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Recht und Pflicht ist; daS Zentrum wird den Grafen Balle st rem in Gleiwitz nicht fallen lassen! Graf Ballestrem wurde 1898 in Gleiwitz mit 14690 Stimmen gegen 2366 sozialdemokratische und 889 freisinnige Stimmen gewählt. Diese Ziffern sind für die Propaganda und die Hoffnungen der Posener und Biedermannschen Blätter nicht gerade vertrauen­erweckend." Auch wir glauben, daß das Zentrum der polnischen Belastungsprobe mit Ruhe entgegen sehen darf. Mit Interesse aber wird man ansehen dürfen, was die polnische Propaganda gegen die utraquistische Geistlichkeit Oberschlesiens vermag.

* Ein trauriger Gedenktag. Am 3. Juli waren es fünfzig Jahre, da Dr. Lorenz Hannibal Fischer als Kommissar des deutschen Bundestages auf der Weser bet Bremerhaven die deutsche Flotte meistbietend versteigerte.

Die Würzburger Professoren-Assäre führt zu einer DiSziplinarsache wegen Beleidigung des Kultusministers (d. h. wegen angeblich beleidigender Aus­drücke in der NiederlegungS-Erklärung und wegen Veröffent­lichung in der Presse); sie wird auch einen Ministerwechsel herbeiführen. Letzteres erfolgt indeß keinesfalls während der Landtagsdauer. Eine Stellungnahme der übrigen Minister dahin, daß sie sich mit dem Kultusminister solidarisch er­klären, ist nicht zu erwarten, da die Sache nicht als eine politische Frage, sondern als eine persönliche Angelegenheit der Kultusministers betrachtet wird.

Zum Direktor im preußischen Ministerium des Innern an Stelle des zum Präsidenten des Oberverwaltungsgerichts ernannten Herrn Peters soll der Regierungspräsident von Waldow in Königs­berg ausersehen sein.

Aus der Zolftariskommissio». Wie ein parlamen- torischer Berichterstatter meldet, hat die wachsende Aus­dehnung der sozialdemokratischen Reden in der Zoll- tarif-Kommission die Besorgnis gesteigert, daß die Arbeiten nicht rechtzeitig erledigt werden können. Es sollen Erwägungen über Geschäftsordnungs-Bestimm­ungen im Gange sein, durch die eS möglich wäre, ohne die Rechte der Minderheit zu beschränken, eine Be- schleunigung des Fortganges der Arbeiten zu erreichen. Den sozialdemokratischen Mitgliedern sollen bereits da­hingehende Andeutungen gemacht worden sein.

Der DampferTrier" deS Norddeutschen Lloyd, von Bremen nach Cuba bestimmt, sollte Coruna an­laufen, um dort Auswanderer aufzunehmen. An der Küste herrschte dichter Nebel. Der Dampfer mußte infolgedessen äußerst langsam fahren. Die Strömung warf das Schiff gegen das Land und der Dampfer strandete vier Meilen westlich von Coruna an klippen­reicher Stelle. Die Ausladung des Dampfers hat be­gonnen. Zahlreiche spanische Fahrzeuge leisten Hilfe und man hofft, daß es gelingen wird, dieTrier" wieder flott zu machen. Die Beschädigung des Schiffer ist nicht bedeutend.

Der Minister der öffentlichen Arbeiten, Budde, hat den Präsidenten der königlichen Etsenbahndirektionen mitgeteilt, es sei ihm erwünscht, diejenigen der etats­mäßigen höheren Eisenbahnbeamten, die ihm noch fremd sind, allmählich persönlich kennen zu lernen. Die Präsi­denten sind deshalb ersucht worden, die betreffenden Herren ihrer Ressorts zu veranlassen, sich gelegentlich einer dienstlichen oder Urlaubsanwesenheit in Berlin dem Minister vorzustellen. Man kann diesem Wunsche nur beipflichten.

Die Königin der Niederlande wird mit ihrem heute Abend in Schaumburg eintreffenden Gemahl voraussichtlich am 16. Juli direkt nach Holland zurückkehren.

Lübeck. Die Bürgerschaft hob das städtische Leihhaus auf und nahm daè lange angestrebte WohnungSpslege- g e s e tz an.

Posen. Die Polen gedenken am kommenden Sonntag, 13. Juli, den Gedenktag der Schlacht bei Tannenberg fest- lich zu begehen. Eine Schilderung der Schlacht aus einem Roman von Sienkiewicz wird in vielen Tausenden von Exemplaren als Volksbuch verbreitet.

Württemberg. Die Abgeordnetenkammer sprach sich heute mit 43 gegen 34 Stimmen für die Einführung einer obligatorischen Besteuerung der Warenhäuser durch die Gemeinden aus. Die Regierung wollte nur eine fakultative Steuer. Ein Antrag der Steuer-Kommission, die vorgeschlagene Warenhaussteuer ganz fallen zu lassen, wurde mit 49 gegen 27 Stimmen abgelehnt.

Der König von Italien reist in der Nacht zum Freitag von Mailand nach Rußland ab und trifft am Sonntag früh in Petershof ein. Der Besuch am deutschen Kaiserhofe ist für Ende August in Aussicht genommen. Er wird drei Tage in Anspruch nehmen. Die zu Ehren des Gastes geplante Parade ist auf den 30. August festgesetzt worden. Der Zar wird den Besuch des italienischen Königs im Januar erwidern. Wie der König Zanardelli mitgeteilt haben soll, will Kaiser Nikolaus an den Tauffeierlichkeiten für den italienischen Königssprossen teilnehmen, dessen Geburt im Dezember erwartet wird.

Rußland. Der Entbindung der Zarin wird in Zarskoje Selo bereits für Ende August entgegengesehen. Wie es heißt, will der Kaiserhof, sobald die Zarin wieder reisefähig ist, für mehrere Monate nach Livadia in der Krim übersiedeln. , .

London. Die Besserung im Zustande Chamberlains macht gute Fortschritte, er hatte eine gute Nacht verbracht. Die Verwundung des Kolonialministers war doch ernster, als ansänglich angenommen wurde. Er hat alle für diese Woche eingegangenen Verpflichtungen einschließlich des Vor­sitzes beim Krönungs-ReichS-Bankett in der Guildhall am Freitag aufgeben müssen. Chamberlain verbleibt vorläufig im Krankenhause.

* Für Ende dieser oder Anfang nächster Woche wird in England das Eintreffen Lord KitchnerS aus Südafrika erwartet. DemBesieger der Buren"

ist in London ein 'großartiger Empfang zugedacht, wohl mit als eine Entschädigung der guten Londoner für den einstweiligen Aufschub der Krönungsceremonie.

Anarchie auf Cuba.

General Lee veröffentlicht eine großes Aufsehen erregende Erklärung, daß Cuba an der Schwelle der Anarchie stehe. Zunächst sei ein finanzieller Zusammenbruch zu befürchten, weil Cubas Einnahmen allein aus den Zöllen kommen, letztere aber, seitdem die Amerikaner die Insel verließen, stark im Abnehmen begriffen seien. Ferner ständen schlimme Unruhen von Seiten der Neger bevor. Dazu käme das Schüren der Politiker gegen den Präsidenten Palmas.

Giessener Cagesneuigkeiten.

Der feierliche Schluß des Landtages findet am Freitag, den 11. Juli, im Residenz­schlosse statt.

Pfarrer D r. Grein hat die Wahl des evange­lischen Kirchenvorstandes der Stadtkirche zu Darmstadt angenommen und wird an die Stelle des zum Superinten­denten der Provinz Oberhessen ernannten Pfarrers Petersen treten.

Die Puppe. Maurice Ordonneaus Operette in 4 Akten ging gestern im Saale des Theatervereins (Cafe Leiv) als Gastspiel des Emser Kurtheaters in Scene. Wer das Stück gesehen, weiß ja, welch tolle Einfälle in demselben verflochten Isind und daß das Publikum zum Lachen des öfteren angehalten wird. Die Direktion hat es an der Einschulung nicht fehlen lassen und die Spieler haben zum großen Teil ihr Möglichstes geboten. Leider blieb der Besuch hinter den Erwartungen. Es wird uns geschrieben, daß das für heute ange­kündigte Zweite Gastspiel des Emser Kurtheater- Ensembles wegen Indisposition der ersten Sängerin aussällt.

V Der Hochstabler Haug wurde nach längerer Ver­handlung zu 3 Jahren Gefängnis und 300 Mk. Geld­strafe verurteilt. Beantragt waren 4 Jahre Zuchthaus, 1000 Mark Geldstrafe und Aberkennung der bürger­lichen Ehrenrechte auf 6 Jahre.

Die Direktion der Hess. Landeslotterie schreibt unS: Gegenüber der mehrfach aufgetretenen Behauptung, daß eine Verschiebung der planmäßig am nächsten Dienstag, den 15. Juli stattfin-enden Ziehung der Schloßfrei heits- lotte ri e beschlossen worden sei, wird erklärt, daß ein solcher Beschluß keineswegs gefaßt worden sei.

/Die v-Zug-Diebe sind immer noch an der Arbeit. In dem v-Zuge Frankfurt-Basel wurde einem Engländer auf Station Frankfurt ein Kreditbrief über 1200 Pfund Sterling von Taschendieben gestohlen

* * Hilfszüge bei Eisenbahnunfällen werden jetzt auf allen Bahnhöfen, wo sich Eisenbahndirektionen bezw. Eisenbahnbezirksvorstände befinden, aufgestellt. Auf diesen Stationen stehen Züge bereit mit einem Wagen 2. und 3. Klasse, der die Aerzte und die Rettungs- kasten aufnimmt, ferner mit 2 Gerätewagen. Verzeich­nisse der zur Begleitung der Hilfszüge bestimmten Bahn­ärzte und Beamten werden jetzt auf allen Stationen ausgehängt.

* * Der Vorstand des hessischen Zweiges der Süd­westdeutschen Konferenz für Innere Mission hat, wie wir hören, an das Ministerium sowie an die Erste Kammer der Landstände eine Ein­gabe gerichtet, in der es u. A. heißt:Wir sind gewiß nicht in dem Verdacht, einem einzelnen Stande zu lieb Ausnahmebestimmungen zu befürworten und zum Besten der Gastwirte einer partiellen Aufhebung der Gewerbefreiheit das Wort zu reden. Dieser ein­zelne Gewerbestand nimmt aber durch den Ausschank der geistigen Getränke eine besondere Stellung ein, welche Vorsichtsmaßregeln verlangt. Es wird niemand leugnen, daß, je größer die Anzahl der Wirt­schaften ist und je uneingeschränkter die Zahl derselben vermehrt werden kann, die Verführung und Möglich­keit zum übermäßigen Alkoholgenuß in einer das Volkswohl in sittlicher, finanzieller und wirtschaftlicher Beziehung gefährdenden Weise zunimmt. Der Schutz der in der Gegenwart durch rasches und reichliches Ver­dienen besonders der Versuchung des Alkoholmißbrauchs ausgesetzten Arbeiterklasse, sowie der sittlich noch Un­gefestigten, Ungereiften und Schwachen, besonders der Jugend männlichen und weiblichen Geschlechts, verlangt gebieterisch, daß man die Gelegenheiten aus das nötige Maß beschränke. Je mehr Wirtschaften über das Bedürfnis hinaus errichtet werden, umsomehr müssen die Wirte, um existieren zu können, auf Verdienst bedacht sein. Der finan­ziell gut st eh ende Wirt kann auf Ordnung in seinem Hause halten, er ist nicht auf die letzten Pfennige an­gewiesen, er kann den unmäßigen weiteren Aus­schank verweigern, während d^r über das Be­dürfnis, in scharfem Konkurrenzkampf ar­beitende, vielleicht auch nur als Zapfer einer Großbrauerei bald hier, bald dort etablierte Wirt leicht der Gefahr unterliegt, auch auf unreelle und die Mäßigkeit und Sparsamkeit der Gäste bedrohende Weise Geld verdienen zu wollen. Nachdem in letzter Zeit im preußischen Landtag ernst und ein­gehend über die Alkoholgefahr verhandelt worden, brauchen wir nicht weiter auszuführen, wie nötig es ist, zu verhüten, daß die Anzahl der Wirtschaften, der Quellen des Alkohols, zunimmt. Dies würde sofort der Fall sein, sobald volle Konfessionsfreiheit in un­gesunder Weise eingeführt würde. Das Großkapital würde dann noch mehr Wirtschaften errichten, ab­hängige Wirte hineinsetzen, andere altrenommierte Wirtschaften zu Grunde richten und schließlich auch den von ihm abhängigen und scharf verpflichteten Wirt nicht auf seine Kosten kommen lassen und so das Proletariat vermehren. So würde, was tief zu be­klagen wäre, der ehrbare Wirt st and, dessen Ver­

antwortlichkeit und Selbstachtung nur durch seine Existenzfähigkeit gesichert ist, durch im Beruf unerfahrene, vom Großkapital völlig abhängige Personen verdrängt und zu Grunde gerichtet werden. Im letzten Grund würde unser ganzes Volk schweren Schaden leiden, indem durch die Zunahme der Zahl der Wirtschaften und die damit Hand in Hand gehende Abnahme der Qualität derselben die Unmäßigkeit gefördert würde. Wir halten es im Gegenteil für wünschenswert, daß, wie in Gießen, auch in anderen Städten durch Orts- statut die Konzessionserteilung beschränkt werde und auch auf dem flachen Lande möglichst scharf der Nach­weis des Bedürfnisses gefordert und den darauf bezüg­lichen Ausführungen der Gemeindevorstände so viel wie möglich stattgegeben werde". Der Rhein-Main- Gastwirte-Verband sprach sich bei der Behandlung dieser Frage auch für Bedürfnisnachweis aus.

v. Nach einer von der Großh Brandversicherungsanftalt für Gebäude gefertigten Statistik kamen im Großherzogtum in den Jahren 18871901 nach Abzug der Blitzschäden 6176 Gebäudeschäden durch Brand vor, von welchen 371 erwiesenermaßen und 121 mutmaßlich durch Kinder verursacht waren. Es sind dies nahezu 8 Prozent dcr fraglichen Brände. Der entstandene Ge­bäudeschaden berechnet sich nahezu auf 871097, bezw. 234316, zusammen 1105 413 Mark. 8 Kinder büßten bei den Gebäudebränden das Leben ein. Das Bürgerliche Ge­setzbuch bestimmt in § 832:

Wer kraft Gesetzes zur Führung der Aussicht über eine Person verpflichtet ist, die wegen Minderjährigkeit ober wegen ihres geistigen oder körperlichen Zustandes der Be­aufsichtigung bedarf, ist zum Ersätze des Schadens ver­pflichtet, den diese Person einem Dritten widerrechtlich zufügt. Die Ecsatzpflicht tritt nicht ein, wenn er seiner Aufsichtspflicht genügt hat, oder wenn der Schaden auch bei gehöriger Aufsichtssührung entstanden sein würde. Die gleiche Verantwortlichkeit trifft denjenigen, welcher die Führung der Aufsicht durch Vertrag übernimmt."

Hierin liegt eine eindringliche Warnung für Eltern, Vormünder und Pfleger zu einer sorgfältigen Ueber- wachung der Kinder, namentlich zur herannahenden Zeit der Erntemonate, wo Scheunen und Höfe mit Stroh und Heu gefüllt zu sein pflegen. Werden die Aufsichtspflichtigen bei einem durch Kinder verursachten Brande von einer Feuer­versicherungs-Gesellschaft auf Schadensersatz belangt, so liegt ihnen der Beweis der geübten genügenden Auf­sicht ob. Auch sei auf die Verordnung von 1856 hin­gewiesen, wonach Kaufleuten der Verkauf oder die Ab­gabe von Streichfeuerzeug an Kinder verboten ist.

** Kirmeß. Am nächsten Sonntag und Montag findet die mit Recht so beliebte Heuchelheimer Kirmeß statt.

Die kleinste Schule in Hessen dürfte die in F rie dri ch s d orf bei Liebenau sein, die von ganzen 8 Schülern besucht wird.

Gekürzter Stil. Die Provinzialdirektion R h e in­dessen, das Kreisamt, sowie die Kreisschulkommission Mainz richten an die ihnen unterstellten Dienststellen und deren Beamte folgendes Ausschreiben:Durch unser Amtsblatt Nr. 7 vom 2. Juni 1881 ist auf höhere Weisung bereits angeordnet, daß bei den Überschriften (dem sogenannten Kopfe) der an uns zu erstattenden Berichte die Ausdrückeunterthänig" odergehorsamst" in Wegfall kommen sollen. Wir empfehlen Ihnen auch in den Berichten selbst sich zukünftig aller überflüssigen sog. Devotionalien, wiegehorsamst",submissest", ergebenst",geneigtest",gefälligst" usw., zu enthalten. Bravo! (Red.)

** Wie man sich kühle Zimmer schaffen kann. Heiß brennen die Sonnenstrahlen, und wir klagen über unerträg­liche Hitze. Wir entfliehen der heißen Straßenlust und ziehen uns in unsere kühlen Gemächer zurück. Jedoch der Temperaturunterschied zwischen außen und innen ist so gering, daß er uns nur eine zeillang erfrischend erscheint, bald jedoch ermattend und ermüdend wirkt. Wieder ver­langen wir nach frischer Luft; freilich nicht wie im Winter im Sinne der Reinheit, sondern im Sinne der Kühle. Oeffnen wir aber das Fenster, so strömt selbst auf der Schattenseite noch mehr Hitze ein, denn Alles strahlt Wärme aus. Da ist denn die Ratlosigkeit oft noch größer als im Winter. Wie muß man die Ventilation regeln, um eine einigermaßen erträgliche Temperatur zu erzielen? Ein regel­loses, gelegentliches Oeffnen der Fenster hat gar keinen Zweck, sondern man muß ein bestimmtes Prinzip verfolgen. Im hygienischen Institut der Hochschule zu Pest sind da­rüber genauere Untersuchungen angestellt worden. Man hielt im Sommer Wochen hindurch die Fenster fierst am Tage offen und nachts geschlossen, dann umgekehrt und ver­glich dabei stets die Temperaturen der freien Lust mit der­jenigen im Zimmer. Dabei ergab sich, daß bei am Tage geöffneten Fenstern die Temperatur im Zimmer beinahe ebenso hoch stieg, wie im Freien. Waren dagegen die Fenster am Tage geschlossen und des Nachts offen, 'so blieb die Luft im Zimmer viel gleichmäßiger und kühler, mindestens 7 Grad Celsius niedriger als im Freien. An Tagen mit hohen Außentemperaturen war der Unterschied besonders groß. Dieser Vorteil läßt sich qjfo einfach durch eine zweck­entsprechende Handhabung des Oeffnens der Fenster er­reichen. indem als Regel befolgt wird, daß die Fenster am Tage verschlossen und möglichst verdunkelt, des Nachts aber offen gehalten werden. Dabei kann urgehindert die frische Nachtluft in unsere Z'mmer eindringen und Wände und Möbel abkühlen, welche dann ihrerseits wieder am Tage die Jnnenluft kühler erhalten. Unterstützen wir diese wohl­thuende Ventilarion Nachts noch durch das Oeffnen der Thüren, so werden bei Tag und Nacht unsere Zimmer von einer angenehmen Temperatur erfüllt sein. Und auch dies trägt bei zur Freude und Zufriedenheit im Leben!__

Hus besseHa^acdbargebieien.

1. Lehnheim b. Grünberg, 8. Juli. Von einem plötzlichen Tode wurde beim Baden im Mörlauer Teich ein 25jährige