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Wr. 177

Erstes Blatt

Samstag, den 2 August 1902.

11. Jahrgang

n^.. «emeutspreiS: in Gießen, abgebolt monatlich 50 Pfg ^ .> ? ' auS gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel' jährlich Mk. 1.50.

toretiSbrüegen cb«. Hessische SamUie«3tHu*g (tâgl^ Qberhelnsche Zeitschrift für Landwirtschaft. Obtt »«d Gartenbau, sowie die Wiesner Seifenblase, wöchentlich). DaS Blatt erscheint an alle« Werktagen nachmittags.

Gießener

.(m^tio»Svre1S : Die einspaltige Petttteile für Gießen wie ganz Oberbtssen, die Kreise Wetzlar unb Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg.; Reklame« die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3032.

Redaktton und Expedition: Gießen, Neuenweg 28. Fervs» recha«schl«ß Nr. 362.

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Hieueke Nachrichten

(Gießener Pagevtatt)

Unabhängige Tageszeitung

(Gießener Ieilung)

für Oberkeffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Drück und riellag der Gießener VerlagSdrucker i, vo^m. Wilh. Keller's'che Buchdru^erei, igegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen

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Meisterstand »nd Gesellenschaft.

(Nachdruck verboten).

Als eine Hauptaufgabe für die Innungen be­trachtet die Gewerbeordnung die Förderung eines gedeihlichen Verhältnisses zwischen Meistern und Gesellen. Und mit Recht! Denn davon bängt nicht wenig zu einer dauernden Gesundung des Handwerks ab. Das Gesetz hat ferner eine Anzahl von Aufgaben bezeichnet, bei denen sich Meister und Gesellen zu gemeinsamer Thätigkeit vereinigen sollen, so bei der Regelung des Lehrlingswesens, Abnahme der Gesellen­prüfungen, Verwaltung von Krankenkassen, Recht­sprechung im Jnnungsschicdsgericht und bei anderen Einrichtungen mehr, sofern die Gesellen dafür Beiträge entrichten, eine Mühewaltung übernehmen oder davon Unterstützung beziehen.

An diesen gemeinsamen Angelegenheiten nimmt die Gcsellcnschaft durch einen Ausschuß teil, soweit ein solcher aus ihrer Mitte zu Stande kommt. Wie bei allen menschlichen Einrichtungen, an denen verschiedene Personen oder gar Parteien teilnehmen, sind Reibungen niemals ganz ausgeschlossen, aber in den überwiegenden Fällen spiven sie sich hierbei zu Machtfragen zu. Kommt es doch nicht selten vor, daß die Gesellen versuchen, die Herrschaft an sich zu reißen und den Meistern in anmaßender Weise Vorschriften zu machen, z. B. bei Krankenkassen, Arbeitsnachweisen und dergl. Daß der Meister sich eine derartige Bevormundung nicht gefallen lassen kann, wenn er nicht auch in den Werkstätten selbst das notwendigste Maß von Herrschaft verlieren will, muß auch von jedem billigdenkenden Gesellen zugegsben werden. Daher kommt es oft, daß die Meister dann in den entgegengesetzten Fehler verfallen unb ihrerseits die Gesellen auch zu sehr ihre Macht jühlen lassen und sie selbst von solchen Angelegenheiten ausschließen, wo sie ihnen zur Förderung eines gedeih­lichen Verhältnisses die Mitarbeit in einem mehr oder minder großen Anteil zugestehen sollten. Wo sich aber alles zur bloßen Machtfrage zuspitzt, da giebt neben der Festigkeit des Zusammenschlusses auf beiden Seiten häufig die allgemeine Geschäftslage den Ausschlag, bis ein Umschwung der Dinge das Verhältnis umkehrt und den Unterdrücker zum Unterdrückten macht. Ein dauerhaftes Gedeihen des gemeinsamen Standes ist dabei ziemlich ausgeschlossen.

Wer die Schuld an diesem vielfach zu Tage tretenden feindseligen Verhältnis zwischen Meistecstand und Ge-

sellenschaft hat, ist in vielen Fällen schwer zu entscheiden! Ein jeder Teil schiebt sie natürlich auf den andern, und oft wird wohl die Schuld auf beiden Seiten liegen. Wo Kleinbetriebe mit wenigen Gesellen vorherrschen, wird sich ein friedliches Einvernehmen gewöhnlich eher erzielen lassen, als da, wo größere Betriebe mit zahl­reichen Gesellen arbeiten; wo die Gesellen seßhafter sind, wohl leichter, als da, wo sie beständig wechseln; wo das patriarchalische Verhältnis zwischen Meister und Geselle noch nicht ganz geschwunden ist, viel besser, als da, wo die Gesellen einer Organisation angehören, die angeblich nur volle Gleichberechtigung will, in Wahr­heit aber darauf ausgcht, die Meisterschaftunteczu- kriegen" und sie zu bevormunden. Wo es aber so steht, wollen gar viele Meister von den Gesellen so wenig als möglich sehen und hören und sie möchten am liebsten namentlich den Gesellenausschuß dahin wünschen, wo der Pfeffer wächst.

Doch will es uns im Gegenteil scheinen, als ob die Teilnahme der Gesellenausschüsse bei den Innungen und Handwerkskammern allein noch nicht genügt, um Meisterstand und Gesellenschaft einander näher zu. bringen, als ob auch Veranstaltungen freiwilliger Art getroffen werden müßten, um möglichst viele Mitglieder der Gesellenschaft zu regerem Anteil an allem, was das Gedeihen des Handwerks betufft, heranzuziehen. Wir denken hierbei unter anderen Mitteln an gemeinsame Vorträge und Kurse sachlicher wie allgemein bildender Art, auch an gemeinschaftliche Vergnügungen und mög­lichst, soweit es die Sache gestattet, sogar an eine Teil­nahme bei manchen Jnnungsversammlungen derart, daß die Gesellen nur zuhören oder sich durch ihren Aus­schuß an den Beratungen beteiligen dürfen.

Bei der Mehrzahl der Meister wird ein solcher Vor­schlag von vornherein auf heftigen Widerstand stoßen, man wird, abgesehen von persönlichen Gründen, auch viele berechtigte, sachliche Bedenken vorbringen. Trotzdem scheint uns dec Vorschlag, von Fall zu Fall einer ruhigen Erwägung wert, zumal im Hinblick auf das Heran­wachsende Geschlecht, das unter geordneteren Verhält­nissen seine Lehrzeit zurücklegt. Ist es nicht gerade in jungen Jahren, wo man äußeren Einflüssen zugänglicher ist, sehr wichtig, daß der Geselle selber so viel als möglich sieht und hört, was zum besten des Standes, dem auch er wohl einmal als selbständiges Mitglied angehören will, von der Meisterschaft unter Mühen und Opfern ins Werk gesetzt wird? Und ist es darum nicht besser, der Meister nimmt den jungen Gehilfen in eine

Jnnungsversammlung mit, als daß der junge Mensch in politische Versammlungen, für die er noch weniger reif ist, oder in solche Gesellenzusammenkünste gelockt wird, wo ihm sein Meister nur als Gegner und Aus­beuter hingestellt wird, wo man ihm jegliches StandeS- gefühl als Handwerksgeselle und das Streben nach späterer Selbständigkeit zu verleiden sucht, damit er sich nur noch als Arbeitnehmer im Gegensatz zum Arbeit­geber fühlt, als gäbe es gar keinen Unterschied zwischen dem gelernten Gesellen und dem ungelernten Arbeiter, wo man ihm sogar das Handwerk als einen unter­gehenden Stand hinstellt, der unter den modernen Arbeits- und Verkehrsbedingungen keine Daseins- berechtigung mehr habe?M. K. in B.

Politische Dacbrichtea.

Der Kaiser ist gestern Mittag zum Besuch des Großherzogs Friedrich Franz in Schwerin einge­troffen. Er wurde von einer großen Menschenmenge lebhaft begrüßt. Der Großherzog in Kürassier-Uniform war am Bahnhöfe anwesend. Nach der Begrüßung be­gab sich der Kaiser ins Schloß, wo Frühstück stattfand. Der Kaiser trug die Uniform der Marine-Infanterie.

Darmstadt, 1. August. Die englische Gesandtschaft ' am hiesigen Hofe wird demnächst aufgelöst. Dec eng­lische Geschäftsträger verläßt in aller Kürze Darmstadt. (Gleich nach dem Tode der Königin Viktoria von Eng­land war die Auflösung der englischen Gesandtschaft in Aussicht genommen.)

-- Der neue bayerische Kultusminister. Wie man hört, so schreiben dieMünch. N.-N.", hat der bayerische Gesandte in Wien, Frhr. v. P o dewils definitiv zugesagt, das Kultusportefeuille in München zu übernehmen, wenn das Vertrauen deS Regenten ihn dazu berufen sollte. Es dürfte deshalb ^o sicher angenommen werden, daß Frhr. v. Podewils bte Leitung des bayerischen Kultusministerium über­nehmen wird.

Haag, 1. Aug. Die hiesigen Burenführer erhielten die nichtamtliche Mitteilung, daß ihre Rückkehr nach Südaftita vorläufig nicht gestattet werde. Der demnächst hier ein* treffende frühere Präsident Steijn wird mit seiner Familie die Villa Norma in Scheveningen beziehen. Professor Winkler wird an Steijn eine schwere Operation ausführen.

Zur Kongregationsbewegung in Frankreich.

Paris, 1. August. Ein großes Protestmeeting gegen die Ausweisung dec Kongregationen ist für

In eigener Sache Richter.

Roman von L. Haidheim.

(Nachdruck verboten.)

(Fortsetzung.)

^Sehen Sie Ihre Mutter, Maria", flüsterte Graf Joseph seiner Cousine zu,sieht sie nicht aus wie eine Königin in ihrem wallenden Kreppschleier und der langen Schleppe?"

Und Vetter Burkard! Aber wie blaß er ist!" unterbrach das junge Dèädchen sich. Sie hatte ihn mit dem Worterster Vasall" bezeichnen wollen: jetzt sah sie plötzlich zu ihrem Er­staunen in seinem Antlitz eine ftolze abwehrende Würde, die sie nie früher bemerkt. Und da sie jetzt einander erreicht hatten, traf sie einer seiner dunklen ernsten Blicke so voll Erregung und heim­licher Glut. Sie wurde plötzlich wieder rot, aber es» war nicht die ärgerliche Glut von vorhin, die ihre Wangen färbte, sondern ein echt mädchenhaftes, liebliches Erschrecken vor etwas Un­geahntem und auch jetzt nur dunkel Erkanntem.

Frau von Wazlaw war selbst erstaunt über Marias Liebreiz. . Lsicha, Maria, sie sucht Dich im Schlosse, sie hat

eine Entdeckuna gemacht" rief sie ihrer Tochter zu und über ihr heute viel belebteres Gesicht flog der frohe Stolz der Mutter

ich mit gemeint, gnäbiae Tante? Ich fungiere bereits alsGefolge bei Prinzestin Tochter!" scherzte Graf Joseph und sie nickte huldvoll - in ihrem Blick lag die glückliche Zustimmung zu der Prinzessin. . t

So waren sie einander vorubergeschritten und die Baronin Wazlaw sprach zu Burkard weiter:

ES würde mir nie wie ein Unrecht vorkommen, wenn ich Maria aus meiner bitteren Lebenserfahrung heraus zu einer Heirat zuredete, die ihre ganze irbbebe Wohlfahrt sichert: aber glauben Sie mir, lieber Frohberg, dessen bedarf es nicht. Das arme Kind hat deutliche Erinnerunasn an die kreuzerlose Misere des Elternhauses und was sie in Prag erduldet, sie mit ihrem hochstrebenden Sinn, kaum so gut gekleidet wie eine kleine Flickerin! das hat ihrer Seele die Richtung gegeben."

Wenn Sie so urteilen, steht mir selbstredend kein Einwand zu, Baronin Tante: indessen wäre es doch vielleicht nicht so ganz unnütz, sich möglichst eingehend nach dem Charakter unb Ruf des eiten Herrn

Nennen Sie ihn doch nicht so! Er ist so alt wie ich, ba$ »tu für einen Mann noch längst nicht Alter heißen. ^ Außerdem cht.er wohl konserviert und. Aber wie ich Ihnen eben im Refften Vertrauen sagte, er sprach kein entscheidendes Wort und obgleich eines Baron Gor-ber-s Andeutungen schon ebenso viel

ije? Ich fungiere bereits scherzte Graf Joseph und

wiegen, so habe ich doch immerhin selbst freie Hand und erbat mir deswegen Ihren Rat oder besser die Auskunft, die Sie mir geben konnten."

Und die leider recht gering ist. Der Kammerherr Baron Gorzberg lebt schon lange Jahre nur in Wien ober auf Reisen. Reich ist er, man hält ihn wenigstens in seiner Familie für einen hoffnungsvollen Erbonkel."

Frau von Wazlaw fuhr herum und sah ihn durchdringend an.Ich bitte Sie allen Ernstes, Frohberg, diese Bemerkungen Maria gegenüber zu unterdrücken. Man weiß nie wie weit der- artige Reden auf ein so junges Gemüt wirken und" Sie stockte: dann fuhr sie aber fort:Daß Maria keinen mittellosen Mann heiraten kann, begreifen Sie und daß ich und ihre Geschwister ihre einzige Mitgift sind."

Gnädige Tante haben mir ihr Vertrauen geschenkt, ich werde es zu ehren wissen", sagte er.

Sie reichte ihm mit der huldvollen Grazie, die ihr eigen war und trotz des Gegensatzes zu ihrer gedrückten Lage auf ihn nicht lächerlich wirkte, ihre Hand: er sollte fühlen, daß sie ihm dankbar war unb sie brauchte ihn.

So begann sie von anderen Dingen zu reden, zunächst von der standesgemäßen Erziehung ihrer jüngeren Kinder. Wie dachte Burkard darüber? Die beiden jüngsten könnten an einer Gouvernante genug haben, für Bela aber brauchte man mehr, sollte einGouverneur" engagiert werden oder beabsichtigte Frohberg ihn auf eine Schule zu schicken.

Er hatte nie über diese Punkte nachgedacht, wußte nicht einmal mehr von Erziehungsfragen, als was er an sich selbst erfahren, kannte auch den vollen Umfang feiner Besugnine nicht.

So zögerte er mit der Antwort und sie redete unbefangen weiter. Es sei ihr peinlich genug, daran zu mahnen, aber Frohbergs Unerfahrenheit zwänge sie, ihn darauf aufmerksam zu machen, daß Der Verstorbene seine Pflichten gegen sie und ihre Kinder nie erfüllt und daß sie wie Bettler unter das Dach desselben gezogen seien. Jetzt müßten sie allesamt ftanbeSgciuäB ansgettattet

Ebern daran, Notizen zu machen und der besorgte baun die Aufträge wie neulich."

Ich thäte vielleicht besser, mit Maria selbst nach Wien |u fahren."

Meine Mutter bezieht alle ihre derartigen Bedürfnisse von Dresden", wandte er ein, ohne zu begreifen, daß sie Luft hatte Wien zu sehen.Gut, gut!" ergab sie sich, klug jede Eigenwillig­keit zurückdrängend. Sie fühlte instinktiv, daß man Burkard Frohberg nur durch Nachgiebigkeit zu beeinflussen vern'.ochte.

Jetzt müßten sie allesamt .standesgemäß ausgestattet vom Schuh und Strumpf bis zum Schlips und Hut und

werden, vom Schuh M»v ......

Handschuh. Wie dachte Frohberg darüber? Oder meinte er etwa, daß ihre Forderungen unberechtigt feien? Dann konnte sie sich nur berufen auf die Meinung aller der ^"'rcn, die gettern mit ihr geredet und die sämtlich betont hatten, baß die Familie sie standesgemäß zu erhalten verpflichtet fei

Die Gereiztheit, die aus den letzten Worten klang, rief feine abirrenden Gedanken erst zu ihrem Thema zurück

Als sie ins Schloß zurückkamen, tönte ihnen helles Lachen auS dem Oberstock entgegen, so fröhliches Jubeln, wie eS bavm wohl seit unendlichen Jahren nicht gehört sein mochte.

Burkards Stirn verdüsterte sich.

Er war vielleicht der allerletzte eine Trauer zu heucheln, die er nicht empfand, aber auch der erste, den es rote eine Ver­letzung berührte, daß man die Würde des Trauerhauses nicht wahrte. Was mußte seine Mutter denken?

Er hatte mit ihr vorhin einen stillen Gang burA das Schloß gemacht; ihre Jugend hatte sich zum Teil darin abgespielt, von Klaino floh sie zu dem Manne, den sie liebte und der sie zu seinem Vater brachte, in dessen Hause sie getraut wurden. Jetzt sah sie zum ersten Mal die eimt vertrauten Raume wieder, ote ihr doch gar nicht mehr so anheimelnd vorkamen wie damals. Zum ersten Mal erkannte Cäcilie von Frohberg was sie auf­gegeben und wie eng und kleinlich ihr Los an der Lette des Geliebten geworden war. Hatte sie in jenen Sagen ber Liebe auch dies Opfer freudig gebraßt, heute, als alternde Frau, griff ihr der Schmerz, ihren Sohn damit beraubt zu haben, wie mit Eiseskrallen an's Herz.

Das hatte er nicht allein von ihren Lippen gehört, auS ihren Augen gelesen, nein, das fühlte er auch selbst und gleich­gültig war es ihm keineswegs.

Und nun dieses Lachen) Und in seiner Seele stürmte eS ohnehin in nie erlebter Weife! Aoer es war ja eine grenzen­lose Thorheit, sich um Marias Heirat so sehr austnregen! Wenn sie einen alten verlebten Greis heiraten wollte - und sollte -. Aber nein! Nein! Das schöne Geschöpf! So weiß und so rosig, s» jugendstisch und genind, das das ertrug er nicht! Ein Ver­brechen wäre es und das ließ er unter seinen Augen nicht begehell. Wie konnte diese Mutter daran denken?

Diese wilde Aufregung, die ihm in Kopf und Herzen tobtel Doch fand er sich selbst unvernünftig.

(Fortsetzung folgt.)