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« 1902.
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Nr. 282. Zweites Blatt
aooKiemeat'preU: in Gießen, »bgeholtm-n-Nich b0 Pfg-, In« Hau« gebracht 60 Pf«., durch die Post bezogen viertel- jährlich Mk. 1.50.
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Das Blatt erscheint an alle» Werktagen nachmittags.
Rendle Nachrichten
(Gießener Tageötatt)
für Oberhesseu und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der^Großh.^Bürgermeisterei^Gießen^und solche der Großh. Provinzialdirektion von Oberhessen
Schatzgräber am Meeresgrund
— Ein Wunder moderner Technik. — (Nachdruck verboten.)
" Wunderbare Aussichten in die Zukunft eröffnet uns >me Erfindung, die man seit Jahrhunderten vngestrc bc.t, und die jetzt, wo man sie schon nicht mehr erhoff het, Wahrheit werden soll. Wie Kapitän Nemo, der Held Iw.' bekannten Berneschen phantastischen Romans „^0000 Meilen unterm Meer", wird man Die ^efen deS Jiee* re? durchspähen und die Fluten nach allen Richtungen -__M binrdwueren können. Die Schätze, die das raubgierige
♦ seine tötsthtnkut Nc?er verschlungen, werden vor unseren Augen offen lie* gen, und das Wasser wird seine Beute wiedergeben mässen, die es seit Jahrtausenden verborgen hält.
Der italieiiische Ingenieur Guiseppe Pino hat vor kurzem ein Unterseeboot zur Wiedererlangung untergegangener Schiffe und Ladungen erfunden, das m seimer Art gan^ einzig ist und den Wünschen langer Zeiten gerecht zu werden scheint. Der junge Erfinder hat am Golf von Genua in Gegenwart der Behörden erfolgreiche Versuche gemacht, bei denen es ihm gelang, bis zu einer Tiefe vor 90 Metern hinunter- - ^,^,, vsteigen und in weniger als zehn Minuten ein in den 'LiÜnklk-U.Lck^ '^uttd gebohrtes Schiff an die Oberfläche zu bringen. L toucher können höchstens in einer Tiefe von 30 Metern lueieiuuOC. arbeiten, wegen des starken Wasserdruckes, der bei 40 i^e GummW pietern 4 Kilogramm pro Quadratzentimeter beträgt, ritftmhn ^rivtit 'M 10 aber sann in seinem Boote dem stärksten Wasser- yuquiu brircfe Widerstand leisten und in jeder beliebigen Tiefe arbeiten. Das eiförmige Boot ist ganz aus Stahl ge- ^ât. Um arbeiten zu können, hat Pino einen mecha-
I 'OU|lU|lll nijd)eu Arm erfunden, der, ganz wie ein Menschenarm, in Ueuenbn ^ Bewegung, ausführen kann. Das Boot ist schon in " ein er Tiefe pb 1^150 Metern erprobt worden. Der Er- L 8 «BH I hub er ist lnücheftdns 140 Mal hinabgestiegen und hat
P 1 1 bei 130 Metern arbeiten können. Zwei Personen kön-
V V W um in beni Boote »Wölf Stunden hintereinander ar- iderschränkè $n beuten
Bettstellen, 8s Von dein Schiffe aus kann man durch besonders (Aötut ilni konstruierte Scheiben die Gegenstände ganz genau sehen. . Tew Boot steigt mit einer Schnelligkeit von 3.50 Metern in der Sekunde herunter und heraus. Man kann es stellt als ptauw ibei jeder beliebigen Tiefe sofort stehen bleiben lassen. Mi dem Meeresgrunde fährt es mittels eines wunder- ffliWfstWc klaren Räderwerks, das von einer elektrischen Schraube 11 Bewegung gesetzt wird, wie ein Wagen umher. Die ij»ftMn< Weinte, die sich im Boote befinden, bleiben mittels des
nWmerbtii kellephons in ununterbrochener Verbindung mit der
S.L hellen Außenwelt. Man sann aus dieser Beschreibung leicht er- Grover ' it^rn, wie bedeutend Pinos Erfindung ist, die das Problem mit oder ohne WoM» ^„ unterseeischen Arbeit löst.
verkehrsreicher^^ ^ino hat aber noch einen anderen wunderbaren
später zu ^ .lDparat erfunden, den er „Hydroskop" nennt: mit Hilfe zwei, ' d^'ies Apparates kann man an der Oberfläche des Meeres n L rite mit Ö Man die Gegenstände sehen, die sich in irgend einer k ffitbürenti ^ie befinden, sie photographieren und sie dann ohne D^ . protze Ausgaben und mit der größten Leichtigkeit wieder-
8 W ^^vgeu. Ein Versuch dieser Art wurde vor kurzem im
Ul Stock. ^iLtelmeerc gemacht. Die Resultate sind fast unglaub-
6nt Wasser-Volumen von 15 000 Kubikmetern über fiter Meeresgrundfläche von 1500 Metern Umfang wurde glänzend beleuchtet, daß man alle Gegenstände im «ser und auf dem Meeresgrunde genau sehen konnte, ^ver war der Apparat sehr klein und einfach, während ” 3'ZI H 2 Instrumente, die zu industriellen Zwecken konstruiert M?«,L°è2 '!"°'! ^l^"' v'el stärker und größer und dabei nicht
MÄd^-^ Wir viel fo|t|pteltger sein werden
7Mü>«-^ Der Wert seiner Ersindungen siir Kunst, Wissenschast ® "CfÄ<^ !"b Ä^u laßt sich gar nicht abschätzen. Man muß sich A^Sr M Augen halten, welche unermeßlichen Schätze und 75?* K w^ das gierige Meer im Laufe der Zeiten an
V «^JÄtWSA W gerissen hat, daß ganze Erdteile mit ihren Kulturen MI^M mergegangen sind. Jeden Monat scheitern durchschnittene M>" M 180 Schiffe, deren Bergung zumeist^ unmöglich war.
L’ im Laufe der Zeiten an
M her eröffnet die Erfindung ganz neue Bahnen In der Wen Versammlung der Schiffsbautechnischen Gesell- ^ war von der Möglichkeit der Hebung des unter- 4 SQl Mngenen deutschen Kriegsschiffes „Großer Kurfürst" w «ebc, und dem Kaiser wurde ein interessanter Ver- vorgeführt. Wie ungemein würde dieser Plan durch puos Erfindung erleichtert! Durch sie wird es uns ^Alich, selbst Schätze aus dem Altertum wieder zu 5U bringen. Der als Mäcen bekannte Fürst von % j ^^^^^d^^ neuerdings die Absicht, den Meeresgrund in der Nahe der Insel Delos nach altgriechischen Kunst- Olsten abschurfen zu lassen. Wenn er sich Pinos Er- jihiung dienstbar macht, so wird seinem genialen Plan â »Erfolg nicht mangeln.
^vß die Erfindung in der Schiffsbautechnik eine ÄwOlution bedeutet steht außer Frage. Die Kabellegung Dich, ebenso lercht sein, wie das Durchschneiden der Ka- 1(1 'N KrreaSLeiten. Unterseeboote und Torpedoboote
Mittwoch, den 3. Dezember 1902.
Gießener
Hlnaößängige Tageszeitung
dürfte Pinos" Hydroskop ganz unnötig machen, denn der Kommandeur eines Kriegsschiffes wird sie genau sehen und, bevor sie Schaden angerichtet haben, in den Grund bohren können. Auch die Handelsmarine wird aus dieser Erfindung großen Nutzen ziehen können, denn der Kapitän eines Schiffes wird nicht nur den Meeresgrund, sondern sogar den Kiel seines eigenen Schiffes sehen können. Er wird daher Klippen und Sandbänke ver- meiden und etwaige Schäden am Schiffe sofort finden und ausbessern können. Für die Taucher und die Fischer wird der Apparat natürlich gleichfalls von großer Bedeutung werden; die Zahl der Fische in den unteren Meerestiefen ist so groß, daß sie dem Ingenieur Pino, als er in seinem Boote unten war, fast den Ausblick raubten. Was soll man noch von den unermeßlichen Schätzen sagen, die im Meere begraben sind? Von den Korallenbänken, den Schwammfeldern, den Perlmuscheln u. s. w.? Die Zoologie und die Botanik werden durch die Erfindung mit viel geringerer Mühe größeren Ausschluß erhalten, als durch die kostspieligen Planktonfischereien, die das Interesse der gesamten gebildeten Welt erregten. Man kann sich kaum eine wunderbarere Erfindung denken. Wie ein Traum klingt's, und doch ist es Wahrheit! *^-----------—
In Pracht und Eis
— Leiden eines prinzlichen Nordpolfahrers. —
(Nachdruck verboten.)
Das mit großer Spannung erwartete Buch des Herzogs der Abruzzen, des Vetters des Königs von Italien, über seine Nordpolreise auf der „Stella Polare" ist bei Ulrich Hoepli in Mailand erschienen, und die italienischen Blätter bringen lange Auszüge aus dem Werke. Interessant ist die Schilderung, die der Herzog von dem Lagerleben während der langen Polarfahrt entwirft.
Am 8. September 1899 hatte sich das Schiff in der Teplitz-Bai, wegen des starken Druckes der Eisschollen, mit Wasser gefüllt und mußte verlassen werden; man schlug an der Küste ein Lager auf. In diesem Lager, unter dem unaufhörlich niederrieselnden Schnee, in der tiefen, entweder vom Monde erleuchteten oder vom Nordlicht schwach erhellten Nacht brachten die kühnen Nordpolfahrer den langen Winter hin. Das Lager bestand aus zwei Zelten. In einem wohnten auf der einen Seite der Herzog, die Offiziere Cagni und Querini und der Arzt Cavalli, auf der anderen Seite die norwegischen; Offiziere. Das andere Zelt war für die Mannschaft eingerichtet worden. Die Zeiteinteilung war ganz so wie an Bord des Schiffes; man führte ein geregeltes Leben wie in einer Pension. Um 7 Uhr erhob man sich vom Lager; um 8 Uhr erstes Frühstück, von 9 bis 12 Arbeitszeit; um 12 Mittagessen; dann wieder Arbeit bis 5; um 6,30 Uhr Abendbrot: um 10 Uhr ins Bett. „Während die Stunden des Tages," schreibt der Herzog, „mit ihren verschiedenen Beschäftigungen schnell genug vergingen, war der Abend lang. Nach einigen Monaten waren die Gesprächsstoffe erschöpft, und um nicht immer dasselbe zu wiederholen, sprach man wenig."
Arn 1ö. Oktober sah man zum letzten Male die Sonne untergehen; am 20. November war von Licht keine Spur mehr vorhanden und man bemerkte keinen Unterschied zwischen Mittag und Mitternacht. Die Polarnacht hatte begonnen; und während draußen in großen Flocken der Schnee fiel und der Schneesturm wütete, arbeitete man in den Zelten eifrig, nm für die Fortsetzung der Nordpolfahrt im Frühling, bei Wiederkehr des Lichtes, alles Erforderliche fertig 511 machen; und wenn das Wetter es erlaubte, arbeitete man auf dem Schnee und auf dem Eise an der „Ausbildung der Hunde".
Während einer dieser „Unterrichtsstunden" ereignete sich der Unglücksfall, der den Herzog zwang, die Leitung der Expedition seinem Begleiter Cagni zu überlassen. In seinem Berichte über die (Vesündheitsverhältnisse während der Ueberwinterung erzählt der Arzt Cavalli, daß der Herzog, leicht gekleider und die Hände mit dünnen Handschuhen bedeckt, das Lager verlassen hatte, um eine Skifahrt zu unternehmen. Unterwegs traf er seine Gefährten, welche die Hunde unterrichteten, und schloß sich ihnen an. Durch die guten Eisverhältnisse verlockt, entfernte man sich weiter als sonst vom Lager. Nach einer halbstündigen Schlittenfahrt sahen sich der Herzog und seine Begleiter plötzlich von einer dichten Schneewolke eingehüllt, die, wenn das überhaupt möglich war, die Luft noch mehr verdunkelte; sie entschlossen sich zur Rückkehr, indem sie darauf bauten, daß die Hunde den Weg zum Lager finden würden; aber der Schnee hatte die Schlittenspuren bedeckt; die Hunde liefen mit rasender Schnelligkeit, da sie sich auf dem Rücken einer offenbar schräg abfallenden Eisscholle befanden. Auf dem ersten Schlitten standen der Herzog, Cagni und der Führer Petigax, die plötzlich den Schlitten halten ließen und ig FM weiterLinaen: sie hatten aber kaum zwanzig Me
11. Jahrgang.
J»sevtto«Spre1S : Die einspaltige PetiUeile für Gleben wie ganz Oberbessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg.; Reklame» die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.
Postzeitungsliste No. 3032.
Redaktion und Expedition: G t e ß e n, N e u c n w e g 28. Fer»sprecha»schl»ß Rr. 368.
(Gießener Zeitung)
ter zurückgelegl, als siè merkten, daß das Eis zu einem Äbgrund führte. Sie drehten sich um und wollten die Gefährten »varuen; aber es umr umsonst; die Hunde liefen im Galopp auf das Licht zu, das Perigox in her Hand trug, und zwei Schlitten mit den vorgespannten Kunden stürzten von einer Höhe von mehr als 7 Metern in die Tiefe und rissen den Herzog und Cagni mit sich. Tie Gefährten brachten ihnen zuZar sofort Hilfeaber sie mußten noch drei Stunden, in Finsternis und Sturmesbrausen, kämpfen, ehe sie das Lager erreichten.
Eagm hatte einen Handschuh verloren, mib der Zeigefinger ferner rechten Hand war erfroren; der Herzog, dessen linker Handschuh geplatzt war, kam in noch schlim merem Zuftvnix' im Lager an: je zwei Glieder des Mittelfingers und des Ringfingers seiner linken Hand waren erfroren. Die beiden Finger, von einem aschfarbenen Weiß, waren hart wie Stein, man tat alles mögliche, um sie Zu retten; aber nach zwanzig Tagen mußte Dr. Cavalli zur Amputation schreiten. Der Mittelfinger verlor ^wi Drittel des letzten Gliedes und der Ringfinger ein Drittel. Cagni's Verleitung war weniger )d)Wer; er kam mit dem Verluste des Nagels und der Fingerhaut davon. Bou der Kälte, welche die Nordpolfahrer auszuhalten hatten, kann man sich kaum einen Begriff madjen; wer das Zeckt verließ, hatte bald eine Eismaske vor den Augen; einem Manne waren eines Tages die Augen völlig zugefroren, so daß man ihn wie einen Blinden ins Zelt führen mußte, wo er am marmen Ofen die Sehkraft wiedererlangte. Die Hand, die ohne Schutz Metall-fachen berührte, empfand einen Scl>merz wie bei einer Brandwunde, und ein weißlicher Streifen zeigte die Stelle an, die mit dem Metall in Berührung gekommen Ivar. — Wahrlich, zu bewundern sind die Männer, die im Menste der Wissenschaft numer wieder furchtlos ihr Leben einsetzen, um den Wall von Eis und Schrecken, hinter dem sich dar Geheimnis des Nordpols so hartnäckig birgt, doch endlich siegreich zu überwinden. ^ Ä —____ ]Nab und fern.
:| Das beschlagnahmte Kriegsschiff. Aus Genua wird gemeldet, daß dort ein türkisches Kriegsschiff, die „Massudije" von der Firma Ausaldo gepfändet worden ist. Statt des Halbmondes weht von seinem Heck die italienische Trikolore. Der Sultan hatte die 1885 erbaute „Massudije" nach der Ansaldoschen Werft in Sampier- darena bei Genua gesandt, damit sie ein modernes Gewand erhalte. Tas hat sie schon seit fast einem Jahre riach allen Regeln moderner Technik bekommen, dagegen die Firma Ansaldo kein Geld. Im Gegenteil mußte sie in letzter Zeit noch den die Arbeit übernehmenden türkischen Offizieren ihren Sold auszahlen. Jetzt mürbe ihr aber die Sache zu bunt und sie ließ durch den Gerichtsvollzieher die „Massudije" solange als gute Prise erllären, bis die Türkei die rückständigen Raten zahlt. In Kiel wurde übrigens vor gar nicht langer Zeit auch einmal ein türkisches Kriegsschiff wegen Proviantschntden mit Beschlag belegt.
/X Eine Branbkatastropch wird aus Montreal in Kanada gemeldet. In Rat Portaga am Woodssee wütet eine furchtbare Feuersbrunst, der bereits Lagerbestände von 25 Millionen Kubikfuß Bauholz, eine Schiffswerft, sechs Dampfer, zlvei Segelschiffe, elf Wohnhäuser sowie mehrere Lagergebäude zum Opfer fielen. Frauen und Kinder ziehen fort, um sich in Sicherheit zu bringen, während die Männer den noch unversehrten Teil der Stadt zu retten suchen.
) Eine furchtbare Aetherexptosion, durch die eine große Anzahl Personen teils getötet, teils schwer verwundet wurden, fand in dem russischen Orte Troßno im Gouvernement Pskow statt. Tort huldigen fast alle Bewohner, Männer, Frauen und sogar Minderjährige, dem Aether- genuß. Der Aether wird, mit Wasser verdünnt, mit Spiritus vermischt oder auch in unvermischter Gestalt, teils als Rausch-, teils als Arzneimittel getrunken. Der Kampf der Behörden gegen dieses Laster ist zu keinem positiven Resultate geführt, im (Gegenteil, es wird mit jedem Jahre allgemeiner und verbreiteter, und es ist beinahe selbstverständlich, daß bei Hochzeiten und ähnlichen Festlichkeiten die Gäste mit Aether bewirtet werden. Der Aether wird von den Bauern teils aus Pskow, teils aus Petersburg, Riga oder Reval eimerweise bezogen und in großen Quantitäten in den Bauernhäusern aufbc* wahrt. Dieses führte zu der erwähnten erschütternden Katastrophe. Ein Bauer in Troßno feierte die Hochzeit seines Sohnes. Er hatte zu diesem Tage zwei Eimer Aether kommen lassen. Als das Bauernhaus bis auf den letzten Platz gefüllt war, begann er den Aether in Flaschen M gießen. Plötzlich erfolgte eine heftige Erplsfion, und es wurden sechs Kinder getötet; ein Erwachsener wurde lebensgefährlich und vierzehn andere syurden mehr oder mmder schwer verletzt. ,__—-----------------—________