Vorsitzender, Kommerzienrat Heichelheim, Balser, @riy
Herren Dürbeck und Ramspeck.
von
kl diese Angelegenheit :
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kammer.
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Sa. «»b
^gen,
wo er
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fanden statt:
a) für Gießen-Sta Nachmittags von 2—6 Uhr kammec
Lauterbach
Protokoll-Auszug.
Gießen, 28. November 1902.
-3<6 brauche Sie. Toklor!" versetzte Audren hastig. „Wolle: ^Die mit mir koinmen?"
b) für Gießen-Landt
Vormittags von 11—12 Uhr im Bureau der Handelt
„Was giebt e«?" fragte Ruinsey, schnell gefaßt. ., le etwas?
„Gewiß - wohin denn aber? Warum sind Sie eigeutli nickt tut Bett?
ML
vieren entüCtrte, uno auf Die Zweifel feiner Genossen versicherte, er müsse das doch wissen, da er aus einem Weinlande stamme. Hiervon soll das Land auch den Namen Weinland erhalten haben. Es steht also fest, daß Türkr ein Franke war, da nur bei diesen regelrechter Weinbau bestand. Türkr ist dasselbe Wort wie unser heutiger Name Dietrich.
r lWelcher Art sind die Frauen, die den Männern gefallen?] fragt sich Herr Labadie-Lagrave im „Figaro". Das ist eine schwere, brennende und delikate Frage. Herr Labadie-Lagrave ist der Ansicht, daß beinahe alle Frauen dieselben Männer lieben, daß man aber im anderen Lager diese Liebeseinsörmigkeit nicht finde; es sei äußerst schwer, die Reize zu analysieren, durch welche die Frauen für die Männer besonders verführerisch sind, weil man nicht zwei Männer finde, die von der Liebe denselben Begriff haben. Egoistisch, leichtsinnig, tieferer Neigungen nicht fähig, betrachten neun Zehntel der Männer die „Frauenjagd" als eine Zerstreuung, einen Zeitvertreib, einen Tribut, den man den Gesetzen der Natur zahlt, eine Art Sport, der die Eitelkeit befriedigt. Wenn man sie fragt, weshalb sie für diese oder jene Frau eine aufrichtige und tiefe Leidenschaft empfunden haben, werden sie, wenn sie offen sein wollen, antworten müssen, daß sie die betreffende Frau geliebt haben, weil sie eine Frau war und weil zufällig gerade diese Frau ihren Weg gekreuzt hat. Die meisten Ehen sind so zustande gekommen und sind darum doch nicht schlechter als andere Ehen. Das ist ein hartes Urteil über die heutige Männerwelt, doch ist es wohl nicht ganz ungerechtfertigt.
^ sTer Eid der ApothcterZ Wegen ungesetzlicher Ausübung der Pharmacie stand dieser Tage ein Droguist vor einer Pariser Strafkammer; er hatte pharmaceutische Spezialmittel verkauft, ohne dazu ermächtigt zu sein. Die Sache an sich war ziemlich belanglos; interessant war aber ein von dem Anwalt des Angeklagten verlesener Apothekereid aus dem 13. Jahrhundert, der — und das ist die größte Merkwürdigkeit — eigentlich noch heute Geltung hat. Wir lassen hier einen Auszug aus dem sehr umfangreichen Dokument folgen: „Ich schwöre" — mußte der Kandidat sagen — „und verspreche vor Gott, dem Urheber und Schöpfer aller Dinge, daß ich die folgenden Artikel beobachten werde: Ich will im christlichen Glauben leben, meine Eltern ehren und keinen meiner ehemaligen Lehrer und Apotheker verlästern. — Ich will alles, was mir möglich sein wird, beitragen zum Ruhme, zur Ehre, zur Zierde und zur Majestät der Arzneiwissenschaft und ihre Geheimnisse und Seltenheiten nicht den Idioten und Undankbaren beibringen. — Ich will nichts verwegen und tollkühn tun, ohne den Rat der Aerzte und nur in der Hoffnung auf Gewinn. — Ich will keinem Menschen irgend ein Gift zu trinken geben und nie einem raten, Gist zu verabreichen, wenn er es auch nur seinen größten Feinden geben wollte. — Ich will hassen und wie die Pest fliehen die skandalöse Praxis, wie sie heute von unwissenschaftlichen Duacffalbent und Alchymisten ausgeübt wird. — Ich will im Laden keine schlechte und alte Arznei halten. — Der Herr wird mich segnen, solange ich das alles beobachten werde."
K sDer Nordpol erreichbar.j Der Nordpolfahrer Peary hielt vor kurzem in Newyork vor der amerikanischen Geographischen Gesellschaft einen Vortrag über die Arbeiten des Peary Arctic Clubs in den Jahren 1896 bis 1902. Der Forscher sprach die Ueberzeugung aus, daß der Nordpol erreicht werden könne und werde. Jemand, welcher zu Anfang des Frühlings von der nördlichen Küste von Grinnell-Land aufbrechen kann, die nötigen Leute, die nötige Ausrüstung und die nötige Erfahrung hat, kann den höchsten geographischen Preis erringen, und von ihm wird gesprochen werden, solange die Erde steht. Den nördlichsten Punkt von Grönland hat Peary zu Ehren des Präsidenten des Peary Arctic Clubs „Kap Morris K. Jesup" genannt. Von diesem Kap, das in 83 Gr. 39' nördlicher Breite liegt, aufbrechend, zog er gegen Norden, etwa eine Meile im Tag zurücklegend, bis er zwei nautische Meilen hinter sich hatte. Hier stieß er auf eine Fläche offenen Wassers, das ein weiteres Vordringen ausschloß.
3 sDer WunderarztZ Aus Newyork wird berichtet: Wohl selten sind an einem Orte so viele Elende und Verkrüppelte zusammengekommen, wie sie jetzt täglich in der Klinik der Cornell-Universität anzutreffen sind, in welcher in den ersten Dezembertagen Dr. Adolf Lorenz, der bedeutendste Wiener Chirurg, der kürzlich ein Töchterchen
Dr. Rumseys Patient.
Nomon von Dr. Halifax unb T. L. Meade.
Antorisirrte Bearbeitung von C. Weßner
Mi (Nachdruck verboten.)
Zählen Wünsche in einem Falle, wie der meinige es ist, auch mit?"
„Sicherlick! Es ist immerhin ein günstiges Zeichen, wenn Sie noch wunschfähig sind. Welchen Wunsch hegen Sie denn?"
„Ich möchte nach Großhofen fahren. Ich fühle, als ob irgend jemand ober irgend etwas, sei es Engel ober Teufel, mich dorthin zieht. Ich möchte einige Tage im Schlosse bleiben und dockte anfangs daran, Margarete mitzunehmeu."
,,Thun Sie das, sie wird Sie geiviß hertlich gern begleiten. Vie ist ein Weib, wie es nur selten eins giebt!"
„Wenn ich nur aber überlege", fuhr der Baron sinnend fort, »daß ich ihren bitteren Klagen um das verlorene Kind, das meiner Ansicht nach nie existiert hat, immer Gehör scheuten soll, dann hat es wierdernm gar keinen Zweck, wenn sie mich begleitet."
„Nun, so gehen Sie allein!"
„Nein, allein kann ich nicht gehen. In der Verfassung, in welcher ich mich befinde, könnte leicht ein völliges Schwinden aller meiner Gedanken eintreten, unb, bevor ick Großhofen noch erreiche, weiß ich vielleicht garnicht mehr, wohin ick wollte."
„Ja, das ist allerdings möglich."
»Lieber Doktor, würden Sie mit mir kommen?"
Rumsey dachte ein Weilchen nach. Daun sagte er entschlossen:
»Gut. Ich fahre heute abend mit Ihnen. Aber ich muß morgen früh zeitig wieder zurück."
„Danke. Ich werde sofort einen Wagen holen lassen. Wenn wir gleich aurbredien, können wir noch rechtzeitig den Fünfuhrzug erreichen.
„Bergeisen Sie nicht, Andren, daß ick Sie als Vater des iateii Kindes behanbele. Sie werden selbstredend Ihre Diener und Ihre Pächter in Großhofen in tiefer Trauer um den Knaben suwen. Den heben kleinen Arthur von Audren hatte ieder, der ihn kannte, von Herzen lieb!"
— Der Baron spitzte die Lippen, wie meint er pfeifen wollte.
mitleidiges Lächeln hämmerte in feinen Angen unb huschte um seinen Mund.
Sechzehntes Kapitel.
A?/"?"m'de langte^ Dr. Rumseu mit feinem J ahenten m Großhofen an. Ein Telegramm hatte den Hans
des Milliardärs Armour glücklich von einer Huftenverren- fung heilte, sein Können und Wissen unentgeltlich der leidenden Menschheit zur Verfügung stellen wird. Der Aufforderung des Chefarztes der Klinik, Dr. Newton M. Shaffer, alfe an Hüftenverrenkungen und den daraus resultierenden Gebrechen leidenden Kinder unter zwölf Jahren sollten sich im Hospital melden, um von Dr. Lorenz behandelt zu werden, haben auch viele tausend andere Kranke, deren Leiden in keiner Weise auf Husten- verrenkung zurückzuführen ist, entsprochen. Schwmd- suchtskranke, mit Ausschlag behaftete Personen und Gicht- brüchige stellten sich in der Klinik ein, um befreit zu werden von ihren Gebrechen. Unter der großen Masse des Volkes scheint sich die Ansicht verbreitet zu haben, daß Dr. Lorenz ein zweiter Eisenbart, ein Wundarzt sei, der alle Gebrechen zu heilen verstehe. Kaum der Hälfte von den dreihundert Personen, welche an einem der letzten Tage in der Klinik untersucht wurden, konnte die tröstende Zusicherung gegeben werden, daß ihr „Fall" dem Dr. Lorenz unterbreitet werden würde.
* Explosionstataftrophe in Chicago. Ein entsetzliches Unglück hat sich nach einer kurzen Drahtmeldung in Chicago ereignet. In der elektrischen Kraftstation der Union Stock Yards-Schlachthäuser zu Chicago fand eine Erplo sion statt. Das Gebäude der Fleischverpackungs-Gesell schaft Swift stürzte zusammen, andere Häuser wurden stark beschädigt. Unter den Trümmern wurden viele Menschen begraben, angeblich hat man bisher schon 30 Tote gefunden; 20 Personen sind erheblich verletzt worden.
) Die Rache der Milchfrauen.^ Eine eigenartige Rache haben jüngst die Milchfrauen von Autun (Frankreich) für ihre Verurteilung wegen Milchpanscherei genommen. Sie wandten sich sofort, unter Berufung auf die Solidarität des Milchfrauenstandes, mit der Bitte um Unterstützung an alle Milchhändlerinnen des ganzen Landes. Tie Milchfrauen von Autun und Umgegend haben dieses Opfer gebracht. Die erste Folge dieser Protestkundgebung war eine ganz bedeutende Steigerung der Milchpreise: man einigte sich dahin, daß die Kunden die Gerichtskosten bezahlen müssen. Dann kam der zweite Streich: die Milchfrauen haben sämtliche Richter von Autun in Acht und Sann getan und beschlossen, ihnen keine Milch mehr zu verkaufen. Der Gerichtshof von Autun kann also bis auf weiteres keinen weißen Kaffee trinken.
A Eine herzlose Schwiegertochter. Ihren Schwieger Vater jahrelang im Schweinestall gefangen gehalten hat seit über zwei Jahren die Frau des Häuslers Josef Hayek in Kuchelbad (Böhmen). In Hayeks Hause fand eine Hausdurchsuchung statt, bei der man nach gestohlenen Sachen forschte. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der Schweinestall untersucht, und zu großer Ueberraschung fand man dort einen halbnackten Greis, der die Hände mit Stroh umwickelt hatte und über und über mit Schmutz unb Koth bedeckt war. Die Besitzerin des Hauses erwiderte auf die an sie gerichtete Frage, der Greis sei ihr Schwiegervater und müsse abgeschlossen gehalten werden, da er blödsinnig sei. Weitere Erkundigungen ergaben, daß der Greis vor 14 Jahren in einer Ziegelei verunglückte und sich dann als Bettler herumtrieb. Vor zwei Jahren kam er zu seinem Sohn und wurde seit dieser Zeit im Schweinestall eingeschlossen gehalten. Die strafgerichtliche Untersuchung wurde eingeleitet.
:| Mit Roß und Wagen eingefroren sind bie Bauern Gribitz und Haas aus Unter-Eggendorf in Oesterreich. Sie hatten auf dem Markt in Wiener-Neustadt eine Kuh verkauft und diese dem Käufer zugeführt. Aus dem Heim weg beschlossen sie, den Kauf noch gründlich zu begießen, was sie in dem Maße taten, daß sie erst in später Stunde stark angeheitert die Heimreise antraten. Es dauerte nicht lange, und die Berauschten fielen in tiefen Schlaf. Die führerlosen Pferde verirrten sich im Dunkel der Nacht und gerieten in einen Kanal, in dem sie stecken blieben. Infolge des großen Frostes in der Nacht fror der Kanal zu, und Wagen und Pferde waren bald im Eise sestgefroren. Drei Stunden schon befanden sich die immer weiter schlafenden Bauern und ihr Gefährt in dieser gefährlichen Situation, als zufällig ein Retter kam. Es dauerte geraume Zeit, bis er die beiden Bauern, die dem Erfrieren nahe waren, zum Bewußtsein bringen konnte. Auch die beiden Pserde befanden sich in einem trostlosen Zustande. Sie, sowie der Wagen waren so fest eingefroren, daß sie erst nach vierstündiger angestrengter Arbeit aus dem Eise befreit werden konnten.
Hofmeister von der Ankunft der beiden Herren verständigt, und so fanden sie alles zu ihrem Einpfauge bereit. Der alte Hawkins, der seit beinahe fünfzig Jahren im Dienste der Audreys stand, kam langsam die Freitreppe herunter, um seinen jungen Herrn in be- grnßen. Das Gesicht des greifen Dieners sah blaß aus, seine Augen glänzten feucht wie von frisch vergossenen Thränen. Er hatte den kleinen Arthur so herzlich lieb gehabt.
Robert von Andrey winkte dem alten, treuen Mann flüchtig zu. „Hoffentlich ist alles in Ordnung, Hawkins?" fragte er. "Ich habe meinen Freund, Dr. Rumsen, miiaebracht. Wir möchten in Abcud essen. Ist ein Mahl zi, bereitet?"
. ."Gewiß, gnädiger Herr, der Tisch ist bereits gedeckt, das Essen fertig."
«/Waches Zimmer haben Sie für Herrn Doktor Rumsen hergerichtet?"
„Das gelbe, gnädiger Herr, im westlichen Flügel."
„Das ist recht. Wir schlafen also in demselben Flügel, miimici) , tagte der Baron. „Für mich haben Sic doch mein ebenes Zimmer ^nrechtmachcu lassen, Hawkins?"
„Jawohl, giiabiger Herr. Ich dachte mir, Sie ivüiischten es so." „Eigentlich ist es mir ganz einerlei, wo ich schlafe. Lassen eie immer lervteieii, wir kommen sofort zum Essen. Unb nun kommen eie, Doktor."
Arzt folgte seinem Patienten in den westlichen Flügel. Einige Nciuuteu später saften die beiden Herren bei einem vor= trefflich zubereiteten Mahle in dem Speisezimmer. 3m Kamin brannte ein luftiges Feuer und verbreitete eine behagliche Wärme in dem Raum. Der Tisch war in die Nähe des Feuers gerückt. „Ich habe wirklich Hunger", bemerkte der Baroit, als er zu eilen begann. „Hawkins, holen Sie uns etwas Chanlpagner — bringen eie von dem -" er nannte einen bestimmten Platz im Keller unb eine Marke. Der alte Wann ging und kam nach kurrer Zeit mit einigen dickbäuchigen, verstaubten Flaschen zurück. - fr Pnopseu knallte lustig und Hawkins füllte die Glaser.
Als das Mahl beendet, brachte Hawkins Cigarren und Cigaretten, unb bie beiden Herren rückten sich die Sessel an das Fener. Andreu, ber etwa drei Gläser Ebanipagner getrunfen, begann schläfrig zu werden: Linusen hingegen plauderte immerzu in seiner heiteren Weise. Der Baron annvortetc einsilbig, schließlich nieste er nur ab und zu unb schlummerte fast ein.
»Sie sind müde", sagte Rumsen plötzlich: „wenn Sic sich ievi zur Rn he begeben, verbringen Sie vielleicht eine ganz gute Nacht."
„Ich habe nichts bagegen, wenn mir schlafen gehen. Aber <sie, Doktor? Für Sie ist es doch gewiß noch w früh zum zu Bett gehen?"
Mommsens NB. Geburtstag
Theodor Mommsen, der berühmte Historiker m Romanist, ist am Samstag 85 Jahre alt geworden. I, GcistcSfrische und körperlicher Rüstigkeit hat ec den A„ burtètag feiern können. Er erfreut sich einer bei i, hohem Alter geradezu erstaunlichen geistigen Regste keit, die der Frische und Lebendigkeit Altmeister Men,(|s nichts nachgiebl. Mommsen ist aber noch nicht ou älteste Mitglied des Lehrkörpers der Universität Berlin Der Nestor ist der Philosoph Excellenz Eduard Se^ der sich nach Stuttgart zurückgezogen hat, aber n«j als Senior dec philosophischen Fakultät geführt wü^ er steht im Alter von 89 Jahren.
Mommsen ist bekanntlich nicht immer glücklich #b wesen, wenn er das Gebiet seiner Fachwissenschaft v- lassen hat.
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8. Sitzung der «rotzh. Handelskammer ,.„„... 01,.. Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld uni -^.ÄW^
Anwesend sind die Herren: Kommerzienrat K«; si c B^"âM Vorsitzender, Kommerzienrat Heichelheim, Balser, Grm, iw W”’ ^{ta wald, Hoos, Jhring, Katz, Moll, Nowack, Rinn, «^ ; l^Ä f) für1 Schirmer, Schmoll, Steinecke, Wallach, Zurbusch, jotz »^^."if.« der Syndikus Dr. Knipper. Entschuldigt fehlen » li M'^' «E, Mt Herren Dürbeck und Ramspeck. lV^^^itiMi
1. Aus dem Geschäftsbericht ist folgend »y/Li.^ mitzuteilen: , ....... ...... -V^Jm **'
mitzuteilen:
a) Die Kammer hatte mehrfach geäußerten Wünsch entsprechend, die Späterlegung des Zuges B ü d i n g e n - G i e ß e n bei der Eisenbahn-Verwaltri in Anregung gebracht. Dem Ersuchen konnte aber Rücksicht auf die Anschlüsse in Hungen und Gießen nich stattgegebcn werden. — Ferner wurde die Einrichtu der Stückgutbeförderung auf dem Haltepunkte Daut ringen abgelehnt, da hierfür kein dringendes- dürsnir, das die Kosten rechtfertigen könne, bestehe.
b) Dem deutschen Handelstag ist auf eine Run frage mitgeteilt worden, daß cs im Interesse b kaufenden Publikums, sowie der deutschen Fabrikan dringend erwünscht ist, daß im Emzelverkehr The Fleischextract,Obst-undFleischkonserve« Seife, Vaseline und einige ähnliche Waren nif'Vr "^ in Packungen nach deutschen. Gewicht verkauft iucrbttyj^
1 ßoMlUlM bereits be
dürfen.
c) Nach Umfrage bei den Interessenten wurde de Großh. Pouzeiverwaltung in Gießen mitgeteilt, daß e zweckmäßig erscheine, die Ausnahmetage für die länge Offenhaltung der Läden im Jahre 1903 in derselbe Weise beizubehalten, wie im laufenden Jahre.
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d) Dem deutschen Handelstag wurde eine Anzâktc die GckMtion Wünschen in Bezug auf die neu abzuschließendch/,nj!â giundsätzl Handelsverträge übermittelt. M M unb dies
6) Der gleichen Stelle wurde ein ausfühcli to enthaltenen bilden Gutachten über die Schädigungen erstattet, welche Mmln^r. ^) Arbeiter und die Unternehmer der Cigarren- nnd TabM als Mitglied ^ ^ industcie und der Textilindustrie unseres Bezirkes du« ^ düse Angelegenheit - die beabsichtigte Verkürzung dec Arbeitszeit für Al j : Wp'gung dieser beiterinnen über 16 Jahre und die Verlängerung da - wat die AM daß di Mittagspausen von 1 auf IS Stunden erleidet, die wirkliche El würden. In demselben Sinne ist bie Hammer bei dm ck nü^m^ auch die Herrn Reichskanzler und dem Großh. Ministerium bcSMt’ Borm« auf Grund d Innern vorstellig geworden. mden. Nachdem auii
2. Handelskammer mahlen: Die WahläMin^nd dt: Freitag, den 5. $WhÄ im Bureau bet Handel» >eM,^^ : Montag, den 8. Dezdi, .
im Bureau der .^anbeb t Qn^
„Durchaus nicht. Ich kann auch einmal eine Ausnahne machen, umsomehr, da ich morgen sehr früh heraus muß."
kommen Sie. Ich werde Sie in Ihr Zimnier führen" .stiegen eine Treppe empor, bald darauf befand M Rumsey in emc:: nit fürstlicher Pracht ausgestatteten Zimme. Er war noch nicht müde und beschloß, noch eine Weile au» ^«bleiben. Aiich in diesem Zimmer brannte im Kamin ein Feiic A'lt einer Etagere lagen mehrere Bücher. Rumsey nahm derselben zur Hand, setzte sich in einen bequemen Stuhl ui begann zu lc»eu. Das Buch, eine Reisebeschreibnng, fesselte ihl und er las geraume Zeit. Dann klappte er das Buch zu, lehnt den Kopf gegen das Stuhlkisfeu und schlief bald ein.
Lie Ereignisse des Tages spannen sich in seine Träum btwtber. Er träumte von seinem Patienten, der immer erregte nnb erregter wurde, bis er, der Träumer, mit einem Male ei saunte oan er in dein Baron einen Wahnsinnigen vor sich habt Mitten in diesem Tranm schreckte der Arzt empor. Er fiihlc eine Hand aus teiner Schulter liegen und sah, als er aufblickti der Baron, halb angekleidet und mit entgeistertem Gesick vor ihm stand.
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Der Baron stieß ein hohles Lachen aus, in welchem ei unausgesprochene Angtt lag.
_ "^ie mürben auch nicht schlafen können, wenn Sie an meint Stelle waren", antwortete er. „Wollen Sie also mit ne kommen? Jetzt - sofort?"
"In einer Minute bin ich fertig. Auch Sie müssen sich e ein wenig erholen. Kommen Sie, setzen Sie sich in meinen St Wohin also wollen wir gehen?"
„Hinaus — auf die Ebene —*
»Gut, lieber Freund. ich will mir nur die St Dr. Rumsey begab sich in den hinteren Teil
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Stiefel an,itd«A^ S^Aiit.
r. mumiep oegao nti) in Den hinteren Leit des Simins* f--. WitC i. H«.n r \te beauemen Hausschuhe mit seinen Stiefeln vertauschte M fe Ott Ö^j Währenddessen ließ sich der Baron erschöpft in den Stuhl aleuer | t|rtt wltete bte Hände über den Knieen zusammen und starrte vor
»34 bitte ®te, Doktor, macken etc itinell! tagte er gemein I i Mi„ ? N k ^Ng "34 möchte nickt allein gehen, aber ick muß ihm folgen!8 fc|u;,7Na^
"Folgen - wem?" fragte Rumsen. ^ l^0? WC W*
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