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1b siegierung hinsichtlich der Bahn A l s f e l d-H e r s f e l d è Ich auf garnichts einlasse; sie schneide aus diese Werfe il ?? bJW Verkehr von Hessen ab und leite rhn ganz auf ^selbi.?' kußisches Gebiet. Die hessische Regierung solle bei J preußischen in dieser Beziehung entsprechend ernzu-

y^rm^ Gnauth: Die Frage der Nicht-

?>die Mg ^rung von Vergünstigungen für die Mannheimer ' °>^ eine S^ Ausstellung sei keine Ausnahmeregel, sondern resultiere ^dlakM^ dem Grundsätze, derartige besondere Ausnahmen ^tdjt mehr zu gewähren, nachdem die 45tag,ge Gultig- ^ über bi, N kn der Retourbillets eingcfuhrt worden sei. Bei der ^ ÄnaL^5 r uie Alsfeld H-rsfeld handele es sich um eine Llni Kiefern ^-b e m rweidrittel auf Preußl chem und zu eindrrttel auf ^»W ch^W. Hege. Finde sich für die Linie Alsfeld- t verlas, °"ei. ^'deraula ein Unternehmer, so werde diese ausgefuhrt "Nftiae"^" ^"werden. Kleinbahnen seien nur Saugadcrn für den vteiidV â""t. lokalverkcbr, die auf Durchgangsverkehr nicht rechnen seien b?^- duften. Der Vertagung San trag wolle einen ! llbbilna^°>l Umweg zur Ablehnung machen. Die Regierung M fiA iv ei fest davon überzeugt, daß ein Eingehen besonder?^-?^reußens auf eine Revision des 1896er Mft/fr - ^ von vornherein ausgeschlossen sei.

ßreuüÄ'^^^ Abg. Wolf (Antis.) Durch eine Vertagung der ch b 'Mhch» Abstimmung müsse man den Versuch machen, eine 1 E^ cmt1 Vision des alten Vertrags herbeizufuhren. Vor allen anb hSWEiligen müsse die Regierung bestrebt sein, sich das An- !eit tL -T^1, sehen im eigenen Lande zu erhalten. Daß der Finanz- ! W" ° Zahle« Imster zum zweiten Male die Kabinettsfrage gestellt en ' °"l S. hebe sei zu bedauern. Eine solche Taktik solle man A^-'"^ doch lassem

irbon ^"cki I Abg. David (Soz.) betont, die Jllussion über den eher M f u p96er Vertrag sei gründlich zerstört worden. Der größere ,^'"°" »ass t Bundesstaat habe größere Pflichten gegen den kleinen Staat. .Mchmde« gn .8ecnn selbst säßen die größten Feinde der Reichs- ülin z m Ei '^ »i -nbahnge^ und nicht hier. Der Vertrag jU "leiben äffens vereitele die Reichseisenbahngemeinschaft, da " "wen Fall, ii die anderen Staaten abschrecke. Ihr ablehnender ; oer |^on eint èiandpunkt ergebe sich nur aus sachlichen Gründen. M, oh», s Abg. Schmitt (Zentr.) vertrete als hessischer Ml ec noch nicht Abgeordneter lediglich die Interessen der hessischen

Steuerzahler. Was den Unterstützungsfonds anlange, daß von der Re auf den zurückzukommen er sich nicht versagen könne, eamta, der sich 1° könne er absolut nicht begreifen, welche rechtlichen abenpenfion ent Gründe dafür maßgebend seien, daß zwar Baden seine ihm zustehende 34 Prozent bekomme, nicht aber auch einen politischen Hessen die dem letzteren zukommenden 42 Proz.; diese den Vmaaungs- sollten unbegreiflicher Weise in die Gemeinschaft, an die Borlagc von der Preußen zu 98 Proz. und Hessen nur zu 2 Pcoz. erecht zu machen dcieiligt sei, übernommen werden. Für die hessischen chen habe, gegen Beamten der Main-Neckarbahn hätte man ähnliche i stimmen, falls Bestimmungen treffen sollen, wie die badische Regierung 6t hoffe'indes, dies für ihre Beamten gethan habe; dies wäre viel se Weise versuche borteilhaftcr für sie gewesen. Ferner hätte die

; zu fangen unÜ Regierung besser gethan, einen durchschnittlichen Betriebs- ehen wie eigens koeffizienten der Main-Neckarbahn anzugeben, statt bei man von Sciteic dessen Berechnung das schlechteste Betriebsjahr heraus- ecLandwirtschaft!»greisen. Eine Revision des früheren Vertrags sei t deutlich an dec durchaus möglich. Daß der Finanzminister, den man â-williauna einer aUerfeitS das größte Vertrauen entgegenbringe und et landwiclschasl-1011 dessen Tüchtigkeit man überall überzeugt sei, mitë naÄraalich die Gelegenheit genommen habe, die Vertrauensfrage 1 zu stellen, berühre ihn von den ganzen Verhandlungen M.h-mtr «m unan geneh msten, zumal es sich ja um Ver- tonen oder Mißtrauen gar nicht handle. Im Interesse Prinzip fut e ^. Ansehens der Regierung und der Würde des t ausgefpioq $Qllfe§ halte er die Stellung der Kabinettsfrage für du Lorlage Lj ^ a n a n g e b r a ch t.

gestellte Antrag auf Vertagung der Abstimmung über die Vorlage auf den nächsten Landtag wider die Ge­schäftsordnung verstoße. Nach kurzer Debatte über diesen Punkt wird die Beratung abgebrochen und die Abstimmung auf nächsten Dienstag ver­schoben. Schluß 1'/< Uhr. Nächste Sitzung Samstag 9 Uhr.

Giessener Cagesneuigkeiten.

Finanzministcr G n a u t h erwidert, daß eine Revision

,- tS Gemcinschaftsvertrages 1896 nur für den Fall ein-

*^^" toten könne, daß eine Erweiterung des gemeinsamen rn will, sondni »senbahnbesitzes der zwei contrahierenden Staaten be- eit verschafft, i Wchtigt sei. Es habe ihm durchaus fern gelegen, ümstiiczendc», Mfcnit irgend einen Druck ausüben zu wollen. Werde jen§ veciindecimrtzx Vorlage abgcle^nt, so fehle ihm selbst das Vertrauen, mstcuer, Zuwach-'M hsg Geschäfte des Landes weiterführen zu können. Weinte AusklariaiMasident Haas eröffnet, daß der von 20 Mitgliedern ich ihre Augen ^ ±------ ----------------------

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Gießen, 7. Juni-

M. Rennveranstaltung für Amateure. Am Sonntag den 15. Juni findet auf unserer schönen Rennbahn ein Rennen für Amateure statt. Zu dieser Veranstaltung werden nach Beschluß des Vorstandes vom Gau 9 sämtliche Vereine des 9. Gaues hierher fahren. Bei Gelegenheit dieses Rennens soll auch der Gau-Wanderpreis unseres Gaues wieder verteidigt werden. Die einzelnen Vereine sollen je einen Delegierten in das Preisgericht entsenden. Das Wett- sahren selbst hat 5 Rennen. 1) Erst fahren 2000 m. Da­zu sind vor allem solche Herren eingeladen, die sich noch nicht im Wettstreit bethätigt haben. 2) Haupt sahr en 8000 m. 3) Gauverbands-Wanderpreisfahren 2000 m. 4) Vorgabefahren 2000 m. 5) Mehr- fitzerfahren 2000 m. Meldungen mit den Einsätzen (pro Rennen und Fahrer 2 Mk) und Angabe der Lizenènummer sind bis Montag den 9. Juni, abends 6 Uhr zu richten an den 1. Bors, derWanderer" G. R.-G Herrn Gust. Mundt, Hotel Viktoria, und zwar unter genauer Angabe der Adressen und Rennen.

Vor und nach der Arbeit ist reichlich für Ver­gnügen gesorgt. Vorm. 10 Uhr werden mit Musik­frühschoppen im Rest. Royal die Gäste empfangen. Nach dem um 3 Uhr beginnenden Rennen findet von 6 Uhr abends an großes Conzert mit Preisvertei- lung statt. (Kapelle der 116er unter Leitung des Herrn Musikdirekt. Krauße.) Das Fest verspricht bei zahlreicher Beteiligung von auswärts einen glänzenden Verlauf zu nehmen. Hoffentlich gelingt es auch diesmal den Gießenernsowie kürzlichden aus wärtigen Gastwirten, dies­mal auch den Radlern von Nah und Fern vergnügte Stunden in unserer Stadt zu bereiten.

** Brieftaubenklub. Morgen Sonntag findet das erste diesjährige Preisfliegen von Brieftauben statt und zwar ist die Tour RegensburgGießen vorgesehen. Zur Richtigstellung dec Ankunft werden die Meldungen im Vereinslokal (Franz Wiegand, Neuenweg) von morgens 9 bis abends 7 Uhr entgegen genommen.

e. Kunstausstellung im Turmhaus auf dem Brand. Die Kollektion von Ludwig Dettm ann-Königs­berg (Professor Dettmann ist bekanntlich Direktor bet Königsberger Akademie), welche seit 8 Tagen ausgestellt ist, hatte sich diese Woche eines regen Besuches zu erfreuen. Die Bilder bleiben, wie wir vernehmen, nur noch kurze Zeit ausgestellt. Neu ausgestellt ist ein Portrait" von K. Stockmayer, Malsch.

* Das Promenadenkonzert findet morgen 12 Uhr in der Südanlage mit fol gendem Programm statt. 1. Ouvertüre der Wildschütz (Lortzing), 2. Melodie gelébre (Rubinstein), 3. In der Venusgrotte, Walzer (Richardh), 4. Finale a. Rienzi (Wagner).

Der hessische Hauptverein des Evangelischen Bundes

gedenkt am Sonntag, den 15. und Montag, den 16. Juni seine 7. Landesversammlung in Gießen abzuhalten. Wir wollen nicht verfehlen, unsere evan- y i Leser auf dieses Fest aufmerksam zu machen.

Aus dem reichhaltigen Programm heben wir Folgendes hervor. Sonntag nachm. 3 Uhr F est g o tt e s di e nst in der Stadtkirche, unter Mitwirkung des Kirch en­ges angvereins. Die Festpredigt wird der als Prediger hochgeschätzte Pfarrer Dingeldey von Darmstadt halten. Abends 8.30 Uhr in Steins Garten öffentliche Festversammlung. Nach Begrüßungen und Gesängen des Kirchengesangvereins wird Professor Dr. Krüger, der seine letzten Oster- ferien in Rom verlebte, von seinen dortigen Eindrücken erzählen. Pfarrer Lic. Dr. Diehl -Hirschhorn, durch seine Forschungen auf dem Gebiet der hessischen Kirchen­geschichte rühmlichst bekannt, wird über die Frage sprechen: Warum haben wir evangelischen Hessen geschichtlich betrachtet allen Grund zu reger Anteilnahme ander evangelischen Bewegung in Oesterreich. Der zweite Festtag Montag, bringt um 8 Uhr eine Sitzung des HilfSauSschusses zur Unterstützung der evangelischen Bewe­gung in Oesterreich und um 10.30 Uhr die geschlossene Mitgliederversammlung des Bundes. Er sollen in dieser die Gründe erörtert werden, aus denen die evangelischen Gemeinden Oberhessens gerade jetzt mehr als feitger an den Aufgaben und Arbeiten des evangelischen Bundes sich beteiligen. Pfarrer Fritsch- Ruppertsburg wird diese Besprechung einleiten. Den Schluß des Festes bildet um 2.30 Uhr ein gemeinsames Mittagsessen. Wir wünschen dem Fest einen erfolgreichen Verlauf. ________

vermischtes.

* Die Eröffnung der landwirtschaftlichen Ausstellung in Mannheim fand am Donnerstag in Anwesenheit des Großherzogs, der Großherzogin, des erbgroßherzoglichen Paares, des Prinzen Max und Karl, sowie der Damen und Herren des Gefolges und zahlreicher geladener Gäste, da­runter Mitglieder beider Kammern statt. Mit freudiger Genugthuung stellte der Großherzog fest, daß dem Gedeihen des Handels- und JnduftricmittelpuiiktesMannheim keineswegs ein Rückgang der Landwirtschaft in den umliegenden Bezirke ftegenüberstehe.

Zum südafrikanischen Frieden.

London, 7. Juni. Den Buren, welche sich ergeben ' haben, wird gestattet werden, mit ihren Familien direkt auf ihre Farmen zurückzukehren. Auch soll den Buren erlaubt werden, ihre Frauen und Kinder sofort aus den Flüchtlings­lagern abzuholen.

Die britische Regierung garantirt für die Rückkehr Krüger's, Wesseps, Wolmaren's und Fischer'è, sicheres Geleit in ihre Heimat und hat in Anbetracht von Krügers hohem Alter auf seine Anerkennung der britischen Souveränität über Transvaal verzichtet.___________________________________

Neuem Nachrichten.

* Dresden. Das über das Befinden des Königs Albert heute früh 7 Uhr ausgegebene Bulletin besagt: Die vergangene Nacht war bei dem König durch asthmatische Beschwerden vielfach gestört. Die Herz­thätigkeit ist verhältnismäßig kräftig Fieber ist nicht vorhanden. Allgemeinbefinden und Kräftezustand lassen trotz der genügenden Nahrungsaufnahme noch sehr viel zu wünschen übrig.

* New-Aork, 7. Juni. Aus Fort de France wird über eine neue Thätigkeit des Mont Pelèe von gestern, Freitag, berichtet. Man hat festgestellt, daß der vulkanische Ausbruch mit dem Mondwechsel in Zusammenhang steht

* London, 7. Juni. Die Freilassung der Buren-Ge­fangenen hat bereits begonnen. Aus den Bermudas-Inseln sind sämtliche Vuren-Offiziere auf Ehrenwort freigelaffen worden. In Transvaal werden die landwirtschaftlichen Arbeiten nunmehr mit besonderem Nachdruck ausgenommen.

Der heutigen Nummer liegen neben der Unterhaltung», beilage noch dieSeifenblasen" und dieOberhesfische Zeit­schrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau" mit bei, deren Beachtung wir besonders empfehlen. Außerdem verfehlen wir nicht noch einmal auf den laufenden Roman unterm Strich de« Hauptblattes hinzu weisen. Die Redaktion.

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