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Emile Zola f.

Von 6. Irmler.

(Nachdruck verboten.)

Emile Zola ist tot; er ist das Opfer eines Unglücks­falls geworden. Einer der bedeutendsten Männer seiner Zeit ist dahingegangen und kaum vermag man sich die ganze Größe und Bedeutung des so plötzlich Dahin­geschiedenen klar zu machen.

Vielleicht war er als Dichter weniger groß durch das, was er hervorgebracht, nicht durch die Schöpfungen, deren Wert nicht ohne Zweifel von allen anerkannt werden wird, sondern mehr dadurch, daß sein Genie der Dichtung neue Bahnen wies, nicht nur der Roman­dichtung der Franzosen, sondern dec Weltlitteratur. Er ist der eigentlich bedeutendste Realist unserer Zeit und seine Romane waren in dieser Beziehung bahnbrechend für die gesamte Schaffensweise unserer modernen No- manziers, welcher Ration sie auch angehörten. Nicht daß allerwäcts Zola nachgeahmt worden wäre, nicht daß man seine Fehler ihm abzulauschen suchte, nein, er hat bewiesen, daß man getreulich der Wirklichkeit nach­schildern konnte, ohne daß man vom Wege der Poesie abzuirren braucht.

Nicht jene Werke, die zuerst den Namen Zolas in alle Welt trugen, „Nana" und „L’Assomoir“, die da­durch, daß sie viel umstritten waren, ihrem Autor grosse materielle und schriftstellerische Erfolge bereiteten und ihn mit einem Schlage bekannt machten, zeigen seine Größe und Bedeutung in vollkommenem Maße, sondern die späteren Werke „Germinal", „La Terce", „Le Röve", „La Debacle" usw., Werke, die wohl den größten Erfolg in unserer Zeit hatten, da sie nicht nur in der Heimat des Dichters immer bald nach dem Erscheinen in Hunderttausenden Exemplaren vergriffen wurden, sondern auch immer in den hauptsächlichsten lebenden Sprachen erschienen.

Bereits in ganz jungen Jahren — er hatte noch nicht die Zwanziger überschritten — da fing die Idee in ihm an zu reifen, die später dec Leitstcom jenes ganzen litterarischen Schaffens werden sollte. Es be­schäftigte ihn schon damals unablässig der Gedanke, nicht nur die Nachtseiten der menschlichen Natur im Roman in ihrer ganzen uneingeschränkten Wahrheit zu schildern, sondern vor allem auch den Menschen nicht sowohl als Produkt her Verhältnisse, sondern als Objekt ererbter Anlage psychologisch aufzuforschen. Dient ihm „Therese Raquin" dazu, jenem dichterischen Prinzip frühzeitig schon zu huldigen und alle Schrecknisse des Menschenherzens mit grausamer Zergliedecungèsucht zu schildern, so war „Madelaine Fecat" gleichsam sein erster Versuch, die Fatalität der ererbten Anlagen im Brennglas seiner Darstellungsgabe zur Anschauung zu bringen. Diese beiden Jugendwerke des Dichters be­zeichnen den Anfang des Weges, den er dann zu Be­ginn der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts mit einer Reihe glänzender Werke, die alle einen leitenden Gedanken hatten, beschritt.

Ec begann im Jahre 1871 einen aus zwanzig Einzelwerke berechneten Romanchklus „Les Rougon— Macquart", die psychologisch-soziale Geschichte einer Familie unter dem zweiten Kaiserreich, in dem sich jene beiden leitenden Grundsätze seines Schaffens vereinigten. Ec äußert sich selbst in der Vorrede zu dem ersten dieser Werke, „La Fortune des Rougun" über diesen der Ge­samtschöpfung zu Grunde liegenden Gedanken dahin, daß er durch Lösung dec doppelten Frage des ange­borenen Temperaments und dec umgebenden Welt den Faden zu verfolgen suchen wolle, dec mit mathematischer Genauigkeit von einem Menschen zum andern führe. Wie die Schwerkraft, so steht auch die Erblichkeit unter bestimmten Gesetzen. Das charakteristische Merkmal der Rougon-Maquart sei die Zügellosigkeit der Begierden, die unersättliche Genußsucht, welche phychiologisch be­trachtet, als die langsame Folge gewisser Zufälle im Blut- und Nervenleben angesehen werden müssen, die sich aus einer ersten organischen Vorlesung in einer Rasse entwickeln und je nach dec umgebenden Atmo­sphäre bei jedem Individuum dieser Rasse die Gefühle, Triebe, Leidenschaften, die natürlichen und instinktiven Kundgebungen des Menschen bestimmen, deren Ergeb­nisse man gemeinhin Tugenden und Laster nennt.

Zola war ein Meister der Wirtlichkettsjchilderung, wie er durch keinen Zeitgenossen übertroffen wird. Was er auch erzählt, ob er uns das Treiben eines großen Warenhauses vorführt, ob er uns an die Börse führte, ob in die Berg­werke hinunter, immer gab er ein Bild des Geschilderten von unübertroffener Naturtreue, sodaß seine Dichtungen ge­wissermaßen einen kulturhistorischen Wert haben, denn wie auch die glühende Phantasie dieses Dichters den gebotenen Stoff mit romantischer Zuthat zu durchsetzen verstand, die Werke können in ihrer photographischen Treue der Wieder­gabe der Wirklichkeit als Dokumente der Zeit betrachtet werden. Mit wie peinlicher Genauigkeit er beispielsweise verfuhr, beweist die Thatsache, daß er bei der Wahl der Namen seiner Personen niemals nach plötzlicher Eingebung verfuhr, sondern sich auch da an die Wirklichkeit hielt, und zum Beispiel, wenn er einem Bäcker einen Namen zu geben hatte, dem Pariser Adreßbuch den Namen eines Bäckers entnahm.

Indessen hatte Zola mit dieser gewaltigen Romanserie noch nicht den Höhepunkt seines Schaffens erreicht. Eine weitere Romanserie, „Drei Städte", übertrifft noch an Ge­schlossenheit der Komposition und an Gewaltigkeit der Idee seinen ersten Cyklus. In seinen „Drei Städtm" schildert Zola den Kampf zwischen Gedankenfreiheit und Kwchensatzung indem er einem von Zweifeln geplagten jungen Geistlichen' zuerst nach Lourdes, dem Ort der Wunderkuren, führt, dann nach Rom, worin er die vergeblichen Bemühungen seines Helden schildert, die Aufhebung eines BuchverboteS herbei­zuführen, und schließlich nach Paris, wo der Held seinen

geistlichen Stand verläßt, nachdem er eingesehen hat, daß selbst die Mildthätigkeit, die allein ihn noch im geistlichen Stande zurückhielt, den schrecklichen geistigen und körper­lichen Notstand des Proletariats nicht bessern könne. Ins­besondere der erste dieser Romane, in denen Zola mit scharfer Kritik die Lourdes-Kuren kennzeichnet, und der dritte, der das Paris zur Zeit der anarchistischen Bomben­attentate in packender Weise schildert, zeigen den Dichter in seiner ganzen genialen Größe, während „Rome“ beweist, daß ihm, im Grunde genommen, die historische Größe und Be­deutung diesee Stadt fremd geblieben ist und daß von der eigentlichen Erhabenheit Roms daher nichts in die Schilder­ung hinüberstoß.

Zola war beim Erscheinen dieses letzten Werkes, „Paris", einer der best gehaßten und angefeindeten Persönlichke ten Frank­reichs. Kurz zuvor hatte er durch seine berühmte Anklage­schrift „J'accuse" im „Aurore" den Anstoß zur Erneuerung des „Dreyfus-Prozesses" gegeben, in dessen Folge er dann selbst in dem Anklagezustand versetzt und landesflüchtig wurde. Die Vorgänge sind noch zu sehr in aller Erinnerung, um hierbei von neuem aufgefrischt werden zu müssen. Die Un­eigennützigkeit seines Charakters konnten damals wohl die ärgsten Feinde und Ankläger Zolas nicht bestreiten, daß er aber den rechten Weg damals eingeschlagen, hat die Folge­zeit bewiesen.

Zola starb an der Schwelle des Greisenalters; er war am 2. April 1840 in Paris als Sohn eines bedeutenden Ingenieurs italienischer Abkunft geboren. Er war ursprüng­lich, nachdem er die erste Jugendzeit im Süden Frankreichs verlebt und dann das Lyc6e in Frankreich besucht hatte, Buchhändler und wandte sich dann nach und nach der litte­rarischen Thätigkeit zu Seine Bedeutung gewann er ver­hältnismäßig spät, erst in den dreißiger Jahren seines Lebens. Er hat mit seinen Werken sich ein gewaltiges Vermögen er­worben, obwohl seine Erfolge auf der Bühne, für welche verschiedene seiner Werke von ihm und anderen Autoren be- arbeitet wurden, nur geringe waren._______________________

Giessener Cagesneuigkeiten.

** (Privattelegra mm.) Der Großherzog hat den Kreisamtmann am Kreisamt Gce ße n, Dr. Otto Heinrich, den Charakter als Regierungsrat verliehen. — Die Lehr- amtsaccessisten Dr. Friedrich Adami-Laubach, Como-Alsfeld, Gustav Köllner-Laubach und Ferdinand Werner-Lauterbach sind durch Entschließung des Ministeriums des Innern zu Lehramtsassessocen ernannt worden.

X Rettoratswechstl. Mit dem heutigen Tage ging die Amtsperiode des allseitig beliebten Rektors dec Landesunivecsttät, Herrn Professor Dr. Adolf Hansen zu Ende, und dec neue Rektor, ordentlicher Professor der Kirchengeschichte, Herr Dr. GustavKrüger übernahm die Geschäfte des Rektorates. Im Gegensatz zu anderen Universitäten vollzieht sich in Gießen der Rek- tocatswechsel durch einfache Geschäftsübergabe ohne irgendwelche Feierlichkeiten. Von einer derartigen Feierlichkeit muß schon um deswillen Abstand genommen werden, weil der neue Rektor sein Amt in den Ferien antritt. Die Neuimmatcikulationen für das Winter­semester beginnen erst am 20. Oktober, die Vorlesungen am 27. Oktober, also in vier Wochen.

Das Rektorat des Herrn Prof. Hansen zeichnet sich u. a. dadurch aus, daß in dasselbe die Feier der Immatrikulation des tausendsten Studenten fällt und dieses Ereignis Dank der Munificenz der städtischen Behörden in glänzender Weise festlich begangen worden ist. Unter dem Rektorat Hansen sind aber auch zahlreiche Veränderungen in dem Lehrkörper dec Uni­versität zu verzeichnen. Der Hochschule wurde durch den Tod der unvergeßliche Gynäkologe Herr Geheimrat Prof. Dr. Hermann Löhlein am 25. November 1901 entrissen. Die Universität konnte kaum einen schwereren Verlust als diesen erleiden. Fern von seinem früheren Wirkungskreise starb am 11. Juni 1902 der frühere Ordinarius an der Landes-Unwecsität Herr Geheimrat Prof. Dr. Hermann Schiller, ein hervorragender Schulmann, Pädagoge und Historiker. In den Ruhestand trat nach mehr als 30jähcigec Wirk­samkeit der ausgezeichnete Vertreter der Landwirtschaft Herr Geheimrac Prof Dr. T h a e r. Durch Berufungen nach auswärts verlor die Landesunivecsttät die Herren Professoren Wetz, Haußner, Kornemann, Gundermann und Beling. Herr Professoc Wetz wurde Ordinarius in Freiburg, Herr Prof. Haußner Ordinarius in Karlsruhe und die Herren Professoren Kornemann, Gundermann und Beling wurden nach Tübingen berufen.

Alle freiwerdenden Stellen sind bereits wieder be­setzt. An Stelle von Herrn Geheimrat Löh lein trat Herr Professor Dr. P f a n n e n st i e l aus Breslau, an Stelle des im September vorigen Jahres verschiedenen Professors der Tieranatomie Herrn Dr. Eichbaum trat Herc Professor Dr. Martin aus Zürich, an Stelle des Geheimrates Herrn Prof. Dr. Thaer trat Herr Prof. Dr. Albert aus Halle a. S., an Stelle des Herrn Prof. Dc. W e tz trat dec zum Extraordinarius beföcdecte Privatdozent Herr Dr. Horn, an Stelle des Herrn Professor Dr. Haußner trat Herr Professor Dr. Well st ein aus Straßburg. Auch die Professuren für klassische Philologie und Strafrecht sind wieder be­setzt worden. Die ordentliche Professur für klassische Philologie wurde dem Breslauer Pcivatdozenten Herrn Dr. Wünsch übertragen, und als Ordinarius für Strafrecht und Prozeßrecht tritt Herr Professor Dr. Heimberger aus Straßburg in die Jucistenfakultät. Der Privatdozent in dieser letzteren Fakultät Herr Dr. Er ech Jung wurde zum außeretatsmäßigen Extra­ordinarius befördert.

Eine erhebliche Erweiterung hat die Veterinär­medizinische Abteilung dec Medizinischen Fakultät durch die lReuanstellungen der Heccen Professoren Olt aus Hannover und G m e i n e r aus München erfahren. Da­

gegen ist der erst kürzlich hierher berufene außeretats­mäßige Extraordinarius der Tierheilkunde, Herr Professor Dr. Preuße, aus dem Lehrkörper der Universität wieder ausgeschieden.

In das Rektorat Hansen fallen also besonders zahlreiche Personalveränderungen, und außerdem sind in dieser Percode wichtige Neubauten von Universttäts- instituten entweder bereits begonnen oder wenigstens endgiltig finanziell gesichert worden. Das neue Univer­sitätsbibliotheksgebäude in dec Stephansmack ist im Bau bereits so weit gediehen, daß wohl in Bälde das Richtfest gefeiert werden kann. Es wird ein moderner Musterbau werden. Erhebliche weitere finanzielle Auf­wendungen sind für medizinische Institute von den hessischen Ständen bewilligt worden. Gießen erhält eine neue Chirurgische Klinik, eine Ophthalmologische Klinik und mehrere neue Vetecinärinstitute.

In dem verflossenen Rektoratsjahre hat sich die Universität auch wiederum wie in dem Vorjahre in den Dienst von Lehrecfortbildungskucsen gestellt. Diesmal haben die Herren Professoren Geheimrat Dr. O n cken, Dr. Groos und Dr. Sievers an acht Nachmittagen Vorlesungen für die Volksschullehcer Obechessens und dec benachbarten Landesteile vor einer stattlichen Zuhörer­schaft gehalten.

Alles in Allem war also das letzte Rektoratsjahr ein glänzendes, und es hat bewiesen, daß die Gießener Universität in dauerndem und vielversprechenden Auf­schwünge sich befindet.

v Meisterprüfungen für Oberhessen. Mu heute haben die theoretischen Prüfungen der Meister- Kandidaten begonnen und werden dieselben in den nächsten Tagen fortgesetzt. Als Prüfungsgegenstände werden gestellt: Sachkenntnisse schriftlich und mündlich, Buch. und Rechnungsführung schriftlich und mündlich, Wechsel- kunde, Kostenveranschlagung und Gesetzeskunde.

** Dem ordentlichen Professor für Baukunst an der Tech­nischen Hochschule Friedrich Pützer ist die Funktion eines Denkmalpflegers für Baudenkmäler der Provinz Starken­burg, sowie dem ordentlichen Professor für Baukunst an der Technischen Hochschule Heinrich Walde die Wahrnehmung der Funktionen eines Denkmalpflegers für Baudenkmäler der Provinz Ob er Hessen übertragen. Professor Pützer wurde weiter beauftragt, einstweilig auch die Funktionen eines Denkmalpflegers für die Baudenkmäler der Provinz Rhein­hessen zu versehen.

Einer, der nicht zum Militär will. Unter einem Transport Militärpflichtiger, welche gestern Abend von Darmstadt hier eintrafen, befand sich auch einer, welcher eine Heidenangst vor dem zweierlei Tuch haben muß. Auf dem Weg vom Bahnhof zur Schloßkaserne gebärdete er sich schon wie ein Wilder, sodaß ihn die Militär-Patrouille ins „Schlepptau" nehmen mußte. In der Wachtstube am Brandplatz wurde es mit ihm aber ganz schlimm. — Die angelegten Fesseln mußten auf Anordnung des Arztes wieder abgenommen werden, der dann auch die Ueberführung nach dem Lazarett anordnete. Ich bleibe nicht beim Militär, „ich laufe Euch doch wieder fort", waren seine permanenten Ausrufe. Hoffentlich wird er mit dec Zeit doch noch ein brauchbarer Jünger Mars, der mit Stolz des Königs Rock tragen wird.

c. Besitzwechsel. Das Haus des Bauunterneh­mers Winn, Großer Steinweg 21, wurde vom Besitzer gegen das dem früheren Metzgermeister Sch mall gehörige Haus, Grünbergerstraße 13, getauscht. Herr Winn zahlt 30 500 Mk. darauf.

** Wie bereits in den letzten Jahren, wird auch in diesem eine nachträgliche Ausstellung der für die Berliner Gersten-Ausstellung angemeldeten Proben hessischer Gersten am 6. Oktober in Frankfurt a. M. statifinden, und zwar Vormittags im Fruchtmarkt der Börse und Nach­mittags im Klub für Landwirte.

X Am Stammtisch. Kürzlich saßen mehrere Herren aus verschiedenen Berufsständen am Stammtisch und führte die Unterhaltung zum Ersten auf die Kon­kurrenz-Eröffnungen stä dtischer Arbeiten, worüber folgende, nicht uninteressante Unterhaltung geführt wurde: Der eine oder die anwesenden Bauhand­werkec führten an, daß vor allem beim Vergeben von städtischen, namentlich Bauarbeiten die einheimischen Handwerker berücksichtigt werden sollten, zumal dieselben zu den städtischen, nicht unerheblichen Steuern heran- gezogen werden, während die fremden natürlich davon befreit seien, daß auch ferner in der Umgebung der Stadt billiger zu leben sei; daß Hausmiete und sonstiger Lebensbedarf billiger als in der Stadt zu haben sei. Diese Behauptungen haben allerdings cuf ' den ersten Blick ihre volle Berechtigung; bedenkt man aber, was auch von anderer Seite klar gestellt wurde, daß die von außen kommenden Bauhandwerker ihc Material und ihre Werkzeuge erst in die Stadt trans­portieren, sich da auch mit ihren Gehilfen verköstigen lassen müssen, so erwachsen für solche Auswärtigen wieder Ausgaben, welche der einheimische nicht zu thun braucht, also denselben wieder nur Vorteil sind. Auls diese Einwendungen haben ihre Berechtigungen uni wird also der einheimische Handwerker nicht, wie es o oberflächlich betrachtet wird, nicht so großen Nachteil, wie dies oft bei dem letzten Gebotszuschlag erscheint haben, wenn er in seiner ersten Forderung mit fetneir Angebot sich von Ausvärtigen heruntertreiben läßt Sodann wurde auch entgegengehalten, daß der ein heimische Handwerker sehr oft schneller infolge technische! Erleichterungen arbeitet. Der ganze Stammtisch zeigt« hierbei nicht die übliche Einigkeit, der eine sprach für der andere gegen die Interessen dec städtischen Hand werker.

Im Monat Oktober ist Jagdzeit ft Schwarzwild, männliches Edel- und Damwild, Reh

Raubzeug, wilde Kaninchen, wilde Saubei alles Wild, welches im Großherzogtum Hessen oder in

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