und dem Oberstabsarzt Dr. B r u n o, ^Ml Regimentsarzt des 1. Großh. Feld-Actillecie-Regiments 1

Nr. 25 (Großh. Artillerie-Corps); das Ritterkreuz 1. Klasse desselben Ordens: dem Major z. D. V o n B r a n c o n i, Bezirksoffizier beim Landwehrbezirk I Darmstadt, dem Oberstabsarzt Dr. Gröbenschütz, Regimentsarzt des Inf. - Leib - Regts. Großherzogin (3. Großh Hess.) Nr. 117, dem Oberstabsarzt Dr. Braune, Regimentsarzt des 1. Großh. Dragoner- Regiments (Garde-Dragoner-Regiments) Nr. 23, dem Hauptmann Hoos, Kompagniechef im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, dem Haupt­mann Cotta, Kompagniechef im 4. Großh. Infanterie- Regiment (Prinz Karl) Nr. 118 und dem Haupt­mann dec Landwehr-Infanterie 2. Aufgebots Best, im Landwehrbezirk Worms ; das Ritterkreuz 2. Klasse desselben Ordens: dem Oberleutnant Becker, im In­fanterie-Regiment Kaisec Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116 und dem Obecroßarzt Höhnke, beim 1. Gcoph. Dragoner-Regiment (Garde-Dragoner Rgt.) Nr. 23; die Krone zum Silbernen Kreuz mit Schwertern des­selben Ordens: dem Vicewachtmeister vanBasthuisen in demselben Regiment* das Silberne Kreuz mit der Krone desselben Ordens: dem Bezicksfeldwebel Gölz, beim Landwehrbezirk E bach; das Silberne Kreuz des­selben Ordens: dem Feldwebel R a s n e r, im 4. Großh. Jnf.-Rgt. (Prinz Karl) Nr. 118, dem Bezirksfeldwebel Badersbach, beim Landwchrbezirk Worms, dem Bezirksfeldwebel Seipel, beim Landwchrbezirk I Darmstadt, dem Wachtmeister Kresse l, im 1. Großh. Drag.-Rgt. (Garde-Drag.-Rgt.) Nr. 23 und dem Wacht­meister Ettner, im 2. Großh. Feldart.-Rgt. Nr. 61 ; das Allgemeine Ehrenzeichen: bcm Sergeanten Buß, im 1. Großh. Drag.-Rgt. (Garde-Drag.-Rgt.) Nr. 23 und dem Sergeanten Scharf, im 2. Großh. Feldart.- Rgt. Nr. 61.

** Auf beut Pferdemarkt am Mittwoch hat ein Pferdehändler aus St. ein Paar Pferde zweimal verkauft, und sich von beiden Käufern das Draufgeld geben lassen. Anzeige ist erhoben worden.

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** Die zehn ersten Hauptgewinne des Gießener Pferdemarkt-Lotterie sindbezügl. der Ortschaften, wie folgt verteilt:

1. Gewinn (3 914) und 2. Gewinn (14 563) nach Gießen; 3. Gewinn (13 595) nach Alzey; 4. Gewinn (3 911) nach Gießen; 5. Gewinn (17 513) nach Salz­böden ; 6. Gewinn (2 093) nach Geißnidda; 7. Gewinn 10 080) nach Griedel und 8. (13 041), 9. (4 845) und 10. Gewinn (9 261) nach Gießen. Bemerkenswert ist, daß unter die Lose, welche der Kellner Adam im Gasthaus zum Löwen verkauft hat, der 1. und dec 4. Gewinn entfallen sind. Den ersten Gewinn hat Herr Metzgermeistcc Hillgart am Kreuzplatz und den 4. Ge­winn ein Student.

** Einjähriger Dienst der Lehrer. Durch die ge­samte deutsche Lehrerschaft geht seit etwa zwei Jahren das Bestreben, die jungen Vo l ks sch u l le h r e r zur Ableistung ihrer Militärdienstpflicht alsEinjährig- Freiwillige" zu veranlassen. Die nächste Vertreter- Versammlung des Hessischen Landeslehrervereins, die am 1. Oktober in Mainz tagt, wird sich nun mit deck Gründung einer Darleh nskasse zu beschäftigen haben, die auch unbemittelten jungen Lehrern die Ab­leistung des einjährig-freiwilligen Dienstjahres ermög­lichen soll. Der Grundstock der Kasse soll aus frei­willigen Beiträgen der hessischen Lehrerschaft gebildet werden. ^Die gesammelte Summe soll später Backes-Stiftung eventuell anderen Zwecken dienst­bar gemacht werden. In Bayern besteht eine derartige Darlehnskasse schon feit einigen Jahren. Seiten! des Bczirkslehcecvereins Offenbach ist bei der Vcr- tretecversammlung ein Antrag eingelaufen, der bei Hessischen Landeslehrerverein veranlassen soll, bei den gesetzgebenden Faktoren dahin vorstellig zu werden, da, dec Artikel 3 des Volksschulgesetzes dahin a b ge» änbert wird, daß die gesetzliche größte Schüler zahl einer Volksschulklasse 50 beträgt.

J- Konzert in Steinö Garten. Gestern Abend vev anstaltete in Steins Garten die hiesige Feuerwehr Kapelle ein Konzert. Dasselbe war infolge des schlechten Wettecs minimal besucht. Kucz nach Beginn dec Vol- träge mußten die Besuchec des eintretenben Regens wegen den Garten räumen, um unter dec Estcade den Rest des reichhaltigen Programms zu genießen. Die Aussichten, das angekündigte Brillant-Feuecwerk Zn sehen, schwanden bei neu eintcetendem Regen und p fand wohl oder übel diesec Schlußeffekt des Abend» noch vor dec angesehen Zeit seine Erledigung.

** Besitzwcchscl. Herr Caspar Heinzerling vec- kaufte heute seine am Schiffenbergerweg gelegene Wirtschaft an Herrn C. List aus Lauterbach.

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Aus Hrllen und Nacdbargebielen.

g. Hattenrod, 10. September. In dem Jagdbezirl des Herrn Balser-Gießen wurde dieser Tage ein größeres Jagen abgehalten. Die Ergebnisse desselben an Hasen, Rehen und Hühnern war recht gut.