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tu eröffnen zu dem Zweck, Dewet einen Ehren­degen anzubieten. Desgleichen wird vorgeschlagen, eine Subskrivtion zum Wiederaufbau der Farm Dewets einzuleiten. ' (Also selbst bei seinen Gegnern erhält der tapfere Burenführer volle Anerkennung. D. Red.)

Haag, 4. Juni Die Utrechter Buren-Konferenz beschloß, von einem offiziellen Protest gegen den Friedensschluß abzusehen, obgleich sämtliche ^eleglerte denselben mißbilligen. Der Gemütszustand des Präsi­denten Krüger soll zu ernsten Besorgnissen Anlaß

Brüssel 4 Juni. Wie es heißt, werden die hier weilenden Buren-Delegierten vor dem hiesigen englischen Gesandten den Unterthanen-Eid leisten und dann nach Südafrika zurückkehren.

Nach einer Meldung aus Pretoria reiften die Buren-Delegierten unter enthusiastischen Kundgebungen -u ihren Kommandos ab. Allenthalben an der Eisen­bahn brannten Freudenfeuer. Die Buren und die englischen Soldaten fraternisierten und sangen patri- otilche Lieder. (?)

Giessener Cagesneuigkeiten.

Gießen, 5. Juni.

* Unsere Regimentèkapclle giebt heute im Stein'- schen Garten ihr erstes Abonnementskonzert. Die Be­sucher mögen auf verschiedene Novitäten hingewiesen sein, welche Herr Musikdirektor Krauße für dieses Jahr bem Auditorium bieten wird. Es sind darunter einige ganz allerliebste Sachen, so daß wir den Konzerten einen recht zahlreichen Besuch wünschen.

h. Der vom RadklubGermania" errungene erste Preis auf dec Dauerfahrt nach Butzbach über 100 Kilometer, ist bei dem Mitglied Carl Muhl Bahn­hofstraße 43 ausgestellt.

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* Die Gewinnliste der Marburger Geflügel­lotterie liegt bei uns aus.

* Volksbad Im Mai wurden 8502 Bäder ver abreicht gegen 7365 im April und 9800 im Mai 1901 oder 98 im Durchschnitt auf den ganzeu Badetag 315 Bäder gegen 273 im April 1902 oder 367 im Mai 1901.

Der Besuch hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad 3598 Männer darunter 962 zu 10 Pfg.

794 Frauen 210 10

Wannenbad I. Kl....... 292 Männer 94 Frauen

n. ...... 765 510

Dampf- u. Heißluftbäd sow. Massage zus. 141 Männer

Lottetten den Rahm abschöpfen. In der Schlußklasse der Lotterie ist die Voraussetzung des Zusammenfalls der beiden höchsten Prämien von 300 000 u. 200 000 Mk. sehr wahrscheinlich.

do. Brausebäder.

do.

zus. 15 Frauen . 1940 Männer

, . 353 Frauen.

a. Eine sehr gute Füllung für offene Spalten in Fußböden kann man Herstellen, indem man Zeitungs­papier in einen Teig cinweicht, welcher bereitet wird aus einem Pfund Mehl, 3 Quart Wasser und einem Eßlöffel voll Alaun. Alles zusammen dicht vermischt und gut aufgekocht giebt eine Mixtur, die nach dem Trocknen völlig hart wird. Ein Ueberstreichen der in die Risse gestrichenen Masse mit Leinölfirnis macht dieselben gegen feuchtes Aufwischen sehr widerstands­fähig.

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en, indem man Zettungs- ât, welcher bereitet wird uart Wasser und einem

Die Personenwaage wurde von 200 Personen benutzt und das Bad von 22 Personen besichtigt.

n. Der stellvertretende Turnwart des Gaues Hessen, Tanzlehrer Wilh. Will in Wetzlar hat nach dem Ab­leben des bisherigen 1. Gauturnwarts Schneider aus Marburg die Geschäfte der Gauturnwart­schaft übernommen.

* Die hessische Laodeslotterie - Direktion sendet uns folgendes Schreiben zu: Es ist manchmal bezweifelt worden, daß die möglichen Höchstgewinne des hessischen Landeslotterieplans überhaupt vorkämen oder auch nur mit einiger Wahrscheinlichkeit Vorkommen könnten. Wie unberechtigt dieser Zweifel ist, ergeben schon die bisherigen Ziehungserfahrungen. Nachdem sich nämlich die hohen Gewinne, denen, wenn sie zuletzt gezogen werden, die Prämien zuwachsen, schon wiederholt bis fast zuletzt im Gewinnrade aufgehalten haben, waren soeben in der 3. Klasse der hessischen Landeslotterie als letzte größere Gewinne die Gewinne von 2000 Mk. und von 20 000 Mk. verblieben und ist nach längerer Spannung der bei der Ziehung Anwesenden von diesen beiden Gewinnen derjenige von 2000 Mk. zuerst gezogen und damit entschieden worden, daß die Prämie dieser Klasse in Höhe von 50 000 Mk. dem Gewinner des Gewinnes von 20000 Mk. zufallen mußte, was auf die No. 11726 auch alsbald geschehen ist, sodaß in diesem Falle der mögliche Höchstgewinn von 70 000 Mk. wirklich erzielt worden ist. Man sieht, wer einmal Glück hat, kann es auch gründlich haben, und wenn man das Prämiensystem mit Recht als eine interessante kleine Lotterie in der Lotterie bezeichnet, in beiden

Die Aussichten auf eine gute Apselernte haben sich wie uns ein Fachmann mittheilt, seit Eintritt des warmen Wetters bedeutend gebessert. Infolge der lang­anhaltenden kühlen Witterung blühten die Aepfelbäume nahezu drei Wochen, ohne nennenswerthen Schaden ge­nommen zu haben. Auch das anhaltende Regenwetter hat den Blüten nichts geschadet, die nunmehr seit Ein­tritt der warmen Witterung sehr rasch von den In­sekten befruchtet worden sind.

Butzbach, 4. Juni. Am Montag waren die Ritter des Johanniterordens von Hessen und Hessen-Nassau unter dem Vorsitz des Grafen Görtz in Sch l i tz zu ihren alljährigen Beratungen in der Komthurkirche zu Nieder-Weisel versammelt. Nach der geschäftlichen Sitzung fand ein Festessen im hiesigen Hotel Hessischer Hof statt.

* Mainz, 4. Juni. Die evangelischen Geist­lichen Rheinhessens waren am 17. Mai hier zur Provinzialkonferenz vereinigt. Im Ganzen 57 Herren hatten sich im Vereinshaus zusammengefunden.

t Bingen. Die Leiche des ertrunkenen Küfergesellen Casvary ist in der Nähe der Unglücksstelle gelandet worden.

* Bingerbrück. Der Ortsvorsteher Brauch in Schweppenhausen machte einen Selbstmordversuch durch Erschießen und liegt jetzt lebensgefährlich verletzt dar­nieder. Die Ursache zu dem Selbstmord ist unbekannt.

* Der Apotheker von Bacharach, welcher die Apotheke erst vor einigen Jagen übernommen hatte, wurde todt im Bette aufgefunden.

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Gießen, 3 Juni 1902,

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

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